DD206756B1 - Sicherheitsvorrichtung an einer einrichtung zum durchtrennen einer endlosen bahn - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an einer einrichtung zum durchtrennen einer endlosen bahn Download PDF

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DD206756B1
DD206756B1 DD23597581A DD23597581A DD206756B1 DD 206756 B1 DD206756 B1 DD 206756B1 DD 23597581 A DD23597581 A DD 23597581A DD 23597581 A DD23597581 A DD 23597581A DD 206756 B1 DD206756 B1 DD 206756B1
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cutting
double crank
cutter bar
cutting blade
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DD23597581A
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DD206756A1 (de
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Juergen Wagner
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Rationalisierung D Moebelindus
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Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung zur Verhinderung von Maschinen- und/oder Werkstückschäden an einer Einrichtung zum Durchtrennen einer Folienbahn, die fortlaufend auf in geringem Abstand voneinander befindliche plattenförmige Werkstücke, z. B. Holzspanplatten ein- oder beidseitig aufgebracht wurde.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, für das Zertrennen einer fortlaufenden Materialbahn, Vorrichtungen zu verwenden, die auf dem Prinzip eines Doppelkurbeltriebes aufgebaut sind. Zu diesem Zweck sind meist zwei gegenüberliegende Doppelkurbeitriebe mit synchron gegensinnig umlaufenden Koppeln, an denen die Schneidmesserbefestigt sind, angeordnet. Die Schneidmesser zertrennen die Materialbahn bei Erfordernis (DE-OS 2823023, DE-AS 1552682). Als Nachteil dieser Vorrichtungen ist anzusehen, daß auf Grund der starren Befestigung der Schneidmesser bei Auftreten von stark erhöhten bzw. unüberwindlichen Schneidwiderständen es zu Schäden an der Vorrichtung und/oder den antreibenden Aggregaten bzw. dem Werkstück kommen kann.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, die genannten Nachteile zu vermeiden und Schäden zu verhüten.
Darlegung das Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitsvorrichtung zu entwickeln, die Beschädigungen an der Vorrichtung und/oder den antreibenden Aggregaten bzw. dem Werkstück verhindert, wenn stark erhöhte bzw. unüberwindliche Schneidwiderstände auftreten. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die an den Koppeln des Doppelkurbeltriebes angeordneten Messerbalken mit daran befestigten Schneidmessern über Schlitze gegen vorgespannte und über Schrauben verstellbare Federn in Richtung der Schneidbewegung verschiebbar angeordnet sind. Kommt es z. B. infolge von Schaltfehlern dazu, daß die Werkstücklücke nicht in den Schneidbereich der Schneidmesser gelangt, so daß diese auf dem Werkstück aufsitzen, werden die Schneidmesser mit dem Messerbalken gegen die Wirkung der Federn so lange zurückgeschoben, bis die Kurbeln im weiteren Bewegungsablauf wieder in ihre Ausgangstage zurückgehen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht der Vorrichtung (in Vorschubmitte geschnitten kurz vor Beginn des Trennvorganges);
Fig. 2: eine Vorderansicht der Vorrichtung in Ruhestellung.
An Trägern 1 beidseits sowie ober- und unterhalb eines Werkstückes 3 mit ein- oder beidseitig aufgebrachter Folienbahn 28 angeordnete Doppelkurbeltriebe 7 weisen an ihren synchron gegensinnig umlaufenden Koppeln 6 Messerbalken 8 mit daran befestigtem Schneidmesser 9 auf. Die Doppelkurbeltriebe 7 ober- und unterhalb des Werkstückes 3 sind dabei in solchem Abstand angeordnet, daß sich die Spitzen der Schneidmesser 9 während des Schneidvorganges um die Überschneidung 13 symmetrisch zum Werkstück 3 überschneiden. Der synchron gegensinnige Umlauf der Koppeln 6 mit daran befestigten Messerbalken 8 und Schneidmesser 9 ist durch beidseits endlose Ketten 16 im Zusammenwirken mit einer gemeinsamen Antriebswelle 20 gesichert. Über die elektromagnetische Kupplung 22 mit eingebauter Bremse können die Doppelkurbeltriebe 7 und somit die Schneidmesser 9 den Schneidvorgang durchführen. Der Messerbalken 8 mit Schneidmesser 9 reicht über die gesamte Werkstückbreite und ist in Schlitzen 10 gegen vorgespannte über Schrauben 11 einstellbare Federn 12 in vertikaler Richtung verschiebbar. Dadurch wird verhindert, daß es zu Zerstörungen oder Beschädigungen an der Vorrichtung und/oder den antreibenden Aggregaten bzw. dem Werkstück 3 kommt, wenn das Schneidmesser 9 auf dem Werkstück 3 aufsitzt, statt in die Werkstücklücke einzutauchen.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch:
    Sicherheitsvorrichtung an einer Einrichtung zum Durchtrennen einer endlosen Bahn, bei der an einem Doppelkurbeltrieb Messerbalken befestigt sind, gekennzeichnet dadurch, daß die Messerbalken mit den Schneidmessern über Schlitze (10) gegen vorgespannte und über Schrauben (11) verstellbare Federn (12) in vertikaler Richtung verschiebbar angeordnet sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung zur Verhinderung von Maschinen- und/oder Werkstückschäden an einer Einrichtung zum Durchtrennen einer Folienbahn, die fortlaufend auf in geringem Abstand voneinander befindliche plattenförmige Werkstücke, z. B. Holzspanplatten ein- oder beidseitig aufgebracht wurde.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist bekannt, für das Zertrennen einer fortlaufenden Materialbahn, Vorrichtungen zu verwenden, die auf dem Prinzip eines Doppelkurbeltriebes aufgebaut sind. Zu diesem Zweck sind meist zwei gegenüberliegende Doppelkurbeltriebe mit synchron gegensinnig umlaufenden Koppeln, an denen die Schneidmesser befestigt sind, angeordnet. Die Schneidmesser zertrennen die Materialbahn bei Erfordernis (DE-OS 2823023, DE-AS 1552682). Als Nachteil dieser Vorrichtungen ist anzusehen, daß auf Grund der starren Befestigung der Schneidmesser bei Auftreten von stark erhöhten bzw. unüberwindlichen Schneidwiderständen es zu Schäden an der Vorrichtung und/oder den antreibenden Aggregaten bzw. dem Werkstück kommen kann.
    Ziel der Erfindung
    Es ist Ziel der Erfindung, die genannten Nachteile zu vermeiden und Schäden zu verhüten.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitsvorrichtung zu entwickeln, die Beschädigungen an der Vorrichtung und/oder den antreibenden Aggregaten bzw. dem Werkstück verhindert, wenn stark erhöhte bzw. unüberwindliche Schneidwiderstände auftreten. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die an den Koppeln des Doppelkurbeltriebes angeordneten Messerbalken mit daran befestigten Schneidmessern über Schlitze gegen vorgespannte und über Schrauben verstellbare Federn in Richtung der Schneidbewegung verschiebbar angeordnet sind. Kommt es z. B. infolge von Schaltfehlem dazu, daß die Werkstücklücke nicht in den Schneidbereich der Schneidmesser gelangt, so daß diese auf dem Werkstück aufsitzen, werden die Schneidmesser mit dem Messerbalken gegen die Wirkung der Federn so lange zurückgeschoben, bis die Kurbeln im weiteren Bewegungsablauf wieder in ihre Ausgangslage zurückgehen.
    Ausführungsbeispiel
    Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
    Fig. 1: eine Seitenansicht der Vorrichtung (in Vorschubmitte geschnitten kurz vor Beginn des Trennvorganges); Fig.
  2. 2: eine Vorderansicht der Vorrichtung in Ruhestellung.
    An Trägem 1 beidseits sowie ober- und unterhalb eines Werkstückes 3 mit ein- oder beidseitig aufgebrachter Folienbahn 28 angeordnete Doppelkurbeltriebe 7 weisen an ihren synchron gegensinnig umlaufenden Koppeln 6 Messerbalken 8 mit daran befestigtem Schneidmesser 9 auf. Die Doppelkurbeltriebe 7 ober- und unterhalb des Werkstückes 3 sind dabei in solchem Abstand angeordnet, daß sich die Spitzen der Schneidmesser 9 während des Schneidvorganges um die Überschneidung 13 symmetrisch zum Werkstück 3 überschneiden. Der synchron gegensinnige Umlauf der Koppeln β mit daran befestigten Messerbalken 8 und Schneidmesser 9 ist durch beidseits endlose Ketten 16 im Zusammenwirken mit einer gemeinsamen Antriebswelle 20 gesichert. Über die elektromagnetische Kupplung 22 mit eingebauter Bremse können die Doppelkurbeltriebe 7 und somit die Schneidmesser 9 den Schneidvorgang durchführen. Der Messerbalken 8 mit Schneidmesser 9 reicht über die gesamte Werkstückbreite und ist in Schlitzen 10 gegen vorgespannte über Schrauben 11 einstellbare Federn 12 in vertikaler Richtung verschiebbar. Dadurch wird verhindert, daß es zu Zerstörungen oder Beschädigungen an der Vorrichtung und/oder den antreibenden Aggregaten bzw. dem Werkstück 3 kommt, wenn das Schneidmesser 9 auf dem Werkstück 3 aufsitzt, statt in die Werkstücklücke einzutauchen.
DD23597581A 1981-12-18 1981-12-18 Sicherheitsvorrichtung an einer einrichtung zum durchtrennen einer endlosen bahn DD206756B1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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