DD211329B1 - Hebevorrichtung mit kleinem hub - Google Patents

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DD211329B1
DD211329B1 DD23652381A DD23652381A DD211329B1 DD 211329 B1 DD211329 B1 DD 211329B1 DD 23652381 A DD23652381 A DD 23652381A DD 23652381 A DD23652381 A DD 23652381A DD 211329 B1 DD211329 B1 DD 211329B1
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DD
German Democratic Republic
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lifting device
reciprocating piston
flange
pressure
lifting
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DD23652381A
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DD211329A1 (de
Inventor
Hans-Joachim Pohlmann
Gerd Ritze
Original Assignee
Stassfurt Veb Chemieanlagenbau
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Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung mit kleinem Hub, bestehend aus einerfüllbaren Kammer, Steuerventilen und einem Arbeitszylinder.
Sie ist geeignet zum Heben, zur Montage- und Instandhaltungsprozessen von Krananlagen und schienengebundenen Fahrzeugen mit geringer Bodenfreiheit (Schiene und Kraftangriffspunkt) bei hoher Sicherheit. Ihr Einsatz ist auch dort von Vorteil, wo große Lasten sich auf schmalen Grundflächen befinden und durch geringe Bodenfreiheit das Lastaufnahmemittel nicht anzusetzen ist. Weiterhin ist sie geeignet bei Montage- und Instandhaltungsprozessen einzusetzen, bei welchen, trotz geringer Montage- und Baufreiheit, in horizontaler, vertikaler und schräger Lage Krafteinwirkungen erforderlich sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist eine Lastaufnahmevorrichtung nach der Patentschrift DE-OS 2900353 in der Form einer Luftkissen-Hebevorrichtung bekannt, bei der aufblasbare Kissen mit aufblasbaren Kammern zum Einsatz kommen und über Regelventile gesteuert werden.
Der Nachteil dieser Luftkissen-Hebevorrichtung besteht darin, daß bei großen Lasten eine große Auflagefläche notwendig ist.
Weiterhin erfordern sie große Druckmittel. Bei Schäden an Steuersystem und Luftkissen ist keine Sicherheit gegen Absenken der Last gegeben. Der Einsatz anderer Druckmittel außer Luft ist nicht möglich.
Weiterhin ist ein „Druckmittelbetriebener Hebebock, insbesondere Wagenheber" nach der DE-OS 17 56286 bekannt, bei dem ein geschlossener aufblasbarer Hohlkörper als Huborgan und zwei feste Grundplatten an den Stirnseiten, die zum Heben der Last dienen, zum Einsatz kommen.
Der Nachteil ist im Heben von kleinen Lasten, bedingt durch geringe Drücke und die elastische Seitenwand, zu sehen.
Des weiteren liegt eine DE-Offenlegungsschrift 1952365 vor, bei dergroßräumige schwere Lasten unter Verwendung von Druckkissen als Hubelemente, die getrennt voneinander die Last tragen und auch untereinander über Druckmittelleitungen verbunden werden können, gehoben und bewegt werden.
Ihr Nachteil liegt darin, daß für große Lasten eine große Auflagefläche erforderlich ist und eine geringe Sicherheit gegen das Absenken der Lasten bei Schadensfall am Druckkissen besteht. Weiterhin ist eine große Kraftfläche notwendig. Zum Betreiben der Anlage ist eine Pumpe stets im Einsatz, um große Mengen an Druckmittel bereitzustellen. Der Einsatz des Druckmittels kann nicht variabel gestaltet werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Hebevorrichtung mit kleinem Hub zu erreichen, die geeignet ist, durch den direkten Einsatz der Hebevorrichtung Krananlagen sowie schienengebundene Fahrzeuge von hohem Gewicht ohne hohen technischen Aufwand und körperlichen Kraftaufwand bei gleichzeitig hoher Sicherheit anzuheben, wobei die geringe Freiheit zwischen Kraftangriffspunkt und Schiene bzw. ebener Erde und dem hohen Eigengewicht beachtung finden müssen. Des weiteren ist das Ziel dieser erfinderischen Lösung, ein Bedürfnis, das seit dem Bau von Krananlagen größeren Gewichts mit geringer Bodenfreiheit bis 40 mm besteht, zu befriedigen, indem diese Krananlagen bei Instandhaltungsprozessen und Havarien an Ort und Stelle ohne technischen Aufwand und mit geringem Zeitaufwand anheben zu können.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hebevorrichtung mit kleinem Hub zu schaffen, die in ihren Abmaßen der geringen Bauhöhe und der zur Verfügung stehenden Auf lagefläche entspricht sowie die erforderliche Druckkraft zum Heben der schweren Lasten aufbringt und eine hohe Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Absenken der Lasten garantiert.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Hubkolben mit einer Nut, an dessen unterem Ende ein Flansch zugeordnet ist, in einem Deckelflansch sitzt, und eine Membrane, die zwischen den inneren Auflageflächen einer Bodendruckplatte, der ein Rückschlagventil, ein Einlaßkanal, ein Auslaßkanal und ein Kugelventil zugeordnet sind, und dem Deckelflansch befestigt ist, und über einen Flansch mit dem Hubkolben in Wirkverbindung steht. Die Nut ist zur Aufnahme einer Sicherung vorgesehen.
Die-Funktion der erfinderischen Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß bei Zufuhr des Druckmittels in die Druckkammer die Membrane von der Bodendruckplatte abgehoben wird und diese den Hubkolben aus dem Deckelflansch drückt. Nachdem der Hubkolben bis zum Anschlag ausgefahren ist, wird in die über dem Deckelflansch herausragende Nut des Hubkolbens eine Sicherung eingesetzt. Anschließend wird die Druckkammer über das Kugelventil entlüftet, und das Hebezeug ist drucklos.
Zum Senken der Last wird der Hubkolben wieder durch ein Druckmittel, das in die Druckkammer gedrückt wird, über die Membrane angehoben und die Sicherung aus der Nut des Hubkolbens entfernt. Durch Ablassen des Druckmittels über das Kugelventil wird durch die auf den Hubkolben wirkende Kraft der Hubkolben in den Hohlraum der Hebevorrichtung geschoben.
Die Ausführung dieser Hebevorrichtung läßt einen Einsatz für große Lasten bei geringer Bodenfreiheit mit kleiner Kraftangriffsfläche zu. Des weiteren benötigt man eine geringe Kraftableitungsfläche.
Die Wirkungsrichtung der Hebevorrichtung ist variabel anwendbar (horizontal, vertikal oder schräg), wobei der Hubkolben in der jeweiligen Wirkungsrichtung arbeitet.
Durch die geringe Eigenmasse der Hebevorrichtung, ihre hohe Sicherheit beim Halten der Last ist sie universell bei Montage- und Instandhaltungsprozessen einsetzbar. Der Fertigungsaufwand ist durch die geringe Anzahl von Einzelteilen und der geringen mechanischen Bearbeitung kostengünstig.
Die Hebevorrichtung ist robust, unterliegt einem geringen Verschleiß, bedarf trotz erhöhter Schmutzbedingungen beim Einsatz einer geringen Wartung, ist bedienungsarm und benötigt keine Abdichtungselemente für den Hubkolben. Weiterhin liegt ein Vorteil in der Anpassung des Hubkolbens bei nicht parallel liegender Kraftangriffs- und Ableitungsfläche, im Verbrauch von Energie und in der variablen Verwendung von gasförmigen oder flüssigen Druckmitteln.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand der beiliegenden Zeichnung mit
Fig. 1: Darstellung der zweckmäßigen Ausführung der Hebevorrichtung in drucklosem Zustand Fig. 2: Darstellung der zweckmäßigen Ausführung der Hebevorrichtung unter Druck
erläutert.
Die in der Fig. 1 dargestellte Lösung der Hebevorrichtung mit kleinem Hub besteht aus einem Hubkolben 1 mit einem Flansch 2, einer Bodendruckplatte 3, die mit einem Deckelflansch 4fest verbunden ist. Ein Hohlraum 5 wird von der Bodendruckplatte 3 und dem Deckelflansch 4 umschlossen. Zwischen dem Deckelflansch 4 und der Bodendruckplatte 3 befindet sich eine Membrane 6, die durch die inneren Auflageflächen der Bodendruckplatte 3 und dem Deckelflansch 4 gehalten wird. Der Hubkolben 1 wird vom Deckelflansch 4 geführt. In der Bodendruckplatte 3 befindet sich ein Einlaßkanal 7, dem ein Rückschlagventil 8 zugeordnet ist, und ein Auslaßkanal 9, an dessen Ende ein Kugelventil 10 angebracht ist.
Über das Rückschlagventil 8 und den Einlaßkanal 7 wird die Hebevorrichtung mittels Druckmittel unter Druck gesetzt. Durch den Auslaßkanal 9 und das Kugelventil 10 wird die Druckkammer entspannt.
Im drucklosen Zustand liegt die Membrane 6 an der Innenseite der Bodendruckplatte 3 an, und der Hubkolben 1 sitzt durch sein Eigengewicht mit dem Flansch 2 auf der Membrane 6, wobei eine Nut 11 des Hubkolbens 1 sich in dem Hohlraum 5 befindet.
In Fig. 2 wird die Hebevorrichtung mit kleinem Hub unter Druck in der Weise dargestellt, daß, nachdem das Druckmittel über den Einlaßkanal 7 zwischen der Bodendruckplatte 3 und der Membrane 6 eintritt, sich eine Druckkammer 12 ausbildet, die Membrane 6 den Hubkolben 1 bis zum Anschlag des Flansches 2 mit dem Deckelflansch 4 aus dem Hohlraum 5 drückt. Der Hohlraum 5 wird durch die Membrane 6 verdrängt. Wenn der Hubkolben 1 bis zum Anschlag ausgefahren ist, wird dann in die beiden Nuten 11 des Hubkolbens 1 eine Sicherung 13 eingelegt. Über das Kugelventil 10 kann der Druckraum 12 entspannt werden. Der Hubkolben 1 bleibt durch die Sicherungszangen 13 in Arbeitsstellung.
Zum Absenken des Hubkolbens 1 wird die Hebevorrichtung mit dem Druckmittel über den Einlaßkanal 7 so unter Druck gesetzt, daß die Sicherung 13 aus der Nut 11 entfernt werden kann. Anschließend wird die Druckmittelzufuhr unterbrochen und die Druckkammer 12 durch das Kugelventil 10 entspannt. Die Membrane 6 verdrängt durch den Druck des Hubkolbens 1 die Druckkammer 12, und es bildet sich der Hohlraum 5 oberhalb der Membrane 6 aus, in welchen gleichzeitig der Hubkolben 1 versenkt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
DE-OS 2550898 (B 66 F, 3/40); 2900353 (B 66 F, 19/00); DE-OS 1952365 (B 66 F, 11/00); 1756286 (B 66 F, 3/34) DE-OS 1816473 (35 d, 5/04)
DRP 395103 (35 d, 5/04)

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Hebevorrichtung mit kleinem Hub, bestehend aus einerfüllbaren Kammer, Steuerventilen und einem Arbeitszylinder, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hubkolben (1) mit einer Nut (11), an dessen unterem Ende ein Flansch (2) zugeordnet ist, in einem Deckelflansch (4) sitzt und eine Membrane (6), die zwischen den inneren Auflageflächen einer Bodendruckplatte (3), der ein Rückschlagventil (8), ein Einlaßkanal (7), ein Auslaßkanai (9) und ein Kugelventil (10) zugeordnet sind, und dem Deckelflansch (4) befestigt ist und über den Flansch (2) mit dem Hubkolben (1) in Wirkverbindung steht.
  2. 2. Hebevorrichtung mit kleinem Hub nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (11) eine Sicherung (13) aufnimmt.
DD23652381A 1981-12-31 1981-12-31 Hebevorrichtung mit kleinem hub DD211329B1 (de)

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DD23652381A DD211329B1 (de) 1981-12-31 1981-12-31 Hebevorrichtung mit kleinem hub

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DD23652381A DD211329B1 (de) 1981-12-31 1981-12-31 Hebevorrichtung mit kleinem hub

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DD211329A1 DD211329A1 (de) 1984-07-11
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