DD209249A5 - Verfahren zur guenstigen beeinflussung der temperaturverteilung von geheizten raeumen und eine anlage zum durchfuehren des verfahrens - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Beeinflussung der Temperaturverteilung in geheizten Raeumen, mit dem eine oekonomische Ausnutzung und Verteilung der Heizungswaerme in den Raeumen ermoeglicht wird. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit dem Verfahren und der zugehoerigen Vorrichtung einen dynamischen Gleichgewichtszustand zwischen Luftmengen unterschiedlicher Wichte zu erreichen, bei dem sich die kaeltere Luft im oberen Teil des Raumes befindet und die waermere im unteren Teil. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass verfahrensgemaess in das obere Drittel eines Luftraumes nahezu horizontal kuehlere Luft als die dortige mit grossem Impuls und in das untere Drittel des Luftraumes, zweckmaessig in die Nutzzone, waermere Luft als die dortige mit grossem Impulsund grosser Induktivitaet eingefuehrt wird, und die Vorrichtung so ausgestaltet ist, dass die Lufteinblasevorrichtung als Luftblasevorrichtung von grosser Induktivitaet, zB. als radiale Luftauslaesse oder axiale Drall-Luftauslaesse oder als Luftauslaesse mit Drallkammer oder als Fussboden-Drall-Luftauslaesse ausgebildet und in dem unteren Drittel des Luftraumes, zweckmaessig in der Nutzzone, angeordnet sind.
Description
2 5 O 5 O 6 6 Berlin, den 19.10*1983
AP F 24 D/250 506/6 62 354
Verfahren und Einrichtung zur Beeinflussung der Temperaturverteilung in geheizten Räumen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beeinflussung der Teraperaturverteilung in geheizten Räumen und eine Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens, Die Einrichtung weist einen entweder den Außenluft st rom oder den Umluf tstrom oder den Mischluft st rom mit Hilfe einer beliebigen Energiequelle und mit Hilfe eines beliebigen Wärmet ragers erwärtnenden Heizkörper, und/oder einen die Luft aufgrund ihres spezifischen Gewichtes in Strömung bringenden Schachty und/oder einen Ventilator sowie Lufteinblasevorrichtungen auf.
Es ist bekannt4, zur Heizung und Lüftung hallenartiger Räume eine Warmluftheizung mit Lüftung anzuwenden, bei der die Luft auf eine Temperatur erwärmt wirdi die höher ist als die Rauralufttemperatur, Die Luft wird durch außerhalb der Aufenthaltszone, d# h# Nutzzone angeordnete Lufteinblaseöffnungen in den Raum, auf die Nutzzone gerichtet, sings— blasen. Der eingeblasene wärme Luftstrahl verliert seine Geschwindigkeit durch Vermischung mit der Raumluft, und wegen der spezifischen Gewichtsdifferenz steigt die vermischte Luft, unabhängig von der ursprünglichen Orientierung* in den unter der Zimmerdecke befindlichen Rauinteil af und drückt den entsprechenden Teil der dort vorhandenen Luft nach unten.
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Die bekannte Warmluftheizung mit Lüftung weist den Nachteil auf* daß die Luft in dem unter der Raumdecke vorhandenen Luftraum am wärmsten ist und in der unteren Nützzone am kältesten* Deshalb wird der durch die Wärraeverluste des Raumes verlangte und zu der Erwärmung der Luft auf die Ausfuhrtemperatur notwendige Wärmebedarf wegen der ungünstigen inhomogenen Wärmeverteilung in dem Raum sehr groß«
Zur Verbesserung dieser ungünstigen Temperat-trrverteil;ung ~ sind mehrere Methoden sowie Heizungs- und raumlufttechnische Einrichtungen bekannt. Der größte Teil der Einrichtung soll die vertikale Temperaturschichtung verringern und dia Tem— peratunterteilung ir^ dem Raum einer homogenen Tsmperaturverteilung am nächsten bringen»
Von den bekannten Verfahren ist das sog« "Dirivent—Verfahren" am wichtigsten^ dessen Wesen darin besteht** daß die Ausbildung eines warmen Luftpolsters unter der Raumdecke mittels Hilfsluftstrahlen beseitigt wird. Die Hilfsluftstrahlen werden durch Düsen horizontal bzw. senkrecht nach unten gerichtet eingeblasen. Mit diesen Luftstrahlen wird die Strömung und Zirkulation der Raumluft intensiv gemacht. Durch dieses Verfahren wurde zwar die Temperaturschichtung verringert» doch kann eine umgekehrte» aus energetischem Standpunkt aus erwünschte Temperaturschichtung damit nicht erreicht werden«
Ein anderes bekanntes Verfahren ist in der HU-Patentanmeldung Mr« 2279/80 beschrieben, bei welchem die Temperatur— schichtung in dem Raum auch umgekehrt werden kann* d« h* » die Raumtemperatur kann oben kälter sein als in der Nutzzone«
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Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß zur Heizung und Lüftung eine separate Heizungsanlage und eine separate Lüftungsanlage vorgesehen werden müssen^ was die Investitionskosten erhöht# Ein weiterer Nachteil dieses Verfahrens ist> daß im Winter die Luft in den oberen Teil des Raumes eingeführt wird,, so daß diese Luft in Abhängigkeit von der Temperatur des Raumes erwärmt wird· So wird zwar die günstige Wirkung der in den oberen Raum eingemischten kalten Luft erkannt* der dadurch erreichbare energetische Vorteil wird aber durch die von der Temperatur des Raumes gesteuerte Erwärmung weggenommen»
Es sind auch Luftheizungen bekannt» bei welchen die warme Heizungsluft und die Lüftungsluft in die Mtzzone durch die in dem Boden angeordneten Luftdüsent z, B* durch die unter den Theatersitzen angeordneten Luftdüsen oder am Arbeitsplatz auf dem Schreibtisch angeordneten Düsen- eingeführt werden* Diese bekannten Lösungen weisen den gemeinsamen Nachteil auf» daß die Strömungsgeschwindigkeit der in die Nutzzone eingeführten Luft sehr klein ist* damit die Zugerscheinungen vermieden werden» Das hat zur Folge« daß die eingeführte warme Heizungsluft wegen ihres kleinen spezifischen Gewichtes von der Nutzzone in den oberen Luftraum aufsteigt*, wobei sie sich kaum mit der Luft der Mutzzone vermischt» Die aufsteigende Luft kleiner Menge drückt ihrem Volumen entsprechend von der Luft des oberen Lüftraumes nur eine kleine Menge warme Luft in die Richtung der unteren Schichten zurück.. Demzufolge wird die vertikale Temperaturschichtung ungünstig sein, und der größte Teil der eingeführten Wärmeenergie gelangt nicht zu ihrem Bestimmungsort* d* h, in die zu heizende Nutzzone»
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Es sind auch Induktions-Lufteinblasevorrichtungen bekannt, die die Raumluft in der unmittelbaren Umgebung des Ein— blatfens mit der eingeblasenen Luft intensiv vermischen» Diese Induktions-Lufteinblasevorrichtungen bringen den Luftstrahl in eine starke Drallbewegung» Die HU-PS 170 824 beschreibt einen Luftausiaß mit Drallkämmer, die HU-PS 175 beschreibt einen radialen Drall-Luftauslaß» Es sind auch axiale Uftauslässe bekannt» welche ein einen Drall hervorrufendes Schaufelgitter enthalten· Bei der in der US-PS 255 061 beschriebenen Induktions^Lufteinblasevorrichtung ist vor der düsenartigen Lufteinblasereihe ein Injektorraum spezieller Ausbildung angeordnet♦
Diese Induktions-Lufteinblasevorrichtungen wurden zur zugfreien Einführung von klimatisierter Luft großer Tesiperaturdifferenz hergestellt und sind immer außerhalb der Nutzzone angeordnet, unabhängig davon; ob—sie zur Heizung oder zur Kühlung angewendet werden*
Eine bekannte* zur Kühlung und zur Klimatisierung gleichzeitig anwendbare Lufteinblasevorrichtung ist der Fußboden-Drall-Luftauslaß j der in axialer Richtung schräg angeordnete*» konzentrische Lufteinblasöffnungen aufweist und zur Einführung der Luft mit großer Induktivität und mit großer Drall— bildung geeignet ist» Dieser Luftauslaß wurde bisher nur zum intensiven Vermischen oder zura zugfreien Einführen der kalten AuSenlufty oder einer Luft'» die kälter ist als die Raumluft* angewendet#
Es ist das Ziel der Erfindung, ein Verfahren und eine Ein-
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richtung zur Beeinflussung der Temperaturverteilung in geheizten Räumen zur Anwendung zu bringen» mittels der bei einer wirksamen Ventilatorleistung eine wirtschaftliche Temperaturverteilung und minimale Schadstoffkonzentration möglich sind,
Darlegung des Wesens
der
Erfindung;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde; ein Verfahren zur Beeinflussung der Terope rat unterteilung in geheizten Räumen und eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, mit dem ein dynamischer Gleichgewichtszustand zwischen Luftmengen unterschiedlicher Wichte zu erreichen ist» in dem sich die kältere Luft im oberen Teil des Raumes befindet und die wärmere Luft im unteren Teil»
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst» daß in das obere Drittel des Luftraumes nahezu horizontal kühlere als die dortige mit großem Impuls und in das untere Drittel des Luftraumes» zweckmäßig in die Nutzzone> wärmere Luft als die dortige mit großem Impuls und großer Induktivität eingeführt wird.
Zweckmäßig wird die Luft in den Mischraum der Lufteinblasevorrichtung oder in den Raum selbst mit einer Geschwindigkeit £ die größer als 5 m/s ist» eingeführt»
Vorteilhaft wird die in das obere Drittel des Luftraumes mit großem Impuls eingeführte kühlere Luft als die dortige entweder as dem Freien oder aus dem unteren Drittel des Luft·
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raumes zweckmäßig von einer nahe der Bodenebene angeordneten Luftquelle eingeführt»
Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführung der Erfindung wird die in das untere Drittel des Luftraumes mit großer Induktivität eingeführte wärmere Luft als die dortige entweder aus dem oberen Drittel des Luftraumes oder aus dem Freien und/oder aus dem inneren Raum erwärmt eingeführt»
Die Erfindung nutzt die Erkenntnis* daß die physikalischen Gesetze es zwar; nicht ermöglichend daß sich in einem stabil hydrostatischen Gleichgewichtszustand die warme Luft klei^ neren spezifischen Gewichtes unten und die kältere schwerere Luft oben befindet^ doch besteht in einem dynamischen Gleich* gewichtszustand dafür kein prinzipielles oder praktisches Hindernis*
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung sind folgende:
Durch die intensive Vermischung der warmen Luft an einem unteren Niveau und durch die intensive Vermischung der kalten Luft an einem oberen Niveau wird die vertikale Temperaturverteilung der Luft verringert» Die Heizenergie wird gut vermischt in diejenige Arbeitszone geführt^ wo sie notwendig ist, dadurch wird die kalte Zone in Höhe des Knöchels verringert und die Behaglichkeit in der Aufenthaltszone verbessert» wobei der Wärmeverlust des Raumes und die Temperatur der ausströmenden Luft geringer werden können· Die auf diese Weise erzielbare Wärmeenergie—Ersparung kann ohne besonderen Aufwand erreicht werden Ψ
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Das erfindungsgeraäße Verfahren wird mit einer Einrichtung durchgeführt; die einen entweder den Außenluftstrora oder den Uroluftstrom oder den Mischluft st rom mit Hilfe einer be** liebigen Energiequelle und mit Hilfe eines beliebigen Wärmet rägers erwärmenden Heizkörper und/oder einen die Luft aufgrund ihres spezifischen Gewichtes in Strömung bringenden Schacht, und/oder einen Ventilator sowie Luftainblasevorrichtungen aufweist* Das Wesen dieser Vorrichtung besteht darin» daß die Lufteinblasevorrichtungen als Lufteinblasevorrichtungen von großer Induktivität» z» B, als radiale oder axiale Drall-Luftauslässef oder als Luftauslässe mit D rail kamm er,, oder als Fußboden-Drall-Luftauslässe ausgebildet und in dem unterenDrittel des Luftraumes, zweckmäßig in der Luf tzonei, angeordnet sind*
Das erfindungsgemäße Verfahren kann vorteilhaft mit eimer Einrichtung durchgeführt werden/ welche in dem Raum eine Lufteinsaugöffnungi einen an diese angeschlossenen Luftkanal und/oder einen Ventilator sowie einen in dem Raum angeordneten Laftauslaß aufweist* Die Anlage ist dadurch gekennzeichnet* daß die Lufteinsaugöffnung in dem unteren Drittel des Luftraumes5* zweckmäßig nahe der Ebene des Bodens* oder in einer unter dem Niveau des Bodens vorhandenen Mulden die Lufteinlesevorrichtung dagegen in dem oberen Drittel des Luftraumes angeordnet sind und die Lufteinblasevorrichtung als eine Lufteinblasevorrichtung von großer Induktivität ausgebildet ist.
Zweckmäßig ist die Lufteinblasevorrichtung von großer Induktivität als eine an das Laufrad des Ventilators unmittelbar angeschlossene Lufteinblasevorrichtung ausgebildet*
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Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher
erläutert·
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig# 1: eine Seitenansicht der Einrichtung für die Beeinflussung der Tempe rat unterteilung in einer schemati*- sehen Darstellung»'
Fig. 2a bis 2c: das Schema weiterer für die Beeinflussung der Temperaturverteilung geeigneter Einrichtungen in einer Seitenansicht,
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Lufteinsaugöffnung 21 eines Außenluftkanals 27 für die frische AuSenluft aus der Umgebung 6 angeordnet» In diesen Außenluft kanal 27 mündet ein Umluftkanal 28 für die rezirkulierende Luft ein. Die beiden zusammen bilden einen Mischluft kanal 29, welcher an die Saugseite eines Zuluftventilators 14 angeschlossen ist» Die Druckseite des Zuluftventilators 14 ist an einen Zu— luftkanal 32 angeschlossen» welcher in zwei Teile verzweigt* Der eine Zweig führt in das untere Drittel 3 und der andere Zweig in das obere Drittel 2 des Luftraumes 1# In dera unteren Luftkanalzweig 33 ist ein Lufterhitzer 25 angebracht'» welcher mit Hi3fe eines beliebigen Wärraeträgers 9 an eine Energiequelle 8 angeschlossen ist* An den unteren Luft kanalzweig 33 sind Lufteinblasevorrichtungen 4 angeschlossen^ die entweder als radialer Drall-Luftauslaß 15 oder als axialer Drall*-Luftauslaß 17 oder als Luftauslaß mit Drallkaramer 18 oder als Fußboden-D rall-*Luftauslaß 19 ausgebildet
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sind. Sämtliche Luf teinblasevorrichtungen 4 sind Lufteinblasevorrichtungen 15 großer Induktivität und sind in dem unteren Drittel 3 des Luftraumes 1 bzw, innerhalb der Nutzzone 20 angeordnet♦
Der obere Luftkanalzweig 34 ist auch mit Lufteinblasevorriehtungen 4 versehen, die als Lufteinblasevorrichtung 15 von großer Induktivität, d, h# als Luftauslaß mit Drallkammer 18 oder als radialer Drall-Luftauslaß 16 ausgebildet sind* Diese Lufteinblasevorrichtungen 4 sind in dem oberen Drittel 2 des Luftraumes 1 angebracht» und die Auslaßrichtung 35 der von diesen ausströmenden Luft ist nahezu horizontal.
Die Lufteinsaugöffnung 21 eines Abluftkanals 30 ist in dam Luftraum 1 angeordnet* das andere Ende des Abluftkanals 30 ist asr Saugseite eines Abluftventilators 31 angeschlossen. Die Druckseite des Abluftventilators 31 verzweigt in zwei Teile» einerseits auf den Utnluftkanal 28 und andererseits auf den Abluftkanal 36^ der in das Freie 6 mündet. In dem Abluftkanal 36> Mischluftkanal 29 und Außenluftkanal 27 sind Klappen 37 angeordnet. In den Abluftkanal 36 und dem Außenluftkanal 27 ist je eine rskuperative und regenerative Wännerückgewinnungsanlage 26 eingebaut.
In Fig# 2a-c sind Einrichtungen dargestellt5* bei welchen die zur günstigen Beeinflussung der Temperaturverteilung dienende Luft nicht aus der Umgebung» sondern von dem Luftraum selbst stammt*
In dem Luftraum 1 ist eine Heizungsanlage 38 angeordnet»
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Aus den drei verschiedenen dargestellten Einrichtungen ist die Einrichtung nach Fig, 2a derart ausgeführt, daß die Lufteinsaugöffnung 21 eines Umluftkanals 28 in einer unter der Ebene des Bodens 7 ausgebildeten Mulde 24 angebracht ist. In dem Umluftkanal 28 ist ein Zuluftventilator 14 angeordnet» Der Umluftkanal 28 mündet in einen in dem oberen Drittel 2 des Luftraumes 1 angeordneten radialen Drall-Luftauslaß 16* Die Auslaßrichtung 35 der as diesem austretenden Luft ist nahezu horizontal.
Die in FIg, 2b dargestellte mittlere Einrichtung ist der vorigen ähnlich und befördert die Luft von dem unteren Drittel 3 des Luftraumes 1 in das obere Drittel 2, Die Lufteinsaugöffnung 21 ist nahe der Bodenebene oberhalb des Bodens 7 angeordnet. Der Umluftkanal 28 ist an die Saugseite des Zuluftventilators 14 angeschlossen* Der Motor 23 des Zuluftventilators 14 ist mit dem Laufrad 22 unmittelbar verbunden. Die Lufteinblasevorrichtung 4 ist unmittelbar dem Laufrad 22 angeschlossen. Die in Fig, 2c dargestellte Einrichtung befördert die Luft von dem oberen Drittel 2 des Luftraumes 1 in das untere Drittel 3, Die Lufteinsaugöffnung 21 des Umluftkanals 28 ist deshalb in dem oberen Drittel 2 des Luftraumes 1 angeordnet. Der Uraluftkanal 28 mündet in einen in dem unteren Drittel 3 des Luftraumes 1 angeordneten radialen Drall-Luftauslaß 16, Die Auslaßrichtung 35 der aus diesem austretenden Luft ist nahezu horizontal.
Die in Fig, 1 beschriebene Einrichtung arbeitet im Winter wie folgt: Nach Anlauf der Ventilatoren 14; 31 wird die Ausblasegeschwindigkeit der Lufteinblasevorrichtungen 4 auf einen Wert·, der größer als 5 m/s ist j eingestellt. Dadurch
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erzielen diese Lufteinblasevorrichtungen 15 eine große Induktivität. Mit dem Drall von großer Induktivität der Lufteinblasevorrichtungen 15 kann die Temperaturverteilung des geheizten Raumes derart beeinflußt werden» daß in das obere Drittel 2 des Luftraumes 1 durch den oberen Luftkanalzweig 34 und durch die an diesen Luftkanalzweig 34 angeschlossenen Lufteinblasevorrichtungen 15 von großer Induktivität, d, h. durch die radialen Drall-Luftauslässe 15 und durch die Luftauslässe mit Drallkammer 18 die Außenluft oder die aus der Vermischung der Außenluft und der Umluft entstandene Mischluft, die kalter als die dortige Luft ist» nahezu horizontal mit großem Impuls eingeführt wird. Der große Impuls und die nahezu horizontale Auslaßrichtung 35 der eingeblasenen Luft sichern, daß sich die kalte Außenluft mit der Luft des oberen Drittels 2 des Luftraumes 1 gut vermischt, und daß dieser obere Luftraumteil gleichmäßig gekühlt wird. Die oben erwähnte Lufteinführungsart beeinflußt die Teraperaturverteilung günstig und verhindert das Entstehen eines kalten Luftfal$stromes* Gleichzeitig wird die durch den unteren Lufΐkanalzweig 33 eingeführte Luft durch den Lufterhitzer 25 erwärmt und in das untere Drittel 3 des Luftraumes 1, zvieckmäßig in die Nutzzone 20, durch die Lufteinblasevorrichtungen 4> d. h# durch die Fußboden-Drall-Luftauslässe 19, durch die radialen Drall-Luftauslässe 16 und axialen Drall-Luftauslässe 17 mit großem Impuls und mit großer Induktivität, nahezu horizontal eingeblasen* Durch das Einblasen von Luft in das untere Drittel 3 des Luftraumes 1, die wärmer als die dortige ist, wird die Temperaturverteilung des geheizten Raumes noch günstiger beeinflußt. Die eingeführte Wärmeenergie verliert, sich in
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der Aufenthaltszone gut vermischend, schnell ihre Geschwindigkeit und übergibt die Wärmeenergie vor allem dorthin, wo diese notwendig ist* Unter der Wirkung der Zirkulation der vermischten und verlangsamten Luft innerhalb des Raumes und des Wärmeabzuges des oberen Luftraumes entsteht eine verkehrte vertikale Temperaturverteilung als dynamischer Gleichgewichtszustand»
Durch ein Verstellen der in den Luftkanälen 29 j 30 angeordneten Klappen 37 kann so gesteuert werden,· daß die aus der Umgebung 5 eingeblasene Luft von außen oder die aus des inneren Luftraum 1 oder aus beiden befördert wird»
Die rekuperative oder regenerative Wärmerückgewinnungsanlage ermöglicht» daß ein Teil des Wärmeenergie—Inhaltes der Abluft für die Erwärmung der Außenluft angewendet wird*
Bei den in Fig, 2a und 2b gezeigten Einrichtungen wird die Temperaturverteilung dadurch günstig beeinflußt, daß die in den Luftraum durch die Fugen und öffnungen einfiltrierende kalte AußenluftJ die sich aufgrund ihres spezifischen Gewichtes in dem unteren Teil der Nutzzone 20 nahe der Bodenebene befindet, in einer unter der Bodenebene ausgebildeten Mulde 24 gesammelt und von dort oder von der Nähe des Bodenniveaus abgesaugt wird» Anstatt dieser kalten Luft kann von oben wärmere Luft abwärts strömen. Die kalte Luft wird in den oberen Luftraum mit großem Impuls eingeführt, wodurch einerseits die Luft des oberen Luftraumes abgekühlt wird, andererseits mit dieser Küh!wirkung eine innere Luftzirkulation von großer Intensität hervorgerufen wird1, was die Temperaturverteilung verringert und die Schadstoff-Konzen—
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trationsverteilung *und die Temperaturverteilung in dem Raum homogenisiert.
Bei der in Fig, 2b gezeigten Einrichtung wird die Temperatunterteilung in dem Raum derart günstig beeinflußt» daß die in dem oberen Drittel des Luftraumes 1 befindliche warme Luft angesaugt wird und anstelle dieser Luft aus dem unteren Drittel 3 des Luftraumes 1 kältere Luft aufwärts strömt. Die oben abgesaugte wärme Luft wird mit größtem Impuls und mit großer Induktivität der in dem unteren Drittel 3 des Luftraumes 1 befindlichen kälteren Luft intensiv zugemischt. Auf diese Weise wird eine Luftzirkulation hervorgerufen» die die schädliche Schadstoff«Konzentrationsverteilung und die Temperaturverteilung homogenisiert.
Claims (9)
1« Verfahren zur günstigen Beeinflussung der Temperaturverteilung von geheizten Räumen* gekennzeichnet dadurch^ daß in das obere Drittel eines Luftraumes nahezu horizontal kühlere Luft als die dortige mit großem Impuls und in das untere Drittel des Luftraumes, zweckmäßig in die Nutzzonel wärmere Luft als die dortige mit großem Impuls "und großer Induktivität eingeführt wird,
2+ Verfahren nach Punkt 1| gekennzeichnet dadurch^ daß die Luft in den Mischraum der Lufteinblasevorrichtung oder in den Raum selbst mit einer Geschwindigkeit, die größer als 5 m/s ist» eingeführt wird*
3* Verfahren nach den Punkten 1 und 2t. gekennzeichnet dadurch*, daß die in das obere Drittel des Luftraumes mit großem Impuls eingeführte kühlere als die dort vorhandene Luft aus dem Freien eingeführt wird»
4· Verfahren nach den Punkten 1 und Z% gekennzeichnet dadurch, daß die in das obere Drittel des Luftraumes mit großem Impuls eingeführte kühlere als die dort vorhandene Luft aus dem unteren Drittel des Luftraumes, zweckmäßig von einer nahe der Bodenebene angeordneten Luftquellev eingeführt wird,
5* Verfahren nach den Punkten 1 und 2", gekennzeichnet dadrch > daß die in das untere Drittel des Luftraumes mit großer Induktivität eingeführte wänneere als die dort vorhandene Luft aus dem oberen Drittel das Luftraumes eingeführt wird*
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6* Verfahren nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die in das untere Drittel des Luftraumes mit großer Induktivität eingeführte wärmere als die dort vorhandene Luft aus dem Freien und/oder aus dem inneren Raum erwärmt eingeführt wird*
7. Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach den Punkten 1* Z't 5 und 6> die einen entweder den Außenluft st rom oder den Umluftstrom oder den Mischluftstrom mit Hilfe einer beliebigen Energiequelle und mit Hilfe eines be~ liebigen Wärmeträgers erbarmenden Heizkörper,: und/oder einen die Luft aufgrund ihres spezifischen Gewichtes in Strömung bringenden Schacht» und/oder einen Ventilator sowie Lufteinblasevorrichtungen aufweist, gekennzeichnet dadurch» daß die Lufteinblasevorrichtungen (4) als Lufteinblasevorrichtungen (15) von großer Induktivität,; z* B, als radiale Luftauslässe (16) oder axiale Drall-Luf taus<lässe (17) oder als Luftauslässe mit Drallkamraer (18) oder als Fußboden~Orail-Luftauslässe (19) ausgebildet und in dem unteren Drittel des Luftraumes (3), zweckmäßig in der Ntzzone (20), angeordnet sind»
8« Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 4, welche im Raum eine Lufteinsaugöffnung; einen an diese angeschlossenen Luftkanal und/oder einen Ventilator sowie einen in dem Raum angeordneten Luftauslaß aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß die Lufteinsaugöffnung (21) in dem unteren Drittel (3) des Luftraumes (1), zweckmäßig nahe der Ebene des Bodens (7), oder in einer unter dem Niveau des Bodens (7) vorhandenen Mulde (24), die Luft—
19*10^1983 AP F 24 D/250 - 16 - 62 354
einblasevorrichtung (4) dagegen in dem oberen Drittel (2) des Luftraumes (1) angeordnet sind und die Luftein~ blasevorrichtung (4) als eine Lufteinblasevorrichtung (15) von großer Induktivität ausgebildet ist,
9» Einrichtung nach Punkt 8» gekennzeichnet dadurch^ daß» die Lufteinblasevorrichtung (15) großer Induktivität als eine an das Laufrad (22) des Ventilators (14) unmittelbar angeschlossene Lufteinblasevorrichtung (4) ausgebildet ist.
Dazu zwei Seiten Zeichnungen
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