DD209493A5 - Randablauf - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Randablauf fuer Nassraeume, z.B.Badezimmer, dessen Auslaufoeffnung auf Bodenniveau in Wandebene ausgebildet ist. Die erfindungsgemaesse Ausbildung ist besonders zum Einbau in Zusammenhang mit vorgefertigten Raumelementen geeignet. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der Randablauf ein in den Raum eines Montageschachtes 6 hineinragendes Wassersammelgehaeuse 2, in diesem Gehaeuse einen in den Raum des Montageschachtes ausgebildeten Falleitungsstutzen 4, einen in einen in dem Montageschacht angebrachten senkrechten Zweigkanal 6 einmuendenden Wasserdamm 8, sowie ein den Falleitungsstutzen 4 und den Wasserdamm 8 verbindendes Zwischenrohrstueck 7 aufweist.
Description
24395» ** Berlin, den 21.3.1983
61 472/13
Randablauf
Die Erfindung betrifft einen Randablauf für Naßräume, z, B. Badezimmer, dessen Auslauföffnung auf Bodenniveaa in Wandebene ausgebildet ist«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei Anwendung der zeitgemäßen Bautechnologie, z· B. Paneel-, Tunnelechalungstechnologie usw#t wurde die Dicke der Stahlbetondecke der Gebäude auf etwa 16 bis 18 cm verringert« Auf diese Stahlbetondecke werden bei Anwendung von Bauelementen die eine Bodenplatte von einer Dicke von nur 4 bis 6 cm aufweisenden Raumelemente angebracht, so auch das Raumelement des komplett montierten Badezimmers· Es ist offensichtlich, daß in dieser 4 cm dicken Bodenplatte kein Bodeneinlauf angebracht werden kann*
Bei Badezimmern, die mit dieser Technologie gebaut werden, muß der Bodeneinlauf weggelassen werden* Zum Ersetzen desselben wird ein Randablauf angewendet, dessen öffnung mit einem unmittelbar angebauten Wasserdamm/Siphon/ in den Montage· schacht hineinragt, wo der Siphon in den senkrechten Zweigkanal eingebunden werden kann· Dieser bekannte Randablauf kann aber in dem Fall, wenn die Bauvorschriften aus Feuerschutzgrunden die Trennung der Montageschächte je Stockwerk durch eine Feuerwiderstandafähigkeitsgrenawert sichernde Vorrichtung verlangen, nicht verwendet werden* Diese Lösung kann am einfachsten durch Absperren der Deckendurchbrüche mit einer Betonplatte erfolgen, was gemäß der
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allgemeinen Baupraxis durch Betonierung an Ort und Stell© verwirklicht wird« Der Waaserdamm des bekannten Randablaufes hindert diese Einbetonierung, der Wasserdamm kann eventuell gleich bei der Einbetonierung zugrunde gehen, und später ist er auch nicht zugänglich, kann nicht ausgewechselt bzw« repariert werden. Deshalb wird von der Anwendung dieser Randabläufe abgesehen und die Näßräume werden ohne Ablauf gebaut, so daß man sich gegen eine überschwemmung, die von dem offen gelassenen Wasserhahn oder durch ander® Betriebsstörungen verursacht wird, nur durch das Anbringen einer höheren Schwelle zu schützen wünscht. Diese Notlösung bietet jedoch gegen eine Überschwemmung nicht genügend Schutz«
Ziel der Erflndujag
Ziel der Erfindung ist es, Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden« "
Darlegung, ,des Wesens,,der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Randablauf zu schaffen, der auch beim Einbauen der Feuersicherheits« trennplatte in den Montageschacht angewendet werden kann«
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Randablauf ein in den Raum eines Jlontageschacfates hinein« ragendes Waesersammelgehä'use, in diesem Gehäuse einen in den Raum des Montageschachtee ausgebildeten Falleitungsstatzen, einen in einen in dem Montageschacht angebrachten senkrechten Zweigkanal einmündenden Wasserdamm$ sowie ein den Fall» leitungsstutzen und den Wasserdamm verbindendes ZwischenrohrstUck aufweist«
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Es ist zweckmäßig, daß der Wasserdamm ein - bei dem Ablauf der Badezimmerwaschbecken allgemein angewendeter - Kappensiphon ist»
Es ist weiterhin zweckmäßig, daß bei der Auslauföffnung ein aus der Wandebene in den Raum einbiegendes, einsprengbares Schutzgitter angeordnet ist« Dieser dient schon selbst gewissermaßen als Siebgitter, doch vorteilhaft kann auch Über dem Fall e it ungs stutz en ein Siebgitter angeordnet werden«
Bin großer Vorteil des erfindungsgemäßen Randablaufes besteht darin, daß dieser bei der Vorfertigung der Raumelemente mit diesen zusammengebaut hergestellt werden kann« Dementsprechend wird das Wassersammeigehäuse mit dem Raumelement des Naßraumes zusammengebaut und vorgefertigt hergestellt, wobei die Konstruktionshöhe des mit dem Wassersammeigehäuse verbundenen FaI1eitungsstutzens kleiner oder höchstens ebenso groß ist wie die Dicke der Bodenplatte des Raumelementes*
Aus dem Obigen geht es klar hervor, daß mit der erfindungsgemäßen Lösung die gestellte Aufgabe restlos erfüllt wird· Ein spezieller Vorteil dieser Lösung besteht darin, daß das Wassersammeigehäuse bei der Vorfertigung der Raumelemente mit diesen zusammen, eingebaut hergestellt wird, und in dem Montageschacht nur die einfache Montagearbeit des Zwischenrohrstückes und des Wasserdammes durchzuführen ist, wobei diese Bestandteile nach wie vor zugänglich und reparierbar sind·
Ausführunffsbeiapiel
Die Erfindung wird anhand eines Ausftihrungsbeispieles näher
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erläutert«, In der zugehörigen Zeichnung zeigent
Fig· 1s die erfindungegeiaäße Ausführung in Seitenansicht, " teilweise in Schnitt!
Fig. 2i einen Schnitt entlang der Linie A - A in Fig# 1»
In Fig« 1 let in das vorgefertigte Raumelement 1 des Bade-2immers ein Wassersammeigehäuse 2 eingebaut, in welches ein nach innen gebogenes Schutzgitter 3 von der Richtung des Badesimmerraurnes aus eingesprengt ist« Das Wassersammeigehäuse 2 ist unten salt einem trichterförmigen Falleitungset utzen 4 ausgebildet, welcher mit einem entfernbaren Siebgitter 5 abgedeckt ist«
Das Wasseraatamelgehäuse 2 ragt über die Wand des Raumelement es 1 hinaus in den Montageschacht 6 hinein, so daß in dem Montageschacht 6 dem Fall©itungsstutzen 4 ein Zwiachenrohrstück 7 angeschlossen werden kann, welches den Falleitungsst&tsen 4 dit dem Wasserdamm 8 verbindet» Der Wasserdamtn 8 ist ein bei den Waschbecken angewendeter Kappensiphon, welcher infolge seines kleinen Volumens in den oft engen Montageschaehtraum am vorteilhaftesten eingebaut werden kann« Der Wasserdamm 8 ist so tief angebracht, daß er sich nach Anbringen aller Armaturen unter der an Ort und Stelle einbetonierten absperrenden Betonplatte 9 befindet· Der Wasserdamm 8 ist Übrigens mit Hilfe eines Rohres 11 in einen senkrechten Zweigkanal 10 eingebunden.
Das Rohr 11 kann selbstverständlich in Abhängigkeit von den
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in dem Hontageschacht angeordneten Leitungen nicht nor gerade, sondern auch gekrümmt geleitet werden. Die Länge des FaIlleitungastutzens 4 ist mit der Dicke der Bodenplatte des Raumelementes 1 identisch. Dies biete den Vorteil, daß beim Transport des Raumelementes 1 der Falleitungsstutzen 4 nicht aus der unteren Ebene der Bodenplatte hinausragt, so daß er nicht leicht beschädigt werden kann, außerdem fällt der Anschluß des Zwischenrohrstückes 7 nicht in die Dicke der Beton-platte 9·
In Fig, 2 sind in einem Schnitt entlang der Linie A-A der Fig· 1 das Wassersammeigehäuse 2 und die Anordnung des einsprengbaren Schutzgitters 3» sowie des Siebgitters 5 ersichtlich. Da beide Gitter entfernbar sind, sind der Falleitungsstutzen 4 und das Zwischenrohrs ttick 7 i& entsprechender Weise auch von dem Badezimmer her zugänglich, wobei der Wasserdamm 8 von dem unter dem Badezimmer befindlichen Niveau des Montageschachtes 6 erreichbar ist. Es ist zu bemerken, daß wegen der besseren Zugänglichkeit durch entsprechende Verlängerung des ZwischenrohrstUckes 7 die Höhe des Wasserdammes δ auf dem unteren Stockwerk auf ein beliebiges Hiveau absenkbar ist.
Claims (1)
- Erf indungsanapruGh1« Randablauf für laßräume, s. B» Badezimmer, dessen Auslauf öffnung auf Bodenniveau in Wandebene ausgebildet ist, gekennzeichnet dadurch, daß er ein in den Raum eines Montageschachtes (6) hineinragendes Wassersammelgehäuse (2), in diesem Gehäuse einen in dem Raum des Montage» Schachtes ausgebildeten Falleitungsstutzen (4), einen in einen in dem Montageschacht angebrachten senkrechten Zweigkanal (10) einmündenden Wasserdamm (8), sowie ein den Palleitungsstutzen (4) und den Wasserdamm (8) verbindendes Zwischenrohr st tick (7) aufweist·2# Randablauf nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Wasserdamm (8) ein Kappensiphon ist«3e Randablauf nach den Punkten 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß bei der Auslauföffnung ein aus der Wandebene in den.Raum einbiegendes, einsprengbares Schutzgitter (3) angeordnet ist«4, Randablauf nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß über dem Falleitungsstutzen (4) ein Siebgitter (5) angeordnet ist»QC 1 0 ~7~ 21,3.19833JI ' 61 472/135· Randablauf nach, einem der Punkte 1 bis 4$ gekennzeichnet dadurch, daß das Wassersammelgehäuse (2) mit dem Raumelement (1) des Haßraumes zusammengebaut und vorgefertigt ist, wobei die Konstruktionshöhe des mit dem Wassersammei· gehäuse verbundenen Falleitungsstutzens (4) kleiner oder höchstens ebenso groß ist wie die Dicke der Bodenplatte des Raumelementes (1)·Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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1981
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1982
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Also Published As
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