DD214907A1 - Verfahren zum abdichten einer welle gegenueber einem gehaeuse - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abdichten einer Welle gegenueber einem Gehaeuse fuer Walzgerueste und Verseilmaschinen. Ziel der Erfindung ist die Erhoehung der Standzeit und die Verringerung des Fertigungs- und Montageaufwandes. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, das unabhaengig von der Rotation der schnellaufenden Welle abdichtet und ein Verdunsten des Dichtmediums vermeidet. Die erfindungsgemaessen Merkmale bestehen bei dem auf einem Magnetsystem beruhenden Verfahren darin, dass die Traegerfluessigkeit der Magnetfluide einen unter dem Siedepunkt des Gas-Fluessigkeits- bzw. Gas-Feststoffgemisches liegenden Siedepunkt aufweist. Dieser Siedepunkt liegt zwischen 273 K und 420 K bei einer Verdunstungszahl zwischen 10 und 115. Die Traegerfluessigkeit verdampft nach jedem Einfuellen. Das Nachfuellen der Magnetofluide erfolgt so oft, bis der in den Spalt eingebrachte Feststoffanteil der Magnetofluide diesen bis zu einem Bereich von 8 nm bis 15 nm ausfuellt. Anwendung der Erfindung in Walzgeruesten und Verseilmaschinen.
Description
* S β
Verfahren zum Abdichten einer Welle gegenüber einem Gehäuse
Anwendungsgebiet der Erfindung ..
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abdichten einer Welle gegenüber einem Gehäuse für Walzgerüste und Ver— seilmaschinen·
Hachdem Fachbuch Walzwerke, YEB Deutscher Verlag für die Grundstoffindustrie, Leipzig, 1, Auflage, 19791 S, 197» sind Verfahren bekannt,bei denen zur Abdichtung unterschiedlicher Gemische durch die Rotation der Welle Luftströme in den Labyrinthen einer Labyrinthdichtung erzeugt werden. Diese Luftströme bewirken auf Grund der unterschiedlichen Radien der Lamellen Druckstaue in den
Labyrinthen, die ein Entweichen der abzudichtenden Ge- mische verhindern· Nachteilig ist, daß das Verfahren von der ständigen Rotation der Welle abhängig ist, . Ein weiteres Verfahren ist nach der Patentanmeldung SP I 16 N/230 636 bekannt. Hierbei wird ein disperses Gas-Flüssigkeits- bzw, Gas-Feststoffgemisch gegenüber der Umwelt mittels eines Magnetsystems abgedichtet. Dies erfolgt durch Füllen des Spaltes zwischen den Polen und - dem permeablen Teil mit Magnetofluiden« Die Magnetofluide sind kolloiddisperse Systeme, deren disperse Phase aus magnetisierbaren ferro- oder ferrimagnetischen Kristallitten besteht. Der Durchmesser dieser Teilchen beträgt etwa 10 mn» Diese Magnetofluide sind mit Trägerflüssigkeiten
aus Petroleum herstellbar. Die Sättigungsmagnetisierung liegt in Abhängigkeit vom Feststoffgehalt bei etwa 50 mT. Es zeigt sich, daß die Magnetοfluide eine seitlich begrenzte Stabilität aufweisen, beim Mischen mit den abzudichtenden Gemischen zum Koagulieren neigen und temperaturabhängig sind. .
Das Ziel der Erfindung besteht in der Erhöhung der.Standzeit und der Verringerung des Fertigungs- und Montageaufwändes·
Ss i3t Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, das unabhängig von der Rotation der schneilaufenden Welle abdichtet und ein Verdunsten des Dichtmediums vermeidet.
Das Verfahren beinhaltet das Abdichten einer Welle gegenüber einem Gehäuse, insbesondere eines dispersen Gas-Flüssigkeitsbzw. Gas-Feststoffgemisches gegenüber der Umwelt mittels eines Magnetsystems«Hierbei werden in den Spalt zwischen den Polen und dem permeablen Teil Magnetofluide gefüllt» Erfindungsgemäß ist nun, daß die 'Trägerflüssigkeit der Magnetofluide einen unter dem Siedepunkt: des Gas-Flüssigkeits- bzw. Gas-Feststoffgemisches liegenden Siedepunkt, vorzugsweise zwischen 273 S und 420 K, bei: einer Verdunstungszahl zwischen 10 und 115 aufweist. Die Träger-* flüssigkeit verdampft nach jedem Einfüllen. Das Nachfüllen der Magnetofluide. erfolgt so oft, bis der in den Spalt eingebrachte Feststoffanteil der Magnetofluide diesen bis zu einem Bereich von 8 nm bis 15 nm ausfüllt· Als Trägerflüssigkeit wird vorzugsweise Leichtbenzin oder Terpentinöl verwendet,
Die Erfindung soll nachstehend an.einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. .
Das Abdichten einer schneilaufenden Welle gegenüber einem Gehäuse,. insbesondere eines dispersen Gas-Flüssigkeits— bzw. Gas—Feststoffgemisches gegenüber der Umwelt, erfolgt mittels eines Magnetsystems· Hierbei werden in cien Spalt zwischen den -Polen und dem permeablen Teil Magnetofluide gefüllt. Die Trägerflüssigkeit der Magnetofluide weist einen unter dem Siedepunkt des Gas-Flüssig-· keits- bzw· Gas-Feststoffgemisches liegenden Siedepunkt, vorzugsweise zwischen 273 K und 420 K bei einer Verdunstungszahl zwischen 10 und 115 auf.Dies führt zur Verdampfung der Trägerflüssigkeit. nach jedem Einfüllen. In dem Spalt bleiben die Feststoffanteile der Magneto- --. fluide zurück· Das Nachfüllen der Magnetofluide wird so
oft wiederholt, bis der. in den Spalt eingebrachte Feststoffanteil der Magnetofluide diesen bis zu einein Bereich von 8 mn bis 15 mn ausfüllt· Dieser Bereich ist um etwa den Faktor 50 kleiner als die kleinsten Bestandteile des Gas-Flüssigkeits- bzw. Gas-Feststoffgemisches. Damit ist das Verfahren funktionstüchtig. Als Trägerflüssigkeit wird vorzugsweise Leichtbenzin oder Terpentinöl verwendet · ; '.;.
Durch die Erfindung tritt eine Erhöhung der Standzeit und eine Verringerung des Fertigungs- und Montageaufwandes auf. Die Zuverlässigkeit steigt und die Temperaturabhängigkeit entfällt. '
Claims (2)
- Brfindupgsapsprucn1. Verfahren zum Abdichten einer Welle gegenüber einem Gehäuse, insbesondere eines dispersen Gas-^lüssigkeits- bzw, Gas-Feststoffgemisches gegenüber der Umwelt mittels . eines Magnet systems, bei dem in den Spalt zwischen den Polen und dem permeablen Teil· Magnetofluide. gefüllt werden, gekennzeichnet dadurch, daß die Trägerflüssig-, keit der Magnetofluide einen unter dem Siedepunkt des . . Gas-Flüssigkeits- bzw. Gas-Feststoffgemisches liegenden Siedepunkt,.vorzugsweise zwischen 273 £ und 420 K, bei einer Verdunstungszahl zwischen 10 und 115 aufweist und nach jedem Einfüllen verdampft, wobei das Nachfüllen der Magnetofluide so.oft erfolgt,,bis der in den Spalt eingebrachte Feststoff anteil der Magneto-' fluide diesen bis zu einem Bereich von 8 mn bis 15 nm - ausfüllt.
- 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,daß . als Trägerflüssigkeit vorzugsweise Leitbenzin oder Terpentinöl verwendet wird.
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Families Citing this family (1)
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| JPS63106465A (ja) * | 1986-08-22 | 1988-05-11 | フエロフルイデイクス・コ−ポレイシヨン | 高温フエロフルイド複数ステ−ジ密封装置及び方法 |
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1983
- 1983-04-13 DD DD24980083A patent/DD214907A1/de not_active IP Right Cessation
- 1983-12-16 DE DE19833345562 patent/DE3345562A1/de not_active Withdrawn
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