DD204407A1 - Verfahren zur herstellung von ammoxydationskatalysatoren - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung oxidischer, Wismut, Eisen, Molybdaen und weitere Elemente d. Gruppen 1 und/oder 2 und/oder 3 und/oder 5 und/oder 6 und/oder 8 des Periodensystems sowie einen Traeger enthaltenden Katalysator fuer die oxydative Ammonolyse niedere Olefine zu d. entsprechenden ungesaettigten Nitrilen. Die Aufgabe, das Verfahren so zu gestalten, dass die dadurch hergestellten Katalysatoren eine bessere Selektivitaet aufweisen, wird geloest, indem man eine, oxidische Verbindungen des Wismuts, Eisens, Molybdaens und gegebenenfalls weitere Elemente der 6. Nebengruppe des Periodensystems und des Phosphors und/oder Arsens sowie ein Traegermaterial enthaltende waessrige Faellsuspension herstellt und diese nach einen Reifeprozess mit einer zweiten, die jeweils verbleibenden Bestandteile d. Endkatalysators in oxidischer Form enthaltenden Faellsuspension vereinigt, trocknet, verformt und glueht. Die erfindungsgemaess hergestellten Katalysatoren zeichnen sich sowohl durch eine verbesserte Selektivitaet als auch katalytische Stabilitaet aus.
Description
7EB Leuna-Werke Leuna, 23»11·1981
!!Walter Ulbricht!!
LP 8176
Titel der Erfindung
Verfahren zur Herstellung von AmmoXy&ationskatalysatoren
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung oxid Katalysatoren fuer die osydative Ammonolyse niederer Olefine zu den entsprechenden ungesaettigten nitrilen
Charakteristik der bekannten technischen Loesungen
Die bekannten Ammosydationskatalysatoren von denen die Wismut, Molybdaen-, Eisen imd/oder Chrom, sowie Elemente der 1o und/oder 2» und/oder 3« und/oder 5· und/oder 6» und/oder 8· Gruppe des Periodensystems enthaltenden die bedeutendsten sind (DD-AP 112906, DD-AP 115115, DD-PS 126181), werden in der Regel hergestellt durch Vermischen waessriger Loesungen von Salzen der betreffenden Elemente, Ausfaellen einer bestimmten Katalysatorgrundmasse und anschliessendes Trocknen, Verformen und Kalzinieren.»
Um den Einbau von unerv/uenschten Fremdionen in den Katalysator zu vermeiden» geht man von thermisch zersetzbaren
j 1- i- r η i η Λ Γ. .,. J "> :'« Pi Γ_' ί~ι
3alzens wie nitraten»: Acetaten bzw« Ammoniumverbindungen» aus ο ' "
Der iCrocknungs- und Verformungsprozess richtet sich 'hauptsaechlich danach, ob der Katalysator in einem Fest- oder Wirbelbettreaktor eingesetzt werden soll» Fuer einen Fest» bettkatalysator erfolgt die Verformung zs.Be durch Tablettieren oder Granulieren der getrockneten bzw» noch feuchten Katalysatorgrundmasse, fuer einen Wirbelschichtkatalysator vorwiegend durch 'Sprühtrocknung»
Die Kalzinierungstemperat Liren richten sich sowohl nach der jeweils gewuenschten Phasenzusammensetzung als auch spezifischen Qberflaeche und mechanischen Festigkeit des fertigen Katalysators und liegen ueblicherweise zwischen 773 und 973 K*
Soll der Katalysator ein Traegermaterial enthalten, wird dieses meist in Form, eines waessrigen Sols (Kieselsaeuresol, Aluminiumhydroxidsol) oder eines feingemahlenen Pulvers beim Vermischen der Ausgangsloesungen zugesetzt« Nach unseren Verfahren (DD-AP 138280, DD-AP 143866,- US-PS 4040978) werden einige Katalysatorbestandteile getrennt hergestellt und erst zu einem bestimmten Zeitpunkt mit den restlichen Bestandteilen vermischt« Diese Massnahme soll die Herausbildung der katalytisch wirksamen Phasen,. z»B» Molybdate oder Folframate des Wismuts»· Tellurs, Zinns und Kupfers,beguenstigen und die Selektivitaet der Ammonolyse in Richtung verwertbarer Produkte verbessern· Von Nachteil ist jedoch,, dass selbst bei Einsatz dieser Katalysatoren noch ein erheblicher Teil der Einsatzolefine unselektiv zu Kohlenoxiden umgesetzt wird und somit als wertvoller Rohstoff verloren geht» Ausserdem ist nachteilig, dass die angefuehrten Herstellungsverfahren zur Erhoehung der Nitrilausbeute in der Regel keine Verbesserung der thermischen und katalytischen Stabilitaet dieser Katalysatoren zur Folge 'haben·'
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Wismut, Eisen, Molybdaen sowie Elementen der 1« und/oder 2o und/oder 3* und/oder 5· und/oder 6«. und/oder 8. Gruppe des Periodensystems sowie einen Traeger enthaltenden Ammoxydationskatalysatoren, die sich durch eine verbesserte Selektivitaet 'hinsichtlich der· Nitrilbildung und erhoehte thermische und katalytisch^ Stabilitaet auszeichnen»
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Ammoxidationskatalysatoren zu entwickeln, bei dem die Herstellungsbedingungen so gestaltet werdend dass die entstandenen Katalysatoren eine besser Selektivitaet aufweisen·
Diese Aufgabe wird durch einen oxidischen Wismut, Eisen, Molybdaen- sowie Elemente der 1* und/oder 2. und/oder 3» und/oder 5· und/oder 6 ο und/oder 8* Gruppe des Periodensystems und einen Traeger enthaltenden Katalysator geloest, indem man zunaechst durch Vermischen einer waessrigen Ysfismut- und Eisensalze enthaltendem Loesung mit' einer waessrigen Ammoniummolybdate und"gegebenenfalls Ammoniumsalze, von anderen Elementen der ö.Hebengruppe des Periodensystems enthaltenden Loesungj sowie einer Phosphor™-und/oder Arsenverbindung und einem Traegermaterial in feinpulvriger oder kolloidaler Form, .eine gerste Faellsuspension.-erzeugt* diese •reifen laesst und anschliessend die so erhaltene Katalysatorkomponente mit einer getrennt davon aus waessrigen Salzen der jeweils benoetigten Elemente der 1. und/oder 2o und/oder 3· und/oder 5· und/oder 6« und/oder 8. Gruppe des Periodensystems . enthaltenden Loesungen sowie einer Ammoniummolybdate und gegebenenfalls noch Ammoniumsalze, von anderen Elementen der ,.6... Heb.engruppe ..des P.er.io.d.erisys.feems-, enthaltenden Lo.es,ung und einem Trägermaterial in feinpulvriger oder kolloidaler Form hergestellten zweiten Aufschwemmung vereinigt,
diese Aufschlaemmung trocknet, verformt und absehliessend glue'ht··
Das guenstigste Atomver'haeltnis . von Wismut zu Eisen zur Summe der Elemente der 6«I7ebengruppe in der ersten Faellsuspension liegt im Bereich von 1;0$3r1 bis 1:8:15· Der Traegeranteil an dieser Komponente betraegt 20 bis 75 Ma-%» Das atomare. Verhaeltnis von Wismut zur Summe Phosphor und/oder Arsen in der ersten Faellsuspension betraegt vorteilhafterweise 1 bis 4* Es ist guenstig, wenn der pH-Wert der ersten und der zweiten Faellsuspension 1 bis 7 betraegt» Die Trocknung der vereinigten Aufschlaemmungen erfolgt unter Luft bei Temperaturen von 393 bis 423 K und das Gluehen bei 773 bis 923 K*
Als Traegermaterialien werden guenstigerweise SiQp j AIpOo oder verschiedene thermisch stabile Silikate verwendet·. Von den fuer die Herstellung der wismuthaltigen Komponente wasserloeslichen Salzen Bind thermisch sersetzbarej wie Nitrate, Acetate bzw*· .Ammoniumverbindungen,, bevorzugt» Prinzipiell koennen jedoch auch andere Salze verwendet werden» wobei aber= gegebenf alls den fertigen Katalysator negativ beeinflussende Ionen durch Auswaschen entfernt werden muessen·
Das Reifen dieser 3?ael'lsuspension erfolgt unter intensiven Ruehren bei Temperaturen von 293 bis 333 K ueber eine Zeit von 15 bis 60 Minuten.'* von Bedeutung ist weiterhin, dass nicht das gesamte im fertigen Katalysator enthaltene Eisen in der ersten. Faellsuspension verarbeitet werden .muss, insofern die oben genannten Atomverhaeltnisse von Wismut zu Eisen zur Summe der Elemente der 6« liebengruppe' des Periodensystems eingehalten werden« Die restlichen Bestandteile des gewünschten Endkatalysators werden ebenfalls in Form von waessrigen Loesungen thermisch zersetzbarer Verbindungen durch Vermischen in eine Faellsuspension ueberfuehrt« Der Traegeranteil an der so hergestellten zweiten Komponente kann 10 bis 90 Ma~% betragen*
Die Vereinigung beider Komponenten ist prinzipiell moeglich durchϊ
1© Vermischen der Wismut, Eisen, Mölybdaen und gegebenenfalls noch andere Elemente der 6«Uebengruppe des Periodensystems sowie vorzugsweise noch Phosphor und/oder Arsen und einen Traeger enthaltenden und gereiften Faellsuspension mit der die uebrigen Bestandteile des gewuenschten Katalysators enthaltenden»
2· Dispergieren des wasserloeslichen Pilterrueckstandes der ersten Wismut enthaltenden Faellsuspension mit der die uebrigen Bestandteile des gewuenschten Katalysators enthaltenden·
3· Untermischen" der trockenen, feingemahlenen Wismut enthaltenden Komponente unter die zweite die restlichen Bestandteile des gewuenschten Katalysators enthaltende Faellsuspension·
Bevorzugt ist jedoch das Vermischen der gereiften wismuthaltigen Faellsuspension mit der zweiten, die uebrigen Bestandteile des gewuenschten Katalysators enthaltenden* Die. so- erhaltene Katalysatoraufschlaemmung wird, falls der Katalysator im Wirbelbett eingesetzt werden soll, bei Temperaturen von 393 bis 423 K spruehgetrocknet und anschliessend bei 773. bis 923 K geglueht.
Is t:;: ein; Pes tb e 11kat aly s a t ο r. gewüenscht, .kann die - Auf schlainmung, ZoBo unter intensivem Ruehren getrocknet, zusammen mit Hilf smitt ein -tablettiert and -..danach : geglueht werden» Die Trocknungs- und Gluehtemperaturen sind dabei mit den oben genanntens fuer Wirbelbettkatalysatorenj identisch« Eine weitere Moeglichkeit zur Herstellung eines Pestbettkatalysators besteht in der Aufschichtung des feuchten Pilterrueckstandes der Endkatalysatoraufschlaemmung auf einen vorgeformten, grossporigen silikatischen Traeger« Die .Vorz;uegj3: der. .erf ind,ungsgemaess, herg.es,teilten-Katalysatoren gegenueber den 'herkoeminlichen, dem Stand der 'Technik entsprechenden, soll anhand der folgenden Beispiele dargestellt v/erden«
Ausfuehrungsbeispiele
Als Testreaktion dient die AmmonoIyse von Propylen zu Acrylsaeurenitril in einer 1 1-Wirbelschichtapparatur bei 703 Kj einer scheinbaren Verweilzeit von 8 s und einem molaren Propylen/Ammoniak/Laftverhaeltnis von 1 :1:10 o Zur Untersuchung der thermischen und katalytischen Stabilitaet der Katalysatoren wurden diese unter sonst gleichen Bedingungen 2 h bei 753 K gefahren und anschliessend wieder bei 703 K geprueft.
Qualitaetsmerkmale der Katalysatoren ist die Ausbeute an Acrylsaeurenitril in Mol-%," d«'h· Mole des gebildeten Acrylsaeurenitrils bezogen auf Mole eingespeistes Propylen«
Vergleichsbeispiel 1 .
Bin Katalysator der Zusammensetzung Kg ., Ui2 c Co α c ^e3 Bi',, Pn j- Mo10 Ö_ -*· 50 % SiO0, wo die Zahlen um Index das Atomverhaeltnis zum Wismut.ausruecken, wird hergestellt durch Vermischen.einer waessrigen, 87j5 g ^ 131,5 g Ui(HO3)2·6H2O, 236 g C0(NO3) 2*6H2O, 219 g Pe(NO3J3*9 H2O und 1,81.g KNÖ-3 enthaltenden mit einer waessrigen,, 387 g (3ra,)gMo~#g,*4H2Q enthaltenden Loesung sowie 1,655 kg 30 %igem Kieselsaeuresol· und 10,2 g 85 %iger H3PO.» Der pH-Wert wird auf 2 eingestellt« Die so erkaltene Aufschlaemmung wird intensiv geruehrt, bei 393 K spruehgetrocknet und ab-3Chliessend 2 h bei 893 K geglueht.
Die Pruefergebnisse unter den oben angefue'hrten Bedingungen .sind in £abeile 1 enthalten*
Vergleichsbeispiel 2
Ein Katalysator der Zusammensetzung Kg -j Bi^ Ui2 ,. Go1 ,-Fe1 Gr2 Al0 Q1 PQ 5 ¥^^^°x + 50 % SiOg'wird hergestellt durch Vermischen einer waessrigen 83,2 g"Bi(HOo)3*5^0, 125 g M(UO3)2e^H2O, 225 g Eo(UO3)2 e6H2O, 69,5 g Pe(HO,)3'9 H2O, 137,6 g Gr(UO3)3'9H2O, 0,645 g A1(UO3)3«9H2O und 1,73 g KUO-3 enthaltenden mit einer waessrigen, 398 g (HH4)6 enthaltenden loesung sowie 1,665 kg 30 %igem
Kieseisaeuresol und 9,7 g 85 %iger H3PQn* Der pH-Wert wird auf 2 eingestellt, die erhaltene Aufschlaemmung intensiv gerue'hrt, bei 393 K spruehgetrocknet und abse'hli essend 2 h bei 893 K geglueht© Die Pruefergebnisse unter den oben angefuehrten Bedingungen sind in Tabelle 1 enthalten*
Vergleichsbeispiel 3
Ein Katalysator der Zusammensetzung
K0 ^Ti2'Co, (-Fe^Bi1P0 5^120X+-*0 ^ Si02 wi;rd· 'hergestellt, indem man zunaechst eine waessrige 87,5g.Bi (HQ,)^"9HpQ enthaltende mit einer waessrigen 48,3g (NH,)^Mb7Q24'4HgO enthaltenden Loesung vermischt, den pH-Wert der Mischung auf 2,5 einstellt und 1 h intensiv ruehrt«
Parallel dazu wird eine waessrige, 131,5g MOSTQo)2^H2Q, 236g Co(HO3)2.6h20, 219g Pe(HO3)3*9H2O und 1.81g KHO3 enthaltende Loesung zu einer waessrigen, 338,7g (NH,JgMb7O24*4H3O enthaltei den gegeben und die erhaltene Aufschlaemmung mit 1,665 kg 30 tigern Kieseisaeuresol sowie 10,2g 85 %iger.H-PQ4 vermischt» Diese Teilfaellung wird abschliessend noch 1 h bei 363 K geruehrt und sodann mit der Wismut und Molybdaen enthaltenden Aufschlaemmung vereinigt»
Die Weiterverarbeitung erfolgt wie in den vorangegangenen Beispielen«
Die Pruefergebnisse unter den oben angefuehrten Bedingungen sind in Tabelle 1 enthalten·
Ein Katalysator der Zusammensetzung
K0 ^i2 5Co4 ^e3Bi1P0 5Μο120χ+50 % SiO2 wird hergestellt, indem man zunaechst eine waessrige, 87,5g Bi(NQ.,).,"9HpO und ~73»1g Fs(NQ3)3«9H2Q enthaltende Loesung und einer waessrigen, 129g (ΗΞ4)61ϊΙο7024·4Η?0 enthaltenden mischt, den pH-Wert auf 3, einstellt und die Aufschlaemmung 30 min» bei 313 K intensiv ruehrt« Danach vereinigt man diese Aufschwemmung mit einer Faellsuspension, hergestellt durch Mischen einer waessrigen,
H6,2g Pe(IiO3)3°9H2O9 131,5g M(NO3) 2*6H2Q, 236 gCo (NQ3) * und 1,81g KlO, enthaltenden Loesung mit einer waessrigen, 258g (UH4) gMp7O24.#4H2O enthalt enden sowie 1,665 kg 30 %igem Kieselsaeuresol und 10}2g 85 %iger H3PO4* .Sprühtrocknung und Gluehen erfolgen wie im Yergleic'hsbeispiel 1 · Die Pruefergebnisse unter den oben angefuehrten Bedingungen sind in Tabelle 1 enthalten*
Ein Katalysator der Zusammensetzung
K0^1M2 5Co4 5Fe3Bi1P0 5Μο120χ+50 % SiO2 hergestellt wie im Beispiel 1 nur mit dem Unterschied, dass der ersten, Wismut, Eisen und Molybdaen enthaltenden Teilfaellung zusaetzlich noch 536g 30 %iges Kieselsaeuresol und 10,2g 85 %ige H3PO4 hinzugefuegt werden und die zweite'Teilfaellung dementsprechend weniger Kieselsaeuresol und keine Phosphorsaeure enthaelt· Die Pruefergebnisse unter den oben angefuehrten Bedingungen sind in Tabelle 1 enthalten·
Ein Katalysator der- Zusammensetzung
K0,1lTi2,5Go4,5Fe1Cir2MOv01Bi1P0,5Mo130 X +50 % Si02
stellt, indem man zunaechst eine waessrige, 83»2g und 69 j 5g Fe(HO3) ο°9H2O enthaltende Loesung mit einer Y/aessrigen, 122,6g (NH4)gl!äo„O2zl e4H2O enthaltenden mischt, 510g 30 %iges Kieselsaeuresol und-9,7g 85 %ige Phosphorsaeure hinzufuegt, den pH-Vfert auf 5 einstellt und die Aufschlaemmung 15 min» bei 323 K ruehrt.
Getrennt davon wird eine Faellsuspension durch Vermischen einer waessrigen, 137,6g Cr(UO3)y9H2O, 125 g Ni(Mo3)2*6h20, 225g Co (NO3)2·6H2O, 0,645g Al(NO3J3 89H2O und 1,73g MO3 enthaltenden Loesung mit einer waessrigen 275,4g (NH^gMo7O24·4H2O enthaltenden sowie 1,155 kg 30 tigern Kieselsaeuresol hergestellt und ihr pH-Wert ebenfalls auf 5 eingestellt«
Anschliessend wurden die Faellsuspensionen vereinigt und
einer. Weiterbehandlung gemaess Vergleichsbeispiel 1 unter-.
zogen«
Die Pruefergebnisse unter den oben angefuehrten Bedingungen
sind in Tabelle 1 aufgefuehrt* .
Ein Katalysator der Zusammensetzung
K0 ^i5Mg2PeCr2Bi1P0 ^Mb12 Ο Χ +5Ο% SiO2 wird hergestellt, indem man zunaechst eine waessrige, 90g Bi(NQ,)~°5Η2Ο und 75g () ο*9H?0 enthaltende Loesung'mit einer waessrigen5 33g 4^Mo7O24*4H2O enthaltenden mischt, 282g 30 %iges Kieselsaeuresol und 10,5g 85 %ige H3PO4 2üsetztj einen pH-Wert von
6 einstellt und die Aufschlaemmung 30 min bei 323 ruehrto In einen anderen Behaeltnis werden eine waessrige Loesung von 2?0g; Ni(NO3)2 0GH2O, 99,5g Mg(NO3)2.6H20, 148,8g Cr(STO3)3»9H20 und 1j87 KNO3 mit.einer waessrigen Loesung von 363g(HH4)^Mo7 024*4H20 sowie 1,383 kg 30 folgen Kieselsaeuresol vermischto Auschliessend vereinigt man beide: Auf schlaeramungen, sprueh-, trocknet sie bei 423 und glueht das Trockenprodukt 1h bei 9.13,K. Dia Pruef ergebnisse. unter den oben angaf uehrten Bedingungen sind in Tabelle 1 enthalten·
Beispiel 5 - -·
Ξΐη .Katalysator der·- Zusamniensetzur!.g;, K0 ^Co-JQFe8Bi1P0 ^Mo31 + 50 % SiO2 wird hergestellt, indem man ζ una echs t - e ine wa es sr ige #;· 35 3 8 g B i (NO3) 3 ° 5 H2O und 238 3 g Fe(NQ3)3*9H2O enthaltende Loesung mit einer waessrigen, 183 g (NH4)^Mo7O24*4H2O enthaltenden sowie 708 g 30%igen Kieselsaeuresol.und 4,15 g H3PO4(85 %ig) vermischt, den pH-_ Wert der Faellsuspension.auf 2,5 einstellt und 60 min intensiv bei 313 K ruehrt. Getrennt davon wird eine Aufschlaemmung aus einer waessrigen Loesung von 406 g Co (NOo)2·6Η20 und Oj74 g KNd3, einer waessrigen Loesung von 222 g (HH4)g ί»£)γΟ24·'4Η20"ün'ä 957 g 30 ^ig:öm' Kie:s:elsaeuiresol 'hergestellt,
deren pH-Wert ebenfalls 2.5 betraegt· Beide Aufschlaemmungen werden vereinigt und wie in Vergleichsbeispiel 1 spruehgetrocknet und geglueht« Die Pr-uef ergebnisse unter den oben angefuehrten Bedingungen sind in Tabelle enthalten» .
Ein Katalysator der Zusammensetzung K0 -JHi3Pe0 3Bi1P0 '5Mo7 + 50 % SiO2 wird hergestellt, indem man zuerst eine- waessrige, 159 g. Bi(NOo) ο'5H2O und 39»7 g Fe(ITO^)ο*9H2O enthaltende Loesung mit.einer waessrigen, 116,5' g(IiH4)6Mb7O24·4H2O enthaltenden sowie 18,4 g 35 %iger HoPO4 und 6OO g.30 %igen Kieselsaeuresol mischt, einen pH-Wert von :4 einstellt und die Aufschlaemmung 15 min bei 333 K ruehrt·
Parallel dazu mischt man eine waessrige, 286 g 2Ti(ITQo) 2 und 3>3g KUQo enthaltende Loesung mit einer 292g (ITH4 4HpO enthaltenden sowie 1,065 kg 30 %igem Kieselsaeuresol= Beide Faellsuspensionen werden vereinigt, bei 403 K spruehgetrocknet und 2h bei 873 K geglueht* Die Pruefergebnisse unter den oben angefuehrten Bedingungen sind in Tabelle 1 enthalten. .
Beispiel 7 - - .
Ein Katalysator der Zusammensetzung Kn .JjInFen -Bi-Pn'eMo/- KWn- c+50 % SiO0 wird hergestellt wie nach Punkt 6, nur dass anstelle von 116,5 gCNH^)^Ma7Qp λ*4H2O in der ersten wismufhaltigen Teilfaellung 87, 5g(HH4) 6^7O24* 4H2O und '4Og(NH4)2Wo4 sowie anstelle von 60Og'30 %igem Kieselsaeuresol 614 Kieselsaeuresol eingesetzt werden·
Ein Katalysator, hergestellt wie im Beispiel 2, nur mit dem Unterschied, dass der pH-Wert der wismufhaltigen Teilfaellung 9 betrug.
Ein Katalysator* hergestellt wie in Beispiel 3, nur mit dem Unterschied, dass die erste, wisraufhaltige Teilfaellung sofor weiterverarbeitet wurde und somit keinen Reifeprozess erlebte Die Pruefergebnisse fuer die Beispiele T5 8 und 9 unter den oben angefue'hrten Bedingungen sind in Tabelle 1 enthalten*=
| 1 | Ausbeute an Acryl-' saeurenitril bei | Ausbeute an Acryl- saeurenitril bei | |
| 2 | 703 K vor Alte» rungstest | 703 K nach • Alterungstest | |
| Beispiel | 3 | lSol% | Mo 1% |
| 4 | 72,3 | 67,2 | |
| 5 | 76,7 | 71,3 | |
| 6 | 74,7 | 68,5 | |
| Yergleic'hsbeispiel 1 | 7 | 75,8 | 72,8 |
| Yergleic'hsbeispiel 2 | 8 | 76,1 | 74,8 |
| Yergleic'hsbeispiel 3 | 9 | 77,5 | 75,0 |
| Beispiel | 78,2 | 76,4 | |
| Beispiel | 77,2 | 75,1 | |
| Beispiel | 77,7 | 76,1 | |
| Beispiel | 78,0 | 76,0 | |
| Beispiel | 60,2 | 54,3 | |
| Beispiel | 75,2 | 70,6 | |
| Beispiel | |||
| Beispiel | |||
| Beispiel |
Aus den in der Tabelle 1 angefuehrten Werten geht hervor, dass sich die erfindungsgemaess hergestellten Katalysatoren sowohl durch eine verbesserte Selektivitaet aber' vorallem. durch eine hoehere Stabilitaet auszeichnen· Das durch die erfindungsgemaesse Katalysatorherstellung eine deutliche Verbesserung der Katalysatoreigenschaft erreicht wird, war nicht vorauszusehen*
Claims (8)
1« Verfahren zur Herstellung von AnnuoAidationskatalysatoren die Wismuts Eisen, Molybdaen sowie Elemente der 1« und/ oder 2« und/oder 3» und/oder 5» und/oder 6.'und/oder 8· Gruppe des Periodensystems und einen Traeger enthaltenden gekennzeichnet dadurch» dass man zun.aec.hst durch Vermischen einer waessrigen Wismut- und Eisensalze enthaltenden Loesung mit einer waessrigen, Ammoniummolybdate und gegebenenfalls Ammoniumsalze von anderen Elementen der 6»Nebengruppe des Periodensystems enthaltenden Loesung, sowie einer Phosphor und/oder Arsenverbindung und einem Sraegermaterial in feinpulvriger oder kolloidaler Form eine erste Faellsuspension erzeugt, diese reifen laesst und anschliessend die so erhaltene Katalysatorkomponente mit einer getrennt davon, aus waessrigen Salzen der jeweils benoetigten Elemente der 1« und/oder 2. und/oder 3» und/oder 5* und/oder 6* und/oder 8.Gruppe des Periodensystems, enthaltenden Loesungen sowie einer Ammoniummolybdate und gegebenenfalls nach Ammoniumsalze von anderen Elementen der β. Uebengruppe des Periodensystems enthaltenden Loesung und einem Traegermaterial in feinpulvriger oder kolloidaler Form, hergestellten Aufschwemmung vereinigt, diese trocknet, verformt und anschliessend glueht.
2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet 'dadurch,· dass das atomare - Verhaeltnis von Wismut au Eisen zur Summe der Elemente der 6. Hebengruppe in der ersten Arsen Faellsuspension 1:0,30 bis 1i8;15 betraegt»
3· Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, dass der Traegeranteil am Feststoff der ersten Faeilsuspension 20 bis 75 Ma%, betraegt.
4· Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, dass das atomare Verhaeltnis von Wismut zur Summe Phosphor und/oder Arsen in der ersten Faelisüspension 1 bis 4 betraegt·
5« Verfahren nach Punkt I5 gekennzeichnet dadurch, dass als Traegermaterial.SiO2J Silikate oder AlpCU 9 verwendet wird» , .
6«. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, dass der pH-Wert der ersten und der zweiten Faellsuspension 1 bis 7 ist ο .
7« Verfahren nach Punkt 1 bis 6,.gekennzeichnet dadurch, dass die Trocknung der vereinigten Aufschlaemmungen unter Luft bei Temperaturen von 393 bis 423 K erfolgt«
8. Verfahren nach Punkt 1 bis 7j gekennzeichnet dadurch, dass das Gluehen der getrockneten Aufschlaemmung unter Luft bei Temperaturen von 773 bis 923 K erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23740582A DD204407A1 (de) | 1982-02-15 | 1982-02-15 | Verfahren zur herstellung von ammoxydationskatalysatoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23740582A DD204407A1 (de) | 1982-02-15 | 1982-02-15 | Verfahren zur herstellung von ammoxydationskatalysatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD204407A1 true DD204407A1 (de) | 1983-11-30 |
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ID=5536703
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD23740582A DD204407A1 (de) | 1982-02-15 | 1982-02-15 | Verfahren zur herstellung von ammoxydationskatalysatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD204407A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5840648A (en) * | 1997-09-02 | 1998-11-24 | The Standard Oil Company | Catalyst for the manufacture of acrylonitrile and hydrogen cyanide |
-
1982
- 1982-02-15 DD DD23740582A patent/DD204407A1/de unknown
Cited By (1)
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| US5840648A (en) * | 1997-09-02 | 1998-11-24 | The Standard Oil Company | Catalyst for the manufacture of acrylonitrile and hydrogen cyanide |
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