DD216072A5 - Unsichtbare verbindung von flaechigen teilen, insbesondere bei moebeln - Google Patents
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Abstract
Zur Herstellung einer zuverlaessigen, leicht montierbaren, unsichtbaren Verbindung dienen sogenannte "Leimperlen", bei denen der Klebstoff in einer Huelle hermetisch eingeschlossen ist. Die Huelle kann aus flexiblem oder leicht zerbrechlichem Material bestehen und wird als selbstaendiger Teil in das Bohrloch eingebracht, wobei die Huelle beim Einschlagen oder Einpressen eines Verbindungselements zerstoerbar ist. Ein bevorzugtes Ausfuehrungsbeispiel eines Verbindungselements besteht aus einem um ein vorgegebenes Mass zusammengepressten zylindrischen Rohling aus Holz oder einem anderen statisch stabilen aufquellmoeglichen Material. Die Aufquellfaehigkeit des Verbindungselements wird durch Anordnung von Ringfraesungen wesentlich verbessert. Nach relativ kurzer Zeit ist eine aeusserst feste Verbindung hergestellt, wobei das flaechige Moebelteil in die Ringfraesungen einquillt und sogenannte Federn bildet. Diese Nut-/Federverbindung bleibt nach Aushaerten des Klebstoffs erhalten und ist in der Lage, groessere Kraefte zu uebertragen.
Description
' - Berlin, den 18.6.1984
AP ί1 16 Β/260 977 2 . "' . 63 607/23/37
Unsichtbare Verbindung von flächigen Teilen, insbesondere bei Möbeln
Die Erfindung betrifft eine unsichtbare Verbindung von ' flächigen Teilen, insbesondere bei Möbeln aus Holz oder Holzspanplatten, unter Verwendung von Klebstoff und einem Verbindungselement, bei der der Klebstoff in flüssiger oder pastöser 2Orm in zylindrische Bohrlöcher der zu verbindenden Teile einbringbar und das Verbindungselement jeweils beidseitig in die Bohrlöcher einschlagbar oder einpreöbar ist, wobei das Verbindungselement eine zur vertikalen Mittelachse symmetrische Ausbildung aufweist und auf der Außenseite eine oder 'mehrere längsverlaufende Hüten sowie Singkerben und/oder sonstige Profilierungen angeordnet sind und die beiden Stirnseiten des Verbindungselemente·, jeweils spitz verlaufend ausgebildet sind oder je eine Spitze aufweisen.
Zur unsichtbaren Verbindung von flächigen Teilen bei Möbeln, z. B. zur rechtwinkeligen Verbindung einer Seitenwand eines Möbelkorpus mit dem"Unterboden, sind eine Vielzahl von Verbindungselementen bekannt· Diese Verbindungselemente werden in vorbereitete zylindrische Bohrungen der zu verbindenden Teile eingeführt.. Zur. .Erhöhung der Pestig- ·.. keit wird vor dem iäinfuhren des Verbindungselemente in die zylindrische Bohrung ein flüssiges oder pastöses Mittel mit klebenden bzw. haftenden und/oder aufschäumenden
O η
schaften eingeführt· Dieses Einführen des Klebstoffes ist zeitaufwendig and erfordert höchste Sorgfalt· Es läßt sich nicht vermeiden, daß Verunreinigungen der Oberflächen der flächigen 'Teile eintreten«. Eine exakte Dosierung der für jedes Bohrloch erforderlichen Menge des "Klebstoffes ist erforderlich, aber nicht ohne Aufwand realisierbare Der in das Bohrloch; eingebrachte Klebstoff wird vom VerbIndungseleinent beim Einführen im wesentlichen gegen die Stirnwandung, des Bohrloches ,und.teilweise in die Spanplatte hineingedrückt· Hine gleichmäßige Verteilung des Klebstoffes über die länge des Verbindungselements erfolgt nicht. Nach
., der, Einbringung' des Klebstoffes muß die Herstellung der Verbindung in relativ kurzer Zeit erfolgen, da anderen-.
. '.falls eine Aushärtung des Klebstoffes eintritt· :
/Die. Herstellung dieser Verbindung erfordert/Pachkönnen# Daher erfolgt bei späteren Zusammenbau der Möbelteile, z. 3, nach einem Transport der Möbelteile, in Paletten zwecks Plataersparnis, keine Verbindung der flächigen
;,' Teile unter Verwendung eines Klebstoffes in Kombination mit in die zylindrischen Bohrlöcher einführbaren Ver- · bindungseiementen, sondern im allgemeinen eine problem-
losere; Schraubverbindung» Diese Schraubverbindung genügt.
wohl in technischer Hinsicht, nicht aber in ästhetischer1
; Hinsicht, da sie sichtbar bleibt und dadurch die Ansicht des Möbels beeinträchtigt wird» f. . ;
Zur Erreichung eines Preßsitzes ist der Durchmesser des
... Verbindungselementsif,minimal größer als der Durchmesser des Bohrloches. Das Verbindungselement muß zur Herstellung einer sicheren und völlig dichten Verbindung zwischen den Teilen .jeweils in das Bohrloch eingeschlagen oder eingepreßt wer.den. Hierbei läßt sich nicht ausschließen, daß am äußeren Rand des Bohrloches eine Auftreibung des Materials eintritt.
ist das Ziel der Erfindung, eine zuverlässige, leicht zu montierende Verbindung für Möbelteile zur Verfugung zu stellen, die kostengünstiger als die bisher bekannten Verbindungen ist·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine unsichtbare Verbindung von flächigen !eilen, insbesondere bei
. I- ' '
•Möbeln aus Holz oder holzähnlichem Material, unter Verwendung von Klebstoff und einem Verbindungselement, bei der der Klebstoff in flüssiger oder pastöser Form in zylindrische Bohrlöcher der zu verbindenden 1^eile'einbringbar und das Verbindungselement jeweils beidseitig in die Bohrlöcher einschlagbar oder einpreßbar ist, wobei das Verbindungselement eine zur vertikalen Mittelachse symmetrische Ausbildung aufweist und auf der Außenseite eine oder mehrere längsverlaufende Hüten sowie Ringkerben und/oder sonstige Profilierungen angeordnet sind und die beiden-Stirnseiten des Verbindungselements jeweils spitz verlaufend ausgebildet sind oder je eine Spitze aufweisen, zu schaffen, bei der die Verbundwirkung zwischen den zu verbindenden !eilen ist und bei der mit geringem Aufwand ohne Gefahr der Verunreinigung der Oberflächen der zu verbindenden !Teile der Klebstoff in der genau erforderlichen'* Dosierung in die Bohrlöcher einbringbar ist und die Herstellung der Verbindung seitlich nicht an das Einbringen des Klebstoffes gebunden ist, wobei eine gleichmäßige Verteilung des Klebstoffes^über die Länge des'Verbindungselemente erfolgt und das Verbindungsmittel so auszubilden, daß zum Einbringen in das Bohrloch keine Preß- oder Schlagwerkzeuge erforderlich sind bei Erreichung
einer äußerst schnellen und sicheren Verbindung zwischen den Teilen*
' \ ' . . , . -4- . '.
, Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Klebstoff in eine Hülle hermetisch eingeschlossen und die Hülle mit dem eingeschlossenen Klebstoff als selbstständiger Seil in das Bohrloch einbringbar ausgebildet ist, wobei die Hülle beim Einschlagen oder Einpressen des Ver-
/ bindungselements zerstörbar ist und das Verbindungselement aus einem um ein vorgegebenes Maß zusammengepreßten zylindrischen Rohling aus Holz oder einem anderen statisch stabilen
3f aufquellmöglichen Material besteht und einen gegenüber dem , durchmesser des Bohrloches kleineren Durchmesser aufweist.
Vorteilhafterweise ist von der Hülle\eingeschlossene Klebstoff volumeiimäßig für den geweiligen Verwendungszweck do— .. ... siert. / y ' '. '
;.. . ." ' '- ", '· , ' .· 'N" . : ' l ' ^ · ;; In Aasgestaltung der lürfindung kann- die Hülle aus einem flsziblen Material.oder aus zerbrechlichem Material, vorzugsweise Glas, gebildet; sein. .r ·
·' ' Vorteilhaft ist-es, wenn für das Verklemmen der flexiblen
Hülle im bohrloch an. der Außenseite der Hülle ein ,.oder β mehrere Klemmorgane angeordnet ist bzw* sind.'
Im Sinne der Erfindung ist es, daß die Klemmorgane flexibel ·
, · :; ausgebildet und gleichmäßig über den Umfang der flexiblen . : Hülle verlaufend bzw. gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
:... " ' Zweckmäßigerweise weist die flexible Hülle annähernd zylindrische form mit einer stirnseitigen Abdeckung auf.
Nach der.Erfindung ist die Verbindung der Abdeckung mit der zylindrischen Wandung der flexiblen Hülle.durch Schweißen . vorgenommen. . , . . ·
Vorzugsweise weist die zylindrische Wandung der flexiblen Hülle eine umlaufende Abwinklung auf. .
Vorteilhafterweise ist die Abdeckung aus einer Folie ge- . .' bildet.
Sine weitere ausführung ist, daß die Abdeckung über die zylindrische Wandung der flexiblen Hülle auskragt und das Klemmorgan bildet.
Es ist von Vorteil, wenn die Abdeckung mit der umlaufenden '. Abwinklung bündig abschließt. ·
Sweckmäßigerweise ist die Hülle aus leicht zerbrechlichem ,Material,; vorzugsweise Glas, gebildet'«
Vorteilhafterweise weist die Glashülle eine oder mehrere Sollbruchstelle!!, auf.
liach der Erfindung sind die Sollbruchstellen durch eine oder mehrere an der Glashülle umlaufenden Einschnürungen gebildet.
Vorzugsweise weist die Glashülle annähernd Kugelform auf x wobei auf dem Mantel ein zylindrischer Stutzen angeordnet ist.
Im Sinne der Erfindung ist es, wenn der sylindrische Stutzen nach außen durch Verschmelzung, durch eine elastische 'Masse oder durch eine·'Kappe abgeschlossen ist. , .
In weiterer Ausführung ist vorgesehen, daß das Verbindungselement aus einem um ein vorgegebenes Maß zusammengepreßten zylindrischen Ro'hling aus Holz oder einem anderen statisch stabilen aufquellmöglichen Material besteht und einen gegen-
über dem Durchmesser dea Bohrloches kleineren Durchmesser . aufweist· " , . l ' . .
Vorteilhafterweise setzen sich die auf der.Außenseite des. Verbindungselements angeordneten längsverlaufenden Hüten auf der Stirnfläche fort. ·'
Zweckmäßigerweise ist die Außenfläche des Verbindungselementes zur ireilegung des Hirnholzes an mehreren Stellen ' duroh:Einschneiden zerstört,'
Vorzugsweise wird die Zerstörung der Außenfläche an den/beiden .Enden des Verbindungselements vorgenommen.
'.ν Im Sinne der Erfindung ist es, wenn jeweils eine oder mehrere Eihgfräsungen angeordnet sind, · , .
Die Herstellung- des Verbindungselementes e-rfolgt derart,, daß derzylindrische Rohling des Verbindungselementa um ein - vorgegebenes Maß zusammengepreßt und dabei gleichzeitig die Profilierungen auf der Außenfläche eingepreßt und/oder . eingeschnitten werden. '
Vorteilhaft ist es, wenn nach dem Aushärten des Klebstoffes aviischen dem Verbindungselement und der Holzspanplatte des Möbelkorpus eine Sut-/Pederverbindung gebildet ist.
2weckmäßigerweise ist die J?eder durch die Holzspanplatte des Möbeikorpus gebildet. '
. In weiterer Ausführung ist die- Feder der Holzspanplatte der Hingfräsung des Verbindungselements angepaßt.
Vorzugsweise ist die ieder der Holzspanplatte infolge der
Aufnahme der Feuchtigkeit des Klebstoffes gebildet·
Der hermetisch in eine Hülle eingeschlossene Klebstoff kann vorteilhafterweise in das zylindrische Bohrloch unmittelbar nach der Herstellung des Bohrloches eingedrückt oder eingeblasen werden. Da der Außendurchmesser der flexiblen Hülle geringfügig größer als der Durchmesser des Bohrloches ist, verklemmt sich die flexible Hülle nach dem Einbringen im Bohrloch. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, den Klebstoff zeitlich unabhängig von der Herstellung der eigentlichen Verbindung der flächigen Teile einzubringen. Der Zusammenbau der ü'inzelteile unter Verwendung eines in eine Hülle eingeschlossenen Klebstoffes in Kombination mit Ver-.bindungseiementen kann auch durch Sichtfachleute äußerst sauer aüsgebührt werden, z. B9 im Selbstbau. Der in eine Hülle eingeschlossene Klebstoff ist für den jeweiligen Verwendungszweck dosiert und über einen längeren Zeitraum, der Jahre'betragen kann, lagerfähig. Die Hülle selbst wird beim Einbringen des Verbindungselements in das zylindrische Bohrloch zerstört und dadurch der Klebstoff freigesetzt.
Durch die 'Beilegung dea Hirnholzes des zylindrischen Verbind ung sei ement s, das bekannterweise gegenüber eindringender * Feuchtigkeit wenig widerstandsfähig ist, wird die Aufquellfähigkeit des Holzes bzw, des holzähnlichen Materials und damit die Verbundwirkung wesentlich verbessert. Außerdem.. wird die im Klebstoff e-rhaltene feuchtigkeit bedeutend schneller aufgenommen und dadurch der Zeitraum zur Herstellung einer festen Verbindung verkürzt«. Infolge der schnellen Aufquellbarke it des Verbindungselements tritt beim Zusammenfügen der Einzelteile keine Vibration ein. Das Auftreten von sogenannten Haarrissen"ist daher ausgeschlossen. Die Verbundwirkung wird noch.dadurch wesentlich beschleunigt und vergrößert, daß auch die Span- bzw. Holzplatte des Möbelkorpua einen Teil der Feuchtigkeit des Klebstoffes aufnimmt und.
dabei unter Berücksichtigung der gegebenen Möglichkeiten aufquellt. Dabei wächst die Platte in die äingfräsungen ein und bildet sogenannte Federn, Diese liuVFe der verbindung ist in der lage, größere Kräfte zu übertragen·1
Ausführungsbeispiel .
Die Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungsbei-..spielen näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen: '
Fig» 1: einen Schnitt durch eine ih ein Bohrloch einge-1 . brachte, einen Klebstoff enthaltende flexible Hülle mit einem Verbindungselement vor dem Auftreffen " .auf die flexible Hülle;
Fig. 2: einen Schnitt d*urch .eine Variante xeiner einen \ ;.; Klebstoff enthaltenden flexiblen'Hülle; · ·
Fig. 3i wie Fig. 2, jedoch mit einer Hülle ^'aus Glas;
Fig.' 4: einen Schnitt durch:ein Verbindungselement;
-Fig. 5: einen Schnitt durch eine Verbindung zwischen ·- / einem Verbindungselement und einer Seitenwand eines1' Höbelkorpus (Holzspanplatte) nach'Eintreten'' der Verbundwirkuhg, ' ...
Gemäß Fig. last in. das in einer Seitenwand 10 eines Mö'belkörpua befindliche 'zylindrische Bohrloch 9 ein ineiner flexiblen Hülle 8 befindlicher Klebstoff 11 als selbst ständiger Teil eingedrückt' oder eingeblasen. Da der Durchmesser der flexiblen Hülle 8 etwas größer als der Durchmesser des .zylindrischen. Bohrloches 9 ist, ist die flexible Hülle 8 mit dem Klebstoff 11 fest im Bohrloch 9 gehaltert·
Hierbei kann'die flexible Hülle 8 beliebige Gestaltung aufweisen· .D;Le Menge des hermetisch in der flexiblen Hülle 8 eingeschlossenen Klebstoffes 11 ist exakt für den jeweiligen
Verwendungszweck dosiert· . . '
Das Verbindungselement ist einteilig ausgebildet und besteht aus dem Basisteil 1 und dem Anschlußteil 2, die beide gleiche Länge aufweisen« Auf der Außenfläche des Verbindungselements sind gegeneinander gerichtete und identische Durchmesser aufweisende äingicerben 3 angeordnet, wobei deren Breiten unregelmäßig verschieden groß sind· Daraus ergibt sich, daß äie A'bstände zwischen den Ringkerben 3 unterschiedlich groß sind· Das Verbindungselement kann aus beliebigen Materialien hergestellt sein, z· 3e aus Holz, Kunststoff, Gußeisen oder einer Kombination verschiedener Materialien, · ^ .
Zwischen dem Basis- 1 und dem Anschlußteil 2 ist ein mittiges Zylinderteil 6 vorgesehen. Zur Aufnahme der beim Einbringen des Verbindungselements in das zylindrische.Bohrloch 9 auftretenden Aaftreibung des Materials am äußeren.· Rand des Bohrloches 9 sind zwischen dem Zylinderteil β und dem Basis- 1 bzw, dem Anschlußteil 2 Hingnuten 5 angeordnet. An den beiden Stirnseiten ist jeweils eine. Spitze 7 vorhanden, die zum Zerstören der flexiblen Hülle 8 des Klebstoffes 11 dient und damit das: Preiset.zen des ""Klebstoffes 11 ermöglicht. Gleichzeitig wird damit eine zusätzliche Verankerung des Verbindungselements in der Stirnwand des Bohrlochs 9 erreicht. *
Auf der Außenseite des Verbindungselements sind Nuten 4 vorgesehen, die im Bereich des Basis- 1 und des Anschlußteils 2 längsverlaufend angeordnet sind. Die Außenseite'des Zylindarteils 6 besitzt Feinstriefelungen 4» , die beliebig verlaufen können, .
Hach Pig· 2 'besitzt die flexible Hülle 8 annähernd zylindrische Porm mit einer stirnseitigen Abdeckung 12, wobei diese Abdeckung 12 mit einer umlaufenden Abwinklung 13 der Hülle 8 verschweißt ist, so daß der Klebstoff 11 hermetisch eingeschlossenist· Die stirnseitige Abdeckung 12
. besteht aus einer Polie und kragt über die umlaufende Abwinklung 13 aus, Sie dient gleichzeitig als flexibles Klemmorgan für die in das Bohrloch 9 eingebrachte flexible-Hülle 8· Durch die Anordnung eineäoder mehrerer Klemmorgane ist es möglich, für unterschiedliche Bohrlochdurchmesser jeweils Hüllen 8 gleicher Abmessung zu verwenden und trotzdem eine ausreichende Terklemmung der Hülle 8 im Bohrloch 9 zu erreichen, üie Klemmwirkung im.Bohrloch 9 wird bei
; dieser Ausführung der"flexiblen Hülle 8 also nicht mehr
. durch.die Hülle 8 direkt, sondern über die an der Außenseite der Hülle' 8 angeordneten flexiblen Klemmorgane erzielt· Hierdurch wird, auch das Einbringen der mit einem Klebstoff 11 gefüllten flexiblen Hülle 8 in das .zylindrische Bohrloch 9 .,
; erleichtert,, da nicht mehr die Hülle 8 selbst, sondern nur die flexiblen Klemmorgane zusammengedrückt werden müssen.
Die Gestaltung einerflexiblen Hülle 8 gemäß Pig· 2 ermöglicht ' die formung im Tiefzugverfahren, zweckmäßigerweise aus einer' Tafeiflache· Die stirnseitige Abdeckung 12' wird nach dem ;
Einfüllen des "Klebstoffes 11 in.die zylinderförmigen Hüllen . ',8 aufgeschweißt und danach die Tafelfläche in die einzelnen [ nunmehr hermetisch abgeschlossenen Hüllen 8 durch Brennen oder
Stanzen getrennt. .
'Die kugelförmige Hülle 14 besteht aus einem leicht zerbrechlichem Material, wozu sich Glas besonders eignet, und ist mit Klebstoff 11 gefüllt· Auf der Wandung der Hülle 14 ist ein zylindrischer, Stutzen Ί,5, angeordnet, der durch eine elastische Masse 16 nach .außen hermetisch abgeschlossen ist.
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Bei einer aus Glas bestehenden Hülle 14 werden die einzelnen Glassplitter der zerstörten Hülle 14 durch den Druck des Verbindungselementa in die Wandungen des zylindrischen Bohrloches 9 gedrückt und zum Teil auch in das aus Holz bestehende Verbindungselement selbst, wodurch die Glassplitter eine zusätzliche Verbindung zwischen-Verbindungselement und Wandung des Bohrloches 9 der zu verbindenden Teile herstellen· r .
Das Verbindungselement gemäß Fig. 4 besteht aus Holz oder einem äquivalenten Material und weist gegenüber dem . Durchmesser des Bohrloches 9 einen kleineren Durchmesser auf. Der Rohling des Verbindungselements wird um ein vorgegebenes Maß zusammengepreßt und dabei gleichzeitig die Ringkerben 3» die längsverlauf enden. Hut en 4» die i'einstrief elungen 4 V und die fi-ingfräsungen 17 auf der Außenfläche eingepreßt und/oder eingeschnitten. '
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besitzt das Borhloch 9 einen Durchmesser .von 8 mm. Der Durchmesser des Rohlings des Verbindungselements besitzt einen Ausgangsdurchmesser von 3,7 mm und wird auf einen Durchmesser ' von 7,9 mm zusammengepreßt. Infolge der Zunahme des Gehalts an gebundenem Wasser quillt das Verbindungselement auf einen1 Durchmesser von mehr als 8,2 mm, im allgemeinen auf einen Durchmesser von 8,8 mm, so daß dadurch ein fester Preßsitz des in das Bohrloch 9 eingeführten Verbindungselements erreicht wird. , ,
Durch die Ringfrasungen 17 ist das Hirnholz des zylindrischen. Verbindungselemente .-freigelegt , wodurch die Aufquellmöglichkeit noch weiter verbessert wird bei gleichseitiger, Verkürzung der Herstellung der Verbundwirkung. Sowohl das
Verbindungselement, als. auch die Holzspan- oder Holzplatte 10 des Möbelkorpus nehmen die Feuchtigkeit des Klebstoffes 11 auf und quellen dadurch auf· Dabei wächst die Holzspanplatte 10 in die ftihgfräsungen.17 des Verbindungselementa und bildet die Pedern 13·
Claims (16)
- ISrfindungsanspruch ' , .1. Unsichtbare Verbindung von flächigen teilen, insbesondere bei Möbeln aas Holz oder holzähnlichem'Material, unter Verwendung von Klebstoff und einem Verbindungselement, bei der der Klebstoff in flüssiger oder pastöser Form . in zylindrische Bohrlöcher der zu verbindenden Teile einbringbar und das Verbindungselement jeweils beidseitig in die Bohrlöcher einschlagbar oder einpreßbar ist, wobei das Verbindungselement eine zur vertikalen'Mittelachse symmetrische Ausbildung aufweist und auf der Außen-. seite. eine oder mehrere längsverlaufende Hüten sowie Ringkerben und/oder 'sonstige Profilierungen angeordnet sind und die beiden. Stirnseiten des Verbindungselements jeweils spitz verlaufend ausgebildet sind oder je eine Spitze aufweisen, gekennzeichnet dadurch, daß der Klebstoff. (11) in eine Hülle (8; 14) hermetisch eingeschlossen und die Hülle (8; 14) mit dem eingeschlossenen Klebstoff C11) als selbständiger.Teil in das Bohrloch einbringbaf ausgebildet ist, wobei die Hülle (85 14) beim Einschlagen oder Einpressen des Verbindungselements zerstörbar ist»
- 2. Verbindung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daßvder von der Hülle (8; 14) eingeschlossene Klebstoff Oll) volumenmäßig für den jeweiligen Verwendungszweck'dosiert ist.
- 3. Verbindung nach Punkt ,1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Hülle (8) aus einem flexiblen Material gebildet
- 4. Verbindung nach einem.der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß für das Verklemmen der flexiblen Hülle (S)-Im Bohrloch (9) an der Außenseite der Hülle (8) ein oder.mehrere Klemmorgane. angeordnet ist bzw. sind.5· -Verbindung nach,''.'P unkt. 4 > gekennzeichnet dadurch, daß die Klemmorgane flexibel,ausgebildet und gleichmäßig , , :über den Umfang der flexiblen Hülle (9) verlaufend bzw, gleichmäßig verteilt angeordnet"sind,6,Verbindung nach Punkt 4 oder 5» gekennzeichnet dadurch, : daß die flexible Hülle (8) annähernd zylindrische Form" . mit einer atirnseitigen'Abdeckung (12) aufweist,
- 7. Verbindung nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Verbindung der Abdeckung (12) mit der zylindrischen Wandung:der flexiblen Hülle (S) durch Schweißen - vorgenommen-viBt, . . '3, Verbindung nach Punkt 6 oder 7,, gekennzeichnet dadurch, ,,daß die zylindrische Wandung der., flexiblen Hülle (S) eine umlaufende Abwinklung (13),aufweist,9» Verbindung nach einem der Punkte 6 bis 3, gekennzeichnetdadurch, daß die Abdeckung (12) aus einer 51OUe ge- ·. bildet ist,10, Verbindung nach einem der Punkte δ bis 9» gekennzeichnet dadurch, daß die Abdeckung (12) über die zylindrische' Wandung der flexiblen Hülle "(3) auskragt und das Kleram-, Organ bildet, . ' . "11, Verbindung nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Abdeckung (12) mit der umlaufenden Abwinklung (13)!bündig abschließt,. ... ' ~-15- = -12· Verbindung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, •daß die Hülle (14) aus leicht zerbrechlichem Material, vorzugsweise Glas, gebildet ist.
- 13. Verbindung nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß . die Glashülle (14) eine oder mehrere Sollbruchatellen aufweist·
- 14. Verbindung nach Punkt 13» gekennzeichnet dadurch, daß die Sollbruchstellen durch eine oder mehrere an der Glashülle (14) umlaufende Einschnürungen gebildet sind·15« Verbindung nach einem der Punkte 12 bis 14, gekennv zeichnet dadurch, daß die"Glashülle (14) annähernd Kugelform aufweist, wobei auf dem Mantel ein zylindrischer Stutzen (15) angeordnet- ist»16, Verbindung nach Punkt 15, gekennzeichnet dadurch, daß der zylindrische Stutzen (15.) nach außen durch ,-Verschmelzung, durch eine elastische Masse (16) oder durch eine Kappe abgeschlossen ist·
- 17. Verbindung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Verbindungselement aus einem um ein vorgegebenes Maß zusanimengepreßten zylindrischen Rohling aU3 Holz oder einem anderen statisch stabilen aufquellmöglichen Material besteht und einen gegenüber dem Durchmesser des Bohrloches (9) kleineren durchmesser aufweist.
- 13. Verbindung nach Punkt 17, gekennzeichnet dadurch, daß sich die auf der Außenseite de3 Verbindungseleinents angeordneten längsverlaufenden Hüten (4) auf der Stirn-• . seite fortsetzen· ;19· Verbindung nach Punkt 17 oder 18, gekennzeichnet da-". durch,,daß die Außenfläche des Verbindungselements zur . S'reilegung des Hirnholzes an mehreren Stellen durch Einschneiden aerstört ist.
- 20. Verbindung nach einem,der Punkte, 17 bis 19» gekenn- , "zeichnet dadurch, daß die Zerstörung der Außenfläche.an den beiden Snden des Verbindungselements vorgenommen
- 21. Verbindung nach einem der Punkte 17 bis 20, gekenn-. zeichnet dadurch,, daß jeweils eine oder mehrere Ringfräsungen (17) angeordnet sind»
- 22. Verfahren zur Herstellung des .Verbindungselements nach einem der Punkte 17 bis 21, gekennzeichnet dadurch, daß. , der zylindrische Rohling des Verb.indungselements um ein vorgegebenes Maß zusammengepreßt "und dabei gleichzeitig die Profilierungen (3; 4; 41 ; 5; «I7)*auf der: Außenfläche eingepreßt und/oder eingeschnitten werden.
- 23. Verbindung nach, einem der. Punkte 1. bis 22,, gekenn-" zeichnet dadurch, daß nach dem Aushärten des Klebstoffes zwischen dem Verbindungselement·und der Holzspanplatte des Möbelkorpus (10) eine Hut-ZPederver-. bindung gebildet, ist. ' \
- 24. Verbindung nach Punkt 23, gekennzeichnet dadurch, daß ' , . die !feder (18) durch die Holzspanplatte des Möbelkorpus- (10) "gebildet.ist./
- 25. Verbindung nach Punkt 23,oder 24, gekennzeichnet dadurchj daß.die Peder (13) qer.Holzspanplatte (10) der Singfräsung (17) des Verbindungselements angepaßt ist'.. '; -17- ,
- 26. Verbindung nach einem der Punkte 23 bis 25» gekennzeichnet dadurch, daß die Feder (18) der Holzspanplatte (10) infolge 'der Aufnahme der Feuchtigkeit des Klebstoffes (11) gebildet ist.- Hierzu 4 Seiten Zeichnungen - ,.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3309953A DE3309953C2 (de) | 1983-03-19 | 1983-03-19 | Herstellen einer unsichtbaren Verbindung zwischen Möbelteilen |
| DE19833316855 DE3316855C2 (de) | 1983-05-07 | 1983-05-07 | Selbständiges Teil aus einer Hülle und darin hermetisch eingeschlossenem flüssigen oder pastösen Klebstoff für Möbel zur Herstellung einer unsichtbaren Verbindung von Möbelteilen |
| DE19833320184 DE3320184C2 (de) | 1983-06-03 | 1983-06-03 | Verbindungselement zur unsichtbaren Verbindung von Teilen, insbesondere flächigen Teilen bei Möbeln, Verfahren zur Herstellung des Verbindungselements und Verfahren zur Herstellung einer Verbindung mittels des Verbindungselements |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD216072A5 true DD216072A5 (de) | 1984-11-28 |
Family
ID=27190855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD26097784A DD216072A5 (de) | 1983-03-19 | 1984-03-16 | Unsichtbare verbindung von flaechigen teilen, insbesondere bei moebeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD216072A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3921697A1 (de) * | 1989-07-01 | 1991-01-10 | Fischer Artur Werke Gmbh | Verankerung eines gewindebolzens mittels einer verbundmasse |
-
1984
- 1984-03-16 DD DD26097784A patent/DD216072A5/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3921697A1 (de) * | 1989-07-01 | 1991-01-10 | Fischer Artur Werke Gmbh | Verankerung eines gewindebolzens mittels einer verbundmasse |
| US5032046A (en) * | 1989-07-01 | 1991-07-16 | Fischerwerke Artur Fischer Gmbh & Co. Kg. | Threaded bolt assembly to be anchored in a drilled hole with an undercut and a method of anchoring the same |
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