DD205834A1 - Schnellwechseleinrichtung fuer werkzeuge - Google Patents

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DD205834A1
DD205834A1 DD23853782A DD23853782A DD205834A1 DD 205834 A1 DD205834 A1 DD 205834A1 DD 23853782 A DD23853782 A DD 23853782A DD 23853782 A DD23853782 A DD 23853782A DD 205834 A1 DD205834 A1 DD 205834A1
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DD23853782A
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Inventor
Erhardt Bauer
Original Assignee
Mansfeld Kombinat W Pieck Veb
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Abstract

SCHNELLWECHSELEINRICHTUNG FUER WERKZEUGE ZUR REALISIERUNG EINER VORTEILHAFTEN FERTIGUNG IN KLEINSTSERIEN BIS ZUR EINZEKFERTIGUNG MIT EINEM HLTETEIL, EINEM FESTZUSETZENDEN TEIL, MEHREREN VERDREHTEILEN, DIE IN LAENGSBOHRUNGEN IM HALTETEIL EINGEBRACHT SIND UND DIE BEI WECHSELSTELLUNG EINE OEFFNUNG FUER DAS FESTZUSETZENDE TEIL FREIGEBEN, BEI AXIALER VERDREHUNG ABER SOWOHL DAS HALTETEIL ALS AUCH DAS FESTZUSETZENDE TEIL IN DEFINIERTEN BEREICHEN TEILWEISE DURCHSETZEN UND FEST, ABER AUCH WIEDER LEICHT LOESBAR VERBINDEN.

Description

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Titel der Erfindung Schnellwechaeleinrichtung für Werkzeuge
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist dazu bestimmt, an Werkzeugmaschinen, bei denen ee zur Realisierung von Kleinstserien auf einen schnellen Werkzeugwechsel ankommt, eingesetzt zu werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist allgemein bekannt, Werkzeuge in Halterungen durch verschiedene Arten der Befestigung anzubringen. Da diese Befestigungen einen hohen Grad der Genauigkeit nicht nur zum Zeitpunkt des Anbringens erreichen, sondern diese Genauigkeit auch während der gesamten Zeit des Einsatzes trotz auftretender hoher Beanspruchung erhalten müssen, werden an diese technischen Lösungen erhebliche Ansprüche gestellt.
Bisher werden Werkzeuge ausschließlich mittels Einrichtungen befestigt, bei denen ein schellenartiger Teil, das das Werkzeug ganz oder teilweise umschließt, an ein Halteteil angeschraubt wird, wodurch eine feste Verspannung des Werkzeugs eintritt. Bei jedem Wechsel des Werkzeuges müssen stets mehrere Schrauben gelöst
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werden. Danach erfolgen die Entnahme des Werkzeugs, das Einsetzen eines anderen Werkzeugs, das Richten und schließlich das Verspannen desselben durch erneutes Anziehen der Schrauben·
Dieser Vorgang bedingt einen Zeit- und Arbeitsaufwand, der dann, wenn diese Wechsel in sehr schneller Folge und als Bestandteil eines Prozesses ständig wiederkehrend erfolgen müssen, nachteilig wird.
Ziel der Erfindung /
Ziel der Erfindung ist eine Verbindung, die das Festsetzen zweier Teile zueinander in einfacher und wirkungsvoller Weise gewährleistet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, zwei Teile von einem anderen so zu durchsetzen, daß beide Teile eine genau definierte Stellung zueinander erhalten, diese auch bei starker Beanspruchung beibehalten und schließlich duroh einfache Betätigung wieder voneinander zu trennen sind.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem ein Halteteil mit einer öffnung, in die ein anderes Teil von oben oder unten einzubringen und dort festzusetzen ist, mehrere kreisrunde Längsbohrungen aufweist, die die Öffnung für das festzusetzende Teil teilweise einschlieasen. Das in die Öffnung einzubringende Teil weist Nuten auf, die in Form, Richtung und Abmessung genau den Abschnitten entsprechen, in denen die Längsbohrungen im Halteteil die öffnung für das festzusetzende Teil einschließen und dort ebenfalls die Form von Nuten haben. Die Nuten im festzusetzenden Teil und die Nuten im Halteteil im Bereich der Öffnung ergänzen sich in definierter Stellung zu einer gemeinsamen kreisrunden Öffnung. In jeder kreisrunden Bohrung befindet sich ein
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axial verdrehbares, aber nicht verschiebbares Verdrehteil, das eine Aussparung aufweist, die in Form und Abmessung dem Abschnitt entspricht, in dem die Längsbohrung die Öffnung für das festzusetzende Teil einschließt. Bei Wechselstellung sind die Verdrehteile so eingebracht, daß die Aussparungen mit den Abschnitten übereinstimmen, in denen die Längsbohrungen die Öffnung einschließen. Das festzusetzende Teil kann von oben oder unten eingefügt . werden. Hat das festzusetzende Teil eine definierte Stellung im Halteteil eingenommen, ist dies dadurch ersichtlich, daß nun alle Verdrehteile axial bewegbar sind. Bei einer axialen Verdrehung gegenüber der Wechselstellung, vorzugsweise um 180°, durchsetzen die Verdrehteile seitlich den Halteteil und im Bereich der Öffnung das festzusetzende Teil. Durch die definierte Lage der jeweiligen Aussparungen in den Verdrehteilen erfolgt gleichzeitig mit der Pestsetzung eine eindeutige und auch bei stärkster Belastung beständige Zentrierung und Lagebestimmung des festzusetzenden Teils in axialer Richtung. Durch Rückführung der Verdrehteile in die Ausgangsposition ist diese feste Verbindung wieder leicht zu lösen.
Ausführungsbeispiel·
Die Erfindung soll nachstehend in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der dazugehörenden Zeichnung bedeuten:
Pig. 1: Darstellung des Halteteils mit eingebrachten Verdrehteilen in Draufsicht
a) Verdrehteile in Wechselstellung
b) Verdrehteile in Pestsetzungsstellung (gegenüber Pig. 1 a um 180° verdreht);
Pig. 2: Pestzusetzendes Werkzeugteil
a) Draufsicht
b) Schnitt bei A-A';
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Pig. 3: Verdrehteil
a) Draufsicht gemäß Pig. 1
b) Draufsicht gemäß Pig. 3 a um 90° verdreht; Pig. 4: Schnittdarstellung A-A1 mit im Halteteil festgesetztem Werkzeugteil.
Das Halteteil 1 besitzt zwei kreisrunde Längst)ohrungen 2, die den Bereich einer öffnung 3 für ein festzusetzendes Teil 4 einschließen. In den Längsbohrungen 2 sind kreisrunde Verdrehteile 5 axial verdrehbar, aber nicht verschiebbar eingebracht, von dem jedes eine Aussparung 6 .aufweist, die in Form und Abmessung genau dem Abschnitt entspricht, in dem jeweils die Längsbohrung 2 die Öffnung 3 einschließt. In der Wechselstellung gemäß Fig. 1 a sind die Verdrehteile 5 so eingebracht, daß ihre Aussparungen 6 jeweils mit den eingeschlossenen Abschnitten der Öffnung 3 übereinstimmen, so daß die Öffnung 3 in vollem Umfang freibleibt und das Einbringen eines festzusetzenden Teils 4 möglich ist. Durch axiales Verdrehen gelangen die an die Aussparungen 6 angrenzenden Abschnitte der Verdrehteile 5 in den Bereich der Öffnung und verringern die freie Fläche der Öffnung 3 teilweise. Ein festzusetzendes Teil 4, vorzugsweise Teil eines Werkzeugs, weist seitlich verlaufende Nute 7 auf, wobei jede Nut 7 in Richtung, Form und Abmessung jeweils einem Abschnitt entspricht, in dem eine Längsbohrung 2 die Öffnung 3 einschließt. In der Wechselstellung gemäß Fig. 1 a wird nun das festzusetzende Teil 4 in die öffnung 3 eingebracht und seitlich so eingerichtet, daß eines der beiden Verdrehteile 5 axial verdreht werden kann. Die Verdrehung erfolgt vorteilhaft um 180°. Wenn dies erreicht ist, ist gewährleistet, daß auch das andere Verdrehteil 5 verdrehbar ist. Durch diese Verdrehung verlagern sich die Aussparungen 6 auf die entgegengesetzte Seite, die Verdrehteile 5 durchsetzen nun seitlich das Halteteil 1 und im Bereich der Öffnung 3 das festzusetzende
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Teil 4, wodurch es unverrückbar und in der eingenommenen Position zentriert festgesetzt ist. Diese Verbindung kann jederzeit durch das Zurückdrehen der Verdrehteile 5 in die Wechselstellung schnell und einfach wieder gelöst werden.

Claims (3)

238537 O Erfindunpsanspruch
1. Schnellwechseleinrichtung für Werkzeuge mit einem Halteteil, einem festzusetzenden Teil, an dem sich jeweils ein Werkzeug befindet, und mit einem Teil, das die beiden anderen Teile zur Gewährleistung einer festen, zentrierenden und wieder leicht lösbaren Zusammenfügung teilweise durchsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (1) mehrere kreisrunde Bohrungen (2) aufweist, die in ihrem Verlauf eine Öffnung (3) im Halteteil (1) teilweise einschließen, mit einem festzusetzenden Teil (4), das in seinen Abmessungen der Öffnung (3) unter Gewährleistung einer Paßgenauigkeit entspricht und seitliche Nuten (7) aufweist, die in Richtung, Form und Abmessung den Abschnitten entsprechen, in denen die Längsbohrungen (2) im Halteteil (1) die öffnung (3) einschließen und mit Verdrehteilen (5), die in die Längsbohrungen (2) axial verdrehbar, aber nicht verschiebbar eingebracht sind und von denen jedes eine seitliche Aussparung (6) aufweist, die dem Abschnitt entspricht, in dem die jeweilige Längsbohrung (2), in die der Verdrehteil (5) eingebracht ist, die Öffnung (3) einschließt.
2. Schnellwechseleinrichtung für Werkzeuge nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Wechselstellung die seitliche Aussparung (6) jedes Verdrehteils (5) sich in dem Abschnitt befindet, in dem die jeweilige Längsbohrung (2) die öffnung (3) einschließt, daß in Haltestellung bei eingebrachtem, festzusetzendem Teil (4) in die Öffnung (3) bei axialer Verdrehung der Verdrehteile (5) die seitlichen Aussparungen (6) sich in andere Bereiche innerhalb der Längsbohrungen (2) verlagern.
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3· Schnellwechseleinrichtung für Werkzeuge nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Verdrehung aller Verdrehteile (5) gewährleistet ist, wenn das festzusetzende Teil (4) eine definierte Position in der öffnung (3) eingenommen hat, in der das jeweilige Werkzeug zentriert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnung
DD23853782A 1982-03-30 1982-03-30 Schnellwechseleinrichtung fuer werkzeuge DD205834B1 (de)

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DD205834A1 true DD205834A1 (de) 1984-01-11
DD205834B1 DD205834B1 (de) 1985-12-18

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT393960B (de) * 1985-02-05 1992-01-10 Sandoz Ag Verfahren zur kombination eines beta-adrenorezeptorblockers und eines diuretikums

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT393960B (de) * 1985-02-05 1992-01-10 Sandoz Ag Verfahren zur kombination eines beta-adrenorezeptorblockers und eines diuretikums

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DD205834B1 (de) 1985-12-18

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