DD206231A1 - Referenzelement fuer pruefelektrode - Google Patents

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DD206231A1
DD206231A1 DD23903782A DD23903782A DD206231A1 DD 206231 A1 DD206231 A1 DD 206231A1 DD 23903782 A DD23903782 A DD 23903782A DD 23903782 A DD23903782 A DD 23903782A DD 206231 A1 DD206231 A1 DD 206231A1
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DD
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reference element
electrodes
silver
electrode
forming
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DD23903782A
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Volker Berthold
Eberhard Glaeser
Original Assignee
Volker Berthold
Eberhard Glaeser
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Abstract

DIE ERFINDUNG BETRIFFT EIN REFERENZELEMENT FUER PRUEFELEKTRODEN, INSBESONDERE BEZUGSELEKTRODEN AUF SILBER/SILBER-HALOGENID-BASIS, DAS BEI ALLEN ARTEN DIESER ELEKTRODEN EINSETZBAR IST. DIE ERFINDUNG HAT DAS ZIEL, EIN EDELMETALLARMES REFERENZELEMENT FUER EINE PRUEFELEKTRODE MIT EINEM EDELMETALL ALS POTENTIALBILDENDEM ELEMENT ANZUGEBEN. DIE UNTER VERWENDUNG DIESES REFERENZELEMENTES HERGESTELLTEN PRUEFELEKTRODEN SOLLEN WENIG MATERIAL- UND KOSTENINTENSIV SOWIE EINFACH ZU FERTIGEN SEIN. DIE ERFINDUNG BERUHT DARAUF, DAS REFERENZELEMENT AUS EINEM ELEKTROCHEMISCH NICHT INERTEN METALL ZU FERTIGEN UND MIT EINEM ELEKTROCHEMISCH DICHTEN UEBERZUG DES POTENTIALBILDENDEN EDELMETALLS ZU UEBERZIEHEN. DIE MECHANISCHE FIXIERUNG DES REFERENZELEMENTES IM ELEKTRODENHUELLKOERPER SOWIE DIE ABDICHTUNG DER PRUEFELEKTRODE ERFOLGT DURCH VERGIESSEN MIT EINEM KALTHAERTENDEN THERMOPLASTISCHEN KUNSTHARZ.

Description

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Titel der Erfindung Referenzelement für Prüfelektrode
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Referenzelement für Prüfelektroden, insbesondere Bezugselektroden auf Silber/Silberhalogenid-Basis, das bei allen Arten dieser Elektroden einsetzbar ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bezugselektroden, bei denen die potentialbildende chemische Reaktion unter Einbeziehung eines Edelmetalls verläuft, sind ^egen ihrer Potentialkonstanz und ihrer langen Lebensdauer in der Praxis weit verbreitet. Insbesondere Bezugselektroden mit einem Referenzelement auf Silber/Silberhalogenid-Basis sind wegen ihres Aufbaus für viele potentiometrischa Meßverfahren geeignet und werden in großen Stückzahlen und vielfältigen Ausführungsformen hergestellt ("Elektroden und Meßzubehör für die Potenziometrie", Katalog des Forschungsinstitutes Meinsberg/DDR 1978). Diese Bezugselektroden enthalten im Referenzelement einen massiven Silberdraht (DD-W? 112 522) oder einen versilberten Platindraht. Weiterhin sind Referenzelemente für Silber/Silberchlorid- Bezugselektroden beschrieben worden, die auf den Elektrodengrundkörper aus Silber eine Mischung von Silberstaub, Silberchlorid, Treibmittel und Elebs/to.ff aufbringen (DE-OS .29, 12 334). Diese Referenzelemente sind wegen ihres relativ hohen Edelmetallge-
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haltea teuer und materialintensiv. Grund für die Anwendung massiven Edelmetalls im Referenzelement ist die leichte Einschmelζbarkeit in den herkömmlicherweise aus Glas gefertigten Elektrodenhüllkörper* Schließlich ist bekannt, Prüfelektroden mit Platin als potentialbildendem Element herzustellen durch Aufdampfen im Vakuum auf einen Träger aus Zirkondioxid-Glas (DE-OS 30 14.870 und 30 14 871). Auch diese Prüfelektrode ist wegen des teuren Zirkondioxid-Glases außerordentlich kosten- und materialintensiv sowie schwierig zu fertigen.
Herkömmlicherweise wird das Referenzelement durch Einschmelzen im Elektrodenkörper befestigt. Das Einschmelzen ist technologisch aufwendig und energieintensiv. Weiterhin ist die nichtlösbare Fixierung des Referenzelementes im Elektrodenkörper durch Einpressen oder Einkleben mit duroplastischem Kunstharz bekannt (DE-OS 23 50 059). Diese Verbindungen gestatten es nicht, das Referenzelement in einfacher Weise aus verbrauchten Elektroden zur Wiedergewinnung des Edelmetalles zu entfernen. Verschraubungen als Verbindung zwischen Referenzelement und Elektrodenkörper (DE-OS 28 45 751) sind nur schwer mit der erforderlichen Langzeitdichtheit zu realisieren, insbesondere wenn die Arbeitslage der Elektroden wesentlich von der Senkrechten abweicht.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ein edelmetällarmes Referenzelement für eine Prüfelektrode, insbesondere für eine Bezugselektrode auf Silber/Silberhalogenid-Basis, mit einem Edelmetall als potentialbildendem Element. Die unter Verwendung dieses Referenzelementes hergestellten Prüfelektroden sollen wenig material- und kostenintensiv sowie einfach zu fertigen sein. Die noch erforderlichen geringen Edelmetallmengen sollen leicht aus den verbrauchten Elektroden entfernbar sein und der ?/isdersufarbeitung zugeführt werden können-«
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein edelmetallarmes Referenzeleaerit mit einem Edelmetall als potentialbildendem Element für eine Prüfelektrode, insbesondere für eine Bezugselektrode auf Silber/Silberhalogenidbasis, zu entwickeln. Die unter Verwendung dieses Referenzelementes hergestellten Prüfelektroden sollen wenig material- und kostenintensiv some einfach zu fertigen sein. Die noch erforderlichen geringen Edelmetallmengen sollen leicht aus den verbrauchten Elektroden entfernt und der Wiederaufbereitung zugeführt werden können. Die Erfindung beruht darauf, das Referenzelement aus einem kostengünstigen elektrochemisch nicht inerten Metall zu fertigen und galvanisch oder in anderer geeigneter Weise mit einem elektrochemisch dichten 10 - 100 /um dicken Überzug des potentialbildenden Edelmetalls zu überziehen* Die mechanische Fixierung des Referenzelementes im Elektrodenhüllkörper so-wie die Abdichtung erfolgt durch Vergießen mit einem kalthärtenden thermoplastischen Kunstharz. Der Elektrodenhüllkörper maß damit nicht mehr aus Glas sein, sondern kann' aus anderem geeigneten Material bestehen, das mechanisch widerstandsfähig ist, z. B. Keramik. Durch Erwärmen· der Vergußstelle können Referenzelemente verbrauchter Elektroden einfach aus der Elektrode entfernt und der Wiederaufbereitung zugeführt werden.
Ausfuhrongsbeispiel
Im folgenden soll ein Referenzelement für eine Silber/ Silberchlorid-Bezugselektrode beschrieben werden. Sin Kupferdraht 1 von 1 mm Durchmesser ist an einer Kontaktbuchse 5 mittels einer Lötverbindung 7 befestigt. Der Kupferdraht 1 ist mit einer 100 /um dicken, elektrochemisch dichten Silberschicht überzogen (hergestellt z- B. nach: Ullmanns Enzyklopädie der technischen Chemie, 3 Aufl.,
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Bd. 12, S. 185). Darauf befindet sich ein Gemisch aus Silber und Silberchlorid 3 nach DD-WP 112 522. Von dem aus einer gesättigten Kaliumchlorid-Lösung mit festem Kaliumchlorid als Bodenkörper bestehenden Elektrolyten 4 wird die Anschlußbuchse 5 durch eine Dichtung aus Polyvinylchlorid 8 getrennt. Die Anschlußbuchse 5 und damit das gesamte Referenzelement ?7ird durch Kalloplast R 6 im Elektrodenhüllkörper 9 fixiert.

Claims (2)

  1. -5- 239037
    Erfindungaanapruch.
    1· Referenzelement für Prüfelektrode mit einem Edelmetall ala potentialbildendein Element, das sich, als Überzug auf einem anderen Grundmetall befindet, gekennzeichnet dadurch, daß das Grundmetäll elektrochemisch nicht inert ist, der auf diesem Grundmetall befindliche Überzug aus dem potentialbildenden Edelmetall elektrochemisch dicht ist und eine Dicke von 10 - 100 /um hat.
  2. 2. Referenzelement'nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die mechanische Fixierung im Elektrodenhüllkörper und die Abdichtung gegen den Elektrolyten durch Vergießen mit einem kalthärtenden thermoplastischen Kunstharz erfolgt,
    Hierau 1 Seite Zeichnung
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT397436B (de) * 1990-07-26 1994-04-25 Avl Verbrennungskraft Messtech Anode einer elektrochemischen sensoranordnung und verfahren zu deren herstellung

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