DD213531A1 - Flaggenhissvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Flaggenhissvorrichtung findet Anwendung fuer Masten und aehnliche technische Gebilde, an denen Flaggen, Fahnen,Wimpel o.ae. befestigt und emporgezogen werden.Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es,eine einfache und wirksame Vorrichtung zum Hissen von Flaggen o.ae. an Masten zu entwickeln, die von Hand betaetigt und an jedem Mast angeordnet werden kann. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass eine Seilwinde im Windengehaeuse am Mast aussen oder innen angeordnet wird, bei der mehrere feste Rollen gleichen Durchmessers auf einer Achse und darueber eine zugehoerige Anzahl loser Rollen mit Spanneinrichtung durch Druckfedern angeordnet sind, ueber die ein endloses Seil zwischen der Seilwinde und der Umlenkrolle im Masttop gefuehrt ist.
Description
Titel der Erfindung Flaggenhißvorrichtung
Die Erfindung· findet Anwendung für Masten und ähnliche technische Gebilde, an denen Flaggen, Fahnen, Wimpel o.a. befestigt und emporgezogen (gehißt) werden sollen.
Im allgemeinen ist es üblich, Fahnen o.a. an Masten mittels endlosem Seil über eine im Masttop befestigte Umlenkrolle von Hand zu hissen und die untere Seilschlaufe auf einem Beschlag festzusetzen.
Spezielle Vorrichtungen zum Flaggenhissen sind nur in geringer Anzahl bekannt.
In der DE-OS 2921 699 ist eine Hißvorrichtung veröffentlicht, ^ bei derein endloses Seil über eine Spindel mit fester Umlenkrolle gestrafft wird. Das Festsetzen des Seiles erfolgt mittels Klemmvorrichtung, Nachteilig ist, daß das Hissen der Flaggen von Hand erfolgt.
Aus der DE-OS 2943 109 ist ein an einem Mast befestigtes Flaggenseil mit einer Kupplungs- und Flaggenfestmachvorrichtung bekannt, Hierbei wird, wie allgemein üblich, ein Seil über eine obere und eine untere am Mast befestigte Umlenkrolle geführt, während die Fahnen an der Kupplungs- und Flaggenfestmachvorrichtung befestigt werden. Die Befestigung erfolgt über einen Federbügel, der bei größeren Windstärken die Fahnen teilweise freigibt und dadurch ein Zerstören des Fahnentuches verhindern soll.
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Der Hißvorgang erfolgt ebenfalls von Hand«,
^^/^/^^ die Panne an Gleitern befestigt, die in einem nach außen offenen Kanal, des im Querschnitt profilierten Mastes, geführt wird. Die Gleiter sind an einem Seil befestigt, das über eine obere! Umlenkrolle in den Mast geführt wird. Das Seil ist mit I- ·;:. einer Umhüllung versehen, die es gestattet, mittels Kurbelantrieb eine Schubbewegung auf das Seil zu übertragen und so das Hissen durchzuführen» Nachteilig das
verwendete Spezialseil und die schubförmige Bewegung desselben, die iiö Pail eines Verklemmens der Gleiter den Hißvorgarig erschweren oder unmöglich machen.
Weiterhin ist aus der DE-AS 2457 945 ein Pahnenhohlmast bekannt, bei dem über eine obere und eine untere Umlenkrolle das Seil teilweise im Fahnenmast verläuft. Die Befestigungseinriöhtüng für die Pahne beifindet sich in einem gesonderten Kanal» Der Hißvprgang erfolgt wie üblich von Hand und die Enden des Seiles müssen festgeklemmt werden. Gemäß dei? HS-PS 341ö 967 wird der Hißvorgang über eine im Mast befindliche Umlenkrolle, die von einem E-Mötor angetrieben wird, durchgeführt. Die notwendige Seilspannung wird über eine im Seil eingehängte Zugfeder gewährleistet. Der Fahnenmast ist so gestaltet, daß beim Niederholen die Fahne mit in den Mast geführt und dort bis zum erneuten ; Hissen wettergeschützt aufbewahrt wird. ; Die am Seil befestigte Pahnenhalterung besteht aus zwei Ringen, die vom Mast selbst geführt werden. (Aus der JIS-PS 3417732 ist eine andere mechanisierte Flaggenhißvdrrichtung bekannt, bei der der Hißvorgang ebenfalls mittels E-Motor durchgeführt_ wird.) ; '·.
Sie gestatten ein freies Drehen der Fahne im .-Wind/ Das untere Mastende ist mit einem ringförmigen Mantel versehen, in dem die Fahne wettergeschützt beim Wiederholen verstaut wird... Ein kugelförmiger Verschlußkörper, der ebenfalls vom Mast geführt wird, sichert den'wetterfesten Verschluß. Die Seilspannung wird ebenfalls durch eiiie Zugfeder im Seil gesichert ./ ·.; '.' ' .: · ' " . . ;'. , .-, ·.; . '.:';:.;;: ; : ; :./: ·,. ;·.;;. :..;-. · ··, · ; .- · ."
ZB
Nachteilig list bei.den letztgenannte^ Hißyorrichtungeiij daß hierfür spezielle Fahnenmaste i^iit einem hohen Fertigungsaufwand gebaut werden müssen urid das alle genannten Vorrichtungen nicht oder nur mit hohem Aufwand an älteren Fahnenmasten nachrüstbar sind. ι ^
Ziel der Erfindung ist es, die bej£seitigen.
genannten Nachteile | zu
Darlegung des Wesens der Erfindung . C
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine einfache und \: wirksame Vorrichtung zum Hissen von Flaggen o.a. an Masten zu entwickeln, die von Hand betätigt und an jedem Mast angeordnet werden kann, bei Verwendung handelsüblicher Teile· Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Seilwinde im Gehäuse am Mast, mittels Lochleiste verstellbar, außen oder innen angeordnet wird. Ein endloses Seil» welches mit zusätzlichem Seilspanner versehen werden kann, verläuft zwischen der Seilwinde, auf dessen Achse sich mehrere feste Rollen gleichen Durchmessers und darüber eine zugehörige Anzahl loser Rollen, die mittels Druckfeder gespannt sind, befinden, und der Umlenkrolle im Masttop. Die Arretierung des Seiles erfolgt durch eine Seilklemme am Windengehäuse, oder am Mast, oder aber durch Vorstecker über eine Distanz·- scheibe zwischen den festen Hollen. "
Die zugehörigen Zeichnungen stellen dar: Flaggenhißvorrichtung am Mast in Vorderansicht Flaggenhißvorrichtung am Mast in Seitenansicht Schematische Darstellung der Seilführung in der Winde Seilwinde in Vorderansicht ohne Mast dargestellt Seilwinde in Seitenansicht ohne Mast dargestellt Seilwinde in Daraufsicht ^: \ ;
| Fig | . 1 |
| Fig | . 2 |
| Fig | . 3 |
| Fig | . 4 |
| Fig | . 5 |
| Pig | . 6 |
Wie aus; den Figuren 1 und 2 ersichtlich, besteht die Flaggen--V hißvörrichtung aus einer in Körperhöhe am Mast (1) angelbrächten Seilwinde (2) und einer in Masttop (3) /befestigten ϋΐη1βή^ο11βν(4), durch die ein !endloses Seil (5) mit Klemmplatten (6) für die :Fahnenbefe4tigung, geführt wird.
Aus den Darstellungen der Figuren 3 bis 6 ist zu entnehmen, daß die Seilwinde (2) mit einer Kurbel (7) versehen ist j die eine Ichse (8) antreibt, auf de;r zwei oder mehrere über eine Pistönzscheibe (9), fest miteinander verbundene Seilscheiben (10) (feste Rollen) angeordnet sind. Über der Achse (8) ist eine weitere: Seiischeibe (11), jdie als lose Rolle ausgeführt ist ,an einem Angbölzen (12) ai|f gehängt ,der aus dem Gehäuse (13) herausragt. Dadurch kann eine Druckfeder (14) als Spannelemeht für die: lose Rolle (1 Ij angeordnet werden. Ein zwischen Seilwinde.· (2) und jUmlenkrolle (4) geführtes, : durch Klemmplatte (6) endlos vejrbundenes Seil (5) kann mittels Druckfeder (14) eine entsprechende Vorspannung erhalten. V Damit wird es möglich Kurbel (7) die
notwendige Kraft für das Fläggqnhissen vermittelsder Reibung zwischen dem: Seil (5) und dervsleilscheibe (10) aufgebracht werden kann. Die Lagesicherung des Seiles (5) erfolgt über Vorstecker (15) in der Distänzdcheibe (9) oder über eine zu^tz? lieh angeordnete Seilklemme, di|e nicht dargestellt ist. Die Fahne (16) wird über bekannte Befestigungsmittel, bspw. Schäkel mit Rutscher (17), am Seil (5) angeschlagen. Zum Ausgleich größerer Längendifferenzeh des endlosen Seiles (5) kann ein Seilspanner (18) angeordnet sowie die Befestigung der Seilwinde (2) stufenweise über eine Lochleiste (19) verstellt werden. Die Flaggenhißvorrichtung kann an j)dem Mast-: typ angeordnet werden, so daß Nachrüstung möglich ist. Das Wirkprinzip der Hißvorrichtung gestattet auch den Einbau im Mast (1) sowie die Mechanisierung des Hißvorganges mittels
Claims (5)
- Erfindungsanspruch , . " ' "J'..' : \r:, : r ; -:.'. .y'-^ '-. / :; ·' - *^ Plaggenhißvorrichtung gekennzeichnet dadurch, daß eine ' · : Seilwinde Im Windengehäuse !am Mast außen oder innen , angeordnet wird, bei der mehrere feste Rollen gleichen rV Durchmessers auf einer Achse und darüber eine zugehörige Anzahl loser Rollen mit Spanneinrichtung durch Druckfedern angeordnet sind, über die ein endloses Seil zwischjen der Seilwinde und der Umle^krolle im Masttop geführt ist.
- 2. PiaggenhlßVorrichtung nach!Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß die Arretierung!des Seiles durch Seilklemme; ; am Windengehäuse oder am Mast erfolgt« '
- 3. Plaggenhißvorrichtung nach:Punkt 2 gekennzeichnet dadurch, daß die Arretierung-des Seils durch Vorstecker ;^&^ den festen Rollen
- 4. Plaggenhißvorrichtung nach;Punkt 1 gekennzeichnet dadurcht daß zusätzliche Spannvorrlc:htuhgen,z. Beispiel Seilspanner, im endlosen Seil umgeordnet sind, |
- 5. Plaggenhißvorrichtung nach iPunkt 1 gekennzeichnet,dadurch, daß mehrere Fußunkte, beispielsweise mittels Lochleiste, zur Anpassung und Befestigung der Winde am f Mast angeordnet sind. : : . ;; : ^ ;: /.J V-H/erzu^Ljieiten Zeidinuoqsi
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD24672682A DD213531A1 (de) | 1982-12-29 | 1982-12-29 | Flaggenhissvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD24672682A DD213531A1 (de) | 1982-12-29 | 1982-12-29 | Flaggenhissvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD213531A1 true DD213531A1 (de) | 1984-09-12 |
Family
ID=5543967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD24672682A DD213531A1 (de) | 1982-12-29 | 1982-12-29 | Flaggenhissvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD213531A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9205012U1 (de) * | 1992-04-10 | 1992-06-11 | Rohweder, Peter, 2400 Lübeck | Flaggenmast |
| AT988U1 (de) * | 1994-12-28 | 1996-08-26 | Thomas Dietrich | Vorrichtung zur aufnahme eines flächenförmigen werbeträgers |
-
1982
- 1982-12-29 DD DD24672682A patent/DD213531A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9205012U1 (de) * | 1992-04-10 | 1992-06-11 | Rohweder, Peter, 2400 Lübeck | Flaggenmast |
| AT988U1 (de) * | 1994-12-28 | 1996-08-26 | Thomas Dietrich | Vorrichtung zur aufnahme eines flächenförmigen werbeträgers |
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