DD207822A3 - Verfahren und einrichtung zur dosierung von stueckgut - Google Patents
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Abstract
AUSGEHEND VON DER AUFGABE - SCHAFFUNG EINES VERFAHRENS UND EINER EINRICHTUNG BEI MINIMIERUNG DER ANZAHL DER EINZELWAEGUNGEN ENTSPRECHEND DER ARTIKELGROESSE BZW. ARTIKELMASSE UND KOMPENSATION DER FEHLEREINFLUESSE DER EINZELWAEGUNGEN - WERDEN DIE STUECKGUETER IN EINER BEREITSTELLUNGSEINRICHTUNG IN EINZELSTUECKSPUREN SELEKTIERT, EINE WAEHLBARE ANZAHL VON EINZELSTUECKSPUREN JEWEILS GROESSENGESTAFFELTEN EINZELWAEGEEINRICHTUNGEN ZUGEFUEHRT, VON EINEM RECHNER DIE KOMBINATION VON EINZELMASSEN DER STUECKGUETER, DIE EINER VORHER BESTIMMTEN GESAMTMASSE NAHE KOMMT, GEBILDET, DIE IN DER KOMBINATION ENTHALTENEN STUECKGUETER ZU EINER GESAMTWAEGEEINRICHTUNG UND BEI ZULAESSIGKEIT DER GESAMTMASSE EINER VERPACKUNGSEINRICHTUNG ZUGEFUEHRT.
Description
on
!erfahren und Einrichtung zur Dosierung von Stückgut
·--> Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Dosierung von Stückgut, insbesondere Obst,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bs sind Dosiereinrichtungen bekannt (DS 294-9781), die unter Einsatz eines Eechners aus einer gegebenen Anzahl mit Wägeeinrichtungen gewogener Artikel durch Artikelkombination eine kleinere Anzahl dieser Artikel so auswählen, daß sie '. . einer vorgegebenen Masse möglichs-t nahe kommen, wodurch es möglich ist, Packungen mit einem Sollgewicht unter Einhaltung einer vorbestimmten Toleranz herzustellen. Nachteilig ist bei dieser Einrichtung, da£, bedingt durch unterschiedliche Größe der Artikel und damit unterschiedlich großer Anzahl der Artikel Je Packung, eine Vielzahl von Wägeeinrichtungen vorhanden sein müssen. Die Anzahl der möglichen Kombinationen steigt dabei mit der Waagenanzahl sprunghaft an, was bezüglich Heehenaufwand (Zeit und Dmfang) hohe Anforderungen an den Rechner stellt. Weiterhin müssen die Wägeeinrichtungen in Abhängigkeit von der zulässigen Toleranz sehr genau arbeiten, um den Summenfehler der Gesamteinrichtung kleiner als die zulässige Toleranz zu halten. .' - Bedingt durch den hohen Summenfehler der Einzelwägungen ist
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bei der Zusammenstellung von Packungen zu größeren Einheiten, beispielsweise Paletten mit vorgegebener Gesamtmasse, mit hohen Fehlern zu rechnen bzw. es ist eine gesonderte Gesamtnachwägung der Paletten mit entsprechenden Korrekturen, was unerwünschterweise zu unterschiedlicher Anzahl von Packungen ge Palette führt, vorzunehmen·
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Erhöhung der Variabilität der Einrichtung bei Minimierung des technischen Aufwandes und Erhöhung der Genauigkeit auch bei Zusammenstellung der Packungen zu größeren Einheiten.
Aufgabe der Erfindung ·
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Einrichtung zur Dosierung von Stückgut, insbesondere Obst, bei Minimierung der Anzahl der Einzelwägungen entsprechend der Artikelgröße bzw. Artikelmasse und Kompensation der 3?ehlereinflÜ3se der Einzelwägungen.
Wesen der Erfindung . ,
Eriindungsgemäß wird die Aufgabe verfahrensseitig dadurch gelöst, daß die Stückgüter in einer Bereitstellungseinrichtung in Einzelstückspuren selektiert, eine wählbare Anzahl von Binzelstückspuren jeweils größengestaffelten Einzelwägeeinrichtungen zugeführt, von einem lechner die Kombination von Einzelmassen der Stückgüter, die einer vorher bestimmten Gesamtmasse nahe kommt, gebildet, die in der Kombination enthaltenen Stückgüter zu.einer Gesamtwägeeinrichtung und bei Zulässigkeit der Gesamtmasse einer Yerpackungseinrichtung zugeführt werden. ·
Die von der.' Gesamtwägeeinrichtung als unzulässig erkannte Kombination von Stückgütern wird dem Dosierprozeß wieder zugeführt. Bei tendenziöser Abweichung, d. h. Über- oder Unterschreitung der Gesamtmasse erfolgt eine Veränderung der Anzahl der.Einzelstückspuren zu einer oder mehreren'Einzelwägeein-
richtungen. Bei tendenziöser Abweichung, d. Ja· über- oder Unters ehr eitung der Ge-samtmasse, wird eine Fach justierung einer oder mehrerer Einzelwägeeinriehtungen vorgenommen.
/
ErfindungsgemäJB wird die Aufgabe einrichtungsseitig dadurch. gelöst, daß die Bereitstellungseinrichtung mit einstellbaren Stegen versehen ist, die Einzelwägeeinrichtungen zur Aufnahme von einer vorher bestimmten Anzahl von Stückgütern ausgebildet und eine den Einzelwägeeinrichtungen über eine Abführeinrichtung und eine Transporteinrichtung nachgeordnete Gesamtwäge einrichtung und- dieser eine- Eüclsführeinrichtung und
eine Verpackungseinrichtung nachgeordnet ist. .
Die Großenstaffelung der Wägeeinrichtung beträgt dabei 5:3:2:1:1:1. Der Sechner ist dabei zur Ausführung folgender Arbeitsgänge ausgebildet:
- Bildung einer der vorgesehenen Sollgesamtmasse nahekommenden Gesamtmasse aus der Kombination von Einzelmassen und Aktivierung der Zu- und Abführeinrichtungen von und zu den die entsprechenden Einzeljnassen enthaltenden Einzelwägeeinrichtungen bzw. Sperrung der Za- und Abführeinrichtungen von und zu den die nicht an der Kombination der Sinzelmassen beteiligten Binzelwägeeinriehtungen ~
- "Vergleich der tatsächlichen durch die Gesamtwägeeinriehtung ermittelten Gesamtmasse mit der vorgegebenen Gesaatmasse
- Zuführung der Gesamtmasse zu der Verpackungseinrichtung bei zulässiger Gesamtmasse
- Aktivierung der Sückführeinrichtung bei unzulässiger Gesamtmasse
- Veränderung der Anzahl der auf die Einzelwägeeinrichtungen geführten Einzelstückspuren bei unzulässiger Gesamtmasse
- Fachjustierung einer oder mehrerer Einzelwägeeinrichtungen bei Abweichungen der Gesamtmasse von der zulässigen Sollgesamtmasse .
Ausführungsbeispiel
nachfolgend wird das erfindungsgemäße · Verfahren an einem Ausführungsoeispiel näher erläutert, , .
L·
Die in einer Bereitstellungseinrichtung vorhandenen Stückgüter werden in Einzelstückspuren selektiert« Eine wählbare Anzahl von Einzelstüekspuren, ge nach. Größe bzw. Masse der Artikel, werden auf größengestaffelte Einzelwägeeinriehtungen geführt. Ton einem Rechner wird die Kombination von linzelmassen, die einer vorher bestimmten Gesamtmasse nahe kommt, gebildet. Die in der Kombination enthaltenen Stückgüter werden einer Gesamtwägeeinrichtung zugeführt. Bei Zulässigkeit der Gesamtmasse, Gesamtmasse liegt innerhalb der 2oleranzgrenzen der Sollgesamtmasse, wird die dosierte Masse einer Verpackungseinriehtang zugeführt.
Liegt die tatsächliche Gesamtmasse außerhalb der Toleranzgrenzen, wird die dosierte Masse dem Dosierprozeß wieder zugeführt. Bei tendenziöser Abweichung der tatsächlichen Gesamtmasse erfolgt eine Veränderung der Einzelstüekspuren.zu einer oder mehreren Einzelwägeeinrichtuagsn bzw, eine Fachjustierung einer oder mehrerer Einzelwägeeinrichtungen«
nachfolgend wird die erfindungsgemäße Einrichtung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt die erfindungsgemäße Dosiereinrichtung . für Stückgut.
Die Dosiereinrichtung enthält eine Bereitstellungseinrichtung 1 mit einzelnen nebeneinander liegenden, in Anzahl und Anordnung einstellbaren Stegen 3, in die Stückgüter 2 eingeordnet sind. Der Bereitstellungseinrichtung 1 sind nebeneinander liegende· Zuführeinrichtungen 4 nachgeordnet, die in Pfeilrichtung bewegbar, sind und die periodisch die,Endlagen A und B erreichen. Analog dazu sind Abfülir einrichtungen 5 vorhanden,i die sich periodisch in Pfeilrichtung zwischen den Endlagen B und C bewegen. Sowohl die Zuführ- als auch die Abführeinrichtungen sind mit nicht dargestellten Sperreinrichtungen versehen und können wahlweise außer Funktion gesetzt werden, wobei die Steuerung dieser Punktionen über, einen Rechner 6 erfolgt.
Die Dosiereinrichtung enthält weiterhin nebeneinander liegende, den Abführeinrichtungen 5 vorgeordnete und den Zuführeinrichtung en K nachgeordnete Einzelwägeeinrichtungen 7, die
Z 4 L D Ö Ό L
mit dem Rechner 6 direkt verbunden sind.
Den Abführeinrieiltungen 5 ist über.eine Transporteinrichtung 8 eine Gesamtwäge einrichtung 9 nachgeordnet. Die Gesamtwägeeinrichtung 9 ist ebenfalls mit dem Rechner 6 verbun<den. Der Gesamtwägeeinrichtung 9 ist sowohl eine Rückführeinrichtung 10 als auch eine Terpackungseinrichtung 11 zugeordnet.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Dosiereinrichtung für Stückgut wird nachfolgend beschrieben. } Die zwischen den Stegen 3 kontinuierlich nacheinander eingeordneten Artikel 2, beispielsweise itüchte, werden mittels Zuführeinrichtungen 4 den Einzelwägeeinriehtungen 7 übergeben und die festgestellten ünzelmassen dem Rechner 6 übermittelt· Aus der Kombination der Einzelmassen werden Gesamtmassen gebildet, welche einer vorgegebenen Gesamtmasse möglichst nahe kommen.
Aus der Vielzahl der möglichen Kombinationen wird vom Rechner 6 die zweckmäßigste, d· h, die mit der geringsten Abweichung von der vorgegebenen Gesamtmasse, ausgewählt sowie die entsprechenden Äbführeinrichtungen 5 aktiviert, welche die in der Kombination enthaltenen Artikel einer Transporteinrichtung 8 übergeben. Die nicht in der Kombination enthaltenen Artikel verbleiben auf den entsprechenden Sinzelwägeeinrichtungen, da die entsprechenden Abfuhreinrichtungen 5 gesperrt wurden*
Dabei ist gesichert, daß die der jeweiligen Abführeinrichtung 5 entsprechende Zuführeinrichtung 4 erst dann weitere Artikel 2 zuführt, wenn die entsprechende SinzelwägeeinricJa-. tung 7 entleert wurde. ,.
Die Einstellung der Stege 3 &ez Bereitstellungseinrichtung wird entsprechend der Häufigkeitsverteilung der Artikel bezüglich Masse so vorgenommen, daß sie die größtmögliche Anzahl von Kombinationen innerhalb einer erwarteten Häufigkeit ergibt. " . ^ Die der Bereitstellongseinrichtung 1 nachgeordneten Zu- und Abführeinrichtungen sowie die Sinzelwägeeinrichtung sind entsprechend der StegeinStellung gröBengestaffelt, Vorzugsweise erfolgt die Größenstaffelung ijn Verhältnis.
£ i* £ U U V A» 6
$:3i2i1i1:1j d· h. die erste Einzelwägeeinrichtung kann beispielsweise ein bis fünf Artikel aufnehmen. Über die Transporteinrichtung 8 gelangt die dosierte Masse zur Gesajstwägeeinrichtung 9» die die tatsächliche Gesamtmasse feststellt« Diese Gesamtmasse wird dem Rechner 6 übermittelt, welcher die tatsächliche Gesamtmasse mit der Sollgesamtmasse vergleicht.
Liegt die tatsächliche Gesamtmasse in den Toleranzgrenzen der Sollgesamtmasse, wird die dosierte Masse zu der Yerpackungseinrichtung 11 transportiert. Liegt die tatsächliche Gesamtmasse nicht in den Toleranzgren2en der Sollgesamtsiasse, wird die dosierte Masse za der Rückführeinrichtung 10 transportiert und damit dem Dosierprozeß wieder zugeführt, ireten tendenziöse Abweichungen von der Sollgesamtmasse auf, erfolgt eine Yeranderung der Anzahl d^r Einzelstücksporen zu einer oder mehreren Sinzelwägeeinrichtungen bzw, eine Hachjustierung der linselwägeeinrichtungen« Darüberhinaus werden erfindungsgemäß durch Auswertung der Gesamtwägungen über längere Zeiträume mittels Rechner 6 Bilanzierungen (Stunden-, iEages-!, lonatsleistungen) vorgenommen und Kennwerte (Standardabweichung, .Maximal-, Minimalwerte, Mittelwerte, Häufigkeit sverteilungen) ermittelt.
Claims (5)
1. Verfahren zum Dosieren von Stückgut, gekennzeichnet dadurch, daß die Stückgüter in einer Bereitstellungseinrichtung in Sinzelstückspuren selekt±ert, eine wählbare Any.-ahi von Einzelstückspuren jeweils größengestaffelten ) Sinzelwägeeinrichtungen zugeführt, von einem Eechner die· Kombination von Einzelmassen der Stückgüter, die einer vorher bestimmten Gesamtmasse nahe kommt, gebildet, die in der Kombination enthaltenen Stückgüter zu einer Gesamtwägeeinrichtung und bei Zulässigkeit der Gesamtmasse einer Verpackungseinrichtung zugeführt werden· (
2· Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daS die von der Gesamtwägeeinrichtung als unzulässig erkannte Kombination von Stückgütern dem Dosierprozeß wieder zugeführt wird.
3. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei . tendenziöser Abweichung von der Gesamtmasse eine Veränderung der Anzahl der Einzelstückspuren zu einer oder mehreren Einzelwägeeinrichtungen vorgenommen wird.
4. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei tendenziöser Abweichung der Gesamtmasse eine Hachgustierung einer oder mehrerer Einzelwägeeinrichtungen vorgenommen wird.'
5· Dosiereinrichtung für7Stückgut mit einer Bereitstellungs- . einrichtung, (Eransporteinrichtiingen, Einzelwägeeinrichtungen und einem Hechner, gekennzeichnet dadurch, daß die Bereitstellungseinrichtung (1) mit einstellbaren Ste- <· gen. (3) zur Selektierung in Einzelstückspuren versehen ist, die Sinzelwägeeinrichtungen (7).zur Aufnahme einer ' vorher bestimmten Anzahl von Stückgütern (2) ausgebildet und eine den Einzelwägeeinrichtungen (7) über eine Abführeinriehtung (5) uj2d Transporteinrichtung (8) eine nachgeordnet e Gesaatwägeeinrichtung und dieser eine Rückführeinrichtung (10) und eine Verpackungseinrichtung (11) zugeordnet ist.
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1982
- 1982-08-23 DD DD24268682A patent/DD207822A3/de unknown
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