DD214724A1 - Elektrische steckverbindung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf die Pruefung von Kontaktbauelementen mit Steckanschluessen, z.B.auf Kontaktsicherheit. Das Ziel der Erfindung ist es, eine elektrisch leitende Steckverbindung mit einem neuen Wirkprinzip zu schaffen, mit einer hohen Anzahl von kraftsparenden Steckungen bei verschleissarmen Gebrauch und erleichterter Reinigungsmoeglichkeit der Steckverbindungselemente. Das Wirkprinzip der elektrischen Steckverbindung beruht auf der Einfuehrung von Steckanschluessen von Kontaktbauelementen in ueber eine Grundplatte hinausragende Buchsen, die im ueberragenden Bereich eine radial zur Buchsenachse vorzugsweise halbkreisfoermige Durchdringung aufweisen,in die ein unter Federdruck stehender Schenkelfederarm und ein damit verbundener Kontaktzylinder form- und kraftschluessig eingreifen. Beim Einfuehren eines Kontaktbauelementen- Steckanschlusses gleitet dieser auf den Kontaktzylinder auf und drueckt ihn beiseite, so dass eine kreuzfoermige Kontaktverbindung hergestellt wird, wobei das aus der Grundplatte herausragende Schenkelfederende als elektrisches Potential dient. Der platzsparende Aufbau des Kontaktwirkprinzips gestattet die Anordnung mehrerer Anschluesse, z.B.nach dem Anschlussbild eines Kontaktbauelementes auf einem Pruefbaustein, der in eine Vorrichtung zur Durchfuehrung von Pruefungen, z.B.solcher von Kontaktbauelementen auf Kontaktsicherheit oder andere, eingelegt wird. Die Erfindung kann zur Herstellung von Kontaktverbindungen fuer Kontaktbauelemente mit Steckanschluessen genutzt werden.
Description
Titel der Erfindung Elektrische Steckverbindung
Anwendungsgebiet der Erfindung
BLe Erfindung betrifft eine elektrische Steckverbindung zur zeitweiligen kraftschlüssigen und kontaktgebenden Aufnahme von Steekanschlüssen run» der, quadratischer oder rechteckiger Querschnittsform, wie sie z.B. in Prüf einrichtungen mit einer hohen A^aM von Steckungen für die Steck» anschlüsse von Kontaktbauelementen Verwendung findet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Allgemein sind Steckverbindungen bekannt, die die Steckanschlüsse von Kontaktbauelementen zur Herstellung einer elektrisch leitenden Verbindung in axialer Richtung, also in Steckrichtung aufnehmen. Die hierfür erforderlichen Verbindungselemente bestehen fast ausnahmslos aus Federklemmen, die sich beiderseits bzw. umfassend an den Steckanschluß eines Kentaktbauelementes federnd anlegen.
Elektrische Steckverbindungen dieser oder ähnlicher Losungsprinzipien haben» wenn sie als Prüf «Steckverbindung, ζ.3« in der Endkontrolle einer Kontakt bauelement enproduktion für eine große Anzahl von Steckungen genutzt werden, den Nachteil, daß bereits nach mehreren hundert Stekklingen der Abrieb an den Steckanschlüssen der Kontaictbauelementen-Prüfliage so groB ist, daß die Steck«»KLendverbindung durch die tog**"""!vwg von Metallmakroteilchen stark verunreinigt ist und die Federkraft der Klemmschenkel nachgelassen hat. Solche Steck-Kleranverbindungen müssen des öfteren demontiert, gereinigt und die KLemmfedern neu justiert wer»· den, um die Punktionstüchtigkeit der Prüf einrichtung aufrechtzuerhalten.
kommt noch, daß mehrere Anschlüsse zugleich geprüft werden, so daß bei zunehmender Verunreinigung der Steck-Klemmverbindung für das Einführen und das L3sen des Prüflings erhebliche Druck« und Zugkräfte erforder·· lieh sind·
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine elektrisch leitende Steckverbindung zu schaffen, die ein neues Wirkprinzip beinhaltet, das ein kraftsparendes Einführen bzwe Lösen der Steckanschlüsse von Kontaktbauelementen, eine verschleißarme Handhabung und eine erleichterte Reinigungsmöglichkeit zuläßt·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Mangelerscheinungen, die ζ·Β· bei Prüfvergangen mittels elektrisch leitender Steckverbindungen zwischen einem Prüfling in Porm eines Kontaktbauelementes mit mehrpoligen Steckanschlüssen und den Steckbuchsen eines Prüfbausteins auftreten, wie schneller Verschleiß und Dejustierung von Klemm« oder dergl« Pedern, Verunreinigung und das dadurch bedingte Ansteigen der Betätigungskraft zu verbessern bzw. zu beseitigen· Desweiteren soll erreicht werden, daß das gemäß der vorliegenden Erfindung dargelegte Kontaktwirkprinzip ge· genüber bekannten elektrischen Steckverbindungen durch unkomplizierte Tei» leherstellung sowie durch eine platzsparende Konstruktion gekennzeichnet ist, d«h«, daß auf kleinstem Baum eine relativ große Anzahl von Prüf-Steckverbindungen realisiert werden können· Dies wird erreicht, indem jedem Steckanschluß eines Kontaktbauelementes zugehörige Buchsen aufrechtstehend in eine Grundplatte eines Prüfbausteins unlösbar eingesetzt sind und diese überragen· in den überragenden Teil der Buchse wird dieselbe radial von einer vorzugsweise halbkreisförmigen bis zur Buchsen-Mittenachse reichenden Ausnehmung durchdrungen, in die kontaktherstellende, unter Federdruck stehende Bauelemente, z#B« ein Kontakt- zylinder, form* und kraftschlüssig eingreifen, so daß beim Einführen des Steckansehlusses eines zu prüfenden Kentaktbauelementes in die Buchse dieser auf den Kontaktzylinder aufgleitet, diesen beiseite drückt und damit eine kreuzförmige, !craftschlüssige und elektrisch leitende Berührung hergestellt wird· Die den Kontaktfederdruck ausübende Schenkelfeder ist in einem Stück gestaltet und im mittleren Teil zu einem doppeldrahtigen
Steckschaft geformt, der nach. Einführung in die Grundplatte in seiner Endlage aus der Grundplattenunterseite herausragt und als elektrisches Potential genutzt wird· Beiderseits des Steckschaftes sind Federarme angebogen, die zum einen den Kontaktzylinder axial unlösbar aufnehmen, mit Vorspannung den notwendigen Kontaktdruck erzeugen und zum anderen die Lage der Schenkelfeder sichern· Alle notwendigen Bohrungen einer Steckverbindungseinheit fluchten auf der Grundplatte. JTur wenn es die Geometrie des Steckanschlußbildes nicht erlaubt, sind die Schenkel der Pederarme für den Kontaktandruck in einer Ebene abgewinkelt.
Durch die durchgehende Bohrung der Buchse wird der beim Steckvorgang der Steckanschlüsse in die Buchse entstehende geringe Abrieb abgeleitet. Sr kann bei Bedarf aus der Prüfeinrichtung abgeblasen werden. Der mit den Steckverbindungselementen bestückte Prüfbaustein wird form*· schlüssig in eine Erüfeinrichtung zum 3eginn der Prüfungen, z.B· auf Kontaktsicherheit, eingelegt.
Ausführungsbeispiel
Die Merkmale der vorliegenden Erfindung werden in dem folgenden Beispiel erläutert. In der Zeichnung zeigen
Pig. 1 einen Seilschnitt durch die Grundplatte eines Prüfbausteins längs der Schnittlinie A-A mit der Darstellung der elektrischen Steckverbindung vor dem Steckvorgang des Steckanschlusses eines Kontakt bauelement es in vergrößertem Maßstab
Jig. 2 einen iEeilschnitt durch die Grundplatte des Prüfbausteins gemäß der Pig. 1 nach, beendetem Steckvorgang durch ein Kontaktbauelement
Pig. 3 eine Draufsicht des mit Steckverbindungseiementen bestückten Prüfbausteins für zwölf Steckanschlüsse
Pig. 4 einen Schnitt durch den Prüfbaustein längs der Schnittlinie B-B in Pig. 3
Die elektrische Steckverbindung, insbesondere für die Prüfung der Kontaktsicherheit bei Kontaktbauelementen mit Steckanschlüssen, wird anhand eines Prüfbausteins erläutert:
In eine Grundplatte 2 eines Erüfbausteins 1 sind je nach Anzahl der zu prüfenden Steckanschlüsse 4 gemäß einem Steckanschlußbild eine3 Kontakt-
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bauelementes 3 Buchsen 5 aufrechtstehend unlösbar mit der Grundplatte 2 verbunden, dabei überragt die Oberkante der Buchsen 5 die Oberkante der Grundplatte 2 mindestens um das 2,5fache des Durchmessers eines Kontaktzylinders 8, während die UEaterkante der Buchsen 5 mit der Unter kante der Grundplatte 2 bündig ist» QLe in die Buchse 5 zentrisch eingearbeitete durchgehende Bohrung 6 entspricht in ihrem Durchmesser dem Diagonalmaß möglicher quadratischer, rechteckiger oder dergl· Querschnitte der Steckanschlüsse 4 von Kontakt bauelement en 3« Eine vorzugsweise halbkreisförmige Durchdringung 7 zur radialen Aufnahme des Kontakt Zylinders S er- streckt sich bis zur Mittenachse der Buchse 5, wobei das Abstandsmaß von der Mittenachse der halbkreisförmigen Durchdringung 7 bis zur Ober· fläche der Grundplatte 2 mindestens das 1,5fache des Durchmessers des Kontaktzylinders 8 betragt« Dieser unter Jederdruck stehende Kontaktzy·· linder 8 ist unlösbar mit einem in Pfeilriohtung gemäß Pig» 3 vorgespannt ten S"ederarm 9 einer einteiligen Schenkelfeder 10 verbunden und schmiegt sich in Funktions-Bereitschaftsstelliing der halbkreisförmigen Durchdringung 7 der Buchse 5 an (Jig· 1)· Die den Kontaktzylinder 8 tragende Schenkelfeder 10 ist aus einem Stück so gestaltet, daß ihr Mittelteil als ein doppeldrahtiger Steckschaft 12 ausgebildet ist, der in Puhrungsbohrungen 14 der Grundplatte 2 gesteckt, festgeklemmt und mit Gießharz vergossen wird, nachdem das Doppelschenkelende bis zu einem funkticnsbe·· dingten Maß aus der IMterseite der Grundplatte 2 herausragt* Er dient als ein lot» oder steckbares elektrisches Bstential 13· Die Sicherung der Lage des Steckschaftes 12 wird zusätzlich durch einen 3?ederdrahtschenkel mit parallel zum doppeldrahtigen Steckschaft 12 nach unten abgekröpftem Schenkelfederende 11, das in eine Bohrung in der Grundplatte 2 eingreift, vorgenommen·
Claims (7)
1. Elektrische Steckverbindung» insbesondere zum Prüfen von Kontaktbauelernenten auf Kontaktsicherheit oder dergl·, gekennzeichnet dadurch, daß die Kontaktverbindungselemente aus einer in eine Grundplatte (2) unlösbar eingelassenen und oberersexts diese überragenden Buchse (5) mit einer durchgehenden Bohrung (6), einer in den überragenden Buchsenteil radial dazu eingebrachten vorzugsweise halbkreisförmigen Durchdringung (7) und einem durch einen Pederarm (9) einer Schenkelfeder (10) unlösbar damit verbundenen und parallel zur Grundplattenoberfläche angeordneten, unter Federspannung stehenden Kontaktzylinder (8) besteht, der an der halbkreisförmigen Durchdringung (7) form- und kraftschlüssig angreift·
2. Elektrische Steckverbindung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Entfernung der BLLttenachse der vorzugsweise halbkreisförmigen Durchdringung (7) und die von der Oberkante der Buchse (5) bis zur Oberfläehe der Grundplatte (2) mindestens das 1,Sfache bzw. das 2,5fache des Durchmessers des Kontaktzylinders (8) beträgt.
3. Elektrische Steckverbindung nach den Punkten 1 und Z9 gekennzeichnet dadurch, daß der mittels dem Kontakt zylinder (8) auf einen Steckanschluß (4) eines Prüflings, z.B. eines Kontakt bauelement es (3) wirkende Kontaktdruck durch einen unter Vorspannung zu seiner Einbaulage stehenden Pederarm (9) einer aus einem Stück gefertigten Schenkelfeder (10) erzeugt wird.
4« Elektrische Steckverbindung nach dem Punkt 3» gekennzeichnet dadurch, daß die Schenkelfeder (10) in ihrem mittleren Teil zu einem doppeldrahtigen Steckschaft (12) ausgebildet ist und dieser in eine Führungsbohrung (14) der Grundplatte (2) soweit gesteckt wird bis der an dem ϊβ-derarm (9) fixierte Kontaktzyiinder (8) seine Punktionsstellung - Anlage an der halbkreisförmigen Durchdringung (7) - erreicht hat und daß dadurch das aus der Unterseite der Grundplatte (2) herausragende Doppelschenkelende als lot- oder steckbares elektrisches Potential (13) dient.
5. Elektrische Steckverbindung nach dem Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß in etwa koaxial zu dem Pederarm (9) ein solcher mit nach unten abgekröpftem Schenkelfederende (11) verläuft, der beim Steckvorgang des doppeldrahtigen Steckschaftes (12) in eine Bohrung hinter der IHihrungsbohrung (14) in der Grundplatte (2) eingeführt wird.
6. Elektrische Steckverbindung nach den Punkten 4 und 5» gekennzeichnet dadurch, daß der doppeldrahtige Steckschaft (12) in der !Führungsbohrung (14) nach vollendetem Steckvorgang aait Gießharz (15) vergossen wird«
7. Elektrische Steckverbindung nach den vorangehenden Punkten, gekennzeichnet dadurch, daß mehrere je nach dem Anschlußbild eines Kontaktbauelementes (3) nät Steckanschlüssen (4) auf der Grundplatte (2) angeordnet sind und daß letztere als ein Prüfbaustein (1) ausgebildet ist, der formschlüssig in eine Prüfvorrichtung eingelegt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD24973583A DD214724A1 (de) | 1983-04-11 | 1983-04-11 | Elektrische steckverbindung |
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| DD24973583A DD214724A1 (de) | 1983-04-11 | 1983-04-11 | Elektrische steckverbindung |
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| DD214724A1 true DD214724A1 (de) | 1984-10-17 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2656806A1 (de) | 2012-04-26 | 2013-10-30 | Erbe Elektromedizin GmbH | Buchsenanordnung für ein elektromedizinisches Gerät |
-
1983
- 1983-04-11 DD DD24973583A patent/DD214724A1/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP2656806A1 (de) | 2012-04-26 | 2013-10-30 | Erbe Elektromedizin GmbH | Buchsenanordnung für ein elektromedizinisches Gerät |
| EP2656805A1 (de) | 2012-04-26 | 2013-10-30 | Erbe Elektromedizin GmbH | Buchsenanordnung für ein elektromedizinisches Gerät |
| US9059524B2 (en) | 2012-04-26 | 2015-06-16 | Erbe Elektromedizin Gmbh | Socket arrangement for an electromedical device |
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