DD211373A5 - Verfahren und vorrichtung zum entwaessern gewaschener waeschestuecke - Google Patents

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DD211373A5
DD211373A5 DD82242251A DD24225182A DD211373A5 DD 211373 A5 DD211373 A5 DD 211373A5 DD 82242251 A DD82242251 A DD 82242251A DD 24225182 A DD24225182 A DD 24225182A DD 211373 A5 DD211373 A5 DD 211373A5
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Guenter Stuehmeier
Karl Holzinger
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Kannegiesser H Gmbh Co
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entwaessern gewaschener Waesche. Durch die Erfindung soll eine wirtschaftliche, insbesondere energiesparende Arbeitsweise bei Gewaehrleistung gleichbleibender Qualitaet zur Verfuegung gestellt werden, wobei die Aufgabe darin besteht, dass die Stroemungsentwaesserung mit geringem Energieaufwand durchgefuehrt, eine geringe Feinknittrigkeit nach dem Mangeln bzw. Buegeln gegeben ist, geringe Schwankungen der Restfeuchte vorhanden sind und eine Entleerung des zylindrischen Behaelters nach dem Entwaesserungsvorgang moeglich ist. Erfindungsgemaess wird das dadurch erreicht, dass die Waeschestuecke vor der Stroemungsentwaesserung durch mechanischen Druck entwaessert werden. Die Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens sieht vor, dass der Behaelterdeckel als in der Hoehe bewegbarer, in den Behaelter ein- und ausfuehrbarer sowie mechanisch unmittelbar auf die Waesche aufdrueck-(press)barer Druckstempel bzw. Stempelplatte ausgebildet ist.

Description

2 U 2 2 5 1 2 "^" Ββ*Ί*η» *·* 25.3.1983 • AP D 06 P/242 251/2
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Verfahren und Vorrichtung zum Entwässern gewaschener Wäschestücke
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entwässern gewaschener Wäschestücke, bei dem die Wäschestücke in einen zylindrischen Behälter mit unterer, luft- und wasserdurchlässiger Gegendruckplatte eingebracht und nach dem Schließen des oberen Behälterdeckels desselben mittels von oben nach unten strömender Luft entwässert werden (Strömungsentwässerung), sowie eine Vorrichtung, die insbesondere zur Durchführung des Verfahrens geeignet ist·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei einem bekannten Verfahren vorgenannter Art und einer Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, US-PS 4 128 947, erfolgt die Strömungsentwässerung mittels heißer Luft von 135 bis 190 0C. Die Luft strömt mit einem Druck von ca· 0,7 bar durch die Wäschestücke« Bei einem weiterhin bekannten Verfahren und einer Vorrichtung zur Durchführung demselben, DE-AS 2 940 217, erfolgt die Strömungsentwässerung mittels des in Wäschereien üblicherweise verwendeten Hochdruck-Sattdampfes von ca. 10 bis 13 bar«, Dieser Dampf wird unmittelbar vor seiner Einleitung in den zylindrischen Behälter zunächst durch einen Dampftrockner^ und sodann durch eine Druckmindereinrichtung geführt, so daß dieser wahlweise mit 2 oder 5 bar in den Behälter geleitet werden kann· Die Wäschestücke werden somit in diesem Fall mittels getrocknetem und im Rahmen der Druckreduzierung überhitztem Dampf von ca. 180 0O entwässert· Während im ersten
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Pail, der US-PS 4 128 947, der Grad der durch die Str'dmungsentwässerung mittels heißer Luft erzielten Entwässerung nicht angegeben ist, ist im zweiten Fall, der DE-AS 2 940 217, der Grad der mittels Dampf erzielten Entwässerung bzw· Restfeuchte mit ca· 35 % angegeben· Der Entwässerungsvorgang dauert bei der Dampfentwässerung etwa 40 bis 60 Sekunden je Charge· Im ersten Fall ist aufgrund des geringen Druckes (ca· 0,7 bar), mit dem die heiße Luft durch die Wäschestücke strömt, eine Entwässerung auf eine Restfeuchte von ca· 35 % nicht möglich, zumindest nicht in der vorgenannten Zeit· Das bekannte Heißluftströmungsverfahren und die Vorrichtung zur Durchführung desselben sind somit für eine wirtschaftliche Entwässerung gewaschener Wäschestücke nicht verwendbar·
Bei beiden bekannten Formen der Strömungsentwässerung, US-PS 4 128 947 » heiße Luft, DE-AS 29 40 217 überhitzter Dampf, ist nach dem Füllen des mit Rücksicht auf den Füllvorgang verhältnismäßig groß zu bemessenden Entwässerungsbehälters sowie dem Schließen des Behälterdeckels desselben zunächst der obere nicht bzw· nicht vollständig mit Wäsche gefüllte Teil des Behälters mit dem Strömungsmittel (Luft bzw· Dampf) zu füllen· Weiterhin aber auch der freie obere Raum des Behälters, der nach einem ersten leichten Zusammendrücken der Wäsche mittels einer luft- bzw« dampfdurchlässigen Auflageplatte zusätzlich entsteht· Die den Wäschehaufen im Behälter an der oberen Seite egalisierende, ferner das Strömungsmittel verteilende Auflageplatte ist im ersten Fall (US-PS 4 128 947) dargestellt, im zweiten Fall (DE-AS 2 940 217) nicht, jedoch in der Praxis vorhanden« Es wird somit in beiden Fällen konetruktionsbedingt mehr Strömungsmittel verbraucht, als an
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sich für den Entwässerungsvorgang erforderlich, was nicht energiesparend und damit nachteilig ist· Die konstruktionsbedingte Füllung des oberen, nicht mit Wäsche gefüllten Behälterraumes (Stauraum) vor Beginn des eigentlichen Entwässerungsvorganges mit Strömungsmittel ist weiterhin aber auch zeitaufwendig·
Bei beiden bekannten Formen der Strömungsentwässerung (US-PS 4 128 947, DB-AS 2 940 217) ist ferner von Nachteil, daß sehr energieaufwendige Strömungsmittel verwendet werden, die darüber hinaus aufgrund deren hohen Temperaturen (135 bis 190 bzw· 180 0C), zumindest beim Entwässern von aus Mischgeweben (Baumwolle und Synthetics) hergestellten Wäschestücken, zu einer auch noch nach dem an das Entwässern anschließenden Mangeln bzw« Bügeln der Wäschestücke sichtbaren Feinknittrigkeit derselben führt· Die verwendeten Strömungsmittel führen somit zu einem schlechteren Glätteffekt als bei einem Entwässern der Wäschestücke in herkömmlicher Weise, beispielsweise mittels sogenannter Membran-Entwässerungspressen·
Es sind schließlich noch ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Strömungsentwässerung mittels überhitzten Heißdampfes bekannt, FR-PS 1 003 692, bei der die Strömungsentwässerung in Verbindung mit einem Zentrifugieren bzw* Schleudern der Wäsche eingesetzt wird (Fig· 1 der FR-PS)· Der Damßf wird insbesondere während des Schleuderns der Wäsche derselben zugeführt. Es sind somit auch hier einige der bereits genannten hauptsächlichen Hachteile der anderen vorbekannten Verfahren und Vorrichtungen (US-PS 4 128 947, DE-AS 2 940 217) gegeben, nämlich energieaufwendiges Strömungsmittel und Feinknittrig» keit der Wäschestücke infolge der hohen strömungsmittelbe-
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dingten Entwässerungstemperaturen·
Nachteilig iat im übrigen bei den bekannten mit den Strömungsmitteln Heißluft und Heißdampf betriebenen Verfahren und Vorrichtungen (US-PS 4 128 947, DE-AS 2 940 217, FR-PS 1 003 692), daß die Steuerung der Restfeuchte der Wäschestücke, die in der Regel zeitabhängig erfolgt, v©r« hältnismäßig schwierig ist· Dies ist u. a. auf den bei der Heißentwässerung entstehenden erheblichen Verdunstungsvorgang zurückzuführen· Bs hat sich beispielsweise bei dem einen bekannten Verfahren (DE-AS 2 940 217) gezeigt, daß sowohl von einer Entwässerungscharge zur anderen Entwässerungscharge als auch innerhalb einer Charge, also von Wäschestück zu Wäschestück, teilweise erhebliche Restfeuchte-Unterschiede bestehen, innerhalb einer Charge von bis zu 16 %%
Bei den bekannten Vorrichtungen ist aber auch von Nachteil, daß die Entwässerungebehälter nach dem Entwässerungsvorgang zur mittels zeitaufwendiger Maßnahmen entleert werden können· So ist beispielsweise in dem einen Pall (DE-AS 2 940 217) das Entleeren durch Verschwenken des Behälters erst nach dem Entfernen des Behälterdeckels möglich»
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, eine wirtschaftliche, insbesondere energiesparende Arbeitsweise zum Entwässern gewaschener Wäschestücke bei Gewährleistung einer gleichbleibenden Qualität zur Verfügung zu stellen·
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i/Veaen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren, bei dem die Wäschestücke in einen zylindrisehen Behälter mit unterer, luft- und wasserdurchlässiger Gegendruckplatte eingebracht und nach dem Schließen des oberen Behälterdeckels desselben mittels von oben nach unten strömender Luft entwässert werden (Strömungsentwässerung), so zu gestalten, daß die Strömungsentwässerung mit einem erheblich geringeren Energieaufwand durchgeführt wird und daß zumindest nur eine geringe Feinknittrigkeit der Wäschestücke nach dem Mangeln bzw. Bügeln derselben gegeben ist und geringere Schwankungen bei der Restfeuchte der Wäschestücke vorhanden sind als bei den bekannten Verfahren, wobei die Vorrichtung zum Entwässern gewaschener Wäschestücke mit einem zylindrischen Behälter zur Aufnahme der Wäschestücke, der eine untere, für ein gasförmiges Medium, insbesondere Luft, sowie Wasser durchlässige Gegendruckplatte und einen oberen Behälterdeckel sowie Einrichtungen zum Hindurchleiten des gasförmigen Mediums durch den Behälter zum Zwecke der Strömungsentwässerung der Wäschestücke aufweist, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens so gestaltet ist, daß vorteilhafte Entleerung des zylindrischen Behälters nach dem Entwässerungsvorgang möglich ist·
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Wäschestücke vor der Strömungsentwässerung durch mechanischen Druck (Pressen) entwässert werden.
Vorteilhafterweise werden die Wäschestücke zunächst durch mechanischen Druck bis auf eine Restfeuchte von insbesondere
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50 bis 45 % entwässert und sodann mit hindurchströmender Luft - gegebenenfalls bei Aufrechterhaltung des mechanischen Druckes - weiter entwässert, vorzugsweise bis auf eine Heat« feuchte von etwa 40 bis 30
Es ist zweckmäßig, wenn die mechanische Entwässerung der Wäschestücke durch Zusammendrücken derselben in Strömungsrichtung der Luft erfolgt·
In weiterer Ausführung des Verfahrens erfolgt die Strömung^» entwässerung mittels Druckluft von 4 bis 10 bar, insbesondere 4 bis 6 bar»
Vorzugsweise erfolgt die Strömungseatwässerung mittels Druckluft von Raum-(ümgebungs)temperatur*
Im Sinne der Erfindung ist es, wenn die Strömungsentwässerung durch heiße Druckluft bei einer Temperatur von 80 bis 130 0C9 insbesondere von 110 0G, erfolgt·
Vorteilhafterweise geht die Strömungsentwässerung mit desinfizierter Druckluft vor sich©
Zweckmäßigerweise wird im Bahraen der mechanischen Vorent»* Wässerung der Wäschestücke zunächst ein Druck auf diese ausgeübt, der geringer ist als der max· Entwässerungsdrucke
Mach einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens geht der Druck in der Zunächst-Phase bis zu 50 % des max» Entwässerungsdruckes·
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Vorzugsweise wird der max· Entwässerungsdruck auch während der Strömungsentwässerung auf die V/äschestücke ausgeübte
Es 1st von Vorteil, wenn auf aus Baumwolle hergestellte
Wäschestücke ein max· Entwässerungsdruck von etwa 25,0 kp/cm und auf solche aus Mischgewebe (Baumwolle und Synthetiks) ein solcher von etwa 10,0 kp/cm ausgeübt wird·
Die Vorrichtung zum Entwässern gewaschener Wäschestücke mit einem zylindrischen Behälter zur Aufnahme der Wäschestücke, der eine untere, für ein gasförmiges Medium, insbesondere Luft, sowie Wasser durchlässige Gegendruckplatte und einen oberen Behälterdeckel sowie Einrichtungen zum Hindurchleiten des gasförmigen Mediums durch den Behälter zum Zwecke der Strömungsentwässerung der Wäschestücke aufweist, die insbesondere zur Durchführung des Verfahrens geeignet ist, ist gekennzeichnet dadurch, daß der Behälterdeckel als in der Höhe bewegbarer in den Behälter ein- und ausführbarer sowie mechanisch unmittelbar auf die Wäsche aufdrück-(preß)barer Druckstempel bzw« Stempelplatte ausgebildet ist·
Vorteilhafterweise ist das gasförmige Medium zur Strömungsentwässerung über einen Durchgang im Druckstempel der Wäsche zuführbare
Vorzugsweise ist in dem Durchgang ein Rückschlagventil eingebaut·
Es liegt im Sinne der Erfindung, wenn an der Unterseite der Stempelplatte des Druckstempels Verteilerkanäle für das gas-ι förmige Medium angeordnet sind, die mit einer durchlässigen
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61 167/23 Abdeckung, insbesondere einer Siebplatte, abgedeckt sind«,
Zweckmäßig ist es, wenn die Stempelplatte des Druckstempels an der Unterseite in Richtung nach oben gewölbt ist, einschließlich der Siebplatte·
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Druckstempel an einer Tragvorrichtung (Führungssäulen) in der Höhe auf- und abbewegbar zwischen einer im Bereich des Behälters liegenden Arbeitsstellung und einer oberhalb des Behälters liegenden Ausgangsstellung, insbesondere durch Transportzylinder·
Vorteilhafterweise ist der Druckstempel bzw« die Stempelplatte in der im Bereich des Behälters liegenden Arbeitsstellung mittels wenigstens einem hydraulisch betätigbaren Preßzylinder auf die Wäsche aufdrückbar·
Im Sinne der Erfindung ist es, wenn eine aus Druckstempel, Stempelplatte und Preßzylinder bestehende Druckeinrichtung an einem auf- und abbewegbaren Träger, insbesondere einem Druckjoch, angeordnet ist, welches auf- und abbewegbar an den Führuiigssäulen gelagert ist«
Vorzugsweise ist das Druckjoch an zwei vorzugsweise in gleicher (Quer-)Ebene liegenden Führungssäulen gelagert und durch zwei vorzugsweise in bezug auf die vorgenannte iSbene versetzt angeordnete Transportzylinder auf- und abbewegbar·
In weiterer Ausgestaltung ist die Druckeinrichtung bzw· der Druckstempel in der (unteren) Arbeitsstellung zur Aufnahme
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von Reaktionskräften verriegelbar bzw· abstützbar, insbesondere an einer feststehenden Traverse·
Zweckmäßigerweise ist die Traverse mit den Führungssäulen verbunden bzw· durch diese abgestützt·
Nach der Erfindung ist der Druckstempel bzw· das mit diesem auf- und abbewegbare Druckjoch in der (unteren) Arbeitsstellung durch Stützstempel an der Traverse abgestützt, wobei die (oberen) freien Enden der mit dem Druckjoch bewegbaren Stützstempel an einer bewegbaren Verriegelungsplatte der Traverse anliegen»
Zweckmäßigerweise liegt der Behältermantel des Behälters abhebbar auf der luft- und wasserdurchlässigen Gegendruckplatte auf·
Vorteilhaft ist es, wenn die Gegendruckplatte auf einer formfesten, insbesondere aus Hohlprofilen gebildeten Grundplatte aufliegt.
In weiterer Ausführung liegt auf der Gegendruckplatte ein Obertrum eines wasserdurchlässigen Transportbandes auf·
Vorzugsweise ist der Behältermantel durch vorzugsweise zwei Hubzylinder von der Gegendruckplatte abhebbar·
Es ist weiter zweckmäßig, wenn der Behältermantel an den Pührungssäulen verschiebbar gelagert ist·
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In »Ve it er führung des Erfindungsgedankens sind die Pührungsoäulen mit der Gegendruckplatte verbunden und diese innerhalb eines lediglich oben offenen Wasserauffangbehälters gelagert.
Von besonderem Vorteil ist es, daß die Stempelplatte durch den Preßzylinder unter Zusammendrücken der Wäsche zunächst im Schnellgang bis zu einem vorbestimmten Druck im Behälter bzw. im Hydrauliksystem des Freßzylinders und danach im Schleichgang bis zu einem vorbestimmten maximalen Entwässerungsdruck in diesem abwärts bewegbar iet·
Vorzugsweise liegt die Stempelplatte mit dem maximalen Entwässerungsdruck bis zum Ende des Entwässerungsvorganges (also auch während der Strömungsentwässerung) auf der Wäsche auf«
Zweckmäßigerweise liegt die Stempelplatte nach Erreichen des vorbestimmten maximalen Entwässerungsdrucks lediglich mit ihrem Eigengewicht bis zum Ende des Entwasserungsvorganges (also während der Strömungsentwässerung) auf der Wäsche auf«
Durch die erfindungsgemäße Gestaltung des Verfahrens ist die Luft-Strömungsentwässerung auf den Teil der insgesamt zu leistenden Entwässerungsarbeit beschränkt, der normalerweise nicht auf mechanischem Wege durchführbar ist. Da dies der kleinere Teil der zu leistenden Entwässerungsarbeit ist, ist dadurch bereits eine an sich beachtliche Energieeinsparung gegeben· Diese Energieeinsparung kann noch beträchtlich verbessert werden, wenn die Strömungsentwässerung lediglich mit normaler Druckluft bzw. Luft von Raum-(Umgebungs)-temperatur durchgeführt wird. Diese Maßnahmen führen also zu einer er-
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L H L L· J €m AP D 06 F/242 251/2
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heblichen Energieeinsparung bei der Strömungsentwässerung· Versuche haben gezeigt, daß eine Ersparnis von etwa 50 # möglich ist«
Das erfindungsgemäße Verfahren ist demnach eine Kombination von Strömungsentwässerung und - im Prinzip bekannter - Entwässerung durch Pressen der Wäschestücke.
Bei Durchführung der Strömungsentwässerung mittels normaler Druckluft bzw· Luft von Raum-(Umgebungs)-temperatur wird die Feinknittrigkeit von insbesondere aus Mischgeweben hergestellten Wäschestücken vermieden, weil diese Temperatur erheblich unter der Temperatur liegt, bei denen die Synthetikfasern der Mischgewebe-Wäschestücke plastifiziert und bei gleichzeitiger Druckanwendung bleibend verformt werden·
Wird die Strömungsentwässerung mit heißer Luft von 80 bis 130 0G, insbesondere jedoch von 110 0C durchgeführt, also eine Temperatur, die unmittelbar unter der Plastifizierungsgrenze der meisten Synthetiks liegt, dann ist infolge der energieverbrauchenden Aufheizung der Luft zwar nicht mehr die vorgenannte, erhebliche Energieeinsparung gegeben, sie ist aber infolge der verbleibenden Beschränkung der Strömungsentwässerung auf den kleineren Teil der insgesamt zu leistenden Entwässerungsarbeit noch beachtlich· Die Entwässerung mittels heißer Luft vorgenannter Temperatur ist jedoch nur bei einigen speziellen Wäschestücken angebracht bzw. von Vorteil, In der Regel kann sowohl bei Baumwolleals auch Mischgewebe-Wäschestücken mit normaler Druckluftbzw. Luft von Raum-(Umgebungs-)temperatur entwässert werden.
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Die Durchführung der Strömungsentwässerung mittels normaler Druckluft bzw. Luft von Raum-(Umgebungs-)temperatur führt weiterhin aber auch dazu, daß erhebliche Restfeuchte-Unterschiede vermieden werden·
Die Verwendung desinfizierter Luft (Anspruch 7) ermöglicht die Anwendung des Verfahrens auch in den Fällen, wo entsprechende Vorschriften zu beachten sind oder die bei der Verwendung heißer Luft von über 100 0C an sich bereits gegebene Desinfektion nicht ausreicht*
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere vorteilhaft zur Durchführung des vorgenannten Verfahrens geeignet· Durch die Ausbildung des Behälterdeckel als in der Höhe bewegbarer, in den Behälter ein- und ausführbarer sowie mechanisch unmittelbar auf die im Behälter befindliche Wäsche aufdrückbar-(preß-)barer Drucketempel ist zunächst kein zusätzlicher Druckstempel zum Behälterdeckel erforderlich· Insbesondere wird jedoch durch diese Ausbildung erreicht, daß das Strömungsmittel infolge des Fehlens eines oberen Stauraumes zum Zeitpunkt der Einführung desselben in den Behälter nur in dem Umfang einzuleiten ist, wie es zur Strömungsentwässerung tatsächlich benötigt wird, wodurch selbst bei der Verwendung normaler Druckluft bzw· Luft von Raum-(Umgebungs-)· temperatur eine Energieersparnis, ferner aber auch eine Zeitersparnis gegeben ist· Diese Ausbildung der Vorrichtung ist somit ait Vorteil sowohl bei Vorrichtungen mit einer Luft-Strömungsentwässerung als auch solchen mit einer Dampf-Strömungsentwässerung (DS-AS 2 940 217) anwendbar·
Das verfahrensgemäße Entwässern kann weitgehend selbsttätig
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durchgeführt werden, wobei eine zeitsparende und kostengünstige Entleerung des zylindrischen Behälters nach dem Bntwässerungsvorgang möglich ist·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig. 1: einen Schnitt in vertikaler Längsebene durch die Vorrichtung;
Fig. 2: einen gegenüber Pig. 1 um 90° versetzten Schnitt gemäß Schnittebene A-A in Pig. 1;
Pig. 3: einen Grundriß bzw. eine Draufsicht auf Pig. 1;
Fig. 4: einen Horizontalschnitt gemäß Schnittebene B-B in Pig. 1;
Pig. 5: eine Einzelheit der Vorrichtung, nämlich eine Stempelplatte, im Vertikalschnitt bei vergrößertem Maßstab;
Pig. 6: eine Einzelheit im Bereich eines Behälters, nämlich eine Gegendruckplatte mit Abstützung, im Schnitt gemäß Schnittebene A-A in Pig. 1, bei nochmals vergrößertem Maßstab;
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Fig· 7: einen Radialschnitt durch eine Einzelheit einer Verriegelungsvorrichtung, ebenfalls im vergrößertem Maßstab;
Fig. 8: eine Grundrißdarstellung bzw. Draufsicht zu der Einzelheit gemäß Fig. 7.
Die in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung ist für die Entwässerung gewaschener Wäsche 10 nach deren Spülen be» stimmt und geeignet· Ein Posten dieser nassen Wäsche 10 wird über eine schematisch dargestellte Rutsche 11 - von der Wasch- bzw· Spülmaschine kommend - in einen Behälter 12 der Vorrichtung eingefördert, üblicherweise mit Spülwasser· Die Rutsche 11 wird nach Einförderung des Postens der Wäsche 10 zur Seite bewegt·
Der Behälter 12 besteht aus einem im vorliegenden Falle zylindrischen Behältermantel 13» der unten durch eine Bodenkonstruktion verschlossen ist· Diese besteht aus einer Gegendruckplatte 14 als eigentlicher Boden des Behälters 12. Zur störungsfreien Aufnahme erheblicher Druckkräfte ist diese verhältnismäßig dünnwandige Gegendruckplatte 14 auf einer belastbaren Unterkonstruktion gelagert, nämlich einer Grundplatte 15· Diese ist als Hohlkastentragwerk ausgebildet, nämlich mit Längswanden 16 und Querwänden 17 als Aussteifungsorgane zwischen oberen und unteren Tragplätten 18; 19· Die so ausgebildete Grundplatte 15 ist auf seitlichen Stützfüßen 20 gelagert·
Die Gegendruckplatte 14 ist so ausgebildet, daß das aus der Wäsche 10 austretende Wasser in diesem Bereich, also unten
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aus dem Behälter 12 entweichen kann· Zu diesem Zweck ist die Gegendruckplatte 14 mit quer zur Förderrichtung des nachfolgend beschriebenen Transportbandes 23 verlaufenden Kanälen 21 ausgebildet in Gestalt von nach oben offenen Nuten* in diesen wird das ablaufende Wasser aufgenommen und seitlich abgefordert·
Auf der Oberseite der so ausgebildeten Gegendruckplatte liegt bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Obertrum 22 eines Transportbandes 23. Durch dieses ist der Posten Wäsche 10 nach Abschluß des Bntwässerungsvorgangs abtransportierbar, nämlich bis zu einem Abförderband24, dessen Antriebs- und Umlenkrolle 25 benachbart zu einer Umlenkwalze 26 des Transportbandes 23 angeordnet ist· Eine zweite Umlenkwalze 27 befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite in bezug auf die Grundplatte 15· Eine der beiden Umlenkwalzen 26; 27 ist angetrieben· Ein Untertrum 28 des Transportbandes 23 erstreckt sich an der Unterseite der Grundplatte 15 zwischen den Stützfüßen 20,
Der so ausgebildete Behälter 12 findet Aufnahme in einem Wasserauffangbehälter 29, auf dessen Boden 30 die Stützfüße 20 stehen.
Oberhalb des Behälters 12 ist eine Druckeinrichtung 31 angeordnet. Diese besteht im wesentlichen aus einem Druckstempel 32 mit Stempelplatte 33, Letztere wird unter Druck auf die »»'asche 10 innerhalb des Behälters 12 abgesenkt. Zu diesem Zweck ist der Druckstempel 32 an einem der Höhe nach verfahrbaren Druckjoch 34 angebracht. Dieses wiederum ist mit
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seitlichen Gleitführungen 35; 36 an bzw. auf aufrechten Führungssäulen 37; 38 gelagert. Der Druokstempel 32 bzw. die Stempelplatte 33 sind außen so gestaltet $ daß diese luftdicht schließend in den Behälter 12 ein« und ausführbar sind bzw, an dem zylindrischen Schaltermantel 13 desselben anliegen.
In den Pig« 1 und 2 ist die obere, vom Behälter 12 entfernt liegende Ausgangsstellung der Druckeinrichtung 31 gezeigt* Zur Entwässerung der Wäsche 10 durch Pressen derselben innerhalb des Behälters 12 wird das Druckjoch 34 mit dem Druckstempel 32 und der Stempelplatte 33 abwärts bewegt in eine untere^ dem Schalter 12 zugekehrte Arbeitsstellung (nicht dargestellt). Zu diesem Zweck greifen (zwei) lang» hubige Transportzylinder 39j 40 am Druckjoch 34 ane Durch diese ist das Druckjoch 34 an den Führungssäulen 37; 38 auf- und abbewegbar,,
Die Transportzylinder 39» 40 sind an einem oberen, festen Abstützorgan^ nämlich einer Traverse 41, gelagert. Diese verbindet die oberen ^nden der Führungssäulen 37? 38 miteinander. Die Führungssäulen 37; 38 sind so mit der Traverse 41 verbunden, daß erhebliche Belastungen übertragen werden können.
Die unteren ü.nden der Führungssäulen 37; 38 sind mit der ebenfalls belastbaren Grundplatte 15 in gleicher Weise verbunden, so daß die Grundplatte 15, die Führungssäulen 37; 38 und die Traverse 41 ein belastbares Rahmentragwerk bilden, in dem die Druckeinrichtung 31 abgestützt iste
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Zur Übertragung der erforderlichen Preßkraft auf den Druckstempel 32 bzw. die Stempelplatte 33 ist ein gesonderter Preßzylinder 42 vorgesehen, der hier mittig zur Stempelplatte 33 angeordnet ist. Der Preßzylinder 42 ist mit dem Druckjoch 34 verbunden und demnach als Teil der Druckeinrichtung 31 auf- und abbewegbar« üine Kolbenstange 43 ist mit einer oberen Nabe 44 der Stempelplatte 33 verbunden. Der Preßzylinder 42 mit verhältnismäßig kurzem Hüb kommt lediglich in der unteren Arbeitsstellung der Druckeinrichtung 31 zum Einsatz, um den Hohen Preßdruck auf die Stempelplatte 33 zn übertragen.
In dieser unteren Arbeitsstellung werden die Reaktionskräfte aus der Druckeinrichtung 31 über eine Abstützung auf die obere Traverse 41 übertragen» Zu diesem Zweck sind am Druckjoch 34 (zwei) Stützetempel 45; 46 angebracht. Diese sind mit dem Druckjoch 34 auf- und abbewegbar, derart, daß in der (unteren) Arbeitsstellung die oberen, freien Enden der Stützstempel 45; 46 unterhalb einer an der Unterseite der Traverse 41 angeordneten Verriegelungsplatte 47 sind« Die ringförmige Verriegelungsplatte 47 ist zwischen einer Entriegelungsstellung (Pig« 2j S1Ig18 7) und einer Verriegelungsstellung (gestrichelte Position in Fige 8) bewegbar, nämlich um etwa 15° drehbar. Die Verriegelungsplatte 47 ist mit Führüngsbohrungen 48? 49 versehen^ die in der entriegelten Stellung mit den Stützptempeln 45 j 46 korrespondieren* Diese treten in der oberen Stellung der Deckeinrichtung 31 sowie während der Auf- und Abbewegung durch die Führungsbohrungen 48; 49 hindurch. In der Arbeitsstellung befinden sich die Stützstempel 45; 46 unmittelbar unterhalb der verdrehten Ver-
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riegelungsplatte 47» wie bereits auegeführt, so daß die Stützstempel 45} 46 Anlage an der Verriegelungsplatte 47 erhalten, wodurch die. Reaktionskräfte auf die Traverse 41 übertragen werden können.
In besonderer Weise ist die Stempelplatte 33 ausgebildet (Pig, 5). Die der Wäsche 10 zugekehrte (untere) Seite der Stempelplatte 33, nämlich die Druckfläche 50 , ist konkav gewölbt, so daß die Wäsche 10 im Bereich dieser Platte 33 zu Beginn deren Zusammendrückung von der Behälterwandung weggedrückt wird. Die so ausgebildete Stempelplatte 33 dient zugleich der Zuführung und Verteilung des Strömungsmediums (Luft) zur Wäsche 10· Zu diesem Zweck ist eine Druckluftleitung 53 an die Stempelplatte 33, nämlich an der Nabe 44 derselben angeschlossen· Unterhalb der Kolbenstange 43 des Preßzylinders 42 ist ein Druckluftraum 54 gebildet, der über einen Durchgang 55 mit der Unterseite der Stempelplatte 33 und folglich mit den dort angeordneten, radialen und quergerichteten, zur Unterseite hin offenen Verteilerkanälen 51 verbunden ist» Unterhalb der Unterseite der Stempelplatte 33 ist eine ebenfalls konkav geformte Siebplatte 52 angeordnet· Über die vorbeschriebenen Organe wird das Strömungsmedium gleichmäßig verteilt in den Behälter 12 und damit durch die Wäsche 10 hindurchgeleitet· Im Bereich des Durchgangs 55 ist ein Rückschlagventil 56 angeordnet, durch das eine Rückströmung des Strömungsmediums (Luft) oder ein Rückfluß von Wasser, insbesondere während der mechanischen Preßphase, vermieden wird·
Der Behälter 12 bzw· der Behältermantel 13 ist, wie bereits ausgeführt, von der Gegendruckplatte 14 abhebbar. Zu diesem
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Zweck sind zwei Hubzylinder 57; 58 auf der Grundplatte 15 einerseits abgestützt und andererseits mit Ansätzen 59; 60 des Behältermantels 13 verbunden. Durch Ausfahren der Kolbenstangen der Hubzylinder 57; 58 wird der Behältermantel 13 von der Gegendruckplatte 14 abgehoben, so daß der entwässerte Posten Wäsche 10 durch das l'ransportband 23 abgefördert werden kann. Im Bereich der Ansätze 59; 60 ist zu diesem Zweck der Behältermantel 13 über Gleitlager 61; 62 mit den Führungssäulen 37; 38 verbunden.
Die in vorstehender Weise ausgebildete Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Nach Einführung eines Postens nasser Wäsche 10 in den Behälter 12 bei auf der Gegendruckplatte 14 aufgesetztem Behältermantel 13 wird die Deckeinrichtung 31 mit dem Druckjoch 34 in eine untere Arbeitsstellung gefahren und hier in der beschriebenen Weise verriegelte Die Stempelplatte 33 befindet sich in dieser Stellung etwa 20 bis 30 mm über dem oberen Rand des Behältermantels 13»
Nunmehr wird die Stempelplatte 33 durch den Preßzylinder 42 beaufschlagt. In einem Schnellgang wird die Stempelplatte 33 abwärts bewegt, bis im Behälter 12 bzw. im Hydrauliksystem des Preßzylinders 42 ausgelöst durch den Gegendruck der Wäsche 10 ein vorbestimmter Druck erreicht ist, der vorzugsweise etwa 50 % des max. Entwässerungsdruckes ausmacht. Sodann wird die Abwärtsbewegung der Stempelplatte 33 auf Kriech- bzw. Schleichgang umgestellt, bis ein vorbestimmter, maximaler iäntwässerungsdruck erreicht ist, der vorzugsweise bei aus Baumwolle hergestellten 'Wäschestücken 25,0 kp/cm2
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und solchen aus Mischgewebe (Baumwolle und Syntaetiks) 10,0 kp/cm2 beträgt· Danach erfolgt eine weitere Abwärtsbewegung der Stempelplatte 33 unter Aufrechterhaltung des vorbestimmten, maximalen Entwässerungsdrucks bis zum Ablauf einer vorbestimmten Entwässerungszeit, sofern die Wäsche 10 noch zusammendrückbar ist»
Alternativ dazu kann die weitere Abwärtsbewegung der Stempelplatte 33 aber auch unterbleiben oder aber diese Platte 33 lediglich mit deren Eigengewicht auf der Wäsche 16 aufliegen, was sich vorteilhaft auf die Entwässerungszeit auswirkt, weil dadurch der Durchfluß des Strömungsmittels Luft durch die Wäsche 10 beschleunigt wird·
Das Medium zur Strömungsentwässerung (Luft) wird zeitlich versetzt zur mechanischen Entwässerung in Gang gesetzt, und zwar vorzugsweise nach Erreichen des vorbestimmten maximalen Entwässerungsdrucks der Stempelplatte 33, also nach Abschluß der Abwärtsbewegung im Schleichgang· Die Strömungsentwässerung wird bis zum Ablauf der vorbestimmten Entwässerungszeit durchgeführt· Mechanische Entwässerung und Strömungsentwässerung erfolgen in gleicher Richtung« Die mechanische Entwässerung erfolgt bis auf eine Restfeuchte von 50 bis 45 Die darauf folgende Strömungsentwässerung erfolgt bis auf eine Restfeuchte von 40 bis 30 %, wobei gegebenenfalls auch noch, zumindest zunächst, mechanisch weiter entwässert wird, wenn der maximale Entwässerungsdruck aufrechterhalten wird·
Nach Beendigung des kombinierten Entwässerungsvorganges bleibt die Stempelplatte 33 zunächst in ihrer unteren End-
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position· Der Behältermantel 13 wird durch die Hubzylinder 57; 58 geringfügig (etwa 20 bis 30 mm) angehoben, um den Wäschekuchen (Wäsche 10 nach der Entwässerung) vom Behälter«- mantel 13 zu lösen·
Sodann wird zunächst die Druckeinrichtung 31 entriegelt durch Bückdrehen der Verriegelungsplatte 47 in die Ausgangsstellung· Das Druckjoch 34 wird jetzt mit den zugeordneten Organen in die obere Ausgangsstellung bewegt· Unmittelbar danach wird die Kolbenstange 43 des Preßzylinders 42 eingefahren - durch Bewegung im Schnellgang· Erst danach erfolgt eine weitere Hubbewegung des Behältermantels 13 durch die Hubzylinder 57; 58 in die obere Endstellung (etwa 300 mm Gesamthub), der auf dem Transportband 23 aufliegende Wäschekuchen kann nunmehr abtransportiert werden«
Besonders vorteilhaft ist, Wäsche 10 aus Mischgewebe (Baumwolle und Synthetiks) mittels normaler, also nicht erwärmter Druckluft von 0,4 MPa und Wäsche 10 aus Baumwolle mittels solcher von 0,6 MPa zu entwässern· Möglich ist je» doch auch eine Druckanwendung, zumindest bei aus Baumwolle hergestellter Wäsche 10, bis zu 1,0 MPa. Aus Mischgewebe hergestellte Wäsche 10 wird jedoch wegen deren größerer Empfindlichkeit immer mit einem geringeren Druck beaufschlagt als solche aus Baumwolle· Bei der Verwendung normaler Druckluft mit 0,4 bis 0,6 MPa ist die größte Energie erspamis gegeben·
Normale Druckluft- bzw· Luft von Raum»(Umgebungs)temperatur ist im vorliegenden Fall auf üblichem Wege erzeugte Druck-
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luft bzw. verdichtete Luft, die vor ihrer Zuführung zur Vorrichtung auf übliche Weise inabesondere ölfrei gefiltert werden ist·
ils ist erkennbar, daß das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung mit Vorteil nicht nur zur Entwässerung gewaschener Wäschestücke 10 verwendbar sind, sondern auch zur Entwässerung anderer Textilien·

Claims (12)

  1. Λ 2 2 5 1 2 -23~ 25.3.1983
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    61 167/23 Krfindungsansprach
    1· Verfahren zum Entwässern gewaschener Wäschestücke, bei dem die Wäschestücke in einen zylindrischen Behälter mit unterer, luft- und wasserdurchlässiger Gegendruckplatte eingebracht und nach dem Schließen des oberen Behälterdeckels desselben mittels von oben nach unten strömender Luft entwässert werden (Ströraungsentwässerung), gekennzeichnet dadurch, daß die Wäschestücke vor der Strömungsentwässerung durch mechanischen Druck (Pressen) entwässert werden.
  2. 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Wäschestücke zunächst durch mechanischen Druck bis auf eine Restfeuchte von insbesondere 50 bis 45 entwässert und sodann mit hindurchströmender Luft - gegebenenfalls bei Aufrechterhaltung des mechanischen Druckes - weiter entwässert werden, vorzugsweise bis auf eine Restfeuchte von etwa 40 bis 30 %·
  3. 3. Verfahren nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die mechanische Entwässerung der Wäschestücke durch Zusammendrücken derselben in Strömungsrichtung der Luft erfolgt»
  4. 4. Verfahren nach Punkt 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Strömungsentwässerung mittels Druckluft von 4 bis 10 bar, insbesondere 4 bis 6 bar, erfolgt»
    A ? 2 5 1 2 - 24 - 14. 7. 1983 ^•^ . AP D 06 P/242 251/2
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    · Verfahren nach Punkt 4 sowie einem oder mehreren der weiteren Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Strömungsentwässerung mittels Druckluft von Raura-(Umgebungs) temperatur erfolgt·
    6· Verfahren nach Punkt 4 sowie einem oder mehreren der weiteren Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Strömungsentwässerung durch heiße Druckluft bei einer 'Temperatur
    folgt,
    ratur von 80 bis 130 0C, insbesondere von 110 0C er«
    7« Verfahren nach Punkt 4 sowie einem oder mehreren der weiteren Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Strömungeentwässerung mit desinfizierter Druckluft erfolgt·
    S, Verfahren nach Punkt 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß im Rahmen der mechanischen Vorentwässerung der Wäschestücke zunächst ein Brück auf diese ausgeübt wird, der geringer ist als der max· Entwässerungsdruck·
    9· Verfahren nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß der Druck in der Zunächst-Phase bis zu 50 % des maximalen Entwässerungsdruckes geht·
    10· Verfahren nach Punkt 8 oder Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß der max· Entwässerungsdruck auch während der Strömungsentwässerung auf die Wäschestücke ausgeübt wird·
    242251 2 -25- 25·3
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  5. 11. Verfahren nach Punkt 8 sowie einem oder mehreren der weiteren Punkte 9 und 10, gekennzeichnet dadurch, daß auf aus Baumwolle hergestellte Wäschestücke ein maxβ jintwässerungsdruck von etwa 25,0 kp/cm und auf solche aus Mischgewebe (Baumwolle und Synthetiks) ein solcher von etwa 10,0 kp/cm ausgeübt wird»
  6. 12. Vorrichtung zum Entwässern gewaschener Wäschestücke mit einem zylindrischen Behälter zur Aufnahme der Wäschestücke, der eine untere, für ein gasförmiges Medium9 insbesondere Luft, sowie Wasser durchlässige Gegendruckplatte und einen oberen Behälterdeckel sowie Einrichtungen zum Hindurchleiten des gasförmigen Mediums durch den Behälter zum Zwecke der Strömungsentwässerung der Wäschestücke aufweist, insbesondere zur Durchführung dee Verfahrens nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß der Behälterdeckel als in der Höhe bewegbarer, in den Behälter (12) ein» und ausführbarer sowie mechanisch unmittelbar auf die Wäsche (10) aufdrück-(preß-)barer Druckstempel (32) bzw. Stempelplatte (33) ausgebildet ist»
    13· Vorrichtung nach Punkt 129 gekennzeichnet dadurch, daß das gasförmige Medium zur Strömungsentwässerung über einen Durchgang (55) im Druckstempel (32) der Wäsche (10) zuführbar ist·
    14· Vorrichtung nach Punkt 13, gekennzeichnet dadurch, daß in dem Durchgang (55) ein Rückschlagventil (56) eingebaut ist.
    9 9^1 2 " 26 "' Ή. 7· 1983
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  7. 15. Vorrichtung nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß an der Unterseite der Stempelplatte (33) des Druckstempels (32) Verteilerkanäle (51) für das gasförmige Medium angeordnet sind, die mit einer durchlässigen Abdeckung, insbesondere einer Siebplatte (52) abgedeckt sind·
    16· Vorrichtung nach Punkt 12 sowie einem oder mehreren der Punkte 13 bis 15, gekennzeichnet dadurch, daß die Stempelplatte (33) des Druckstempels (32) an der Unterseite in Richtung nach oben gewölbt ist, einschließlich der Siebplatte (52)·
    17· Vorrichtung nach Punkt 12 sowie einem oder mehreren der Punkte 13 bis 16, gekennzeichnet dadurch, daß der Druckstempel (32) an einer Tragvorrichtung (Führungssäulen 37; 38) in der Höhe auf- und abbewegbar ist zwischen einer im Bereich des Behälters (12) liegenden Arbeitsstellung und einer oberhalb des Behälters (12) liegenden Ausgangsstellung, insbesondere durch Transportzylinder (39; 40)·
    18· Vorrichtung nach Punkt 12 sowie einem oder mehreren der Punkte 13 bis 17, gekennzeichnet dadurch, daß der Druckstemp >el (32) bzw· die Stempelplatte (33) in der im Bereich des Behälters (12) liegenden Arbeitsstellung mittels wenigstens einem hydraulisch betätigbaren Preßzylinder (42) auf die Wäsche (10) aufdrückbar ist.
    19· Vorrichtung nach Punkt 12 sowie einem oder mehreren der Punkte 13 bis 18, gekennzeichnet dadurch, daß eine aus
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    ßruckstempel (32), Stempelplatte (33) und Preßzylinder (42) bestehende Deckeinrichtung (31) an einem auf- und abbewegbaren (Träger, insbesondere einem Druck joch (34)* angeordnet ist, Welches auf- und abbewegbar an den Führungssäulen (37; 38) gelagert ist·
  8. 20. Vorrichtung nach Punkt 19 sowie einem oder mehreren der Punkte 13 bis 18, gekennzeichnet dadurch, daß das Druck» joch (34) an zwei vorzugsweise in gleicher (Quer-)Ebene liegenden Pührungssäulen (37; 38) gelagert und durch zwei vorzugsweise in bezug auf die vorgenannte Ebene versetzt angeordnete Transportzylinder (39; 40) auf- und abbewegbar ist·
    21· Vorrichtung nach Punkt 12 sowie einem oder mehreren der Punkte 13 bis 20, gekennzeichnet dadurch, daß die Druckeinrichtung (31) bzw. der Druckstempel (32) in der (unteren) Arbeitsstellung zur Aufnahme von Reaktionskräften verriegelbar bzw. abstützbar ist, insbesondere an einer feststehenden Traverse (41)·
  9. 22. Vorrichtung nach Punkt 21, gekennzeichnet dadurch, daß die Traverse (41) mit den Mihrungssäulen (37; 38) verbunden bzw. durch diese abgestützt ist·
    23· Vorrichtung nach Punkt 21 sowie einem oder mehreren der Punkte 13 bis 22, gekennzeichnet dadurch, daß der Druckstempel (32) bzw· das mit diesem auf- und abbewegbare Druckjoch (34) in der (unteren) Arbeitsstellung durch Stützstempel (45; 46) an der Traverse (41) abgestützt
    Λ 2 2 5 1 2 -28- 25.31983
    ^ AP P 06 Ρ/242 251/2
    61 167/23
    ist, wobei die (oberen) freien Enden der mit dem Druckjoch (34) bewegbaren Stützstempel (45; 46) an einer bewegbaren Verriegelungsplatte (47) der Traverse (41) anliegen·
    24· Vorrichtung nach Punkt 12 sowie einem oder mehreren der Punkte 13 bis 23, gekennzeichnet dadurch, daß der Behältermantel (13) des Behälters (12) abhebbar auf der luft- und wasserdurchlässigen Gegendruckplatte (14) aufliegt.
  10. 25. Vorrichtung nach Punkt 241 gekennzeichnet dadurch, daß die Gegendruckplatte (14) auf einer formfesten, insbesondere aus Hohlprofilen gebildeten Grundplatte (15) aufliegt, '
    26· Vorrichtung nach Punkt 24 sowie Punkt 25» gekennzeichnet dadurch, daß auf der Gegendruckplatte (14) ein Obertrum (22) eines wasserdurchlässigen Transportbandes (23) aufliegt,
    27· Vorrichtung nach Punkt 24 sowie einem oder mehreren der Punkte 25 und 26, gekennzeichnet dadurch, daß der Behältermantel (13) durch vorzugsweise zwei Hubzylinder (57; 58) von der Gegendruckplatte (14) abhebbar ist.
  11. 28. Vorrichtung nach Punkt 24 sowie einem oder mehreren der Punkte 25 bis 27» gekennzeichnet dadurch, daß der Behältermantel (13) an den Pührungssäulen (37; 38) verschiebbar gelagert ist.
    O/OOC1 2 -29- H. 7. 1983
    C. 14 L L· J I £. AP D 06 P/242 251/2
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    29· Vorrichtung nach Punkt 17 sowie einem oder mehreren der Punkte 13 bis 28, gekennzeichnet dadurch, daß die Führungssäulen (37; 38) mit der Gegendruckplatte (15) verbunden sind und diese innerhalb eines lediglich oben offenen Wasserauffangbehälters (29) gelagert ist.
    30· Vorrichtung nach Punkt 18 sowie einem oder mehreren der Punkte 13 bis 29» gekennzeichnet dadurch, daß die Stern» pelplatte (33) durch den Preßzylinder (42) unter Zusammendrücken der Wäsche (10) zunächst im Schnellgang bis zu einem vorbestimmten Druck im Behälter (13) bzw. im Hydrauliksystem des Preßzylinders (42) und danach im Schleichgang bis zu einem vorbestimmten maximalen Entwässerungsdruck in diesem abwärts bewegbar ist·
    31· Vorrichtung nach Punkt 30, gekennzeichnet dadurch, daß die Stempelplatte (33) mit dem maximalen Entwässerungsdruck bis zum Ende des Entwässerungsvorganges (also auch während der Strömungsentwässerung) auf der Wäsche aufliegt.
  12. 32. Vorrichtung nach Punkt 30, gekennzeichnet dadurch, daß die Stempelplatte (33) nach Erreichen des vorbestimmten maximalen Entwässerungsdrucks lediglich mit ihrem Eigengewicht bis zum Ende des Entwässerungsvorganges (also während der Strömungsentwässerung) auf der Wäsche aufliegt·
    Hierzu 5 Seiten Zeichnungen
DD82242251A 1981-08-06 1982-08-04 Verfahren und vorrichtung zum entwaessern gewaschener waeschestuecke DD211373A5 (de)

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