DD209496A5 - Meisselanordnung, insbesondere fuer hobel u. dgl. - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Meisselanordnung, insbesondere fuer Hobel und dergleichen, mit einem in die Tasche eines Meisselhalters einsetzbaren Meissel. Waehrend es das Ziel der Erfindung ist, die Meisselanordnung so auszubilden, dass die Standzeiten bei den den Meisselsitz bewirkenden Teilen erhoeht werden, besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Meisselanordnung, insbesondere fuer Hobel und dergleichen, mit einem in die Tasche eines Meisselhalters einsetzbaren Meissel, welcher sich rueckseitig gegen eine Meisselflaeche des Meisselhalters abstuetzt und der an seiner vorderen Seite eine Einziehung aufweist, die eine Stegwand des Meisselhalters umgreift, wobei zur Sicherung des Meissels inder Tasche ein Futterstueck in einen Spalt zwischen der Stegwandflaeche und der die Einziehung des Meissels begrenzenden Meissel-Stirnflaeche einsetzbar ist, zu schaffen, die bei einfacher Ausfuehrung und Handhabung so ausgestaltet ist, dass ein fester Spannsitz des Meissels in dem Meisselhalter gewaehrleistet und im Bedarfsfall auch ein rasches Nachspannen moeglich ist. Die Aufgabe wird erfindungsgemaess dadurch geloest, dass das Futterstueck aus einem in einen bogenfoermigen Keilspalt zwischen Stegwand und Stirnflaeche eintreibbaren Bogenkeil besteht, der mit einer Halterung fuer ein ihn sicherndes Boerdeelement versehen ist.
Description
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Meißelanordnung, insbesondere für Hobel und dergleichen Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Meißelanordnung, insbesondere für Hobel und dergleichen, mit einem in die lasche eines Meißelhalters einsetzbaren Meißel, welcher sich rückseitig gegen eine Meißel-Anlagefläche des Meißelhalters abstützt und der an seiner vorderen Seite eine Einziehung aufweist, die eine Stegwand des Meißelhalters umgreift, wobei zur Sicherung des Meißels in der Tasche ein Futterstück in einen Spalt zwischen der Stegwandfläche und der die Einziehung des Meißels begrenzenden Meißel-Stirnfläche einsetzbar ist«,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Meißelanordnungen dieser Art sind aus der DE-PS 1 291 708 bekannt« Das den Meißel in der Tasche des Meißelhalters sichernde Futterstück besteht hier aus einer dünnen Metallplatte, die in den genannten Spalt zwischen der Stegwand des Meißelhalters und der hakenförmigen Einziehung des Meißels lose einsteckbar ist und mittels einer Spannhülse oder dergleichen gesichert und in die fluchtenden Bohrungen des .Futterstücks und des Meißels eingetrieben wird· Beim Meißelwechsel muß zunächt die Spannhülse gelöst und das Futterstück entfernt werden, bevor sich der Meißel in der Tasche des Meißelhalters so weit nach vorne gegen die Stegwand schieben läßt, daß die Verriegelung der rückwärtigen Nase innerhalb der Tasche aufgehoben wird und der Meißel aus der zum Abbaustoß hin offenen Tasche des Meißelhalters seitlich herausgeschwenkt werden kann»
-fiJUL 1983*10160.^
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Bei einer anderen bekannten Meißelanordnung nach der DE-OS 2 355 554 wird anstelle der Spannhülse als Sicherungsglied ein gegen die Außenfläche des Futterstücks umbördelbares Sicherungsblech verwendet, welches an dem Meißelhalter oder dem Meißel festgelegt ist·
Bei den bekannten Meißelanordnungen stellen sich im Betrieb insbesondere aufgrund der stoßartigen, Meißelbeanspruchungen Verformungen und Abnutzungen der den Meißelsitz in der Halterung bewirkenden Teile ein, so daß ea zu einem Ausschlagen der den Meißelsitz bewirkenden Flächen des Meißels und der Meißelhalterung und als Folge davon zu einem Lockersitζ und Klapper der Meißel in den Meißelhaltern kommen kann»
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Meißelanordnung, insbesondere für Hobel und dergleichen so auszubilden, daß die Standzeiten bei den den Meißelsitz bewirkenden Teilen erhöht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Meißelanordnung, insbesondere für Hobel und dergleichen, mit einem in die Tasche eines Meißelhalters einsetzbaren Meißel, welcher sich rückseitig gegen eine Meißel-Anlagefläche des Meißelhaltera abstützt und der an seiner vorderen Seite eine Einziehung aufweist, die eine Stegwand des Meißel-
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halters umgreift^ wobei zur Sicherung des Meißels in der 'lasche ein Futterstück in einen Spalt zwischen der Stegwandfläche und der die Einziehung des Meißels begrenzenden Meißel-Stirnfläche einsetzbar ist, zu schaffen, die bei einfacher Ausführung und Handhabung so ausgestaltet ist, daß ein fester Spannsits des Meißels in dem Meißelhalter gewährleistet und im Bedarfsfall auch ein rasches Kachspannen möglich ist»
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Futterstück aus einem in einen bogenförmigen Keilspalt zwischen Stegwand und Meißel-Stirnfläche eintreibbaren Bogenkeil besteht, der mit einer Halterung für ein ihn sicherndes Bördelelement versehen ist«
Mit Hilfe des Bogenkeils läßt sich der Meißel in der Tasche des Meißelhalters fest verspannen und, falls erforderlich, im Betrieb auch nachspannen, was durch kräftige Hararaerschläge auf das dicke Keilende erreichbar ist« Mit der Verwendung des Bogenkeils ergeben sich verhältnismäßig große Keilaniageflächens, so daß übermäßig hohe spezifische Flächenpressungen am Bogenkeilr und an den Keilanlageflächen vermieden werden* Der Bogenkeil erstreckt sich deshalb über einen Bogenumfang von etwa 15cPbis 180°. Die Sicherung des in den Keilspalt eingetriebenen Bogenkeils erfolgt mittels eines einfachen Bördelelements, welches vor dem Eintreiben des Bogenkeils an dessen Halterung angestreckt und nach dem Eintreiben des Bogenkeils um ein Teil des Meißelhalters, vorzugsweise um die Stegwand desselben gebördelt wird* ^1Ur das Bördelelement läßt sich ein schmales, streifenförmiges Bördelblech verwenden»
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Vorteilhafterweise besteht die Halterung aus einem am Bogenkeil angeordneten Nocken, welchen das Bördelelement mit seinem etwa U-förmig umgebogenen Anschlußende umgreift« Weiterhin ist der Bogenkeil im Abstand hinter seinem dicken Keilende in der Breite abgesetzt, wobei der Hocken in die durch die Absetzung gebildete Keilausnehraung seitlich vorspringt· Während durch die Absetzung am Bogenkeil gebildete Keilausnehmung für die Aufnahme des Bördelelementes dient, kann der im Bereich dieser Absetzung stehengebliebene 'leil des Bogenkeils dazu verwendet werden, um nach dem Lösen der Bördelsicherung den Bogenkeil durch Schläge auf das dünne Keilende aus dem Keilspalt herauszutreiben. Der Bogenkeil läßt sich, gegebenenfalls mit einem neuen Bördelelement versehen, wieder verwenden. Zweckmäßigerweise verläuft die Achse des Nockens bogenförmig entsprechend der Achse des Bogenkeils«
üs empfielt sich weiterhin, den Hocken in einem solchen Abstand von der durch die Keil-Absetzung gebildeten Schulterfläche anzuordnen, der etwa der Dicke des Bördelelementes entspricht« Dabei ist zu beachten, daß sich der Nocken in seiner Breite in Richtung auf das dünnere Keilende hin verjüngt« Der Nocken sollte ebenfalls zu den bogenförmig verlaufenden Keilflächen einen Abstand aufweisen, welcher geringfügig größer ist als die Dicke des Bördelelementes·
Es hat sich als günstig erwiesen, wenn die Stegwand an ihrer außenseite eine vorzugsweise etwa keilförmige Ausnehmung für die Aufnahme des umgebördelten iäides des Bördelelementes aufweist«
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!Empfehlenswert ist es, daß der BOgenkeil aus einem nichtrostendem Stahl besteht«
Die weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Meißel mittels des Bogenkeils gegen einen die Bogenanlageflache bildenden Bolzen verspannbar ist, der vorzugsweise mittels Preßpassung in dem Meißelhalter festgelegt ist und daß der Meißel an seiner Rückenfläche eine den Bolzen teilweise umgreifende gemuldete Abstützfläche aufweist.
Der Bolzen sollte dabei ebenfalls aus einem rostfreien Stahl bestehen«, Ein weiteres erfinderisches Merkmal ist es, daß der Bolzen zwischen den Seitenwänden des Meißelhalters gegen eine Stützfläche der rückwärtigen Taschenwand abstütsbar ist» Schließlich weisen die Seitenwände des als Gußstück gefestigten Meißelhalters erhabene Meißel-Anlageflächen auf»
Ausführunfisbeispiel
Die iiirfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig· 1s die Meißelanordnung im Längsschnitt durch den Meißelhalter j
Fig. 2: die Meißelanordnung nach S1Ig0 1 in einer Stirnansicht in Richtung des Pfeiles II der i*ig« 1 j
Fig. 3s den in der Meißelanordnung verwendeten Rundkeil in vergrößerter Darstellung}
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Hg. 4: den Schnitt IV-IV nach Pig· 3;
ilg, 5: den bei der Meißelanordnung nach den Fig. 1 bia 4 verwendeten Meißelhalter im Längsschnitte
Die in der Zeichnung dargestellte Meißelanordnung besteht aus einem Meißelhalter 10 und einem Meißel 11, dessen Meißelschneide 12 von einer Hartmetalleinlage gebildet ist· Der Meißelhalter 10 wird in bekannter Weise an dem Hobel oder einer sonstigen Gewinnungs-, Abbau- oder Vortriebsmaschine fest oder lösbar angeordnete
Zur Aufnahme des Meißels 11 ist der Meißelhalter 10 mit einer !Tasche 13 versehen, die zum Abbaustoß hin offen ist· Die Tasche 13 wird an ihrer Rückseite von einer Taschenwand 14 des Meißelhalters begrenzte An der gegenüberliegenden Stirnseite ist die Tasche 13 mit einer Stirnöffnung 16 versehen, die hinter einer Stegwand 17» daß heißt zwischen der Stegwand 17 und einem Taschenboden 18, angeordnet ist. Zwischen dem Taschenboden 18 und der rückwärtigen Taschenwand 14 weist der Meißelhalter eine Bodenöffnung 15 aufο
Der Meißel 11 besteht aus einer Meißelplatte, die an ihrem rückwärtigen Ende eine angenähert halbkreisförmig gemuldete Meißel-Abstützfläche 20 aufweist, mit der sich der Meißel 11 im Einbauzustand gegen eine entsprechend konvex gerundete Meißel-Anlagefläche 21 des Meißelhalters 10 abstützt· Die Meißel-Anlagefläche 21 wird von der Umfangsflache eines Bolzens 25 gebildet, der sich rückseitig gegen eine gemuldete Stützfläche 26 der Taschenwand 14 abstützt» Die gemuldete Meißel-Abstützfläche 20 am Meißelrücken bildet
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hier eine iiase 19, die den Bolzen 25 hakenartig hinterfaßt*
Der Meißel 11 weist an dem vorderen Ende seines in die Tasche 13 einfassenden Meißelschaftes eine Einziehung mit einer bogenförmigen Meißel-Stirnfläche 22 auf, welche eine Keilanlagefläche für einen Bogenfceil 23 bildet* Die rückseitige Stegwandfläche 24 der Stegwand 17 ist zur Tasche hin konvex gerundet} sie bildet zusammen mit der Meißel-Stirnfläche 22 einen bogenförmig verlaufenden Keilspalt, der sich von seinem in der Stirnöffnung 16 des Meißelhalters 10 auslaufenden Ende zu dem auf der anderen Seite der Stegwand 17 liegenden Ende hin keilförmig verengt» Der Bogenkeil 23 und die von der Meißel-Stirnfläche 22 und der Stegwandfläche 24 gebildeten Keilanlageflächen für den Bogenkeil 23 erstrecken sich über einen Bogenumfang von ! etwa 160 bis 180°.
Der Bogenkeil 23 erstreckt sich gemäß den 3?ig, 3 und 4 über einen Bogenumfang von 180° und weist sowohl ein dickes Keilende 27 als auch ein dünnes Keilende 28 auf. Sine innere Keilfläche 29, mit der sich der Bogenkeil 23 an der Stegwandfläche 24 abstützt, wird in etwa von einem Halbkreis gebildet« Der Bogenkeil 23 weist eine äußere Keil- ! fläche 30 auf, die ah der Meißel-Stirnfläche 22 anliegt«
Während sich der Bogenkeil 23 in seiner Dicke X von dem dickeren Keilende 27 zu dem dünneren Keilende 28 hin stetig verjüngt j iat der Bogenkeil 23 annähernd im mittleren Bereich in seinem Breitenmaß Y stufenförmig abgesetzt, so daß etwa
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im mittleren Bereich des Bogenkeils 23 eine etwa leicht gewölbt oder dachförmig ausgebildete Schulter 31 gebildet wird. Das Breitenmaß Ϊ zwischen dem dicken Keilende 27 und der Schulter 31 entspricht etwa der Breite der Meißel-Stirnfläche 22 und der Stegwandfläche 24, während das Breitenmaß V im Bereich zwischen der Schulter 31 und dem dünnen Keilende 28 etwa gleich 1/2 bis 2/3 dea Breitenmaßea Y ist· Durch diese Absetzung des Bögenkeils 23 in seinem Breitenmaß wird zwischen der Schulter 31 und dem dünnen Keilende 28 eine seitliche Keilausnehmung gebildet, in die ein Nocken 32 vorspringt, dessen Achse mit der Bogenachee des Bögenkeils 23 zusammenfällt* Der locken 32 dient als Halterung für ein Bor del element 33 (Hg« Oj. welches den Nocken 32 mit seinem etwa U-förmig umgebogenen Anschluß» ende 34 umgreift· Der locken 32 ist von der Schulter 31 in einem Abstand Z angeordnet, der geringfügig größer ist als die Dicke des von einem schmalen Bördelblech gebildeten Bördelelements 33· Wie die FIg9 1 und 3 zeigen, verjüngt sich der Nocken 32 in seiner Breite in Richtung auf daa dünnere Keilende 28e lir weist zu den bogenförmig verlaufenden Keilflächen 291 30 einen im wesentlichen konstanten Abstand Z* auf s_ der etwa größer ist als die Dicke des Bördelelements 33·
Der Meißel 11 wird von der Seite her in die Tasche 13 des Meißelhaltera 10 unter Drehung eingeführt, wobei er mit seiner rückwärtigen Nase 19 den Bolzen 25 hinterfaßt und sich mit seiner gemuldeten Abstützfläche 20 gegen die Meißel-Anlagefläche 21 des Bolzens 25 legt» Auf den Bogenkeil 23 wird das Bördelelement 33 aufgesteckt, so daß es mit seinem hakenartigen Anschlußende 34 den Nocken 32 umschließt.
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Anschließend wird der Bogenkeil 23 mit dem angesteckten Bördelelement 23 in den Keilspalt eingeführt und durch Hammerschläge auf das dicke Keilende 27 so weit eingetrieben, daß der Meißel 11 in dem Meißelhalter 10 gegen den rückwärtigen—bolzen 25 fest verspannt wird» Zur Sicherung des Bogenkeils 23 wird dann das vordere ü-nde 35 des Bördelelementes 23 in eine keilförmige Ausnehmung 36 umgebördelt, wie dies in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Pig· 2 zeigt, daß das dünne Keilende 28 neben dem umgebördelten vorderen Ende 35 des Bördelelementes 33 nach außen hin frei liegt, so daß der Bogenkeil 23 nach Lösen der Bördelsicherung durch Schläge auf das dünne Keilende 28 herausgetrieben werden kann, um den Meißel 11 auszuwechseln,»
Der Bogenkeil 23 wird worzugsweise aus rostfreiem Stahl gefertigt, um ein 3?estrosten zu vermeiden. Der Bogenkeil ist wieder verwendbar. Das Bördelelement 33 kann nach Bedarf ausgewechselt werden. Auch der Bolzen 25 wird zweckmäßig aus rostfreiem Stahl hergestellt» Dieser sitzt in runden Bolzenlöchern 37 an den beiden Sextenwänden 38 und 39 des Meißelhalters 10, wobei sich der Bolzen 25 zwischen den Seitenwänden 38; 39 gegen die gemuldete Stützfläche 26 der Taschenwand 14 abstützt. Vorzugsweise ist der Bolzen 25 mit Preßpassung in den Bolzenlöchern 37 der Seitenwände 38; 39 festgelegt.
Der Meißelhalter 10 wird zweckmäßig als Gußstück hergestellt. Dabei können an den Seitenwänden 38 und 39 innenseitig erhabene Meißel-Anlageflächen 40 angeformt werden, die zum Beispiel um 0,5 bis 1 mm in die Tasche 13 vorspringen. Diese
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Meißel-Anlageflächen 40 können zum Ausgleich der toleranzen dienen, indem sie je nach Bedarf mehr oder we~ niger weit auf das Dickenmaß des Meißele 11 abgeschliffen werden, so daß eine ausreichend genaue Passung zwischen Meißel 11 und Tasche 13 erreicht wird«
- Hierzu 2 Seiten Zeichnungen -
Claims (1)
- 248813 5Srfindungsanapruch1. Meißelanordnung, insbesondere für Hobel und dergleichen, mit einem in die Tasche eines Meißelhalters einsetzbaren Meißel, welcher sich rückseitig gegen eine Meißel-Anlagefläche des Meißelhalters abstützt, und der an seiner vorderen Seite eine Einziehung aufweist, die eine Stegwand des Meißelhalters umgreift, wobei zur Sicherung des Meißels in der Tasche ein Futterstück in einen Spalt zwischen der Stegwandfläche und der die Einziehung des Meißels begrenzenden Meißel-Stirnfläche einsetzbar ist, gekennzeichnet dadurch, daß das Futterstück aus einem in einen bogenförmigen Keilspalt zwischen der Stegwand (17) und der Meißel-Stirnfläche (22) eintreibbaren Bogenkeil (23) besteht, der mit einer Halterung für ein ihn sicherndes Bördeelement (33) versehen ist.2» Meißelanordnung nach Punkt I, gekennzeichnet dadurch, daß die Halterung aus einem am Bogenkeil (23) angeordneten Nocken (32) besteht, welchen das Bördelelement (33) mit seinem etwa U-förmig umgebogenen Anschlußende (34) umgreift»3· Meißelanordnung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Bogenkeil (23) im Abstand hinter seinem dicken Keilende (27) in der Breite (Y) abgesetzt ist, wobei der Stocken (32) in die durch'die Absetzung gebildete Keilausnehmung seitlich vorspringt·248813 54· Meißelanordnung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Achse des Nockens (32) entsprechend der Achse des Bogenkeils (23) bogenförmig verläuft*5, Meißelanordnung naoh Punkt 3 oder 4» gekennzeichnet dadurch, daß der Hocken (32) in einem Abstand (Z) von der durch die Keilabsetzung gebildeten Schulterfläche (31) angeordnet ist, der etwa der Dicke des Bördelelementes (33) entspricht«6· Meißelanordnung nach Punkt 2 bis 5» gekennzeichnet dadurch, daß der Nocken (32) sich in seiner Breite in Richtung auf das dünnere Keilende (28) hin verjüngt·7· Meißelanordnung nach Punkt 3 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß der Hocken (32) zu den bogenförmig verlaufenden Keilflächen (29; 30) einen Abstand (Z1) aufweist, der geringfügig größer ist als die Dicke des Bördelelementes (33)·8, Meißelanordnung nach Punkt 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß die Stegwand (17) an ihrer Außenseite eine vorzugsweise etwa keilförmige Ausnehmung (36) für die Aufnahme des umgebördelten Sndes (35) des'Bördelelementes (33) aufweist·9e Meißelanordnung nach Punkt 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß der Bogenkeil (23) aus einem nicht-rostenden Stahl besteht·8813 510„ Meißelanordnung nach Punkt 1 bia 9> gekennzeichnet dadurch, daß der Meißel (11) mittels des Bogenkeils (23) gegen einen die Meißel-Ahlageflache (21) bildenden Bolzen (25) verspannbar ist, der vorzugsweise mittels Preßpasäung in dem Meißelhalter (10) festgelegt ist, und daß der Meißel (11) an seiner Rückenfläche eine den Bolzen (25) teilweise umgreifende gemuldete Abstützfläche (20) aufweist»11, Meißelanordnung nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß der Bolzen (25) aus einem rostfreiem Stahl besteht·12e Meißelanordnung nach Punkt 10 oder 11, gekennzeichnetdadurch, daß der Bolzen (25) zwischen den Seitenwänden (38; 39) des Meißelhalters (10) gegen eine Stützfläche (26) der rückwärtigen Taschenwand (14) abstützbar ist.13· Meißelanordnung nach Punkt 1 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Seitenwände (38; 39) des als Gußstück gefertigten Meißelhalters (10) erhabene Meißel-Anlageflächen (40) aufweisen«Hierzu„JLJei!en Zeichnungen
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