DD212481A1 - Einer mittelpufferkupplung nachgeschaltete vorrichtung zur aufnahme uebergrosser stoesse - Google Patents
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Abstract
Durch die erfindungsgemaesse Anordnung einer weiteren Ueberstossicherung soll erreicht werden, dass bei einem Auffahrunfall nach Erschoepfen der Ueberstossicherung in der Kuppelstange auch weitere Ueberstoesse noch aufgenommen werden koennen. Dabei ist die zusaetzliche Ueberstossicherung so angeordnet, dass sie beim Ansprechen der Ueberstossicherung in der Kuppelstange unbeeinflusst bleibt. Dies wird erreicht, indem der oberhalb der Mittelpufferkupplung liegende Kletterschutz an einer Stossstange befestigt ist, die unter Zwischenschaltung einer Ueberstossicherung am Untergestell befestigt ist und ueber einen Steg die Mittelpufferkupplung traegt, wobei die Stossflaeche des Kuppelkopfes die Stossflaeche des Kletterschutzes in einem Abstand ueberragt, der der Tiefe des Einstauchens der Ueberstossicherung in der Kuppelstange entspricht und der Abstand des Kletterschutzes zur Stirnseite des Fahrzeuges groesser ist als die Tiefe des Einstauchens seiner Ueberstossicherung.
Description
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Berlin, den 25.4.1983 61 653/17
Einer Mittelpufferkupplung nachgeschaltete Vorrichtung zur Aufnahme übergroßer Stöße
Die Erfindung betrifft.eine einer Mittelpufferkupplung nachgeschalteten Vorrichtung zur Aufnahme übergroßer Stöße in Verbindung mit einem Schienenfahrzeug, das an den Stirnseiten einen Kletterschutz aufweist«
Bei einer derartigen Vorrichtung nach der DE-PS 1-5302223 bestimmen die Wandstärke und die Länge des inneren HohlzylInders entscheidens die Größe der aufnehmbaren Stöße. Da die auf die Mittelpufferkupplung einwirkenden normalen Stöße von einer nachgeschalteten Zug- und Stoßeinrichtung aufzunehmen sind, kommt die Vorrichtung zur Aufnahme von Stoßen über 2 mU in Betracht» Daher weist die Vorrichtung ein relativ großes Gewicht und vor allem eine große Baulänge auf, wodurch die Sinbaumöglichkeiten begrenzt sind.
Es ist in der DB-PS 1912049 ferner vorgeschlagen worden, die Vorrichtung doppelwandig auszuführen, um bei gleicher-Baulänge größere Stoßkräfte aufnehmen zu können. Ss hat sich jedoch gezeigt, daß bei oftmaliger Stoßbeanspruchung an der Grenze der Kraftaufnahmefähigkeit der Vorrichtung diese, zumal sie im Kraftverlauf des Stoßes angeordnet ist, die Kapazität zur Aufnahme von Überstößen verringert. Um hier einen wirkungsvollen Schutz der Reisenden zu schaffen, wird - insbesondere bei Straßenbahnen und üJahverkehrsfahrzeugen - die Stirnwand mit einem Kletterschutz ausgerüstet, um zu vermeiden, daß die Fahrzeuge bei einem
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außergewöhnlichen Überstoß sich ineinander verkeilen.
Ziel der Erfindung iat es, den großen Materialaufwand und die Punktionsmängel der bekannten technischen Lösungen zu vermeiden*
Die .Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, bei den Mittelpufferkupplungen der eingangs genannten Art eine Anordnung au schaffen,, die es gestattet, noch, eine weitere verform-. bare Vorrichtung zur Aufnahme übergroßer Stöße anzuordnen«
Gelöst wird, diese Aufgabe dadurch, daß der oberhalb der Mittelpufferkupplung liegende Kletterschutz an einer Stoßstange befestigt ist, die unter Zwischenschaltung einer Überstoßsicherung am Untergestell befestigt ist und über einen Steg die Mittelpufferkupplung trägt, wobei die Stirnfläche des Kuppelkopfes die Stirnfläche des Kletterschutzes in einem Abstand überragt, der der Tiefe des Einstauchens der Vorrichtung entspricht und daß.· der Abstand des Kletterschutzes zur Stirnseite des Fahrzeuges größer ist als die Tiefe des Einstauchens der Überstoßvorrichtung»
Es ist von Vorteil, wenn der Kletterschutz aus drei einzelnen Kletterschutzen besteht, die durch Gelenke miteinander verbunden sind, wobei der mittlere Kletterschutz direkt und die beiden seitlichen Kletterschutze je über eine der Länge nach einstellbare Stoßstange, in die eine verfornibare überstoßsicherung eingebaut ist, mit der Stoßstange verbunden sind, .
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Die Stoßstange ist zweckmäßig an den Steg horizontal schwenkbar angelenkt·
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Pig. 1: die Mittelpufferkupplung in der liormallage;
Pig. 2: die Lage der Mittelpufferkupplung nach Aufnahme eines übergroßen Stoßes;
Pigo 3: die Lage der Mittelpufferkupplung und des Kletterschutzes nach Aufnahme eines zusätzlichen Überstoßes;
Pig. 4: eine Ansicht aus der Richtung des Pfeiles IV der Pig« 1j
Pig. 5: einen Schnitt nach Linie V-V der Pig. 1·
Die Mittelpufferkupplung besteht aus dem Kuppelkopf 1 und der Zugstange 2, die in bekannter Weise eine Zug- und Stoßvorrichtung 3 und eine mechanisch verformbare Vorrichtung zur Aufnahme übergroßer Stöße aufweisen. In einem Abstand und parallel zur Mittelpufferkupplung ist unterhalb des Untergestelles 5 eine Stoßstange 6 axial verschiebbar in einer Pührung 7 gelagert, die an ihrem einen Ende einen Kletterschutz 8 trägt und mit ihrem anderen Ende über ein Widerlager 9 mit dem Untergestell 5 verbunden ist. Über
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einen Steg 10 ist die Mittelpufferkupplung derart an der Stoßstange 6 horizontal schwenkbar befestigt, daß in der Mormallage die Zugstange 2 und die Stoßstange 6 auf einer gemeinsamen senkrechten Mittelebene des Untergestells 5 liegen und die Stirnfläche 1a des Kuppelkopfes 1 die Stirnfläche 8a des Kletterschutses 8 um einen vorbestimmten Abstand a überragt, wobei der Abstand a.der Tiefe des Sinstauchens b der Torrichtung 4 entspricht.
Die Stirnfläche 8a besteht aus einer Vielzahl reihenweise aneinanderliegender pyramidenförmiger Vorspränge 11 und kann.- wie in 3?ige 5 dargestellt - dreiteilig ausgebildet sein, wobei die einzelnen nebeneinanderliegenden Kletterschutze-8b,.8c und 8d durch Gelenke 12 miteinander verbunden sind. Dabei liegt der Kletterschutz 8c parallel zum Kopfträger des Untergestelles, während die Kletterschutse 8b und 8d, um auch bei Plankenfahrt wirksam zu sein, nach innen eingezogen, in einem Winkel zum Klettersehuts 8c liegen* Der Kletterschutz 8c ist an der Stoßstange β direkt befestigt, während die Kletterschutze 8b und 8d je über eine gesonderte, der Länge nach einstellbare Stoßstange 13» in die eine verformbare Überstoßsicherung 14 eingebaut ist, gelenkig an die Stoßstange 6 vorteilhaft an den Steg 10 eingreifen« Zwischen dem Steg 10 und dem Widerlager 9 ist in die Stoßstange 6 über Überstoßsicherung 15 eingebaut, deren Tiefe des Einstauchens d bei einer Verformung dem Abstand c der Stirnfläche 8a von der Stirnseite des Fahrzeuges entspricht«
Die normal auf den Kuppelkopf 1 wirkenden Stoßkräfte werden von der Zug- und Stoßeinrichtung 3 aufgenommen. Bei einem überstöß wird dieser durch Verformung von der Vorrichtung
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aufgenommen, wobei die Mittelpufferkupplung derart gestaucht wird, daß die Stirnfläche 1a in einer gemeinsamen senkrechten Ebene mit der Stirnfläche 8a liegt (S1Ig0 2). Bei Auftreffen eines weiteren Überstoßes wirkt dieser sowohl auf den Kletterschutz 8 als auch auf die Mittelpufferkupplung und wird einerseits direkt und andererseits über den Steg 10 in die Stoßstange 6 geleitet und von der Überstoßsicherung aufgenommen ♦
Durch Anordnung der Vorspränge 11 an der Stirnfläche 8a werden bei einem tJberstoß die gegeneinander fahrenden Kletterschutze der Pahrzeuge ineinander verhakt und ein Auswandern der Pahrzeuge werden nach oben noch zur Seite verhindert ·
Claims (3)
1. Einer Mittelpufferkupplung nachgeschaltete Vorrichtung zur Aufnahme übergroßer Stöße in Verbindung mit einem Schienenfahrzeug, das an den Stirnseiten einen Kletterschutz aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß. der oberhalb der Mittelpufferkupplung liegende Kletterschutz (8) an einer Stoßstange (6) befestigt ist, die unter Zwischenschaltung einer Überstoßsicherung (15) am Untergestell (5) befestigt ist und über einen Steg (10) die Mittelpufferkupplung trägt, wobei die Stoßfläche 1a des Kuppelkopfes (1) die Stoßfläche des Kletterschutzes (8) in einem Abstand(a) überragt, der der Tiefe des Einstauchena Cb) der Vorrichtung (4) entspricht und der Abstand (c) des Kletterschutses (8) zur Stirnseite des Fahrzeuges größer ist. als die.Tiefe des Einstauchens (d) der überstoßsicherung (1.5)*'
2« Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der.Kletterschutz (8) aus drei einzelnen Kletterschutzen (8b,' 8c, 8d) besteht, die durch Gelenke (12) miteinander verbunden sind, wobei der mittlere Kletterschutz (8c) direkt und die beiden seitlichen Kletterschutze (8b und d) 2e über eine der Länge nach einstellbare Stoßstange (13), in die eine verformbare Überstoßsicherung (14) eingebaut ist, mit der Stoßstange (6) verbunden sind»
3. Vorrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Stoßstange (13) an den Steg (10) horizontal schwenkbar angelenkt ist. . .
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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