DD209099A5 - Herbizide zusammensetzung - Google Patents

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DD209099A5
DD209099A5 DD82243069A DD24306982A DD209099A5 DD 209099 A5 DD209099 A5 DD 209099A5 DD 82243069 A DD82243069 A DD 82243069A DD 24306982 A DD24306982 A DD 24306982A DD 209099 A5 DD209099 A5 DD 209099A5
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carbon atoms
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ppi
alkyl
antidote
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Edmund J Gaughan
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Stauffer Chemical Co
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D263/00Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings
    • C07D263/02Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings
    • C07D263/04Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N35/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having two bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. aldehyde radical
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/32Ingredients for reducing the noxious effect of the active substances to organisms other than pests, e.g. toxicity reducing compositions, self-destructing compositions

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Abstract

Die Erfindung betrifft neue herbizide Zusammensetzungen, die in der Landwirtschaft erfolgreich eingesetzt werden koennen. Ziel der Erfindung ist es, Nebenwirkungen bekannter Herbizide zu ueberwinden und eine genau berechenbare Selektivitaet zuzulassen. Erfindungsaufgabe ist die Bereitstellung neuer herbizider Zusammensetzungen. Diese bestehen erfindus aus einem Antidot der Formel I, ueblichen Verduennungs- und Traegerstoffen sowie gegebenenfalls einem Thiokarbamat der allgemeinen Formel II mit den in der Beschreibung gegebenen Bedeutungen.

Description

Berlin t den 21« 4. 83 AP A 01 N/243 069 61 336 12/39
Herbizide Zusammensetzung Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Herbizid-Antidots und deren Zusammenwirken mit Thiokarbamaten.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei einem Herbizid handelt es sich um eine Verbindung zur Bekämpfung oder Modifikation von Pflanzenwachstum wie beispielsweise durch Abtöten, iVachsturashemmen, Entblättern, Austrocknen, Regulieren, Stauchen, Förderung der Seitentriebbildung, Stimulieren und Verzwergen. Oer Begriff "Pflanze" bezieht sich auf alle physikalischen Teile einer Pflanze einschließlich Samen, Sämlinge, Schößlinge, tVurzeln, Knollen, Stengel, Halme, Blätter und Fruchte. "Pflanzenwachstum" umfaßt sämtliche Phasen der Entwicklung von der Samenkeimung bis zur natürlichen oder induzierten Beendigung des Lebens»
Generell werden Herbizide eingesetzt, um Unkrautbefall zu bekämpfen oder auszurotten. Sie haben in hohem Maße Anklang in der Praxis gefunden, da es sich gezeigt hat, daß eine derartige Bekämpfung den Ernteertrag steigern und die Erntekosten senken kann.
Zu den verbreitetsten Verfahren der Herbizidausbringung gehören: Vorsaatausoringung in den 3oden; Einbringung in Saatfurchen unter Einbeziehung der Samen sowie des sie umgeben-
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den Boden; Vorauflauf-Oberflächenbehandlung des bestellten Bodens sowie Nachauflaufbehandlung von Pflanze und 3odeni
Der Hersteller eines Herbizids empfiehlt im allgemeinen einen Bereich von Aufwandraengen und Konzentrationen, der für eine maxiraierte Unkrautbekämpfung berechnet ist. Diese Aufwandmengen liegen im Bereich von ungefähr 0,0111... 56 kg/ha, gewöhnlich aber im Bereich von O,112...28 kg/ha. Der Begriff "herbizid wirksame Menge" beschreibt die Menge einer herbiziden Verbindung, die das Pflanzenwachstum bekämpft oder modifiziert. Die tatsächlich eingesetzte Menge richtet sich nach mehreren Gesichtspunkten, so u. a. nach der jeweiligen Empfindlichkeit des Unkrautes und nach der Gesamtkostenbegrenzung,
Der die Brauchbarkeit eines gegebenen Herbizids am stärksten beeinflussende Faktor ist seine Selektivität gegenüber Nutzpflanzen. In einigen Fällen besteht eine empfindlichkeit der Nutzpflanzenkultur gegenüber den Herbizidwirkungen. Hinzu komrat, daß bestimmte herbizide Verbindungen gegenüber einigen Unkrautarten phytotoxisch wirken, gegenüber anderen Unkrautarten jedoch keine Wirkung zeigen. Um wirksam zu sein, darf ein Herbizid die Nutzpflanzenkultur nur in minimalem Umfang (vorzugsweise überhaupt nicht) schädigen, während gegenüber der diese Nutzpflanzenart schädigenden Unkrautart ein maximaler Bekämpfungseffekt erzielt wird.
Zum Schütze der vorteilhaften Aspekte des Herbizideinsatzes sowie zur Minimierung von Nutzpflanzenschädigungen ist eine Vielzahl von Herbizid-Gegengiften hergestellt worden. Diese
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Antidote reduzieren oder eliminieren die Schadwirkung gegenüber dem Nutzpflanzenbestand, ohne dabei die Schadwirkung des Herbizids gegenüber Unkrautarten in nennenswerter Weise zu beeinträchtigen; siehe hierzu beispielsweise die US-Patente Nr. 3 959 304, 3 989 S03, 4 021 224 und 4 021 229 sowie das Belgische Patent Nr, 846 894.
Der genaue Mechanismus, durch den ein Antidot die herbizidbedingte Schädigung von Nutzpflanzen reduziert, ist noch nicht ermittelt worden. Bei der Antidot-Verbindung kann es sich um einen Arzneistoff, einen Interferenzstoff, einen Schutzstoff oder einen Antagonisten handeln. Im vorliegenden Text beschreibt der Begriff "Antidot" eine Verbindung, welche die Etablierung einer Herbizidselektivität bewirkt, d. h. eine fortgesetzte herbizide Phytotoxizität gegenüber Unkrautarten sowie eine reduzierte oder nichtexistente Phytotoxizität gegenüber Nutzpflanzenarten. Der 3egriff "antidotisch «irksame Menge" beschreibt jene Menge an Antidot-Verbindung, welche einer phytotoxischen Reaktion eines Nutzpflanzenbestandes auf ein Herbizid entgegenwirkt.
Thiokarbamat-Herbizide sind insbesondere wirksam bei der Bekämpfung von Ungräsern, welche den Anbau eines breiten Spektrums von Nutzpflanzen wie etwa von Gerste, Mais, 3aumwolle, Linsen, Erdnüssen, Erbsen, Kartoffeln, Sojabohnen, Spinat, Tabak und Tomaten beeinträchtigen. Der effektive Einsatz dieser Herbizide erfordert häufig den Zusatz einer Gegengift-Verbindung.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, die geschilderten Nachteile zu
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-A-veroieiden
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue Antidot-Verbindungen bereitzustellen.
Erfindungsgeraäß bereitgestellt wird 2,2-Dimethyl-3-(dichlorazetyl)-5-(ethylsulfonylmethyl)-l,3-oxazolidin, das sich als ein wirksames Gegengift zum Schutz einer Reihe von Nutzpflanzenarten vor Schädigungen durch Thiokarbamat-Herbizid darstellt. Diese Verbindung weist die folgende Formel auf:
O CH0-CH-CH0-S-Et Cl2CH-C-N ^
Die vorliegende Erfindung verkörpert darüber hinaus ein zweiteiliges herbizides System, bestehend aus:
(a) einer herbizid wirksamen Menge einer Thiokarbamat-Verbindung der Formel
Rl O
in welcher
R1 einem Alkyl mit 1 bis einschließlich 6 Kohlenstoffatomen entspricht;
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R2 unter einem Alkyl mit 1 bis einschließlich 6 Kohlenstoffatomen und Zyklohexyl ausgewählt wird; und
R, aus jener Gruppe ausgewählt wird, welche sich zusammensetzt aus Alkyl rait 1 bis einschließlich 6 Kohlenstoffatomen; Halogenalkyl, ausgewählt unter Chlor, Brom und Ood sowie einem Alkyl mit 1 bis einschließlich б Kohlenstoffatomen; Alkenyl mit 2 bis einschließlich δ Kohlenstoffatomen; Halogenalkenyl, ausgewählt unter Chlor, 3rom und Ood sowie einem Alkenyl mit 2 bis einschließlich б Kohlenstoffatomen; Benzyl; und halogensubstituiertera Benzyl, wobei das Halogen unter Chlor, 3rom und 3od ausgewählt wird; und
(b) einer nichtphytotoxischen, antidotisch wirksamen Menge einer Verbindung der Formel
CH0-CH-CH0-S-Et
Cl2CH-C-N
Zu den im Rahmen der Erfindung eingesetzten wirksamen Thiokarbamat-Herbiziden kann es sich beispielsweise um folgende Verbindungen handeln: S-Ethyi-N ,N-dipropyl-thiokarbamat, S-Ethyl-N ,N-diisobutyl-thiokarbamat, S-Propyl-N ,.M-dipropylthiokarbasat, S-Propyl-N,N-butylsthylthiokarbafflat, S-(2 ,3 #3-Tri-chlorallyl)-N,N-diisopropylthiokarbamat, S-£thyl-N-
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ethyl-N-zyklohexylthiokarbaraat, S-Ethyl-hexahydro-lH-azepin-1-karbothioat, Isopropylhexahydro-l,4~azepin-l-karbothioat, S-Benzyl-N,N-disek-butylthiokarbamat , S-(4-Chlorbenzyl)-N,N-diethylthiolkarbaraat und deren Kombinationen.
Die vorliegende Erfindung beinhaltet darüber hinaus das Verfahren der Errichtung von herbizider Selektivität, welches darin besteht, daß der zu schützenden Stelle eine wirksame Menge einer Verbindung der Formel
CH0-CH-CH0-S-Et 2 x 2 .
Cl2CH-C-N
appliziert wird. Bei der Stelle, an welcher die Selektivität erwünscht ist, kann es sich uro den 3oden, Samen, Sämlinge und den Pflanzenbestand handeln.
Herstellung
Die Thiokarbaroate der vorliegenden Zusammensetzung sind entweder ijn Handel verfügbar oder können durch die in den US-Patenten Nr. 2 913 327, 2 983 747, 3 133 947, 3 185 720 und 3 198 786 beschriebenen Vorgehensweisen hergestellt werden.
Die 2,2-Dimethyl-3-(dichloraz3tyl)-5-(ethylsulfonylaethyl)-1,3-oxazolidin-Verbindung der vorliegenden Erfindung kann nach der folgenden Vorgehensweise hergestellt werden.
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Herstellung von 2,2-üimethyl-3-(dichlorazetyl)-5-(ethylsulf onylsn ethyl)-!,З-іэхагоііа in
Eine Lösung von 8,3 g (0,041 Mol), 85%ige Säure) m-Chlorperbenzoesäure in 100 ml Dichlorraethan wurde zubereitet und auf 30 C erwärmt. Dieser Lösung wurde eine Lösung von 5,6 g 2,2-Dimethyl-3-(dichlorazetyl)-5-(ethylthiomethyl)-oxazolidin in 10 ml Qichlormethan zugesetzt und die Temperatur bis zum Rückfluß gesteigert. Die Mischung wurde eine Stunde lang unter Rückflußbedingungen erhitzt, sodann auf -5 C gekühlt und gefiltert. Das Filtrat wurde dreimal mit einer Natriumbikarbonatlösung, einmal mit Wasser und einmal mit einer gesättigten Natriumchloridlösung gewaschen. Das Filtrat wurde getrocknet, und das Lösungsmittel wurde entfernt, wobei ein weißer Feststoff zurückblieb, welcher mit Hexan titriert und getrocknet wurde. Die Ausbeute bestand aus 4,1 g 2,2-Dimethyl-3-(dichlorazetyl)-5-(ethylsulfonyimethyl) -1,3-oxazolidin. Schmelzpunkt - 121...126 0C. Di^ Struktur der Verbindung wurde vermittels Infrarot-Spektralanalyse bestätigt.
Prüfung
Durch Verdünnen der erforderlichen Menge jedes Herbizids in Wasser wurden Herbizid-Stamralösungen hergestellt. Beispiels der Lösungs-Zusammensetzungen und Aufwandraengen sind in Tabelle I zusammengefaßt.
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Tabelle I Herbizid-Stammlösunqen
Zusammensetzung Aufwandmenge Herbizidbezeichnung Herbizid Wasser ml/Parzelle xx kg/ha
(mg)x (ml)
VERNAM1
6E
390
S-Propyl-N,N-dipro-
1,12
pylthiokarbaraat 2340 Ш 400 5 6,72
EPTAM^ 6Ξ S 54 150 5 6,72
S-Ethyl-N,N-dipro- pylthiokarbaraat
Die Masse wird in mg formulierten Herbizids angegeben, Die verwendeten Formulierungen enthielten etwa 72 ro wirksame Herbizidverbindung.
Die Parzellen messen 15,11 χ 24,13 cm. Ungefähr 4 mg/ Parzelle entsprechen 1,12 kg/ha.
Das Herbizid wurde entweder vor der Aussaat in den 3oden eingearbeitet oder aber nach der Aussaat und vor dem Auflaufen der Pflanzen auf den 3oden ausgebracht. In einigen Fällen von Vorsaatausbringung wurde das Herbizid allein in den Soden eingearbeitet, um anschließend eine Furchenausbringung des Antidotes vorzunehmen; in anderen Fällen erfolgte eine Tankmischung von Herbizidlösung und Antidotlösung vor der Einarbeitung.
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Es wurden Staramlösungen der Antidot-Verbindung in den gewünschten Konzentrationen zubereitet, indem die erforderlichen Mengen des jeweiligen Gegengiftes in Azeton verdünnt wurden. Beispiele für Lösungszusaramensetzungen, Aufv/andmengen und Ausbringungsverfahren sind in Tabelle II zusammengestellt.
Tabelle II Antidot-Starorolösunq
Antidot: 2,2-0imethyl-3-(dichlorazetyl)-5-(ethylsulfonylraethyl)-lf3-oxazolidin
Zusammensetzung Aufwandraenqe v - h Antidot (mg) Azeton (ml) ml/Parzelie~kg/ha erTanrs
95 15 0,30 lf12 Furchenausbrin
gung des Anti-
dots
20 20 2,00 0,56 Vorsaatausbrin
gung
Die Antidot-Lösungen wurden entweder durch oberflächige Applikation in Furchen oder durch Vorsaat-Einarbeitung ausgebracht. In allen Fällen von Vorsaatausbringung wurde das Antidot vor der Einarbeitung in den 3oden durch eine Tankraischung mit dem Herbizid kombiniert.
Für die Ausbringung in Furchen '.vurde von jeder Aussaat-Parzelle eine 473-ccm-Probe des das zuvor eingearbeitete Herbizid enthaltenden Bodens genommen. Nach dam Eineoenen und Furchen des Sodens wurden Samen der Nutzpflanzen- oder Unkrautarten 1,27 cm tief ausgesät. Gede Parzelle wurde ver-
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mittels einer hölzernen Schranke halbiert. Eine Stammlösung des Antidots wurde direkt auf die exponierten Samen und den Boden in der offenen Furche auf einer Seite der Barriere aufgesprüht. Sodann wurden die Samen in der gesamten Parzelle mit dem zuvor entnommenen Boden bedeckt. Die Antidot-unbehandelten Abschnitte der Parzellen wurden in bezug auf Unterschiede beobachtet, die auf eine seitliche Ausbreitung des Antidots durch den Soden hinweisen würden.
Kontrollparzellen enthielten Bestände, die lediglich mit dem Herbizid behandelt worden waren.
Sämtliche Parzellen wurden auf Gewächshaus-Bänken angelegt, auf denen die Temperatur zwischen 21,1 und 32,2 0C gehalten wurde. Zur Gewihrleistung eines guten Pflanzenwachstums wurden die Parzellen bedarfsweise durch Gießen bewässert.
8ei dem Boden, wie er in sämtlichen hier beschriebenen Versuchen verwendet wurde, handelte es sich um lehmigen Sandboden, welcher mit je 50 ppm eines handelsüblichen Fungizids, N-^/""(Trichlormethyl)- thio^7'-4-zyklohexen-l,2-dikarboxi.nid, und 18-13-13-Dünger behandelt worden war; der genannte Dünger enthält je 18 Masse-% N, ?2°5 und 1S0* Schadbonituren wurden vier vVochen nach der Ausbringung des Antidots vorgenommen. Die Wirksamkeit des Antidots erfolgte durch visuellen Vergleich des in den Prüfparzellen aufgetretenen Schadens mit dem Schaden in den Kontrollparzellen.
3ei den zunächst hinsichtlich herbizider Schädigung ausgesuchten behandelten Nutzpflanzenarten handelte es sich um
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Weizen, Baumwolle, Reis, Gerste, Mais und Sojabohnen, Die Verbindung wurde an den Unkrautarten Echinochloa crusgalli, Seteria viridis und Sprqhuia bgcolor geprüft.
Schlüssel zu den Tabelle III und IV
Herbizide
VERNAM -S-Propyl-N,N-dipropylthiokarbaraat
EPTAM ^ -S-Ethyl-N,N-dipropylthiokarbamat
RONEET ® -3-Еthyl-N-ethyl-N-zyklohexylthiokarbaroat.
Ausbrinqunqsverfahren
PES - Oberflächxge Ausbringung des Herbizids auf den 3oden nach der Aussaat der Sawen und vor dem Auflaufe der Pflanzen.
IF - Oberflächige Ausbringung des Antidots in Furchen (zuvor lediglich mit Herbizid behandelter Soden).
PPI - Vorsaat-Einarbeitung von Herbizid oder Antidot. Sei Vorsaat-Einarbeitung von Herbizid und Antidot wurde eine Tankmischung eingesetzt.
TM - Im Tank vermischte Lösung von Herbizid und Antidot.
»Vurde kein Antidot ausgebracht, so erscheint das .^ort "kein" in der Spalte der Antidot-Aufvvandmengen. Dabei handelt es sich um die Kontroll-Parzellan für jede Nutzpflanzenart. Oie in dieser Zeile aufgeführten Ergebnisse sind dis prozentualen Schädigungen, denen die jeweiligen iJutzpflanzenarisn
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ausgesetzt waren, nachdem sie lediglich mit dem Herbizid in der dafür vorgeschriebenen Aufwandmenge behandelt worden waren,
Schadbonituren
Die Schädigung der Nutzpflanzen (Tabelle III) oder der Unkräuter (Tabelle IV) wird als Prozentsatz jener Schädigung angegeben, wie sie im Vergleich zum insgesamt ungeschädigten Zustand der Pflanzen zugefügt worden ist. Der den Pflanzen zugefügte Schaden ergibt sich in Abhängigkeit von der Anzahl der geschädigten Pflanzen sowie in Abhängigkeit vom Ausmaß der jeder Pflanze zugefügten Schädigung. Die Bewertung erfolgte vier Äochen nach der Ausbringung des Herbizids allein bzw. nach Ausbringung des Herbizids gemeinsam mit dem Antidot.
Die Sternchen (x) in Tabelle III weisen darauf hin, daß die Antidot-Verbindung im Sinne einer Reduzierung von Herbizidschädigungen an Nutzpflanzen wirksam ist. Klammern um einen Zahlenwert weisen darauf hin, daß der Versuch mehr als einmal durchgeführt worden ist und daß die Ergebnisse nicht eindeutig sind.
Tabelle IV zeigt, daß die Antidot-Verbindung keine Wirkung auf die Unkräuter ausübt, d. h. , die Unkräuter werden selbst bei Anwesenheit der Antidot-Verbindung vom Heröizid geschädigt.
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Tabelle III - Antidot-Wirksamkeit
Herbi zid Herbizid Aufwand- menge kg/ha Ausbringungs verfahren Antidot Aufwand- raenge kg/ha Ausbringungs verfahren
VERNAM 1,12 PPI kein -
VERNAM 1,12 PPI 5,60 IF
VERNAM 6,72 PPI kein
VERNAM 6,72 PPI 5,60 IF
VERNAM" 6,72 PPI kein -
VERNAM 6,72 PPI 1,12 IF
VERNAM 6,72 PPI 5,60 IF
EPTAM 6,72 PPI kein -
EPTAM 6,72 PP1/TM 0,014 PPI/TM
EPTAM 6,72 PPI/TM 0,028 PPI/TM
EPTAM 6,72 PPI/TM 0,056 PPI/TM
EPTAM 6^72 PPI kein -
EPTAM 6,72 PPb/TM 0,0056 PPI/TM
EPTAM 6,72 PPI/TM 0,0075 PPI/TM
EPTAM 6,72 PPI/TM 0,0112 PPI/TM
ΞΡΤΑΜ 6,72 PPI/TM 0,0224 PPI/TM
RONEET 3,36 PPI kein -
RONEET 3,36 PPI 0,56 PPI/TM
RONEET 3,36 PPI/TM 1,12 PPI/TM
RONEET 3,36 PPI/TM 2,24 PPI/TM
RONEET 3,36 PPI/TM 5,60 PPI/TM
RONEET 3,36 PPI kein -
RONEET 3,36 PPI 1,12 IF
RONEET 3,36 PPI 5,60 IF
Schädigung in Prozent MiIo »Veizen Baumwolle Reis Gerste Mais Sojabohne
90 95 55 98 85 X15 95 X50 X90 85
90 X O (35)
(50)
85
X0
X0
97 95 96
Λ90 >
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Tabelle IV - Herbizide Wirksamkeit
Herbizid Narae Aufwand menge kg/ha 6.72 Ausbrin gungs- verfahren Aufwand menge kg/ha Ausbrin- gungs- verf. Echi- no- chloa er. Seta- ria vor. Sorg hum Ό ί ο o- lor
VERNAM 6,72 PPI kein _ 100 100
VERNAM 6,72 PPI 1,12 IF 100 100
VERNAM 6,72 PPI 5,60 IF 100 100
EPTAM 6,72 PPI kein 97 97
EPTAM 6,72 PPI/TM 0,0056 PPI/TM 97 97
EPTAM 6,72 PP I/TM 0,0o69 PPI/TM 97 97
EPTAM 6,72 PPI/TM 0,0112 PPI/TM 97 97
EPTAM 3,36 PPI/TM 0,0224 PPI/TM 97 97
RONEET 3,36 PPI kein - 90 99
RONEET 3,36 PPI/TM 0,56 PPI/TM 90 99
RONEET 3,36 PPI/TM 1,12 ppiAM 90 99
RONEET 3,36 PPI/TM 2,24 ppiAM 90 99
RONEET 3,36 PPI/TM 5,60 ppiAM 90 99
RONEET 3,36 PPI kein - 100 100
RONEET 3,36 PPI 1,12 IF 100 100
RONEET Prüferqebnisse PPI 5,60 IF 100 100
2,2-0imethyl-3-(dichlorazetyl)-5-(ethylsulfonylraethyl)-1,3-oxazolidin zeigt bei einer Reihe von Nutzpflanzenarten eine gute Gegengiftwirkung. Der Einsatz dieser Verbindung schränkte die herbizidbedingte Schädigung von Unkräutern nicht ein,
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Formulierungen
Eine Formulierung ist die Einbringung eines zu formulierenden Stoffes in eine an Nutzpflanzen und Unkräutern direkt anwendbare Form. Bei der zu formulierenden Substanz kann es sich entweder um eine Antidot-Verbindung allein oder um eine Herbizid-Antidot-Zusaramensetzung handeln. Zweck der Fonnulierung ist die Ausbringung der zu formulierenden Substanz an jene Stelle, an der mittels eines geeigneten Verfahrens eine herbizide Selektivität etabliert werden soll. Bei dieser "Stelle" kann es sich um den 3oden, Samen, Keimpflanzen und Vegetation allgemein handeln.
Bei den Formulierungen handelt es sich gewöhnlich um Stäubemittel, Suspensionsspritzraittel, Granulate, Lösungen oder emulgierbare Konzentrate.
Stäubemittel sind freiflieSende Pulver-Zusammensetzungen, wobei ein teilchenförraiger Trägerstoff mit dar zu гоггаиііе-renden Substanz imprägniert wurde. Die Teilchengroße der Trägerstoffe liegt gewöhnlich im ungefähren Зегеісп von 30...50 Mikron. Beispiele für geeignete Trägerstoffe sind Talkum, Beatonit, Diatoraeenerde und Pyrophyllit, Die Zusammensetzung enthält im allgemeinen bis zu 50 % des zu formulierenden Stoffes. Darüber hinaus können Antibackmittel und Antistatikmittel zugesetzt werden. Stäubemittel können unter Einsatz von Balkenspritzgeräten oder Handstäubegeräten oder auch vom Flugzeug aus ausgebracht werden.
Suspensionsspritzmitrsl sind feinverteilte Zusammensetzungen, die einen mit der aktiven Substanz imprägnierten teil-
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chenförraigen Trägerstoff sowie zusätzlich einen oder mehrere oberflächenaktive Stoffe enthalten. Der oberflächenaktive Stoff fördert die rasche Dispergierung des Pulvers in einem wäßrigen Medium zwecks Bildung von stabilen, spritzbaren Suspensionen. Es kann ein breites Spektrum von oberflächenaktiven Stoffen verwendet werden, so beispielsweise langkettige Fettalkohole und Alkalimetallsalze der sulfatiarten Fettalkohole; Salze der Sulfonsäure; Ester langkettiger Fettsäuren sowie mehrere Hydroxylgruppen enthaltende Alkohole, in denen die Alkoholgruppen frei sind sowie omegasubstituierte Polyethylenglykole von relativ großer Kettenlänge. Eine Liste oberflächenaktiver Substanzen, die sich für den Einsatz in landwirtschaftlich genutzten Formulierungen eignen, findet sich in Wade Van Valkenburg, Pesticide Formulations (Marcel Oekker, Inc., N.Y., 1973) auf den Seiten 79-84.
Granulate bestehen aus einem teilchenförmigen, reaktions* losen Trägerstoff von etwa 1...2 ram Teilchendurchraesser, welcher mit der aktiven Substanz imprägniert ist. Die Granulate können durch Aufsprühen der in einem flüchtigen Lösungsmittel gelösten wirksamen Substanz auf den granulären Trigerstoff hergestellt werden. Beispiele für geeignete Trägerstoffe für die Herstellung von Granulaten sind u. a. Ton, Verroikulit, Sägemehl und granulärer Kohlenstoff.
Emulgierbare Konzentrate bestehen aus einer üllösung des zu formulierenden Stoffes sowie aus einem Emulgator. Vor dem Einsatz wird das Konzentrat mit Wasser verdünnt, um so eine suspendierte Emulsion von öltröpfchen zu bilden. 3ei den
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verwendeten Emulgatoren handelt es sich gewöhnlich um eine Mischung aus anionischen und nichtionischen oberflächenaktiven Stoffen. Darüber hinaus können weitere Additive wie etwa Suspensionsfflittel und Verdickungsmittel in das emulgierbare Konzentrat einbezogen werden.
Besteht der so formulierende Stoff aus einer Zusammensetzung von Antidot und Herbizid, so werden im allgemeinen ungefähr 0,001...30 Masseanteile der Antidot-Verbindung pro Masseanteil Herbizid-Verbindung miteinander kombiniert.
Formulierungen enthalten iro allgemeinen zusätzlich zum wirksamen Bestandteil und zum Trägerstoff noch verschiedene andere Additive. Dazu gehören reaktionslose Bestandteile, Streckmittel, organische Lösungsmittel, Wasser, Cl und fi/asser. Wasser- in-OI-cmulsionen, Trägerstoffe von Stäuben wid Granulaten wie auch oberflächenaktive Netzmittel, Dispergierungs* und Emuigierurrgshilfsmittel. Des weiteren können Düngeeittel wie etwa Afflaoniumnitrat, Harnstoff und Superphosphat einbezogen werden. Ebenfalls einbezogen werden mitunter Stoffe zur Unterstützung des Wurzelaustriebs und Wachstums, so beispielsweise Kompost, Stallmist, Humus und Sand.
Alternativ dazu können die erfindungsgemäSen Antidot-Verbindungen sowie Herbizid-Antidot-Zusamraensetzungen dem zu behandelnden Pflanzenbestand dadurch appliziert werden, daß sie dem für den jeweiligen Bestand bestimmten Beregnungswasser zugesetzt werden. Dieses Verfahren der Ausbringung gewährleistet auf Grund der Aufsaugung des Wassers das Eindringen der Zusammensetzungen in den Boden,
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Als weitere Alternative kann der zu formulierende Wirkstoff dem Boden in Gestalt einer Lösung in einem geeigneten Lösungsmittel appliziert werden. Zu den in diesen Formulierungen häufig verwendeten Lösungsmitteln gehören Kerosen, Heizöl, Xylen, Petroleurafraktionen im Siedebereich oberhalb von Xylen sowie aromatische, an methylierten Naphthalenen reiche Petroleumfraktionen. Flüssige Lösungen können wie die Stäubemittel über Balken- und Handspritzgeräte auf Flugzeugen ausgebracht werden.

Claims (10)

AP A Ol N/243 069 61 336 12/39 - 19 Erfindungsanspruch
1· Herbizide Zusammensetzung, gekennzeichnet dadurch, daß sie aus 2,2-0iraethyl-3-(dichlorazetyl)-5-(ethylsulfonylraethyl)-lt3-oxazolidin und einem reaktionslosen Verdünnungs-Trägerstoff oder Verdünnungsmittel besteht, sowie gegebenenfalls ein Thiokarbamat enthält.
2. Zusammensetzung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß sie besteht aus (a) einer herbizid vvirksaraen Menge einer Thiokarbamat-Verbindung der Formel
0
N-C-S-R
in welcher
R1 einem Alkyl mit 1 bis -einschließlich 6 Kohlenstoffatoroen entspricht;
R2 unter einem Alkyl mit 1 bis einschließlich б Kohlenstoffatomen und Zyklohexyl ausgewählt wird; und
R._ aus jener Gruppe ausgewählt wird, welche sich zusammensetzt aus Alkyl mit 1 bis einschließlich б Kohlenstoffatomen; Halogenalkyl, ausgewählt unter Chlor, Brom und 3od sowie einem Alkyl mit 1 bis einschließlich 6 Kohlenstoffatomen; Alkenyl mit 2 bis einschließlich 6 C-Atomen; Halocenalkenyl, ausgewählt unter Chlor, Brom und Clod soviie einem Alkenyl mit 2 bis einschließlich δ Kohlenstoffatomen; Benzyl; und halogen-
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substituiertem Benzyl, wobei das Halogen unter Chlor, Brom und Ood ausgewählt wird; und (b) einer nichtphytotoxischen, als Antidot wirksamen Menge einer Verbindung der Formel
3· Zusammensetzung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß es sich bei R1, R2 und R- sämtlich um Propyl handelt.
4. Zusammensetzung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß R1 und Rp Propyl darstellen und R% für Ethyl steht.
5. Zusammensetzung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß R1 für Zyklohexyl steht und R2 sowie R^ beide Ethyl darstellen.
6* Verfahren zur Begründung von herbizider Selektivität, gekennzeichnet dadurch, daß jener Stelle, an welcher die Selektivität gewünscht wird, eine als Antidot wirksame Menge 2,2-0imethyl-3-(dichlorazetyl)-5-{ ethylsulfonylmethyl)-l,3-oxyzolidin sowie gegebenenfalls ein Thiokarbamat appliziert wird.
7. Verfahren nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß jener Stelle, an welcher die Selektivität gewünscht wird, eine
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Zusammensetzung appliziert wird, welche sich zusammensetzt aus
(a) einer herbizid wirksamen Menge einer Thiokarbamat-Verbindung der Formel
Rl ^ 0
N-C-S-R,
in welcher
R1 einem Alkyl mit 1 bis einschließlich б Kohlenstoffatomen entspricht;
R- unter einem Alkyl mit 1 bis einschließlich 6 Kohlenstoffatomen und Zyklohexyl ausgewählt wird; oder
R1 und Rp ununterscheidbare Teile eines einzelnen Alkylenringes mit 4 bis einschließlich 10 Kohlenstoffatomen bilden; und
R3 aus jener Gruppe ausgewählt wird, welche sich zusammeяsetzt aus Alkyl mit 1 bis einschließlich б Kohlenstoffatomen; Halogenalkyl, ausgewählt unter Chlor, Brom und 3od sowie einem Alkyl mit 1 bis einschließlich б Kohlenstoffatomen; Alkenyl rait 2 bis einschließlich 6 Kohlenstoffatomen; Halogenalkenyl, ausgewählt unter Chlor, Brom und Ood sowie einem Alkenyl mit 2 bis einschließlich б Kohlenstoffatomen; Benzyl; und halogensubstituiertem Benzyl, wobei das Halogen unter Chlor, Brom und 3od. ausgewählt wird; und (b) einer nichtphytotoxischen, als Antidot wirksamen Menge einer Verbindung der Formel
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CH0-CH-CH0-S-Et 2 \ 2 .
CH.
8. Verfahren nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß Ri* R2 un<* R3 sämt^icn Propyl sind.
9· Verfahren nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß R± und R- Propyl darstellen und R3 für Ethyl steht.
10· Verfahren nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß R. für Zyklohexyl steht und R2 sowie R3 beide Ethyl darstellen»
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