DD211329A1 - Hebevorrichtung fuer kleinen hub - Google Patents
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Abstract
Der Einsatz dieser Hebevorrichtung ist geeignet zum Heben, zur Montage, zu Instandhaltungsprozessen und bei Havarien v. Krananlagen u. schienengebundenen Fahrzeugen mit geringer Bodenfreiheit (Schiene und Kraftangriffspunkt) bei hoher Sicherheit. Grosse Lasten, die sich auf schmalen Grundflaechen befinden und durch geringe Bodenfreiheit nicht durch ein Lastaufnahmemittel angeschlagen werden koennen, lassen sich damit bewegen. Die Hebevorrichtung ist in allen Lagen (horizontal, vertikal, schraeg) einsetzbar. Ziel und Aufgabe ist es, eine Hebevorrichtung zu realisieren, die geeignet ist, durch den direkten Einsatz ohne koerperlichen Kraftaufwand und technischen Aufwand bei gleichzeitiger hoher Sicherheit, grosse Lasten bei geringer Bodenfreiheit anzuheben. Nach Fig.1 besteht die Hebevorrichtung aus einem Hubkolben (1) mit einer Nut (11), an dessen unterem Ende ein Flansch (2) zugeordnet ist, in einem Deckelflansch (4) sitzt und eine Membrane (6), die zwischen den inneren Auflageflaechen einer Bodendruckplatte (3) und dem Deckelflansch (4) befestigt ist und ueber den Flansch (2) mit dem Hubkolben (1) in Wirkverbindung steht.
Description
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Titel der Erfindung Hebevorrichtung für kleinen Hub Anv/endungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung "betrifft eine Hebevorrichtung für kleinen Hub, bestehend aus einer füllbaren Kammer» Steuerventilen und einem Arbeitszylinder.
Sie ist geeignet zxxm. Heben, zur Montage und zu Instandhaltongsprosessen von Krananlagen und schienengebundenen Fahrzeugen mit geringer Bodenfreiheit (Schiene und Kraftangriffspunkt) bei hoher Sicherheit, Ihr Einsatz ist auch dort von Vorteil, wo große Lasten sich auf schmalen Grundflächen befinden und durch geringe Bodenfreiheit das Lastaufnahmemittel nicht anzusetzen ist. Weiterhin ist sie geeignet bei Montage- und Instandhaltungsprozessen einzusetzen, bei welchen«, trots geringer Montage- und Baufreiheit, in horizontaler, vertikaler und schräger Lage Krafteinwirkungen erforderlich sind·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist eine Lastaufnahmevorrichtung in der Porm einer · Luftkissen-Hebevorrichtung bekannt, bei der aufblasbare
t .
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Kissen mit aufblasbaren Kammern zum Einsatz kommen und über Regelventile gesteuert werden· Der Nachteil dieser Luftkissen-Hebevorrichtung besteht darin, daß bei großen Lasten eine große Auflagefläche notwendig ist. Weiterhin erfordern sie große Druckmittel. Bei Schaden an Steuersystem und Luftkissen ist keine Sicherheit gegen Absenken der Last gegeben. Der Einsatz anderer Druckmittel außer Luft ist nicht möglich.
Informationsquelle: BED - OS 29 00 353 Int.-Cl.: B 66 F, 19/00
"Luftkissen-Hebevorrichtung"
Weiterhin ist ein "druckmittelbetriebener Hebebock, insbesondere Wagenheber" bekannt, bei dem ein geschlossener aufblasbarer Hohlkörper als Huborgan und zwei feste Grundplatten an den Stirnseiten, die zum Heben der Last dienen, zum Einsatz kommen.
^ Der Nachteil ist im Heben von kleinen Lasten, bedingt durch geringe Drücke und die elastische Seitenwand, zu sehen*
Informationsquelle: BED - OS 17 56 286
Int.-Cl.: B 66 f, 3/34 nat. Kl.: 35 d, 3/34 "Druckmittelbetriebener Hebebock, insbesondere Wagenheber"
Desweiteren liegt eine BED-Offenlegungsschrift vor, bei der großräumige schwere Lasten unter Verwendung von Druckkissen als Hubelemente, die getrennt voneinander die Lasten tragen und auch untereinander über Druckmittelleitungen verbunden werden können, gehoben und bewegt werden.
Ihr Nachteil liegt darin, daß für große Lasten eine große
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Auflagefläche erforderlich ist und eine geringe Sicherheit gegen das Absenken der lasten bei Schadensfall am Druckkissen besteht. Weiterhin ist eine große Kraftfläche not-. wendig. Zum Betreiben der Anlage ist eine Pumpe stets im Einsat25, um große Mengen an Druckmittel bereitzustellen. Der Einsatz des Druckmittels kann nicht variabel gestaltet werden.
Informationsquelleί BED - OS 19 52 365 Int.-Gl.ί B 66 f, 11/00
nat. Kl.: 35 d, 11/00 "Stützvorrichtung gür großräumige schwere Bauteile, Bauwerke oder dgl."
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Hebevorrichtung für kleinen Hub zu erreichen, die geeignet ist, durch den direkten Einsatz der Hebevorrichtung Krananlagen sowie schienengebundene Fahrzeuge von hohem Gewicht ohne hohen technischen Aufwand und körperlichen Kraftaufwand bei gleichzeitig hoher Sicherheit anzuheben, wobei die geringe Freiheit zwischen Kraftangriffspunkt und Schiene bzw, ebener Erde und dem hohen Eigengewicht Beachtung finden müssen,,
Desweiteren ist das Ziel dieser erfinderischen Lösung, ein Bedürfnis, das seit dem Bau von Krananlagen größeren Gewichts mit geringer Bodenfreiheit bis 4-0 mm besteht, zu befriedigen, indem diese Krananlagen bei Instandhaltungsprozessen und Häwarien an Ort und Stelle ohne technischen Aufwand und mit geringem Zeitaufwand anheben zu können.
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hebevorrichtung für kleinen Hub zu schaffen, die in ihren Abmaßen der geringen Bauhöhe und der zur Verfügung stehenden Auflagefläche entspricht sowie die erforderliche Druckkraft zum Heben der schweren Lasten aufbringt und eine hohe Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Absenken der Lasten garantiert.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Hubkolben mit einer Nut, an dessen unterem Ende ein Plansch zugeordnet ist, in einem Deckelflansch sitzt, und eine Membrane, die zwischen den inneren Auflageflächen einer Bodendruckplatte und dem Deckelflansch befestigt ist, und über einen Plansch mit dem Hubkolben in Wirkverbindung steht.
Die Nut ist zur Aufnahme einer Sicherung vorgesehen,, Der Bodendruckplatte ist für das Pullen der Druckkammer mittels Druckmittel ein Rückschlagventil und ein Einlaufkanal und für das Senken des Hubkolbens ein Auslaßkanal mit Kugelventil zugeordnet.
Die Punktion der erfinderischen Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß bei Zufuhr des Druckmittels in die Druckkammer die Membrane von der Bodendruckplatte abgehoben wird und diese den Hubkolben aus dem Deckelflansch drückt, Nachdem der Habkolben bis zum Anschlag ausgefahren ist, wird in die über dem Deckelflansch herausragende Nut dee Hufokolbens eine Sicherung eingesetzt. Anschließend wird die Druckkammer über das Kugelventil entlüftet, und das Hebezeug ist drucklos*
Zum Senken der Last wird der Hubkolben wieder durch ein Druckmittel, das in die Druckkammer gedruckt wird, über die Membrane angehoben und die Sicherung aus der Nut des Hubkolbens entfernt. Durch Ablassen des Druckmittels über
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das Kugelventil wird durch, die auf den Hubkolben wirkende Kraft der Hubkolben in den Hohlraum der Hebevorrichtung geschoben·
Die Ausführung dieser Hebevorrichtung läßt einen Einsatz für große Lasten bei geringer Bodenfreiheit mit kleiner Kraftangriffsfläche zu. Desweiteren benötigt man eine geringe Kraftableitungsfläche.
Die Wirkungsrichtung der Hebevorrichtung ist variabel anwendbar (horizontal, vertikal oder schräg), wobei der Hubkolben in der jeweiligen Wirkungsrichtung arbeitet.
Durch die geringe Eigenmasse der Hebevorrichtung, ihre hohe Sicherheit beim Halten der Last ist sie universell bei Montage und Instandhaltungsprozessen einsetsbar. Der Pertigungsauf wand ist durch die geringe Anzahl von Einzelteilen und der geringen mechanischen Bearbeitung kostengünstig.
Die Hebevorrichtung ist robust, unterliegt einem geringen Verschleiß, bedarf trotz erhöhter Schmutzbedingungen beim Einsatz einer geringen Wartung, ist bedienungsarm und benötigt keine Abdichtungselemente für den Hubkolben. Weiterhin liegt ein Vorteil in der Anpassung des Hubkolbens bei nicht parallel liegender Kraftangriffs- und Ableitungsfläche, im Verbrauch von Energie und in der variablen Verwendung von gasförmigen oder flüssigen Druckmitteln.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand der beiliegenden Zeichnungen mit
Pig. 1 Darstellung der zweckmäßigen Ausführung der Hebevorrichtung in drucklosem Zustand
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Fig. 2 Darstellung der zweckmäßigen Ausführung der Hebevorrichtung unter Druck
erläutert.
Die in der Fig. 1 dargestellte Lösung einer Hebevorrichtung für kleinen Hub besteht aus einem Hubkolben 1 mit einem Flansch 2, einer Bodendruckplatte 3, die mit einem Deckel» flansch 4 fest verbunden ist. Ein Hohlraum 5 wird von der Bodendruckplatte 3 und dem Deckelflansch 4 umschlossen« Zwischen dem Deckelflansch 4 und der Bodendruckplatte 3 befindet sich eine Membrane 6, die durch die inneren Auflageflächen der Bodendruckplatte 3 und dem Deckelflansch gehalten wird. Der Hubkolben 1 wird vom Deckelflansch 4 geführt. In der Bodendruckplatte 3 befindet sich ein Einlaßkanal 7» dem ein Rückschlagventil zugeordnet ist und ein Auslaßkanal,9» an dessen Ende ein Kugelventil angebracht ist«
IXber das Rückschlagventil 8 und den Einlaßkanal 7 wird die Hebevorrichtung mittels Druckmittel unter Druck gesetzt. Durch den Auslaßkanal 9 und das Kugelventil 10 wird die Druckkammer entspannt
Im drucklosen Zustand liegt die Membrane 6 an der Innenseite der Bodendruckplatte 3 an, und der Hubkolben 1 sitzt durch, sein Eigengewicht mit dem Flansch 2 auf der Membrane 6, wobei eine Nut 11 des Hubkolbens 1 sich in dem Hohlraum 5 befindet.
In Rg. 2 wird die Hebevorrichtung für kleinen Hub unter Druck in der Weise dargestellt, daß,nachdem das Druckmittel über den Einlaßkanal 7 zwischen der Bodendruckplatte 3 und der Membrane 6 eintritt, sich eine Druckkammer 12 ausbildet j, die Membrane 6 den Hubkolben 1 bis zum Anschlag des Flansches 2 mit dem Deckelflansch 4 aus dem Hohlraum 5 drückte Der Hohlraum 5 wird durch die Membrane 6 verdrängt« Wenn der Hubkolben 1 bis zum
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Anschlag ausgefahren ist, wird dann in die beiden Nuten des Hubkorbens 1 eine Sicherung 15 eingelegt. Über das Kugelventil 10 kann der Druckraum 12 entspannt werden· Der Hubkolben 1 bleibt durch die Sicherungszangen 13 in Arbeitsstellung.
Zum Absenken des Hubkolbens 1 wird die Hebevorrichtung mit dem Druckmittel über den Einlaßkanal 7 so unter Druck gesetzt, daß die Sicherung 13 aus der Nut 11 entfernt werden kann. Anschließend wird die Druckmittelzufuhr unterbrochen und die Druckkammer 12 durch das Kugelventil entspannt. Die Membrane 6 verdrängt durch den Druck des Hubkolbens 1 die Druckkammer 12, und es bildet sich der Hohlraum 5 oberhalb der Membrane 6 aus, in welchen gleichzeitig der Hubkolben 1 versenkt wird, ·
Claims (3)
1* Hebevorrichtung für kleinen Hub, bestehend aus einer füllbaren Kammer, Steuerventilen und einem Arbeitszylinder, dadurch gekennzeichnet, daß · ein Hubkolben (1) mit einer Nut (11), an dessen unterem Ende ein Plansch (2) zugeordnet ist, in einem Deckelflansch (4) sitzt und eine Membrane (6), die zwischen den inneren Auflageflächen einer Bodendruckplatte (3) und dem Deckelflansch (4) befestigt ist und über den Plansch (2) mit dem Hubkolben (1) in Wirkverbindung steht»
2«, Hebevorrichtung für kleinen Hub nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (11) eine Sicherung (13)
aufnimmt, .
3* Hebevorrichtung für kleinen Hub nach Punkt 1 und Punkt 2? dadurch gekennzeichnet, daß der Bodendruckplatte (3) ein Rückschlagventil (8), ein Einlaßkanal (7), ein Auslaßkanal (9) und ein Kugelventil (10) zugeordnet ist. . . .Ζ' ' .' . ·\
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23652381A DD211329B1 (de) | 1981-12-31 | 1981-12-31 | Hebevorrichtung mit kleinem hub |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD23652381A DD211329B1 (de) | 1981-12-31 | 1981-12-31 | Hebevorrichtung mit kleinem hub |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD211329A1 true DD211329A1 (de) | 1984-07-11 |
| DD211329B1 DD211329B1 (de) | 1987-01-28 |
Family
ID=5536051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD23652381A DD211329B1 (de) | 1981-12-31 | 1981-12-31 | Hebevorrichtung mit kleinem hub |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD211329B1 (de) |
-
1981
- 1981-12-31 DD DD23652381A patent/DD211329B1/de active IP Right Grant
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD211329B1 (de) | 1987-01-28 |
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