DD210959A1 - Zuendeinrichtung fuer kohlenstaubbrenner - Google Patents

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DD210959A1
DD210959A1 DD24001982A DD24001982A DD210959A1 DD 210959 A1 DD210959 A1 DD 210959A1 DD 24001982 A DD24001982 A DD 24001982A DD 24001982 A DD24001982 A DD 24001982A DD 210959 A1 DD210959 A1 DD 210959A1
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DD
German Democratic Republic
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ignition
burner
pulverized coal
ignition device
lance
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Application number
DD24001982A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Schuster
Holger Mueller
Helmut Brechelt
Gerhard Buck
Juergen Buettner
Manfred Schroeder
Gerhard Grosse
Wolfram Engert
Renate Woitkowiak
Klaus-Dieter Pohl
Original Assignee
Inst Energieversorgung
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D1/00Burners for combustion of pulverulent fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q3/00Igniters using electrically-produced sparks
    • F23Q3/008Structurally associated with fluid-fuel burners
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2207/00Ignition devices associated with burner

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Zuendeinrichtung fuer Kohlenstaubbrenner, die sich besonders fuer den Einsatz in Kohlenstaub-Drallbrennern fuer enge und hochbelastete Feuerraeume von Kleindampferzeugern eignet. Die erfindungsgemaesse Zuendeinrichtung ist sowohl zur Erstausruestung als auch zur nachtraeglichen Ausstattung bekannter Brenner vorgesehen. Aufgabe der Erfindung ist es, eine automatisch arbeitende, nur fuer die Dauer des Zuendvorganges an der Stelle des Entstehens der Brennerflamme positionierte und dem Kohlenstaubstrom minimal ausgesetzte Zuendeinrichtung zu entwickeln. Die erfindungsgemaesse Zuendeinrichtung besteht dazu aus einer das Zuendmedium fuehrenden und einer den Zuendfunken erzeugenden Lanze (2; 3), die in der Austrittsebene des Kohlenstaub-Luftgemisches (6) in einem spitzen Winkel zur Brennerachse (7) waehrend d. Zuendvorganges automatisch so positioniert werden, dass d. Zuendflamme im Zentrum des Kohlenstaub-Luftgemisch-Stromes brennt.

Description

Titel der Erfindung
Zündeinrichtung für Kohlenstaubbrenner
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Zündeinrichtung für Kohlenstaubbrenner, die sich insbesondere für den Einsatz in Kohlenstaub-Drallbrennern für enge und hochbelastete Feuerräume von Kleindampferzeugern eignet. Die erfindungsgemäße Zündeinrichtung ist sowohl zur ErStausrüstung als auch zur nachträglichen Ausstattung bekannter Brenner vorgesehen·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Zündung von Kohlenstaub-Brennern ist es bekannt, zunächst eine kleine Menge eines leichter brennbaren Mediums als Zündmedium einzusetzen. Dazu werden Zündeinrichtungen verwendet, in denen das Zündinediuni, beispielsweise Gas, Öl oder auch Kohlenstaub besonderer Konsistenz, mittels Lunte, elektrischem Funken oder Lichtbogen gezündet werden kann. Die Zuführung des Zündiaediums erfolgt durch sogenannte Lanzen, die entweder konzentrisch in der Kohlenstau b-/Lu ft zufuhr des eigentlichen Brenners oder von diesem räumlich getrennt in einem separaten Zündbrenner angeordnet sind. Bei Erzeugung der Zündflamme außerhalb des Brennerraumes kommt es vielfach zu einem hohen Einsatz von Zündbrennstoff, ehe eine stabile Brennerflamme
gezündet ist oder zu einer unvollständigen Verbrennung des Kohlenstaubes. Außerdem ist in solchen Anordnungen eine separate Flammenüberwachung für die Zündflamme erforderlich. Die Installation der Zündeinrichtung im Inneren der Brennstoffzuführung zum Brenner bewirkt zwar eine bessere Zündleistung, ist aber gleichzeitig mit einer erheblichen Behinderung des Kohlenstaub-/Luftstromes und starker Verschmutzung, Korrosion und Störanfälligkeit der Zündeinrichtung verbunden. Daa Positionieren und Richten der teilweise verschiebbar und/oder drehbar angeordneten Lanzen erfordert hohen manuellen Aufwand»
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, den Zündvorgang in an sich bekannten Kohlenstaub-Brennern brennstoffsparsam, sicher, kontrollierbar und ohne manuellen Aufwand ablaufen zu lassen und darüber hinaus eine Zündung auch dann noch zu erreichen, wenn die Kohlenstaubkonzentration im Trägermedium unterhalb zündfähiger Gemische liegt»
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine automatisch arbeitende, nur für die Dauer des Zündvorganges an der Stelle des Entstehens der Brennerflamme positionierte und dem Kohlenstaubstrom minimal ausgesetzte Zündeinrichtung für Kohlenstaubbrenner zu entwickeln.
Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die erfindungsgemäße Zündeinrichtung aus zwei an sich bekannten, erfindungsgemäß in einem spitzen Winkel zur Brennerachse und in Austrittsebene des Kohlenstaub-Luftgemisches angeordneten Lanzen, von denen eine das Zündmedium - beispielsweise Öl und ein geeignetes Zerstäubungsmittel - führt und die^sandere
Zündelektroden und den erforderlichen Elektroenergiezuführungen ausgerüstet ist· Beide Lanzen befinden sich in Buhestellung in schützenden Führungsrohren und werden nur für die Dauer des Zündvorganges über einen automatischen Antrieb unmittelbar vor der Austrittsöffnung des Kohlenstaub-Luftgemisches aus dem Brenner in den Feuerraum positioniert. Die der Zündeinrichtung erfindungsgemäß zugeordnete elektrische Steuereinheit ist so geschaltet, daß die öffnung des Kohl ens tau b/Luftgemis ch-Austritts, das Entstehen eines elektrischen Funkens zwischen den Zündelektroden sowie der Austritt des Zündmediums zeitgleich erfolgen und die Elektrodenlanze selbsttätig sofort nach Zündung des Zündmediums in Buhestellung zurückgefahren wird» während die Brennerlanze bis zur vollständigen Zündung des Kohlenstaub-Luftgemisches positioniert bleibt·
Durch die erfindungsgemäße Zündeinrichtung wird eine vollständige, stoßfreie und verzugslose Zündung des Kohlenstaubes und seine Verbrennung auch dann noch gewährleistet, wenn bei An- und Abfahrvorgängen vorübergehend die Staubkonzentration im Trägermedium unterhalb der Zündgrenze liegt. Gleichzeitig wird die elektronische Flammenüberwachung des Kohlenstaubbrenners bereits beim Zünden der Zündflamme aktiviert, so daß eine gesonderte Überwachung der Zündflamme nicht erforderlich ist· Durch Zurückfahren der Lanzen in Schutzrohre nach Beendigung des Zündvorganges und ihre Anordnung außerhalb des Kohlenstaubstromes wird die Lebensdauer der Zündeinrichtung wesentlich erhöht und der kontinuierliche Strom des Kohlenstaub-ZLuftgemisches nicht behindert. Die mit an sich bekannten Mitteln realisierbare elektrische Steuerung gewährleistet einen vollautomatischen Betrieb des Zündbrenners, und trägt wesentlich zu einer brennstoffsparenden
Fahrweise des gesamten Brenners bei. Die erfindimgsgemäße Einrichtung ist auch zur Nachrüstung bekannter Kohlenstau bbrenner geeignet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend in Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung näher erläutert werden:
Der Kohlenstaubbrenner ist mit Führungsrohren 1 versehen, in denen die Lanzen zur Führung des Zündmediums (Brennerlanze) 2 und die Elektrodenlanze 3 über Führungslager 4 geführt werden. Der Antrieb beider Lanzen erfolgt über Zahnradtriebe mit elektrischem Antriebsmotor 5. In Arbeitsstellung werden beide Lanzen an der Austrittsöffnung 6 des Kohlenstaubbrenners positioniert. Die Zufuhr des flüssigen Brennstoffes, zur Zündlanze 2, erfolgt über einen flexiblen Anschluß 8 und des Zerstäubungsmittels über Anschluß 9» Die elektrische Zündenergie wird der Elektrodenlanze 3 über die Zündkabel 10 zugeführt. Die Steuerung der einzelnen Funktionsabläufe erfolgt über eine nicht dargestellte elektrische Steuereinheit.

Claims (4)

Erfindungsanspruch
1. Zündeinrichtung, vorzugsweise für den Einsatz in Kohlenstaubbrennern, bestehend aus einer das Zündmedium führenden und einer den Zündfunken erzeugenden Lanze, gekennzeichnet dadurch, daß die Lanzen (2$3) während des Zündvorganges in der Austrittsebene des Kohlenstaub-/Luftgemisches (6) aus dem Brenner in einem spitzen Winkel zur Brennerachse (7) so positioniert sind, daß die Zündflamme im Zentrum des Kohlenstaub-Luftgemischstromes brennt.
2. Zündeinrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Lanzen (2j3) in Führungsrohren (1) in Längsrichtung verschiebbar gelagert sind,
3. Zündeinrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß den Lanzen (2;3) eine elektrische Steuereinheit für den automatischen Betrieb nebst Antrieb (5) zugeordnet ist.
4· Zündeinrichtung nach Punkt 1 bis 3> gekennzeichnet dadurch, daß die Brennerlanze (2) flüssigen oder gasförmigen Brennstoff nebst Zerstäubungsmittel führt und die Elektrodenlanze (3) mit Zündelektroden (11) sowie Elektroenergiezuführungen (10) ausgerüstet ist·
- Hierzu ein Blatt Zeichnung -
DD24001982A 1982-05-20 1982-05-20 Zuendeinrichtung fuer kohlenstaubbrenner DD210959A1 (de)

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