DD204622A5 - Verfahren zum filtern feststoffbeladener luft oder anderer feststoffbeladener gase mit von innen nach aussen durchstroemten filterschlaeuchen und schlauchfilter hierfuer - Google Patents

Verfahren zum filtern feststoffbeladener luft oder anderer feststoffbeladener gase mit von innen nach aussen durchstroemten filterschlaeuchen und schlauchfilter hierfuer Download PDF

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DD204622A5
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Allen S Johnson
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/02Particle separators, e.g. dust precipitators, having hollow filters made of flexible material

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und einen Schlauchfilter zum Filtern feststoffbeladener Luft oder anderer feststoffbeladener Gase mit von innen nach aussen durchstroemten Filterschlaeuchen. Waehrend das Ziel der Erfindung darin besteht, ein Verfahren und einen Schlauchfilter der einleitend genannten Art so auszubilden, dass der Filter verbesserte Gebrauchswerteigenschaften und eine hoehere Materialoekonomie aufweist sowie dadurch wirtschaftlicher betreibbar und herstellbar ist, ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Filtern feststoffbeladener Luft zu finden, mit welchem das Betreiben eines Schlauchfilters laenger und mit hoeherem Abscheidegrad moeglich ist, sowie einen Schlauchfilter zur Durchfuehrung des Verfahrens zu entwickeln. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe derart geloest, dass die in den Filterschlauch einstroemende zu reinigende Luft in mehrere Teilstroeme aufgeteilt wird, die Teilstroeme im wesentlichen voneinander getrennt gehalten werden, und die voneinander getrennt gehaltenen Teilstroeme gegen und durch zugehoerende, in Laengsrichtung verschiedene Abschnitte des Filterschlauches geleitet werden.

Description

O / /O / C- 1 4 Berlin» 6· 5· 1983
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Verfahren und Schlauchfilter zum Filtern feststoffbeladener Luft t
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Filtern feststoffbeladener Luft oder anderer featstoffbeladener Gase mit von innen nach außen durchströmten Filterschläuchen und ein Schlauchfilter zur Durchführung dieses Verfahrens. Sie richtet sich auf die Erhöhung des betriebsmäßigen Wirkungsgrades und die Verlängerung der. Lebensdauer von von innen nach außen durchströmten Filterschläuchen, die zum Abscheiden von in einem Luftstrom oder in einem anderen Gasstrom mitgeführtem teilchenförmigen! Material benutzt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei Industrieanlagen werden bekanntlich Schlauchfilterkammern, die eine Vielzahl sack- oder schlauchförmiger Filterelemente enthalten, dazu verwendet, um große Mengen in die Atmosphäre abzuführender Luft oder anderer Gase zu filtern und zu reinigen, wobei mitgeführtes teilchenförmiges Material aus dem Luft- oder Gasstrom vor dessen Austritt in die Atmosphäre ausgeschieden wird. In solchen Schlauchfilterkammern wird die feststoffbeladene Luft gegen und durch die Filterschläuche geleitet, an deren von der Luft berührten Flächen die Feststoffteilchen ausgeschieden und zurückgehalten werden.
Für Schlauchfilterkammern bestehen zwei grundsätzliche Ausführungsformen. Sie können so ausgelegt sein, daß die
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zu filternde Luft die Pilterschläuche von außen nach innen durchströmt, wobei die ausgeschiedenen Peststoffteilchen auf den Außenflächen der Pilterschläuche zurückgehalten werden· Bei dieser Anordnung kann in der Gegenrichtung ein Abreinigungsluftstrom periodisch impuls« oäsv ßtoßförmig durch das Innere der Pilterschläuche geschickt werden, uift die aufgefangenen Peststoffteilchen von der Außenfläche der Pilterschläuche zu lösen und zu entfernen und dadurch den Wirkungsgrad der Pilterschläuche wenigstens zum Teil wiederherzustellen.
Bei der anderen Ausführungsform sind die Schlauchfilterkammern so ausgelegt, daß die zu filternde Luft die Pilterschläuche von innen nach außen durchströmt und die mitgeführten Peststoffteilchen an der Innenfläche der Pilterschläuche ausgeschieden und zurückgehalten werden· Bei dieser Ausführungsform mit innerer Ablagerung werden die Pilterschläuche auf die Weise gereinigt und ihr Wirkungsgrad dadurch wiederhergestellt, daß man die Pilterschläuche mit mechanischen Vorrichtungen periodisch rüttelt und/oder von einem in der Gegenrichtung strömenden Abreinigungsluftstrom periodisch von außen nach innen durchströmen läßt, um die aufgefangenen Peststoffteilchen von den Innenflächen der Pilterschläuche zu lösen und zu entfernen.
Eine Schlauchfilterkammer in dieser Ausführungsform mit innerer Ablagerung kann bei der Abscheidung von Peststoffteilchen aus großen Luftvolumen recht wirkungsvoll sein. Derartige Schlauchfilterkammern werden häufig bei Kraftwerken eingesetzt, um umweltverschmutzende Verbrennungs-
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rückstände aus Luftströmen zu entfernen, bevor letztere an die Atmosphäre abgegeben werden.
Eine wirkungsvolle Filtrierung mit einer solchen Schlauchfilterkammer-Ausführung kommt jedoch sehr teuer. Um eine wirkungsvolle Filtrierung der meisten in großen Mengen anfallenden Luft zu erreichen, sind Batterien zu je hundert oder gar tausend Filterschläuchen erforderlich. Zwar arbeiten diese Filterschläuche zuverlässig und mit gutem Wir- ' kungsgrad, wenn sie neu sind und zum ersten Mal in Betrieb genommen werden, jedoch verstopfen sie sich während des Betriebes immer mehr mit Feststoffteilchen, obwohl sie wie erwähnt - periodisch abgereinigt werden. Dabei besteht die Tendenz, daß sich die Feststoffteilchen über die Länge des Filterschlauches ungleichmäßig ablagern, woraus sich Schwierigkeiten ergeben, die mit den üblichen Abreinigungsmaßnahmen nicht gelöst werden. Folglich wird der Filterschlauch in seiner Längsrichtung von einem ungleichmäßigen Luftstrom durchströmt und weist keine optimalen Fil.trierkennwerte auf.
Mit zunehmender Verstopfung muß für das Durchleiten der Luft durch die Schlauchfilterkammer mehr Leistung aufgewendet werden. Auch verschlechtert sich die Abscheidegüte des Filterschlauchs, und der Filterschlauch selbst wird in bestimmten Bereichen infolge Reibungsberührung mit den Feststoffteilchen bis zur Zerstörung vorzeitig abgenutzt.
Zum besseren Verständnis dieser Schwierigkeiten sollen im folgenden die Merkmale und betriebsmäßigen Kennwerte dieser von innen nach außen durchströmten Filterschläuche von
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Schlauchfilterkammern näher betrachtet werden. Derartige Filterschläuche sind meistens von zylindrischer Gestalt mit einem Durchmesser von etwa 300 mm und einer Länge von etwa 6 bis 12 m· Sie können, je nach dei^ herrschenden Temperatur-und Korrosionsbedingungen, aus verschiedenen textlien Werkstoffen oder anorganischen Pasern hergestellt sein. Die Filterschläuche sind in der Schlauchfilterkammer gewöhnlich in mehreren Reihen mit Zwischenabstand und vertikal angeordnet, unter Zugspannung gehalten und mit einem offenen unteren und einem geschlossenen oberen Ende versehen. Bei einer solchen Anlage wird feststoffbeladene schmutzige Luft durch die untere Öffnung des Filterschlauchee in denselben eingeleitet und durchströmt von dort über die Länge des Filterschlauches das FiItemedium, wodurch sie mitgeführte Peststoffteilchen auf der Innenfläche des Pilterschlauches zurückläßt. Gewöhnlich sind in der Längsrichtung des Filterschlauches mit Zwischenabstand Rundringe angeordnet, die den PiIterschlauch in einer im wesentlichen offenen Konfiguration halten. Bei Fehlen solcher Ringe würden die Filterschläuche beim Abreinigen ihrer Flächen mit einem Gegenluftstrom zusammengedrückt werden und sich im wesentlichen schließen und somit die Abreinigungswirkung verschlechtern« Wenn nach beendeter Abreinigung und bei erneuter Unterdrucksetzung der Anlage die während der Gegenstromabreinigung zusammengepreßten Filterschläuche abrupt wieder von Anlagenluft durchströmt werden, besteht die Gefahr eines jähen Aufblasens und Reißens der Filterschläuche. Durch die Verwendung der Ringe werden diese Schwierigkeiten zwar gemildert, aber nicht wirklich überwunden.
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Wenn im Filtrierbetrieb die verschmutzte Luft ständig durch das untere, offene Einlaßende des Filterschlauches einströmt und den Filterschlauch in seiner Längsrichtung durchströmt, kommt der dem Einlaßende benachbarte Abschnitt des Filterschlauches ständig mit Luftmengen in Berührung, die dem nutzbaren Volumen des gesamten Filterschlauches gleich sind und entsprechende Mengen an schleifend wirkenden Schmutzstoffen mitführen. Dieser kontinuierliche Durchstrom großer Mengen verschmutzter Luft mit einer relativ großen Eintrittsgeschwindigkeit führt dazu, daß der dem Einlaßende benachbarte Filterschlauchabschnitt ständig zerstörend wirkenden Kräften ausgesetzt ist, die an diesem Abschnitt des Filterschlauches übermäßige Abnutzung hervorrufen und zu einer vorzeitigen Zerstörung des Filterschlauches führen können.
Außerdem ist im Filtrierbetrieb die effektive Filterwirkung der Innenseite des Filterschlauches über seiner Länge theoretisch gleich, weil der Luftstrom über der Länge des Filterschlauches theoretisch gleich ist. In der Praxis jedoch fällt dieses theoretische Konzept nach dem ersten Gebrauch eines neuen Filterschlauches rasch zusammen. Im Filtrierbetrieb kommt es in Längsrichtung des Filterschlauches zu einer schichtenweisen Ablagerung der von der Luft im Innern des Filterschlauches mitgeführten Feststoffteilchen je nach ihrer Art, Größe und Dichte, wobei sich bestimmte Teilchen, im Gegensatz zu einer theoretisch gleichmäßigen Verteilung, in der Längsrichtung des Filterschlauches in verschiedenen Bereichen der Innenfläche gehäuft ablagern. Dies führt dazu, daß bestimmte Abschnitte der
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Filterschlauchinnenfläche stärker verstopfen als andere· Trotz der erwähnten periodischen Abreinigung nimmt diese lokale Verstopfung im Betrieb allmählich zu und konzentriert sich sogar stärker auf bestimmte Bereiche, Tatsächlich ist es häufig so, daß die örtlich konzentrierte Verstopfung durch übliche Abreinigungsmaßnahmen eher noch verstärkt als gemildert wird· Dies führt schließlich dazu, daß ein Filterschlauch mit einem sehr viel niedrigeren als dem angestrebten Wirkungsgrad betrieben wird.
Bis jetzt sind diese Schwierigkeiten nicht wirklich gelöst worden» Die einzigen Alternativen bestanden darin, die vorzeitig unbrauchbar gewordenen PiIterschlauehe auszuwechseln und solche Schlauchfilterkammern zu überdimensionieren und sie mit beträchtlich mehr Filterschläuchen auszustatten als theoretisch benötigt werden, um im Betrieb Verschlechterungen des Filtrierwirkungsgrades der Filterschläuche auszugleichen» Diese Maßnahmen waren übermäßig teuer und haben die wirklichen Schwierigkeiten nicht gelöst.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und einen Schlauchfilter der einleitend genannten Art für die Reinigung von Luft oder anderen Gasen so auszubilden, daß der Filter verbesserte Gebrauchswerteigenschaften und eine höhere Materialökonomie aufweist sowie dadurch wirtschaftlicher betreibbar und herstellbar ist*
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Wesens der Erfindung;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Filtern feststoffbeladener Luft zu finden, mit welchem das Betreiben eines Schlauchfilters länger und mit höherem Abscheidegrad möglich ist, sowie einen Schlauchfilter zur Durchführung des Verfahrens zu entwickeln.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei einem Verfahren zum Filtern feststoffbeladener Luft oder anderer feststoffbeladener Gase mit von innen nach außen durchströmten Filterschläuchen, bei dem die zu reinigende Luft durch ein offenes Einlaßende des Filterschlauches in letzteren eingeleitet wird und das Filtermedium von innen nach außen durchströmt} dadurch gelöst, daß die in den Filterschlauch einströmende zu reinigende Luft in mehrere Teilströme aufgeteilt wird, die Teilströme im wesentlichen voneinander getrennt gehalten werden und die voneinander getrennt gehaltenen Teilströme gegen und durch zugehörende, in Längsrichtung verschiedene Abschnitte des Filterschlauches geleitet werden«
Der betriebsmäßige Gesamtwirkungsgrad des FiItersc.hlauch.es wird dadurch bedeutend erhöht, daß der in den Filterschlauch eintretende Strom verschmutzter Luft in voneinander deutlich verschiedene Teilströme aufgeteilt wird und diese Luftteilströme in verschiedene Innenbereiche des Filterschlauches geleitet werden«
Zusätzlich zu dieser Erhöhung des betriebsmäßigen Filter-
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Wirkungsgrades wird durch die Aufteilung der einströmenden verschmutzten Luft in voneinander deutlich verschiedene Teilströme überraschenderweise auch eine beträchtliche Verlängerung der Lebensdauer des Filterschlauches dadurch erreicht, daß die auf den Einlaßbereich des Filterschlauches wirkenden Abriebkräfte gemildert werden und auch die Kräfte j die beim Wechseln von Filtrier- auf Abrainigungsbetrieb. und umgekehrt über die Länge des FilterBchlaucta.es wirken, gleichmäßiger verteilt werden·
Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß sie sowohl im Filtrierbetrieb als auch beim Abreinigen die Anwendung eines vermehrten Luftstromes ermöglicht, um eine wirkungsvollere Filtrierung und Abreinigung bei Vermeidung vorzeitigen Filterschlauchversagens zu erreichen«
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die in den Filterschlauch einströmende, zu reinigende Luft in mehrere Teilströme am Einlaßende des Filterschlauches aufgeteilt wird·
Vorteilhafterweise wird die in den Filterschlauch einströmende zu reinigende Luft in mehr als zwei Teilströme aufgeteilt und alle Teilströme der Luft werden gegen und durch zugehörende, in Längsrichtung verschiedene Abschnitte des Filterschlauches geleitet, oder es wird einer der anfänglich abgeteilten Teilströme der Luft an einer in Strömungsrichtung hinter dem Einlaßende des Filterschlauches gelegenen Stelle erneut aufgeteilt, und die Unterteilströme der Luft werden im wesentlichen voneinander getrennt gehalten und durch zugehörende Unterabschnitte eines der zugehörenden, in Längsrichtung verschiedenen Abschnitte des Filterschlauches geleitet·
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Ein Schlauchfilter mit von innen nach außen durchströmten Filterschläuchen mit Leitelementen für die zu reinigende Luft oder ein anderes zu reinigendes Gas. ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß sich im Filtersohlauch eine Leitvorrichtung erstreckt, welche die In den Filterschlauch einströmende zu reinigende Luft in mehrere Teilströme aufzuteilen und die Teilströme dadurch im wesentlichen voneinander getrennt zu halten vermag, daß sie Sperren zwischen ihnen bildet, und welche die voneinander getrennt gehaltenen Teilströme gegen und durch zugehörende, in Längsrichtung verschiedene Abschnitte des Filterschlauches zu leiten vermag·
Vorteilhafterweise ist die Leitvorrichtung im Filterschlauch so aufgebaut und angeordnet, daß sie die zu reinigende Luft in mehr als zwei Teilströme aufteilt, oder ist aus mehreren im wesentlichen axial zueinander ausgerichteten, rohrförmigen Leitelementen zusammengesetzt, welche so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie im Zusammenwirken miteinander die jeweiligen Teilströme der Luft gegen und durch zugehörende, in Längsrichtung verschiedene Abschnitte des Filterschlauches leiten, wobei im letzteren Falle eine Ausgestaltung darin besteht, daß jedes Leitelement ein rohrförmiges Hauptteil von zumindest annähernd gleichmäßigem Durchmesser und einen vergrößerten rohrförmigen Abschnitt hat, der von dem dem Einlaßende des Filterschlauches abgewandten Ende des Hauptteils ausgeht»
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Durchmesser der Hauptteile der Leitelemente voneinander verschieden sind
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und die Leitelemente im Filterschlauch so angeordnet sind, daß das Leitelement mit dem Hauptteil von größtem Durchmesser am Einlaßende des Filterschlauches und das Leitelement mit dem Hauptteil von kleinstem Durchmesser auf der dem Einlaßende des. Filterschlauches fernen Seite angeordnet ist«
Ausführun^sbeispiele
Die Erfindung soll nachstehend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig* 1 eine schematische, teilweise weggebrochene Schrägansicht einer Schlauchfilterkammer mit von innen nach außen durchströmten Filterschläuchen, die eine Ausführungsform der Abscheidevorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung enthalten,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen von innen nach außen durchströmten Filterschlauch, der die Abscheidevorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung erkennen läßt,
Fig,. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden vergrößerten Längsschnitt, wobei einige Teile weggebrochen sind,
Fig, 4 einen Fig. 2 entsprechenden vergrößerten isometrischen Längsschnitt, wobei einige Teile weggebrochen sind,
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Pig· 5 eine der Fig· 4 entsprechende Ansicht in auseinandergezogener Darstellung,
Pig.6 den Schnitt 6-6 in Pig, 3
Pig· 7 eine vergrößerte isometrische Ansicht des oberen Luftleitelementes der in Pig. 3 dargestellten Abscheidevorrichtung gemäß der Erfindung,
Pig. 8 eine vergrößerte isometrische Ansicht des unteren Rohrabschnittes der in Pig· 3 dargestellten Ab-
scheidevorrichtung gemäß der Erfindung,
Pig. 9 eine vergrößerte isometrische Ansicht der oberen Kupplung der in Pig. 3 dargestellten Abscheidevorrichtung gemäß der Erfindung,
Pig. 10 eine vergrößerte isometrische Ansicht der unteren Kupplung der in Pig. 3 dargestellten Abscheidevorrichtung gemäß der Erfindung,
Pig· 11 einen Längsschnitt durch einen von innen nach außen durchströmten Pilterschlauch, der die Abscheidevorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung erkennen läßt und
Pig. 12 den vergrößerten Schnitt 12-12 in Pig. 11.
In Pig. 1 ist eine Schlauchfilterkammer 10 mit von innen . nach außen durchströmten Pilterschiauchen 20 dargestellt. Zu reinigende Luft oder ein anderes zu reinigendes Gas wird dem unteren Teil der Schlauchfilterkammer 10 zugeführt und von dort über einen Lochverteiler 11 in mehrere von innen
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nach außen durchströmte Filterschläuche 20 in einer Filterkammer 12 eingeleitet. Die Filterschläuche 20 sind langgestreckt und hohl und in der Filterkammer 12 mit Zwischenabstand zumindest annähernd vertikal angeordnet. Die Filterschläuche 20 sind unter Zugspannung gehalten, wobei ihre unteren Enden an und rings um eine zugehörige Öffnung 11a des Lochverteilers 11 befestigt sind, wogegen ihre oberen Enden geschlossen und mittels eine nach oben gerichtete VorSpannkraft ausübende Vorrichtungen, z. B
Federn, an eine nicht dargestellte waagerechte Trennwand so angehängt sind, daß die Filterschläuche 20 in einer im wesentlichen offenen Konfiguration und in vertikaler Stellung gehalten sind· An der Außenfläche der Filterschläuche 20 austretende gereinigte Luft wird durch die Filterkammer 12 hindurch nach oben angesaugt, Btrömt auf diese Weise aus der Schlauchfilterkammer 10 aus und wird an die Atmosphäre abgegeben«
Für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens weist der Schlauchfilter in jedem Filterschlauch 20 angeordnete Mittel auf, welche die in den Filterschlauch 20 einströmende zu reinigende Luft in mehrere Teilströme aufzuteilen vermögen und diese Teilströme dadurch im wesentlichen voneinander getrennt halten, daß sie zwischen ihnen Sperren bilden, und welche die zugehörigen abgeteilten und voneinander getrennt gehaltenen Teilströme der Luft gegen und nach außen durch zugehörende, in Längsrichtung verschiedene Abschnitte des FiIterSchlauches 20 zu leiten vermögen. Bei einer in Fig· 2 bis 6 dargestellten ersten Ausführungsform sind diese Mittel zur Aufteilung des Luft- oder Gasstromes
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als mehrere, im wesentlichen axial zueinander ausgerichtete rohrförmige Leitelemente ausgebildet, dagegen bei der in Pig» 11 und 12 dargestellten zweiten Ausführungsform als ein einziges Leitelement.
Die in Pig· 2 bis 6 dargestellte Ausführungsform ist in einem herkömmlichen von innen nach außen durchströmten, rohrförmigen Pilterschlauch 20 angeordnet. Letzterer hat ein offenes unteres oder Einlaßende 21, das mit einer Klemme 40 an und rings um eine Öffnung 11a des Lochverteilers 11 befestigt ist. Der Pilterschlauch 20 ist aus einem gasdurchlässigen Gewebe hergestellt, das für die im Schlauchfilter herrschende Temperatur und für seine Betriebsbedingungen geeignet ist. Der Pilterschlauch 20 ist vertikal aufgehängt und unter Zugspannung gehalten, um ihn mit vertikaler Seitenwand 22 in einer im wesentlichen offenen Konfiguration zu halten. Der Pilterschlauch 20 hat ein oberes Ende 23» das mit einer Kappe oder einem Stopfen 41 verschlossen ist, an dem der Pilterschlauch 20 aufgehängt ist.
Die in Pige 2 bis 6 dargestellte Ausführungsform ist aus zwei im wesentlichen axial zueinander ausgerichteten rohrförmigen Leitelementen 31 und 31' für Luft oder Gas zusammengesetzt. Das untere Leitelement 31 ist im unteren Teil des Pilterschlauch.es 20 angeordnet, wogegen das obere Leitelement 31 · im Mittelteil des Pilterschlauehes 20 angeordnet ist und dabei in das untere Leitelement 31 teleskopierend eindringt oder in es eingesteckt ist. Beide Leitelemente 31 und 31f sind hohl und - wie beim gezeigten Beispiel - vorzugsweise ungelocht und weisen je einen ver-
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größerten, zumindest annähernd kegelstumpf- oder trichterförmigen, rohrförmigen oberen Abschnitt 32 bzw. 32' und einen rohrförmigen unteren Abschnitt oder Hauptteil 33 bzw. 33' auf« Um auf eine Wiederholung der Beschreibung verzichten zu können, sind bei beiden Leitelementen 31 und 31' gleiche konstruktive Merkmale mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, wobei die mit Strichindex versehenen Bezugszeichen dem oberen Leitelement 31' zugeordnet sind.
Beim Einbauen der Leitelemente 31 und 31f in den Pilterschlauch 20 wird zuerst das obere Leitelement 31' in das offene Einlaßende 21 des Pilterschlauch.es 20 eingeführt. Beim gezeigten Beispiel ist ein oberer Rand 32a1 des oberen Abschnitts 32' des Leitelementes 31' kegelförmig nach innen zulaufend, um das Einführen in den nachgiebigen Pilterschlauch 20 zu vereinfachen. Der vergrößere obere Abschnitt 32' hat eine obere Seitenwand 32b1, die sich im wesentlichen vertikal erstreckt, um im Pilterschlauch 20 mit satter Anlage zu passen. Der obere Rand 32a und die Seitenwand 32b des oberen Abschnitts 32 vom unteren Leitelement 31 sind, ebenfalls aus Gründen eines vereinfachten Einbaues und eines besseren Sitzes, entsprechend kegelig nach innen zulaufend bzw. mit vertikaler Erstrekkung ausgebildet.
Das obere Leitelement 31' ist im Pilterschlauch 20 vertikal angeordnet und erstreckt sich über etwa den mittleren Abschnitt B der Länge des Pilterschlauch.es 20. Das untere Leitelement 31 ist im Pilterschlauch 20 im wesentlichen unter dem oberen Leitelement 31f vertikal angeordnet und erstreckt sich über etwa den unteren Abschnitt A der Länge
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des Filterschlauches 20. Der trichterförmige obere Abschnitt 32 des unteren Leitelementes 31 nimmt den in ihn eindringenden oder in ihm teleskopierenden unteren Endabschnitt vom Hauptteil 33' des oberen Leitelementes 31' auf, wobei das Hauptteil 33' des oberen Leitelementes 31' von kleinerem Durchmesser ist als das Hauptteil 33 des unteren Leitelementes 31 und in dieses nach unten eindringt· Das Hauptteil 33 des unteren Leitelementes 31 kann nach unten über das Niveau des Lochverteilers 11 hinausreichen oder aber, wenn nötig, auf gleicher Höhe mit oder oberhalb der Unterseite des Lochverteilers 11 enden»
Die unteren und oberen Leitelemente 31 und 31' sind in ihren jeweiligen gewünschten Stellungen durch untere und obere Kupplungen 34 bzw. 34' gehalten. Die obere Kupplung 34' ruht auf der Innenfläche des kegelstumpfförmigen oberen Abschnitts 32 vom unteren Leitelement 31 auf und ist von solchen Abmessungen, daß sie in sich das rohrförmige Hauptteil 33' des oberen Leitelementes 31 aufnimmt, wobei ein nach außen hervortretender Auflagerand 33a' des Hauptteils 33' die obere Kupplung 34' berührt und auf ihr aufruht. In ähnlicher Weise ist die untere Kupplung 34 in die Öffnung 11a eingesetzt und ruht auf deren Umfang auf; sie nimmt das rohrförmige Hauptteil des unteren Leitelementes 31 auf, das mit einem Auflagerand 33a die Kupplung 34 ebenfalls berührt und sich auf ihr abstützt. Die Leitelemente 31 und 31' und die Kupplungen 34 und 34' sind im einzelnen in Pig. 7 bis 10 dargestellt.
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Die Kupplungen 34 und 34' können größtenteils gleich ausgebildet und ein zumindest annähernd kegelstumpfförmiges Gitter sein, das von Luft oder einem anderen Gas ungehindert durchströmbar ist. Ferner sind die Abmessungen der oberen Kupplung 34' so, daß ihr größerer unterer Endabschnitt im vergrößerten rohr- oder trichterförmigen oberen Abschnitt 32 eines der zusammengehörenden Leitelemente9 entsprechend Pig. 3 des unteren Leitelementes 31» angeordnet ist und an ihm anliegt, und daß ihr oberer Endabschnitt das ihn berührende Hauptteil 33' des anderen Leitelementes 31' aufnimmt, um dadurch zur Sicherung der gewünschten unge'fähr axialen Ausrichtung der Leitelemente 31 und 31' beizutragen.
Die unteren und oberen Leitelemente 31 und 31' sind vorteilhafterweise aus rostfreiem bzw. korrosionsbeständigem Stahl oder aus einem anderen, mechanisch ausreichend festen und gegen die betriebsmäßigen Einflüsse beständigen Werkstoff hergestellt. Die Kupplungen 34 und 34' sind zweckmäßigerweise aus einem ähnlichen derartigen Werkstoff« Bei einer üblichen Anlage mit einem Pilterschlauch von etwa 300 mm Durchmesser und etwa 9 m Länge sind die unteren und oberen Leitelemente 31 und 31' je etwa 3 m lang, wobei die Gesamtlänge des oberen Leitelementes 31' etwas größer ist, weil sein Hauptteil 33* in das untere Leitelement 31 eindringen muß. Die vergrößerten oberen Abschnitte 32 und 32f der Leitelemente 31 und 31' sind von etwa gleichem Durchmesser, gewöhnlich etwa 300 mm, wie der Filterschlauch 20. Der Durchmesser des Hauptteils 33 vom unteren, am Ende angeordne-
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ten Leitelement 31 beträgt etwa 200 mm, derjenige des Hauptteils 33' vom oberen Leitelement 31· etwa 150 mm.
Die Arbeitsweise des Schlauchfilters ist folgende: Gemäß Pig· 2 wird zu reinigende Luft entsprechend einem Pfeil über den Lochverteiler 11 durch das offene Einlaßende 21 in den Pilterschlauch 20 eingeleitet, in dem sie in Teilströme aufgeteilt wird. Ein Teilstrom ist in einem Kanal 50a nach oben gerichtet, der zwischen dem Innenumfang des Pilterschiauehes 20 und dem Außenumfang des unteren Leitelementes 31 gebildet ist, und wird somit gegen und durch das Piltermedium des in Längsrichtung unteren Abschnitts A des Pilterschlauches 20 geleitet. Ein anderer abgeteilter Teilstrom der Luft wird von dem erstgenannten Teilstrom im wesentlichen getrennt gehalten und bewegt sich durch einen Kanal 50a1 nach oben, der vom Innenraum des Hauptteils 33 vom unteren Leitelement 31 gebildet ist.
Der letztgenannte Teilstrom der Luft wird dann bei Erreichen des Hauptteils 33' des oberen Leitelementes 31* in zwei weitere Teilströme getrennt oder aufgeteilt, von denen der eine nach oben durch einen Kanal 50b gelenkt wird", der zwischen dem Innendurchmesser des Pilterschlauches 20 und dem Außendurchmesser des oberen Leitelementes 31' gebildet ist, und strömt gegen und durch das Piltermedium des in Längsrichtung mittleren Abschnittes B des Pilterschlauches 20. Der andere der beiden letztgenannten Teilströme der Luft wird nach oben durch einen Kanal 50b1 gelenkt, der vom Innenraum des Hauptteils 33' des oberen Leitelementes 31' gebildet ist, und strömt aus diesem gegen und durch das Piltermedium eines in Längs-
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richtung oberen Abschnitts 0 des Filterschlauch.es 20. Die kegelstumpfförmige Gestalt der oberen Abschnitte 32 und 32' der Leitelemente 31 und 31· bev/irkt somit eine allmähliche Hinführung der auf diese Weise getrennten Luftteilströme zu den Abschnitten B und G des Pilterschlauehes und verhindert übermäßige Lufteintrittsgeschwindigkeiten und eine auf örtlich begrenzte Bereiche konzentrierte Abnutzung des Filterschlauches 20.
Durch die Verwendung der beiden im Filterschlauch 20 angeordneten rohrförmigen Leitelemente 31 und 31' für Luft bzw«. Gas wird die einströmende verschmutzte Luft oder ein anderes verschmutztes Gas in drei Teilströme aufgeteilt, die dann gegen und durch drei in Längsrichtung verschiedene Abschnitte A, B und C des Filterschlauches 20 geleitet werden» Dadurch wird eine bedeutende Erhöhung des effektiven Filtrierwirkungsgrades des Filterschlauches erreicht, weil diese Aufteilung dazu dient, die bei herkömmlichen Filterschläuchen bestehende Tendenz zur Verschlechterung ihrer Wirkung in bestimmten Bereichen aufgrund schichtenweiser Verstopfung zu bekämpfen. Dadurch, daß die Filterschlauchoberfläche gleichmäßiger nutzbar gemacht wird, ist sowohl die Filtrierung als auch die Abreinigung verbessert. Dies bedeutet, daß zum Ausgleichen der sonst weitergehenden beträchtlichen Abnahme der Leistungsfähigkeit des Filterschlauches eine wesentliche Überdimensionierung von Schlauchfilterkammern unnötig ist.
Ebenso mildert diese Aufteilung der Luft in Teilströme die Filterschlauchabnutzung in bestimmten Bereichen, ins-
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besondere in der Nähe des unteren Einlaßendes 21 des Filterschlauches 20, dadurch, daß sowohl im Filtrier- als auch im Abreinigungsbetrieb die Kräfte herabgesetzt und verteilt werden, die durch das Luft- oder Gasvolumen, die Strömungsgeschwindigkeit und die Schmutzstoffe ausgeübt werden und sonst in Längsrichtung des Filterschlauches 20 in bestimmten Bereichen konzentriert auftreten würden. Diese Reduzierung der Kräfte am Filterschlauch führt bei einem gegebenen Filterschlauch auch zu einer Verbesserung der Filtrierleistung und zu einer Erhöhung des effektiven Wirkungsgrades, weil beim Filtrieren und Abreinigen höhere Luftdurchsätze möglich sind, ohne daß eine unzulässige Verkürzung der Lebensdauer des Filterschlauches 20 eintritt.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß die Verwendung von zwei Leitelementen 31 und 31f eine wirkungsvolle Aufteilung verschmutzter Luft in drei Teilströme bewirkt und bei üblichen Betriebsbedingungen zu zufriedenstellenden Ergebnissen führt. Bei Bedarf kann mit zusätzlichen Leitelementen eine weitere Aufteilung erreicht werden* Nach denselben Grundsätzen kann es bei bestimmten Luft- oder Gasströmungsverhältnissen und bei bestimmten Schmutzstoffen möglich sein, daß eine ausreichende Verbesserung des Wirkungsgrades und eine ausreichende Verlängerung der Lebensdauer des Filterschlauches durch die Verwendung eines einzigen Leitelementes mit einer einzigen Stromaufteilung erreicht werden.
Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 11 und 12 dargestellt, bei der ein einziges Leitelement 31" hinsichtlich
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Gestalt und Anordnung im wesentlichen dem unteren Leitelement 31 gemäß Fig· 2 bis 6 entspricht. Um eine wiederholende Beschreibung zu vermeiden, sind die Bauteile des Leitelementes 32", die mit solchen des Leitelementes 31 im wesentlichen gleich sind, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet* Gemäß Pig« 11 erstreckt sich das Leitelement 32" über etwa die halbe Länge des Filterschlauches 20 und teilt den schmutzstoffbeladenen Luft- oder Gasstrom in zwei Teilströme in Kanälen 50c und 50c1 auf, die den Kanälen 50a und 50a1 in Fig. 2 und 3 entspreche^
Die gewöhnlich bevorzugte Ausführungsform ist die, bei der durch die Verwendung von zwei rohrförmigen Leitelementen von ungefähr gleicher Länge eine Aufteilung und Behandlung der Luft oder des Gases in gleichen Teilströmen angestrebt wird. Unter bestimmten Bedingungen kann dies nicht absolut erforderlich sein, so daß in einigen Fällen ein einziges Leitelement von etwa einem Drittel der Länge des Filterschlauches 20 ausreichend ist. In ähnlicher Weise können die Durchmesser und Abmessungen der verschiedenen Abschnitte jedes Leitelementes in Anpassung an die Betriebsbedingungen verschieden sein.
In den Zeichnungen und der Beschreibung sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und beschrieben, wobei die verwendeten Ausdrücke und die angegebenen Abmessungen lediglich als Beschreibung aufzufassen sind, do he Modifizierungen sind im Rahmen des Erfindungsgedankens möglich*

Claims (2)

  1. 61 598 25
    2U346 1 -21-
    Erfindungsanspruch
    1. Verfahren zum Filtern feststoffbeladener Luft oder anderer feststoffbeladener Gase mit von innen nach außen durchströmten Filterschläuchen, bei dem die zu reinigende Luft durch ein offenes Einlaßende des Filterschlauches in letzteren eingeleitet wird und das Filtermedium von innen nach außen durchströmt, gekennzeichnet dadurch, daß die in den Filterschlauch einströmende zu reinigende Luft in mehrere Teilströme aufgeteilt wird, die Teilströme im wesentlichen voneinander getrennt gehalten werden und die voneinander getrennt gehaltenen Teilströme gegen und durch zugehörende, in Längsrichtung -verschiedene Abschnitte des Filterschlauches geleitet werden·
    2· Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß diB in den Filterschlauch einströmende zu reinigende Luft in mehrere Teilströme am Einlaßende des Filterschlauches aufgeteilt wird.
  2. 3. Verfahren nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die in den Filterschlauch einströmende zu reinigende Luft in mehr als zwei Teilströme aufgeteilt wird und alle Teilströme der Luft gegen und durch zugehörende, in Längsrichtung verschiedene Abschnitte des Filterschlauches geleitet werden·
    4· Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 3> gekennzeichnet dadurch, daß einer der anfänglich abgeteilten Teil-
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    ?2 -
    ströme der Luft an einer in Strömungsrichtung hinter dem Einlaßende des PiIterachlauches gelegenen Stelle erneut aufgeteilt wird und die Unterteilströme der Luft im wesentlichen voneinander getrennt gehalten und durch zugehörende Unterabschnitte eines der zugehörenden, in Längarichtung verschiedenen Abschnitte deg Filterschlauches geleitet werden,
    5a Schlauchfilter zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1 bis 4 mit von innen nach außen durchströmten Filterschläuchen mit Leitelementen für die zu reinigende Luft oder ein anderes zu reinigendes Gas, gekennzeichnet dadurch, daß sich im Filterschlauch (20) eine Leitvorrichtung erstreckt, welche die in den Filterschlauch (20) einströmende zu reinigende Luft in mehrere Teilströme aufzuteilen und die Teilströme dadurch im wesentlichen voneinander getrennt zu halten vermag, daß sie Sperren zwischen ihnen bildet, und welche die voneinander getrennt gehaltenen Teilströme gegen und durch zugehörende, in Längsrichtung verschiedene Abschnitte (A5B5C) des Filterschlauches (20)zu leiten vermag.
    6«, Schlauchfilter nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Leitvorrichtung im Filterschlauch (20) so aufgebaut und angeordnet ist, daß sie die zu reinigende Luft in mehr als zwei Teilströme aufteilt.
    7« Schlauchfilter nach Punkt 5 oder 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Leitvorrichtung im Filterschlauch (20) aus mehreren im wesentlichen axial zueinander ausge-
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    2U346 1
    - 23 -
    gerichteten, rohrförmigen Leitelementen (31; 31·) zusammengesetzt ist, welche so ausgebildet und angeordnet sindj daß sie im Zusammenwirken miteinander die jeweiligen Teilströme der Luft gegen und durch zugehörende, in Längsrichtung verschiedene Abschnitte(A; B; C) des Filterschlauches (20) leiten.
    8, Schlauchfilter nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß jedes Leitelement (31; 31') ein rohrförmiges Hauptteil (33; 33') von zumindest annähernd gleichmäßigem Durchmesser und einen vergrößerten rohrförmigen Abschnitt (32; 32') hat, der von dem dem Einlaßende (21) des Filterschlauches (20) abgewandten Ende des Hauptteils (33; 33') ausgeht.
    9· Schlauchfilter nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Durchmesser der Hauptteile (33; 33') der Leitelemente (31; 31') voneinander verschieden sind und die Leitelemente (31; 31') im Filterschlauch (20) so angeordnet sind, daß das Leitelement (31) mit dem Hauptteil (33) von größtem Durchmesser am Einlaßende (21) des Filterschlauches (20) und das Leitelement (31') mit dem Hauptteil (33') von kleinstem Durchmesser auf der dem Einlaßende (21) des Filterschlauches (20) fernen Seite angeordnet ist.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
DD82244346A 1981-10-28 1982-10-28 Verfahren zum filtern feststoffbeladener luft oder anderer feststoffbeladener gase mit von innen nach aussen durchstroemten filterschlaeuchen und schlauchfilter hierfuer DD204622A5 (de)

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