DD205206A1 - Tragoese zum einbau in beton oder fels - Google Patents

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DD205206A1
DD205206A1 DD23592681A DD23592681A DD205206A1 DD 205206 A1 DD205206 A1 DD 205206A1 DD 23592681 A DD23592681 A DD 23592681A DD 23592681 A DD23592681 A DD 23592681A DD 205206 A1 DD205206 A1 DD 205206A1
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DD
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lifting
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rock
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DD23592681A
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Helmut Dahl
Guenter Von Janikowski
Lothar Behrendt
Bernd Otto
Original Assignee
Helmut Dahl
Guenter Von Janikowski
Lothar Behrendt
Bernd Otto
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/41Connecting devices specially adapted for embedding in concrete or masonry
    • E04B1/4157Longitudinally-externally threaded elements extending from the concrete or masonry, e.g. anchoring bolt with embedded head

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
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Abstract

Die erfindungsgemaessen Tragoesen sollen nachtraeglich in Beton oder Fels als Anschlag- oder Festpunkt eingesetzt werden. Ziel ist es, die Tragfaehigkeit der Tragoesen durch Verbesserung des Haftverbundes mit dem Verfuellmaterial so zu erhoehen, dass die Tragkraft des Tragoesenstahles voll ausnutzbar ist. Das wird durch die Anordnung von Rippenstaehlen an den Schenkeln der Tragoesen und deren kraftschluessige Verbindung erreicht. Die Tragoese kann beispielsweise zum Anschlagen eines Hebegeraetes, als Festpunkt fuer Seilabspannungen, zur Befestigung von Ankerschrauben oder alsSchubverduebelung bei Stahlbetonverstaerkungen verwendet werden.

Description

Zustellungsbevollmächtigter: Patentingenieur Siegmar Bomberg im VEB BMK Ost, Betrieb F, P, T
Tragöse'-zum Einbau in Beton oder Pels
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Tragbse zum Einbau in'Beton oder Fels, insbesondere für ein nachträgliches Einsetzen und Vergießen. ;;...,-;.
Die Tragösen dienen beispielsweise al?s Anschlagpunkt zur Demontage von Betonbauteilen, als Festpunkt .für Seilabspannungen, zur Befestigung von Anker|c.hrautien oder als Schubdübel für Verstärkungsmaßnahmen von S^ajalbetonkonstruktionen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Bekannt sind Befestigungsbolzen mit einem''kegelstumpfförmigen Schaft (DD-WP 73 140), die in eine Bohrung mit einem Durchmesser entsprechend dem geringsten Schaftdurchmeaaer eingeschlagen werden.
Diese sind nur im geringen Umfang durch Zugkräfte belastbar und die Anwendung bei Tragösen kann zur Deformierung derselben führen.
Nach den geltenden Vorschriften dürfen Tragösen nur aus Baustählen mit großen Bruchdehnungswerten hergestellt werden.
235926 A
Diese Forderungen werden ausschließlich von Hundstählen aus Gt 38 oder St A-I erfüllt, die keine Oberflächenprofilierurr besitzen.
Da die zugelassenen Baustähle ohne Rippen nur einen gerir;;en Haft verbund nit dura Verfüllrnaterial einrollen, ist -.Ia;.) Tragvermügen einer nachträglich in Bohrlöchern oingebau t'.ii. Tragöse gegenüber einer in den Frischbeton eingegossenen und mit Endhaken oder anderen Verankerungsmöglichkeiten versehenen Tragöse stark gemindert.
Zur Verbesserung des Haftverbundes beim nachträglichen Einbau in Bohrlöcher wurden Bolzen vorgeschlagen, die mit starr am Schaft angeordneten Rippenverbreiterungen versehen sind (DD-WP 53926) oder die lose aufgeschobene Verankerungsktf.rpe·1 besitzen,die sich gegen eine Kopfverbreiterung des Schaftes abstützen (DD-V/P 58 808). Die Bolzenanker erfordern einen hohen Fertigungsaufwand und großen Bohrlochdurchmesser, wobei dann bei Tragösen gegebenenfalls zur Einhaltung des IV! inimalabstandes der Bohrlöcher eine größere Gpreizung vorgesehen werden muß.
Nach DD-WP 66 697 ist ein Anker3tab bekannt, der mit einem Verankerungskörper aus einer Vielzahl von Profilstäben versehen ist. Diese'sind lückenlos oder im Abstand um den Zugstab angeordnet und stützen sich auf einer Druckscheibe und einer auf d<> Zugstab angeschraubten Mutter oder dergleichen ab. In der Regel sind die Zugstäbe an Rohrhülsen befestigt. Der L'aterial- und Fertigungsaufwand dieser Ankerstäbe ist nur für die Übertragung hoher Zugkräfte und'großer Stabdurchnesser gerechtfertigt.
Ziel der Erfindung;
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Tragöse, die nachträglich in Beton oder Fels in Bohrlöcher eingebaut wird. Der Material-, Bauzeit- und Kostenaufwand soll gegenüber den beschriebenen Lösungen wesentlich gesenkt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung;
2359 2 6 h
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Haftverbund der Schenkel einer Tragbse aus glatten Baustählen mit dem Verfüllmaterial so zu erhöhen, daß eine Lastaufnahme entsprechend der Tragfähigkeit der Baustähle ermöglicht wird«. Erfindungsgemäß werden an den Schenkeln einer bekann Lon Tragöse aus einem glatten Rundstahl ohne Endabbiegunjen im Einbaubereich seitlich in gleicher Richtung zwei oder mehr Rippenstähle kraftschlüssig befestigt, vorzugsweiae angeschweißt.
Dabei ist die kraftschlüssige Verbindung der Ripnenütähle mit den Schenkeln der Tragöse vorn Schenkel ausgehend nur in der statisch erforderlichen Länge entsprechend dem Lastaufnahmevermögen der Tragöse ausgeführt.
Vorteilhaft sind die Rippenstähle oberhalb der kraftschlüsci- gen Verbindung von den Schenkeln der Tragöse leicht abgespreizt.
Dadurch kann der Haftverbund· mit dem Verfüllmaterial weiter erhöht werden. Die Schenkel der T.r;,oöse werden mit einer Spitze \- -''sehen, wenn der Einbau in die Bohrlöcher nach dem Einstampfen des Verfüllbetons durch Einrütteln oder Einschlagen erfolgen soll.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 Vertikalschnitt einer eingebauten Tragöse mit
2 Varianten Figur 2 Querschnitt einer eingebauten Tragöse
Eine Tragöse 1 ist mit ihren beiden Schenkeln 2 in Bohrlöcher 3 eines Betonkörpers 4 eingesetzt und mit einer aushärtenden Vergußmasse 5, beispielsweise Schwefelzement, Reaktionsharzkleber oder Zementbeton verfüllt.
235926 4
Soll der Einbau der Tragöse 1 durch Einrütteln oder Einschlagen in den vorher in die Bohrlöcher eingestampften Verfüllbeton erfolgen, ist an den Enden der Schenkel 2 eine Spitze 8 angeordnet.
Bei beiden Einbauvarianten sind an jeden Schenkel 2 der beispielsweise aus einem glatten Rundstahl hergestellten Tragöse 1 im Einbaubereich gegenüberliegend zwei Betonrippenstähle 6 in gleicher Richtung angeschweißt. Die Schweißnähte 7 sfad nur in einer statisch erforderlichen Länge ausgeführt.
Oberhalb der Schweißnähte 7 können die Betonrippenstähle 6 von den Schenkeln 2 der Tragöse 1 leicht arigecpreist sein, Durch die erfindungsgemäße Lösung isterstmalig die J.löglichkeit gegeben, eine Tragöse nachträglich in Betonkörper oder Pels einzubauen, wobei die gleiche Tragfähigkeit erzielt wird, wie bei unmittelbar einbetonierten Tragösen. Neben der Ablösung aufwendiger Verankerungskonstruktionen bieten sich weitere Anwendungen an, wie z.B. als Schubdübel für Verstärkungen von Stahlbetonkonstruktionen oder als Tragöse mit Steinschraubenverankerung.

Claims (3)

Erfindungsanspruch:
1. Tragb'se zum nachträglichen Einbau in Beton oder Pels, gekennzeichnet dadurch, daß an den Schenkeln (2) einer Tragöse (1) in gleicher Richtung zwei oder mehrere Rippenstlih-Ie (6) kraftschlüssig befestigt sind, wobei die Länge der kraftschlüssigen Verbindung, beispielsweise Schweißnähte (7) vom Schenkelende ausgehend entsprechend des Lautaufnahmevermögens der Tragb'se (1) auf ein l.ündestmaß festgelegt ist»
2. Tragöse nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Rippenstähle (6) oberhalb der kraftschlüssigen Verbindung beispielsweise Schweißnähte (7) von den Schenkeln (2) der Tragöse (1) leicht abgespreizt sind.
3· Tragöse nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß an den Enden der Schenkel (2) eine Spitze (8) angeordnet ist.
(Hierzu 1 Seite Zeichnungen)
DD23592681A 1981-12-18 1981-12-18 Tragoese zum einbau in beton oder fels DD205206A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104865182A (zh) * 2015-01-15 2015-08-26 河北工程大学 测量混凝土与围岩粘接强度的拉拔实验装置及其计算方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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