DD210182A3 - Vorrichtung zum partiellen massivumformen - Google Patents

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DD210182A3
DD210182A3 DD23232081A DD23232081A DD210182A3 DD 210182 A3 DD210182 A3 DD 210182A3 DD 23232081 A DD23232081 A DD 23232081A DD 23232081 A DD23232081 A DD 23232081A DD 210182 A3 DD210182 A3 DD 210182A3
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DD
German Democratic Republic
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workpiece
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workpieces
workpiece support
support
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DD23232081A
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English (en)
Inventor
Gerhard Kretzschmar
Werner Demmler
Original Assignee
Univ Dresden Tech
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum partiellen Massivumformen flacher und gedrungener, vorzugsweise rotationssymmetrischer Werkstuecke. Ziel der Erfindungist es, flache und gedrungene Werkstuecke auch in kleinen Stueckzahlen umformend mit vergleichsweise besserer Werkstueckgenauigkeit und geringeren Umformkraeften rationell herzustellen. Aufgabe d.Erfindung ist eine Vorrichtung zum partiellen Massivumformen von flachen oder gedrungenen Werkstuecken unter Verwendung einer horizontalen, das Werkstueck schrittweise drehenden Auflage und mehrerer vertikal bzw.in einem Winkel kleiner 90 Grad C sowie parallel zur Werkstueckauflage wirkender Umformwerkzeuge. Erfindungsgemaess wird d.Aufgabe dadurch geloest, dass vertikal und /oder im Winkel kleiner 90 Grad C sowie die horizontale zur Werkstueckauflage wirkenden Pressstoessel mit Werkzeugen symmetrisch zueinander versetzt u.gleichmaessig verteilt einer drehenden Werkstueckauflage zugeordnet sind.

Description

Worrichtung zum partiellen Massivumformen Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Torrichtung zum partiellen Massivumformen flacher und gedrungener, vorzugsweise rotationssymmetrischer Werkstücke»
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, flache und gedrungene Werkstücke größerer Stückzahl aus entsprechenden Ausgangsformen durch Gesenkschmieden herzustellen. Voraussetzung dazu 3ind werkstückgebundene Werkzeuge hohen Formspeichergrades, deren Fertigung kostenaufwendig und daher nur bei größeren Stückzahlen ökonomisch ist. Werkstücke, die nur in keinen Stückzahlen zu fertigen sind, werden fast ausschließlich mittels Fertigungseinrichtungen der spanenden Formgebung hergestellt^ mit den bekannten Wachteilen des SpanungsaufLandes, hohem Werk3toffverlust und der teilweisen Zerstörung des Faserverlaufs des Werkstoffes.
Für eine umformende Formgebung von Werkstücken, die nur in kleinen Stückzahlen benötigt; v/erden, ist bei größeren Werkstückabmessungen das Freiformschmieden bekannt, wobei aber nur geringe Werkstückgenauigkeit in groben Töleranzklassen möglich und die realisierbaren Werkstückformen begrenzt sind. Desweiteren ist das TCaltmassivumfornien durch Taumelpressen bekannt. Ss ist für kl eint Werkstuckabmessungan geeignet. Bei" diesem '/erfahren wird ein partieller Eingriff auf das Rohteil mittels gleitender Taumel-
bewegung des um einen Winkel geneigten Oberwerkzeugs vorgenommen. Das Untergesenk ist in vertikaler Richtung austeilbar auf dein Pressentisch befestigt und trägt das Werkstück.
Zur Herstellung langer, rotationssymmetrischer Teile, wie s, 3. gestufte Achsen und Wellen oder Stangenmaterial mit runden quadratischem oder rechteckgen Querschnitt, werden horizontale, bzw. Durchlaufschmiedemaschinen eingesetzt. Auf das Werkstück hämmern bzw. drücken mehrere radialsymrnetrisch angeordnete Stössel, an denen stimseitig Schmiedewerkseuge befestigt sind. Das in einem axial beweglichen Spannkopf befestigte Werkstück wird in Längsrichtung bewegt und kann kontinuierlich gedreht werden« Die Stößel werden von einem Motor über Getriebe, Exzenterwelle^, Gleitsteine und Pleuelstangen angetrieben. Die Exzenterwellen sind in automatisch oder von Hand verstellbaren Gehäusen gelagert. Die Torschub- und Drehbewegungen des Werkstücks vollziehen sich kontinuierlich und können variabel den verschiedenen Querschnitten der langen Werkstücke angepaßt werden.
In der DE-QS 24 38 13" wird eine. Schmiedepresse sum Schmieden von Halbzeug vorgeschlagen, mit der neben Ringen auch Stangen verschiedenen Querschnitts geschmiedet werden können, Pur das Schmieden von Ringen mit rechteckigem oder quadratischen Querschnitt ist die Schmiedepresse mit einer in vertikaler Richtung wirkenden Preßeinrichtung mit zwei Backenpaaren und einer in horizontaler Richtung wirkenden Preßeinrichtung mit einem Backenpaar ausgerüstet. Jeweils eine Backe dient als Widerlager; die aweite wird gegen die erste hydraulisch bewegt und formt den erfaßten Querschnitt um. Die vertikal wirkende Preßeinrichtung ist in einem schwenkbaren Rahmen angeordnet. Beiderseits des Rahmens befinden sich in geringer Hohe über dem unteren Paar Backen federnde Auflagen. Mit dieser Einrichtung kann der Ring schrittweise gedreht werden, indem er von den Backen der vertikal wirkenden -PreSeinrichtung erfaßt und ein kurzes Stück (etwa halbe Backenbreite) geschwenkt wird und dann, freigegeben, auf der Auflage ruht, während der Rahmen in die Ausgangslage aurückg3schwenkt wird. Die Preßeinrichtungen werden
abwechselnd betätigt. Der horizontale Abstand beider Preßeinrichtungen ist einstellbar, Heben oder anstelle der horizontal wirkenden Preßeinrichtung können auch solche eingesetzt werden, die in einem Winkel zur Horizontalen wirken. Dadurch ist es auch möglich, Ringe mit einem anderen als rechteckigem bzw, quadratischem Querschnitt zu formen (s. DT-PS 151 436).
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, flache und gedrungene Werkstücke auch in kleinen Stückzahlen umformend mit vergleichsweise besserer Werkstückgenauigkeit und geringeren Umformkräften rationell herzustellen·
Darlegung des 'Yesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist eine Torrichtung zum partiellen Massivumformen von flachen oder gedrungenen Werkstücken unter Verwendung einer horizontalen, das Werkstück schrittweise drehenden Auflage und mehrerer vertikal bzw. in einem Winkel kleiner 90 sowie parallel zur Werkstückauflage wirkender Umformwerkzeuge.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelost, daß vertikal und/oder im Winkel kleiner 90° sowie die horizontal zur Werkstückauflage wirkenden Preßstößel mit Werkzeugen symmetrisch zueinander versetzt und gleichmaßig verteilt einer drehenden Werkstückauflage zugeordnet sind.
In vorsugsweisen Ausführungen sind die Preßstößel schwenkbar angeordnet, ist die Werkstückauflage als auswechselbares Untergesenk ausgebildet und der Hub der Preßstößel verstell- und steuerbar.
Die um das Werkstück angeordneten, weggesteuerten Werkzeuge mit reduziertem Formspeichergrad formen durch eine Anzahl von Schlagen bzw, Pressungen das Werkstück zonen- und schrittweise um. Je nach geforderter Werkstückform können die Werkzeugaktivflachen unterschiedliche Größe bzw. Gestalt haben.
ä.
Die Vorrichtung kann mit einer Programmsteuerung ausgerüstet werden. Bei vergleichsweise kleinen Umformkraften sind flache und gedrungene Werkstucke mit einfachen Werkzeugen und ralativ hoher Umformgenauigkeit herstellbar, wobei der Einsatz der Torrichtung auch noch bei kleinen Stuckzahlen ökonomisch gerechtfertigt ist. Gerade bei letzterem,wird ihr besonderer Vorteil sichtbar.
Ausführungsbeispiel
In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 das Schema einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Draufsicht und
Pig. 2 den Schnitt A-A durch Pig. 1.
Auf einer Werkstückauflage 1, die beispielsweise Bestandteil eines Maschinentisches ist, liegt das Halbzeug (strichpunktierte Linie) bzw. das umgeformte Werkstück 2« Die Auflage ist schrittweise drehbar und in der Höhe verstellbar. Parallel zur Auflage 1 sind um da3 Werkstück-2 die Stößel 3 mit stirnseitig befestigten ümformwerkzeugen 4 angeordnet. Die Stößel werden hydraulisch gegen einen verstellbaren Anschlag 5 bewegt. Von oben wird das Werkstück mit den Werkzeugen 6 umgeformt. Sie werden senkrecht zur Auflage bzw. parallel zur Symmetrieachse des Werkstücks geführt und gemeinsam durch den Stößel oder Bar der Preß- bzw. Schmiedeeinrichtung angetrieben. Zwischen den Hüben wird die Auflage 1 mit dem Werkstück 2 schrittweise gedreht. Entsprechend einem vorgegebenen Programm erfolgt di e maschinelle Einstellung der Anschläge 5 und der Werkstückauflage 1 bis zum Erreichen der fertigen Form des Werkstücks Je nach den weiteren Anforderungen an die äußere Geometrie des Werkstückes 2 können zusätzlich Gesenke und unter einem Winkel zur Werkstückachse geführte obere Werkzeuge S eingesetzt werden»
, - η r η u;s η η .,. A Λ ί; ;' Ί

Claims (5)

  1. - _ 5 —
    Erfindungsanspruch
    1. Vorrichtung zum partiellen Massivumfornien von flachen oder gedrungenen Werkstücken, bestehend aus einer horizontalen, das Werkstück schrittweise drehenden Auflage und mehreren vertikal bzw, in einem Winkel kleiner 90° sowie parallel zur Werkstückauflage wirkenden Umformwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß vertikal und/oder in einem Winkel kleiner 90 sowie die horizontal zur Werkstückauflage wirkenden Preßstößel mit Werkzeugen (4;S) symmetrisch zueinander versetzt und gleichmäßig verteilt einer drehenden Werkstückauflage (1) zugeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Preßstößel mit den Werkzeugen schwenkbar sind,
  3. 3. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Werkstückauflage als auswechselbares Untergesenk ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Hub der Preßstößel verstell- und steuerbar ist,
  5. 5. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Werkzeuge an ihren Wirkflachen-unterschiedliche geometrische "Formen besitzen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DD23232081A 1981-08-03 1981-08-03 Vorrichtung zum partiellen massivumformen DD210182A3 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0226117A1 (de) * 1985-12-13 1987-06-24 L. SCHULER GmbH Vorrichtung zur Vereinzelung und zur Zufuhr von Prägestücken an einer Prägepresse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0226117A1 (de) * 1985-12-13 1987-06-24 L. SCHULER GmbH Vorrichtung zur Vereinzelung und zur Zufuhr von Prägestücken an einer Prägepresse

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