DD269342A1 - Verfahren und spannbacken zum lagegenauen spannen eben aufsetzbarer bauteile - Google Patents
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Abstract
Verfahren und Spannbacken zum lagegenauen Spannen eben aufsetzbarer Bauteile. Das Bauteil erhaelt Formelemente, die zusammen mit entsprechend geformten Spannbacken quer zur Spannrichtung positionierend wirken. Danach erfolgt seine Befoerderung zwischen mindestens zwei dieser Spannbacken und das Ausrichten auf sie. Schliesslich wird wenigstens einer von ihnen auf feststehendem Weg in Richtung Bauteil bis zum Form- und Kraftschluss bewegt. Figur
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und einen Spannbacken zum lagegenauen Spannen eben aufsetzbarer Bauteile. Ihr Hauptanwendungsgebiet ist die flexible Fertigungstechnik, insbesondere das Bestücken von Werkstückträgern.
Kleinere prismatische Bauteile werden in der Regel zwischen planparallelen Backen eines Schraubstockes gespannt, der auch einen Seitenanschlag haben kann. Wirken die Backen noch niederziehend, sind damit ebene Auflage des Bauteils sowie Feinpositionierung in Spannrichtung und Grobpositionierung quer zur Spannrichtung gewährleistet, wenn nicht zusätzliche seitlich angreifende Mittel auch in dieser Richtung Feinpositionierung bewirken.
Größere prismatische Bauteile werden zwischen mehreren, an verschiedenen Seiten angreifenden planparallelon Spannbacken gespannt, die auf Spannblöcken fest oder beweglich angeordnet sind. Die Feinpositionierung in drei Koordinaten geht hierbei jedoch auf Kosten der Zugänglichkeit zum gespann'en Bauteil. Außerde.n ist die Spannsicherheit nicht mehr gewährleistet, wenn das Spannen auf Werkstückträgern erfolgt, iie in unterschiedlicher Lage ein Fertigungssystem durchlaufen.
Aus diesem und aus Gründen geometrischer Vielfalt werden Bauteile auf dem Werkstückträger positioniert und anschließend mittels Spanneisen gegen die Grundfläche verspannt, wobei jedes andersgestaltete Bauteil neue Stütz- und Spannelemente erfordert. Umfangreiche Bausätze sind die Folge.
Bei einem weiteren Verfahren wird der Verschiedenartigkeit der Bauteile dadurch entsprochen, daß in verschiedenen Ebenen angeordnete Bestimm-, Stütz- und Spannelemente entsprechend der Goometrie jedes Bauteiles numerisch zugestellt werden (VDI-Zeitschrift, Düsseldorf 122 (1980) 15/16, S. 682). Das setzt zusätzliche NC-Achsen voraus und vermindert wieder die Zugänglichkeit zum gespannten Bauteil. Außerdem ist das Verfahren an die Werkzeugmaschine gebunden.
Ziel der Erfindung ist ein universell ehsetzbares und ohne Inanspruchnahme von NC-Achsen automatisierbares Spannverfahren, das eine hohe Spannsicherheit und gute Zugänglichkeit zum gespannten Bauteil gewährleistet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum lagegenauen Spannen eben aufsetzbarer Bauteile zu schaffen, bei dem das Positionieren und Spannen durch ein Minimum an unterschiedlichen Bewegungen im wesentlichen unabhängig von der Bauteilgeometrie erfolgt
Erf indung? gemäß wird diese Aufgabe durch folgende Schritte gelöst:
— Das Ein· oder Anbringen von Formelementen in oder an das Bauteil, die zusammen mit entsprechend geformten Spannbacken zumindest quer zur Spannrichtung positionierend wirken;
— das Zuführen und Aufsetzen des Bauteils zwischen mindestens zwei dieser Spannbacken;
— das Grobausrichten des Bauteiles derart, daß seine Formelemente etwa in Spannrichtung zeigen;
— das auf feststehendem Weg in Richtung Bauteil bis zum Form· und Kraftschluß erfolgende Bewegen wenigstens eines dieser Spannbacken.
einzusetzenden Spanneinrichtungen, woraus wiederum bessere Zugänglichkeit zum gespannten Bauteil folgt. Der gleichzeitige
ohne Inanspruchnahme von NC-Achsen und einen Einsatz sowohl an der Maschine als auch auf dem Werkstückträger.
eine zusätzliche Aufspannung entfällt.
ohnehin reduzierte Anzahl derWerkstOckträgerJe Fertigungssystem weiter reduzieren. Der Werkstückträger besitzt dannz.B. nurnoch im Rasterabstand Paare von Spannbacken.
vorpositioniert, ist niederziehendes Spannen energieärmer möglich.
angebracht werden.
zugewandten Seite mindestens ein Formelement, das mit entsprechenden Formelementen am oder im Bauteil korrespondiertund dieses wenigstens quer zur Spannrichtung positioniert.
bezüglich der Verteilung der Kraftkomponenten in Spannrichtung und in Richtung auf die Aufsetzebene sowie hinsichtlich
einem Werkstückträger zwischen erfindungsgemäßen Spannbacken grob ausgerichtetes Bauteil.
verjüngendem Kegelstumpfabschnittes 6 bildet.
durch einen Rasterabstand getrennte und auf die Form der Spannbacken 1 abgestimmte Spanntaschen 7 in gegenüberliegende
zwischen die auf dem Werkstückträger 8 angeordneten Spannbacken 1 zu befördern, daß diese entlang einer Geraden in die
Claims (10)
1. Verfahren zum lagegenauen Spannen eben aufsetzbarer Bauteile, gekennzeichnet durch das Ein· oder Anbringen von Formelementen (7) in oder an das Bauteil (4), die zusammen mit entsprechend geformten Spannbacken (1) wenigstens quer zur Spannrichtung positionierend wirken; das Zuführen und Aufsetzen des Bauteils (4) zwischen mindestens zwei dieser Spannbacken (1); das Grobausrichten des Bauteils (4) derart, daß die Formelemente (7) etwa in Spannrichtung zeigen; das auf feststehendem Weg in Richtung Bauteil (4) bis zum Form- und Kraftschluß erfolgende Bewegen wenigstens eines dieser Spannbacken (1).
2. Verfahren nach Ansp/uch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Formelemente (7) während der zur Bearbeitung der Grundfläche des Bauteils (4) notwendigen cirsten Aufspannung als Spanntaschen eingebracht werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Formelemente (7) <n vorbestimmten Rasterabständen ein- oder angebracht werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche von 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß das Zuführen und Grobausrichten mittels automatischer Handhabegeräte gleichzeitig erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Handhabegeräte formschlüssig an den Formelementen (7) des Bauteils (4) angreifen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche von 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß das Bauteil (4) vor dem Form- und Kraftschluß mit den Spannbacken (1) mittels Positionierbacken (9) in Spannrichtung vorpositioniert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Positionierbacken (9) an Positionierflächen angreifen, die in der ersten Aufspannung mit definiertem Maßbezug zu den Formelementen (7) am Bauteil (4) angebracht werden.
8. Spannbacken zum lagegenauen Spannen eben aufsetzbarer Bauteile, gekennzeichnet dadurch, daß er auf der dem Bauteil (4) zugewandten Seite mindestens ein Formelement besitzt, das mit entsprechenden Formelementen im Bauteil korrespondiert und dieses wenigstens quer zur Spannrichtung positioniert.
9. Spannbacken nach Anspruch 8, gekennzeichnet dadurch, daß sich das Formelemant zumindest in Spannrichtung verjüngt.
10. Spannbacken nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet dadurch, daß das Formelement als ein in Spannrichtung gewölbter Scheibenabschnitt (2) ausgebildet ist, dessen obere Deckfläche (3) parallel zur Aufsatzebene verläuft und dessen untere Deckfläche (5) die Grundlfäche eines sich in Richtung auf die Aufsatzebene verjüngenden Kegelstumpfabschnittes (6) bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31327388A DD269342A1 (de) | 1988-03-01 | 1988-03-01 | Verfahren und spannbacken zum lagegenauen spannen eben aufsetzbarer bauteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31327388A DD269342A1 (de) | 1988-03-01 | 1988-03-01 | Verfahren und spannbacken zum lagegenauen spannen eben aufsetzbarer bauteile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD269342A1 true DD269342A1 (de) | 1989-06-28 |
Family
ID=5597324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD31327388A DD269342A1 (de) | 1988-03-01 | 1988-03-01 | Verfahren und spannbacken zum lagegenauen spannen eben aufsetzbarer bauteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD269342A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4202989A1 (de) * | 1992-02-03 | 1993-08-05 | Trummer Achim Dr Ing Habil | Flexibles vorrichtungssystem in modularer baukastenbauweise |
| WO1999052678A1 (de) * | 1998-04-11 | 1999-10-21 | Lang Guenter | Spannsystem und -verfahren zum spannen von werkstücken |
| DE102019108737B3 (de) * | 2019-04-03 | 2020-10-08 | Lang Technik Gmbh | Anordnung, aufweisend eine Spannvorrichtung und Verfahren zum Einspannen eines Werkstücks |
| DE102007008132B4 (de) | 2007-02-19 | 2021-07-22 | Lang Technik Gmbh | Spannverfahren mit Nutzung einer Nullmarkierung |
-
1988
- 1988-03-01 DD DD31327388A patent/DD269342A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4202989A1 (de) * | 1992-02-03 | 1993-08-05 | Trummer Achim Dr Ing Habil | Flexibles vorrichtungssystem in modularer baukastenbauweise |
| WO1999052678A1 (de) * | 1998-04-11 | 1999-10-21 | Lang Guenter | Spannsystem und -verfahren zum spannen von werkstücken |
| DE102007008132B4 (de) | 2007-02-19 | 2021-07-22 | Lang Technik Gmbh | Spannverfahren mit Nutzung einer Nullmarkierung |
| DE102019108737B3 (de) * | 2019-04-03 | 2020-10-08 | Lang Technik Gmbh | Anordnung, aufweisend eine Spannvorrichtung und Verfahren zum Einspannen eines Werkstücks |
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