CH636600A5 - 2-hydroxybenzamidderivate und verwendung derselben als fungizide. - Google Patents

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CH636600A5
CH636600A5 CH917478A CH917478A CH636600A5 CH 636600 A5 CH636600 A5 CH 636600A5 CH 917478 A CH917478 A CH 917478A CH 917478 A CH917478 A CH 917478A CH 636600 A5 CH636600 A5 CH 636600A5
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CH917478A
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Taizo Nakagawa
Kaoru Ohmori
Seiji Michizuki
Eiichi Tanaka
Osamu Yamada
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Nippon Kayaku Kk
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N37/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids
    • A01N37/18Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids containing the group —CO—N<, e.g. carboxylic acid amides or imides; Thio analogues thereof
    • A01N37/26Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom having three bonds to hetero atoms with at the most two bonds to halogen, e.g. carboxylic acids containing the group —CO—N<, e.g. carboxylic acid amides or imides; Thio analogues thereof containing the group; Thio analogues thereof

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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf neue 2-Hy-droxybenzamidderivate der Formel:
35
40
CONHCHCC1.
(I)
OR,
worin Rj Wasserstoff oder Alkylcarbonyl, dessen Alkylrest 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält, bedeutet und R2 Alkyl mit 451 bis 18 Kohlenstoffatomen oder Phenyl bedeutet. Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein fungizides Mittel, das 0,5 bis 95 Gew.-% der neuen 2-Hydroxybenzamidderivate der Formel I sowie 99,5 bis 5 Gew.-% Hilfsstoffe enthält, und auf ein Verfahren zur Verhinderung oder Heilung von durch so die Erde übertragenen Pflanzenkrankheiten, die durch Pilze verursacht werden, durch Behandlung der Erde, die die Pilze enthält, mit einer wirksamen Menge der neuen 2-Hydroxybenzamidderivate der Formel I.
Die erfindungsgemässen Verbindungen der Formel I ha-55 ben eine extrem niedrige Toxizität für Menschen und Tiere, schädigen die Pflanzen nicht, haben weder einen Geruch mit Reizwirkung noch einen unangenehmen Geruch, sind wirksam zur Bekämpfung von durch die Erde übertragenen Pflanzenkrankheiten, insbesondere Kohlhernie, selbst wenn 60 sie in kleinen Mengen verwendet werden und somit keine Umweltverunreinigungsprobleme verursachen, und können als ideale Bodenfungizide verwendet werden.
Bevorzugt werden diejenigen Verbindungen der Formel I, worin Rx Wasserstoff oder Alkylcarbonyl, dessen Al-65 kylrest 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthält, bedeutet und R2 Alkyl mit 1 bis 4 oder 8 Kohlenstoffatomen oder Phenyl bedeutet, insbesondere diejenigen, worin Rj Wasserstoff oder Acetyl bedeutet und R2 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
3
636 600
oder Phenyl bedeutet, und ganz besonders diejenigen, worin Ri Acetyl bedeutet und R2 Methyl oder Äthyl oder Phenyl bedeutet.
Die erfindungsgemässen Verbindungen der Formel I können nach folgenden Verfahren hergestellt werden: Eine Verbindung der Formel:
rir
OH
CONH—CHCC1.
I
OH
(II)
wird mit einem Halogenierungsmittel zu einer Verbindung der Formel:
CONH—CHCC1_ (III)
l worin X Halogen bedeutet, umgesetzt und diese mit einer Verbindung der Formel:
R,OH
(IV)
zu einer Verbindung der Formel I, worin Rx Wasserstoff bedeutet, umgesetzt. Diese Verbindungen können auch durch direkte Umsetzung von Verbindungen der obigen Formel II mit einem Überschuss einer Verbindung der Formel IV erhalten werden.
Die Verbindungen der Formel I, worin Rx Alkylcarbonyl, dessen Alkylrest 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält, bedeutet, können durch Umsetzung einer Verbindung der Formel I, worin Rj Wasserstoff bedeutet, mit einem Säurehalo-genid oder dem Säureanhydrid einer Carbonsäure der Formel:
R.COOH
(V)
worin R3 Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, in Gegenwart einer Base hergestellt werden.
Die Verbindungen der Formel II sind in Chemical Ab-stracts, Bd. 34,7882 bis 7889 beschrieben und können durch Umsetzung von Salicylamid mit Chloral nach dem in Beilstein E-II, 10, 57 erwähnten Verfahren hergestellt werden.
Als Halogenierungsmittel für die Verbindungen der Formel II können z.B. Thionylchlorid oder Phosphorhalogenide verwendet werden, wobei Thionylchlorid besonders bevorzugt wird. Die Umsetzung der Verbindung der Formel II mit dem Halogenierungsmittel kann in einem inerten Lösungsmittel bei 0 bis 150 °C 30 Minuten bis mehrere Stunden lang ausgeführt werden. Beispiele von inerten Lösungsmitteln s sind aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe, die in beliebigem Ausmass halogeniert sein können, wie Benzol, Toluol, Xylol, Benzin, Methylenchlorid, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff und Chlorbenzol, Äther, wie Diäthyläther, Dibutyläther oder Dioxan, und Nitrile, wie Acetonitril oder io Propionitril, sowie andere Lösungsmittel.
Die Umsetzung einer Verbindung der Formel III mit einer Verbindung der Formel IV kann in einem der genannten inerten Lösungsmittel, erforderlichenfalls in Gegenwart einer Base, bei 0 bis 150 °C mehrere Stunden lang ausgeführt i5 werden. Zu den Verbindungen der Formel IV gehören verzweigte oder unverzweigte aliphatische Alkohole, z.B. Methanol, Äthanol, Propanol, Butanol, Pentanol, Hexanol, Octanol, Dodecanol und Octadecanol, oder Phenol. Als Basen kann man Alkalimetallcarbonate und Alkalimetall-20 alkoholate, z.B. Natriumcarbonat, Natriummethylat, Natriumäthylat, Kaliumcarbonat, Kaliummethylat und Kaliumäthylat, sowie aliphatische, aromatische oder hetero-cyclische Amine, z.B. Triäthylamin, Dimethylanilin, Dime-thylbenzylamin und Pyridin, verwenden.
25 Wenn man einen Überschuss einer Verbindung der Formel IV mehrere bis 20 Stunden lang bei 60 bis 150 °C direkt mit einer Verbindung der Formel II umsetzt, erhält man eine Verbindung der Formel I, worin Ri Wasserstoff bedeutet. Dabei wird es bevorzugt, einen geeigneten Katalysator, wie 30 Chlorwasserstoff oder Schwefelsäure, zuzusetzen, um die Reaktion zu beschleunigen.
Als Säurehalogenid einer Carbonsäure der Formel V kann z.B. Acetylchlorid oder Propionylchlorid verwendet werden. Die Umsetzung einer Verbindung der Formel I, wo-35 rin Rx Wasserstoff bedeutet, mit einem derartigen Säurechlorid kann in einem inerten Lösungsmittel in Gegenwart einer Base bei einer Temperatur von 0 bis 100 °C 30 Minuten bis mehrere Stunden lang ausgeführt werden, wobei man eine Verbindung der Formel I erhält, worin Rj Alkylcarbo-40 nyl bedeutet. Als inerte Lösungsmittel kann man ausser den oben genannten Beispielen Ketone, z.B. Aceton, Methyl-äthylketon oder Methylisopropylketon, Ester, z.B. Methyl-acetat oder Äthylacetat, und Pyridin verwenden.
Die Umsetzung des Säureanhydrides einer Carbonsäure 45 der Formel V mit einer Verbindung der Formel I, worin Rx Wasserstoff bedeutet, wird vorzugsweise in Gegenwart eines Katalysators, z.B. Triäthylamin, Pyridin oder Schwefelsäure, bei 60 bis 120 °C ausgeführt und kann in mehreren Stunden beendet werden.
so Typische erfindungsgemässe Verbindungen, die nach den obigen Verfahren hergestellt werden können, sind in Tabelle I wiedergegeben.
Tabelle I
Verbindung
Formel
Smp. oder Brechungsindex
Smp. 115-117°C
Smp. 123-124 °C
4
5
6
7
8
9
10
11
12
4
Tabelle I (Fortsetzung)
Formel
Smp. oder Brechungsindex
OH
CONHCHCC1.
ÌC3H7 (
(n)
OH
CONHCHCCl3
ÌC3H7 (i)
OH
CONHCHCCl-,
i
C4H9 (nl
ÖOH
CONHCHCCl
OC8H17
rr
CONHCHCCl a OCOCH. r\T— OCOCH.
OCH.
CONHCHCCl-
I 3
OC2H5
CONHCHCCl-
! 3
OC3H7(n)
Cjv- OCOCH 3 U— CONHCHCCl3
OC8Hi7
M-
OCOCH3 CONHCHCCl
Smp. 121-121,5 °C
Smp. 121-121,5 °C
Smp. 73-74 °C
nD25 1,5270
Smp. 143-145 °C
Smp. 145-146 °C
Smp. 93,5-94 °C
Smp. 76-77 °C
nD25 1,5085
Smp. 156-157 °C
5
Tabelle I (Fortsetzung)
636 600
Verbindung
Formel
Smp. oder Brechungsindex
13
OCOC-H-
T II ^
CONHCHCCl, « -5
ÒC2H5
Smp. 56-57 °C
14
ococ2H5
CONHCHCCl
Smp. 133-134 °C
Die folgenden Beispiele erläutern die Herstellung der er-findungsgemässen Verbindungen.
Beispiel 1
N-(r-Methoxy-2',2',2'-trichloräthyl)-2-hydroxybenz-amid (Verbindung Nr. 1)
2.500 ml Benzol wurden zu 1,423 g N-(l'-Hydroxy-2',2',2'-trichloräthyl)-2-hydroxybenzamid gegeben, worauf 833 g Thionylchlorid zugesetzt wurden und das Gemisch 4 Stunden lang bei 70 bis 80 °C zum Rückfluss erhitzt wurde. Dabei wurde N-(r,2',2',2'-Tetrachloräthyl)-2-hydroxybenz-amid in Form von weissen Kristallen vom Schmelzpunkt 113 bis 113,5 °C erhalten.
Analyse für C9H7CI4NO2:
Gef.: C 35,74 H 2,12 N 4,70 Ber.: C 35,68 H 2,33 N 4,62
Das resultierende Reaktionsgemisch wurde ohne Abtrennung der Kristalle auf eine Temperatur unter 30 °C abgekühlt, mit 1,250 g Methanol vermischt und 2 Stunden lang bei 55 bis 60 °C zum Rückfluss erhitzt. Danach wurde das Lösungsmittel entfernt und der Rückstand in Wasser gegossen, abfiltriert und getrocknet, wobei 1,380 g (Ausbeute 92,4%) weisse Kristalle von N-(r-Methoxy-2',2',2'-trichlor-äthyl)-2-hydroxybenzamid vom Schmelzpunkt 117 bis 118 °C erhalten wurden.
Elementaranalyse:
Ber.: C = 40,23% H = 3,38% N = 4,69%
Gef.: C = 40,41% H = 3,38% N = 4,73%
Die Verbindungen Nr. 2 bis Nr. 7 wurden nach ähnlichen Verfahren hergestellt.
Beispiel 2
N-( 1 '-Methoxy-2',2',2'-trichloräthyl)-2-acetoxybenzamid (Verbindung Nr. 8)
2,5 g N-(r-Methoxy-2',2',2'-trichloräthyl)-2-hydroxy-benzamid wurden mit 20 g Pyridin versetzt und bei einer Temperatur unter —10 °C gehalten. 1,5 g Acetylchlorid wurden zugetropft, worauf man das Gemisch etwa 30 Minuten lang bei Raumtemperatur stehen liess und dann in Wasser goss. Dabei wurden Kristalle gebildet, die unter Verwendung von Methanol umkristallisiert wurden und 2,2 g weisse Kristalle von N-(r-Methoxy-2',2',2'-trichloräthyl)-2-acet-oxybenzamid vom Schmelzpunkt 145 bis 146 °C ergaben.
Elementaranalyse:
Ber.: C = 42,32% H = 3,55% N = 4,11%
Gef.: C = 42,66% H = 3,52% N = 4,31%
Die Verbindungen Nr. 9 bis Nr. 14 wurden nach ähnlichen Verfahren hergestellt.
25 Die erfindungsgemässen Verbindungen können manchmal allein als Bodenfungizide verwendet werden, gewöhnlich aber in Form verschiedener Formulierungen mit Trägern oder anderen Hilfsstoffen, wie Emulsionen, Spritzpulver, Stäubemittel, Granulate und Mikrogranulate je nach den 30 Anforderungen des speziellen Verwendungszweckes. In diesem Falle beträgt der Gehalt an Verbindungen der Formel I als Wirkstoffkomponente in herkömmlichen Formulierungen 0,5 bis 95 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 70 Gew.-%. Der Gehalt an Hilfsstoffen in den Formulierungen beträgt somit 35 99,5 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 98 bis 30 Gew.-%.
Es können sowohl feste als auch flüssige Träger verwendet werden. Beispiele von festen Trägern sind Ton, Kaolin, Talkum, Diatomeenerde, Siliciumdioxyd und Calciumcarbonat. Beispiele von flüssigen Trägern sind Benzol, Alkoho-40 le, Aceton, Xylol, Methylnaphthalin, Cyclohexan, Dime-thylformamid, Dimethylsulfoxyd, tierische oder pflanzliche Öle, aliphatische Säuren, aliphatische Ester und oberflächenaktive Mittel. Auch andere Hilfsstoffe als Träger, die gewöhnlich in landwirtschaftlichen Chemikalien verwendet 45 werden, wie Spreitungsmittel, Emulgatoren, Netzmittel, Dispergiermittel und Fixierungsmittel, können beigemischt werden, um die Wirkung zu verbessern. Die Verbindungen der" Formel I können auch im Gemisch mit anderen Herbiziden, Insektiziden, Akariziden, landwirtschaftlichen und garten-50 baulichen Fungiziden, Bodenfungiziden, Bodenstabilisatoren oder Düngemitteln verwendet werden.
Die folgenden Formulierungbeispiele, worin Teile Gew.-Teile bedeuten, erläutern die erfindungsgemässen Mittel. Selbstverständlich können aber die Art der Additive und die 55 Mischungsverhältnisse abgeändert werden.
Formulierungsbeispiel 1 Stäubemittel
10 Teile der erfindungsgemässen Verbindung Nr. 1, näm-60 lieh N-(r-Methoxy-2',2',2'-trichloräthyl)-2-hydroxybenz-amid, und 41 Teile Talkum sowie 49 Teile Ton wurden gemischt und pulverisiert, um ein Stäubemittel zu erhalten.
Formulierungsbeispiel 2 65 Spritzpulver
80 Teile der erfindungsgemässen Verbindung Nr. 8, nämlich N-(l'-Methoxy-2',2',2'-trichloräthyl)-2-acetoxybenz-amid, 15 Teile Kaolin, 3 Teile eines höheren Natriumalkyl-
636 600
6
sulfates und 2 Teile eines Natriumpolyacrylates wurden gemischt und pulverisiert, um ein Spritzpulver herzustellen.
Formulierungsbeispiel 3 Granulat
3 Teile der erfindungsgemässen Verbindung Nr. 3, nämlich N-(l '-n-Propyloxy-2',2',2'-trichloräthyl)-2-hydroxy-benzamid, 35 Teile Diatomeenerde, 23 Teile Bentonit, 37 Teile Talkum und 2 Teile eines Zusatzes, der verhindert, das sich Granulate oder Mikrogranulate im Boden zu Krümeln verkitten, wurden gemischt. Darauf wurden 18 Teile Wasser zugesetzt, um das Gemisch homogen zu befeuchten. Das Gemisch wurde dann durch einen Spritzgiesser extrudiert, um ein Granulat herzustellen, das getrocknet und zerkleinert wurde. Danach wurde es mit Hilfe eines Granulators wieder zu einem Granulat mit einer Partikelgrösse von 0,6 bis 1 mm granuliert.
Formulierungsbeispiel 4 Mikrogranulat
5 Teile der erfindungsgemässen Verbindung Nr. 13, nämlich N-(l '-Äthoxy-2',2',2'-trichloräthyl)-2-propionylbenz-amid, wurden homogen mit 6 Teilen Bentonit und 9 Teilen Ton gemischt, um ein konzentriertes Pulvergemisch herzustellen. Getrennt wurden 80 Teile eines nicht adsorptionsfähigen, groben Mineralpulvers mit einer Teilchengrösse von 105 bis 74 um in eine geeignete Mischmaschine gegeben. Während die Maschine rotierte, wurden 20 Teile Wasser hineingegeben, um sie zu befeuchten, worauf das oben erwähnte konzentrierte Pulvergemisch zugesetzt wurde, um es zu überziehen. Durch Trocknen erhielt man ein Mikrogranulat.
Formulierungsbeispiel 5 Emulsion
20 Teile der erfindungsgemässen Verbindung Nr. 7, nämlich N-( 1 '-Phenoxy-2',2',2'-trichloräthyl)-2-hydroxybenz-amid, wurden in 63 Teilen Xylol gelöst. Darauf wurden 17 Teile eines Gemisches aus einem Alkylphenol-Äthylenoxyd-Kondensat und einem Calciumalkylbenzolsulfonat (8:2) eingemischt und gelöst, um eine Emulsion herzustellen. Diese Emulsion kann nach Verdünnen mit Wasser verwendet werden.
Obgleich die erfindungsgemässen Verbindungen sogar für sich für die Bodenbehandlung verwendet werden können, werden sie gewöhnlich in der oben beschriebenen Weise formuliert und für die Bodenbehandlung verwendet.
Die für die Bodenbehandlung verwendete Menge der erfindungsgemässen Verbindungen hängt von der Art der Verbindungen, dem Anwendungsverfahren und der Formulierung ab und lässt sich nur schwer allgemein festlegen. Gewöhnlich werden aber, wenn der gesamte Boden behandelt wird, 1 bis 8 kg/10 a, vorzugsweise 2 bis 8 kg/10 a, wenn die Furchen behandelt werden, 0,5 bis 6 kg/10 a, vorzugsweise 1 bis 5 kg/10 a, und wenn die Pflanzlöcher behandelt werden, 0,1 bis 2 g/Pfianze, vorzugsweise 0,3 bis 0,7 g/Pflanze, verwendet.
Die vorteilhaften Wirkungen der vorliegenden Erfindung werden durch die folgenden Testbeispiele erläutert.
Testbeispiel 1 Bekämpfung von Kohlhernie bei Chinakohl
Töpfe von 15 cm Durchmesser wurden mit Erde gefüllt, die mit den die genannte Krankheit hervorrufenden pa-
thogenen Pilzen (Plasmodiophora brassicae) infiziert war, und gut mit einem nach Formulierungsbeispiel 1 hergestellten 10%igen Stäubemittel in einer Menge von 2 g je Topf vermischt. Danach wurden Samen von Chinakohl (Varietät Taibyo 60-nichi) in einer Menge von 15 Samen pro Topf ausgesät. Die Töpfe wurden im Feld eingegraben, damit die Pflanzen von den Pathogenen angegriffen wurden.
Ein Stäubemittel, das 20% PCNB (Wirkstoflkomponen-te Pentachlornitrobenzol) enthielt, wurde als Vergleich verwendet und auf gleiche Weise getestet.
Vier Wochen nach der Aussaat wurden die Chinakohlpflanzen heraurgenommen und der Befall durch die pathogenen Pilze beobachtet. Der Prozentsatz an gesunden Sämlingen wurde berechnet, indem man die Anzahl der gesunden Pflanzen in jedem Topf durch die Anzahl der beobachteten Pflanzen in jedem Topf dividierte und das Ergebnis mit 100 multiplizierte. Die Ergebnisse sind in Tabelle II wiedergegeben.
Tabelle II
Verbindung Nr.
Menge der Wirkstoffkomponente pro Topf (g)
Gesunde Sämlinge (%)
Phyto-toxizität
Erfindungs-
gemass:
1
0,2
93
keine
2
0,2
90
keine
3
0,2
85
keine
4
0,2
87
keine
5
0,2
83
keine
7
0,2
98
keine
8
0,2
90
keine
12
0,2
95
keine
14
0,2
93
keine
Vergleich: 20% PCNB enthaltendes Stäubemittel
0,4
78
keine
Unbehandelt - 7
Testbeispiel 2 Bekämpfung von Kohlhernie des Kohls In einem Testfeld, das mit den diese Krankheit verursachenden pathogenen Pilzen (Plasmodiophora brassicae) infiziert war, wurden Mikrogranulate, die 5% einer erfindungsgemässen Verbindung enthielten, in einer Menge von 40 kg/10 a in die Furchen aufgebracht, worauf man Kohlpflanzen (Varietät Kinsyu) im 5blättrigen Stadium pflanzte. Die Fläche einer Parzelle betrug 4,8 m2.
Ein Stäubemittel, das 20% PCNB (WirkstoSkomponen-te Pentachlornitrobenzol) enthielt, wurde als Vergleich verwendet und in der gleichen Weise getestet.
Zwei Monate nach dem Pflanzen wurden die Kohlpflanzen herausgenommen, worauf der Grad des Befalls durch die pathogenen Pilze beobachtet wurde. Der Prozentsatz der erkrankten Pflanzen und der Erkrankungsindex wurden berechnet.
s io
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
(8 X A)+(6xB)+(4XC)+(2XD)+(l xE)
Erkrankungsindex = x 100
8 x (A -t-B + C + D+E +F)
7
636 600
worin A die Anzahl der Pflanzen bedeutet, bei denen das Wachsen der Kohlhernie an den Hauptwurzeln und Nebenwurzeln bemerkenswert ist, wobei deren Zerfall beginnt, B die Anzahl der Pflanzen bedeutet, bei denen ein Teil der Hauptwurzel durch die Kohlhernie-Infektion geschwollen ist und die Nebenwurzeln bemerkenswert geschwollen sind, C die Anzahl der Pflanzen bedeutet, bei denen die Nebenwurzeln durch die Kohlhernie-Infektion bemerkenswert geschwollen sind, D die Anzahl der Pflanzen bedeutet, bei denen die Nebenwurzeln durch die Kohlhernie-Infektion geschwollen sind, E die Anzahl der Pflanzen bedeutet, bei denen die Nebenwurzeln durch die Kohlhernie-Infektion geringfügig geschwollen sind, und F die Anzahl der gesunden Pflanzen bedeutet.
Die Testresultate sind in Tabelle III wiedergegeben.
Tabelle III
Verbindung
Wirkstoffmenge pro 10 a (kg)
Erkrankte Pflanzen (%)
Erkrankungsindex
Phyto-toxizität
Erfindungs-
gemass:
Nr. 1
2
65,4
36,7
keine
Nr. 7
2
30,5
21,3
keine
Verbindung Wirkstoff- Erkrankte Erkran-
20
25
30
Phyto-
Vergleich: 20% PCNB enthaltendes Stäubemittel Unbehandelt menge pro 10 a (kg)
Pflanzen (%)
kungsindex toxizität
87,5 100,0
61,9 87,6
keine
Testbeispiel 3 Bekämpfung von Kohlhernie des Chinakohls (Test auf Restwirkung)
Töpfe von 15 cm Durchmesser wurden mit Erde gefüllt, die mit den diese Erkrankung verursachenden pathogenen Pilzen (Plasmodiophora brassicae) infiziert war. Stäubemittel, die 10% einer erfindungsgemässen Verbindung enthielten und nach dem Verfahren von Formulierungsbeispiel 1 hergestellt waren, wurden in einer Menge von 1 oder 2 g pro Liter infizierte Erde zugesetzt. Nach gutem Mischen wurden die Töpfe in der Erde in einem Gewächshaus vergraben. 40 Tage nach dieser Behandlung mit den Testverbindungen wurden Samen von Chinakohl (Varietät Taibyo 60-nichi) in einer Menge von 20 Samen pro Topf ausgesät.
Ein 20% PCNB enthaltendes Stäubemittel wurde als Vergleich verwendet und in gleicher Weise getestet.
31 Tage nach der Aussaat wurden die Chinakohlpflanzen herausgenommen und untersucht, um den Prozentsatz an erkrankten Sämlingen und den Erkrankungsindex zu berechnen. Der Erkrankungsindex ist durch die folgende Gleichung gegeben:
Erkrankungsindex =
(Am4)+(B x 3)+(C x 2)+(D x 1) 4x(A + B + C + D++E)
= 100
worin A die Anzahl der Pflanzen bedeutet, bei denen ein bemerkenswertes Wachstum von Hernien beobachtet wird, B die Anzahl der Pflanzen bedeutet, bei denen Hernien am oberen Teil der Hauptwurzeln gebildet werden, C die Anzahl der Pflanzen bedeutet, bei denen Hernien am unteren Teil der Hauptwurzeln gebildet werden, D die Anzahl der Pflanzen bedeutet, bei denen Hernien an den Seitenwurzeln gebildet werden, und E die Anzahl der gesunden Pflanzen bedeutet.
Die Testergebnisse sind in Tabelle IV wiedergegeben.
Tabelle IV
Verbindung
Wirkstoff-menge pro Liter infizierte Erde (g)
Erkrankte
Sämlinge
(%)
Erkrankungsindex
Phyto-toxizität
Erfindungs-
0,1
3
3
keine gemass:
Nr. 7
0,2
0
0
keine
Vergleich:
0,2
25
21
keine
20% enthaltendes Stäubemittel
0,4
keine
Unbehandelt -
55
38
Testbeispiel 4 Bekämpfung von Kohlhernie der kleinen Rüben Töpfe von 15 cm Durchmesser wurden mit Erde gefüllt, die mit den diese Erkrankung verursachenden pathogenen
Pilzen (Plasmodiophora brassicae) infiziert war. Stäubemittel, die 10% einer erfindungsgemässen Verbindung enthielten und nach dem Verfahren von Formulierungsbeispiel 1 hergestellt waren, wurden in einer Menge von 1 oder 2 g pro 40 Topf zugesetzt. Nach gutem Mischen wurden die Samen von kleinen Rüben in einer Menge von 20 Samen pro Topf ausgesät, worauf die Töpfe in die Erde in einem Gewächshaus vergraben wurden.
Ein 20% PCNB enthaltendes Stäubemittel wurde als 45 Vergleich verwendet und in gleicher Weise getestet.
Am 49. Tag nach der Aussaat wurden die kleinen Rüben herausgenommen und untersucht, um die Anzahl der erkrankten Sämlinge und den Erkrankungsindex festzustellen. Die Testresultate sind in Tabelle V wiedergegeben.
50
Tabelle V
55
Verbindung
Wirkstoff
Erkrankte
Erkran-
Phyto-
menge pro
Sämlinge kungsindex toxizität
Liter infi
(%)
zierte Erde
(g)
Erfindungs-
0,1
8
4
keine gemass:
Nr. 7
0,2
2
1
keine
Vergleich:
0,2
89
70
keine
20% PCNB
enthaltendes
Stäubemittel
0,4
79
55
keine
Unbehandelt
_
89
70
636 600
8
Testbeispiel 5
Bekämpfung des Wurzelbrandes der Gurkenkeimpflanzen
Töpfe mit 12 cm Durchmesser wurden mit Felderde gefüllt, die durch Zugabe von 3 g einer Erde infiziert war, die mit Rhizoctonia solani geimpft worden war.
Nach der Aufbringung der pathogenen Pilze wurden Gurkensamen (Varietät Ohyashima) in einer Menge von 10 Samen pro Topf ausgesät. Danach wurden die Töpfe in Mengen von je 50 ml pro Topf mit verdünnten Suspensionen von 80%igen Spritzpulvern, die erfindungsgemässe Verbindungen enthielten und nach dem Verfahren von Formulierungsbeispiel 2 hergestellt waren, getränkt. Der Angriff durch die Erkrankung erfolgte in einem Gewächshaus.
Ein Spritzpulver, das 50% PCNB (Wirkstoffkomponente Pentachlornitrobenzol) enthielt, wurde als Vergleich verwendet und in der gleichen Weise getestet.
10 Tage nach der Aussaat wurden die Gurkensämlinge ausgegraben und der Prozentsatz der gesunden Sämlinge berechnet, indem man die Anzahl der gesunden Sämlinge in jedem Topf durch die Anzahl der gekeimten Sämlinge in den unbehandelten und nicht mit Pilzen infizierten Töpfen dividierte und das Ergebnis mit 100 multiplizierte.
Die Testergebnisse sind in Tabelle VI wiedergegeben.
Tabelle VI
Tabelle VI (Fortsetzung)
Verbindung
Wirkstoff-
Gesunde
Phyto
konzentration
Sämlinge (%)
toxizität
(ppm)
Erfindungs-
gemäss:
1
1.000
100
keine
2
1.000
100
keine
3
1.000
100
keine
4
1.000
100
keine
5
1.000
95
keine
6
1.000
85
keine
8
1.000
100
keine
9
1.000
100
keine
10
1.000
95
keine
11
1.000
85
keine
12
1.000
85
keine
Verbindung
5
Wirkstoffkonzentration (ppm)
Gesunde Sämlinge (%)
Phytotoxizität
Vergleich: 50% PCNB enthaltendes 10 Spritzpulver
1.000
95
keine
Mit Pilzen infiziert, unbehandelt 15 Nicht mit Pilzen infiziert, unbehandelt
-
0 100
-
20
Testbeispiel 6 Test auf die Schädigung von Kreuzblütlern durch das Fungizid Ein Stäubemittel, das 10% einer erfindungsgemässen Verbindung enthielt und nach dem Verfahren von Formulierungsbeispiel 1 hergestellt war, wurde in einer 2s Menge von 40 kg bzw. 60 kg bzw. 100 kg pro 10 a auf ein Feld aufgebracht, worauf die Samen von kleinen Rüben (Varietät Someya-kanamachi), Chinakohl (Varietät Taibyo 60-nichi) und Rutabaga (Varietät mazestic-No. 1) ausgesät wurden. 34 Tage nach der Aussaat wurde die Phytotoxizität 30 durch äussere visuelle Beobachtung hinsichtlich der Pflan-zengrösse und anderer Faktoren untersucht. Die Testergebnisse sind in Tabelle VII wiedergegeben.
Tabelle VII
35
Verbindung Wirkstoffmenge
Phytotoxizität kleine Rüben
Chinakohl Rutabaga
40"
Nr. 7 4 kg/10 a keine keine keine
6 kg/10 a keine keine keine
8 kg/10 a keine keine keine
10 kg/10 a keine keine keine

Claims (11)

  1. 636 600
    2
    PATENTANSPRÜCHE 1. Verbindungen der Formel:
    OR,
    CONHCHCCl-
    (I)
    OR,
    worin Ri Wasserstoff oder Alkylcarbonyl, dessen Alkylrest 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält, bedeutet und R2 Alkyl mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder Phenyl bedeutet.
  2. 2. Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Rj Wasserstoff oder Alkylcarbonyl, dessen Alkylrest 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthält, bedeutet und R2 Alkyl mit 1 bis 4 oder 8 Kohlenstoffatomen oder Phenyl bedeutet.
  3. 3. Verbindungen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Rj Wasserstoff oder Acetyl bedeutet und R2 Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Phenyl bedeutet.
  4. 4. Verbindung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Rj Wasserstoff bedeutet und R2 Phenyl bedeutet.
  5. 5. Verbindung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass R], Wasserstoff bedeutet und R2 Methyl bedeutet.
  6. 6. Fungizides Mittel für die Landwirtschaft, dadurch gekennzeichnet, dass es 0,5 bis 95 Gew.-% einer Verbindung nach Anspruch 1 und 99,5 bis 5 Gew.-% Hilfsstoffe enthält.
  7. 7. Fungizides Mittel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es als Verbindung der Formel I eine Verbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 5 enthält.
  8. 8. Verfahren zur Verhinderung oder Heilung von durch die Erde übertragenen Pflanzenkrankheiten, die durch Pilze verursacht werden, dadurch gekennzeichnet, dass man die Erde, die die Pilze enthält, mit einer wirksamen Menge einer Verbindung nach Anspruch 1 behandelt.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung der Formel I eine Verbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 5 verwendet.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Erde übertragene Pflanzenkrankheit Kohlhernie und der Pilz Plasmodiophora brassicae ist.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verbindung der Formel I eine Verbindung nach einem der Ansprüche 2 bis 5 verwendet.
    Bisher war die Verhinderung von durch die Erde übertragenen Pflanzenkrankheiten sehr schwierig, und es bestand der besondere Wunsch nach der Entwicklung eines guten Fungizides. Beispielsweise haben die Schäden an Kreuzblütlern, die von Kohlhernie befallen wurden, von Jahr zu Jahr zugenommen.
    Kohlhernie ist eine sehr ernste Krankheit, wenn empfindliche Varietäten von beliebigen Kreuzblütlerarten, wie Blumenkohl, Senf, Rettich, Kohl, Raps und Rüben, in verseuchten Feldern gezüchtet werden, und die dadurch verursachten Verluste sind manchmal sehr schwer. Wenn Felder einmal mit dem Kohlherniepathogen verseucht sind, bleiben sie während unbeschränkter Zeit verseucht und werden praktisch für immer oder bis zur Anwendung von teuren Methoden und Materialien zur Sterilisierung der Erde für die Züchtung von Kreuzblütlern ungeeignet.
    Verschiedene Vorbeugungsmassnahmen gegen die durch 5 die Erde übertragenen Pflanzenkrankheiten mit Hilfe von Fungiziden werden zur Zeit ausprobiert; jedoch werden mit herkömmlichen Wirkstoffen keine befriedigenden Ergebnisse erhalten, weshalb diese für die praktische Anwendung nicht günstig sind. Somit ist zur Zeit kein befriedigendes Boden-io fungizid im Handel erhältlich, weil manche Fungizide den Nachteil haben, dass mit ihnen keine genügende Vorbeugungswirkung erzielt wird, wenn nicht eine hohe Konzentration des Fungizides angewandt wird, was dazu führt, dass das Fungizid dazu neigt, in dem Pflanzenkörper und/ i5 oder in der Erde zurückzubleiben, während andere Fungizide eine hohe Toxizität für Menschen und/oder Tiere haben, wieder andere dazu neigen, phytotoxische Wirkungen hervorzurufen, und noch andere einen Geruch mit Reizwirkung oder einen unangenehmen Geruch haben. 20 Beispielsweise werden Umweltverunreinigungsprobleme verursacht, weil Quecksilberverbindungen eine hohe Toxizität haben und Chlorpikrin toxisch ist und einen Geruch mit Reizwirkung hat.
    Es wurden nun Untersuchungen unternommen, um ein 25 Bodenfungizid zu entwickeln, das frei von den oben erwähnten Mängeln ist; dabei wurde gefunden, dass die Verbindungen der weiter unten angegebenen Formel I eine hohe Vorbeugungswirkung gegen durch die Erde übertragene Pflanzenkrankheiten haben und insbesondere selbst bei niedrigen 30 Konzentrationen eine ausgeprägte Wirkung gegen Kohlhernie der Kreuzblütler zeigen.
CH917478A 1977-09-01 1978-08-31 2-hydroxybenzamidderivate und verwendung derselben als fungizide. CH636600A5 (de)

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