DD217585A5 - Ventilator mit zur vermeidung unerwuenschter drehzahlen selbsttaetig um eine laengsachse verdrehbaren fluegeln - Google Patents

Ventilator mit zur vermeidung unerwuenschter drehzahlen selbsttaetig um eine laengsachse verdrehbaren fluegeln Download PDF

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DD217585A5
DD217585A5 DD83254745A DD25474583A DD217585A5 DD 217585 A5 DD217585 A5 DD 217585A5 DD 83254745 A DD83254745 A DD 83254745A DD 25474583 A DD25474583 A DD 25474583A DD 217585 A5 DD217585 A5 DD 217585A5
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Abstract

Zur Verhinderung einer schaedlichen Drehzahlerhoehung im Stoerfall einer mit grossen Stroemungskraeften auf die Fluegel (2; 3 bzw. 4) des Ventilators auftreffenden Druckwelle ("aeussere Explosion") wird vorgeschlagen, Fluegel (3 bzw. 4) aus einer durch Anliegen gegen einen ersten Anschlag (6 bzw. 8) definierten Betriebs-Stellung (Fig. 1 bzw. Fig. 5) im Stoerfall durch die jeweils nunmehr mit umgekehrtem Vorzeichen an den Fluegeln angreifende resultierende Luftkraft (F1 bzw. F2) in eine Stoerfall-Stellung (Fig. 3 bzw. Fig. 6) selbsttaetig verdrehen zu lassen, in der das aus saemtlichen Fluegeln resultierende Antriebsmoment zumindest auf einen solchen Wert begrenzt ist, der eine unerwuenschte Drehzahlerhoehung verhindert. Zentrifugalkraefte, die die verdrehbaren Fluegel in Schliess-Stellung zu drehen versuchen, werden durch fest an den Fluegeln angebrachte Gegengewichte kompensiert, die durch ihre spezielle Anordnung auch gleichzeitig beim Anfahren des Laufrades die Betriebs-Stellung der Fluegel gewaehrleisten. Eine Anwendung eignet sich insbesondere fuer einen gegenueber einer "aeusseren Explosion" druckwellenfesten, auf der Eintrittsseite eines Kraftwerk-Kuehlturms angeordneten Ventilator. Fig. 4

Description

SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT , ' Unser Zeichen Berlin und München VPA 82 P 3281 DD
Ventilator mit zur Vermeidung unerwünschter Drehzahlen selbsttätig um" eine Längsachse verdrehbaren Flügeln . '
Anwendungsgebiet der Erfindung t
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ventilator mit zur Vermeidung unerwünschter Drehzahlen selbsttätig um eine Längsachse verdrehbaren Flügeln gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. des Patentanspruchs Z. ein derartiger Ventilator ist aus der DE-PS 862 280 bekannt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen -
(Bei dem 'bekannten Ventilator, werden die'Flügel des Verstellpropellers zur besonders einfachen Erzielung einer Anfahrstellung drehzahlabhängig mittels Fliehkraftreglern derart verstellt, daß sie bei Stillstand und sehr geringen Drehzahlen in eine steilere Stellung und somit einen kleineren Winkel gegenüber der Windrichtung gebracht werden. Die Fliehkräfte arbeiten dabei über Übertragungsmittel auf die jeweilige Flügelachse. Nach einer Ausge- : staltung der Erfindung soll die Fliehkrafteinrichtung sowohl für die Verstellung im Anlaufbereich als auch im Arbeitsbereich verwendet werden. Die bekannte Einrichtung wird'besonders vorteilhaft für die Verwendung von Windkraftmotoren für kleine Anlagen angesehen, da der Propeller einerseits mit großen Momenten anlaufen kann und andererseits als Schnell-Läufer im eigentlichen Arbeitsbereich des Flügelrades selbsttätig drehzahlabhängig derart verstellbar ist, daß sich eine Regelung auf annäherend gleic.hbleibende Drehzahl oder auf gleichbleibende Leistung ergibt
Bk 2 Bih 16.C6.1983
- 2 - VPA 82 P 3281 DD Ziel der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, mit geringem Fertigungsaufwand den Ventilator in bestimmten Überlastfallen vor Zerstörung zu schützen ,
Darlegung des Wesens der Erfindung . ' ' .
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den. Ventilator vor einer schädlichen Drehzahlerhöhung im Störfall einer externen, den Ventilator unter Beibehaltung "^ seiner Drehrichtung nach dem Prinzip einer Windturbine an-
treibenen Druckwelle durch die in der Druckwelle auftreten- :. den Strömungskräfte zu schützen. Hach den Vorschriften, der Genehmigungsbehörden ist für den Lastfall "äußere Explosion1' ' die Explosiohsdrückwelle durch eine Druck-Zeit-Funktion zu idealisieren, die u.a. durch einen kurzzeitigen,jedoch sehr "hohen Druckanstieg bzw. Geschwindigkeitsanstieg zu Beginn der anlaufenden Druckwelle gekennzeichnet ist. Wäre eine 20' aufgabengemäß vorgesehene Sicherheitskonstruktion des. Ven-' tilators nicht vorhanden,so würde ggf.die anlaufende Druckwelle die Betriebsdrehzahl des Ventilators auf eine solche *\ , , Spitzendrehzahl ansteigen lassen, daß selbst Werkstoffe ^. ' großqr Reißlänge dieser Belas"tung nicht widerstehen können.
Ausgehend von der Erkenntnis, daß bei dem angenommenen Störfall einer externen, den Ventilator nach dem Windkraftmaschinenprinzip /antreibenden Druckwelle ein Vorzeichenwechsel, in der auf jeden Lüfterflügel einwirkenden resultierenden Luftkraft eintritt und somit diese Luftkraft dann in entgegengesetzter Richtung auf den Lüfterflügel einw-irkt, kann die gestellte Aufgabe bei einem Ventilator der eingangs genannten Art dadurch gelöst werden, daß erste . Flügel auf der Laufradnabe des Ventilators fest angeordnet und die übrigen Flügel jeweils um ihre Schwereachse zwi- sehen einer ersten, durch einen ersten Anschlag begrenz-..
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- 3 - VPA 82 P 3281 DD
ten Betriebs-Stellung und einer zweiten, durch einen zweiten Anschlag begrenzten Störfall-Stellung frei drehbar gelagert und im stromaufwärts liegenden Bereich der Laufradnabe mit einem Gegengewicht derart fest verbunden sind, daß sie bei niedrigen Anfahrdrehzahlen allein durch das jeweilige Gegengewicht und bei normalen Betriebsdrehzahlen zusätzlichen durch die dann bestehenden Luftkräfte in einer zur Stellung der ersten Flügel äquivalenten Betriebs-", Stellung gegen den ersten Anschlag sowie im Störfall, einer externen, den Ventilator unter Beibehaltung seiner D.irehrichtung 'wie eine Windkraftmaschine' antreibenden Druckwelle gegen den zweiten Anschlag gedruckt und dabei im Sinne der Vermeidung der unerwünschten Drehzahlen in eine entsprechende Gegenstellung zu der Stellung, der ersten Flügel verdreht sind oder daß von den am:Umfang der Laufradnabe angeordneten Flügeln wechselweise jeder zweite Flügel als selbsttätig verdrehbarer Flügel ausgebildet ist
Durch die Gegengewichte wird im Zusammenwirken mit den um ihre speziellen Längsachsen verstellbaren Flügel und den einwirkenden Luft- und Zentrifugalkräften erreicht, daß die verstellbaren .Flügeln einerseits im Normalbetrieb bei der zuvor erstgenannten erfindungsgemäßen Lösung durch die Zentrifugalkraft nicht in Schließ-Stellung mit nahezu senkrecht zur Lüfterachse verlaufender Flügelsehne verdreht sondern gegen den ersten Anschlag gedrückt und bei der zuvor zweitgenannten erfindungsgemäßen Lösung mit mäßiger und im Störfall überwindbarer Kraft gegen den ersten Anschlag gedrückt und'andererseits im Störfall durch das auslösende Kriterium der beim Übergang von
. einem Pump- auf einen Turbinenbetrieb charakteristischen Umkehrung der resultierenden .Luftkraft aus ihrer ersten Betriebs-Stellung in die zweite Störfall-Stellung kippen und in dieser, eine unerwünschte Drehzahlerhöhung vermeidenden Stellung entweder durch den zweiten Anschlag oder in der Mullauftriebs-Gieichgewichtsstellung ohne gesonderten Anschlag gehalten werden.
·· '.· > - 4 - VPA 82 P 3281 DD
Bei der gemäß der Lehre des Patentanspruchs 1 vorgesehenen Konstruktion sind nach einer Ausgestaltung.der Erfindung nur .etwa die Hälfte der gesamten am Umfang der Ven-- : .. tilatornabe angeordneten Flügel selbsttätig verstellbar auszubilden, da in .vorteilhafter Weise der zweite Anschlag eine derartige* Flügelstellung bewirkt, daß das Antriebsmoment der verstellten Flügel dem Antriebsmoment der nicht verstellten Flügel in seiner absoluten Größe entspricht, in seiner vektorie.llen Wirkungsrichtung jedoch _ .10 derart entgegengerichtet ist, daß sich die Umfangskomponen- ^ ten der Luftkräfte gerade aufheben oder zumindest nur ein "V solches resultierendes Antriebsmoment erlauben, das keine -unzulässige Drehzahlerhöhung des Flügelrades bewirkt. Ih fertigungstechnisch besonders aufwandsarmer Weise ist weiterhin vorgesehen, daß sämtliche, am Umfang, der Lauf^-
radnabe angeordneten Flügel in ihrem aerodynamischen Teil die gleiche Bauform'-auf weisen. . ; .
: : Ausfuhrungsbeispiel .
Die Erfindung wird im folgenden anhand zweier, schema.tisch
dargestellter Ausführungsbeispiele in der Zeichnung näher ~N erläutert; darin zeigen:
S- 25 Fig.1 eine radiale Draufsicht auf* einen Teil der Flügel-' " radnabe mit einem im Schnitt dargestellten drehbaren
Flügel und daran wirkenden Luftkräften in normaler Betriebs-Stellung , '
Fig.2'die Darstellung gemäß Fig.1 jedoch mit den wirken- ' den Luftkräften unmittelbar, nach Auftreffen der Stör-. fall-Druckwelle.
Fig.3 die Darstellung gemäß Fig.1 jedoch mit in Störfall-Stellung verdrehtem Flügel und daran wirkenden Luftkräften, > '
. - 5 - VPA 82 P 3281 DD .
Fig.4 in verkleinertem Maßstab eine Draufsicht auf einen Teil der abgewickelten Flügelradnabe mit vier dargestellten Flügeln, von denen jeder zweite in Stör-·1 fall-Gegenstellung zu den übrigen Flügeln verdreht
Fig.5. eine radiale Draufsicht auf einen Teil der abgewickelten Flügelradnabe mit einem im Schnitt dargestellten, um eine im ersten Viertel der Flügeltiefe befindliche Längsachse drehbaren Flügel und daran wirkenden Luftkräften in normaler' Betriebs-Stellung, Fig.6 die Darstellung gemäß Fig.5 jedoch mit in Störfall-Stellung verdrehtem Flügel und daran wirkenden Luftkräften,
Fig.7 in verkleinertem Maßstab eine Draufsicht auf einen . Teil der abgewickelten Flügelradnabe mit vier in Betriebs-Stellung dargestellten Flügeln, von denen jeder um eine Längsachse im ersten Viertel der Flügeltiefe drehbar ist,
.Fig.8 den Teil der Flügelradnabe gemäß-Fig.7 jedoch mit in Störfall-Stellung verdrehten Flügeln. ...;
Bei dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist wechselweise jeder zweite Flügel 2 als selbständig verdrehbarer Flügel 3 ausgebildet,'während die übrigen Flügel 2 fest am Umfang der Flügelradnabe 1 angeordnet sind. Fig.4 zeigt dazu in einem Teil ausschnitt in Draufsicht auf eine abgewickelte Flügelradnabe 1 zwei am Umfang dieser Flugelradna.be fest angeordnete Flügel 2 und jeweils zwei um ihre Längsachse 31 drehbare Flügel 3.
Die drehbaren Flügel 3 sind in Fig.4 in Störfall-Stellung eingetragen, in der sie mit ihren anstromseitigen Enden gegen Anschläge 7 anliegen . In Anfahr- und in normaler Betriebs-Stellung sind die drehbaren Flügel 3 derart um ihre Längsachse 31 verschwenkt, daß sie mit ihren abströmseitigen Enden an Anschlägen 6, anliegen und eine zu den fest angeordneten Flügeln 2 äquivalente Flügel-Stellung
. - 6 - VPA 82 P 3281 DD
einnehmen,. Die an "den drehbaren Flügeln 3 erfindungsge- . , maß fest angeordneten Fliehgewichte sind in Fig.4 ni-cht . miteingezeichnet. * '-
Anhand der Figuren 1 bis 3 soll im folgenden die aufgrund . der im normalen Betriebsfall bzw. im Störfall jeweils wirkenden Luft- und Fliehkräfte sich selbsttätig" ein- "" stellende Verdrehung der in ihrer Schwereachse 31 dreh-1
. bar gelagerten Flügel 3 näher erläutert worden:
' ' 10 ' ' ' - '- '
/ Dazu zeigt Fig.1 im Schnittbild einen einzelnen Flügel 3,
^ .' der 'in normaler ßetriebs-Stellung aufgrund der angenomme- nen Drehrichtung: η bzw.' Anströmrichtung: L der Luft, der
Lagerung in der Schwereachse 31 und des dargestellten Gegengewichtes 5 mit seinem abströmseitigen Ende gegen · .- .' den-ersten Anschlag 6 gedrückt wird. . .
Durch die Gegengewichte 5 wird einerseits der Einfluß der Zentrifugalkräfte kompensiert, die ansonsten die drehbaren Flügel in Schließ-Stellung (Flügelsehne senkrecht
zur Flügelradachse) zu drehen versuchen und andererseits . ' erreicht^ daß auch beim Anfahren des Flügelrades die dreh-
>, baren Flügel mit einem definierbaren Druck gegen den An-' >/ '-.'. ,
t schlag 6 gedrückt werden. Im Sinne vorliegender Erfindung
^ 25 sind die Gegengewichte dazu jeweils im Quadranten III eines angenommenen Koordinatensystems angeordnet, dessen Koordinaten-Ursprung gemäß Fig.1 im Schwerepunkt der Längsachse 31 liegt und dessen Abszisse χ in Drehrichtung η des Flügelrades, bzw. dessen Ordinate y in Richtung L der ' 3Q^ Luftströmung verläuft.
In Fig.1 ist zusätzlich die im normalen Ventilatorbetrieb am Flügel 3 angreifende resultierende Luftkraft F.. eingetragen, die sich aufgrund des eingetragenen Geschwindigkeitsdreiecks mit den angenommenen Geschwindigkeiten:
- 7 - ' VPA 82 P 3281 DD
Durchschnittsgeschwindigkeit c ,Umfangsgeschwindigkeit u sowie der Relativ- bzw. Anströmgeschwindigkeit V00 (bei Vernachlässigung der hinter dem Laufrad vorhandenen Drallkomponente) im flügelfesten Koordinatensystem ergibt. , 5
Beim Auftreffen bzw. beim Durchgang einer angenommenen. · definierten Druckwelle (Lastfall: "äußere Explosion") erhöht sich plötzlich - wie in Fig.2 angedeutet - die Durchtritts- bzw. Meridiangeschwindigkeit c , z.B. um das Zehnfache auf einen Wert c '; demzufolge wird auch
die Relativ- bzw. Anströmgeschwindigkeit W00 auf W00 ' vergrößert, während die Geschwindigkeitskomponente u der Umfangsgeschwindigkeit sich nur wenig ändert. Dieser Übergang vom Pumpbetrieb auf einen Turbinenbetrieb bei..
Beibehaltung der Drehrichtung ist durch eine Umkehrung · des Vorzeichens der resultierenden Luftkraft am Flügel gekennzeichnet, so daß die Luftkraft F1' im Störfall in entgegengesetzter Richtung zur Luftkraft F.. im normalen Betriebs-Fall am Flügel 3 angreift. Der Vorzeichenwechsel der resultierenden Lüftkraft und -die sich dadurch ergebene entgegengesetzte Wirkungsrichtung der resultierenden Luftkraft wird nun benutzt, um den drehbaren Flügel 3 aus der normalen Betriebs-Stellung mit Anlage an dem ersten Anschlag 6 in die in Fig.3 dargestellte Störfall-Stellung mit Anlage an dem zweiten Anschlag 7 zu verdrehen .
Durch die wechselweise Anordnung jeweils eines fest angeordneten und eines verdrehbar angeordneten Flügels am Umfang der Flügelradnabe 1 ergibt sich dann die in Fig.4 in der Abwicklung eines Teils der Flügelradnabe 1 dargestellte Zuordnung der verschiedenen Flügel 2 bzw. 3· Durch die Lagewahl des Anschlags 7 kann dafür gesorgt werden, daß die Gesamtheit der auf die Flügel 2, 3 wirkenden Umfangskomponenten der Luftkräfte sich gerade auf-.
- a - VPA 82 P 3281 DD .
. - ; heben oder zumindest nur ein solches resultierendes Antriebsmoment zulassen, das nicht zu einer schädlichen Drehzahlerhöhung des Flügelrades führt. .
Die Figuren 5 bis 8 zeigen eine weitere Ausführung eines erfindungsgemäß ausgebildeten druckfesten Axialventilators bei wiederum angenommener Drehrichtung: n' sowie Anströmrichtung: L der Luft. Dazu sind sämtliche am Umfang der Flügelradnabe 1 angeordneten Flügel 4 drehbar ge- . ,. 10 lagert. Die Drehung erfolgt um eine Längsachse 41 im *': ' ersten Viertel der Flügeltiefe. Jeder Flügel ist wiede-"V . rum mit einem gemäß Fig.5 bzw. Fig.6 im stromaufwärts liegenden Bereich der Flügelradnabe 1 angeorndeten Gegengewicht 16 fest verbunden. Die Gegengewichte 6 sind in der schematischen Abwicklung ,der Laufradnabe 1 gemäß Fig.7 bzw. Fig.8 nicht eingezeichnet.
.. Ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.1 bis . Fig..4/ist auch beim vorliegenden Ausführungsbeispiel gemaß Fig.5 bis Fig.8 jeder Flügel 4 aufgrund des Zusammen- ;. - wirkens der Luft- und'Fliehkräfte im normalen Ventilator-Betrieb an seinem abtriebsseitigen Ende in der Anfahr- ^) bzw. Betriebs-Sellung gegen einen ersten Anschlag 8 ge- ^ drückt.: Jeder einzelne Flügel wird sich bei der vorge- "^: 25 sehenen Lagerung in Nullauftriebsrichtung verstellen,
falls die Luftkraft Fp- nach Auftreffen der Druckwelle ihr Vorzeichen ändert und gemäß'Fig.6 am Flügel angreift. Im : Normalbetrieb, d.h. vor Auftreffen einer Druckwelle, bewirkt die Luftkraft ein Anlegen jedes Flügels gegen seinen Anschlag -8,. Das im Betrieb infolge von Fliehkräften auf die Flügel wirkende unerwünschte Verstellmoment wird wiederum durch Gegengewichte 5 kompensiert. Dabei ist im Sinne der Erfindung das Gegengewicht wiederum im Quadranten III eines angenommenen Koordinatensystems an.-· geordnet, dessen Koordinatenursprung im Längsachsenpunkt 41 liegt und dessen Abszisse χ ,in Drehrichtung η sowie
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dessen Ordinate in Richtung der Luftströmung verlaufen. Das Gegengewicht 5 ist im erfindungsgemäßem Sinne so .be-.messen, daß einerseits im Normalbetrieb, insbesndere im Anfahrbetrieb eine Flügel-Anlage mit definiertem' Druck an den Anschlag 8 gewährleistet ist und im Störfall die relativ geringe Luftkraft den Flügel in die Nullauftriebsstellung zu kippen vermag.
Bei Anlaufen einer Druckwelle (Lastfall:"äußere Explosion") gegen die Flügel 4 ändert sich die -Richtung der Relativbzw. Anströmgeschwindigkeit w gemäß Fig.5 auf negative Anstellwinkel gemäß w · gemäß Fig.6; durch die Vorzeichenumkehr der resultierenden Luftkraft von Fp gemäß Fig.5 auf F2'' gemäß Fig.6 wird der Flügel 4'von dem ersten Anschlag abgehoben und in Nullauftriebsrichtung und somit in die . Störfall-Stellung gemäß Fig.6 verdreht. Sobald die Nullauftriebsrichtung überschritten wird, erfährt der Flügel .Verstellkräfte, durch die er wieder im Sinne einer stabilen Gleichgewichtslage in die Nähe der Nullauftriebsrichtung zurückgedreht wird. In dieser Gleichgewichtslage bleiben die auf den Flügel wirkenden Kräfte relativ gering, so daß eine schädliche Drehzahlerhöhung des Laufrades mit Sicherheit vermieden werden kann.
Fig.7 zeigt in einer Teilabwicklung der Flügelradnabe 1
die Betriebs-Stellung der Flügel 4 bei der eingezeichne-' ten angenommenen Drehrichtung η des Laufrades und der Anströmrichtung L der Druckwelle. Fig.8 zeigt die gleiche ; Abwicklung der Flügelradnabe jedoch mit um ihre jeweilige Drehachse 41 in Nullauftriebsrichtung verdrehten Flügeln 4 \ und bei,-jeweils vernachlässigter Lagerreibung.

Claims (4)

. ;. ,'. - 10 - VPA 82 P 3281 DD Erfindunqsanspruch ' . '.
1. Ventilator mit zur Vermeidung unerwünschter Drehzahlen selbsttätig um eine ^Längsachse verdrehbaren Flügeln unter Verwendung von Fliehgewichten und mit zumindest einem An- · schlag, gekennzeichnet άβαμιτοη, daß erste Flügel (2) auf der Laufradnabe (1) des Ventilators fest angeordnet und ,die übrigen Flügel (3) jeweils um ihre Schwereachse (31) . zwdschen einer ersten, durch einen ersten Anschlag (6) begrenzten Betriebsabteilung und einer zweiten, durch
^ " , \ '
-'' einen .zweiten Anschlag (7) begrenzten Störfall-Stellung
**>> frei drehbar gelagert und im stromaufwärts liegenden Bereich der Laufradnabe (1) mit einem Gegengewicht (5) d-er-' art fest verbunden sind, daß sie bei niedrigen Anfahr- drehzahlen allein durch das jeweilige Gegengewicht (5) ; und bei normalen Betriebsdrehzahlen zusätzlichen durch 7. .· '; die dann bestehenden Luftkräfte, in einer zur Stellung :: '
," .der·'ersten Flügel (2) äquivalenten Betriebs-Stellung ge- ;" ' gen den ersten Anschlag. (6) sowie im Störfall einer externen, den Ventilator unter Beibehaltung seiner Drehrichtung wie eine Windkraftmaschine antreibenden Druckwelle gegen den zweiten Anschlag .(7) gedrückt und dabei
~V iffl Sinne der Vermeidung der unerwünschten Drehzahlen in
^ eine entsprechende Gegenstellung zu der Stellung der U . 25 ersten Flügel (2) verdreht sind (Fig.T bis Fig".4).
2. Ventilator mit zur Vermeidung unerwünschter Drehzahlen , selbsttätig um eine Längsachse verdrehbaren Flügeln unter
Verwendung von Fliehgewichten und mit zumindest einem An- * 30 schlag, gekennzeichnet dadurch, daß die Flügel '(4.) auf der" ,Laufradnabe (1) des Ventilators jeweils um eine im ersten Viertel ihrer Flügeltiefe liegende Längsachse (41) zwischen einer ersten, durch einen Anschlag (8)- begrenzten Betriebs-Stellung und einer zweiten, durch die Nullauftriebsrichtung der Flügel (4) gegebenen Störfall-Stellung frei drehbar gelagert und im stromaufwärts liegenden Be-
- 11 - VPA 82 P 3281 DD
reich ihrer Ventilatornabe (1) mit einem Gegengewicht fest verbunden sind, derart daß sie im normalen Ventilatorbetrieb gegen den Anschlag (8) gedrückt und im Stör- " fall einer externen, den Ventilator unter Beibehaltung seiner Drehrichtung wie eine Windkraftmaschine antreibenden Druckwelle selbsttätig.in ihre Nullauftriebsrichtung gedreht sind (Fig.5 bis Fig.8).
3· Ventilator nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß von den am Umfang der Laufradnabe (1) angeordneten Flügeln (2;3) wechselweise jeder zweite Flügel als selbsttätig verdrehbarer Flügel (3) ausgebildet ist. '.
4. Ventilator nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß sämtliche, am Umfang der Laufradnabe (1) angeordneten Flügel in ihrem aerodynamischen Teil die gleiche Bauform aufweisen. .
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD83254745A 1982-09-14 1983-09-12 Ventilator mit zur vermeidung unerwuenschter drehzahlen selbsttaetig um eine laengsachse verdrehbaren fluegeln DD217585A5 (de)

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