DD217292A1 - Schneckenradgetriebe - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Schneckenradgetriebe, mit dem eine hohe Ganggenauigkeit, Spielfreiheit des Getriebes und Justierbarkeit des Achsabstandes bei Uebereinstimmung der Stirnschnitte von Schnecke und Schneckenrad und Parallelitaet von Antriebs- und Abtriebswelle erreicht wird. Ziel dabei ist, dass die Schneckenwelle bei Uebereinstimmung der Stirnschnitte von Schnecke und Schneckenrad in deren Ebene gegen das Schneckenrad gedrueckt wird und sich spielfrei einstellen laesst, wobei die dabei auftretende Neigung der Schneckenwelle sich nicht auf das Ende der Schneckenwelle selbst auswirkt. Erfindungsgemaess wird das durch einen an der Lagerstelle des ersten Teiles der Schneckenwelle befindlichen Gleitstein mit einem die Neigung der Schneckenwelle ausgleichenden Lager erreicht, wobei die Antriebswelle mit der Schneckenwelle durch ein Gelenk verbunden ist, an der Stelle des Lagers eine Spannhuelse mit Flansch besitzt, die mit dem Wellenstumpf des am Getriebegehaeuse angeflanschten Antriebsmotors zur Uebertragung der Auflagerkraefte und des Antriebsmomentes biegesteif verbunden ist. Fig. 1
Description
- Titel der Erfindung Schneckenradgetriebe
Die Erfindung betrifft ein Sohneckenradgetriebe, mit dem eine hohe Ganggenauigkeit, Spielfreiheit des Getriebes und Justierbarkeit des Achsabstandes bei Übereinstimmung der Stirnschnitte von Schnecke und Schneckenrad und Parallelität von Antriebs- und Abtriebswelle erreicht wird.
Es ist bekannt, daß zur Erzielung von Spielfreiheit eines Schneckenradgetriebes eine Getriebeausführung zur Anwendung kommt, bei der das eine Ende der Schneckenwelle durch eine kugelförmige Lagerung führt und das andere Ende in einem Lager befestigt ist, auf das mit Hilfe einer Feder eine bestimmte Kraft aufgebracht wird, die bewirkt, daß die Schnecke gegen das Schneckenrad gedrückt wird und spielfrei eingreift, wobei die von der Peder auf das Lager der Schneckenwelle aufgebrachte Kraft so groß ist, daß die bei der Betriebsbelastung des Getriebes maximal auftretende und dieser Kraft entgegengesetzt wirkende Kraft überschritten wird.
. \
Bei einer weitern bekannten Lösung eines spielfreien Schneckenradgetriebes werden zur Erzielung von Spielfrei«· heit des Getriebes die Aufnahmen der Lager des Schneckenrades exzentrisch ausgeführt, wobei durch die Drehung der
Aufnahmen das Schneckenrad so verstellt werden kann, daß der Eingriff zwischen Schnecke und Schneckenrad spielfrei ;. . erfolgt. ' ·;. ;... ; ; . . ' ' . ' .
.Durch'die Mhrung des einen Endes der Schneckenwelle durch eine kugelförmige Lagerung und der Anordnung einer Feder
am Lager des anderen Endes der Schneckenwelle, welche die ' Schnecke gegen das Schneckenrad drückt, wird zwar die Übereinstimmung des Stirnschnittes der Schnecke mit dem Stirnschnitt des Schneckenrades erreicht, jjedoch erfolgt bei der Einstellung der Spielfreiheit und infolge des Verschleißes der Sohneoke und des Schneckenrades eine nachteilige Neigung der: Schneckenwelle gegenüber der .Antriebswelle des ' " .Antriebes.. .'. . ' . ..·.' :
Die Anordnung der Lager des Sohneckenrades in exzentrischen Aufnahmen hat den Kachteil, daß bei der Einstellung des EingriffSpieles Jede exzentrische Aufnahme unabhängig von der anderen gedreht werden muß und dadurch eine Neigung des Sehneokenrades auftritt, in deren Folge die Stirnschnitte von Schnecke und Schneckenrad nicht übereinstimmen, was wiederum Schwergängigkeit und Verschleiß des Getriebes mit sich bringt.
Weiterhin wird durch die unterschiedliche radiale Verstellung der Lager des Schneckenrades mit den Aufnahmen und der damit im Zusammenhang stehenden Neigung des Schneckenrades eine Neigung der Abtriebswelle des Getriebes gegenüber dessen Antriebswelle erzeugt, die sich nachteilig auswirkt, da die Schnittebenen durch die Abtriebswelle und die Antriebswelle des Getriebes nach der Einstellung des Eingriffspieles nicht mehr parallel sind.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Schneckenradgetriebe in Anwendung zubringen, dessen Schneckenwelle bei Übereinstim-» mung der Stirnschnitte von Sohnecke und Schneckenrad gegen das Schneckenrad gedrückt wird und sich spielfrei einstel- - 60 len läßt, wobei die dabei auftretende Neigung der Sehnekkenwelle sich nicht auf das Ende der Schneckenwelle selbst
auswirkt, welches für den .Antrieb des Getriebes vorgesehen ist, so daß die Schnittebenen durch die Antriebswelle und die Abtriebswelle parallel sind.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schneckenradgetriebe in Anwendung zu bringen, bei dem sich bei der Einstellung der Spielfreiheit die auftretende Neigung der Schneckenwelle nicht auf das Ende der Schneckenwelle auswirkt, welches für den Antrieb des Getriebes vorgesehen ist, wodurch die Antriebswelle und die Abtriebswelle des Getrie-
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bes in parallel zueinander stehenden Ebenen liegen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an der Lagerstelle der Schneckenwelle ein Gleitstein mit einem die Neigung der Schneckenwelle ausgleichenden Lager sitzt, auf welchen mit einer Gewindespindel eine einstellbare Kraft aufgebracht wird, die die Schnecke unabhängig vom Ubertragungsmoment des Getriebes gegen das Schneckenrad drückt, so daß Spielfreiheit im Eingriff besteht.
Die Antriebswelle, die hinter einen Gelenk angeordnet ist, welches Schneckenwelle und Antriebswelle verbindet, besitzt -an der Stellendes Lagers eine Spannhülse mit Flansch, auf die ein konisches Druckstück. mit Plansch wirkt, wobei die ν 85 Spannhülse^mit dem Antriebszapfen des am Getriebegehäuse *""'' , befestigten Antriebsmotors zur Übertragung der Auflagerkräfte und des Antriebsmomentes biegesteif verbunden ist, und die Lagerung der Motorwelle die i'unktion der Lagerstelle der Antriebswelle ausübt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der dazugehörigen Zeichnung zeigt:
KLg. 1 spielfreies Schneckenradgetriebe mit vom ;jeweiligen Übertragungsmoment unabhängig belasteter
Schneckenwelle ,
Das spielfreie Schneckenradgetriebe besteht aus dem Getriebegehäuse 1, in dem das Schneckenrad 2 gelagert und im-Eingriff mit der Sohnecke 3 der Schneckenwelle 4 steht.
Das Gelenk 5 der Sohneckenwelle 4 ist mit der Antriebswelle 6 der Schnecke 3 verbunden, welche wiederum mit der Spannhülse mit Plansch 13 in Verbindung steht, die mit dem Antriebszapfen 7 des Antriebsmotors 8 gekuppelt ist. Auf der Spannhülse mit Plansch 13 sitzt ein konisohes Druckstüok mit Plansch 14, das mit den Spannschrauben 15 fest gegen die Spannhülse mit Plansch 13 gedrückt wird und dadurch die Verbindung zum Antriebszapfen 7 des Antriebsmotors 8 herstellt.
Die Stellschraube 11 überträgt eine Kraft über den Gleitstein 12, der zwischen den Gleitfläohen 10 gleitet, und das pendelnde Lager 9 auf die Schneckenwelle 4, die bewirkt, daß die Schnecke 3 unabhängig vom jeweiligen Übertragung smoment des Getriebes gegen das Schneckenrad 2 gedrückt wird, wobei die Unrundheiten der Sohnecke 3 und des Schneckenrades 2 sowie deren Verschleiß durch die Befestigung der Schneckenwelle 4 in dem Gelenk 5 ausgeglichen werden und dadurch die Schnecke 3 und das Schneckenrad 4 spielfrei im Eingriff stehen.
Claims (3)
- - Erfindungsansprüche -1. Schneckenradgetriebe zur Erzielung von Spielfreiheit des Getriebes, an dessen Lager eine vom jeweiligen Übertragungsmoment des Getriebes unabhängige Belastung angreift, gekennzeichnet daduroh, daß eine Schneckenwelle (4), bestehend aus der Sohneoke (3), die in einer radial verschiebbaren sowie neigbaren Lagerung ruht, mit einer Antriebswelle (6) durch das Gelenk (5) verbunden und mit dem Antriebszapfen (7) des Antriebsmotors (8) biegesteif gekoppelt ist.
- 2. Schneckenradgetriebe nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß die Lagerung der Schnecke (3) in einem pendelnden Lager (9) erfolgt, dessen Sitz sich in einem Gleitstein (12) befindet, der zwischen den Gleitfläohen (10) des Getriebegehäuses (1) in'radialer Richtung gleitet und mittels einer Stellschraube (11) die Belastung der Sohneoke (3) unabhängig vom Jeweiligen Übertragungsmoment des Getriebes erfolgt.
- 3. Schneckenradgetriebe nach Punkt 1 und 2 gekennzeichnet dadurch, daß die Antriebswelle (6) eine Spannhülse mit Flansch (13) besitzt, die ein konisches Druckstüok mit Plansch (H) trägt und mit dem Antriebszapfen (7) des Antriebsmotors (8) verbunden ist, wobei zur Befestigung des Druckstüekes mit Flansch (14) Spannschrauben (15) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD83254629A DD217292A1 (de) | 1983-09-08 | 1983-09-08 | Schneckenradgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD83254629A DD217292A1 (de) | 1983-09-08 | 1983-09-08 | Schneckenradgetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD217292A1 true DD217292A1 (de) | 1985-01-09 |
Family
ID=5550292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD83254629A DD217292A1 (de) | 1983-09-08 | 1983-09-08 | Schneckenradgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD217292A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9169913B2 (en) | 2012-03-07 | 2015-10-27 | Trumpf Werkzeugmaschinen Gmbh + Co. Kg | Mechanism for tooth clearance adjustment and linear actuation |
-
1983
- 1983-09-08 DD DD83254629A patent/DD217292A1/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9169913B2 (en) | 2012-03-07 | 2015-10-27 | Trumpf Werkzeugmaschinen Gmbh + Co. Kg | Mechanism for tooth clearance adjustment and linear actuation |
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