DD215730A1 - Vorrichtung zur aufnahme forminstabiler werkstuecke - Google Patents

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DD215730A1 DD25158283A DD25158283A DD215730A1 DD 215730 A1 DD215730 A1 DD 215730A1 DD 25158283 A DD25158283 A DD 25158283A DD 25158283 A DD25158283 A DD 25158283A DD 215730 A1 DD215730 A1 DD 215730A1
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Rolf Laemmerhirt
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Zeiss Jena Veb Carl
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme forminstabiler Werkstuecke, insbesondere zum Spannen von platten- oder kreisringfoerm. Werkstuecken grosser Masse in horizontaler Lage. Dabei ist ein Grundkoerper mit mehreren Werkstueckstuetzelementen versehen. Diese Werkstueckstuetzelemente sind so angeordnet, dass sie unabhaengig aneinander vertikal bewegt u. fixiert werden koennen. Auf den Werkstueckstuetzelementen befinden sich Stuetzteller, die mit einem im Werkstueckstuetzelement vertikal in einer Fuehrung beweglich und federnd gelagerten Zylinder fest verbunden sind. Die Aufnahme des Werkstueckes auf die Stuetzteller und anschliessende Lagefixierung ermoeglicht eine reproduzierbare spannungsfreie Bearbeitung des Werkstueckes, so dass die Bearbeitungsgenauigkeit und damit der Gebrauchswert der Werkstuecke erhoeht wird. Die Vorrichtung kann vorzugsweise in der Astrospiegelfertigung verwendet werden.

Description

Titel der Erfindung;
Vorrichtung zur Aufnahme forminstabiler Werkstücke
Anwendungsgebiet der Erfindung: .
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme forminstabiler Werkstücke, insbesondere zum Spannen von platten- oder kreisringförmigen Werkstücken großer^ Masse in horzontaler Lage. Die Vorrichtung kann für alle Werkstückwerkstoffe an Maschinen mit horizontalem Maschinentisch, vorzugsweise in der Astrospiegelfertigung, angewendet werden·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Bekannt sind Vorrichtungen zur Aufnahme von forminstabilen platten- oder kreisringförmigen Werkstücken in horizontaler Lage, die aus drei um 120°-versetzt angeordneten frei pendelnden Waagebalken bestehen (Sonder-, maschinenkatalog VEB Carl Zeiss JENA, 1967). Diese Waage-/ balken haben an ihren Enden je einen Kugelkopf^ auf denen ein Dreieck pendelnd gelagert ist. Auf jedem Dreieck befinden sich an den Ecken ebenfalls Kugelkopfe, auf denen Stützteller, die eine pendelnde Bewegung zulassen, angebracht sind. Diese Stützteller sind so verteilt, daß sie mit den Auflagepunkten eines Werkstückes übereinstimmen. Die pendelnde, Lagerung bewirkt einen selbsttätigen Ausgleich der Stützteller und somit eine gleich- mäßige Abstützung an allen Auflagepunkten des Werkstückes. Zur Übertragung des Drehmomentes sind radial einstellbare Klemmstücke, die eine Spannung des Werkstückes bewirken, angebracht. .
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Bei Werkstücken mit sehr großen Massen kommt es infolge der Bearbeitung zu einer hohen Gleitreihung in den Ge- ~ lenken bzw. Kugelköpfen. Ein vollständiger Ausgleich durch die Stützteller ist dabei nicht mehr gewährleistet. Es kommt zu Verspannungen des Werkstückes und somit zu Bearbeitungsungenauigkeiten.
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung besteht darin, mit einer Vorrichtung zur Aufnahme forminstabiler Werkstücke eine reproduzierbare Werkstückbearbeitung zu realisieren sowie die Bearbeitungsgenauigkeit und damit den Gebrauchswert der Werkstücke zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung: .Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur spannungsarmen Aufnahme forminstabiler Werkstücke großer Massen in horizontaler Lage zu entwickeln. * Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zur Aufnahme forminstabiler Werkstücke, insbesondere zum Spannen von platten- öder kreisringförmigen Werkstücken großer Masse in horizontaler Lage mit mehreren auf einem ^Grundkörper verikal angeordneten Werkstückstützelementen, die mit, pendelnden Stütztellern versehen sind, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Werkstückstützelemente unabhängig voneinander auf dem Grundkörper vertikal beweglich und fixierbar angeordnet sind, die Stützteller mit jeweils , einem im Werkstückstützelement vertikal in einer Führung beweglichen und federnd gelagerten Zylinder fest verbunden sind und daß ein auf den Stütztellern liegendes Werkstück mit ansich bekannten Mitteln lagefixiert ist.
Dabei ist es von Vorteil, daß die Werkstücks'tützelemente eine zylindrische Form -aufweisen, mit einem Außengewinde versehen sind und jeweils in einem fest mit dem Grundkörper verschraubten Flansch mit Innengewinde angeordnet sind.
·.Weiterhin ist es vorteilhaft, daß die federnd gelagerten Zylinder mit jeweils einer in ihrer Federkraft verstellbaren Druckfeder versehen sind und der Weg jedes federnd
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gelagerten Zylinders in Richtung des auf den -Stützte!-". : ' lern, liegenden Werkstückes durch einen am Werkstück— stützelement befestigten Änschlagring begrenzt ist. Das Werkstück'wird so auf die Stützteller der Werkstück-Stützelemente aufgelegt, daß jedes . Werkstückstützelement ·· den gleichen Anteil der Gesamtmasse des Werkstückes aufnimmt. Entsprechend dem Bearbeitungsverfahren erfolgt die Spannung mit bekannten Mitteln. Die vertikale Ver-' stellung der Werkstückstützelemente bewirkt, daß Maßdifferenzen der Werkstückstützflache ausgeglichen werden können. Bedingt durch die federnde und eine pendelnde Bewegung ermöglichende Anordnung der Stützteller können einmal Beschädigungen der Werkstückstützfläche beim Auflegen auf die Stützteller vermieden werden und zum anderen lassen sich Winkelfehler der Werkstückstützfläche ausgleichen. Unabhängig von der Masse des aufzunehmenden Werkstückes kann damit eine spannungs- und durchbiegungsfreie Aufnahme der Werkstücke erfolgen· Die Anzahl der Werkstückstützelemente auf dem Grundkörper ist abhängig von der Werkstückstützfläche und der Masse des Werk- -·,. Stückes. Durch die in ihrer Federkraft verstellbar angeordneten Stützteller können bereits geringe Masseunterschiede des Werkstückes ausgeglichen werden. * .
Ausführungsbeispiel:
Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden· In der dazu gehörenden Zeichnung zeigen:
Fig. 1: Grundkörper mit darauf angeordneten Werkstück-, Stützelementen '
Fig..2: Werkstückstützelement >
In Fig. 1 ist ein zylinderförmiger Grundkörper 1 dargestellt, auf dessen Oberfläche 2 mehrere gleichmäßig verteilte Werkstückstützelemente 3 befestigt sind. Dazu ist jedes Werkstückstützelement 3 mit einem auf dem Grundkörper 1 aufgeschraubten Flansch 5 versehen· Über Winkel 4 sind mechanisch wirkende Klemmelemente 6
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mit dem Grundkörper 1 verbunden.
Das Werkstüokstützelement 3 wird in Fig. 2 detailliert dargestellt. ,
Der Flansch 5 ist mit einem Innengewinde 7 versehen, in das eine mit einem Aui'äengewinde 8 versehene Hülse 9 eingeschraubt ist. In'der mit einer zylindrischen' Bohrung versehenen Hülse 9 ist ein vertikal beweglicher auf einer Druckfeder 10 gelagerter Zylinder 11 angebracht. Der vertikale"Weg des Zylinders 11 ist durch einen Anschlagring 12 nach oben begrenzt. Die Hülse 9 weist ein Innengewinde 13 auf, in dem ein Vorschraubring 14 eingeschraubt ist. Auf diesem Vorschraubring ruht die Druckfeder 10, deren Federkraft entsprechend der vertikalen Stellung des Vorsehraubringes 14 verstellt werden kann. Der Zylinder 11 ist an der oberen Seite mit einem Kugelkopf 15 ausgestattet, auf dem ein pendelnd gelagerter Stützteller 16 zur Abstützung eines aufgelegten Werkstückes angeordnet ist. Zur Vermeidung radialer Verspannungen der Druckfeder 10 beim Einstellen der Federkraft bzw. um bei einer vertikalen Bewegung des Zylinders 1.1 einen Stick-slip-Effekt zu vermeiden ist der Zylinder 11 in der Hülse 9 geführt beweglich angeordnet
Je nach Beschaffenheit der Auflagefläche des Werkstückes werden die Werkstückstützelemente 3 vertikal durch Verstellung der Hülsen 9 in den Flanschen 5 eingestellt. Der Aufbau der Werkstückstützelemente 3 ermöglicht eine durchbiegungs- und verspannungsfreie Auflage des Werkstückes.
Die Federkraft der Druckfeder 10 wird entsprechend der a!uf jedes Werkstückstützelement 3 · wirkenden Kraft, welche von der anteiligen Masse des Werkstückes abhängig ist, eingestellt. Die Größe der Toleranz der Federkräfte ist abhängig von den geforderten Bearbeitungsgenauigkeiten.
Beim Aufsetzen des Werkstückes federn die Zylinder 11 entsprechend des vorgesehene freien Federweges ein. Das Werkstück wird durch die Druckfedern 10 schwebend ge-
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halten. Die Bearbeitungskräfte verursachen'eine feste-Anlage der Zylinder 11 an den Hülsen 9. Durchbiegungen des Werkstückes auch bei großen Werkstückmassen sowie Ungenauigkeiten bei der Bearbeitung werden dadurch vermieden.
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Claims (4)

Erfindungsanspruch
1. Vorrichtung zur Aufnahme forminstabiler Werkstücke.,/ insbesondere zum Spannen von platten- oder kreisringförmigen Werkstücken großer Masse in horizontaler Lage mit mehreren auf einem Grundkörp-er vertikal angeordneten Werkstückstützelementen, die mit pendelnden Stütztellern versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückstützelemente unabhängig voneinander auf dem Grundkörper vertikal beweglich und fixierbar angeordnet sind, die Stützteller mit jeweils einem im Werkstückstützelement vertikal in einer Führung beweglichen und federnd gelagerten Zylinder, fest verbunden sind und daß ein auf den Stütztellern liegendes Werkstück mit ansich bekannten Mitteln lagefixiert ist.
2. Vorrichtung zur Aufnahme forminstabiler Werkstücke, nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückstützelemente eine zylindrische Form aufweisen, mit einem Außengewinde versehen sind und jeweils in einem fest mit dem Grundkörper verschraubten Flansch mit Innengewinde angeordnet sind·
3. Vorrichtung zur Aufnahme forminstabiler.Werkstücke, nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnd gelagerten Zylinder mit jeweils einer in ihrer Federkraft verstellbaren Druckfeder versehen sind.
4· Vorrichtung zur Aufnahme forminstabiler Werkstücke!, nach Punkt 1.und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Weg jedes federnd gelagerten Zylinders in Richtung Werkstück durch einen am Werkstückstützelement befestigten Anschlagring begrenzt ist.
hierzu eine Seite Zeichnung
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DD25158283A 1983-06-01 1983-06-01 Vorrichtung zur aufnahme forminstabiler werkstuecke DD215730B1 (de)

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