DD216390A1 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen von granulaten - Google Patents

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DD216390A1
DD216390A1 DD83248318A DD24831883A DD216390A1 DD 216390 A1 DD216390 A1 DD 216390A1 DD 83248318 A DD83248318 A DD 83248318A DD 24831883 A DD24831883 A DD 24831883A DD 216390 A1 DD216390 A1 DD 216390A1
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Manfred Klins
Hans-Peter Goetze
Guenter Niekler
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Manfred Klins
Goetze Hans P
Guenter Niekler
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2/00Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/70Spray-mixers, e.g. for mixing intersecting sheets of material
    • B01F25/72Spray-mixers, e.g. for mixing intersecting sheets of material with nozzles
    • B01F25/721Spray-mixers, e.g. for mixing intersecting sheets of material with nozzles for spraying a fluid on falling particles or on a liquid curtain
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Granulat, vorzugsweise zum Herstellen von Granulat aus dazu geeignetem staubfoermigem Schuettgut, z .B. Kraftfilterasche, mit dem Ziel die Asche ueber laengere Zeit fliessfaehig zu halten und damit durch Aushaertung bedingte Umschlagschwierigkeiten zu vermeiden. Erfindungsgemaess wird die auslaufende Asche ueber eine Ringduese in einem geschlossenen System mit Wasser benetzt. Die Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung der Vorrichtung mit der Ringduese 2 und dem nachfolgenden elastischen Granulierschlauch 4. Als Anwendungsgebiet ist die Herstellung von Granulat aus agglomerierbarem Schuettgut und der staubarme Umschlag solcher Stoffe zu sehen.

Description

Verfahi?en und Vorrichtung zum Herstellen von Granulat
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Granulat aus dazu geeignetem staubförmigem Sohüttgut, vorzugsweise Kraftwerksfilterasche für Transport-, Umschlag- und Lagerprozesse.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Verfahren bekannt, bei denen das staubfÖrmige Schüttgut mit vorzugsweise Wasser befeuchtet wird, um damit eine chemische Reaktion auszulösen, die zum Agglomerieren führt. Als Vorrichtung dazu sind Mischschnecken mit zwei rotierenden Schaufelwellrädern bekannt. Im speziellen Anwendungsgebiet ergeben sich bei der gebräuchlichen Verfahrensweise große Nachteile durch das Anbacken und Aushärten der Kraftwerksfilterasche. Nach dem Mischprozeß ist die Sohnecke mechanisch von Hand zu reinigen.
Ziel der Erfindung .
Die Erfindung hat das Ziel, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu entwickeln, die mit einfachen Mitteln und geringem Aufwand die Herstellung von Granulat gestattet.
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung hat die Aufgabe, ein Verfahren,und eine Vorrichtung zu finden, mit dem zum Granulieren geeignete staubförmige Schüttgüter, vorzugsweise Kraftwerksfilterasche in ein fließfähiges Granulat verarbeitet wird. · Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein zum Agglomerieren neigendes staubförmiges, mit Luft gering aufgelockertes Schüttgut aus einem Rohr zum Befeuchten in ein, aus einem Y/asserschleier gebildeten kegelförmigen Trichter geschüttet wird. Die an der Kegelspitze sich bildende turbulent te Strömung benetzt die Schüttgutteilchen mit Wasser. Diese: feuchten Teilohen kommen an einen den Kegel umgebenden glatten elastischen Schlauch. Auf Grund der strömenden Massen, die durch die Schwerkraft nach unten gleiten, zieht sich der Schlauoh nach dem Prinzip des strömungstechnischen Paradoxons zusammen, der Reibungseffekt vergrößert sich und bedingt dadurch die Granulierung. : . / Das Verhältnis staubförmiges Schüttgut zu Wasser beträgt da- ; bei 9 : 1 bis 8s 2. Die Schüttgutmenge belauff sich auf 60· · bis 80 t/h. Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus einem von einem Vorratsbunker ausgehenden Rohrstutzen', an dessen unterem Ende eine verstellbare Ringdüse : vorgesehen ist. Der Austrittswinkel beträgt dabei vorzugsweise 4-5°. Nach dieser Ringdüse folgt ein mindestens 3 m langer elastischer Schlauch, vorzugsweise aus Plastwerkstoff. In einer weiteren Ausgestaltung ist in dem Rohrstutzen in der' Höhe der Ringdüse ein drehbares Abstreifmesser vorgesehen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der dazugehörigen Zeichnung zeigt die . Figur 1j Prinzipdarstellung der Vorrichtung, geschnitten bei geöffnetem Wasserzufluß.
aam u ^m
Dem erfindungsgemäßen Verfahren werden aus dem Rohrstutzen 1 ca. 80 t/h Filterasche abgelassen. Diese gelangt in einen von einer Ringdüse 2 mit unter 45° schrägem Schlitz erzeugten Wasserkegel 3· Die Wassermenge liegt bei 10 - 20 % zur Schüttgutmenge, der Wasserdruck beträgt 200 kPa. Die an der Spitze des Kegels sich bildende Turbulenz führt zur Benetzung der staubförmigen Schüttgutteilchen, Diese agglomerieren beim Abwärtsgleiten an der Innenwand eines Schlauches 4 aus elastischem Plastwerkstoff von mindestens 3 m Länge.
Dieser Schlauch 4 zieht sich auf Grund der strömenden Massen und seiner Elastizität nach dem Prinzip des strömungstechnischen Paradoxons unterhalb des Viasserkegels 3 zusammen und erhöht dadurch die Reibung der Massen mit der Innenwand des Schlauches und bewirkt dadurch die Granulierung. Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus dem Rohrstutzen 1, der mit einem darüber angeordnetem Vorratsbunker verbunden ist. An der unteren Austrittsöffnung ist eine Ringdüse 2 angeordnet, deren Schlitzöffnung von O bis 2 mm verstellbar ist. Unmittelbar an das Düsenteil ist ein elastischer Schlauch 4 befestigt, dessen Innendurchmesser geringfügig über dem des Rohrstutzens liegt. Seine Länge beträgt 3m.
In einer weiteren Ausgestaltung ist am Ende des Rohrstutzens 1 ein Abstreifmesser 5 zum Sauberhalten des Schlitzes der Ringdüse 2 vorgesehen.
Vom Getriebemotor 6 über die Welle 7 ist eine Drehbewegung erreichbar.

Claims (4)

  1. -H-
    /, Erfihdungsanspriich.
    Ί. Verfahren zuin Herstellen von Granulat auf der Basis von Schwerkraft und der Verwendung von Wasser, gekennzeichnet dadurch, daß zum agglomerieren neigendes staubförmiges Schüttgut in einen durch eine Ringdüse 2 gebildeten Wasserkegel 3 geschüttet wird und die sich an der Spitze bildende Turbulenz die Teilchen benetzt und die dann an der Wandung eines, den Wasserkegel umgebenden, glajbten und elastischen Schlauch 4 aus einem,Plastwerkstoff, unter Zusammenballung abwärtsgleiten und der Schlauch sich dabei nach dem strömungstechnischen Paradoxon zusammenzieht und bei 3 m.Länge ein Granulat austritt,
  2. 2. 'Verfahren- nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß das Verhältnis von Wasser' zu Schüttgut 1 : 9 bis 2 : 8 beträgt, wobei die Durchßatzmenge bei 80 t/h liegt.
  3. 3. Vorrichtung zum Herstellen von Granulat gekennzeichnet dadurch, daß am unteren Ende eines Rohrstutzens 1 eine Ringdüse 2 mit verstellbarer Spaltweite und einem •Austrittswinkel von vorzugsweise 4-5° angeordnet ist, an die sich ein elastischer Schlauch 4 von mindestens drei Meter Länge aus Plastwerkstoff anschließt.
  4. 4. Vorrichtung nach Punkt 3'gekennzeichnet dadurch, daß in Höhe des Spaltes der Ringdüse 2 ein Abstreichmesser 5 angeordnet ist, das mit einem Getriebemotor 6 verbunden ist.
DD83248318A 1983-02-28 1983-02-28 Verfahren und vorrichtung zum herstellen von granulaten DD216390B1 (de)

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