DD218156A1 - Anordnung zur gewinnung von zuendfaehigem kohlenstaub - Google Patents

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DD218156A1
DD218156A1 DD25298883A DD25298883A DD218156A1 DD 218156 A1 DD218156 A1 DD 218156A1 DD 25298883 A DD25298883 A DD 25298883A DD 25298883 A DD25298883 A DD 25298883A DD 218156 A1 DD218156 A1 DD 218156A1
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pulverized coal
coal
coal dust
integrated
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DD25298883A
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Inventor
Kurt Stroeer
Hartmut Schettler
Friedrich Bude
Waldemar Jordan
Dieter Koritz
Original Assignee
Luebbenau Vetschau Kraftwerke
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Gewinnung von zuendfaehigem Kohlenstaub aus einem Kohlenstaub-Luft-Gemisch, wobei an eine in einem von einer Kohlenstaubmuehle beaufschlagten Kohlenstaub-Kanal angeordnete Abscheideeinrichtung eine Fuell-Leitung angeordnet und in einen mit einem Bunker verbundenen Zyklon eingebunden ist, wobei nur dann das Grobkorn ausgehalten werden soll, wenn es noch einen hohen Feuchtegrad aufnimmt. Dies wird erfindungsgemaess dadurch erreicht, dass in der aeusseren Wandung des Zyklons eine durch eine Schaelkante gebildete Oeffnung angeordnet ist, die mit einer von der Temperatur im Kohlenstaub-Kanal gesteuerte Klappe versehen und in die Oeffnung eine Grobstaub-Leitung eingebunden ist. Figur

Description

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Titel der Erfindung
Anordnung äur Gewinnung Von zündfähigem Kohlenstaub
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Gewinnung von zündfähigem Kohlenstaub
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Gewinnung von zündfähigem Kohlenstaub für Kohlenstaub-Zündbrenner-Anlagen ist es bekannt ι den zündfähigen Kohlenstaub aus dem Kohlenstaub-Kanal über eine Abscheideschaltung abzuscheiden und über einen Zyklon dem Bunker zuzuführen· Bei geringen Temperaturen des Kohlenstaub-Luft-Gemisches gelangt jedoch auch Grobkorn über die Abscheideeinrichtung und den Zyklon in den Bunker'· ; Dieser Grobkorn »weist einen hohen ü'euchteanteil auf und führt damit im Bunker zur Brückenbildung. Außerdem ist dadurch die Zündwilligkeit des Kohlenstaubes wesentlich gemindert'· :
Aus diesem Grunde ist es bekannt, zwischen Abscheideeinrichtung und Zyklon einen Sichter anzuordnen, ebenso ist bekannt und auch schon vorgeschlagen worden, nur das Feinkorn aus dem Kohlenstaub-Kanal abzuscheiden.
Diese Maßnahmen weisen trotz des hohen anlagentechnischen Aufwandes den Nachteil auf, daß" auch dann Grobkorn ausgehalten wird, wenn dieses ausreichend aufgetrocknet ist, damit eine hohe Zündwilligkeit erreicht und Neigung zur Brückenbildung vermieden ist. (
Es ist weiterhin bekannt, daß Grobkorn aus dem abgeschiedenen Teilstrom nicht auszuhalten und dafür bei niedrigen Temperaturen des Kohlenstaub-Luft-Gemisches eine zusätzliche Erwärmung durchzuführen· Obwohl damit eine hohe Zündwilligkeit des Kohlenstaubes erreicht und die Neigung zur Brückenbildung vermieden ist, ist ein erheblicherverfahrenstechnischer und anlagentechnischer Aufwand erforderlich.
Ziel der Erfindung .
Ziel der Erfindung ist, eine kostengünstige und verfahrenstechnisch einfache Grobkornaushaltung zu entwickeln«
Darlegung des Wesens der Erfindung V
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, nur dann das Grobkorn auszuhalten, wenn es noch einen hohen Feuchtigkeitsgrad aufweist und die Aushaltung im Zyklon selbst durchzuführen.
Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß in der äußeren Wandung des Zyklons eine durch eine Schälkante gebildete öffnung angeordnet ist, die mit einer von der Temperatur im Kohlenstaub-Kanal gesteuerte Klappe versehen und in die Öffnung eine Grobstaub-Leitung eingebunden ist. Es ist zwar bekannt, den Zyklon für Sichtzwecke zu verwenden, jedoch wird auch hier das Grobkorn unabhängig vom Auftrocknungsgrad ausgehalten. Obwohl diese Lösung anlagentechnisch nur einen geringen-Aufwand bedarf, hat die Fachwelt von dieser Prinziplösung keinen Gebrauch gemacht und
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vielmehr aufwendige technische und technologische Lösungen entwickelt.
Ausführungsbeispiel
An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt senematisch das Abscheide-Zyklon-System für eine Kohlenstaub-Zündbrenner-Anlage. Im Kohlenstaub-Kanal 1 von der Kohlenstaubmühle zu den Kohlenstaub-Hauptbrennern (nicht dargestellt) ist die Abscheideeinrichtung 2 in Form der Abscheideklappe angeordnet. An die Abscheideeinrichtung 2 ist die Füll-Leitung 3 angeordnet, die in den Zyklon 4 eingebunden ist. In der Wandung des Zyklons 4- ist die Schälkante 5 angeordnet ι die die verstellbare Klappe 6 aufnimmt. In die durch die Schälkante 5 gebildete Öffnung 7 ist die Grobstaub-Leitung 8 eingebunden, die wahlweise als Gfießrücklauf in die Kohlenstaubmühle oder Kohleeinfallschachtmündet·
Der Zyklon Λ weist die Feinstaub-Leitung 9 (oder Verbindung 9 zum Bunker) und die. Abluftleitüng 10 auf. Im Kohlenstaubkanal 1 ist die Temperatur-Meßstelle 11 angeordnet, deren Signalgeber 12 mit dem Antrieb 13 der verstellbaren Klappe 6 verbunden ist· Sie Wirkungsweise ist folgendes
Soll" über den Zyklon 4 zündwilliger Kohlenstaub für eine Kohlenstaub-Zündbrenner-Anlage aus dem Kohlenstaub-Kanal 1 abgeschieden werden, so wird die Abscheideklappe der Abscheidevorrichtung 2 entsprechend geöffnet, so daß ein Teilstrom 14 des Kohlenstaub-Lutt-Gemisches 15 in den Zyklon gelangt.
Dieser Teilstrom 14- weist gut aufgetrocknetes leingut und gut oder unzureichend aufgetrocknetes Grobgut auf·
Für den Kohlenstaüb-Zündbrenner-Betrieb wird jedoch nur zünawilliger Kohlenstaub benötigt, so daß der Teil des Teilstromes 14 ausgehalten werden muß, der nicht ausreichend, aufgetrocknet ist» Dieser Teil des Teilstromes 14 stellt dann das Grobgut dar, wenn die Temperatur des Kohlenstaub-Luft-Gemisches zu gering ist. Die Aushaltung des Grobgutes erfolgt über.die Schälkante und die Öffnung 7» wobei in Abhängigkeit von der Temperatur des Kohlenstaub-Luft-Gemisches 15 ein Kohlenstaub-Kanal 1 die verstellbare Klappe 6 betätgt wird, so daß auf Grund des Grades der Auftrocknung des Teilstromes der entsprechende Grobgutstrom 16 über die Grobgutleitung 8 in die Kohlenstaubmühle zurückgeführt wird. Der Peingutstrom 17 gelangt über den Zyklon 4 in die , Feinstaub-Leitung 9 in den Bunker.
Ist der Auf trocknungsgrad des Teilstromes 14,auf Grund der hohen Temperatur des Kohlenstaüb-Luft-Gemisches: sehr gut, so wird die verstellbare Klappe 6 geschlossen* so daß der gesamte Teilstrom 14 als Feingut;strom 17 in den Zyklon 4 gelangt. ·'-.....
Dabei ist die Grobstaub-Leitung 8 wahlweise in die Rauchgasrücksaugung, den Kohlefallschacht, in die Ventilatormühle, in die Brennkammer oder in den Nachbrennrost eingebunden»
Durch die Erfindung wird erreicht, daß nur ein sehr gut aufgetrockneter Kohlenstaub in die Kohlenstaub-Zündbrenner-Anlage gelangt, während der weniger gut aufgetrocknete Kohlenstaub wieder in die Kohlenstaubmühle zurückgeführt wird. / .
Dieser ausgezeichnete Effekt wird durch einen geringen technischen und technologischen Aufwand erbracht, da das bereits vorhandene Zyklon-Bunker-System der Zündbrenner-·'
Anlage dafür genutzt wird. ' .' , Es werden folgende Vorteile erreicht:
1« Im Bunker wird feuchter Kohlenstaub ohne Gefahr der Anbaekungj Brückenbildung und der Zündinstabilität am Brenner gebunkert·
2, Es wird zündfähiger Staub bei jedem Betriebssustand der Mühle und auch bei schlechter Rohkohlequalität gebunkert.
3V Es entfallen Zusatzeinrichtungen zur Feinstaubanreicherung vor Zykloneintritt·
4·. Der Ausbrandgrad-des Kohlenstaubes im Zündbrenner steigt. . ' '..'.· .'

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    iV Anordnung zur Gewinnung von stündfählgem Kohlenstaub aus einem Kohlestaub-Luft-Gemisch, viobei an eine in einem von einer Kohlenstaubmühle beaufschlagten Kohlestaub-Kanal angeordnete Abscheideeinrichtung eine Füllleitung angeordnet und in einen mit einem Bunker verbundenen Zyklon eingebunden ist, gekennzeichnet dadurch, daß in der äußeren Wandung des Zyklons eine ^ durch eine Schälkante gebildete Öffnung angeordnet ist, die mit einer von der Temperatur im Kohlenstaub-Kanal gesteuerte Klappe versehen und in die Öffnung eine Grobstaub-Leitung eingebunden ist'· V Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Grobstaubleitung wahlweise in Rauchgasrücksaugung,
    ι Kohlefallschacht oder Ventilatormühle eingebunden ist..
    3* Anordnung nach Punkt 1., gekennzeichnet dadurch, daß die Grobstaubleitung in die Brennkammer eingebunden ist φ
    4* Anordnung nach Punkt i, gekennzeichnet dadurch, daß die' Grobstaub-Leitung in den Fachbrennrost eingebunden ist·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen ' ·.;
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