DD238557A1 - Verfahren und vorrichtung zur brennerzuendung fuer brennschneidmaschinen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur brennerzuendung fuer brennschneidmaschinen Download PDF

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DD238557A1
DD238557A1 DD27760585A DD27760585A DD238557A1 DD 238557 A1 DD238557 A1 DD 238557A1 DD 27760585 A DD27760585 A DD 27760585A DD 27760585 A DD27760585 A DD 27760585A DD 238557 A1 DD238557 A1 DD 238557A1
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DD
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ignition
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DD27760585A
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Hans-Joachim Telzer
Hans Froehlich
Volker Schauder
Thomas Madl
Hans-Joachim Roloff
Bernd Bauerfeind
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Zentralinstitut Schweiss
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q3/00Igniters using electrically-produced sparks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf das Zuenden eines Gasbrenners fuer Brennschneidmaschinen und -automaten. Ziel ist, die Leistungsfaehigkeit von Gasflammenbearbeitungseinrichtungen zu erhoehen. Nach der Aufgabe sind Massnahmen vorzusehen, die ein sicheres Zuenden von Gasbrennern gewaehrleisten. Erfindungsgemaess wird zwischen dem Gasbrenner und einem diesem gegenueber vorzugsweise isolierten elektrisch leitenden, insbesondere feilen- oder buerstenaehnlichen metallischen Gegenstand eine Niederspannung angelegt, wonach der elektrisch leitende Gegenstand mittels geringer Anpresskraft mit der Duesenmuendung des Gasbrenners in Beruehrung gebracht wird. Vorrichtungsmaessig ist ein Gasbrenner und ein elektrisch leitender Gegenstand miteinander so gekoppelt, dass ein mit dem elektrisch leitenden Gegenstand verbundener Mitnehmer mit einem Anschlag am Gasbrenner im Eingriff steht und der elektrisch leitende Gegenstand ueber mechanische Elemente verfuegt, die ihn bei Betaetigung des Mitnehmers an die Duesenmuendung fuehren, wobei prallel zu einer Niederspannungsquelle zwischen Gasbrenner und elektrisch leitendem Gegenstand vorzugsweise ein Kondensator geschaltet ist. Fig. 1

Description

Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens, insbesondere für stationäre Brennschneidmaschinen ist vorzugsweise so gebaut, daß der Gasbrenner oder die Brennerhalterung oder der Brennersupport und der elektrisch leitende Gegenstand mechanisch miteinander gekoppelt sind, wobei diese Kopplung so ausgebildet ist, daß der elektrisch leitende Gegenstand mit einem Mitnehmer verbunden ist, der mit einem Anschlag oder einer Einrastung am Gasbrenner, an der Brennerhalterung oder am Brennersupport in Eingriff steht und daß die Betätigungsrichtung des Mitnehmers vertikal oder horizontal ausgerichtet ist und daß am elektrisch leitenden Gegenstand mechanische Elemente, wie z. B. Gelenke und/oder Schraubengewinde, angeordnet sind, durch die der elektrisch leitende Gegenstand bei Betätigung des Mitnehmers an die Düsenmündung führbar ist und daß parallel zur Niederspannungsquelle zwischen dem Gasbrenners und dem elektrisch leitenden Gegenstand ein elektrischer Energiespeicher, vorzugsweise ein Kondensator oder eine Batterie, geschaltet ist. Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß mit einfachen mit geringem Aufwand ein sicheres Zünden der Brennerflamme gewährleistet wird, daß der Zündprozeß nicht durch Rußbildung oder die Gefahr von Nebenschlüssen gestört wird und daß Funktionsstörungen elektronischer Geräte in der Umgebung des Gasbrenner nicht auftreten, wobei gleichzeitig bei jedem Zündvorgang die Düsenmündung von technologisch hervorgerufenen Zunder- oder Schlackesatz gereinigt wird durch das Überstreifen des elektrisch leitenden Gegenstandes über die Düsenmündung. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß sich das Zündelement (elektrisch leitfähiger Gegenstand) nicht im Arbeitsbereich des Gasbrenners befindet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: die Ausgangsstellung der Vorrichtung Fig. 2: dieZünstellung der Vorrichtung.
Der Bewegungsablauf des Zündprozesses wird eingeleitet, indem durch einen Befehl der Gasbrenner 1 durch die Supporthubstange 2 über die normale obere Endposition hinausgefahren wird. Dabei wird der Anschlag 3 an der Supporthubstange 2 gegen den Mitnehmer 4 bewegt und bewegt seinerseits in der Hülse 5 die angeordnete Zugstange 6. Durch den im Schlitz 7 der Hülse 5 angeordneten Stift 8 wird der Drehstab 9 zwangsgeführt, so daß gegen die Kraft der Feder 10 der bürstenförmig ausgebildete elektrisch leitende Gegenstand 11 über die Düsenmündung 12 geführt wird in dem mit einer Isolierhalterung 13 an der Supporthubstange 2 befestigten Gasbrenner 1 ist der Pluspol einer Gleichspannungsquelle 14 und 42V angeschlossen. Der Minuspol der Gleichspannungsquelle 14 ist über die Masse von Support 15, Hülse 5, Stift 8, Drehstab 9 mit dem elektrisch leitenden Gegenstand 11 verbunden. Zwischen Plus- und Minuspol der Spannungsquelle 14 ist der Kondensator 16 parallelgeschaltet.
Sobald der elektrisch leitende Gegenstand 11 die Düsenmündung 12 berührt, wird hauptsächlich durch die schlagartige Entladung des Kondensators 16 ein Zündfunke an der Berührungsstelle erzeugt, der das Flammengasgemisch, das vor dem Berührungszeitpunkt zugeschaltet wurde, zündet.

Claims (2)

Erfindungsanspruch:
1. Verfahren zur Brennerzündung für Brennschneidmaschinen und -automaten, insbesondere zum Zünden eines Gasbrenners im vollautomatischen Zuschnitt von Blechteilen, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen einem Gasbrenner (1) und einem diesen gegenüber vorzugsweise isolierten elektrisch leitenden, insbesondere feilen- oder bürstenähnlichen metallischen Gegenstand (11) eine Niederspannung angelegt wird, und daß danach der elektrisch leitende Gegenstand (11) durch eine relativ geringe Anpreßkraft mit der Düsenmündung (12) des Gasbrenners (1) in Berührung gebracht wird.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasbrenner (1) oder die Brennerhalterung oder der Brennersupport (15) und der elektrisch leitende Gegenstand (11) mechanisch miteinander gekoppelt sind, wobei diese Kopplung so ausgebildet ist, daß der elektrisch leitende Gegenstand (11) mit einem Mitnehmer (4) verbunden ist, der mit einem Anschlag (3) oder einer Einrastung am Gasbrenner (1), an der Brennerhalterung oder am Brennersupport (15) in Eingriff steht und daß die Betätigungsrichtung des Mitnehmers (4) vertikal oder horizontal ausgerichtet ist und daß am elektrisch leitenden Gegenstand (11) mechanische Elemente, wie z. B. Gelenke und/oder Schraubengewinde, angeordnet sind, durch die der elektrisch leitende Gegenstand (11) bei Betätigung des Mitnehmers (4) an die Düsenmündung geführt wird und daß parallel zur Niederspannungsquelle zwischen dem Gasbrenner (1) und dem elektrisch leitenden Gegenstand (11) ein elektrischer Energiespeicher, vorzugsweise ein Kondensator (16) oder eine Batterie, geschaltet ist.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtung zur Brennerzündung für Brennerschneidmaschinen und -automaten, insbesondere zum Zünden eines Gasbrenners im vollautomatischen Zuschnitt von Blechteilen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß die Zündung von Brenngasen durch Zündbrenner erfolgt, die mit Hilfe von Glüh- oder Zündkerzen betrieben werden, wobei der Zündbrenner am Maschinenschneidbrenner befestigt wird und damit nachteiligerweise dessen Arbeitsraum einengt (DD-PS 95736; 132768; DE-AS 2819108). Die geringe Lebensdauer einer Glühkerze wirkt sich nachteilig auf die Zuverlässigkeit der gesamten Zündeinrichtung aus. Das Zünden mittels Hochspannung bzw. Hochfrequenz über Zündkerzen ist ebenfalls störanfällig, da durch den hohen Verschmutzungsgrad beim Brennschneiden und durch den Zündbrenner selbst der Nebenschlußwiderstand zum Zündkabel abnimmt, so daß durch abfließende Nebenströme ein sicheres Zünden des Gasgemisches nicht mehr gewährleistet ist. Außerdem wird durch die Feldemission von Hochfrequenz- bzw. Hochspannungsentladungen die Funktion elektronischer Einrichtungen, z.B. NC-Steuerungen, gestört. Dieser Nachteil wird auch nicht durch einen sogenannten Zündkopf beseitigt, der ein Gasgemisch, vorzugsweise beim Stadtgasbrenner angewandt, zündet. Das aus dem Gasbrenner ausströmende Gas wird teilweise durch den Zündkopf geleitet und soll durch Überschlag einer Hochspannung in der Zündkammer gezündet werden (DE-OS 1800487).
Weiterhin sind kompliziert aufgebaute Zündeinrichtungen und Sicherheitszündvorrichtungen bekannt, bei denen ebenfalls das Gasgemisch mittels Glühfaden gezündet wird (DE-PS 411271; DE-AS 1955483). Es ist auch bekannt, daß die Düsen von Gasschweiß- und Gasschneidbrennern während ihres Arbeitsprozesses durch Ruß, Zunder, Schlacke- und Metallspritzer vom zu bearbeitenden Material her verschmutzt werden, so daß sie in bestimmten Zeitabständen ausgebaut und gereinigt bzw. gegen neue ausgewechselt werden müssen. Die technologisch bedingte und zeitlich zunehmende Verschmutzung beeinträchtigt die Bearbeitungsleistung und -qualität. Der Düsenwechsel mindert die effektive Einsatzdauer der Flammenbearbeitungseinrichtungen, d. h. insbesondere der Brennschneidmaschinen.
Ziel der Erfindung
Durch die Erfindung ist die Leistungsfähigkeit von Gasflammenbearbeitungseinrichtungen, insbesondere von Verfahren und Vorrichtungen zum Gasschweißen und -schneiden zu erhöhen.
Das Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und Vorrichtung zu entwickeln und Maßnahmen vorzusehen, die ein sicheres Zünden von Gasbrennern für das Schweißen, Schneiden und ähnliche Arbeiten gewährleisten, wobei der Aufwand für das Reinigen der Brennerdüsen so zu vermindern ist, daß bisherige Leistungseinbußen derartiger Gasbrennereinrichtungen weitgehend ausgeschlossen sind.
Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen dem Gasbrenner und einem diesem gegenüber ansonsten isolierten elektrisch leitenden vorzugsweise feilen- oder bürstenähnlichen metallischen Gegenstand eine Niederspannung angelegt wird und daß danach dieser elektrisch leitende Gegenstand vorzugsweise mittels relativ geringer Anpreßkraft mit der Düsenmündung des Gasbrenners in Berührung gebracht wird.
DD27760585A 1985-06-21 1985-06-21 Verfahren und vorrichtung zur brennerzuendung fuer brennschneidmaschinen DD238557A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3718597A1 (de) * 1986-06-04 1987-12-10 Souji Kobayashi Schneidbrenner
EP0299210A1 (de) * 1987-07-11 1989-01-18 Messer Griesheim Gmbh Brennschneidmaschine zum Schneiden von Werkstücken

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DE3718597A1 (de) * 1986-06-04 1987-12-10 Souji Kobayashi Schneidbrenner
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