DD215441A1 - Schaltungsanordnung zur impulszaehlung - Google Patents

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DD215441A1
DD215441A1 DD25162583A DD25162583A DD215441A1 DD 215441 A1 DD215441 A1 DD 215441A1 DD 25162583 A DD25162583 A DD 25162583A DD 25162583 A DD25162583 A DD 25162583A DD 215441 A1 DD215441 A1 DD 215441A1
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DD25162583A
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Wolfgang Koch
Juergen Reinel
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Funkwerk Erfurt Veb K
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Impulszaehlung in programmierbaren Impulsgeneratoren. Ihre Anwendung erfolgt bei der Erzeugung von variablen Impulsmustern in Geraeten der elektronischen Messtechnik. Das Ziel der Erfindg. besteht in der Verringerg. des Aufwandes fuer programmierbare Zaehlschaltungen bei hohen Taktfrequenzen, ohne die Programmierbarkeit einzuschraenken. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zaehlschaltung fuer hohe Taktfrequenzen zu schaffen, welche es gestattet, einen vorprogrammierbaren Zeitpunkt durch Ausgabe eines Ueberlaufimpulses zu markieren. Erfindungsgemaess ist die Aufgabe dadurch geloest, dass am ersten Ausgang eines zweigeteilten Zaehlers durch eine Dekodierschaltung ein bestimmter Zaehlerdigitalwert dekodiert und ueber einen steuerbaren Zwischenspeicher an eine zweite Dekodierschaltung geleitet wird, die aus diesem Digitalwert und bestimmten Ausgangsdigitalwerten des zweiten Zaehlerteils Impulse ableitet. Diese Impulse gelangen auf direktem Weg und/oder ueber ein Verzoegerungsglied an eine ODER-Verknuepfung und erzeugen dort einen den vorprogrammierten Zeitpunkt markierenden Ausgangsimpuls, der anschliessend noch ein Verzoegerungsglied durchlaeuft.

Description

Titel der Erfindung Schaltungsanordnung zur Impulszählung
Anwendungsgebiet der Erfindung .
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Impulszählung in programmierbaren Impulsgeneratoren· [';_ Ihre Anwendung erfolgt bei der Erzeugung von variablen Impulsmustern bzw. variablen Zeitabläufen in Geräten und Anlagen der elektronischen Meßtechnik. ' ..' ' ι , ' .. . '. . : \; ' '
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In Geräten und Anlagen der elektronischen Meßtechnik, besonders der elektronischen Digitalmeßtechnik, ist die Anwendung programmierbarer Schaltungsanordnungen zur Erzeugung von variablen Impuls- bzw, Zeitabläufen erforderlich und üblich· Weben der Erzeugung in einem Kanal ist es üblich, derartige Impulsmuster bzw· Zeitabläufe in mehreren parallen Kanälen weitestgehend unabhängig voneinander zu erzeugen; dabei werden die gewünschten und vorprogrammierten Zeitpunkte auf unterschiedliche Weise bereitgestellt· So ist es beispielsweise üblich, die benötigten Zeitpunkte durch Dekodierung vorprogrammierter Stellungen eines definiert
gestarteten Zählers zu gewinnen», Weiterhin ist es üblich, je Zeitpunkt einen Rückwärtszähler mit einem vorprogrammierten Digitalwert zu laden und nach Start aller Zähler die Überlaufimpulse auszuwerten. Eine bekannte für hohe Taktfrequenzen vorgesehene Lösung verwendet für jeden Zeitpunkt einen Rückwärtszähler, der durch einen von außen zugeführten periodisch wiederkehrenden Triggerimpuls gestartet wird. Das Laden des Rückwärtszählers beansprucht dabei einen Teil der durch den Abstand der Triggerimpulse festgelegten Periodendauer des Zeitablaufs.Bei weiteren bekannten Lösungen mit Rückwärt3zäh,lera insbesondere für den Einsatz bei sehr hohen Taktfrequenzen und damit sehr kleiner programmierbarer Schrittweite der Zeitpunkte werden für jeden Zeitpunkt zwei Rückwärtszähler verwendet. Dabei arbeiten beide Zähler im Wechsel; während ein Rückwärtszähler abwärtszählt, ' wird der andere Rückwärtszähler geladen. Der Wechsel zwischen beiden Zuständen wird durch den von außen zugeführten Triggerimpuls bewirkt, welcher damit auch hier die Periode des Zeitablaufs festlegt. Durch die Verwendung von zwei Rückwärtszählern wird erreicht, daß die mögliche Lage des vorprogrammierten Zeitpunktes innerhalb der festgelegten Periode keinerlei. Einschränkungen unterliegt, insbesondere kann der Zeitpunkt somit auch in die unmittelbare Umgebung des Triggerimpulses bzw. direkt auf den Triggerimpuls gelegt werden, d.h. unmittelbar auf das Ende der vorangehenden Periode bzw. den Beginn der nachfolgenden Periode. Durch die zeitlich verschachtelten Lade- und Zählschritte der beiden Zähler wird ein nach außen hin lückenlos programmierbarer Zeitablauf erreicht. Ferner ist nach DD-vVP 239 604 eine Lösung bekannt, bei der ebenfalls zwei gleiche Schaltungsteile im zeitlichen Wechsel arbeiten, um eine lückenlose Program- · mierbarkeit zu ermöglichen.
Die gemeinsamen Nachteile der insbesondere für die Anwendung bei hohen und sehr hohen Taktfrequenzen vorgesehenen bekannten Lösungen mit Rückwärtszählern be-
stehen zum einen in der nicht lückenlosen Programmierbarkeit der Zeitpunkte innerhalb der Periode des Zeitablaufs und zum anderen in dem durch die Verdoppelung der Zähleranzahl besonders bei größerer Zählerbreite verursachten erhöhten Aufwand an Zählerbausteinen.
Siel der Erfindung · . . *
Ziel der Erfindung ist es, ohne Einschränkung der Programmierbarkeit den Aufwand für programmierbare Zählschaltungen bei hohen und sehr hohen Taktfrequenzen zu, verringern.
Darlegung des V/es ens der Erfindung ,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zahlscbaltung für hohe und sehr hohe Taktfrequenzen zu schaffen, welche es gestattet, einen ohne Einschränkungen vorprogrammierbaren Zeitpunkt durch Ausgabe eines Überlauf-Impulses zu markieren. ' . · Erfindungsgemaß ist die Aufgabe durch eine Schaltungsanordnung, bestehend aus einem Zähler, einer Dekodierschaltung und einem Verzögerungsglied mit nachgeschaltetem ODER-Glied, derart gelöst, daß die Ausgänge des mit Takt-, Lade- und Digitalwerteingängen versehenen Zählers mit den Eingängen der Dekodierschaltung, deren erster Ausgang am Eingang des Verzögerungsgliedes, und deren zweiter Ausgang am zweiten Eingang des ODER-Gliedes angeschlossen ist, verbunden sind, und der ; erste'Eingang des ODER-Gliedes mit dem Ausgang des Verzögerungsgliedes verbunden ist. Der1 ZählVorgang des Zählers, vorzugsweise.Rückwärtszählers , wird durch das Laden des Zählers mit dem an den Digitalwerteingängen anliegenden Digitalwert, welches durch den dem Ladeeingang zugeführten periodisch wiederkehrenden Ladeimpuls innerhalb einer Periode des
am Takteingang anliegenden Taktes, vorzugsweise ausgelöst durch, eine Taktflanke, bewirkt wird, unterbrochen. Nimmt der Zähler nach dem Laden oder während des Zählvorganges an seinen Ausgängen einen von der Dekodierschaltung vorbestimmten ersten Digitalwert, vorzugsweise den Digitalweit Eins ein, so reagiert der erste Ausgang der Dekodierschaltung; bei Einnahme des unmittelbar darauffolgenden zweiten Digitalwertes, vorzugsweise des Wertes Null, reagiert der zweite Ausgang der Dekodierschaltung» Der den ersten Ausgang der Dekodierschaltung verlassende Impuls wird im Verzögerungsglied um die Dauer einer Taktperiode verzögert und auf den ersten Eingang der ODER-Schaltung gegeben; der am zweiten Ausgang der Dekodierschaltung erscheinende Impuls wird dem zweiten Eingang des ODER-Gliedes zugeführt. Am Ausgang des ODER-Gliedes ist der zu erzeugende Überlaufimpuls entnehmbar·
Es ist zweckmäßig, die Ausgänge eines ersten, die höherwertigen und höchstwertigen Stellen umfassenden mit einem ersten Ladeeingang versehenen Zählerteils mit den Eingängen eines ersten Teiles der Dekodiersehaltung und die Ausgänge eines zweiten, die niedrigstwertigen Stellen umfassenden mit einem zweiten Ladeeingang versehenen Zählerteils mit den Eingängen eines zweiten Teiles der Dekodierschaltung zu verbinden und zwischen den Ausgang des ersten Teils der Dekodierschaltung und einem weiteren Eingang des zweiten Teils der Dekodierschaltung einen mit einem Steuereingang versehenen Zwischenspeicher anzuordnen, wobei ein erster Ausgang des zweiten Teils der Qekodierschaltung an den Eingang des 'Verzögerungsgliedes und ein zweiter Ausgang des zweiten Teils der Dekodierschaltung am zweiten Eingang der ODER-Schaltung, deren erster Eingang mit dem Ausgang des Verzögerungsgliedes verbunden ist, angeschlossen ist. Hierbei bewirkt der am ersten Ladeeingang anliegende erste Ladeimpuls ein gegenüber dem durch den am zweiten Ladeeingang anliegenden zweiten Ladeimpuls bewirkten Ladevorgang des zweiten Zählerteils, vorzugsweise Rück-
wärtszählerteils, früher beginnendes Laden des ersten Zählerteils, vorzugsweise Rückwärtszählerteils. Das Laden des ersten Zählerteils kann beispielsweise eine Takt- periode, vorzugsweise ausgelöst durch die Taktflanke, vor dem innerhalb einer Taktperiode, ebenfalls Vorzugsweise ausgelöst durch eine Taktflanke, geladenen zweiten Zählerteils beginnen und geraeinsam mit dem Laden des zweiten Zählerteils enden· Der ansonst auf Durchgang geschaltete Zwischenspeicher wird durch ein Steuersignal, welches am Steuereingang zugeführt wird, in die Lage versetzt, während der Ladezeit des ersten Zählerteils eine Information darüber, ob unmittelbar vor Beginn dieser Ladezeit der für die Erzeugung des Überlauf impulses maßgebende und vom ersten Teil der Dekodierschaltung deko- ' dierte Digitalwert, vorzugsweise der Digitalwert Null, des ersten Zählerteils an dessen Ausgängen ansteht oder nicht ansteht, abzuspeichern und an den zweiten Teurer Dekodierschaltung weiterzureichen. Dazu kann der Steuereingang beis.peilsweise mit dem ersten Ladeeingang verbunden sein und somit der erste Ladeimpuls dem Steuersignal entsprechen« Der zweite Teil der Dekodierschaltung dekodiert aus dem Ausgangsdigitalwert des zweiten Zählerteils und der durch den Zwischenspeicher hindurchgereichten bzw. im Zwischenspeicher, gespeicherten Information den ersten Digitalwert, vorzugsweise den Wert Eins, und den darauf folgenden'Digitalwert, vorzugsweise den Wert Null. Der den ersten Ausgang des zweiten Teils der Dekodierschaltung verlassende Impuls, welcher die Dekodierung des ersten Digitalwertes anzeigt, wird dem Eingang des Verzogerungsgliedes zugeführt, während der den zweiten Ausgang des zweiten Teils der Dekodierschaltung verlassende Impuls, welcher die Dekodierung des zweiten Digitalwertes anzeigt, dem zweiten Eingang des ODER-Gliedes zugeführt wird.
Die beschriebene zweckmäßige Ausgestaltung der Schaltungsanordnung erlaubt Ladezeiten des ersten Zählerteils von mehr als einer Taktperiode, beispielsweise von zwei Taktperioden.
Es ist zweckmäßig, daß Verzögerungsglied als taktflankengesteuerten bistabilen Multivibrator auszubilden und dessen
Takteingang mit dem Takteingang des Zählers zu verbinden. Weiterhin ist es zweckmäßig, an den Ausgang des ODER-Gliedes ein geeignetes Verzögerungsglied, vorzugsweise einen vom Takt flanken-gesteuerten bistabilen Multivibrator, dessen Takteingang mit dem Takteingang des Zählers verbunden ist, anzuschließen. In dem geeigneten Verzögerungsglied wird der Ausgangsimpuls des ODER-Gliedes bis in die folgende Taktperiode verzögert. Damit werden Laufzeitunterschiede der beiden zum Ausgang des ODER-Gliedes führenden Wege beseitigt.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ermöglicht durch Einsparung von Zählerbausteinen die Verringerung des sehaltungstechnischen Aufwandes· Ein weiterer Vorteil besteht in der uneingeschränkten Programmierbarkeit von Zählschaltungen bei hohen und sehr hohen Taktfrequenzen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert werden»
Der Zähler 1J 2, ein Rückwärtszähler, aufgebaut durch das Zusammenschalten einer Reihe integrierter Zählerbausteine ist in einen ersten, die höherwertigen und höchstwertigen Stellen umfassenden, mit einem ersten Ladeeingang L 1 versehenen Zählerteil 1 und in einen zweiten, die niedrigstwertigen Stellen umfassenden, mit einem zweiten Ladeeingang L 2 versehenen Zählerteil 2 unterteilt· Diese Aufteilung ermöglicht es, auch bei hohen und sehr hohen Taktfrequenzen Zähler mit einem großen Zählumfang zu realisieren. Das Laden, mit dem am Digitalwerteingang D des Zählers 1; 2 anliegenden Digitalwert, wird durch die den Ladeeingängen L 1; L 2 extern zugeführten periodisch wiederkehrenden Ladeimpulse vorbereitet7 und durch Planken des am Takteingang T des Zählers 1; 2 anliegenden Taktes ausgelöst. Für die Dauer
des Vorhandenseins des Ladeimpulses ist der Zählvor- · gang innerhalb des angesprochenen Teilzählers 1; 2 unterbrochen. Das Laden des Zählerteils 2 erfolgt während einer Taktperiode, das Laden des Zählerteils 1 beginnt eine Taktperiode früher und endet gemeinsam'/ , mit dem Laden des Teilzählers 2. Nimmt der Zählerteil 1 nach dem Laden oder während des ZählVorganges an seinem Ausgang den Digitalwert Null ein, so dekodiert die mit diesem Ausgang verbundene D'ekodierschaltung 3 den Digitalwert und leitet ihn über den steuerbaren Zwischenspeicher 5 an 6inen Eingang der Dekodiersehaltung 4 weiter. Als Zwischenspeicher 5 kommt ein bistabiler Multivibrator, der über einen Enable-Eingang gesteuert werden kann, zur Anwendung. Dieser Steuereingang ist mit dem Ladeeingang 11 des Teilzählers 1 verbunden» Dadurch speichert der ansonsten auf Durchgang geschaltete Zwischenspeicher 5 während der Ladezeit des Zählerteils 1, die unmittelbar vor Beginn dieser Ladezeit von der Dekodierschaltung 3 dekodierte Ausgangsinformation dea Zählerteils 1, die für die richtige Ableitung eines Ausgangsimpulses notwendig ist, ab und leitet dann diese Information an die DekodierschaItung weiter. Durch das um einen Takt früher beginnende Laden des die höherwertigen und höchstwertigen Stellen umfassenden Zählerteils 1 steht diesem Teil des Zählers eine Taktperiode mehr Zeit als dem Zählerteil 2 zur VerfügungjUm nach der ladenden Taktflanke den neuen AusgangsdigitalWert bereit zustellend Der Steuerimpuls am Steuereingang des Zwischenspeichers 5 sorgt außerdem dafür, daß der beim Laden.des Zählerteils 1 sich neu einstellende Ausgangsdigitalwert zur gleichen Zeit an einem Eingang der Dekodierschaltung 4 anliegt, wie der eine Taktperiode später in den Zählerteil 2 eingeschriebene und am anderen Eingang der Dekodierschaltung· 4 anliegende •Digitalwert. Die Dekodierschaltung 4 dekodiert aus dem Ausgangsdigitalwert des Zählerteils 2 und der durch den/ Zwischenspeicher 5 hindurch-gereichten bzw.· gespeicherten Ausgangsinformation des Zählerteils 1 an ihrem ersten
Ausgang den Digitalwert Eins und eine Zählertaktperiode später an ihrem zweiten Ausgang den Digitalwert Null. Der erste Ausgang der Dekodierschaltung 4 ist über das Verzögerungsglied 6 mit dem ersten Eingang einer ODER-Verknüpfung 7 und der zweite Ausgang der Dekodierschaltung 4 ist direkt mit dem zweiten Eingang der ODER-Verknüpfung 7 verbunden· Das Verzögerungsglied 6 ist als Saktflankengesteuerter bistabiler Multivibrator, dessen Takteingang mit dem Takteingang T des Zählers verbunden ist, ausgeführt. Dadurch gelangt der den ersten Ausgang der Dekodierschaltung 4 verlassende Impuls, welcher die Dekodierung des Digitalwertes Eine anzeigt um eine Taktperiode verzögert an den ersten Eingang der ODER-Verknüpfung 7# Dieser Vorgang entspricht einem βμββΓίιβΙΐ) des Zählers durchgeführten Rückwärts zählen vom Digitalwert lins auf den Digitalwert Null· Da Zähler und Verzögerungsglied mit dem gleichen Takt beaufschlagt I werden, hat im normalen Rückwärtszählbetrieb auch der : Zählerteil 2 um einen Zählschritt weitergezählt, so daß ; am Zählerausgang der Digitalwert Null anliegt. Als Folge dessen gelangt über den zweiten Ausgang de» Dekodierschaltung 4 ein diesen Digitalwert Null kennzeichnender Impuls an den zweiten Eingang der ODER-Verknüpfung 7· Sowohl der den Digitalwert Eins anzeigende und im Verzögerungsglied 6 um eine Taktperiode verzögerte Impuls als auch der den Digitalwert Null anzeigende und di-* rekt auf den zweiten Eingang der ODEB-Verknüpfung 7 gelangende Impuls sind in der Lage einen durch Programmierung des Zählers eingestellten, den gewünschten Zeitpunkt markierenden Ausgangsimpuls abzuleiten. Wird der Zähler 1; 2 mit dem Digitalwert Null geladen und liegt dieser Digitalwert an dessen Ausgang an, so ν gelangt analog dem Zählen auf Null über den zweiten Ausgang der Dekodiersehaltung 4 ein diesen Digitalwert Null kennzeichnender Impuls an den zweiten Eingang der ODER-Verknüpfung 7 und erzeugt den gewünschten Ausgangsimpuls in der der Ladetaktflanke folgenden Taktperiode. Im Unterschied zum Zählen auf den Digitalwert Null, wird
beim laden dieses Digitalwertes über den ersten Ausgang der Dekodierschaltung 4 kein Impuls abgeleitet, so daß der Ausgangsimpuls nur durch, den am zweiten Eingang der - ODER-Verknüpfung 7 ankommenden, den Digitalwert lull ; ' kennzeichnenden Impuls erzeugt wird·
Ist beim Programmieren des Zählers mit dem Digitalwert eines einen Zeitpunkt markierenden Impulses, dieser Digitalwert gleich dem Digitalwert der Periodendauer, des dem Ladeeingang I 1 extern zugeführten, periodisch wiederkehrenden Ladeimpulses, wird beim Erreichen des Zählerdigitalwertes Eins am ersten Ausgang der Dekodierschal- tung 4 ein diesen Digitalwert anzeigender Impuls abge-"""" leitet und dem Eingang des Verzögerungsgliedes 6 zugeführt. Der nächstfolgende Takt, dessen Taktflanke normaler- ^" > weise den Zähler auf den Digitalwert Null zählen würde,
lädt den Zähler erneut auf den an den Digitalwerteingängon '. .. ' ' des Zählers anliegenden Digitalwert, da .zu diesem Zeitpunkt
. . der an den Ladeeingängen L 1; L 2 periodisch wiederv ' kehrende, externe Ladeimpuls anliegt und damit die Be-
sΛ ' . . .. '. . . ·. ;
dingung für das Laden des Zählers 1; 2 gegeben ist. Bei einer solchen Programmierung des Zählers 1; 2 wird folglich der Zählerausgangsdigitalwert Null nicht erreicht und somit am zweiten Ausgang der Dekodierschaltung : 4 kein Impuls-abgeleitet. Der am Eingang des Verzö-
; ; gerungsgliedes 6 anliegende, den Digitalwert Eins kenn-' zeichnende Impuls wird im Verzögerungsglied 6, um eine '
t , Taktperiode verzögert, gelangt an den ersten Eingang der ODER-Verknüpfung 7 und erzeugt dort den gewünschten Ausgangsimpuls innerhalb der, der Ladetaktflanke folgenden Taktperiode. Der Ausgang der ODER-Verknüpfung 7 ist, mit dem Eingang des Verzögerungsgliedes 8 verbunden. Das Verzögerungsglied 8 ist ebenfalls als taktflahkengesteuerter bistabiler Multivibrator, dessen Takteingang mit dem Takteingang T des Zählers verbunden ist, aus- : geführt· Da der den Ausgang der ODER-Verknüpfung 7 verlassende Impuls entweder durch den um eine Taktperiode verzögerten den Digitalwert E-vrn kennzeichnenden Impuls ' oder durch den den Digitalwert Null anzeigenden Impuls
erzeugt-wird, ist seine zeitliche Lage innerhalb der Taktperiode aufgrund des unterschiedlichen Weges, die der jeweilige den Ausgangsimpuls erzeugende Impuls nach Verlassen der Dekodierschaltung zurück legen muß, ver- · schieden. Im Verzögerungsglied 8 wird der Ausgangsimpuls mit dem Takt so verknüpft, daß die zeitliche Lage des den Ausgang des Verzögerungsgliedes 8 verlassenden Impulses innerhalb der Taktperiode erhalten bleibt» Auf die beschriebene Weise kann der gewünschte Zeitpunkt ohne Einschränkungen innerhalb der durch die Wiederkehr des Lade impulses gegebenen Periodendauer mij? durch die Taktfrequenz vorgegebener Schrittweite verschoben werden· Ist beim Programmieren des Zählers 1; -2 mit dem Digitalwert eines einen Zeitpunkt markierenden Impulses, dieser Digitalwert größer als der Digitälwert der Periodendauer des dem Ladeeingang L 1 extern zugeführten, periodisch wiederkehrenden Ladeimpulses, wird kein Ausgangsimpuls erzeugt, da dieser Ladeimpuls das erneute Laden des Zählers 1; 2 mit dem an deinem Digitalwerteingang anliegenden Digitalwert veranlaßt, ehe am Ausgang des Zählers 1; 2 die Digitalwerte Eins oder Null erreicht worden sind.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch
    1· Schaltungsanordnung zur Impulszählung in programmierbaren Impulsgeneratoren zur Erzeugung von variablen Impulsmustern bzw. variablen Zeitabläufen, bestehend aus Zähler und Dekodierschaltung, dadurch gekennzeichnet« daß die Ausgänge eines mit Takt-, Lade- und Digitalwerteingängen versehenen Zählers (1; 2) mit den Eingängen einer Dekodierschaltung (4) j deren' erster Ausgang am Eingang eines Verzögerungsgliedes (6), und deren zweiter Ausgang am zweiten Eingang eines ODER-Gliedes (?) angeschlossen ist, verbunden sind, und der erste , Eingang des ODER-Gliedes (7) mit dem Ausgang des Verzögerungsgliedes (6) verbunden ist·
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Punkt 1, dadurch ge-, kennzeichnet, daß die Ausgänge des ersten, die . höherwertigen und7höchstwertigen Stellen umfassenden, mit einem ersten Ladeeingang versehenen Zählerteils (1) mit den Eingängen eines ersten Teils einer Dekodierschaltung (3) und die Ausgänge eines zweiten, die niedrigstwertigen Stellen umfassenden mit einem zweiten'Ladeeingang versehenen Zählerteils (2) mit den Eingängen eines zweiten Teils der Dekodierschaltung (4) -verbunden sind und zwischen dem Ausgang des ersten Teils der Dekodierschaltung (3) und einem weiteren Eingang des zweiten Teils der Dekodierschaltung (4) ein mit einem Steuereingang versehener Zwischenspeicher (5) angeordnet ist, wobei ein erster Ausgang des zweiten Tei.ls der Dekodiersehaltung (4) an den Eingang des Ver-, zögerungsgliedes (6) und ein zweiter Ausgang des zweiten Teils der Dekodierschaltung (4) am zweiten Eingang der ODER-Schaltung (7) angeschlossen ist· -
    '. "" - 12 - . ;;.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verzögerungsglied (6) als taktflankengesteuerter bistabiler Multivibrator ausgebildet ist, dessen Takteingang mit dem Takteingang des Zählers (1; 2) verbanden ist#
    Schaltungsanordnung nach Punkt "hund 2, dadurch gekennzeichnet« daß an dem Ausgang des ODER-Gliedes (7) ein geeignetes Verzögerungsglied (8), vorzugsweise ein vom Takt flankengesteuerter bistabiler Multivibrator, dessen Takteingang mit dem Takteingang des Zählers (1; 2) verbunden, ist, angeschlossen ist.
    Hierzu eine Seite Zeichnuns
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