DD207888B5 - Vorrichtung zum Entleeren von Behaeltern in einen Sammelbehaelter - Google Patents

Vorrichtung zum Entleeren von Behaeltern in einen Sammelbehaelter Download PDF

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DD207888B5 DD24882583A DD24882583A DD207888B5 DD 207888 B5 DD207888 B5 DD 207888B5 DD 24882583 A DD24882583 A DD 24882583A DD 24882583 A DD24882583 A DD 24882583A DD 207888 B5 DD207888 B5 DD 207888B5
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entleeren von Behältern in einen Sammelbehälter, insbesondere zum Entleeren von Müllgefäßen in Müllsammelwagen gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1. Aus DE-PS 1 024 009 ist eine Kippvorrichtung für Mülltonnen bekannt, bei der eine Anlageplatte für die zu entleerenden Mülltonnen am freien Ende eines Schwenkarmes um eine zur Schwenkachse parallele Achse pendelnd gelagert ist. Um die Anlageplatte in ihrer mit der Längsachse des Schwenkarmes etwa parallelen Betriebslage zu halten, ist sie zusätzlich an ihrem oberen Teil mittels eines Abscherbolzens am Schwenkarm festgehalten. Dieser Abscherbolzen bildet zusammen mit der Pendelachse der Anlageplatte eine Sicherungseinrichtung gegen Stoßeinwirkung. Jedoch ist diese Sicherung nur bei solchen Stoßeinwirkungen wirksam, die geeignet sind, eine Pendelbewegung der Anlageplatte bezüglich des Schwenkarmes hervorzurufen. Bei jeglicher anderer Stoßeinwirkung auf die Anlageplatte bleibt die Sicherungseinrichtung unwirksam. Gedacht ist diese Sicherungseinrichtung lediglich dafür, daß keine Beschädigung der an der Rückseite des Müllfahrzeuges angebrachten Entleervorrichtung für Mülltonnen vorkommt, wenn beim Rückwärtsstoßen des Müllfahrzeugs die in ihre untere Ausgangsstellung gebrachte Anlageplatte gegen ein Hindernis am Boden stößt. Seitliches Anstoßen der Anlageplatte verursacht dagegen mehr oder weniger erhebliche Beschädigungen an der Anlageplatte bzw. dem Schwenkarm oder sonstigen Teilen der Entleervorrichtung. Insbesondere fehlt der Anlageplatte bei dieser bekannten Vorrichtung jegliche Möglichkeit eines federnden Nachgebens oder Pufferns bei Stoßeinwirkung.
Aus DE-PS 1 048 221 ist ein Müllgefäßkipper, insbesondere Müllgefäß-Hubkipper bekannt, bei welchem eine Anlageplatte für das Müllgefäß vorgesehen ist, die über Schwenkelemente mit dem Schwenkarm bzw. dem Hubkippgestell verbunden und mit einer vibrierenden Rüttelvorrichtung versehen ist. Die Schwingelemente ermöglichen zwar ein Vibrieren der Anlageplatte. Sie geben aber keinen Schutz gegen Stoßeinwirkung und bieten auch nicht eine nennenswerte elastische Abpufferung der Anlageplatte gegenüber dem Schwenkarm bzw. Hubkippgestell.
Schließlich ist aus DE-PS 1119 758 ein Schwenkarm zum Einkippen verschieden großer Müllgefäße bekannt, bei welchem ein im wesentlichen parallel zum eigentlichen Schwenkarm liegenden Kippstuhl an einer die Einschüttöffnung der Entleervorrichtung verschließenden Frontplatte gelagert ist. Die Schwenkachse des Schwenkstuhles liegt dabei parallel zur Schwenkachse des eigentlichen Schwenkarmes. Zur Übertragung der am Schwenkarm hervorgerufenen Schwenkbewegung auf dem Schwenkstuhl ist ein Übertragungslenker zwischen diesen beiden Vorrichtungsteilen gelenkig angebracht, der zugleich als nachgiebige Dämpfungsvorrichtung ausgebildet ist. Diese Dämpfungsvorrichtung bietet aber keinerlei Schutz .gegen Stoßeinwirkung an der Anlageplatte des Schwenkstuhles.
In DE-C-950 776 ist eine Kippvorrichtung für Mülltonnen beschrieben, bei der am Schwenkarm ein Tonnenanlageblech mittels zweier Pendelklötze angebracht ist. Diese Pendelklötze können als Schwenkmetallklötze ausgebildet sein. Sie geben zwar eine gute Stoßsicherheit, aber sie können keinesfalls diejenigen seitlichen Kräfte und Lasten übertragen, die zwischen einem Schwenkarm bzw. einem Hubkipp-Gestell und einem sich dazu quer erstreckenden, also relativ weit seitlich ausgreifenden Bügel auftreten.
In der LU-A-47 971 ist ausgeführt, daß das Hubkipp-Gestell mit Einhängehaken, mittigem Widerlagerbügel und einer unteren Müllgefäßanlage ausgerüstet sein soll. Der Widerlagerbügel befindet sich in kurzem Abstand unterhalb der Einhängehaken und hat deshalb relativ wenig Last aufzunehmen, insbesondere wird durch die Einhängehaken sichergestellt, daß keine nennenswerte unsymmetrische Belastung am Widerlagerbügel auftritt. Sowohl der Anlagebügel als auch die Müllgefäßanlage sollen mit Gummi ausgelegt sein, wobei der zum Auslegen der Müllgefäßanlage benutzte Gummi weicher eingestellt sein soll als derjenige des Anlagebügels. In jedem Fall ist aber auch die Gummieinlage sowohl am Anlagebügel als auch an der Müllgefäßanlage auf der gesamten Innenfläche des Anlagebügels und der Müllgefäßanlage in Flächenberührung. Die MüllgefSßanlage und der Anlagebügel haben wesentlich geringere Breite als das zu entleerende Müllgefäß. Weiterhin ist nach LU-A-47 971 vorgesehen, daß der Anlagebügel und auch die Müllgefäßanlage direkt, fest und starr mit dem Träger des Hubkipp-Gestells verbunden sind. Es fehlt somit eine nachgiebige Verbindung zwischen dem Anlageelement und dem Schwenkarm bzw. dem Hubkipp-Gestell.
Ferner ist sowohl nach LU-A-47 971 sowie DE-C-950 776 keinerlei zusätzliche Abpufferung an den Seitenrändern des Anlageelements vorgesehen.
DE-C-930138 betrifft eine Kippvorrichtung für Mülltonnen, bei der ein Tonnenanlageblech über ein vertikales Schwenklager am Schwenkarm angebracht ist. Dieses Schwenklager enthält Schwenkfedern, die das Tonnenanlageblech federnd in normaler mittlerer Schwenkstellung halten. In einer zweiten Ausführungsform nach DE-C-930 138 ist das Tonnenanlageblech auf horizontalen Bolzen seitlich verschiebbar gelagert und mittels Druckfedern federnd in Mittelstellung gehalten. In beiden Ausführungsformen sind nur geringfügige Ausweichbewegungen des Tonnenanlagebleches bezüglich des Schwenkarmes möglich.
Demgegenüber Hegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Entleeren von Behältern mit im unteren Bereich des Schwenkarmes einer Kippvorrichtung bzw. des Hubkipp-Gestells einer Hubkippvorrichtung angebrachtem platten- oder bügeiförmigen Anlageelement dahingehend wesentlich zu verbessern, daß einerseits eine wirksame Sicherung des Anlageelementes gegen Stoßeinwirkungen aus jeder beliebigen Richtung geschaffen wird und andererseits das Anlageelement erhöhte Nachgiebigkeit aufweist, um sich gegenüber dem jeweils zu entleerenden Behälter ausrichten zu können, selbst dann, wenn der Behälter schief oder in anderer Weise fehlerhaft an die Entleervorrichtung angesetzt worden ist, wobei vor allem vermieden werden soll, daß mehr oder weniger gefährliche Stoßeinwirkungen vom Anlageelement auf die Wand des zu entleerenden Behälters ausgeübt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Anlageelement einen starren Bügel und einen im Inneren dieses Bügels als Widerlagerelement freistehend angebrachten, sich in Flächenberührung an die Behälterwand legenden Anlagegurt enthält, der nur an seinen beiden Enden zu beiden Seiten des Schwenkarmes bzw. des Hubkipp-Gestells in größerem gegenseitigen Abstand ats die Behälterbreite an den seitlichen Enden des starren Bügels befestigt ist, die Befestigungsstellen des Anlagegurtes an den beiden Enden des starren Bügels in Art von gegenüber den Bügelschenkeln verdickten Stoßfängern ausgebildet sind und das bügeiförmige Anlageelement im mittleren Teil seines Bügels mittels einer zusätzlichen Stoßsicherungseinrichtung mit dem Schwenkarm bzw. dem Hubkipp-Gestell verbunden ist. Die nachgiebige Stoßsicherungsein richtung und die mit ihr erzielte begrenzt räumlich bewegliche Ausbildung des Anlageelements bieten den Vorteil, daß durchaus beachtliche Stoßeinwirkungen am Anlageelement, wie sie beim Rangieren
von Müllfahrzeugen oder beim Heranbringen von Gegenständen an die Entleervorrichtung, beispielsweise dem Herunterfahren von Müllgefäßen auftreten können, puffernd aufgenommen werden, ohne daß bleibende Schäden an dem Anlageelement, dessen Verbindung mit dem Schwenkarm bzw. dem Auskippgestell oder dem herangebrachten Gegenstand, beispielsweise einem herangefahrenen Müllgefäß entstehen. Die Stoßsicherungseinrichtung bietet auch im Betrieb von Entleervorrichtungen, insbesondere Müllgefäß-Entleervorrichtungen den besonderen Vorteil, daß ruckartige oder stoßartige Bewegungen vom Schwenkarm bzw. Hubkippgestell mit einer mehr oder weniger starken Abpufferung vom Anlageelement auf die Wand des zu entleerenden Behälters übertragen werden. Hierdurch ergibt sich eine vorteilhafte Schonung der Behälterwand, insbesondere bei ruckartigem Einsetzen einer Schwenk- bzw. Kippbewegung. In einer Ausführungsform der Erfindung ist die zusätzliche Stoßsicherungsvorrichtung aus vier abreißbaren Trag- und Verbindungsblöcken aus gummielastischem Material gebildet, die paarweise übereinander zu beiden Seiten der vertikalen Mittelachse des bügeiförmigen Anlageelementes angeordnet sind und die alleinige Verbindung zwischen dem Anlageelement und dem Schwenkarm bzw. Hubkipp-Gestell bzw. einem dort vorgesehenen starren Trägerteil bilden. Die Trag- und Verbindungsblöcke wirken puffernd und dämpfend besonders gegenüber solchen Stößen, die vom Schwenkarm bzw. Hubkipp-Gestell herkommen, beispielsweise wenn der Schwenkarm oder das Hubkipp-Gestell in eine Endlage einläuft oder wenn eine Schwenkbewegung am Schwenkarm bzw. Hubkipp-Gestell ruckartig einsetzt. Die abgepufferte, gemilderte Übertragung solcher Stöße und das Dämpfen von bei solchen Stößen auftretenden Schwingungen bewirken eine wesentliche Schonung der auf dem Anlageelement abgestützten Behälterwand. In Ergänzung und Weiterbildung dieser Ausführungsform der Erfindung sind die elastischen Trag- und Verbindungsblöcke abreißbar bzw. zerreißbar ausgebildet und als Sollreißstelle zwischen dem Schwenkarm bzw. Hubkipp-Gestell bzw. einem dort vorgesehenen starren Trägerteil und dem Anlageelement eingesetzt. Hierdurch wird erreicht, daß besonders starke Stöße dann eher zum Abreißen des einen oder anderen Trag- und Verbindungsblocks führen, bevor größere Schäden am Anlageelement, dem Schwenkarm bzw. Hubkipp-Gestell oder einem mit dem Anlageelement zusammenstoßenden Gegenstand entstehen. Besonders eignen sich Gummi-Metall-Blöcke mit Metallplatten an ihren Stirnseiten, wobei die eine Metallplatte am Schwenkarm bzw. Hubkipp-Gestell bzw. einem dort vorgesehenen starren Trägerteil und die zweite Metallplatte an der Rückseite des Anlageelementes starr angebracht sind
Die kreuzweise Anordnung der Trag- und Verbindungsblöcke, bei der vier Trag- und Verbindungsblöcke paarweise Übereinander zu beiden Seiten der vertikalen Mittelachse des Anlageelementes angeordnet sind, ergibt ein besonders gefahrloses Aufnehmen von auf den Anlagebügel ausgeübten Stößen. Andererseits ist die Verbindung des bügeiförmigen Anlageelementes mit dem Schwenkarm bzw. dem Hubkipp-Gestell besonders gut puffernd nachgiebig, so daß am Schwenkarm bzw. dem Hubkipp-Gestell auftretende Stöße, beispielsweise Stöße beim Erreichen der Einkippendlage, nur stark abgepuffert, abgemildert und gedämpft auf das Anlageelement übertragen werden können und deshalb nicht mehr für die Behälterwand gefährlich sein können.
Der Anlagegurt ist noch in verbesserter Weise und erhöhtem Maß geeignet, sich im Betrieb an die Umfangswand des zu entleerenden Behälters anzuschmiegen und vom Schwenkarm bzw. Hubkippgestell herkommende harte Stöße abzupuffern und auf eine große Fläche verteilt auf dem zu entleerenden Behälter zu übertragen. Dabei ist die Übertragung solcher Stöße in solchem Maß abgemildert, daß die Behälterwand vor Beschädigungen geschützt ist, aber andererseits doch noch ausreichend hart ist, um eine wirksame Rüttelwirkung an einem zu entleerenden Behälter ausüben zu können. Vor allem paßt sich der Anlagegurt bei Kraftübertragung praktisch formschlüssig an die Behälterwand an und bewirkt dadurch eine in allen Bereichen der Behälterwand optimale Kraftübertragung. Dies gilt auch dann, wenn ein Behälter ungenau oder schief in die Entleervorrichtung eingesetzt worden ist. Außerdem paßt sich der Anlagegurt auch an verformte Wandbereiche der zu entleerenden Behälter an, die durch irgendwelche Einwirkungen entstanden sind, oder an Behälterwandungen mit unregelmäßiger Form. Der Anlagegurt stellt auch einen hochwirksamen Teil der nachgiebigen Puffer- und Dämpfungseinrichtung dar, wenn irgendwelche Gegenstände mit mehr oder weniger hartem Stoß an den Anlagegurt herangebracht werden, sei es beim Heranbringen von zu entleerenden Behältern oder sei es, daß beim Rückwärtsstoßen eines die Entleervorrichtung tragenden Fahrzeugs das Anlageelement mit seinem Anlagegurt gegen einen festen Gegenstand hart angefahren wird. Wenn im Kraftweg zwischen dem Anlageelement und dem Schwenkarm bzw. dem Hubkippgestell puffernde Trag- und Verbindungsblöcke angeordnet sind, ergibt sich eine besonders vorteilhafte funktioneile Zusammenwirkung zwischen diesen puffernden Trag- und Verbindungsblöcken und dem Anlagegurt, und zwar insbesondere durch vorteilhafte Überlagerung der Puffer- und Dämpfungswirkung sowohl des Anlagegurtes als auch der Trag- und Verbindungsblöcke. Die Enden des Anlagegurtes können als Einhängeschlaufen ausgebildet sein, die über an den Bügelenden vorgesehene, sich im wesentlichen parallel zur Längsachse des Schwenkarmes bzw. Hubkippgestells erstreckende Aufnahmezapfen gesteckt sind. Es ist auch möglich, die Enden des Anlagegurtes zwischen an den Bügelenden vorgesehenen Klemmplatten zu halten. Der Anlagegurt selbst kann mit einer zum Einnehmen einer vorbestimmten Form in unbelastetem Zustand ausreichenden Eigensteifigkeit und Elastizität ausgebildet sein. Bevorzugt wird man hierzu den Anlagegurt mit in unbelastetem Zustand einzunehmender Bügelform ausbilden, wobei auf diese Weise der Anlagegurt jederzeit zur Aufnahme eines zu entleerenden Behälters bereitsteht. Der Anlagegurt kann aus einem Textilgewebeband gebildet sein. Es kommt auch in Betracht, den Anlagegurt aus gummiertem oder mit Kunststoff imprägniertem Gewebe zu bilden. Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit besteht darin, daß der Anlagegurt aus einem mit einer Textileinlage verstärkten Kunststoffstreifen oder Gummistreifen aus Naturkautschuk oder synthetischem Kautschuk gebildet ist. In allen diesen Ausführungen läßt es sich besonders günstig erreichen, dem Anlagegurt die gewünschte Eigensteifigkeit und Elastizität zu verleihen, um in unbelastetem Zustand eine gewünschte Form anzunehmen. Zugleich hat der Anlagegurt bei diesen Ausbildungsmöglichkeiten auch so hohe Nachgiebigkeit, daß er sich in jedem Fall wirksam an die Wandung eines zu entleerenden Behälters anpaßt. Um den im wesentlichen starren Bügel auch mit seitlichen, nach außen wirksamen Abpufferungsteilen zu versehen, kann vorgesehen sein, die nachgiebige Einlage des Bügels an ihren Enden mit je einem elastischen Stoßfänger auszustatten. Wenn ein die elastische Einlage bildender Anlagegurt vorgesehen ist, kann dieser an seinen beiden Enden zu die elastischen Stoßfänger bildenden, verdickten Einhängeschlaufen ausgebildet sein. Diese seitlichen Stoßfänger bilden einen wesentlich verbesserten Schutz des Anlageelements gegen anstoßende Gegenstände oder beim Anstoßen des Anlageelementes gegen feste Hindernisse.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1: ein Hubkippgestell für eine Müllgefäßentleervorrichtung mit bügeiförmigem, erfindungsgemäß mit nachgiebiger
Puffer- und Dämpfungseinrichtung ausgestattetem Anlageelement für den unteren Teil der Gefäßwand Fig. 2: das bügeiförmige Anlageelement eines Hubkippgestells nach Figur 1 in Draufsicht, teilweise geschnitten Fig. 3: das Hubkippgestell nach Figur 2 mit angesetztem Müllgefäß im Schnitt 3-3 der Figur 2 Fig. 4: eine abgewandelte Ausführungsform des Anlageelements für ein Hubkippgestell nach Figur 1 in entsprechender
Darstellungsweise wie Figur 2 Fig. 5: ein Hubkippgestell für eine Müllgefäßentleervorrichtung mit bügeiförmigem, mit nachgiebiger Puffer- und
Dämpfungseinrichtung ausgestattetem Anlageelement für das untere Teil der Gefäßwand perspektivisch in einer
zweiten Ausführungsform
Fig. 6: einen Teilschnitt nach der Linie 6-6 der Figur 5, vergrößert und in etwas abgewandelter Ausführung Fig. 7: eine Teildarstellung aus Figur 6 mit weiterer Abwandlung
Fig. 8: das bügeiförmige Anlageelement in Draufsicht gemäß S-8 der Figur 5 in einer weiteren Abwandlung Fig. 9: den Abschnitt 9 der Figur 8 in vergrößerter Schnittdarstellung Fig. 10: den Abschnitt 9 der Figur 8 in rückwärtiger Ansicht und Fig. 11: eine Teildarstellung aus Figur 9 mit abgewandeltem Ende des Anlagegurtes.
In den dargestellten Beispielen wird die Erfindung an Hubkippvorrichtungen 10 angewandt, die ein über eine Viergelenkführung an einem Schwenkarm 11 angebrachtes Hubkippgestell 12 aufweisen. Die Einrichtungen zum Bewegen des Hubkippgestells 12 bezüglich des Schwenkarmes 11 und zum Bewegen des Schwenkarmes 11 selbst sind der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.
Das Hubkippgestell 12 weist im oberen Teil einen unter dem oberen Umfangsrand des zu entleerenden Behälters, beispielsweise ein Müllgefäß 31 (Figur 3) greifenden Träger 13 auf, der dazu ausgebildet ist, Müllgefäße mit z. B. eckigem Querschnitt und ausgerundeten Eckbereichen der Umfangswand aufzunehmen. Dabei ist der Trägerteil 13 geeignet, größere Müllgefäße und kleinere Müllgefäße aufzunehmen. Am unteren Teil des Hubkippgestells 12 ist ein bügeiförmiges Anlageelement 14 angebracht, das mit ausreichender Breite zur Aufnahme des größeren und entsprechend breiteren Müllgefäßes ausgebildet ist. Müllgefäße größeren Fassungsvermögens werden dabei mittig auf den Trägerteil 13 gesetzt und auch mittig von dem bügeiförmigen Anlageelement 14 aufgenommen, während kleinere und entsprechend schmalere Müllgefäße nach der einen oder anderen Seite außermittig auf den Trägern 13 aufgesetzt und entsprechend außermittig vom bügeiförmigen Anlageelement 14 aufgenommen werden. Das Anlageelement 14 besteht aus einem starren Bügel 15 aus Stahl, der an den seitlichen Bügelenden zu sich nach rückwärts erstreckenden Schenkeln 16 ausgebildet ist. Diese Schenkel 16 sind am freien Ende wiederum nach außen zu Flanschen 17 geformt. Im Beispiel der Figuren 1 bis 3 ist der starre Bügel 15 mit einer puffernden und dämpfenden Auflage 18, beispielsweise aus Gummi oder weichem, nachgiebigem Kunststoff belegt. In diese Auflage 18 kann auch eine Schaumstofflage einbezogen sein. Diese Auflage 18 erstreckt sich dabei sowohl über die Innenfläche des starren Bügels 15 als auch die Innenfläche der Bügelschenkel 16 und die rückwärtige Fläche der Flansche 17. Im Beispiel der Figur 4 ist eine schlauchförmige nachgiebige Einlage 28 am Bügel 15 angebracht. Dieser Schlauch kann aus Gummi, bevorzugt Gummi mit Textileinlage oder Kunststoff mit entsprechender Verstärkungseinlage bestehen. Die beiden Schlauchenden 29 sind dicht verschlossen, beispielsweise zusammenvulkanisiert, zusammengeschweißt oder verklebt. Die auf diese Weise versteiften Schlauchenden 29 sind - wie Figur 4 zeigt - auf den Flanschen 17, also außerhalb des eigentlichen Bügels 15 und der Bügelenden 16 angebracht. Dadurch kommen diese versteiften Enden 29 während der Hub- und Schwenkbewegung des Hubkippgestells 12 nicht in Berührung mit der Behälterwand. Allerdings können Müllgefäße beim Heranbringen an die Hubkippvorrichtung 11 an diese versteiften Enden 29 angestoßen werden. Hierbei ist aber die versteifte Ausbildung dieser Enden gerade vorteilhaft, weil hierdurch eine Beschädigung des eigentlichen nachgiebigen Teiles der Einlage 28 verhindert wird. Auch wenn das bügeiförmige Anlageelement 14 mit einem der äußeren Flanschbereiche 17 gegen irgendwelche andere Gegenstände anstößt, stellt die durch das Verschließen der Enden 29 gebildete Versteifung einen wirksamen Schutz des Bügels und der Hubkippvorrichtung gegen harte Stöße und einen Schutz der eigentlichen nachgiebigen Einlage 28 dar.
Das Innere 30 des Schlauches ist mit Flüssigkeit, beispielsweise mit Frostschutzmittel versetztes Wasser oder bevorzugt mit Gas, beispielsweise Druckluft gefüllt. Mit der einen Seite, d. h. einem Teil seiner Umfangswand ist diese schlauchförmige Einlage 28 fest auf dem starren Bügel 15 angebracht, während der im Inneren des Bügels 15 freiliegende Teil der Umfangswand des Schlauches die nachgiebige Widerlagerfläche für den zu entleerenden Behälter bildet. Die mit Flüssigkeit oder Gas gefülltem Schlauch gebildete nachgiebige Einlage hat den besonderen Vorteil, daß sie sich besonders wirksam an die Wand des vom Bügel 15 getragenen Müllgefäßes anpaßt, und auf diese Weise in Zusammenwirken mit den elastischen Trag- und Verbindungselementen eine optimale Abpufferung eines von dem Hubkippgestell aufgenommenen Müllgefäßes gegen Stoßeinwirkung gewährleistet. Außerdem bietet diese schlauchförmige nachgiebige Einlage 28 eine optimale Anpassung an die Müllgefäßwand auch bei außermittigem Ansetzen von Müllgefäßen und auch bei evtl. vorkommendem ungenauem Einsetzen. Dabei ist die Nachgiebigkeit dieser Einlage 28 besonders geeignet, daß sich das aufgenommene Müllgefäß noch bei der Bewegung des Hubkippgestells nachrichtet und noch während des Bewegungsablaufes nachträglich die für den Entleervorgang richtige Stellung einnimmt.
In beiden Ausführungsbeispielen nach Figur 1 bis 4 ist der Bügel 15 über eine Stoß-Sicherungseinrichtung 20 mit dem Hubkippgestell 12 verbunden. Hierzu sind-wie aus Figur 2 bis 4 deutlicher erkennbar-im Bereich des Anlageelementes 14 zu beiden Seiten des Hubkippgestells 12 Trägerplatten 21 fest angebracht, beispielsweise angeschweißt. Auf der Rückseite des starren Bügels 15 ist ein Trägeraufsatz 22 aufgeschweißt. Zwischen den Trägeraufsatz 22 und die Trägerplatten 21 sind Trag- und Verbindungsblöcke 23 eingesetzt die im dargestellten Beispiel als Gummi-Metall-Elemente mit Metallplatten 24 und Schraubenbolzen 25 an jeder Stirnseite ausgebildet sind. Mit der Metallplatte 24 der einen Stirnseite sitzen diese Trag- und Verbindungsblöcke 23 an der jeweiligen Trägerplatte und sind dort mittels des Schraubenbolzens 25 angeschraubt. Mit der Metallplatte 24 der anderen Stirnseite sitzen die Trag- und Verbindungsblöcke auf dem Trägeraufsatz 22 und sind.
wie aus Figur 3 ersichtlich, mit ihren an dieser Stirnfläche vorgesehenen Schraubenbolzen 25 mit dem Trägeraufsatz 22 verschraubt. Wie aus den Figuren 2 bis 4 erkennbar, sind zu jeder Seite des Hubkippgestells 12 zwei Trag- und Verbindungsblöcke 23 übereinander angebracht, so daß sich insgesamt eine Viereranordnung an den Ecken eines Rechteckes ergibt. Jeder Trag- und Verbindungsblock 23 hat in diesem Beispiel seine eigene, am Hubkippgestell angeschweißte Trägerplatte 21. Diese Trägerplatten 21 können, wie aus den Figuren 2 bis 4 ersichtlich, an ihren seitlichen Teilen mit umgelegten Schenkeln ausgebildet sein und dadurch im wesentlichen U-förmiges Profil aufweisen, um einerseits die Stabilität zu erhöhen und andererseits eine gewisse Abdeckung für die Trag- und Verbindungsblöcke 23 zu bilden. Die Trag- und Verbindungsblöcke 23 bilden die einzige Verbindung zwischen dem Hubkippgestell 12 und dem starren Bügel 15. Durch die Nachgiebigkeit der Trag- und Verbindungsblöcke ist der Bügel in gewissem Umfang bezüglich der Vertikalachse des Hubkippgestells 12 schwenkbar und dadurch im Stande, die durch die außermittige Anbringung der kleineren Müllgefäße auftretende außermittige Belastung auszugleichen. Die als alleinige Verbindung eingesetzten Trag- und Verbindungsblöcke 23 stellen auch eine Sicherung für das Anlageelement 14 gegen auf den starren Bügel 15 ausgeübte Stöße oder Schläge dar. Kleinere Stöße oder Schläge werden von den Trag- und Verbindungsblöcken 23 aufgefangen und abgepuffert, während starke Stöße, beispielsweise Anstoßen oder Hängenbleiben des Bügels 15 beim Fahren eines Müllfahrzeuges, zum Abreißen der Trag- und Verbindungsblöcke 23 führen, ohne daß der Bügel 15 und die Bügelauflage 18 beschädigt werden. Das Auswechseln abgerissener oder beschädigter Trag- und Verbindungsblöcke 23 ist leicht möglich durch Entfernen der auf den Schraubenbolzen sitzenden Muttern. An der Seite des Trägeraufsatzes 12 kann dies entweder dadurch leicht geschehen, daß die Muttern durch in der Auflage 18 angebrachte Durchlässe 28 zugänglich sind (rechter Teil der Figur 3) oder diese Muttern am Trägeraufsatz fest angebracht sind, so daß der jeweilige Trag- und Verbindungsblock mit der entsprechenden Metallplatte 24 für das Verschrauben des Schraubenbolzens 25 mit der Mutter gedreht werden kann.
Im Ausführungsbeispiel nach den Figuren 5 bis 11 besteht das Anlageelement 14 aus einem starren Bügel 35 aus Stahl und einem im Inneren dieses Bügels angeordneten Anlagegurt 38.
Gemäß Figur 5 ist der starre Bügel 35 an seinen beiden Enden zu sich nach rückwärts erstreckenden Schenkeln 36 ausgebildet, die am freien Ende wiederum in Art von Flanschen nach außen umgelegt sind. Der Anlagegurt 38 ist über diese Flanschteile 37 gelegt und um deren freien Kante umgelegt und an der Rückseite der Flanschteile 37 und Schenkel 38 mit Halteblöcken 39 eingeklemmt. Der Anlagegurt 38 ist mit ausreichender Eigensteifigkeit und Elastizität ausgebildet, daß er etwa die in Figur 1 gezeigte Bügelform annimmt, wenn er unbelastet ist. Jedoch ist er ausreichend nachgiebig, um unter Belastung sich der Wandform eines aufgenommenen Behälters vollständig anzupassen. In seinem mittleren Bereich ist der starre Bügel 35 über eine Stoß-Sicherungseinrichtung 20 mit dem Hubkippgestell 12 verbunden.
In Figur 6 ist die Anbringung des Anlagegurtes 38 am starren Bügel vergrößert dargestellt. Hiernach ist die eigentliche Bügelwand an den freien Enden der Schenkel 36 ebenso weit ausgeführt wie der an der Oberkante und Unterkante des Bügels 35 ausgebildete Versteifungsflansch 40, ist jedoch am freien Endbereich nach außen abgebogen und an der freien Kante abgerundet. Der bandförmige Anlagegurt 38 ist über diese abgerundete Kante auf die Außenseite der Bügelwand geführt und mit einem auf den Bügelschenkel 36 geschraubten, leistenförmigen Halteblock 39 auf der Außenseite der Bügelwand festgeklemmt. Zusätzlich können die Enden des Anlagegurtes 38 mit diesen Halteblöcken 39 verklebt oder anvulkanisiert sein. Wie aus Figur 7 ersichtlich, kann der Anlagegurt 38 zugleich Träger für seitlich angeordnete Stoßfänger 41 sein. Hierzu ist der Anlagegurt 38 in seinem sich um das flanschartige Ende der Schenkel 36 erstreckenden Abschnittes mit einer elastischen Verdickung versehen, die aus Gummi oder nachgiebigem Kunststoff bestehen kann und beispielsweise auf den Anlagegurt 38 aufgeklebt oder aufvulkanisiert ist.
Bei der in den Figuren 8 bis 11 wiedergegebenen abgewandelten Anbringungsweise des Anlagegurtes 38 im starren Bügel 35 ist an den freien Enden der Bügelschenkel 38 je ein sich in Achsrichtung des Hubkippgestells 12 erstreckender Aufnahmezapfen 42 vorgesehen, der aus einem Zapfenstift 43 und einer auf diesem drehbaren Hülse 44 besteht. An den Enden des Anlagegurtes 38 sind je eine Einhängeschlaufe 45 ausgebildet. Diese Einhängeschlaufen sind über die Aufnahmezapfen 42 gesetzt.
Zur Versteifung ist an diesem Beispiel der starre Bügel 35 an der Oberseite und der Unterseite mit je einem Versteifungsflansch 40 ausgebildet. Diese Versteifungsflansche sind an den freien Enden der Schenkel 36 über die eigentliche, dort nach außen abgewinkelte Bügelwand verlängert. Die Aufnahmezapfen 42 sind zwischen diesen verlängerten Teilen der Flansche 40 eingesetzt, wie dies Figur 10 zeigt. In dieser Ausführung läßt sich der Anlagegurt 38 leicht in den starren Bügel 35 einsetzen und auch durch Abnehmen der in die Einhängeschlaufen 45 einvulkanisierten oder eingeklebten Hülsen 44 von den Zapfenstiften 43 leicht auswechseln.
Bei dem in Figur 11 gezeigten Beispiel sind die Einhängeschlaufen 45 wesentlich verdickt und symmetrisch ausgebildet. Diese Einhängeschlaufe 45 ist an jedes Ende des Anlagegurtes 38 einstückig angeformt, insbesondere anvulkanisiert und bildet einen ringsum über den Endbereich der Flansche 40 vorstehenden Stoßfänger 46. Durch die symmetrische Ausbildung dieses Stoßfängers 46 bzw. der Einhängeschlaufe 45 ist es möglich, bei teilweisem Verschleiß des Stoßfängers 41 den gesamten Anlagegurt 38 innerhalb des Bügels 35 umzudrehen, also aus dem Bügel auszubauen und in umgekehrter Lage wieder einzubauen.
Der in den Beispielen nach den Figuren 5 bis 11 vorgesehene Anlagegurt 38 kann gummiert oder mit Kunststoff imprägniert sein, um seine Eigensteifigkeit und Elastizität zu erhöhen, so daß der Anlagegurt 38 in unbelastetem Zustand etwa seine trapezförmige bzw. bügeiförmige Gestalt einnimmt. Es ist aber auch möglich, den Anlagegurt 38 aus anderem Material, beispielsweise einem mit einer Textileinlage oder Stahlgewebeeinlage verstärkten Gummistreifen aus Naturkautschuk oder synthetischem Kautschuk zu bilden. Es kommen auch entsprechend verstärkte Kunststoffstreifen zur Bildung des Anlagegurtes 38 in Betracht.
Die für die Anbringung des starren Bügels 15 am Hubkippgestell 12 benutzte Stoß-Sicherungseinrichtung 20 besteht bei den in den Figuren 5 bis 11 dargestellten Beispielen aus vier in Form von Gummi-Metall-Elementen ausgebildeten Trag- und Verbindungsblöcken 23 mit metallischen Stirnplatten und mittleren Gummikörpern. Diese Gummi-Metall-Blöcke 23 sind wie im Beispiel der Figuren 1 bis 4 mit ihrer einen Stirnplatte an die Außenfläche der Wand des Bügels 35 angeschraubt. Die zweite Stirnplatte ist an eine an dem Hubkippgestell 12 als Trägerteil 21 starr angebrachte, beispielsweise angeschweißte Platte angeschraubt. Hierbei sind zu jeder Seite des Hubkippgestells 12 zwei Trag- und Verbindungsblöcke 23 übereinander angeordnet, derart, daß di&vier Trag- und Verbindungsblöcke 23 insgesamt an den Ecken eines Rechtecks angeordnet sind.
207 Aufstallung der verwendeten Bezugszelehen
10 - Hubkippvorrichtung
11 - Schwenkarm 12-Hubkippgestell 13-Träger 14 - Anlageelement »&- Bügel 16-Schenkel 17-Flansch 18-Einlage
20 - Stoßsicherungsejnrichtung
21 - Trägerteil
22-Trägeraufsatz
23 - Trag- und Verbindungselement
24 -Metallplatte
25 - Schraubenbolzen
28-schlauchförmig* Einlage
29 - Schlauchende
30 - Schlauchinnenraum
31 - Müllgefäß 35 - Bügel 36-Bügelende
37 - Flanschteil
38 - gurtförmige Einlage 39-Halteblock
40 - Versteifungsflansch
41 - Stoßfänger
42 - Aufnahmezapfen 43-Zapfenstift

Claims (10)

1. Vorrichtung zum Entleeren von Behältern in einen Sammelbehälter, insbesondere zum Entleeren von Müllgefäßen in einen Müllsammelwagen, bei der ein Trägerteil und in einem Abstand darunter ein Anlageelement für den zu entleerenden Behälter in einem Schwenkarm einer Kippvorrichtung bzw. an einem Hubkipp-Gestell einer Hubkippvorrichtung angebracht sind, wobei das Anlageelement in Form einer starren, sich quer über den Schwenkarm bzw. das Hubkipp-Gestell erstreckenden Bügels ausgebildet ist, der in seinem Inneren ein nachgiebiges Widerlagerelement für den zu entleerenden Behälter trägt, dadurch gekennzeichnet, daß
a) das Anlageelement (14) einen starren Bügel (35) und einen im Inneren dieses Bügels (35) als Widerlagerelement freistehend angebrachten, sich in Flächenberührung an die Behälterwand legenden Anlagegurt (38) enthält, der nur an seinen beiden Enden zu beiden Seiten des Schwenkarmes bzw. des Hubkipp-Gestells (12) in größerem gegenseitigem Abstand als die Behälterbreite an den seitlichen Enden des starren Bügels (35) befestigt ist.
b) die Befestigungsstellen des Anlagegurtes (38) an den beiden Enden des starren Bügels (35) in Art von gegenüber den Bügelschenkeln (36) verdickten Stoßfängern (41, 46) ausgebildet sind und
c) das bügeiförmige Anlageelement (14) im mittleren Teil seines Bügels (35) mittels einer zusätzlichen Stoßsicherungseinrichtung (20) mit dem Schwenkarm bzw. dem Hubkipp-Gestell (12) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Stoßsicherungseinrichtung (20) aus vier abreißbaren Trag- und Verbindungsblöcken (23) aus gummielastischem Material gebildet ist, die paarweise übereinander zu beiden Seiten der vertikalen Mittelachse des bügeiförmigen Anlageelementes (14) angeordnet sind und die alleinige Verbindung zwischen dem Anlageelement (14) und dem Schwenkarm bzw. Hubkipp-Gestell (12) bzw. einem dort vorgesehenen starren Trägerteil (21) bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung der Anbringungsstellen des Anlagegurtes (38) dadurch gebildet sind, daß die Enden des Anlagegurtes (38) als Einhängeschlaufen (45) ausgebildet sind, die über an den Bügelenden (36) vorgesehene, sich im wesentlichen parallel zur Längsachse des Schwenkarmes bzw. Hubkipp-Gestells (12) erstreckende Aufnahmezapfen (42) gesteckt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß je ein elastischer Stoßfänger (41,46) auf jedem Ende des Anlagegurts (38) angebracht ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlagegurt (38) an seinen beiden Enden mit je einer den elastischen Stoßfänger (41) bildenden Verdickung versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlagegurt (38) an seinen beiden Enden zu die elastischen Stoßfänger (46) bildenden verdickten Einhängeschlaufen ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlagegurt (38) aus einem Material mit ausreichender Eigensteifigkeit und Elastizität gebildet ist, um in unbelastetem Zustand freistehend vom starren Bügel (35) des Anlageelementes (14) eine Trapezform oder Bogenform einzunehmen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlagegurt (38) aus Textilgewebeband gebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlagegurt (38) aus gummiertem oder mit Kunststoff imprägniertem Gewebe gebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlagegurt (38) aus einem mit einer Textileinlage oder Stahlgewebeeinlage verstärktem Kunststoffstreifen oder Gummistreifen aus Naturkautschuk oder synthetischem Kautschuk gebildet ist.
Hierzu 10 Seiten Zeichnungen
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