DD210228A1 - Vorrichtung zum einstellen von werkzeugtraegern an werkzeugmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum einstellen von werkzeugtraegern an werkzeugmaschinen Download PDF

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DD210228A1
DD210228A1 DD24354382A DD24354382A DD210228A1 DD 210228 A1 DD210228 A1 DD 210228A1 DD 24354382 A DD24354382 A DD 24354382A DD 24354382 A DD24354382 A DD 24354382A DD 210228 A1 DD210228 A1 DD 210228A1
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DD
German Democratic Republic
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machine tools
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sine
adjusting tool
tool carriers
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Application number
DD24354382A
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English (en)
Inventor
Harald Kowanski
Original Assignee
Kraftwerksanlagenbau Veb K
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf die winkelgerechte Einstellung von Werkzeugtraegern, insbesondere Dreh-, Fraes- und Rundschleifmaschinen. Ziel der Erfindung ist die Erreichung ener hohen Einstellgenauigkeit bei verringertem Aufwand. Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Einstellen von Werkzeugtraegern zu schaffen, die nach dem Prinzip der Lehrenkegel arbeitet und verstellbar ist. Die Aufgabe wird dadurch geloest, dass ein Sinuslineal auf durch Parallelendmasse unterstuetzten Zapfen ruht und mittels einer Spanneinrichtung auf einem Grundkoerper befestigt wird, der beispielsweise zwischen Spitzen einer Drehmaschine aufgenommen wird.

Description

Titel der Erfindung
Vorrichtung zum Einstellen von Werkzeugträgern an "Werkzeugmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
· Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen von ?ierkzeugträgern an r/erkzeugmaschinen, insbesondere an Dreh-, Fräs- und Rundschleifmaschinen,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, zum Kugeldrehen den Oberschlitten der Drehmaschine mit der auf dem Oberschlitten vorhandenen Gradeinteilung und dem dazugehörigen Nonius einzustellen. Die damit erreichbare Genauigkeit ist relativ gering, was mitunter ein mehrfaches Hachsteilen des Oberschlittens zur Folge hat3 Es ist weiter bekannt, die Einstellung des Oberschlittens entsprechend dem gewünschten Keger/vinkel nach einem sogenannten Lehrenkegel zu ermitteln. Dazu wird in den Drehmsißelhalter eine Meßuhr gescannt. Diese darf beim Bewegen des eingestellten Oberschlittens entlang dem in der Drehmaschine eingespannten Lehrenkegel keinen Ausschlag zeigen. Die damit erreichbare Genauigkeit wird allen Anforderungen gerecht. Nachteilig dabei ist, daß derartige Lehrenkegel nicht für alle Kegelwinkel angeboten werden. Für bestimmte Any/endungsf alle müssen deshalb ent sprechende Lehrenkegel angefertigt v/erden, ,vas sehr aufwendig ist und eine hohe Qualifikation seitens des Bearbeiters erfordert.
Eine weitere bekannte Methode ist die Einstellung des Oberschlittens mit Hilfe eines Winkelmessers, der an eine ebene Anlagefläche des Oberschlittens angelegt wird. Die Genauigkeit ist auch hier geringe
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine hohe Genauigkeit bei der Einstellung der Werkzeugträger von Werkzeugmaschinen bei gleichzeitiger Senkung des dafür erforderlichen Aufwandes zu erreichen,
'Darlegung des Wesens der Erfindung
Ss ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Einsteilen von Werkzeugträgern an Werkzeugmaschinen zu schaffen, die nach dem Prinzip der Lehrenkegel arbeitet, verstellbar ist und das Einstellen verschiedener Winkel
•j 5 ' in einem breiten Wertebereich ermöglicht, Srfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein auf in einem Grundkörper fest gelagertem Zapfen und einem durch Parallelendmaße unterstützten Zapfen liegende Sinuslineal mittels einer Spanneinrichtung auf dem Grundkörper befestigt wird und die dem Grundkörper· abgewandte Seite des Sinuslineals die Mantellinie eines Segels darstellt, Gemäß einem Merkmal der Erfindung besitzt der Grundkörper zur Aufnahme in die Werkzeugmaschine Zentrierbohrungen und/oder Einspannzapfen«
Entsprechend dem einzustellenden Winkel am Werkzeugträger werden die erforderlichen Parailelendmaßa unter den nicht fest gelagerten ZaDfen gelegt« Mittels der Suanneinrichtung wird das Sinuslineal auf dem Grundkcrper so befestigt daß. die zwischen Sinuslineai und dem Grundkörper befindliehen Zapfen und Parailelendmaße nicht mehr verschoben werden können«. Die Vorrichtung wird mit dem Grundkörper in die Werkzeugmaschine eingespannt. Danach wird in bekannter
_ -5
Weise eine Meßuhr in den Werkzeughalter gespannt und dieser so eingestellt, daß beim Bewegen entlang dem Sinuslineal, »vobei die Meßuhrspitze auf dieses aufliegt, kein Ausschlag an der Meßuhr zu erkennen ist,
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeisoiel näher erläutert werden«
In der zugehörigen Zeichnung zeigen Fig. 1: die Vorderansicht und F'ig, 2: die Seitenansicht* Auf dem gehärteten und geschliffenen Grundkörper 1 wird durch Auflegen von ein oder mehreren Parallelendmaßen 2 unter den Zapfen 3, daß auf den Zapfen 3 und 4 liegende Sinuslineal 5 entsprechend des vorgegebenen Zeichnungswinkal eingestellt. Mit der Spanneinrichtung 6 wird das Sinusli- »neal 5, bei gleichzeitigen: Klemmen der Zapfen 3 und 4 und der Paralleiendmaße 2, auf den Grundkörper 1 gescannt. Danach wird die erfindungsgemäße Vorrichtung mit deci Grundkörper 1 zwischen die Spitzen einer Drehmaschine gespannt und das . Sinuslineal 5 auf den Drehmeißelhalter a-usgerichtet» Eine Meßuhr wird in bekannter Weise so in den Drehmeißelhalter des Oberschlittans eingesoannt, daß-die Meß — uhrscitze auf der dem Grundkörper 1 abgewandten Seite des Sinuslineals 5 aufliegt bzw. zur Auflage kommt» Die Einstellung des Oberschiitüens wird nunmehr so vorgenehmen, daß dieser beim Bewegen entlang der in der Drehmaschine eingespannten erfindungsgemaßen Vorrichtung, an der Meßuhr keinen Ausschlag verursacht«
Mit der erfindung3gemäßen Vorrichtung lassen sich Winkelgrade von 0° bis 50° einseitig einstellen» Durch die Vorrichtung entfällt die Anfertigung entsprechender Lehrenkegel. Gleichzeitig wird durch das Einstellen nach Sinuslineal und Parallelendmaß eine hohe Genauigkeit erreicht.

Claims (2)

  1. Erfindungsansprüche
    1. Vorrichtung zum Einstellen von Werkzeugträgern an werkzeugmaschinen unter Verwendung eines Sinuslineala und ein oder mehr ere Parailelenamaße, gekennzeichnet dadurch, daß das auf in einem. Grundkörper (1) fest gelagertem Zapfen (4) und einem durch Parallelendmaße (2) unterstützten Zapfen (3) liegende Sinuslineal (5) mittels einer Spanneinrichtung (o) auf des. in einer werkzeugmaschine eingespannten Grundkörper (1) befestigt wird und die dem Grundkörper (1) abgewandte Seite des Sinuslineals (5) die Mantellinie eines Kegels darstellt.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Grundkörper (1·) zur Aufnahme in eine Werkzeugmaschine Zentrierbohrungen und/oder einen oder mehrere Spannzapfen besitzt,
    Hierzu 1 Scifo Zelchnuria^n
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