DD212228A1 - Heckwulst fuer zweischraubenschiffe - Google Patents

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DD212228A1
DD212228A1 DD24666282A DD24666282A DD212228A1 DD 212228 A1 DD212228 A1 DD 212228A1 DD 24666282 A DD24666282 A DD 24666282A DD 24666282 A DD24666282 A DD 24666282A DD 212228 A1 DD212228 A1 DD 212228A1
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DD
German Democratic Republic
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ship
propeller
aft
thickening
twin
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Application number
DD24666282A
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English (en)
Inventor
Jens Bartels
Original Assignee
Thesen Mathias Werft
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Abstract

Die Erfindung betrifft die Gestaltung von Heckwuelsten fuer Zweischraubenschiffe. Das Ziel der Erfindung ist auf eine fertigungstechnisch einfache Heckwulstform gerichtet, die dennoch einen hohen Propulsionsguetegrad und gutes Schwingungs- und Manoeverierverhalten garantiert. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Heckwulst fuer Zweischraubenschiffe mit grossem B/T-Verhaeltnis und einem ueber die gesamte Schiffsbreite auslaufendem Achterschiff zu gestalten, dessen Formteile einen geringen Verformungsgrad aufweisen, bzw. einfach zu formen sind und der eine weitgehende axiale Ausrichtung der dem Propeller zufliessenden Stroemung gewaehrleistet. Die Erfindung sieht hierfuer einen jede Propellerwelle umschliessenden Heckwulst mit einem nahezu kreisfoermigen, in seinem oberen Quadranten abgeflachten Querschnitt vor, der an den Durchdringungskanten knickfoermig aus dem Achterschiff heraustritt u. durch lotrecht in das Achterschiff uebergehende u. in einer v. Schnittpunkt ihrer Durchdringungskanten bis zur Propellerwellenmittelinie geneigten scharfen Kante endende in sich ebene Flaechen an die Gilling des Achterschiffes angeschlossen ist u. dabei einen in an sich bekannter Weise zunaechst aufdickenden u. zur Propellernabe hin wieder verjuengenden Querschnitt aufweist, wobei die Aufdickung gemaess der Erfindung vorwiegend in der Hoehe des Wulstes vorgesehen ist.

Description

Titel der Erfindung
Heckwulst für Zweischraubenschiffe
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Gestaltung von Heckwulsten an Zweischraubenschiffen, deren Achterschiff geknickte Spanten aufweist und über die gesamte Schiffsbreite ausläuft.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Achterschiffe von Zweischraubenschiffen mit großem B/T-Ver— hältnis werden vornehmlich mit konkav gestalteten Spantkonturen im unterlasserteil gestaltet, damit ein möglichst guter Strömungsverlauf zu den Propellerebenen erzielt wird» Aus der DE-AS 2441556 ist die Gestaltung von Wulstkörpern an nach hinten schlank auslaufenden Hinterschiffen bekannt, nach der der Wulsrko'rper aus dem Hinterschiff strakend austritt, sich nach seinem Austritt aus dem Schiffskörper zunächst vornehmlich in der Breite auxdickt und dann zur Propellernabe hin auf deren Durchmesser wieder verjüngt« Bei Zweischraubenschiffen ist diese Wulstform als "verkleidung jeder der beiden Propellerwellen vorgesehen. Hierdurch soll die dem Propeller zufließende Strömung weitgehend axial ausgerichtet, d. h« derart gelenkt werden, daß sie möglichst rechtwinklig auf die Propellerebene trifft.
Eine Übertragung dieses Lösungsprinzips auf Zweischraubenschiffe mit einem großen 3/T-Verhältnis und einem über die gesamte Schiffsbreite auslaufendes Achterschiff würde neben einem hohen technologischen Aufwand für die Fertigung der Heckwülste zu einer wesentlichen Vergrößerung der benetzten
Oberfläche und damit zu einer Erhöhung des reibungsbedingten Anteils des Schiffswiderstandes führen und damit die Vorteile der angestrebten Propalsionsgütegradvsrbesserung und des Schwingungsverhaltens aufheben.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung zielt auf eine fertigungstechnisch einfache Heckwulstform bei zumindest gleichgutem Propulsionsgütegrad, Schwingungs- und Manöverierverhalten,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Heckwulst für Zweisehraubenschiffe mit großem B/T-Yerhältnis und einem über die gesamte Schiffsbreite auslaufenden Achterschiff zu gestalten, dessen Formteile einen geringen Yerforniungsgrad aufweisen, bz^w. unkompliziert verformbar sind und der die dem Propeller zufließende Strömung 77®itestgehend axial ausrichtet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe, indem sie in an sich bekannter Weise sich zunächst aufdickende und dann zum Propeller hin sich wieder verjüngende, jede Propellerwelle umschließende Wulstkörper für Schiffe mit nach hinten über die gesamte Schiffsbreite auslaufendem Achterschiff und früh angezogener Gilling vorschlägt, die an den Durchdringungskanten knickförmig aus dem Schiffskörper heraustreten, einen im oberen Quadranten abgeflachten, aber sonst nahezu kreisförmigen Querschnitt aufweisen und durch lotreeht in das Achterschiff übergehende und in einer vom Schnittpunkt ihrer Durchdringungskanten bis zur Mittellinie der Propellerwelle verlaufenden geneigten scharfen Kante endende, in sich ebene Flächen an die Gilling des Achterschiffes angeschlossen sind und bei denen die Aufdickung eines jeden Wulstes vornehmlich in seiner Höhe erfolgt.
AusführunffsbeisOJel
An Hand einer Zeichnung soll die Erfindung erläutert werden.
Fig. 1 zeigt einen Spantenquerschnitt und Fig. 2 einen Längsschnitt des Wulstes, dessen Durchdringungskanten I, II senkrecht über Knicklinien III, IY liegen.
Auf einer vom Schnittpunkt VI der Durchdringungskanten l, II zur Propellerwellenmittellinie VII verlaufenden geneigten scharfen Kante V enden in sich ebene Flächen IX, X, die eine Verbindung zwischen dem Wulst VIII und der Gilling des Achterschiffes darstellen.
Die hiermit in Vorschlag gebrachte Heckwulstform, insbesondere der Übergang des Heckwulstes in den Schiffskörper und sein Anschluß an die Gilling erfordern relativ geringe Verformungsarbeit bei der Herstellung der Bauteile für Heckwulste.

Claims (1)

  1. Srf indungsanspr uch
    Heckwulst; für Zweischraubenschiffe mit großem B/T-Verhältnis und einem, über die gesamte Schiffsbreite auslaufenden Achterschiff, der in an sich bekannter Weise jede Propellerwelle umschlieisend sich zunächst aufdickend zur Propellernabe hin wieder auf deren Durchmesser verjungt, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulstkörper an seinen Durchdringungskanten (I, II) knickförmig aas dem Schiffskörper heraustritt, einen im oberen Quadranten abgeflachten, aber sonst nahezu kreisförmigen Querschnitt aufweist und durch lotrecht stehende, in einer von der Propellerwellenmittellinie (VII) zum Schnittpunkt (VI) der Durchdringungskanten (I, II) verlaufenden geneigten scharfen Kante (V) endende in sich ebene !"lachen OX, X) an die Gilling des Achterschiffes angeschlossen ist und daß die Aufdickung des Wulstes vornehmlich in seiner Höhe erfolgt..
    -Hierzu -^ Blatt Zeichnungen -
DD24666282A 1982-12-28 1982-12-28 Heckwulst fuer zweischraubenschiffe DD212228A1 (de)

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