DD207193A1 - Anreicherung von langkettigen n-alkoholen aus isomeren alkoholgemischen - Google Patents

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DD207193A1 DD23905282A DD23905282A DD207193A1 DD 207193 A1 DD207193 A1 DD 207193A1 DD 23905282 A DD23905282 A DD 23905282A DD 23905282 A DD23905282 A DD 23905282A DD 207193 A1 DD207193 A1 DD 207193A1
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iso
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Helmut Striegler
Anton Tille
Dieter Timm
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Leuna Werke Veb
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Abstract

Das Verfahren zur Anreicherung von n-Alkohlen aus isomeren Alkoholgemischen wird zur Anreicherung von langkettigen n-Alkoholen aus Gemischen isomerer Alkohole der Kettenlaenge C unten 7 bis C unten 24 angewendet. Dabei soll die Anreicherung von langkettigen n-Alkoholen direkt aus Gemischen isomerer Alkohole ohne Zuhilfenahme von organischen Loesungsmitteln und ohne chemische Umwandlung der Alkohole erfolgen. Die Anreicherung von langkettigen n-Alkoholen aus Gemischen isomerer n-Alkohole wird deshalb so durchgefuehrt, dass aus dem Gemisch der isomeren langkettigen n- und iso-Alkohole nach Zugabe von Wasser eine Emulsion nach an sich bekannten Verfahren hergestellt wird, die bis unter den Schmelzbereich des Alkoholgemisches abgekuehlt wird. Danach wird die erstarrte Emulsion unter kontinuierlicher Entfernung der bevorzugt aus iso-Alkoholen bestehenden schmelzenden Anteile wieder auf Temperaturen in der Naehe des Schmelzbereiches des Alkoholgemisches erwaermt und dabei das mit n-Alkoholen angereicherte Gemisch als Feststoff erhalten.

Description

4L «j ^l ί j 3 /L ö
felter Ulbriehi«
Titel der Erfindung
g "von lang!ket tig-on
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sur _4j.ir®iehöri2tig von langkettigen ri«»Allcoholen aus G-esaisohan i.3O!se.rar Ai&oiiole (n«» und is »»»Alkohole) der Κθ ti ssnlMiigB G^-Q^i' s dia nach den verschiedeosten Marstei3„ujngeverfahren ©rhalten «rdsn« Sie kann unter saderssa zur Anrslofcisraiig vo-n Ω-Alkoholen aus Ge^ mischen iso&serex1'Alkohol© der· Kettenlänge C10 bis CÄKg dis nach den verschiedenen Varianten der Gx©synfcfa®se aiss endstä.n« digen 01 si1 inen des C«»Zahlbereiohes C,H bis C-71, gewonnen wsr» denj singesetst werden« Die Langkettigen ii«»A2Js.ohole besitzen als TeiisidgruridstoiTe tiax'tvollere SigsQschaften als die ©ntsprechenden .iso«»Alkohol®s ^iIe s0 B4 bessere biölög;is€;hs Ab«> baubarkeit»
2390 5 2 8 -2V
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Gemische niedrigsiedender Alkohole, wie n- und iso-Butylalkohol, können durch Destillation getrennt werden. Diese Methode kann jedoch nicht für höhersiedende Alkoholgemische angewandt werden, da die Siedepunkte der langkettigen n- und iso—Alkohole sehr dicht beieinander liegen und sich überschneiden. Bei der Mehrzahl der bekannten Verfahren zur Isomerentrennung langkettiger Alkohole ist es erforderlich, den Umweg über die Trennung der entsprechenden isomeren Aldehyde bzw· Carbonsäuren zu beschreiten· Diese Verbindungen müssen dann wieder in die gewünschten Alkohole umgewandelt werden. (DE-AS 2 459 152, GB-PS 1 547 889, DE-PS 829 296). Bei den Verfahren ist von Nachteil, daß mehrere komplizierte Verfahrensstufen erforderlich sind, die die Ökonomie des Verfahrens beeinflussen, und daß eine Qualitätsminderung durch eingeschleppte Verunreinigungen auftritt·
Zur direkten Isomerentrennung langkettiger Alkohole ist bisher nur ein einziges Verfahren bekannt (DE-OS 2 222 372). Danach erfolgt die Auftrennung der Gemische von Alkoholen mit einer Kettenlänge von 10 bis 20 C-Atomen in einen Anteil mit hohem Gehalt an η-Alkoholen und in einen Anteil mit niedrigem Gehalt an n-Alkoholen dadurch, daß man eine 20- bis 80-gewichtsprozentige Lösung der Alkohole in einem Lösungsmittel auf 298 K bis 253 K abkühlt und die ausgeschiedenen Kristalle abtrennt· Als Lösungsmittel werden aliphatische oder cyclische Paraffinkohlenwasserstoffe oder Olefine mit 5 bis 12 C-Atomen, gegebenenfalls im Gemisch miteinander und/oder Aromaten mit 7 bis 10 C-Atomen oder Alkohole, gegebenenfalls bis zu 20 Wasser enthaltend, mit 1 bis 4 C-Atomen, oder Ketone, Ether oder Ester mit 3 bis 6 C-Atomen oder Methylenchlorid oder Chloroform verwendet. Nachteilig bei diesem Verfahren ist der Einsatz von orga«
.-nisohen Lösungsmitteln, der zu einer Qualitäisverrlngerung durch eingeschleppte Verunreinigungen führt und eine auf~ wendige Abtrennung der lösungsmittel, von d-an Alkoholen er=, fordert.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Ökoriosai© zur Anreicherung von langkettigeia n-=Alkob,olen aus Gensischen Alkohole wesentlich zu verbessern»
Darlegung das Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung bestand darin, ein einfaches unkompliziertes Verfahren zur. Anreicherung von langkettigen ««»Alkoholen unmittelbar aus Gemischen isomerer n·** und iso«» Alkohole zu entwickeln» das ohne Zuhilfenahme von organischen Lösungsmitteln arbeitet und den Umweg über zahlreiche kosu«* plizierte chemische Reaktionen^ die mit einer Qualitätsmin«* derung infolge eingeschleppter Verunreinigungen verbunden sind} vermeldete,
Die Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Anreicherung von langkettigen n«»AlkohoXen aus Gemischen isomerer n» und iso·» Alkohole im C-Zahlbereich von G bis C2^ θ rf indungs gemäß da=» durch gelöst, daß aus dem Gemisch der iäomereii langkettigen .n- und iso-Alkohole nach Zugabe von Wasser eine Emulsion naoh an sich bekannten Verfahren hergestellt wirdj die Eaiul» s ion bis unter den Schmelzbereioh des Alkohoigesaisch.es ab·» gekühlt wird, die erstarrte Emulsion unter kontinuierlicher Entfernung der bevorzugt aus is ©«-Alkoholen bestehenden schmelzenden Anteile wieder auf Temperaturen in der Nähe d@s Sohiiielzbereiches des Alkoholgemisches erwärmt wird υηύ. daß das mit n=»Alkoholen angereicherte Gemisch als Feststoff ab« getrennt wird.
Das dem Feststoff noch anhaftend® Wasser kann in an sieh be=» kannter Weise.entfernt werden. Anstelle des Wassers kann zur
23905 2 8
Emulsionsbildung auch eine andere wäßrige Phase verwendet werden, wie z, B. verdünnte Säuren, Salzlösungen u« a· · Es werden 5 bis 200 Vol.-$,vorzugsweise 10 bis IQO Vol.-# Wasser bzw. wäßrige Phase, bezogen auf das Alkoholgemisch, eingesetzt. In Abwesenheit von Wasser oder einer wäßrigen Phase erfolgt keine Anreicherung. Die eingesetzte Wassermenge ist vom Anteil der n«Alkohole im Ausgangsprodukt abhängig. Es ist vorteilhaft, das Volumen der eingesetzten Wassermenge um so größer zu wählen, je geringer der Anteil an n-Alkoholen im Einsatzprodukt ist. Die Entfernung der bevorzugt aus isο-Alkoholen bestehenden schmelzenden Anteile bei der Erwärmung der erstarrten Emulsion erfolgt nach bekannten Methoden, wie z. B. Filtrieren und Zentrifugieren« Der Anreicherungsgrad der η-Alkohole ist bei einem Ausgangs produkt gleicher Zusammensetzung von der Endtemperatur der Erwärmung der erstarrten Emulsion abhangig· Zur Erzielung eines höheren Anreicherungsgrades ist es zweckmäßig, eine höhere Endtemperatur zu wählen· Auf diese Weise kann man η-Anteile bis zu 93 Ma»-$> erreichen.
Als Ausgangssubstanz diente ein Alkoholgemisch, dessen Zusammensetzung in Tabelle 1 aufgeführt ist. 166 g dieses Ausgangsproduktes wurden bei Raumtemperatur mit 20 g Wasser versetzt, durch intensives Schütteln eine Emulsion hergestellt und diese Emulsion unter gelegentlichem Schütteln auf ca. 278 K abgekühlt. Die erstarrte Emulsion wurde auf einer Fritte langsam auf 296 K erwärmt, wobei die schmelzenden Anteile sofort und kontinuierlich durch Absaugen mit Vakuum entfernt wurden. Nach Erreichen der genannten Temperatur bleib auf der Fritte ein Produkt in Form eines Kristallbreies zurück, der durch Erwärmen wieder in die flüssige Form übergeführt wurde, um das noch enthaltene Wasser nach Trennung der Phasen zu entfernen· Dabei wurden 93 S eines Produktes erhalten, in dem der n-Anteil der Alkohole angereichert war. Die Zusammensetzung dieses Pro-
239052
duktes ist in Tabelle 1 angeführt. In Tabelle 1 ist ebenfalls die Zusammensetzung des gesammelten Filtrates (73 g nach Entfernung des Wassers) enthalten.
Tabelle 1
Komponente
Zusammensetzung
Ausgangs- angereichertes Filtrat produkt produkt
Kohlenwass ers toffe n-C -Alkohol is o-C.^-Alkohol n-C..-Alkohol iso-C „-Alkohol n-C .-Alkohol is o-C1.-Alkohol n-C. -Alkohol is o-C „-Alkohol Summe n-Alkohole Summe iso-Alkohole
4,19 1,75 7,30
16,54 17,48 15,34
3,07 1,19 5,47
22,95 27,03 17,75
6,83 2,65 12,16
22,42 29,46 13,45
7,72 3,34 13,30
10,74 14,99 5,33
5,54 2,11 9,91
72,65 88,96 51,88
23,16 9,29 40,84
Beispiel 2
Als Ausgangesubstanz diente ein Alkoholgemisch mit einem höheren Anteil an iso-Alkoholen als in Beispiel 1. Die Zusammensetzung ist in der nachfolgenden Tabelle 2 aufgeführt. 166 g dieses AusgangsProduktes wurden bei Raumtemperatur mit 200 g Wasser versetzt, durch intensives Rühren eine Emulsion hergestellt und diese Emulsion unter gelegentlichem Schütteln auf ca· 268 K abgekühlt· Die erstarrte Emulsion wurde auf einer Fritte langsam auf 277 K erwärmt, wobei die schmelzenden Anteile sofort und kontinuierlich durch Absaugen mit Vakuum entfernt wurden. Nach dem Erreichen der genannten Temperatur blieb auf der Fritte ein Produkt in Form eines Kristallbreies zurück, das wie im Beispiel 1 aufgear» beitet wurde.
Dabei wurden 4?,5 S eines Produktes erhalten, in dem der n~Anteil der Alkohole angereichert war« Die Zusammensetzung dieses Produktes ist in Tabelle 2 angeführt» In Tabelle 2 ist ebenfalls die Zusammensetzung des gesammelten Filtrates (118,5 g nach Entfernung des Wassers) enthalten·
Tabelle 2
Zusammensetzung (Ma»»»$)
Komponente Ausgangs- angereichertes Filtrat
produkt Produkt
Kohlenwasserstoffe 0,38 0,32 0,4i
n-C12-Alkohol 10,12 12,52 9,16
iso»C12-Alkohol 7,95 4,45 9,37
n-C13~Alkohol 13,22 22,85 9,37
ö,38 0,32
10,12 12,52
7,95 4,45
13,22 22,85
19,52 11,56
10,80 21,49
21,29 12,53
4,14 8,69
12,55 5,59
38,29 65,55
22,72
H-C1^-Alkohol 10,80 21,49 6,51
is0-C1^-Alkohol 21,29 12,53 24,81
2,31
15,34
Summe n-Alkohole 38,29 65,55 27,35 Summe iso-Alkohole 61,33 34,13 72,24
Beispiel 3
Als Ausgangssubstanz diente ein durch Hydroformylierung eines alpha-C1<-C κ-Olefin-Gemisches mit nachfolgender Hydrierung hergestelltes Allcoholgemisch, dessen Zusammensetzung in Tabelle 3 aufgeführt ist. I66 g dieses Ausgangsproduktes wurden bei Raumtemperaturen mit 100 g Wasser versetzt, durch intensives Schütteln eine Emulsion hergestellt und diese Emulsion unter gelegentlichem Schütteln auf ca. 268 K abgekühlt. Die erstarrte Emulsion wurde auf einer Fritte langsam auf 285 K erwärmt, wobei die schmelzenden Anteile sofort und kontinuierlich durch Absaugen mit Vakuum entfernt wurden« Nach
Λ JJ inn „i
239052 8 -»-
dem Erreichen der genannten Temperatur blieb auf der Fritte ein Produkt in Form eines Kristallbreies zurück, das wie in Beispiel 1 aufgearbeitet wurde. Dabei wurden 85,3 E eines Produktes erhalten, in dem der n-Anteil der Alkohole angereichert war. Die Zusammensetzung dieses Produktes ist in Tabelle 3 angeführt. In Tabelle 3 ist ebenfalls die Zusammensetzung des gesammelten Filtrates (80,7 g nach Entfernung des Wassers) enthalten.
Tabelle 3
Komponente
Zusammensetzung Ausgangs- angereichertes produkt Produkt
Filtrat
Kohlenwasserstoffe n»C 2-Alkohol is o-C.--Alkohol n-C1„-Alkohol is o-C..-Alkohol n-C ^-Alkohol is o-C κ-Alkohol n-C ..„-Alkohol
is o-C „ ,.-Alkohol 15
Summe n-Alkohole Summe iso-Alkohole
1,9V 1,17
11,02 12,68
1,65 1,03
22,20 29,53
15,32 8,51
16,90 25,57
17,20 10,48
3,67 5,66
9,30 5,37
54,59 73,44
43,47 25,39
2,75 10,92
2,30 14,45 22,52
7,74 24,30
1,56 13,46 34,67 62,58
Beispiel 4
Als Ausgangesubstanz diente ein Alkoholgemisch gleicher Zusammensetzung wie in Beispiel 1. Es wurde nach der gleichen Vorschrift gearbeitet wie im Beispiel 1, wobei jedoch die Endtemperatur beim Absaugen mit Vakuum 283 K betrug. Es wurden 121 g eines Produktes erhalten, in dem der η-Anteil der
2390 5 2 8 -
Alkohole angereichert war« Die Menge des Filtrates betrug 45 g (nach Entfernung des Wassers), Die Zusammensetzung der einzelnen Produkte ist in Tabelle 4 enthalten.
Tabelle 4
Zusammensetzung
Komponente Ausgangs- angereichertes Piltrat
produkt Produkt
Kohlenwasserstoffe 4,19 3,06 7,24
n-C „-Alkohol 16,54 17,01 15,29
is o-C ^-Alkohol 3,07 2,22 5,36
n»C.--Alkohol 22,95 25,60 15,82
is o-C Λ „-Alkohol 6,83 4,83 12,22
n»C.κ-Alkohol 22,42 25,08 15,24
is o-C jL-Alkohol 7,42 5,31 14,20
n-G.--Alkohol 10,74 13,08 4,45
is0-C15-AIkOhOl 5,54 3,81 10,18
Summe n-Alkohole 72,65 80,77 50,80
Summe iso-Alkohole 23,16 16,17 41,96
Beispiel 5
Als Ausgangssubstanz diente ein Alkoholgemisch gleicher Zusammensetzung wie in Beispiel 1. Es wurde nach der gleichen Vorschrift gearbeitet wie in Beispiel 1, wobei jedoch die Bndtemperatur beim Absaugen mit Vakuum 287 K betrug. Es wurden 115 g eines Produktes erhalten, in dem der n-Anteil der Alkohole angereichert war* Die Menge des Filtrates betrug 52 g (nach Entfernung des Wassers)· Die Zusammensetzung der einzelnen Produkte ist in Tabelle 5 enthalten«
A Q I 111! ill λ .-.
5 2
Tabelle 5
Komponente
Zusammensetzung (Ma.-%) Ausgangs- angereichertes FiItrat produkt Produkt
Kohlenwasserstoff e
is o-C12-Alkohol n-C 1 „-Alkohol is o-C1.-Alkohol n-C κ-Alkohol is o-C ^-Alkohol
n-C Λ „-Alkohol
is o-C„e-Alkohol 15
Summe n-Alkohole Summe isο-Alkohole
4,19 2,87
16,54 17, 38
3,07 1,95
22,95 26,34
6,83 4,46
22,42 25,55
7,72 4,92
10,74 12,99
5,54 3,55
72,65 82,26
23,16 14,88
7,18 1^,63
5,59 15,31 12,17 15,37 14,O4
5,67 10,04 50,98
41,84
Beispiel 6
Als Ausgangesubstanz diente ein Alkoholgemisch gleichen Ursprungs und gleicher Zusammensetzung wie in Beispiel 3· 166 g dieses Ausgangsproduktes wurden bei Raumtemperatur mit 50 g Wasser versetzt und danach nach der gleichen Vorschrift verarbeitet wie im Beispiel 3, wobei jedoch die Endtemperatur beim Absaugen mit Vakuum 289 K betrug. Es wurden 60,5 g eines Produktes erhalten, in dem der n-Anteil der Alkohole angereichert war· Die Menge des gesammelten Filtrates betrug 105,5 g (nach Entfernung des Wassers). Die Zusammensetzung der einzelnen Produkte ist in Tabelle 6 aufgeführt.
ί\ J - :
5 2
- ίο -
Tabelle 6
Komponente
Zusammensetzung (Ma.-Jb) Ausgangs- angereichertes Filtrat produkt Produkt
Kohlenwass ers toffe n-C12-Alkohol is0-C12-AIkOhOl n-C1--Alkohol is0-C1„-Alkohol n-C t ^-Alkohol is o-C1κ-Alkohol n-C1,.-Alkohol is 0-C1 (.-Alkohol Summe n-Alkoholθ Summe iso-Alkohole
1,9** 0,32
11,82 11,9<*
1.05 0,18
22 j 20 36,3s
15,32 2,10
16,90 36,00
17,20 2,70
3? ö7 8,68
9,30 1,70
5^,59 93,00
43,^7 6,68
2,87 11,74
22,90
5,95 25,52
0,80 13,66 32,56 64,57

Claims (1)

  1. 5 2 8
    Erf indungsanspruob
    - 11 -
    Verfahren zur Anreicherung von langkettigen n-Alkoholen aus Gemischen isomerer n- und iso-Alkohole im C-Zahlbereich von C7 bis C_k, gekennzeichnet dadurch, daß aus dem * Gemisch der isomeren langkettigen n- und iso-Alkohole nach Zugabe von Wasser eine Emulsion nach an sich bekannten Verfahren hergestellt wird, die Emulsion bis unter den Schmelzbereich des Alkoholgemisches abgekühlt wird, die erstarrte Emulsion unter kontinuierlicher Entfernung der bevorzugt aus iso-Alkoholen bestehenden schmelzenden Anteile wieder auf Temperaturen in der Mähe des Schmelzbereiches des Alkoholgemisches erwärmt wird und daß das mit η-Alkoholen angereicherte Gemisch als Feststoff abgetrennt wird.
    •19Ö2*iW ^ in.,
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0154363A1 (de) * 1984-02-24 1985-09-11 ENICHEM AUGUSTA S.p.A. Verfahren zur Abtrennung von geradkettigen Oxo-alkoholen aus Gemischen von gerad- und verzweigtkettigen Oxo-Alkoholen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0154363A1 (de) * 1984-02-24 1985-09-11 ENICHEM AUGUSTA S.p.A. Verfahren zur Abtrennung von geradkettigen Oxo-alkoholen aus Gemischen von gerad- und verzweigtkettigen Oxo-Alkoholen

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