DD208029A1 - Strahlungsflaeche zur erzeugung elektromagnetischer wellen und verfahren zu deren herstellung - Google Patents

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DD24025082A
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Helmut Reichelt
Klaus Echtermeyer
Alexander Grosse
Hans-Helmut Becker
Oskar Schlaugat
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Halle Wohnungsbau
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Abstract

DIE ERFINDUNG IST ANWENDBAR IN DER ENERGIETECHNIK, IM BAUWESEN, IN DER KLIMATECHNIK UND IM MASCHINENBAU. ZIEL DER ERFINDUNG IST DIE SENKUNG DER HERSTELLUNGS-, BEDIENUNGS- UND WARTUNGSKOSTEN DURCH EINE EINFACHE BAUELEMNETEANORDNUNG U. EINEN HOHEN WIRKUNGSGRAD DER STRAHLUNGSFLAECHE.DIE AUFGABE DER ERFINDUNG,EINE HOHE EINBAUGENAUIGKEIT UND EINE VERBESSERUNG DER STRAHLUNGSEIGENSCHAFTEN BEI GLEICHZEITIGER VERRINGERUNG DER SCHICHTDECKE DER STRAHLUNGSFLAECHE ZU ERREICHEN, WIRD DADURCH ERFUELLT, INDEM AUF EIN FERTIGBAUELEMENT MITTELS SCHABLONEN STRAHLUNGSSEGMENTE AUFGETRAGEN WERDEN,DIE AUS EINER SUBSTANZ AUS GRAPHIT,RUSS,WASSER U. BINDEMITTEL BESTEHEN,WELCHE INTERVALLARTIG UNTER ANWENDUNG VON DRUECKEN ZWISCHEN 6 BIS 18 MPA NACH ABLAUF EINER ERSTEN STUFE DER DISPERGIERUNG ERNEUT MIT ULTRASCHALL BEARBEITET WIRD.

Description

Anmelder: VEB Wohnungsbaukombinat Halle
4010 Halle (Saale), Schülershof Ί2
Vertreter: Pat.-Ing. Klaus Echtermeyer, VEB Wohnungsbaukombinat Halle 4010 Halle (Saale), Schülershof 12
Halle, den 15. Mai 1982
Titel der Erfindung ' . ·' ' "' '
Strahlungsfläche zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen und Verfahren Vu deren' Herstellung;
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Strahlungsfläche zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen und ein Verfahren zu^ deren Herstellung, insbesondere zum Heizen, Trocknen, Kühlen und zur Blektroenergieumwandlung und ist überall dort anwendbar, wo. energieumwandelnde Prozesse stattfinden,- vorzugsweise in der Energietechnik, ,im Bauwesen, in der Kühl- und Klimatechnik und im Maschinenbau. ,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es wurde bereits' in den DD-Pateritanme!düngen ; , . ·· WP H05 B/230603/5 und WP F24J/231 8.83A? vorgeschlagen,, zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen eine Strahlungsfläche zu verwenden, die aus einer Dispersion laus Wasser, Graphitpulver, Ruß und einem Bindemittel besteht. Diese; Strahlungsfläche is.t mit Metallfolienstreifen in einem Abstand des'Wellenlängenvielfachen überdeckt, mit deren Hilfe ein definiertes Strahlungsspektrum erzeugt werden kann. Die als Antennenbegrenzer und als Antennenzuleitüngen dienenden Metallfolienstreifen aus Kupfer müssen wegen der geringen Wellenlängen, beispielsweise im Infrarotbe— reich, mit einem relativ großen manuellem Zeitaufwand und mit höher Genauigkeit ,auf die Strahlungsfläche installiert werden. Dabei gelingt es nicht immer, einen
w
wirkungsvollen Kpntakt mit der Strahlungsfläche herzustellen und den für eine optimale Wirkungsweise notwendigen Abstand des Wellenlängenvielfachen genau einzuhalten. '
Ziel der Erfindung . ,.
Es ist das Ziel der Erfindung, eine. Strahlungsfläche zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen und ein Verfahren zu deren Herstellung zu schaffen, mit deren Hilfe es möglich ist, die Arbeitsproduktivität beim Herstellen der- Strah-' . lungsf.läche zu erhöhen,.eine gute Qualität zu gewährleisten und den Wirkungsgrad des Energieumwandlungsprozesses"zu verbessern.
Darlegung des·Wesens der Erfindung-
Aufgabe der Erfindung ist es, die Strahlungsfläche zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen sowie ein Verfahren ' zu deren Herstellung so zu konzipieren, daß eine höhe Ein— baugenauigkeit bei der Herstellung der Strahlungsfläche zur Erzeugung einer definierten Strahlung, garantiert wird, : daß unterschiedliche Frequenzen reproduzierbar.eingestellt werden können., und die Effektivität der Strahlungseigenschaften:, bei gleichzeitiger Verringerung der Schichtdicke, erhöht wird. ....- ' :
Es wurde gefunden, daß eine Verbesserung des, Strahlungs-Effektes eintritt, wenn die großen Strahlungsflächen in ' zahlreiche kleine, senkrecht angeordnete Strahlungssegmente unterteilt werden, die Breite dieser Strahlungssegmente ein Wellenlängenvielfaches und die Abstände, der Strahlungsflächenteiler, das 2- bis 5-fache der Wellenlänge betragen. Die, elektromagnetischen Wellen werden in den Strahlungssegmen— ten erzeugt, indem zwischen den unteren, den oberen An— tennenbegrenzern eine Wechselstromspannung angelegt wird.. Die, in den Strahlungssegmenten vorhandenen Verbände eines
- 3 - - / ώ Ή Z *1 U- U ·
Pielektronensystems, eines Isolators und eines Bindemittels . bilden kleinste DipoTe. Der zwischen Isolator und Pielektronensystem, beispielsweise Ruß und Graphit, hin— und her pendelnde Strom ist von ringförmigen magnetischen Feldlinien umgeben. An der Grenzfläche baut sich eine Kapazität aiii . Im Augenblick der Stromumkehr verschwindet das Feld und die dem Dipolvnahegelegenen Feldlinien sinken in -das System zurück. Dadurch entsteht eine Induktivität. Die bereits weiter entfernten Feldlinien-fallen auf Grund ihrer Trägheit · '.. nicht in den1 Dipol zurück, sondern werden als elektromag- ' ; netische Strahlung -ausgesendet.. Der Strahlungsef fekt wird.-erfindungsgemäß Wesentlich dadurch erhöht, wenn innerhalb der Strahlungssegmente die Isolatoren, das Pielektronensystem und das Bindemittel gezielt so angeordnet werden, daß eine Vielzahl von Dipolen und geschlossenen Schwingkreisen gebildet werden. Dadurch wird eine Transformation von 50 Hz auf 1011 n bis 101^ Hz erreicht.. Eine weitere Erhöhung der Frequenz ist möglich durch eine höherfrequente
' ι - " ·. '' ' ' 13 Erregung von 10 KHz bis 10 MHz auf Bereiche von 10 bis ·
15' 10 Hz und darüber. Die'als Metallfolien ausgebildeten-Antennenbegrenzer und die Antennenzuleitung ,werden in eine . Arretiervorrichtung, die an beiden äußeren Kanten des FeT-. tigteilelementes befestigt ist, eingespannt. Die gestrafften Metallfolienstreifen können nun exakt in zwei Richtungen bewegt werden und durch eine Isoliermasse in ihrer endgültigen Einbaulage fixiert werden. Die Metallfolien werden durch die Isoliermasse f-est an die Oberfläche der Strah- " lungssegmente gepreßt. Gleichzeitig dient die Isoliermasse als Berührungsschutz·. - '.-. ' . ;
Das Verfahren zur Herstellung der Strahlungsfläche wird . wie folgt konzipiert: ...- , . '..'."'
Die Strahlungsfläche wird aus einer Dispersion, die erfin-, dungsgemäß folgende Zusammensetzung zur Bildung der geschlos-• senen Schwingkreise und. der Dipole aufweist, hergestellt:
10 - 30 Masse-% natürlich und/oder synthetisch hergestellte Bindemittel mit einer Viskosität größer als 50 see Auslaufzeit im Auslauf "becher, 4 mm Düse, vorzugsweise Polyvinylacetate, Polyakrylate und Polypeptide werden in einen Vormischbehältereingefüllt und 5 - 20 Masse-% Isolatoren, vorzugsweise Ruß, sowie 0,1 - 10 Masse-% Dispergierhilfsmittel zugegeben. Diese drei Komponenten v/erden mittels Rühraggregaten 10 - 20 Minuten gemischt. Durch Anwendung von Drücken erfolgt die erste Stufe der Zerkleinerung der Rußpartikel bis 'auf eine Teilchengröße von kleiner als 40 Mikrometer. Zu dieser Dispersion werden 5 - 50 Masse-% Substanz mit einem,Pielektronensystem, vorzugsweise Graphit, gegeben und mittels Rühraggregat 10 - 20. Minuten gemischt. Diese so hergestellte Dispersion weist als Strahlungsfläche noch keine oder nur geringe Strahlungseigenschaften nach Anlegen.eines Wechselstromes auf. Erfingsgemäß werden dann ausgezeichnete Strahlungseigenschaften der Strahlungssegmente' erzielt ,wenn in einem zweiten Verfahrensschritt hohe Scherkräfte intervallartig auf die Substanz des Pielektronensystems, beispielsweise Graphit, einwirken. Unter Anwendung von D"rücken> zwi"schen: 6 MPa bis 18 MPa erfolgt eine Veränderung^ d,es Verbandes des Pielektronensystems. derart, daß langgestreckte Systeme von Dipolen und geschlossenen Schwingkreisen entstehen.. In der zweiten Stufe der Dispergierung erfolgt auch eine weitere Zerkleinerung der.Isolatoren und der Partikel der Substanzen des Pielektronensystems auf ,eine Teilchengröße von kleiner als 20 Mikrometer. Zur Beschleunigung des Dispergiervorganges wird wahlweise :die ültraschalldispergiertechnik angewendet. .
Auf eine waagerecht liegende Beschichtungsflache wird eine Schablone aufgelegt und arretiert. Diese Schablone besteht aus einem Rahmen und aus mehreren versteifenden Stegen, deren Breite den auf der Strahlungsfläche zu schaffenden Strahlungsflächenteilern entsprechen. Zwischen den Stegen
sind feinmaschige Siebe angeordnet, deren Flächen identisch mit den Abmessungen der Strahlungssegmente sind. Mit'Hilfe manueller Spritzverfahren, Aufstreich- oder Rakelverfahren oder mittels Industrieroboter wird die erfindungsgemäße' Dispersion auf die Schablone aufgetragen. Durch Zusatz eines Thixotropierungsmittels zur Dispersion wird eine hohe Genauigkeit der Konturen-Randbegrenzung der Strahlungssegmente erzielt. Die Auftragsmenge wird so gewählt·, daß eine Trockerisehicht.von 60 - 80 Mikrometer Schichtdicke entsteht. Die Schablone wird entfernt und die so entstandenen Strahlungssegmente werden durch einen Trockenprozeß fixiert. Danach wird eine Antennenschablone auf die Beschichtungsflache aufgelegt, in einem Winkel von 90 Grad zu den Strahlungsflächenteilern ausgerichtet und arretiert. Die Antennenschablone besteht 'insbesondere aus einem Metallblech mit Schlitzen, die den.Abmessungen der Antennenbegrenzer und der Antennenzuleitungentsprechen. Die Antennenbegrenzerdicken der Schlitze stellen ein 5— bis 10—faches der Wellenlänge, die Antennenzuleiterdicke ein 10— bis 20—faches der Wellenlänge dar. Die Schlitze werden entweder· im Metallspritzverfahren mit Kupfer oder im Farbspritz- oder Streichverfahren mit einer Leitfähigkeitspaste aus vorzugsweise /Graphit mit feinen-Metallschliffen mit einer Schichtdicke, von 0,05 bis.0,1 mm ausgefüllt. Bereits im Vorf ertigungs-. verfahren werden .Kontaktdosen und elektrische Leitungen in die Be.schichtüngsflache am Rand des Fertigteilelementes eingearbeitet. Die Enden' der Antennenbegrenzer und der' Antennenzuleitung werden' im Bereich der Kontaktdosen mit / Metallfolienstreifen, vorzugsweise aus Kupfer, überdeckt und mit Klebstreifen aneinandergepreßt und fixiert. Die Enden der Metallfolienstreifen werden mit den elektrischen-Leitungen innerhalb der Kontaktdosen verknüpft·
.. - 6 Ausführungsbeispiele v
Die Erfindung soll anhand von Zeichnungen näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. -1 : eine schematische Darstellung der
Strahlungsfläche eines Fertigteil- ' . wandelementes des industriellen Woh—' . nungs- und Gesellschaftsbaues,
Fig. 2: eine schematische Darstellung eines ! Pielektronensystems nach der erfindungsgemäßen Bearbeitung,. . . · .
Fig. 3: eine schematische Darstellung eines
Systemes aus geschlossenen und offenen . elektromagnetischen Schwingkreisen als
mikroskopischer Ausschnitt des St.rahlungs-' . ; ' · Segmentes der Einzelheit A nach Fig. 1 ,
Fig. 4: eine Schablone zur Herstellung der Strahlungssegmente,
Fig. 5: eine Äntennenschablone zur Herstellung . '. der Antennenbegrenzer und der Antennenzuleitung, .
• Fig. 6:: eine Darstellung des Anschlusses eines'
Antennenbegrenzers mit einer elektrischen ' : Leitung. . -
Beispiel 1 ' ,
Es wurde gefunden, daß im-Gegensatz, zu den bekannten Strahlung^sflachen eine Verbesserung des Strahlungs-Effekte"s eintritt, wenn die großen Strahlungsflächen in zahlreiche kleine, senkrecht angeordnete Strahlungssegmente 9 unterteilt werden, die Breite dieser Strahlungssegmente 9 ein Wellenlängenvielfaches und die Abstände der Strahlungsflächentei^ler 3 das 2- bis 5-fache der Wellenlänge betragen.
Die elektromagnetischen Wellen werden in den Strahlungssegmenten 9; so erzeugt, indem .zwischen den unteren, den oberen Antennenbegrenzern 10,. 12 und der Antennenzuleitung 11 eine Wechselstromspannung angelegt wird. Die in den.Strahlungs-
, Segmenten 9 vorhandenen Verbände eines Pielektronensystems 16, der Isolatoren 15 und eines Bindemittels. 14 bilden kleinste Dipole . 13· Der zwischen Isolator 15 und Pielektronensystem 16 , beispielsweise zwischen Ruß und Graphit hin- und herpendelnde Strom ist von ringförmigen magnetischen Feldli- -nien umgeben und an der Grenzfläche baut sich eine Kapazi-
. tat auf. Im Augenblick der Stromumkehr versehwindet das Feld und die dem Dipol 13.nahegelegenen Feldlinien sinken in. das System zurück. Dadurch entsteht- eine Induktivität. Die bereits weiter entfernten Feldlinien fallen auf Grund ihrer Trägheit nicht in den Dipol· 13 zurück, sondern werden als elektromagnetische Strahlung..ausgesendet. Die Periodizität dieses Vorganges wird verstärkt. Der Strahlungseffekt· wird erfindungsgemäß dadurch erhöht, wenn innerhalb der Strahlungssegmente 9, die Isolatoren 15, das Pielektronensystem 16 und das Bindemittel 14 gezielt so angeordnet wer- : den, daß eine Vielzahl von Dipolen,13 und geschlossenen· Schwingkreisen 18 gebildet wer.den. Insgesamt wird dadurch
, 11 13
'eine Transformation von 50 Hz auf 10 bis 10 Hertz .
erreicht. Eine weitere Steigerung der Frequenz ist möglich durch eine höherfrequente Erregung auf Bereiche beispielsweise
13 15 von'10 bis 10 Hertz..Die als Metallfolien ausgebildeten oberen Antennenbegrenzer 10, die Antennenzuleitung 11 und der untere Antennenbegrenzer 12 werden in einer .Arretierung, die an den äußeren Kanten des Fe.rtigteilelementes befestigt ist, eingespannt. Nach dem Abbau d-er Arretiervorrichtung 17 werden die Metallfolien durch eine Isoliermasse 5 in ihrer Lage fixiert. Die Isoliermasse 5 preßt die. Metallfolien fest . an die Oberfläche der Strahlungssegmente 9 an und dient gleichzeitig als Berührungsschutz.
Beispiel 2 . ; l< . .
Die Strahlungsfläche wird aus einer Dispersion, die erfin— dungsgemäß folgende Zusammensetzung zur Bildung der geschlossenen Schwingkreise 18 und. der Dipole 13 aufweist, hergestellt:
10 -30 Masseprozent natürlich und/oder synthetisch hergestellte Bindemittel mit einer Viscosität größer als 50 see Auslaufzeit im Auslaufbecher mit 4 mm—Düse, vorzugsweise Polyvinylazetate, Polyakrylate und Polypeptide, werden in einem" Vormischbehälter "eingefüllt und 5 bis 20 Masseprozent Isolatoren 15, vorzugsweise. Ruß sowie. 0,1 — 10 Masseprozent Dispergierhilfsmittel zugegeben. Diese drei Komponenten werden mittels Rühraggregaten 10 — 20 Minuten gemischt. Durch Anwendung von Drücken: erfolgt die erste Stufe der Zerkleinerung der Rußpartikel als Isolator 15 bis auf eine Teilchengröße von kleiner als 40 Mikrometer. Zu dieser Dispersion werden 5 bis 50 Masseprozent Substanz mit einem Pielektronensystem 16,' vorzugsweise Graphit, gegeben und mittels Rühraggregat 10 . bis 20 Minuten gemischt. y
Diese so hergestellte Dispersion weist als Strahlungsfläche noch kei'ne oder nur geringe. Strahlungseigenschaften nach Anlegen eines Wechselstromes auf.Erfindungsgemäß werden dann ausgezeichnete; Strahlungseigenschaften der Strahlungs- ' · segmente 9 erzielt, wenn in einem zweiten Verfahrensschritt
2 3 f\ \ i -r% 4uZd O
hohe Scherkräfte 6. intervallartig auf die Substanz des Pielektronensystems 16, beispielsweise Graphit, einwirken. Unter Anwendung von Drücken zwischen 6. MPa bis 18 MPa erfolgt eine Veränderung des Verbandes des Pielektronensystems 16 derart, daß langgestreckte Systeme von Dipolen 13 und geschlossenen Schwingkreisen 18 entstehehen. In der zweiten' Stufe, der Dispergierung^ erfolgt .auch eine weitere Zerkleinerung der Isolatoren, beispielsweise Ruß,. und der Partikel der Substanz des Pielektronensystems "16 auf eine Teilchengröße.von kleiner als. 20 Mikrometer. Um den Dispergiervorgang zu beschleunigen, wird die Ultraschalldispergiertechnik angewendet. , .
Beispiel 3 .
Die in Figur 3 dargestellte · Strahlungsfläche eines Wand'-, elementes wird folgendermaßen hergestellt:
Auf eine waagerecht liegende Beschichtungsflache 19, die beispielsweise in Vorfertigungsstätten des. industriellen Wohnungsbaues als Bauelement vorgefertigt wurde, wird eine Schablone., die in Figur 4 dargestellt ist, aufgelegt und arretiert... Die Schablone besteht aus einem Rahmen 1 und aus mehreren versteifenden S'tegen 20, deren. Breite den ; auf der Strahlungsfläahe zu schaffenden Strahlungsflächen- , teilern 3 entspricht. Zwischen den Stegen-20 sind feinmaschige Siebe" ,2 angeordnet, deren Flächen1 identisch mit den Abmessungen der Strahlungssegmente 9 sind.- Mit Hilfe manueller Spritzverfahren, Aufstreich- oder Rakelverfah- r ren oder mittels Industrieroboter wird die 'erfindungsgemäße Dispersion auf die' Schablone aufgetragen. Durch Zusatz eines Thixotropierungsmittels zur Dispersion wird eine hohe Genauigkeit der Konturen-Randbegrenzung der Strahlungssegmente 9 erzielt. Die Auftragsmenge wird so gewählt, daß eine .Trockenschicht von 60 bis 80 Mikrometer Schicht-: dicke entsteht. Die Schablone wird entfernt und die so entstandenen Strahlungssegmente 9 werden durch einen Trocknungsprozeß fixiert. Danach wird eine in Figur 5 ; <
2402 5
gezeigte-Antennenschablone 21 auf die Beschichtungsflache 19 aufgelegt, in einem Winkel, von 90 Grad zu den Strahlungsflächenteilern 3'ausgerichtet und arretiert. Die Antennenschablone. 21 besteht vorzugsweise aus einem dünnen Metallblech, das Schlitze 4 enthält, die den Abmessungen der unteren und oberen Antennenbegrenzern 10, 12 und der Antennenzuleitung 11 entsprechen. Die Antennenbegrenzerdicken 22 der Schlitze 4 stellen ein 5- bis 10-faches der Wellenlänge, die Antennenzuleiterdicke 23 ein 10- bis 20-faches der Wellenlänge dar. Mit einer Metallspritzpistole wird im thermischen Spritzverfahren Kupfer in die Schlitze- 4 mit einer Schichtdicke von 0,05 bis 0 , T mm eingetragen. '
Beispiel 4 ..' ',' ' ' · '
Es ist auch möglich, daß das thermische Aufspritzen von Kupfer oder anderen elektrisch gut leitenden Materialien zuerst auf die Beschichtungsflachen 19 erfolgt und dann . erst die Strahlungssegmente 9 aufgetragen werden.
Beispi.el·- 5-": ,' ' . · ! '
Im Gegensatz zu den vorhergehenden Beispielen werden die Antennenbegrenzer 10, 12 und die Antennenzuleitung i 1 nicht aus Kupfer, sondern aus einer Leitfähigkeitspaste, bestehend aus vorzugsweise Graphit und feinen Metall- . schliffen, hergestellt; Bereits;.im Vorfertigungsverfahren 'werden die Beschichtungsflache 19 am Rand des Fertigteilelementes. K.ontaktdosen 25 und elektrische Leitungen1 26 eingegossen. Die Enden der Antennenbegrenzer 10., 12 und • der Antennenzuleitung 11 werden im Bereich der Kontakt- dosen 25 mit Metallfolienstreifen 27, vorzugsweise aus ' Kupfer, überdeckt' und mit Klebstreifen 28 fixiert. Die Enden der Metallfolienstreifen 27 .und der-elektrischen Leitungen-25 werden miteinander fest durch beispielsweise Verlöten verbunden und werden; nach der Montage, an "ein
24
Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird eine hohe Sin— baugenauigkeit bei gleichzeitiger Steigerung der Arbeitsproduktivität bei der Herstellung der Strahlungsfläche erzielt. Es wird eine gleichbleibend und reproduzierbar hohe Qualität der Strahlungsfläche garantiert wobei gleichzeitig die Strahlungseigenschaften verbessert und Material und Arbeitszeit eingespart werden.

Claims (3)

Erfindungsanspruch ,
1. Strahlungsfläche zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen, die aus -einer Dispersion aus Wasser, Graphit, Ruß und Bindemittel besteht und mit 'Antennenbegrenzern und Antennenzuleitungen aus Metallfolien überdeckt.ist, und daß mit der Strahlungsfläche,die offene und~ geschlossene
· elektromagnetische Schwingkreise bildet, eine- hochfrequente Strahlungsenergie zum Heizen. Kühlen und zur Elektroenergieerzeugung ausgesendet wird, g e k e η η ζ e i c hn et d a d u r c h , daß die Strahlungs-
-.. fläche in längliche Strahlungssegmente · (9) unterteilt ist, die untereinander durch Strahlungsflächenteiler (3)
.getrennt sind, wobei die Breite der Strahlungssegmente (9) ein Wellenlängenvielfaches und die Abstände der Strahlungsflächenteiler (3) das Zwei— bis Fünffache
,der Wellenlänge betragen, daß innerhalb der Strahlungssegmente (9) Isolatoren (15)., Pielektronensysteme, (1.6) und Bindemittel (14) als Dipole (13) angeordnet sind, daß. die als Metällf'ollen ausgebildeten oberen-Antennen— begrenzer (10), die unteren Antennenbegrenzer (12) und die Antennenzuleitung (11) in einer Arretierung (17) an den äußeren Kanten einer Beschichtungsflache (19)
^ variierbar eingespannt und mit einer Isoliermasse (5) überdeckt sind, wobei die Antennenbegrenzer.. (1O;'12)
. eine'Breite besitzen, die dem 5- bis 10-fachen der
Wellenlänge entsprechen und die Antennenzuleitung (11) doppelt sobreit wie die Antennenbegrenzer (10;12) ist... : '. . ' . . " . . .
2. Verfahren, zum Herstellen einer Strahlungsflache zur Erzeugung elektromagnetischer.-Wellen mit Hilfe eines Bispergierverfahrens zur Bildung geschlossener und offener Schwingkreise unter Verwendung von Graphit, Ruß, Wasser und Bindemittel. gekennzeichnet d ad ure h, daß nach der 1. Stufe der Dispergierung auf' die Substanz des Pielektronensystems '.(16/mit ^ Scherkräften (6) intervallartig unter Anwendung von Drücken zwischen 6 bis 18 MPa eingewirkt wird und dabei langgestreckte Systeme von Dipolen (13) und von geschlossenen Schwingkreisen (18) hergestellt-'werden, daß in einer zweiten Stufe der Dispergierung die Isolatoren (15) und die Substanz des Pielektronensystems (16) auf eine Teilchengröße von kleiner als '20 Mikrometer verkleinert werden, daß mit Ultraschall dispergiert wird, wonach die. Dispersion, der ein Thixotr.o-
. pierungsmittel zugesetzt wird, auf eine Schablone, die aus einem Rahmen (1), mehreren Sieben. (2) und Versteifungsrippen (7) besteht, im Spritz-, Aufstreich-"und/oder Rakelverfahren mit einer Schichtdicke von. 60 bis 80 Mikrometer aufgetragen wird, daß ,auf die so entstandenen Strahlungssegmente (9) riach einem 'Trock-. nungsprozeß eine Antennenschablone,(21) in einem Winkel von 90 Grad zu den Strahlungsflächenteilern (3)
· auf die .fixierten Strahlungssegmente (9) aufgelegt wird, und danach die Schlitze (4), deren" Größen den Antennenbegrenzern (10;.12) und der Antennenzuleitung
(11) entsprechen, im thermischen Spritzverfahren mit
ι . ' . . " .
einem gut elektrisch leitenden Me'tall mit einer Schichtdicke von 0,05 bis 0,1 mm ausgefüllt werden.
3. Verfahren nach Punkt 2, ge k en n ze ichnet d a d u r c h, daß die Schlitze (4) mit einer Leitfähigkeitspaste, bestehend..aus'vorzugsweise •Graphit mit.feinen Metallschliffen, ausgefüllt v/erden. - '
. Verfahren nach Punkt" 2. und 3 , g e k e. η η zeichnet d ad u. r c h, daß auf die' .'.'"' .
Antennenbegrenzer (10,12) und die Antennenzuleitung (11) Metallfolienstreifen (27) befestigt werden, deren Enden in Kontaktdosen (25) hineinragen und dort . mit . elektrischen Leitungen (26) verknüpft v/erden.
Hierzu 3 Seiten Z ei ohnung e η
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