DD209084A3 - Flachstrickmaschine mit durch kurbeln betaetigtem antrieb der nadeln - Google Patents
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Abstract
DAS ZIEL DER ERREICHUNG EINER MAXIMALEN STRICKLEISTUNG BEI MINIMALSTER FADEN- UND NADELBELASTUNG AN FLACHSTRICKMASCHINEN MIT DURCH KURBELN BETAETIGTEM NADELANTRIEB, UND DIE AUFGABE, BEI EINFACH PROGRAMMIERBARER EINSTELLMOEGLICHKEIT DER GESTRICKFESTIGKEIT UND UNKOMPLIZIERTEM FADENWECHSELVORGANG EINE VIELZAHL MUSTERBINDUNGEN ZU REALISIEREN, WERDEN DADURCH GELOEST, DASS DIE KURBELSCHEIBEN AUS SICH AUF WELLEN ABSTUETZENDEN RUNDLAUFSCHEIBEN UND ZAHNSCHEIBEN BESTEHEN, IN DIE ANTRIEBSSCHEIBEN EINGREIFEN, DASS IHR BOLZEN EINEN IM EINEM BETT GELAGERTEN, MIT EINER SCHWINGE VERBUNDENEN SCHIEBER BEWEGT, DIE SCHWINGE UEBER EINEN BOLZEN MIT EINER PLATINE SOWIE UEBER IHR UNTERES ENDE MIT DEM FUSS DER NADEL IN VERBINDUNG STEHT, DASS DIE PLATINENFUESSE ZUR NADELAUSWAHL MIT FUEHRUNGSELEMENTEN ZUSAMMENWIRKEN, DASS ZUR FESTIGKEITSVERSTELLUNG EIN WEITERER NADELFUSS VORHANDEN IST, DER MIT EINEM AN EINEM SCHIEBER BEFESTIGTEM KURVENSTUECK ZUSAMMENWIRKT, DASS FUER JEDES STRICKSYSTEM UEBER NOCKEN EIN FADENFUEHRER AUSWAEHLBAR IST, UND SCHLIESSLICH DER GLEICHLAUF ZWISCHEN FADENFUEHRERBEWEGUNG UND KURBELSCHEIBENANTRIEB VERMITTELA EINES SPINDELANTRIEBES ERFOLGT, WELCHER UEBER EIN KEILRIEMENGETRIEBE MIT DEM ANTRIEBSMOTOR VERBUNDEN IST.
Description
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Flachstrickmaschine mit durch Kurbeln betätigtem Antrieb der Nadeln
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine mit durch Kurbeln betätigtem gesonderten Antrieb für jede Nadel, wobei jede Nadel über eine Kurbelschwinge, eine durch Wellen gestützt und angetriebene Kurbelscheibe mit Bolzen, welcher in die Kulisse eines zweiarmigen mit dem Nadelfuß zusammenwirkenden Hebels eingreift, bewegt wird, und die Nadelauswahl über mustergemäß ansteuerbare Kupplungsglieder erfolgt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Aus der SU-PS 164 914 ist bereits eine Flachstrickmaschine mit W»., längs jedes Nadelbettes angebrachten Wellen zum Antrieb der Nadeln bekannt. Zwei dieser Wellen sind mit Nocken zum Zusammenwirken mit den Nadeln versehen, während die dritte Welle einen Programmlochstreifen aufweist. Zur Erzielung der verschiedenen Nadelstellungen, z.B. Masche oder Fang, sind die Nocken so stufenförmig ausgebildet, daß die eine Hälfte ihrer Dicke den Anlauf für den vollständigen Austrieb der Nadeln und die andere Hälfte den Anlauf für den Fangaustrieb aufweist. Zur Ermöglichung des Strickens von Masche oder Fang ist die Nockenwelle um eine halbe Nadelteilung in ihrer Achse verschiebbar. Diese Lösung hat aber den Nachteil, daß zur Herstellung gemusterter Gestricke aufgrund der erforderlichen Achsverschiebung und damit Massebewegung in einem Hub die Geschwindigkeit stark verringert werden muß.
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Der Gewinn des schloßlosen Strickens und damit der Systemzahl- und Geschwindigkeitserhöhung wird zu einem erheblichen Teil wieder zunichte gemacht.
Weiterhin ist aus der DE-PS 1 296 733 eine Flachstrickmaschine bekannt, bei der jede Nadel von einer Kurvenscheibe angetrieben wird. Die Nadel ist über einen zweiarmigen Hebel mit der Kurvenscheibe verbunden, indem sein eines Ende in eine u-förmige Kröpfung der Nadel eingreift und sein anderes Ende mittels Federkraft gegen die Kurvenscheibe gedruckt wird. Dabei ist weiterhin zu Musterungszwecken ein abgestufter oder zwei die Austriebsbewegung der Nadel begrenzender und entsprechend betätigbarer, gegen die ICröpfung der Nadel stoßender Anschlag vorgesehen. Ist kein Anschlag wirksam, wird eine Masche gebildet. Die Tätigkeitsstellung des einen Anschlages bzw. der einen Anrschlagstellung bewirkt den Fangaustrieb der Nadel und der andere Anschlag bzw. die-weitere Anschlagstellung verhindert den Nadelaustrieb. Zur Begrenzung der Abzugsbewegung der Nadel ist ein stufenlos verstellbarer Anschlag vorgesehen. Der Nachteil dieser Lösung besteht jedoch darin, daß aufgrund der vorhandenen Anschläge die Nadeln ständig Stoßen ausgesetzt sind, was au deren vorzeitigem Verschleiß und außerdem zu unkontinuierlicher Nadelbewegung führt. Der Austrieb der Nadeln über Federn und die fehlende durchgehende Zwangsführung der Nadeln gestatten keine hohen Geschwindigkeiten und Sicherheiten beim Gtrickvorgang. ·
Schließlich sind auch schon Strickmaschinen mit einem gesonderten Antrieb für jede einzelne Nadel bekannt, deren Nadeln jeweils über ihren Fuß mit einem Ende eines zweiarmigen Hebels verbunden sind. Dieser Hebel trägt an seinem Gelenk oder an ' ' seinem anderen Ende drehbar eine in eiiiem Platinenbett, lagernde, durch Gleitstücke über ihren Fuß mustergemäß in bezug auf den Drehpunkt frei bewegliche· bzw. starre Platine oder den Nadelantrieb. . .
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung besteht in einer derartigen Verbesserung des Strickprinzips ohne Schlösser, daß für alle Nadelfeinheits— bereiche maximale Strickleistungen bei bestem Maschenbild er-.zielbar· und die Nadeln sowie die Fäden beim Maschenbildungsvorgang nur minimalsten Belastungen ausgesetzt sind.
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Darlegung des Wesens der Erfindung:
Es ist Aufgabe der-Erfindung, die bekannte Lösung des gesonderten Antriebs jeder Nadel mittels Kurbeln so zu vervollkommnen, daß bei stoß- und ruckfreier Bewegung der Nadeln ohne Einschränkung des Vorteils der hohen Strickleistung bei einfacher programmierbarer Einstellmöglichkeit der G-estrickfestigkeit und unkompliziertem Fadenwechselvorgang eine Vielaahl Musterbindungen realisierbar sind.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Kurbelscheiben je aus einer auf in beliebig kurzen Abständen zum Ausschließen von Schwingungen sich auf Kugellager abstutzenden Wellen gelagerten Eundlsufscheibe und'aus einer Zahnscheibe bestehen, in die Antriebsscheiben eingreifen und ihr Bolzen einen in einem Bett gelagerten Schieber bewegt, der mit einer Schwinge verbunden ist, wobei die Übertragungsstelle zwischen dem Schieber und der Schwinge zwischen Stegen eines Bettes lagert und die Schwinge über einen Bolzen mit der im Platinenbett befindlichen Platine, sowie über ihr unteres Ende mit dem Puß der !Tadel in Verbindung steht. Zur mustergemäßen Auswahl der Nadeln sind an den Platinen Füße angeordnet, welche mit den Führungselementen zusammenwirken. Zur Festigkeitsverstellung, zur Verstellung der Kuliertiefe, ist jede Fadel mit einem weiteren Fuß versehen, welcher mit einem über einen Schieber verstellbaren Kurvenstuck zusammenwirkt. Zur Befehlsübertragung .für die Musterung und die Festigkeitsverstellung dienen je ein endlos in auswechselbaren Kassetten befindliches Band mit Ausstanzungen, die über Getriebe durch ein als Kupplung wirkendes Umlaufrädergetriebe im Gleichlauf mit dem Schlittenantrieb bringbar sind. Die Fadenführer sind je auf einem Fadenführerschieber angeordnet, welcher wiederum auswahl- und verschiebbar in einem mit den Schlittenbügeln fest verbundenen, mit diesen hin- und herbewegbarem Bett lagern, wobei für jedes Stricksystem über .Trocken ein Fadenführer auswählbar ist. Der Gleichlauf zwischen der Fadenführerbewegung und dem Antrieb der Kurbelscheiben über die Antriebsscheiben erfolgt vermittels eines aus einer Spindel, einer Spindelmutter, einer Welle und einem Zahnradgetriebe bestehendem Spindelantrieb, welcher über ein Keilriemengetriebe mit dem Antriebs- .· . .
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motor in Verbindung steht.
Die Stellung der Bolzen der benachbarten Kurbelscheiben ist um einen WinkeloCzueinander versetzt.
JSTach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das untere Ende der Schwinge birnenförmig gestaltet, welches ein- und ausklinkbar in den u-i'örmigen Schenkeln des Nadelfußes lagert. Jede Platine weist nur einen Fuß auf, der zur Erhöhung der Mustermöglichkeiten, zum Zusammenwirken mit einem der Führungselemente bei den einzelnen Platinen an unterschiedlichen Stellen angeordnet ist. ' Die Führungselemente bestehen aus einem Bett, einem darin gleitenden Schieber mit Fuß, am Bett befestigten Schienen, einer Arretiervorrichtung sowie zwei Teilen, welche als Achse und als Hohlwelle ausgebildet sind. Das als Achse ausgebildete Teil trägt ein Gleitstück, und das als Hohlwelle ausgebildete, die Achse aufnehmende Teil zwei Gleitstücke. Zur Erzielung unterschiedlicher Stellungen der Teile und damit der Gleitstücke sowie der Platinen dient ein stufenweise verstellbarer Schieber mit Schrägen, welche mit an den Teilen befindlichen Nasen zusammenwirken. Zwischen den je nach gewünschtem Nadelaustrieb geschalteten Gleitstücken und den Schienen befindet sich noch eine Bahn für die Platinenfüße, die.zur Ermöglichung eines direkten V.erstellene der Gestrickfestigkeit an der Nadel größer als der Platinenfüß ist. . : Zur Erzielung einer stoß- und ruckfreien Bewegung der Platinenfüße in den Bahnen und damit der Nadeln können die Gleitstücke sowie die Schienen kurvenförmig gestaltet sein. Zur Verstellung der Festigkeit gleitet nach einem weiteren Erfindungsmerkmal der Schieber mit seinem Kurvenstück in einem Bett j und sein unteres Ende weist einen Arm mit Ausnehmungen zum Einrasten von Justierschrauben auf, welche an einem vom Band verstellbarem Schieber angebracht sind. Neben diesem Schieber befindet sich noch ein weiterer vom Band betätigbarer Schieber, der über· einen zweiarmigen Hebel mit dem ersten Schieber über dessen Bolzen verstellbar ist. Zum Abheben der Ausnehmungen von den Justierschrauben ist der mit dem Kurvenstück versehene Schieber noch mit einem mit der Schräge des anderen Schiebers zusammenwirkenden Bolzen versehen.
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Nach einem letzten Erfindungsmerkmal umfaßt das als Kupplung dienende Umlaufrädergetriebe eine zweigeteilte Welle, darauf angeordnete Hohlwellen sowie Zahnräder, welche über einen Steg, eine Achse und weitere Zahnräder miteinander verbunden sind. Zur Steuerung der Bänder dienen Magnete, die wahlweise mit ihren Anschlägen zur Einwirkung auf Nocken und damit zur Bewegung der Welle bzw. der Hohlwelle ansteuerbar sind. Die !Fadenführer sowie deren Auswahlvorrichtung, die Führungselemente für die Musterung sowie die Festigkeitsverstellung sind an den über die Spindel bewegbaren Schlittenbügeln angeordnet·
W Ausfuhrungsbeispiel:
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: einen Querschnitt durch den Maschenbildungskopf der Strickmaschine mit Mustervorrichtung
Fig. 2: die vergrößerte Darstellung der Antriebselemente einer Nadel und Platine
Fig.2a : einen Schnitt durch die Kurbelsoheibe
Fig. 3: eine Draufsicht auf die Bewegungsbahn der Platinenfüße sowie der Nadelfüße zur Verstellung der Gestrickfestigkeit
Vr Fig. 4: einen Querschnitt durch die Mustervorrichtung
einen Schnitt durch die Steuervorrichtung zur Festigkeitsverstellung
6: eine Draufsicht auf die Musterverstellvorrichtung gemäß Fig. 5
eine Teilansicht der Steuerbänder aus Fig. 4 und 5 einen Schnitt durch den Antrieb der Mustervorrichtung
eine schematische Darstellung des Antriebes der Flachstrickmaschine
Fig. 10: die Darstellung einer v/eiteren Ausführungsform des KurbelScheibenantriebes
| Fig. | 5 | 6 |
| Fig. | 7 | |
| Fig. | 8 | |
| I1Ig. | 9 | |
| Fig. |
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Der Maschenbildungskopf der Flachstrickmaschine gemäß umfaßt in den Hadelbetten 1 gelagerte Nadeln 2 mit Füßen 3 und 4j angetrieben durch Schwingen 5. Die Schwingen 5 sind in Platinen 6 gelagert und werden durch einen Schieber 7 angetrieben» Der Schieber 7 besitzt eine Kulisse 8? in die der Bolzen 9 der Kurbelscheibe 10 eingreift. Die Kurbelscheibe 10 wird durch die Welle 11 über die Antriebsscheiben 75 angetrieben und ist durch die Wellen 12 abgestützt. Zur Vermeidung des Schlupfes der einzelnen Y/ellen 12 und der Kurbelscheiben 10 ist es vorteilhaft, die Wellen 12 durch ein nicht dargestelltes Zahnradgetriebe · zwangsläufig zu bewegen» Zwischen den Antriebsscheiben 75 befinden sich zur zusätzlichen Führung der Kurbelscheiben 10 Distanzscheiben 14. Die Wellen 12 werden mehrfach über auf ihrem Umfang einwirkende Kugellager 15 von Stützen 16 abgefangen.
Die Schieber 7 sind in geschlitzten Betten 17 gleitend gelagert, welche ebenfalls durch die Stützen 16 gehalten werden. Die Stützen 16 sind über die Schienen 18 mit den STadelbetten 1 bzw. den Platinenbetten 19 verbunden. Die Kupplungsstelle zwischen dem Schieber 7 und der Schwinge 5 ist zwischen Stegen 20 eines Bettes 21 gelagert.
Die Platinen 6 haben Füße 22 $ die von Führungselementen 23 gehalten werden«, Die Führungselemente 23 befinden sich in einer Musterverstellvorrichtung, welche über Zwischenelemente mit dem Schuttenbügel 25 verbunden ist«
Der Fuß 4 üer Nadel 2 wird über ein verstellbares Kurvenstück 26 in der gewünschten Abzugsstellung gehalten. Hierfür dient eine Festigkeitsverstellung, welche über ein auf einer Rolle 29 laufendes Band 28 auswählbar ist« Das endlose Band 28 befindet sich in einer Kassette 30. Die Führungselemente 23 werden durch Schieber 32 über die Stufen 33 von einem weiteren Band 34 ausgewählt. Das Band 34 läuft über die Rolle 35 und befindet sich ebenfalls in einer Kassette 36. Die Rollen 29; 35 mit den Bändern 28; 34 werden je nach Schlittenlaufrichtung verschwenkt, sie sind über ein Kegelradgetriebe 37 synchron laufend miteinander verbunden und werden über die Welle 38
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und das Kegelradgetriebe 39 angetrieben. Der Antrieb der Welle 38 wiederum erfolgt durch das Umlaufrädergetriebe 40, welches schaltbar gestaltet über Zahnräder mit einer Spindel 43 verbunden ist. Die Spindel 43 greift in die Spindelmutter 44 ein. Biese ist am Schlittenbügel 25 fest angebracht. Ihr Antrieb, und damit die Hin- und Herbewegung des Schlittens, erfolgt über einen Reversiermotor 131 mit entsprechenden Zwischengetrieben. Der Schlitten ist auf Schienen 45 gelagert. Zwischen den Schlittenbügeln 25 befindet sich auf einer Platte 46 die
; ; ' Fadenzuführung und Fadenführerwechselvorrichtung. Diese Platte 46 weist awei jeweils parallel zu den Nadelbetten 1 angeordnete Betten 47 zur Führung des mit einem Raster 51 versehenen Padenr führerschieber 48 auf. Jedes Bett 47 trägt soviel Fadenführerschieber 48 mit Fadenführern 49, wie Stricksysteme vorhanden sind.Im dargestellten Beispiel gemäß Pig. 1 ist ein Zweifachfadenwechsel realisiert. Es ist ohne weiteres denkbar, auf der Platte 46 noch mehrere Betten 47 anzuordnen. Die Fadenführerschieber 48 mit ihren Fadenführern 49 werden durch Federn 50 in Außerarbeitsstellung gezogen.
Die Fadenführerschieber 48 sind mit Füßen 52 versehen, auf die, dem Strickprozeß jedes Schlittenhubes folgend, vor der Schlittenumkehr Kurvenstücke 53 einwirken und die Fadenführer 49 entgegen der Kraft der Federn 50 in Arbeitsstellung bringen. Das Auswählen der Fadenführer 49» deren Bringen in Arbeitsstellung, erfolgt durch Nocken 56 über Rasthebel 57; 58. Anstelle der Nocken 56 ist auch der Einsatz von Magneten denkbar. In dieser Stellung rasten die Fadenführerschieber 48 in die Raster 51 der Schieber 54 ein. Die Schieber 54 werden durch Federn 55 gegen die Raster 51 gedrückt.
An der Platte 46 befinden sich weiterhin Fadenleitorgane 59, die den ^aden 60 über Fadenrücklauf sperren 62 an die Fadenführernüßchen 63 weiterleiten.
Die Nadeln 2 mit ihrem u-förmig ausgebildeten Fuß 3 und dem Fuß 4 werden entsprechend der Darstellung in Fig. 2 im Nadelbett 1 geführt. In den Fuß 3 greift das untere birnenförmige
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Ende 64 der Schwinge 5 ein. Dieses Ende 64 ist so gestaltet, daß es in beiden Fadelbewegungsrichtungen vollen Kontakt mit den u-förmigen Schenkeln des Fußes 3 besitzt und in ^eder Austriebsstellung der Fädeln 2, also auch der Überhängestellung, mit seinem unteren Abschnitt im Fadelkanal geführt wird· Es ist zum Auswechseln der Fädeln 2 aus deren Fuß 3 ausklinkbar. Das andere Ende 65 der Schwinge 5, kugelförmig gestaltet, ist in einem u-förmigen Ausschnitt des Schiebers 7 angeordnet und über den Bolzen 66 drehbar in der Platine 6 gelagert. Diese Lagerung der Bolzen 66 ermöglicht durch Anheben der Schwinge 5 und Ausklinken der Platine 6 aus dem Bolzen 66 ein Auswechseln der Platinen 6. Jede Platine 6 besitzt einen Fuß 22, der an unterschiedlichen Stellen ihres Schaftes angeordnet ist, Die Anzahl der möglichen Fußstellungen ergibt sich aus den gewünschten Mustermöglichkeiten. Jede der Fußstellungen besitzt eine aus den Führungselementen 23 gebildete Führungsbahn· Das Spiel der einzelnen FUhrungsbahnen dient der Festigkeitsverstellung der Maschen, indem bei der Maschenbildung, im Kulier-* bereich, die Platine 6 nicht an der Führungsbahn anliegt, sondern durch das Kurvenstück 26 begrenzt wird. Dieses Kurvenstück 26 ist Teil eines Schiebers 68, welcher in einem Bett gleitet und über einen Arm 70 durch die Festigkeitsverstellung in seiner lage fixiert wird.
Die Kuppelstelle des kugelförmigen Endes 65 der Schwinget mit der u-förinigen Aussparung des Schiebers 7 ist zwischen den Stegen 20 gelagert. Diese Stege 20 werden durch das Teil 72 im Bett 21 gehalten·
Der Antrieb des Schiebers 7 erfolgt über den in der Kurbelscheibe 10 befindlichen Bolzen 9. Die Kurbelscheibe 10 wird aus einer starr mit einer Bundlaufscheibe 73 verbundenen Zahnscheibe 74 gebildet. Die Rundlaufscheibe 73 und damit die gesamte Kurbelscheibe 10 wird durch die Wellen 12 gestützt. In die Zahnscheiben 74 greifen Antriebsscheiben 75 ein, die auf Wellen 11 befestigt sind. Die Stellung der Bolzen 9 in der Kurbelscheibe 10,ist von Nadel zu !Tadel um einen Winkel <x verdreht* Es wird dadurch ein reihenweises Verstricken des Fadens möglich. Der Divisor des vollen Kreiswinkels von 360°
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durch den von Nadel zu Nadel vorhandenen Winkel oC ergibt den realen Abstand der Systeme voneinander in Nadelteilungen. Die in Fig. 3 dargestellte Mustervorrichtung zeigt zwei Stricksysteme I; II mit je zwei Nadelauswahlvorrichtungen. Sie umfaßt durchgehende Sohienen 77, denen Gleitstücke 78; 79; 80 gegenüberstehen. Diese Schienen 77 und Gleitstücke 78; 79; 80 begrenzen eine Bahn 81, in der die Füße 22 der Platinen 6 laufen. Die Bahnen 81 sind breiter als die Füße 22. Dadurch liegen diese entweder an den durchgehenden Schienen 77 oder an den Gleitstücken 78; 79; 80 an. Die Gleitstücke 78; 79; 80 sind schaltbar gestaltet und können entsprechend des gewünschten Musters außer Tätigkeit gebracht werden. Gemeinsam ergeben sie die Breite eines Stricksystems, Das linke untere in Fig. 3 dargestellte Stricksystem (i) ist so gestaltet, daß keine Stricknadelbewegung erfolgt. Der Fuß 22 der Platine 6 wird durch die Gleitstücke 78; 79; 80 nicht gehalten, die Schwinge 5 kann keine Bewegung auf die Nadeln 2 übertragen. Die Fäden bilden Flottungen. Die Gleitstücke 78; 79; 80 sind versenkt. Das rechte obere Stricksystem (IX) treibt die Nadeln in Fangstellung aus. Dazu ist das Gleitstück 78 versenkt. Der Fuß 22 der Platine 6 wird im Bereich des Gleitstückes 78 nicht
/anderen
gehalten. Die beiden'Stricksysteme (linkes oberes und rechtes unteres) sind so geschaltet, daß über die dazugehörigen Plati- nen 6 die Nadeln 2 Maschen bilden. Die Gleitstücke 78; 79; 80 können vorteilhafterweise als Kurvenstücke ausgebildet werden,, um beim Anlagenwechsel der Platine 6 Stöße zu vermeiden. Sie können als Sinuide oder höheres Polynom gestaltet sein. Die Füße 22 der Platinen 6 wechseln ihre Anlage in den Bahnen 81 mit der Umkehr der Bewegungsrichtung der Nadel 2 am Anfang und in der Mitte des Stricksystems, d.h. in der tiefsten Nadelstellung, dem Zulierpunkt, und am oberen Totpunkt der Nadel, der Einschlußstellung. Während der Anlagewechsel in der Mitte des Systems bei strickenden Nadeln 2 immer vollzogen wird, wird am Systemanfang die Bewegungsstrecke des Fußes 22 entsprechend der gev/ünschten Gestrickfestigkeit verkürzt« Die minimalste Wechselstrecke ergibt die lockerste Masche. Die Verkürzung der Anlagewechselstrecke der Platine 6 erfolgt über den
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Fuß 4 der Nadel 2. An diesen greift das Kurvenstück 26 an und begrenzt über die Schwinge 5 den Weg des Fußes 22 der Platine 6. Das Kurvenstück 26 kann längs der Nadelachse durch eine Justiervorrichtung verschoben werden.
Diese Justiervorrichtung ist in Fig. 5 dargestellt.. Wie hieraus zu ersehen ist, befindet sich das Kurvenstück 26 an einem Schieber 68. Dieser Schieber 68 gleitet in einer Nut 67 des am Schlitten befindlichen Bettes 69. Sein Arm 70 besitzt eine Ausnehmung 83, in welche Justierschrauben 84 eines Schiebers 85 eingreifen. Durch die Ausstanzungen 42 des Bandes 28 wird über sein abgestuftes Ende 89 der Schieber 85 verstellt. Diese Verstellung des Sohlebers 85 ist nur möglich, wenn vorher der Schieber 87 ebenfalls durch das Band 28 verstellt wurde. Parallel mit der Verstellung des Schiebers 87 wird über die Schräge 88 der Schieber 68 vermittels des Bolzens 86 verschoben. Dabei hebt sich die Ausnehmung 83 von den .Justierschrauben 84 ab. Gleichzeitig wird über den Bolzen 91 ein mehrarmi— ger Hebel 90 verschwenkt und dabei über den Bolzen 92 der Schieber 85 in Auswahlstellung gebracht. Der Bolzen 91 gleitet über das Ende 93 des Hebels 90 hinweg. Der Hebel 90 gelangt somit in seine Ausgangslage zurück. In dieser Auswahlstellung des Schiebers 85 hält der Schieber 87 über seinen Bolzen 86 auch den Schieber 68 gegen Federdruck in Auswahlstellung. Hierzu dienen Federn 95; 96 sowie eine Feder 97 für den Hebel 90. In dieser Stellung kann das Band 28 die Neuauswahl einer der Justierschrauben 84 vornehmen.
Zur Musterauswahl, d.h. zur Auswahl der Gleitstücke 78; 79; 80 dient das Band 34 (Fig. 4). Über dieses Band 34 werden pro Stricksystem zwei Schieber 32 gesteuert. Diese Schieber. 32 besitzen Kerben 99, in welche eine Arretiervorrichtung 100 einrastet. Weiterhin sind sie mit einem zentralen Fuß 102 versehen, über welchen sie mittels eines am Platinenbett 19 befestigten Kurvenstückes 103 in ihre Ausgangsstellung zurückführbar sind.
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Die Schieber 32. sind im Bereich der Gleitstücke 78; 79; 80 mit einer höher oder tiefer liegenden Oberkante 104 versehen, auf welchen Fasen 105; 106 der Teile 107; 108 aufsitzen. Zwischen den höher und tiefer liegenden Oberkanten 104 sind Schrägen 109 vorhanden, über die beim Bewegen des Schiebers 32 die Gleitstücke 78; 79; 80 vermittels der Xfasen 105; 106 der Teile 107; 108 in oder außer. Arbeitsstellung gelangen. Die Hasen 105; 106 werden durch Federn 110 auf die Oberkante des Schiebers 32 gedrückt. Das Teil 108 ist als Achse ausgebildet, die im Teil 107 als Hohlwelle gleitet. Am Teil 107 sind die Gleitstücke 79; 80 befestigt, während sich am Teil 108 das Gleitstück 78 befindet. Durch das Führen der Teile in den Teilen 107 ist eine Unterbringung auf engstem Baum möglich. Als lager für die Teile 107; 108 dienen einmal ein Bett 112 und zum anderen ein Führungsteil 111, in welchem sich auch die Bahn 81 befindet.
Die Musterauswahl sowie die Gestrickfestigkeitsverstellung erfolgen über die Bänder 34; 28 mit Ausstanzungen 41; 42. Die Ausstanzungen"aes Bandes 34 wirken über die Stufen 33 auf die Schieber 32 und die Ausstanzungen 42 des Bandes 28 über das gestufte Ende 89 auf den Schieber 85 sowie direkt auf den Schieber 87 ein. Die Bänder 28; 34 v/erden über die Kegelradgetriebe 37; 39, die Welle 38 sowie das Umlaufrädergetriebe bewegt. Das Umlaufrädergetriebe 40 dient dabei einmal als Übersetzungsgetriebe für die Bänder 28; 34 und zum anderen als schlupffreie Kupplung. Die Musterübertragung erfolgt durch Zahnräder über ein Schraubradpaar 114 und eine Hohlwelle 115 auf Stege 116 (Fig. 8). Die Stege 116 sind über eine Achse 117 miteinander verbunden, auf welcher sich zwei starr gekuppelte Zahnräder 118; 119 befinden. Diese Zahnräder 118; 119 kämmen mit Zahnrädern 120; 121. Das Zahnrad 120 befindet sich auf der Welle 38. Auf der Welle 38 sind auch die Hohlwellen 115 und 122 des Steges 116 bzw. des Zahnrades 121 gelagert. Die Welle 38 ist mit einem Nocken 123 versehen, auf welchem ein verstellbarer Anschlag 124 eines Magneten 125 einwirkt. Bei Aufliegen des Nockens 123 auf dem Anschlag 124 ist der Transport
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Bänder 28; 34 blockiert. Dafür wird über das Zahnrad 121 das Zahnrad 119 angetrieben.
Die Hohlwelle 122 ist mit einem Nocken126 versehen, der mit einem Anschlag 127 eines Magneten 128 zusammenwirkt. Durch die wechselseitige Schaltung der Magnete 125; 128 ist entweder das Zahnrad 120 oder das Zahnrad 121 blockiert. Bei Blockieren des Zahnrades 120 bewegt sich über das Zahnrad 119 der Nocken und bei Blockieren des Zahnrades 121 über das Zahnrad 118 der Nocken 123. Damit wird bei ständigem Antrieb eine Unterbrechung des Antriebes der Bänder 28; 34 gesichert. Dieses gesamte Getriebe befindet sich im Gehäuse 129. Der exakte Gleichlauf zwischen Schlitten und Nadelgetriebe wird durch einen Spindelantrieb über Zahnräder verwirklicht (Fig. 9). Als Antriebselement dient ein Reversiermotor 131. Dieser treibt über ein Keilriemengetriebe 132 die Welle 133 der Spindel 43 an. Über ein ebenfalls auf der Welle 133 befindliches Zahnrad 134, das mit einem auf der Welle 11 angebrachten Zahnrad 135 kämmt, erfolgt der Antrieb der Antriebsscheiben 75 für die Kurbelscheiben 10. Anstatt der Verwendung von Kurbelscheiben 10 mit Bolzen 9 ist es natürlich auch denkbar, die Kurbelscheiben 10 mit Kreisexzenter 136 und Kulissenführung 137 zu versehen. Genauso ist es möglich, anstatt der Bänder 28; 34 elektronische oder andere mechanische Mittel einzusetzen.
Claims (10)
- 236224 3Erfindungsanspruch:1. Flachstrickmaschine rait durch Kurbeln betätigtem gesonderten Antrieb für jede !Tadel, wobei jede Nadel über ein Kurbelschwinge, eine durch Wellen gestützt und angetriebene Kurbelscheibe mit Bolzen, welcher in die Kulisse eines zweiarmigen mit dem BadeIfuß zusammenwirkenden Hebels eingreift, bewegt wird, und die Badelauswahl über mustergemäß ansteuerbare Kupplungsglieder erfolgt, gekennzeichnet dadurch, daß die Kurbelscheiben (10) je aus einer auf in beliebig kurzen Abständen zum Ausschließen von Schwingungen sich auf Kugellager (15) abstützenden Wellen (12) gelagerten Rundlauf-' scheibe (73) und aus einer Zahnscheibe (74) bestehen, in die Antriebsscheiben (75) eingreifen, und ihr Bolzen (9) einen im Bett (17) gelagerten Schieber (7) bewegt, der mit einer Schwinge (5) verbunden ist, wobei die Übertragungsstelle zwischen dem Schieber (7) und der Schwinge (5) zwischen Stegen (20) eines Bettes (21) lagert und die Schwinge (5) über einen Bolzen (66) mit der im Platinenbett (19) befindlichen Platine (6) sowie über ihr unteres Ende (64) mit dem Fuß (3) der Nadel (2) in Verbindung steht, daß zur mustergemäßen Auswahl der Fädeln (2) an den Platinen (6)"Füße (22) angeordnet sind, welche mit Führungselementen (23) zusammenwirken, und zur.Festigkeitsverstellung, zur Verstellung der Kuliertiefe jede Badel (2) mit einem weiteren Fuß (4) versehen ist, welcher mit einem über einen Schieber (68) verstellbaren Kurvenstück (26) zusammenwirkt, daß zur Befehlsübertragung für die Musterung ein Band (34) mit Ausstanzungen (41) und für die Festigkeitsverstellung ein Band (28) mit Ausstanzungen (42) vorgesehen sind, welche über Getriebe (37: 39) durch ein als Kupplung wirkendes Umlaufrädergetriebe (40) im Gleichlauf mit dem Schlittenantrieb bringbar sind, daß jeder Fadenführer (49) auf einem Fadenführerschieber (48) angeordnet ist, welcher wiederum auswahl- und verschiebbar in einem mit den Schlittenbügeln (25) fest verbunden, mit diesen hin- und herbewegbarem Bett (47) lagert,236 2 2:4' .3wobei für jedes Stricksystem über Nocken (56) ein Fadenführer (49) auswählbar ist, und daß schließlich der Gleichlauf zwischen Fadenführerbewegung und Antrieb der Kurbelsoheiben (10) über die Antriebsscheiben (75) vermittels eines Spindelantriebes, bestehend aus einer Spindel (43), Spindelmutter (44), einer Welle (133) und einem Zahnradgetriebe (134; 135) erfolgt, welcher über das Keilriemengetriebe (i32) mit dem Reversiermotor (131) verbunden ist.^.Flachstrickmaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Stellung der Bolzen (9) der benachbarten.Kurbelscheiben (1O) um einen Winkel oC zueinander versetzt ist.
- 3.Flachstrickmaschine nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß jede Platine (6) jeweils nur einen Fuß (22) aufweist, der zur Erhöhung der Mustermöglichteiten, zum Zusammenwirken mit einem der Führungselemente (23) bei den einzelnen Platinen (6) an unterschiedlichen Stellen angeordnet ist.^.Flachstrickmaschine nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß das untere Ende (64) der Schwinge (5) birnenförmig gestaltet, ein- und ausklinkbar in den u-förmigen Schenkeln des Fusses (3) der ETadel (2) lagert.
- 5.Flachstrickmaschine nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Führungselemente (23) aus einem Bett (112), einem darin gleitenden Schieber (32) mit Fuß (102), am Bett (112) befestigten Schienen (77), einer Arretiervorrichtung (100) sowie den Teilen (107; 108) bestehen, wobei das eine Teil (108) als Achse ausgebildet, ein Gleitstück (78) und das andere Teil (107), als das Teil (1O8) aufnehmende Hohlwelle ausgebildet, Gleitstücke (79; 80) trägt, der Schieber (32) zur Erzielung unterschiedlicher Stellungen der Teile (107; 108) und damit der Gleitstücke (78; 79; 80) sowie der Platinen (6) stufenweise verstellbar, mit Schrägen (109) zum Zusammenwirken mit Käsen (105; 106) der Teile (107; 108) versehen ist, und sich zwischen den je nach gewünschtem Fadelaustrieb geschalteten Gleitstücken (78; 79; .80) und Schienen (77) eine Bahn (81) für die Füße (22) der Platinen (6) befindet.236224 3
- 6. Flachstrickmaschine nach Punkt 1 bis 5, gekennzeichnet da-» durch, daß zur Erzielung einer stoß- und ruckfreien Bewegung der Platinenfüße (22) in den Bahnen (81) und damit der Fädeln (2) die Gleitstücke (78; 79; 80) sowie die Schienen (77) kurvenförmig gestaltet sind.
- 7. Flachstrickmaschine nach Punkt 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß zur Erniöglichung eines dirökten Verstellens der Gestrickfestigkeit an der Ma del (2) die Bahn (81) größer als der Fuß (22) der Platine (6) ist.
- 8. Flachstrickmaschine nach Punkt 1 bis 7, gekennzeichnet da-L/ durch, daß der Schieber (68) mit dem Kurvenstück (26) in einer Nut (67) des Bettes (69) gleitet, und das untere Ende des Schiebers (68) einen Arm'(70) mit Ausnehmungen (83) zum Zusammenwirken mit Justierschrauben (84) aufweist, wobei die Justierschrauben (84) an einem vom Band (28) verstellbaren Schieber (85) mit mehrfach gestuftem Ende (89) angeordnet sind, und daß sich neben dem Schieber (85), ebenfalls vom Band (28) betätigbar, ein Schieber(87) mit Bolzen (91) befindet, der über einen zweiarmigen Hebel (90). mit dem Schieber (85) über dessen Bolzen (92) verstellbar verbunden ist. .
- 9. Flachstrickmaschine nach Punkt 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß zum Abheben der Ausnehmungen (83) von den Justierschrauben (84) der Schieber (68) weiterhin einen mit der Schräge (88) des Schiebers (87) zusammenwirkenden Bolzen (86) aufweist.
- 10. Flachstrickmaschine nach Punkt 1 bis 9» gekennzeichnet da-, durch, daß die Bänder (34; 28) endlos in auswechselbaren Kassetten angeordnet sind.. Flachstrickmaschine nach Punkt 1 bis 10, gekennzeichnet da- : durch, daß das als Kupplung dienende Umlaufrädergetriebe(40) eine zweigeteilte Welle (38), darauf angeordnete : Hohlwellen (122; 115) sowie Zahnräder (120; 121) umfaßt, welche über den Steg (116), die Achse (117) und die Zahnräder (118; 119) miteinander verbunden sind, und zur236 2Ik 3Steuerung der Bänder (34; 28) wahlweise die Magneten (125; 128) mit ihren Anschlägen (124; 127) zur Einwirkung auf Nocken (123; 126) und damit zur Bewegung der Welle (38) bzw. der Hohlwelle (122) ansteuerbar sind.
- 12. Flachstrickmaschine nach Punkt 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, daß die Fadenführer (49) sowie deren AuswahlvorrichV tung, die Führungselemente (23) sowie die Festigkeitsverstellung an den über die Spindel (43) hin und her bewegbaren Schlitten bügeln (25) angeordnet sind.
- 13. Flachstrickmaschine nach Punkt 1 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß zur Bewegung des Schiebers (7) die Kurbelscheibe (.10) mit einem Kreisexzenter (136) und einer Kulissenführung (137) versehen ist.Hierzu A" Selten Zeichnungenin Betracht gezogene Druckschriften:DE-PS 1296733 ("25 a, 5-01)SU-PS 164914 (25 a, 5-03)US-PS 2348932CH-PS 217453
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