DD217847A1 - Antrieb von eimerketten, insbesondere fuer eimerkettenbagger - Google Patents

Antrieb von eimerketten, insbesondere fuer eimerkettenbagger Download PDF

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/02Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
    • B65G65/06Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads with endless scraping or elevating pick-up conveyors

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Abstract

Antrieb von Eimerketten, insbesondere fuer Eimerkettenbagger, welche beim Abbau und der Gewinnung von Erdstoffen eingesetzt werden. Es ist das Ziel, die Foerderleistung und Wirtschaftlichkeit von Eimerkettenbaggern ohne wesentliche Vergroesserung der Dienstmasse zu erhoehen. Die Aufgabe besteht darin, die Eimerkettengeschwindigkeit zu erhoehen und den Abstand der Baggereimer und gleichzeitig Verschleissursachen an der Eimerkette zu verringern. Dies geschieht so, dass anstelle des Antriebsturas ein Scheibenrad verwendet wird. Sein Trommelmantel nimmt bei theoretisch voller Umschlingung durch die Eimerkette eine ganzzahlige Menge von Baggereimern und anteiliger Eimerkette auf. Im Trommelmantel sind Aussparungen fuer das Foerdergut. Schurrenbleche leiten dasselbe nach aussen ab. Zahnecken am Trommelmantel greifen in die Eimerkette zur Mitnahme.

Description

Titel der Erfindung
Antrieb von Eimerketten, insbesondere für Eimerkettenbagger
Awendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft den Antrieb von Eimerketten bei Eimerkettenbaggern, die in allen Bereichen beim Abbau und der Gewinnung von Erdstoffen eingesetzt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Allgemein sind Antriebe für Eimerketten bekannt, die die aus zwei besonderen endlosen Laschenketten bestehende Eimerkette über sechs- bzw. achteckige Turaszahnkräne, die auf einer gemeinsamen Welle sitzen, durch Drehbewegung dieser Welle antreiben (z. B. DE-OS 2532317).
Der lachteil dieser Antriebsart besteht darin, daß das beim Umlenken der Baggereimer am Antriebsturas ausgekippte Fördergut durch freie senkrechte Pallbewegung den zeitlichen Abstand zum nachfolgenden Baggereimer bestimmt und somit die maximale Schnittgeschwindigkeit der umlaufenden Baggereimer begrenzt wird. .
Daraus ergeben sich einige Machteile der Eimerkettenbagger herkömmlicher Antriebsart hinsichtlich Förderleistung, Dienstmasse und Wirtschaftlichkeit gegenüber den Schaufelradbaggern, die ihrerseits wiederum Nachteile in Bezug auf "die Schneidkraft, Abbautiefen und Mischung des, Fördergutes1 haben.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat zum Ziel, die Förderleistung und Wirtschaftlichkeit von Eimerkettenbaggern ohne wesentliche Vergrößerung der Dienstmasse zu erhöhen., Ein weiteres Ziel ist es, den Verschleiß der Eimerketten, bezogen auf die Förderleistung, zu vermindern. :
Wesen der Erfindung ·
, Es ist die Aufgabe der Erfindung, die Eimerkettengeschwindigkeit zu erhöhen und zugleich den Abstand der Baggereimer untereinander zu verringern sowie dabei weiterhin die Ungleichmäßigkeiten im Kettenumlauf und die große Abwinkelung der Kettenglieder am Antriebsturas als Verschleißursache zu vermindern. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Antriebsrad für die Eimerketten verwendet wird" und als Scheibenrad ausgebildet ist, welches durch einen 'Trommelmantel am Außenumfang abgeschlossen ist. Der Trommelmantel nimmt bei theoretisch voller Umschlingung durch die Eimerkette eine ganzzahlige größere Menge von Baggereimern
. einschließlich anteiliger Eimerkette auf. Es sind Aussparungen für das durchfallende Fördergut im Trommelmantel jeweils unter dem Baggereimer angeordnet. Der jeweils äußere Rand des Trommelmantels ist mit Antriebsnocken im. Abstand der beiden Eettenstränge der Eimerkette auswechselbar bestückt. Um ein Abspringen der Kette zu ver-
hindern, sind seitlich neben dem Trommelmantel Bordscheiben segmentweise angebracht. Im Innenraum des Antriebsrades sind Schurrenbleche schräg angebracht, deren Auslauf auf der dem Antriebsgetriebe gegenüberliegenden Seite hinausragt.
Beim Betrieb des Eimerkettenbaggers fällt das in den Baggereimern befindliche Fördergut im oberen Teil des Antriebsrades durch die Aussparungen in den Innenraum desselben und gleitet durch die Schurrenbleche aus dem Innenraum des Antriebsrades heraus, gleitet über die Hauptschurre und wird über technisch bekannte Mittel weitergeleitet.
Di1© besonders bei Eimerkettentrockenbaggern, vor dem Baggereimer hergeschobene Vorfüllung, wird in bekannter Art der Eimerrinne bis zum Auslauf der Eimerkette aus dem Bereich der Eimerrinne beibehalten und gelangt von da aus über eine separate Vorschurre zu dem über das Antriebsrad ausgeworfene Fördergut.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben:
Pig. 1 zeigt schematisch die Anordnung des Antriebsrades an einem Eimerkettenbagger.
λ /
Fig. 2 stellt Konstruktion und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Lösung dar.
Fig. 3 stellt die Lösung der Fig. 2 im Schnitt durch die Achse des Rades dar.
Bei einem an sich bekannten Eimerkettenbagger ist an Stelle des bisher üblichen Antriebsturas ein Antriebsrad 1 größeren Durchmessers angebracht. Dabei befindet sich der einlaufende Teil der Eimerkette 2 im unteren Trum und der Ablauf desselben oberhalb der Umschlingung des Antriebsrades 1· Das Antriebsrad 1 wird in bekannter Y/eise über ein Getriebe 13, Ritzel 14 und Stirnrad. 15 angetrieben und besitzt eine ebenfalls bekannte Wälzlagerung 16. Das Stirnrad 15 ist mit einer Radscheibe 18 verbunden, die ihrerseits vom Trommelmantel 19 umschlossen ist. Dieser ist auf der gegenüberliegenden Seite mit einem Scheibenring 21 zur Versteifung versehen. Der Trommelmantel 19 ist beiderseits mit Antriebsnocken 11 bestückt. Ferner" sind am Trommelmantel 19 seitlich Bordscheiben 12 segmentweise angebracht. Der Außenumfang des Trommelmantels 19 ist so bemessen, daß er eine ganzzahlige Menge z. B. 5 Stück Baggereimer 3 einschließlich anteiliger Eimerkette 2 aufnehmen kann, so daß beim Umlauf der endlosen Eimerkette 2· immer an genau den gleichen Stellen des Antriebsrades 1 ein Baggereimer 3 anliegt.
An diesen Stellen des Trommelmantels 19 sind im Mantelblech Aussparungen 20 für das durchfallende Fördergut angeordnet. Im Radinneren sind unter den Aussparungen 20 vom Rand der Radscheibe 18 aus Schurrenbleche 9 mit einer Schräge so befestigt, daß das Fördergut auf der dem Antrieb 13, 14, 15 entgegengesetzten Seite aus dem Antriebsrad herausfallen kann. Die am Umfang verteilten Antriebsnocken 11 sind im Beispiel durch Schraubenverbindung auswechselbar. Durch die hohe Zahl der ständig sich im Eingriff befindlichen Antriebsnocken 11 wird der Verschleiß reduziert. Aus der erfindungsgemäßen Konstruktion ergibt sich folgende Wirkung: .,.··
Die gefüllten Baggereimer 3 bewegen sich in der Eimerrinne 4 aufwärts und schieben dabei die Vorfüllung 5 bis zur Vorschurre 6, wo die Vorfülluiig 5 über die Vorschurre
6 zur Fördergutübergabe 8 gelangt. Die Eimerfüllung 17 fällt im Bereich der oberen Hälfte des Antriebsrades 1 aus den Baggereimern 3 heraus und wird über die Schurrenbleche 9 des Antriebsrades 1 und über die Leitbleche 10 der Hauptschurre 7 in dieselbe geleitet. Die Hauptschurre
7 ist so ausgebildet, daß dieses Fördergut ebenfalls zur Fördergutübergabe 8 gelangt. Durch diese Anordnung entfällt die Abhängigkeit zwischen einlaufender Eimerkette und der Entleerung der Baggereimer. Der Verlauf der Vorfüllung ist in Fig· 2 und der Eimerfüllung in der Schnittdarstellung Fig. 3 dargestellt.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das Ausschütten der Baggereimer in kürzeren Zeitfolgen nachein- , ander erfolgen kann, ohne daß der nachfolgend gefüllte Baggereimer der umlaufenden Eimerkette von dem Ausschüttvorgang des gerade ausschüttenden Baggereimers durch überschüttung beeinflußt wird. Durch die möglichen höheren öchüttfolgen können höhere Schnittgeschwindigkeiten der Graborgane erreicht werden, wodurch bei annhähernd gleichbleibender Dienstmasse des Eimerkettenbaggers und gleichbleibendem Eimerfüllvolumen das Fördervolumen gesteigert wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Verschleiß der Bolzen und Hülsen der Eimerkette, deren ursächliche Entstehung durch Relativbewegung der beiden Bauteile zueinander zu begründen ist, im Verhältnis zur Förderleistung sinkt. Diese Relationsbewegung wird durch den großen Durchmesser des Antriebsrades verringert. Bei den bisher bekannten Antriebselementen tritt dagegen eine sehr große Verdrehung zwischen Bolzen und Hülsen der Eimerkette an der Stelle des höchsten in der Eimerkette auftretenden Kettenzuges, am Antriebsturas, auf.

Claims (2)

Erfindungsanspruch.
1. Antrieb für Eimerketten von Eimerkettenbaggern, gekennzeichnet dadurch, daß dazu ein Antriebsrad (1) verwendet wird, welches als Scheibenrad ausgebildet ist, dessen Trommelmantelumfang bei theoretisch voller Umschlingung durch die Eimerkette (2) eine ganzzahlige größere Menge von Baggereimern (3) einschließlich anteiliger Eimerkette (2) aufnimmt und wobei Aussparungen· (20) für das durchfallende Fördergut im Trommelmantel (19), jeweils unter dem Baggereimer (3) angeordnet sind und fernerhin der jeweils äußere Rand des Trommelmantels (19) mit Antriebsnocken (11) im Abstand der beiden Kettenstränge der Eimerkette (2) auswechselbar bestückt ist und daß im Innenraum des Antriebsrades (1) Schurrenbleche (9) schräg angeordnet sind, deren Auslauf auf der dem Antriebsgetriebe (13, 14» 1,55) gegenüberliegenden'Seite liegt und wobei dieser bei den jeweils oben befindlichen Schurrenbelchen (9) in einer seitlich fest angebrachten Hauptschurre (7) mündet.
2, Antrieb nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß seitlich neben dem Trommelmantel (19) des Antriebsrades (1) Bordscheiben (12) segmentweise angebracht sind.
Hierzu. JLSeiten Zeichnungen
DD25342183A 1983-07-27 1983-07-27 Eimerkettenbagger DD217847B1 (de)

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FR8409696A FR2549808B3 (fr) 1983-07-27 1984-06-20 Entrainement de chaines a godets notamment pour excavateurs a chaines a godets
DE19843426982 DE3426982A1 (de) 1983-07-27 1984-07-21 Antrieb von eimerketten, insbesondere fuer eimerkettenbagger

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DD25342183A DD217847B1 (de) 1983-07-27 1983-07-27 Eimerkettenbagger

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DD217847B1 DD217847B1 (de) 1986-12-24

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9319276U1 (de) 1993-12-17 1994-05-26 Maschinenfabrik Magdeburg-Buckau Gmbh, 39104 Magdeburg Antriebsvorrichtung der Eimerkette eines Eimerkettenbaggers

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DE3426982A1 (de) 1985-03-14
DD217847B1 (de) 1986-12-24
FR2549808A1 (fr) 1985-02-01
FR2549808B3 (fr) 1985-12-13

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