DD206702A3 - Vorrichtung zum buegeln - Google Patents
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Abstract
DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE VORRICHTUNG ZUM BUEGELN VON SCHLAUCHFOERMIGEN BEKLEIDUNGSTEILEN, INSBESONDERE ZUM NAHTAUSBUEGELN VON HOSENBEINEN UND SAKKOAERMELN. DIE ERFINDUNGSGEMAESSE SPANNVORRICHTUNG AM BUEGELHOLM IST GEEIGNET, DURCH EINE STUFENLOS REGELBARE ANPASSUNG, UNTERSCHIEDLICHE WEITEN UND GROESSEN AUFZUNEHMEN. DIE SPANNVORRICHTUNG BESTEHT U.A. AUS EINEM PNEUMATISCH GESTEUERTEN KNIEHEBELGELENK, EINEM WEITEREN HEBEL UND EINER SPANNSCHIENE, AN DER SICH ZWEI STAHL-BLATTFEDERN BEFINDEN. EIN GLATTSTREICHEN DES BEKLEIDUNGSTEILS IST VOR DEM BUEGELN NICHT ERFORDERLICH.
Description
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Vorrichtung zum Bügeln Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bügeln von schlauchförmig-zylindrisch, -konisch bzw. kurvenförmig zugeschnittenen Bekleidungsteilen, insbesondere zum Nahtausbügeln.
Aus der Praxis sind Bügelplätze mit Dampfbüglern und einer Absaugung durch den Bügeltisch bekannt. Ebenso sind Bügelplätze bekannt, zu denen der Dampf aus dem Bügelholm in das textile Gewebe dringt.
Diese Arbeitsplätze haben im allgemeinen keine Spannvorrichtung, so daß die Bedienkraft das Bekleidungsstück während des Bügelns mehrfach glätten muß. Spannvorrichtungen sind deshalb nicht an den Bügelarbeitsplätzen anzutreffen, weil die bisher bekannten nicht genügend universell einsetzbar sind, zusätzlich Raum und Bedienzeit erfordern und dadurch den Bügelvorgang in der Serienproduktion nicht effektivieren.
Aus der DE OS 2 847 805 ist eine Bügelvorrichtung bekannt, bei der sich unterhalb des Bügelholmes ein rohrähnliches, relativ schweres Gewichtselement befindet, das in einem vertikalen Schlitz höhenverstellbar angebracht ist. Über zwei Arbeitszylinder mit je einer entsprechenden Drahtverbindung zum Gewichtselement wird dieses aus der starren oberen Position auf den un-
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teren Teil des schlauch*örmigen Bekleidungsteil gesenkt und übt durch seine Masse einen Zug über die Länge des Bekleidungsteils aus. In seiner unteren Position ist das rohrartige Gewichtselement bei Fortfall der von den Arbeitszylinderη kommenden Drahtspannung biegbar und damit den Konturen des Bekleidungsteils anpaßbar. Nach Beendigung des Bügelvorganges werden die Arbeitszylinder wieder wirksam und das Gewichtselement nach oben gehoben.
Die Vorrichtung hat die Nachteile, daß dem Gewichtselement zwischen seiner oberen und seiner unteren Position nur eine relativ kurze Strecke zur Verfügung steht. Wenn das sohlauchförnige Bekleidungsteil einen größeren Durchmesser hat, so muß die Halterung im Führungsschlitz entsprechend neu justiert v/erden. Da die Spannkraft, in diesem Fall durch die Masse gegeben, nicht regulierbar ist, besteht wenig Möglichkeit, Stoffe mit unterschiedlicher Steifigkeit und verschiedenen Flächenmaßen hintereinander zu spannen. Die Vorrichtung muß jedes Mal umgerüstet werden.
Ein weiterer Nachteil ist der Energiebedarf, der daraus resultiert, daß die relativ große Ilasse des Gewichtselementes nur durch viel Kraft beim Hochheben beschleunigt wird. Außerdem muß die Bewegung kurz vor dem Erreichen beider Endlagen gedämpft werden, was in Anbetracht der relativ großen Masse zusätzlichen Aufwand an Energie notwendig macht. Bei der Wahl geringerer Beschleunigungswerte werden die Zeitaufwendungen für das Spannen und Entspannen für einen ökonomischen Bügelvorgang zu hoch.
Weiterhin sind aus den US-PS 2 092 278 und US-PS 2 684 190 Vorrichtungen bekannt, die zur Formgebung für Hosen und ähnliche Erzeugnisse geeignet sind. Diese Kleidungsstücke werden nach, einem unerwünschten Krumpfungsprozeß unter Spannung bedampft und gegebenenfalls getrocknet. Die innerhalb dieser Vorrich-
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tungen wirksam werdenden Hebel zum Ausfahren der oberen und unteren Formteile sind z.T. an Zugfedern befestigt, z.T. gleitend auf einer Führungsschiene angebracht. An beiden Vorrichtungen verteilen sich die Kräfte nicht gleichmäßig über die gesamte Länge. Um das System auszugleichen y sind zusätzliche Halterungen der Kleidungsstücke erforderlich. Die verwendeten Hebelbefestigungen unterliegen einem starken Verschleiß und sind für die ständigen Belastungen eines Produktionsbetriebes nicht geeignet. Beide Spannvorrichtungen sind mit zwei Händen zu bedienen, wodurch sich der Beginn des Bügeins verzögern würde. Beide Vorrichtungen sind nicht geeignet, kurzfristig ein faltenfreies Spannen sowie eine exakte Anpassung an unterschiedliche Modelle zu gewährleisten.
Das Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Bügeln schlauchförmiger Bekleidungsteile zu entwickeln, die einen minimalen Zeit- und Energieaufwand beim Bügeln, insbesondere beim Nahtausbügeln gestattet, darüber hinaus muß die Vorrichtung den verschiedenen Konfektionsgrößen und unterschiedlichen Stoffqualitäten anpaßbar sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bügelholm mit einer Spannvorrichtung auszurüsten, die durch ein optimales Kräfteverhältnis ihrer Bewegungselemente eine stufenlos regelbare Anpassung an unterschiedlich zugeschnittene schlauchförmige Bekleidungsteile gestattet und sowohl ein kurzfristiges Spannen wie Entspannen erlaubt.
Die Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wie folgt gelöst:
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem senkrechten Ständer, an dem ein Bügelholm horizontal befestigt ist und an dessem äußeren Ende sich seitlich je ein Lochblech mit zwei oder mehr Löchern befindet. In der Mitte des Bügelholms befindet sich ein Ansaugkanal, der Anschluß an einen zentralen Unterdruckkanal hat. Unterhalb des Bügelholmes ist eine Aufnahme angebracht, an der verschiedene Bewegungselemente an Achsen beweglich befestigt sind, die in senkrechter Ebene nach unten mit einer Spannschiene wiederum über Achsen gelenkig verbunden sind.
An der Innenseite der Aufnahme ist ein Kniehebel, der aus einem oberen und einem unteren Hebel besteht, die über eine gemeinsame Achse drehbar verbunden sind. Desweiteren befinden sich an der Aufnahme ein Arbeitezylinder mit einer Kolbenstange und am äußeren Ende der Aufnahme ein weiterer Hebel. Der obere und der untere Hebel des Kniehebels haben gleiche Aohsabstände. Die Summe der Aohsabstände von dem oberen und dem unteren Hebel des Kniehebels ist größer als der Achsabstand des äußeren Hebels. Der obere Hebel des Kniehebels ist im Kniehebelbereich länger als der untere. Auf der Verlängerung befindet sich ein Anschlag, der bei Öffnung des Kniehebels gegen den unteren Hebel in der Welse drückt, daß der Drehpunkt des Kniehebels nicht nach innen wandert.
An den Enden der Spannschiene befinden sich links und rechts je eine Blattfeder. Je ein Ende der Blattfedern ist zu einer öse gebogen und an einem Federbolzen befestigt. Die andere Seite der halbkreisförmig gebogenen Blattfedern verläuft geradlinig zur Mitte unter der Spannschiene und wird jeweils durch eine Befestigung gehalten. Über den Bügelholm wird ein schlauchformiges, noch nicht gewendetes Bekleidungsteil gezogen und über die Betätigung eines Kontaktelementes werden sowohl der Dampfanschluß an ein Bügeleisen wie auch der An-
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Schluß des Bügelholmes an einen zentralen Unterdruckkanal oder ein einzelnes Gebläse hergestellt. Gleichzeitig wird auch der Arbeitszylinder mit Druck beaufschlagt, so daß die Kolbenstange ausfährt und die Hebel sich dabei strecken.
Die Spannschiene senkt sich zunächst innerhalb der Bewegungsebene nach unten. Am kleinsten Durchmesser des schlauchartigen Bekleidungsteils legt sich die linke Blattfeder an. Dieser Anlagepunkt dient als Drehpunkt der Spannschiene beim Spannen des gesamten Bekleidungsteils. Der untere und der obere Hebel des Kniehebelgelenkes öffnen sich in ihrem gemeinsamen Drehpunkt soweit, bis auch die rechte Blattfeder zur Anlage kommt. Nach Bewegungsabschluß des Arbeitszylinders hat sich die Spannkraft maximal aufgebaut, so daß sich beide Blattfedern der Kontur, z.B. des Hosenbeines angepaßt haben. Der untere Teil des Bekleidungsteiles wird von den Blattfedern mit der Spannschiene über die gesamte Länge berührt. Das Spannen des spezifisch geformten Bekleidungsteiles erfolgt formschlüssig.
Die Größe der Blattfedern ist für maximale Weiten ausgelegt, bei geringeren Weiten federn sie seitlich aus und passen sich den unterschiedlichen Konfektionsgrößen an. Eine Umrüstung der Spannvorrichtung ist deshalb bei Wechsel der Größen während der industriellen Fertigung nicht erforderlich.
Unmittelbar nach Betätigung des Kontaktelementes durch die Bedienkraft ist das Bügeleisen an die Dampfleitung angeschlossen, das Bekleidungsteil gespannt und es kann gebügelt werden. Nach dem Bügeln wird der Kontaktschalter freigegeben, das Wegeventil steuert den Arbeitszylinder um und die Spannschiene fährt in die obere Ausgangslage zurück. Nunmehr wird das Bekleidungsteil so gedreht, daß die zweite Naht gerade auf dem Bügelholm zu liegen kommt. Das Nahtausbügeln der zweiten Naht wird in gleicher Weise ausgeführt.
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Durch Betätigung eines zweiten Kontaktelementes, eines Fußschalters, wird der Anschluß an den zentralen Unterdruckkanal hergestellt, dabei wird das äußere Ende des Bekleidungsteils auf dem Bügelholm angesaugt und festgehalten. Die Betätigung dieses zweiten Schalters erfolgt über eine Impulssteuerung mit einstellbarem Zeitrelais, kann aber auch auf andere bekannte Weise vorgenommen werden. Es wird über eine kurzzeitige Schalterbetätigung der Bedienkraft eingeschaltet, das Ausschalten erfolgt dann nach der vorgegebenen Zeit selbsttätig. Nachdem die Bügelvorrichtung entspannt ist, wird das Bekleidungsteil - beginnend an der Innenseite der Vorrichtung - vom Holm heruntergezogen und gleichzeitig dabei gewendet.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die beigefügten Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine ausgefahrene Spannvorrichtung in der Seitenansicht im Mittelschnitt
Fig. 2: einen Schnitt A/A durch den Holm nach Fig. if vergrößerte Darstellung
Fig. 3: eine Seitenansicht einer Spannvorrichtung mit gespanntem Hosenbein im Schnitt
Fig. 4: eine Vorderansicht der Fig. 3
Unterhalb eines, an einem Ständer 1 befindlichen Bügelholmes 2, befindet sich eine Aufnahme 9 für einen oberen Hebel 3 mit seiner Achse 10, einem Arbeitszylinder 24 mit seiner Achse 15 sowie einem Hebel 5 mit seiner Achse 13. Der gemeinsamen Befestigung eines Hebels 4 mit der Achse 12, einer Kolbenstange 25 mit einer Achse 16 sowie des Hebels 5 mit einer Achse 14 dient eine Spannschiene 21. Der Hebel 3 ist mit dem Hebel 4 über eine Achse 11 verbunden, die auch den Drehpunkt des Kniehebels darstellt. Auf dem Hebel 3 befindet sich in
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Richtung Hebel 4 ein Anschlag 6. Beim öffnen des Kniehebels kommt der Anschlag б so zum Anliegen an den Hebel 4, daß sich der Drehpunkt des Kniehebels nicht nach innen verlagern kann*
Um eine optimale Beweglichkeit des Arbeitszylinders 24 und der Kolbenstange 25 in der Ebene des Bügelholms 2 senkrecht zur Spannschiene 21 zu erreichen, ist die Achse 15 in dem Gelenkauge I9 und die Achse 16 in dem Gelenkauge 20 gelagert. An der Spannschiene 21 sind durch links und rechts befindliche Federbolzen 18 und 17 sowie durch eine linke Befestigung 7 und eine rechte Befestigung 8 die Blattfedern und 23 angebracht. Die Stahlblattfedern sind so dimensioniert, daß sie sich dem Kurvenverlauf des Hosenbeines anpassen und sowohl bei einem konischen wie auch bei einem zylindrischen Hosenbein mit der Spannschiene 21 in einer Berührungslinie liegen. Das auf der Vorrichtung zu spannende Hosenbein einer Hose kann von verschiedener Größe bzw. Weite als auch von unterschiedlichem Schnitt sein. Um innerhalb eines Hosenbeines von bestimmter Weite die Spannkraft aufzubauen, variiert sich die Ausfahrlänge der Kolbenstange 25 sowie die Öffnung des Kniehebels in seinem Drehpunkt 11 selbsttätig} die Blattfedern 22 und 23 sind auch beim Spannen maximaler Hosenbeinweiten noch in der Lage auszufedern. Damit ist gewährleistet, daß nach Bewegungsabschluß die Blattfedern mit der Spannschiene 21 den Konturen des Hosenbeines 29 lückenlos angepaßt sind und eine gleichmäßige Spannung über die gesamte auf dem Holm 2 zu bügelnde Länge gegeben ist. Mit der Berührung des Kontaktschalters, einem Kontaktknopf am Bügeleisen oder einem Fußkontaktschalter wird der Arbeitszylinder 24 mit Druck beaufschlagt und die gesamte Spannvorrichtung kurzfristig ausgefahren. Nach dem Bügeln und der Freigabe des Kontaktschalters geht die Spannschiene in die obere Ausgangslage zurück. Nach dem Drehen des Hosenbeines werden die Naht-
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Schenkel 30 der zweiten Naht auf dem Bügelholm 2 glatt gelegt und über den Kontaktschalter die Vorrichtung erneut gespannt. Die Höhe des wirksamen Druokes im Arbeitszylinder wird über einen nicht näher dargestellten Druckregler stufenlos eingestellt. Dabei ist, ausgehend vom Flächengewioht des textilen Gewebes bzw. dessen Steifigkeit, die Höhe des Arbeitsdruckes so einzustellen, daß eine bleibende Glättung erreicht wird, wobei ein schweres Gewebe einen höheren Arbeitsdruck als ein leichtes erfordert,
Figur 3 zeigt, wie das spezifisch zugeschnittene Hosenbein 29 auf der erfindungsgemäßen Vorrichtung gespannt ist. Am Bügelholm 2 ist eins der beiden Lochbleche 26 sichtbar, die über den Ansaugkanal 27 an den zentralen Unterdruckkanal 28 angesohlossen sind. Mit dem Einschalten des Unterdruckes wird das Hosenbein 29 an seinem unteren Ende angesaugt und kann durch dieses Pesthalten von oben heruntergezogen und gleichzeitig gewendet werden, sobald die Spannvorrichtung in ihre Ausgangslage zurückgekehrt ist.
Der "Vorteil der erf indungsgemäßen Vorrichtung liegt in der Optimier uns d-®s Bügelvor ganges. Das Aufziehen, Spannen, Entspannen und Abziehen von schlauchformigen Bekleidungsteilen, z.B. Hosenbeinen, erfolgt mit Hilfe der dargelegten Vorrichtung kurzfristig bei geringem Aufwand von Energie und Material. Ein zusätzliches Glattstreichen der auf dem Bügelholm befindlichen Naht ist nicht erforderlich. Durch das Ansaugen des Bekleidungsteiles zu den Holmseiten kann der Arbeitsgang des Wendens ohne zusätzlichen Zeitaufwand erfolgen.
Claims (2)
- 234720Erf indungsanspruoh1. Vorrichtung zum Nahtausbügeln von schlauchf örmig-zylindrisch, -konisch, bzw. -kurvenförmig zugeschnittenen Bekleidungsteilen, die aus einem senkrechten Ständer mit einem Bügelholm besteht, an dessen unterer Seite sich mehrere bewegliche Hebel befinden, gekennzeichnet daduroh, daß an einer Aufnahme (9) über die Achsen (10, 151 13) beweglich angebrachten Hebel unten durch eine Spannschiene (21) an Achsen (12, 16, 14) verbunden sind, an der Innenseite der Aufnahme (9) ist ein Kniehebel, bestehend aus einem oberen Hebel (3) und einem unteren Hebel (4), gelenkig verbunden über eine Achse (11), in der Mitte ein Arbeitszylinder (24) mit einer Kolbenstange (25) und an der Außenseite der Aufnahme (9) ein Hebel (5) angebracht ist, dabei haben der Hebel (3) und der Hebel (4) gleiche Achsabstände, der Hebel (3) ist im Kniehebelbereich verlängert und die Verlängerung in Richtung des Hebels (4) mit einem Anschlag (6) versehen, die Summe der Achsabstände von Hebel (3) nod Hebel (4) ist größer als der Achsabstand des Hebels (5)ι weiterhin befinden sich an der Spannschiene (21) eine Blattfeder (22), festgehalten durch einen lederbolzen (18), und eine Befestigung (7), sowie eine Blattfeder (23), festgehalten durch einen Federbolzen (1?) und eine Befestigung (8); darüber hinaus hat der Bügelholm (2) an seinem äußeren Ende seitlich zwei Lochbleche (26), die über einen Ansaugkanal (27) mit einem zentralen Unterdruckkanal (28) verbunden sind.
- 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Achse (15) des Arbeitszylinders (24) in einem Gelenkauge (19) und die Achse (16) der Kolbenstange (25) in einem Gelenkauge (20) gelagert sind.Hierzu 2 Seiten Zeichnung
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