DD215222A3 - Schaltungsanordnung zur strom-spannungs-wandlung - Google Patents

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DD215222A3
DD215222A3 DD24227482A DD24227482A DD215222A3 DD 215222 A3 DD215222 A3 DD 215222A3 DD 24227482 A DD24227482 A DD 24227482A DD 24227482 A DD24227482 A DD 24227482A DD 215222 A3 DD215222 A3 DD 215222A3
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DD24227482A
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Helmut Pruchnik
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Praecitronic Ve Kom
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Strom-Spannungs-Wandlung eines sich ueber mehrere Zehnerpotenzen aendernden elektrischen Stromes,insbesondere zur Messung von Photostroemen. Wuenschenswert ist im Falle von Pegelmessungen eine streng logarithmische Abhaengigkeit der Ausgangsspannung vom Eingangsstrom.Ziel der Erfindung ist eine Schatung, die eine geringe Temperaturabhaengigkeit und einen genauen logarithmischen Kennlinienverlauf ueber viele Dekaden aufweist,ohne dass Abgleicharbeiten notwendig sind. Die Schaltung soll ausserdem integrationsfreundlich sein. Die erfindungsgemaesse Schaltungsanordnung verbessert bekannte Schaltungsanordnungen mit nichtlinearem Bauelement im Gegenkopplungszweig eines Operationsverstaerkers, indem zwei weitere gleichartige nichtlineare Bauelemente,die mit dem ersten auf einem Halbleiterchip integriert sind zur Temperaturkompensation eingesetzt werden und indem die Kennlinie nach kleinen Stroemen durch Einsatz eines Zerhackerverstaerkers und nach grossen Stroemen durch Kompensation des linearen Anteils der Kennlinie des nichtlinearen Bauelementes erweitert wird.

Description

Schaltungsanordnung zur Strom-Spannungs-Wandlung
ANWENDUNGSGEBIET.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Strom-Spannungs-Wandlung eines sich über mehrere Zehnerpotenzen ändernden elektrischen Stromes, inabesondere zur Messung von Photoströmen in der optischen Nachrichtentechnik oder bei der Belichtungsmessung,
CHARAKTERISTIK BEKABrTTER TECHNI3OiEH LÖSUlTG-SI
Die Lichtleistung, die bei optischen -Nachrichten-' systemen z, B, zur Bestimmung der.Dämpfung des Licht- leitkabels gemessen wird, ändert sich je nach Länge und Qualität der Übertragungsstrecke um mehrere Zehnerpo- tenzen. In gleicher Weise ändert sich der zur Messung
dienende Photostrom von Photodioden, da dieser im •15 Kur ζ sc^hluß be trieb über 8 und mehr Zehnerpotenzen pro-' portional sur empfangenen Lichtleistung ist.
Die Ausgangsspannung eines Verstärkers kann aber kaum mehr, als 4 Zehnerpotenzen überstreichen, da sie nach oben durch die Betriebsspannung und nach unten durch das Rauschen begrenzt wird.
Um einen größeren Dynamikbereich des Eingangsstromes zulassen zu können, verwendet man Verstärker mit
nichtlinearen Übertragungskennlinien, durch die eine;Dynamikkompression erfolgt. Bewirkt die Übertragungskenn-"'linie, -'daß. die Größe' der Ausgangsspannung des Verstärkers proportional dem Logarithmus des Eingangsstromes ist, so kann die Lichtleistung vorteilhafterweise direkt in der international üblichen Maßeinheit dBm angezeigt werden.
Ss sind Anordnungen bekannt (Balcke/Krause: Grundlagen . der analogen Schaltungstechnik,. YEB Verlag Technik"1981,·. S. .24-5) , die im Rückkopplungszweig eines Operationsver- ' stärkers mit Elementen mit nichtlinearer, vorzugsweise ' exponentieller Kennlinie arbeiten.- Dafür eignen sich vorzugsweise; Dioden' oder.als .Diode geschaltete bipolare Tran-
·..· sistoren, da der Lurchlaßstrom'einer'Halbleiterdiode über viele Zehnerpotenzen exponentiell von der anliegenden Spannung; abhängig ist. Leider ist aber, diese Diodenkenn- : linie, sehr stark temperaturabhängig. So bewirkt beispiels- · weise eine Temperaturänderung von JQ K die gleiche Ande-
. . rung der : Dur c hl aß spannung einer' Diode wie . ein .1Of ach höhe- - rer Durchlaßstrom.^ Bekanntlich lassen: sich solche Tempe^· raturabhängigkeit en.durch Eompensationsschaltungen unter Verwendung eines oder mehrerer Elemente mit -möglichst
: ·. gleichen' physikalischen Eigenschaften mehr;· oder weniger gut kompensieren. ' .: _ ... ;
So wird bekanntermaßen (s. DB-PS 146 730)., die Temp.eraturabhängigkeit der oben beschriebenen Schaltung verbessert,, indem an.den Ausgang des Operationsverstärkers eine gleichartige Diode angeschaltet' wird, die von einem konstanten Strom durchflossen wird, dessen G-röße innerhalb des Bereichs des Meßstromes:lieg
t,
Nachteilig bei dieser Schaltung ist,daß die Kompensation nur für.einen·bestimmten Wert des Meßströmes exakt ist. Bei einer Abweichung' des-Meßstromes um:eine Zehnerpotenz von diesem 7/ert ergibt sich bei einer Temperaturänderungvon 30 K bereits ein Meßfehler von 10 % und bei einer.Meß-
".Stromänderung um mehrere Zehnerpotensen sind Meßfehler
bia zu einer Größenordnung real, was den Einsatz der Schaltung für Meßgeräte mit hohem Dynamikumfang "verbietet.
Zur weiteren Reduzierung der Temperaturabhängigkeit werden bekanntermaßen (s. DD-PS 146 730 oder ATM vom März 1976 S. 89) Spannungsteiler mit temperaturabhängigen Widerständen verwendet. Letztere-haben aber den Nachteil, daß sie sehr große Exemplarstreuungen der Werte des Temperaturkoeffizienten aufweisen, wodurch individuelle Abgleicharbeiten nötig werden. Außerdem lassen sie sich nicht in Festkörperschaltkreise integrieren. In einer weiteren Lösung des Problems (DE-OS 25 52 863) wird eine Temperaturkompensation mittels eines temperaturabhängigen Zusatzstromes der in einen Spannungsteiler am Ausgang des Operationsverstärkers mit nichtlinearem Halbleiterbauelement gespeist wird, erreicht. Dieser Strom wird von einem Transistorverstärker erzeugt. Nachteilig ,ist auch bei dieser Schaltung, daß die optimale Temperaturkompensation nur durch Abgleich (des Basisstromes, des Transistorverstärkers) zu erreichen ist.
ZIEL DER ERFINDUNG- .
Ziel der.Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zur Strom-Spannungs-Wandlung eines sich über mehrere Zehnerpotenzen ändernden elektrischen Stromes, die trotz Verwendung stark temperaturabhängiger Bauelemente mit nicht linearer Kermlinie, ohne Abgleicharbeiten zu erfordern, eine sehr geringe Temperaturabhängigkeit der Ausgangsgröße'besitzt, Die Schaltung soll außerdem integrationsfreudig sein.
WESEN DER ERFINDUNG
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung mit einem Bauelement mit nicht linearer Kennlinie im Gegenkopplungszweig eines Operationsverstärkers mit geeigneten •Mitteln so zu erweitern, daß die Temperaturabhängigkeit dieses Bauelementes weitgehendst kompensiert wird.
. .Erfindungsgemäß ,wird'-.die'.Aufgabe dadurch gelöst, daß am Ausgang des Operationsverstärkers zwei Bauelemente gleichen Typs, wie das im Gegenkopplungszweig, liegende, paralle! angeschaltet sind, die beide von .Konstantstromquellen gespeist werden und daß eines dieser Bauelemente mit dem invertierenden Eingang eines weiteren Operationsverstärkers, in dessen .Gegenkopplungszweig ein ohmscher . Widerstand liegt, verbunden ist, während das ,andere Saugelement über ein lineares Dämpfungsglied mit/dem nichtinvertierenden Eingang dieses Operationsverstärkers verbunden ist. : ' " .
Die Temperaturabhängigkeit der Ausgangsspannung dieser ,Schaltungsanordnung ist über.viele ZehnerpOtenzen des Eingangs.strom.es vernachlässig bar klein· Die Schaltung läßt sich aber erfindungsgemäß noch weiter verbessern, indem ;··, ' vor dem Dämpfungsglied ein von einem Rechteckgenerat or ge-
steuerter Schalter, vor dem invertierenden;Eingang ein : Kondensator: und' am Ausgang' des ' OperatiOnsverstärkers' ein weiterer Kondensator und dahinter eine Gleichrichterschal-'tang angeordnet werden. Der Ausgang' der GIeiehrichter- schaltung stellt den Spannungsausgang der -Wandlerschaltung. dar,-- ' ' ,. ' ' .. ' ' . .. . ' · ' .' ' ·..' .
Durch diese weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen -Schaltung werden störende: Drifterseheinungen des zweiten Operationsverstärkers unwirksam.,..-wodurch, die: Genauigkeit weiter erhöht wird,- Eine, im Hinblick auf die konkrete Realisierung und die Integrationsfreudigkeit der Schaltung, positive Veränderung, besteht erfindungsgemäß darin, daß eines der Bauelemente mit nichtlinearer Kennlinie nicht zwischen dem Ausgang des ersten Operationsverstärkers und dem Schalter, sondern, einschließlich der dazugehörenden Konstant stromquelle.,mit umgekehrter Polung zwischen Pußpunkt des Spannungsteilers und Bezugspotentiai (Masse) liegt. In dieser Schaltungsanordnung ist es möglich, das Bauelement mit nichtlinearer Kennlinie und die Konstantstromquelle durch eine Anordnung zu ersetzten, die
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aas einem Operationsverstärker besteht, mit dem gleichen Bauelement im Gegenkopplungszweig und einem Widerstand vor dem invertierenden Singang, an dem eine Konstantspannung anliegt und dessen nichtinvertierender Singang an Masse liegt.
Die Rauscheigenschaften der Schaltung und damit die Dynamik werden erfindungsgemäß weiter verbessert, wenn für den Gleichrichter am Ausgang ein phasenempfindlicher Gleichrichter verwendet wird, dessen Steuereingang an den bereits vorhandenen Rechteckgenerator angeschlossen ist. . - :
Die Realisierung des Schalters erfolgt zweckmäßig durch einen Transistor, da sich dieser einfach integrieren läßt. Als Bauelemente mit nichtlinearer Kennlinie eignen sich wegen des exponent reIlen Kennlinienverlaufs insbesondere .Halbleiterbauelemente mit pn-Strukturen, wie Dioden oder als Diode geschaltete bipolare Transistoren.. Die Strom-Spannungs-Kennlinie dieser·Bauelemente hat bei kleinen Strömen einen- guten exponentieIlen.Verlauf. Erst , bei Strömen von einigen mA, wenn der Bahnwiderstand wirksam wird, weicht der Verlauf davon ab. Der Einfluß des Bahnwiderstandes läßt sich erfindungsgemäß dadurch stark reduzieren, daß an den Gegenkopplungszweig des ersten Operationsverstärkers in Seihe mit dem,HalbleiterbaueIement, ausgangsseitig ein ohmscher Widerstand geschaltet 'wird und daß zwischen dem Ausgang des ersten Operationsverstärkers und dem nachfolgenden Schalter ein Differenzverstärker mit linearer Übertragungskennlinie eingefügt wird· '
Der Differenzverstärker wird so eingefügt, daß sein invertierender Singang am Ausgang des Operationsverstärkers, sein nichtinvertierender Singang am Verbindungspunkt von Widerstand und Halbleiterbauelement und sein Ausgang am Schalter liegt.
Die besten Eigenschaften der Schaltung bzgl. ihres Temperaturverhaltens ergeben sich, wenn alle 3 Bauelemente mit nichtlinearer Kennlinie gleiche Kennlinienverläufe haben und untereinander die gleiche Temperatur aufweisen. Das ist am besten zu erreichen, wenn alle 3 Bau- ; elemente in integrierter Technik auf einem Substrat hergestellt sind. Besonders kostengünstig ist die Schaltung, wenn sie insgesamt auf einem .oder, auch mehreren Substraten in integrierter Technik hergestellt wird, wozu sie sich durch den überwiegenden Bestand aus. Halbleiterbauelementen bestens eignet.
AÜSFÜHRMG-SBEISPIEL V. /V - :; \.·.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung wiedergegebenen Äusführungsbeispiele näher /erläutert. In der Zeichnung zeigen ^ . .' - :' ;' ',' : :: :
/Fig. ;1 : .Die^grundsätzliche'erfinderische' Schaltang : Fig. 2 Sine ,verbesserte Ausführung der grundsätzlichen
erfinderischen Schaltung
Fig. 3 Eine veränderte Ausführung.der Schaltung nach . Fig. 2 ' ' ' : / ..'. ' . / '
Fig. 4 Die zweckmäßige' Realisierung eines Bauelemen-' tes mit ''. nicht linear er Kennlinie- mit Konstantstromquelle : ; '. - ' ..' \
Fig. 5,' ' Eine zweckmäßige Realisierung·'der G-s samt se hai-' tung nach Fig. 3 ' ' · ,': · ; ,: ''·' ',.· . , Fig. 6 . Eine Teilschaltung zur Verbesserung des exponentieIlen Verlaufs der Kennlinie .
In Fig. 1 ist zunächst die bekannte Anordnung .eines .Operationsverstärkers 2, in dessen G-eg enk'opp lungs'zweig sich .30 ein Bauelement mit nichtlinearer Kennlinie 1 befindet dargestellt. Dem Ausgang des Operationsverstärkers sind gemäß der Erfindung zwei Bauelemente mit der gleichen nichtlinearen Kennlinie 3 und 4· nachgeschaltet, die von
&* *
getrennten Konstant Stromquellen 5 und 6 gespeist v/erden. Das Bauelement 3 is^ außerdem mit einem Spannungsteiler'.? verbunden, an dessen Ausgang der nichtinvertierende Eingang eines weiteren Operationsverstärkers 9 liegt. Das Bauelement A ist außer mit der Konstant stromquelle noch mit dem nicht invertierenden Eingang des Operationsver- . stärkers 9 verbunden. Im G-egenkopplungszweig dieses Operationsverstärkers liegt ein linearer 7/iderstand 3.
Am Ausgang des Operationsverstärkers 2 steht eine Span-:
nung U ^, die in gleicher Weise von dem in den Eingang E der Schaltung fließenden Meßstrom I„ abhängt, wie die Strom-Spannungs-Kennlinie des Bauelementes 1..Singangsund Ausgangswiderstand dieser Schaltung sind nahe Null. Die Temperaturabhängigkeit der Schaltung kann nicht geringer sein, als die des Bauelementes 1. Die Spannung ' Π_2» die hinter dem Bauelement 3 entsteht hat bereits eine geringere Temperaturabhängigkeit, die Hull wird für den Fall, daß der Meßstrom I gleichgroß ist dem Konstantstrom Iqxij weil in diesem Fall exakt Up = O gilt. Die lineare Temperaturabhängigkeit der Spannung O - für I φ Ix. wird durch den erfindungsgemäßen Schaltungsteil kompensiert. Das geschieht dadurch, daß die Verstärkung des Operationsverstärkers 9 in· gleicher Weise temperaturabhängig ist, wie das Bauelement 4. Sie ergibt sich aus ' clem Quotienten des linearen Widerstandes 8 und dem durch den Konstantstrom I0P festgelegten, temperaturabhängigen Widerstand des Bauelementes 4. Die Aus gangs spannung- Up-,> die durch temperaturabhängige Verstärkung der mittels des Dämpfungsgliedes 7 reduzierten Spannung U„2,. entsteht, ist (bei richtiger Dimensionierung) nicht mehr von der Temperatur abhängig. . ·
1
Der Widerstand 8 wird zweckmäßigerweise so groß gewählt, daß die Verstärkung des Operationsverstärkers 9 größer ist, als die Dämpfung des Dämpfungsgliedes 7, so daß Insgesamt noch eine Verstärkung der Ausgangsspannung Uap
des Operationsverstärkers 2 erfolgt.
Der Konstantstrom I ρ wird vorzugsweise so gewählt, daß die Ausgangsspannung U ~ Null wird, wenn die Spannung ü.p Null ist, d. h. für ΙχΑί I.,
In Pig. 2 ist die Schaltung nach Fig. 1 durch einen Schalter 10 vor dem Dämpfungsglied 7 und einen Kondensator 13 und eine Gleiciirichterschaltung. 14 am Ausgang des Operationsverstärkers 9» sowie einen Kondensator 12 vor dessen nicht invertierendem Eingang erweitert. Außerdem enthält sie. einen Rechteckgenerator'11, der den Schalter 10 steuert. . : .
Durch diese Erweiterung wird aus dem vorher als reiner Gleichstromverstärker. arbeit enden Operat ionsverstärker 9 .ein Zerhackerverstärker mit dessen'bekannten-Vorteilen, insbesondere, wenn der".Gleichrichter/, wie in pig. 5 ge- · zeigt ein von dem.Rechteckgenerator 11 gesteuerter ;phasen . abhängiger/Gleichrichter ist,- V '.· '.'
Als reiner- Wechselspannungsverstärker, betrieben, braucht das/Bauelement 4 nicht mehr am Ausgang des Operationsverstärkers 2, sondern kann an Masse'liegen.
Die weiterentwickelte Schaltung nach Fig. 3, 'osi der das . Bauelement 3 mit seiner KonstantStromquelle'5 nicht mehr zwischen dem·Ausgang''des· Operationsverstärkers/2-und dem Eingang des Schalters 10, sondern zwischen dein'. PuS ρ unkt des Dämpfungsgliedes7 und Masse liegt, hat die gleichen physikalischen Eigenschaften wie .die Schaltung nach Pig. 2, ermöglicht aber eine bequeme und exakte Realisierung der Punktion, die bisher durch Reihenschaltung des Bauelementes 3 mit der Referenzspannungsquelle 5 erzielt wurde. Diese Realisierung ist in Fig. 4 dargestellt und ergibt sich durch Verwendung eines weiteren Operationsverstärkers 16 in dessen Gegenkopplungszweig das Bauelement 3 liegt, an dessen invertierendem Eingang ein Widerstand 15
liegt und dessen nichtinvertierender Eingang an Masse liegt. Der Strom durch das Bauelement 3 wird bestimmt durch die Größe des Widerstandes 15 und der an ihm anliegenden Kons-tantspannung. UQ.
Die in Fig· 5 eier Zeichnung dargestellte zweckmäßige Realisierung der Schaltung zeigt, wie gering der Aufwand insgesamt ist und daß es problemlos möglich ist, alle erforderlichen Bauelemente auf einem Substrat zu integrieren·
Hierbei sind die Bauelemente 1, 3 und 4 zweckmäßig durch Dioden 1', 3'^ 4* oder durch, als Dioden geschaltete, Transistoren realisiert. Als Schalter 10 ist zweckmäßig ein Transistor, vorzugsweise ein MOS-Feldeffekttransistor 10! zu verwenden. Der Gleichrichter 14 wird vorteilhaft
15.als phasenempfindlicher Gleichrichter 14' mittels zweier Feldeffekttransistoren 20 und 21, eines-Negators 19, zweier Widerstände 22 und 23 ü£C- eines Kondensators' 24,: wie bekannt, aufgebaut. Er läßt sich so mit der gleichen Schaltspannung ansteuern, wie der 'Schalttransistor 101.
Die Referenzstromquelle 6 läßt'sich 'mit ausreichender Genauigkeit mittels einer Konstantspannungsquelle 17, genügend großer Spannung und einem Vorwiderstand 18 reali-' sieren,· sie kann aber auch gemäß Fig. 5 aufgebaut werden. Das Dämpfungsglied 7 wird als Spannungsteiler mittels zweier Widerstände realisiert. Für den Rechteckgenerator 11 sind ausreichend Lösungen bekannt.
Falls die Schaltung in diskreter Technik aufgebaut wird, empfiehlt es sich, wenigstens die 3 Dioden 1-V, 31 und 4' · in integrierter Technik zu realisieren, wofür genügend Bauelemente in Form integrierter' Trans istorarrays auf dem Markt sind. . .'-.' ..'
Fig. 6 zeigt eine Teilschaltung zur Verbesserung der exponentieIlen Abhängigkeit zwischen Eingangsstrom und Ausgangsspannung.
In Reihe mit dem Halbleiterbauelement T1 im Gegenkopplungszweig des Operationsverstärkers 2 ist ausgangsseitig ein ohmscher Widerstand" 25 geschaltet. An diesen Widerstand aind die beiden Eingänge eines Differenzverstärkers 26 angeschlossen, wobei der invertierende Eingang an der, dem Ausgang zugeordneten Seite des Widerstandes liegt«. An den Ausgang des Differenzverstärkers wird der Schalter .10 angeschlossen, Alle übrigen Schal-'· : tungsteile sind die gleichen wie in Fig. 5· Die Schaltung wirkt so., daß bei kleinen Eingangsströmen
(Spannung über Widerstand 25'"*" O) die Ausgangsspannung , des Differenzverstärkers 26 mit der Ausgangsspannung des .'. Operationsverstärkers 2 übereinstimmt /Bei großen Eingangsströmen ergibt sich aufgrund des am Widerstand 25 entstehenden' Spannungsabfalles am Ausgang des ,Differenzverstärkers 26 eine vom Ausgang des Operationsverstärkers derart abweichende Spannung,- daß,dem auf den. Kennlinien- -.. verlauf .-ungünstig .wirkenden^ Einfluß des : Bahnwiderstandes des Halbleiterbauelementes -Ι1- entgegen gewirktvwird. Der Fehler im exponentiellen Verlauf der Kennlinie wird' dadurch wesentlich reduziert.

Claims (3)

  1. HL f *f
    PATEETTANSPEUCH . .
    1. Schaltungsanordnung aur Strom-Spannungs-Wandlung mit Hilfe eines Operationsverstärkers, der in seinem Rügkkopplungszweig ein elektrisches Bauelement mit nichtlinearer Kennlinie enthält, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang des Operationsverstärkers (2) zwei Bauelemente (3 und 4) gleichen Typs, wie das im'G-egeükopplungszweig liegende (1), parallel:angeschaltet sind, die beide von Konstantstromquellen (5 und 6) gespeist werden und daß eines dieser Bauelemente (4) mit dem invertierenden Eingang eines weiteren Operationsverstärkers (9), in dessen G-egenkopplungsaweig ein .· . ohmscher .Widerstand (8) liegt, verbunden ist, während das andere Bauelement (3) über ein lineares Dämpfungsglied (7) mit dem nichtinvertierenden Eingang dieses Operationsverstärkers (9) verbunden ist·
  2. 2..Schaltungsanordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß' zusätzlich ein von einem Rechteckgenerator (11) gesteuerter Schalter vor dem Dämpfungsglied (7), ein Kondensator (12) vor dem invertierenden Eingang des zweiten Operationsverstärkers (9), ein Kondensator (13) am Ausgang des Operationsverstärkers und . hinter dem Kondensator (13) eine G-leichrichterschal- ; tang 01-4-), deren Ausgang den Ausgang der Schaltungs- -anordnung darstellt, vorhanden sind. ' '
    3· Schaltungsanordnung nach Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement (3) mit nichtlinearer Kennlinie mit seiner Konstantstromquelle (5) nicht· zwischen den Ausgang des ersten Operationsverstärkers (2) und dem Schalter (10) liegt, sondern mit umgekehrter Polung am Fußpunkt des Dämpfungsgliedes (7) liegt und gegen Masse geschaltet ist, ' ;
  3. 4. Schaltungsanordnung nach'..Punkt .3j dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement mit nicht linearer Kennlinie (3) sowie dessen Konstant stromquelle (5) durch eine Schaltungsanordnung ersetzt werden, die aus einem Operationsverstärker (17) besteht, mit dem Bauelement (3) im Gegenkopplungszweig und .einem'Widerstand (15) vor dem invertierenden Eingang, an dem eine Konstantspannung anliegt and·' dessen- nicht invertier ender.; Eingang an-Masse liegt. ' ' ' ' .," ...·. ·'
    5· Schaltungsanordnung nach Punkt 4 oder 5j dadurch ge-• .kennzeichnet, daß als Gleichrichter (14) ein phasen·^ . empfindlicher Gleichrichter verwendet wird, dessen . Ste.aereingang an den bereits vorhandenen Rechteckgenerator (11) angeschlossen ist.
    15 6. Schaltungsanordnung nach einem der.. Punkte A- bis 6, dadurch gekennzeichnet;, daß als Schalter (10) ein . Transistor verwendet wird. : ; ."' . . ' ·;·,
    7·. Schaltungsanordnung nach einem der Punkte 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die 3: Bauelemente (1, 3 ' .'.. und 4), mit nicht linear er Kennlinie bipolare Halbleiterbauelemente sind,- '· ' ' ""
    : 8. Schaltungsanordnung'nach Punkt 7}'dadurch gekennzeich- - net, daß in den Gegenkopplungszweig des ersten Operationsverstärkers (2) in Seihe mit dem-Halbleiterbaa- ' element (11) ausgangs se it ig ein. ohms.cher -Widerstand'· .· (25) geschaltet ist und daß zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers (2) und dem Schalter (10), ein Differenzverstärker (26) mit linearer Übertragungs-.' · kennlinie so eingefügt ist, daß sein invertierender · Eingang am Ausgang des Operationsverstärkers (2), sein:nicht invertierender Eingang am Yerbindungspunkt von Widerstand (25) und Halbleiterbauelement (1') und sein Ausgang am Schalter (1O)- liegt.
    sr* ίΛ3 L
    α ι ι *
    9· Schaltungsanordnung nach Punkt 8, dadurch gekennzeichnet, daß alle 3 Halbleiterbauelemente auf einem' Substrat in integrierter Technik hergestellt sind.
    10, Schaltungsanordnung nach einem der Punkte 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Schaltung auf einem oder mehreren Substraten in integrierter Technik hergestellt ist.
    Zeichnung
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19824199C1 (de) * 1998-05-29 1999-09-09 Sgs Thomson Microelectronics Integrierte, temperaturkompensierte Verstärkerschaltung

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