DD218320A5 - Mehrfarbenrotationsdruckmaschine zum gleichzeitigen schoen- und widerdruck - Google Patents

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DD218320A5
DD218320A5 DD84265645A DD26564584A DD218320A5 DD 218320 A5 DD218320 A5 DD 218320A5 DD 84265645 A DD84265645 A DD 84265645A DD 26564584 A DD26564584 A DD 26564584A DD 218320 A5 DD218320 A5 DD 218320A5
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Albrecht I Germann
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De La Rue Giori Sa
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F11/00Rotary presses or machines having forme cylinders carrying a plurality of printing surfaces, or for performing letterpress, lithographic, or intaglio processes selectively or in combination

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Mehrfarbenrotationsdruckmaschine, insbesondere zum Druck eines Sicherheitsuntergrundes auf Wertpapieren, und ermoeglicht die freie Wahl unter verschiedenen Druckverfahren mit ein und derselben Maschine, wobei der Uebergang von einem zu einem anderen Druckverfahren auf einfache Weise moeglich ist. So laesst sich auf beiden Papierseiten gleichzeitig ein Bild mit nebeneinanderliegenden Farben oder ein Bild mit ueberlagerten Farben und Druckmustern oder aber je ein Bild nach jeder der erwaehnten Druckarten herstellen. Erfindungsgemaess weist die Maschine zwei Gummizylinder (6, 16) auf, die im ersterwaehnten Falle voneinander abgerueckt sind und als Farbsammelzylinder fungieren, welche von Farbselektionswalzen (8, 8 a; 18, 18 a) eingefaerbt werden und eine auf einem Plattenzylinder (5, 15) montierte Hochdruckplatte (5 a, 15 a) einfaerben, die das vollstaendige Druckmuster traegt; von dieser Hochdruckplatte wird das Mehrfarbenbild ueber je einen weiteren Gummizylinder (4, 14) auf das Papier uebertragen, welches zwischen diesen Gummizylindern hindurchlaeuft. Im zweiten Falle fungieren die ersterwaehnten Gummizylinder (6, 16) als zusammenwirkende Offset-Gummizylinder, zwischen denen das Papier hindurchlaeuft und die von die Farbselektionswalzen ersetzenden Offsetplattenzylindern (8, 8 b; 18, 18 b) eingefaerbt werden; die zweiterwaehnten Gummizylinder (4, 14) und die Hochdruck-Plattenzylinder sind ausser Betrieb. Im dritten Falle verlaeuft das Papier zwischen den zweiterwaehnten, zusammenwirkenden Gummizylindern (4, 14), die ersterwaehnten Gummizylinder (6, 16) sind voneinander abgerueckt; das Offsetbild wird ueber einen den entsprechenden Hochdruckplattenzylinder ersetzenden Bilduebertragungszylinder uebertragen. Fig. 1

Description

-i-
Mehrfarbenrotationsdruckmaschine zum gleichzeitigen Schun- und Widerdruck
Anwendungsgebiet der Erfindung ·.'"'
Die Erfindung betrifft eine Bogen- oder Rollen-Mehrfarbenrotationsdruckmaschine zum gleichzeitigen Schönurid Widerdruck, insbesondere zum Druck des Sicherheitsuntergrundes auf Wertpapieren, vor allem Banknoten, mit einem ersten Paar von Gummizylindern, wobei längs des Umfangs jedes dieser Gummizylinder eine Gruppe von mehreren Zylindern angeordnet ist, von denen jeder durch ein Farbwerk mit einer anderen Farbe einfärbbar ist und mit dem betreffenden Gummizylinder des erwähnten ersten Zylinderpaares zusammenwirkt, um auf diesen ein Mehrfarbenbild zu übertragen, und mit einem zweiten Paar von Gummizyiindern, von denen jeder mit einer Walze zusammenwirkt, die mit dem einen bzw. dem anderen der erwähnten Gummizylinder des ersten Zylinderpaares in Kontakt bringbar ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der DE-OS 31.09 964 wird bereits eine solcheiMehrfarbenrotationsdruckmaschine beschrieben, mit welcher auf jeder Papierseite ein Bild mit nebeneinanderliegenden Farben gedruckt werden kann. Jedes Bild wird mit Hilfe einer einzigen Hochdruckplatte gedruckt, welche
das vollständige Druckmuster aufweist und auf einer der erwähnten Walzen montiert ist. Diese Hochdruckplatte wird durch einen Farbsammelzylinder eingefärbt. der durch einen der erwähnten Gummizylinder des ersten Zylinderpaares gebildet wird und seinerseits durch mehrere Farbselektionswalzen eingefärbt wird, welche durch die erwähnte Gruppe von Zylindern gebildet werden und deren Anzahl der Zahl der Farben des zu druckenden Bildes entspricht. Jede Farbselektionswalze trägt ausgeschnittene Reliefbereiche, welche die mit jeweils einer bestimmten Farbe einzufärbenden Bildbereiche darstellen, und erhält die betreffende Farbe von einem eigenen, ihr zugeordneten Farbwerk. Diese Druckmaschine dient vor allem zum Druck des Sicherheitsuntergrundes auf Banknoten.
Um den gleichzeitigen Druck auf beiden Seiten durchzuführen, verläuft das Papier zwischen den beiden Gummizylindern des zweiten Zylinderpaares, welche gegeneinander gedrückt sind und das Bild der einen bzw. der anderen eingefärbten Hochdruckplatte auf die eine bzw. die andere Papierseite übertragen.
Man erhält durch dieses Verfahren, welches im allgemeinen "Orlof"-Verfahren genannt wird, ein Mehrfarbenbild mit einem vollkommenen Register zwischen den verschiedenen Farben des Bildmusters; dieses Ergebnis lässt sich mit irgendwelchen * anderen Druckverfahren nicht erzielen.
Da sich die Farbselektionswalzen mit einer elastischen Oberfläche des Farbsammelzylinders in Kontakt befinden, können sie aus einem harten Material hergestellt werden, was das Ausschneiden sehr feiner Reliefzonen
und damit sehr feiner Farbbereiche, beispielsweise in Form von Linien oder Punkten, erlaubt.
Andererseits kennt man bereits den indirekten Hochdruck oder Offsetdruck mit überlagerten Farben und Druckmustern, welcher ebenfalls häufig zum Druck des Sicher heitsuntergrundes verwendet wird. Nach diesem Verfahren wird das vollständige Muster aus verschiedenfarbigen Teilmustern von Druckplatten zusammengesetzt, die auf Plattenzylindern so angeordnet sind, dass eine registerhaltige Ueberlagerung der Muster und Farben auf einem Gummizylinder stattfindet, gegen welchen das zu bedruckende Papier gedruckt wird. Die Anzahl der Druckplatten und infolgedessen der Plattenzylinder entspricht der Zahl der verschiedenen, das Mehrfarbenbild zusammensetzenden Farben und Muster. Es sind auch Maschinen dieses Typs zum gleichzeitigen Schön- und Widerdruck bekannt, in denen das Papier zwischen zwei· Gummizylindern verläuft, von denen jeder ein Mehrfarbenbild von'.den entsprechenden Plattenzylindern erhält. '....
Beim derzeitigen Stand der Technik hat· man Druckmaschinen entwickelt, von denen jede getrennt das eine oder andere der vorstehend beschriebenen Druckverfahren durchzuführen erlaubt'.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, eine wirtschaftliche Druckmaschine zur Verfügung zu stellen, welche dem Benutzer die Wahl unter verschiedenen Druckverfahren bietet, ohne dass dazu mehrere getrennte Druckmaschinen
erforderlich sind.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mehrfarbenrotationsdruckmaschine der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, mit welcher wahlweise die beiden vorstehend beschriebenen und nachstehend "Orlof"- und Offset-Verfahren genannten Druckverfahren sowie auch beide Druckverfahren gleichzeitig zur Erzielung eines "Orlof'-Drucks auf der einen und eines Offset-Drucks auf der anderen Papierseite durchführbar sind und welche den Uebergang von einem zu einem anderen Druckverfahren auf einfache Weise ermöglicht.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Bahn des zu bedruckenden Papiers zwischen den beiden Gummizylindern des erwähnten zweiten Zylinderpaares und zwischen den beiden Gummizylindern des erwähnten ersten Zylinderpaares verläuft und dass wahlweise durch unterschiedliche Anordnung von einstellbaren oder austauschbaren Elementen drei unterschiedliche Druckarten durchführbar sind, wobei im ersten Falle die erwähnten Zylinder jeder Gruppe Farbselektionswalzen sind, deren Reliefs den mit den verschiedenen Farben einzufärbenden Bildbereichen entsprechen und deren Anzahl der Zahl der zu druckenden Farben entspricht, die beiden Gummizylinder des erwähnten ersten Zylinderpaares voneinander abgerückt sind und als Farbsammelzylinder fungieren, die erwähnten Walzen Plattenzylinder sind, die jeder eine Hochdruckplatte tragen, welche das vollständige Druckmuster darstellt und sich mit dem betreffenden Färb-
sammelzylinder in Kontakt befindet, und die Gummizylinder des erwähnten zweiten Zylinderpaares gegeneinandergepresst sind, um mittels der vom betreffenden \ Farbsammelzylinder eingefärbten Hochdruckplatte auf • jeder Seite des Papiers ein Bild mit nebeneinanderliegenden Farben zu drucken, wobei im zweiten Falle die erwähnten Zylinder jeder Gruppe Plattenzylinder sind, die jeder mit einer Druckplatte ausgerüstet sind, die Anzahl dieser Druckplatten jeder Gruppe der Zahl der zu druckenden Farben und Druckmuster entspricht, die Gummizylinder des erwähnten zweiten Zylinderpaares keine Druckfunktion haben und daher voneinander und, zusammen mit den erwähnten Walzen, vom entsprechenden Gummizylinder des ersten Zylinderpaares abgerückt sind und diese Gummizylinder des ersten Zylinderpaares gegeneinandergepresst sind, so dass auf jeder Seite des Papiers ein Bild mit überlagerten Farben und Druckmustern mittels der erwähnten Druckplatten der Plattenzylinder jeder der erwähnten Gruppen gedruckt wird, und wobei im dritten Falle die erwähnten Zylinder einer der erwähnten Gruppe Farbselektionswalzen sind, deren Reliefs den mit den verschiedenen Farben einv^ zufärbenden Bildbereichen entsprechen und deren Anzahl
der Zahl der zu druckenden Farben entspricht, während die Zylinder der anderen Gruppe Plattenzylinder sind, die jeder mit einer Druckplatte ausgerüstet sind, die Anzahl dieser Druckplatten der Zahl der zu druckenden Farben und Druckmustern entspricht, die beiden Gummizylinder des erwähnten ersten Zylinderpaares voneinander abgerückt sind und derjenige Gummizylinder, der sich mit den Farbselektionswalzen in Kontakt befindet, als Farbsammelzylinder fungiert, diejenige der erwähnten Walzen, welche d.em Farbsammelzylinder zugeordnet ist, eine Hochdruckplatte trägt, welche das
vollständige Druckmuster aufweist und sich mit dem erwähnten Farbsammelzylinder in Kontakt befindet, und die andere der erwähnten Walzen ein Bildübertragungszylinder in Kontakt mit dem anderen Gummizylinder des ersten Zylinderpaares ist und. die Gummizylinder des erwähnten zweiten Zylinderpaares gegeheinandergepresst sind, so dass auf der einen Papierseite ein Bild mit nebeneinanderliegenden Farben mittels der durch den entsprechenden Farbsammelzylinder eingefärbten Hochdruckplatte und auf der anderen Papierseite ein Bild mit überlagerten Farben und Druckmustern mittels der erwähnten Druckplatten und des erwähnten Bildübertragungszylinders gedruckt wird.
Der Vorteil der Rotationsdruckmaschine nach der Erfindung ist nicht nur technischer Natur, weil sie zwei vollständig verschiedene Druckverfahren sowie auch die Kombination dieser beiden Verfahren gleichzeitig durchzuführen erlaubt, sondern auch wirtschaftlicher Natur, weil sie dem Benutzer die Wahl eines Druckverfahrens bietet, ohne dass auf drei getrennte Druckmaschinen zurückgegriffen werden müsste. Die Umwandlungen, die beim Uebergang vom einen auf das andere Druckverfahren an der Maschine vorgenommen werden müssen, sind sehr einfach.
Wenn es sich um eine Bogendruckmaschine handelt, dann ist die Anordnung so getroffen, dass zwischen einem der Gummizylinder des zweiten Zylinderpaares und dem auf der gleichen Maschinenseite liegenden Gummizylinder des ersten Zylinderpaares ein Zwischenzylinder vorgesehen ist und die drei erwähnten Zylinder in allen drei Fällen zusammenarbeiten und als Bogenüberführungszylinder ausgebildet sind, wobei die Anordnung so
getroffen ist, dass im Falle, dass der erwähnte Gummizylinder des zweiten Zylinderpaares das Bild auf die Bogen überträgt, ein Register zwischen diesem, auf einem Bogen aufgedruckten Bild und dem Mehrfarbenbild auf dem erwähnten Gummizylindex des ersten Zylinderpaares besteht, wenn dieser mit dem Bögen in Berührung kommt.
Ausführungsbeispiele
Die Erfindung wird nachstehend an zwei Ausführüngsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Figur 1 zeigt schematisch für eine Rollendruckmaschine die Lage aller Organe, wenn sie nach dem "Orlof"-"0rlof"-Verfahren druckt.
Figur 2 zeigt schematisch dieselbe Maschine für den Fall des Offset-Offset-Drucks.
Figur 3 zeigt schematisch dieselbe Maschine, wenn sie nach dem Offset-"OrIOf"-Verfahren druckt.
Figur 4 zeigt schematisch dieselbe Maschine, wenn sie nach dem "Orlof"-Offse^-Verfahren druckt, wobei die beiden Maschinenhälften im Vergleich zu Figur 3 vertauscht sind.
Figur 5 zeigt schematisch für eine Bogendruckmaschine die Lage aller Organe, wenn sie nach dem "Orlof"-"Orlof "-Verfahren druckt.
Figur 6 zeigt schematisch dieselbe Maschine für den Fall des Offset-0ffset-Drucks .
Figur 7 zeigt schematisch dieselbe Maschine, wenn sie nach dem Offset-"Orlof"-Verfahren druckt.
Figur 8 zeigt schematisch dieselbe Maschine, wenn sie nach dem "Orlof"-Offset-Verfahren druckt, wobei die beiden Maschinenhälften im Vergleich zu Figur 7 vertauscht sind .
Die verschiedenen Figuren unterscheiden sich lediglich in der Anordnung bestimmter Organe, alle" identischen Elemente sind auf allen Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
Die Maschine nach den Figuren 1 bis 4 betrifft eine Rollendruckmaschine und weist Eingangswalzen 2 für die Papierbahn 1 und eine Vorrichtung 3 zur Papierentstaübung und zur Beseitigung statischer Elektrizität auf.. Das Papier kann entweder zwischen den beiden Gummizylindern 4, 14 nach dem "Orlof"-"Orlof"-Verfahren (Figur 1), nach dem Offset-"Orlof"-Verfahren (Figur 3) oder nach dem "Orlof"-Offset-Verfahren (Figur 4) oder zwischen den grossen Gummizylindern 6, 16 nach dem Offset-Offset-Verfahren (Figur 2) bedruckt werden. Nach dem Druck wird das Papier mittels der Ausgangswalzen 10 aus der Maschine herausgeführt. Die Drehrichtung der Zylinder ist durch Pfeile angedeutet.
Für einen Druck nach dem "Orlof"-"Orlof"-Verfahren sind die beiden Gummizylinder 6, 16 voneinander abgerückt (Figur 1), während die Gummizylinder 4, 14 gegeneinandergepresst werden. In der Praxis lässt sich
dieses Abrücken sehr einfach - wie für die Zylinder 6, 16 gezeigt.- mittels eines Exzenters 7, 17 durchführen, auf welchem der Körper jedes Gummizylinders 6; 16 montiert ist. Eine derartige Montage mit Exzenter ist zur Einstellung des Anpressdruckes und, wenn die Maschine ausser Betrieb ist, zum Trennen zweier Zylinder wohlbekannt; indem der Exzenter gedreht wird, verschiebt sich die Zylinderachse. Für dieses Abrücken verwendet die Erfindung also Mittel, die bei existierenden Maschinen schon bekannt sind. Wenn die beiden Zylinder voneinander abgerückt sind, dann ist der Abstand zwischen ihnen sehr klein, nur ein oder einige mm; der in Figur 1 dargestellte Abstand ist stark übertrieben.
Die Maschine besteht aus zwei symmetrischen Hälften, von denen nachstehend nur eine Hälfte, nämlich die rechte Hälfte, im einzelnen beschrieben wird.
Der Gummizylinder 6 arbeitet im betrachteten Beispiel nach Figur 1 mit vier Farbselektionswalzen 8, 8a zusammen, welche ausgeschnittene Reliefs 8a gemäss der Kontur der in der betreffenden Farbe zu druckenden Bereiche aufweisen und von denen jeder mittels je eines mit Doppelfarbkasten ausgerüsteten Farbwerks 9 mit dieser Farbe eingefärbt wird. Diese Farbselektionswalzen 8, 8a mit ihren Reliefs 8a werden vorzugsweise aus hartem Material hergestellt, welches nicht Gefahr läuft, sich zu verformen, selbst wenn das Relief sehr fein ist, so dass auf diese Weise ein aus sehr feinen Linien zusammengesetzter Sicherheitsuntergrund erhalten werden kann. Die Bereiche der vier Farben werden auf den Gummizylinder 6 übertragen, welcher als Farbsammelzylinder fungiert, auf dem sie gesammelt werden und der
sie auf einen einzigen Plattenzylinder 5 überträgt, der eine Hochdruckplatte 5a in Kontakt mit diesem Sammelzylinder trägt; diese Hochdruckplatte 5a weist das vollständige, in vier Farben zu druckende Druckmuster auf. Das vollständige, mit den verschiedenen Farben eingefärbte Bild wird seinerseits auf den Gummizylinder 4 übertragen, der einen kleineren Durchmesser als der Gummizylinder 6 hat und mit dem Gummizylinder 14 der anderen Maschinenhälfte zusammenarbeitet, um den Druck des vollständigen Bildes auf der betreffenden Papierseite aufzubringen.
Gleichzeitig wird ein anderes Bild auf der anderen Papierseite durch diesen Gummizylinder 14 aufgebracht. Dieses andere Bild wird auf analoge Weise durch die entsprechenden Organe der anderen Maschinenhälfte erzeugt, nämlich durch die vier, die Reliefs 18a aufweisenden Farbselektionswalzen 18, 18a, die von vier Farbwerken 19 eingefärbt werden, durch den vom anderen Gummizylinder 16 gebildeten Sammelzylinder und durch den mit diesem in Kontakt befindlichen Plattenzylinder 15 mit seiner Hochdruckplatte 15a, die das vollständige Druckmuster des anderen, auf den Gummizylinder 14 übertragenen Bildes aufweist. Während des gleich-
zeitigen Druckes dienen die beiden Gummizylinder 4 und 14 wechselseitig als Gegendruckzylinder.
Im Falle, dass dieselbe Maschine dazu benutzt wird, nach dem Offset-Offset-Verfahren (Figur 2) zu drucken, genügt es, die Farbselektionswalzen 8, 8a und 18, 18a durch Plattenzylinder 8, 8b und 18, 18b zu ersetzen, die mit Druckplatten 8b und 18b ausgerüstet sind, die beiden Gummizylinder 4, 14 voneinander abzurücken, ausserdem die Plattenzylinder 5 und 15 vom Gummi-
zylinder 6 bzw. 16 abzurücken und diese beiden Gummizyiinder 6 und 16 gegeneinanderzudrücken, damit sie das Papier 1 bedrucken können. Die Zylinder 4, 5, 14 und 15 sind also ausser Betrieb und werden nicht angetrieben, indem ihr Antriebssystem von der Antriebsvorrichtung der Maschine entkuppelt ist.
Die Druckplatten 8b und 18b sind Offsetdruckplatten, insbesondere Hochdruckplatten, wie sie für den Trockenoffsetdruck verwendet werden, und weisen Teilmuster auf, die, wie im vorangehenden Falle, durch die Farbwerke 9 und 19 eingefärbt werden. Diese verschiedenfarbigen Teilmuster werden auf dem Gummizylinder 6 bzw. 16 vereinigt, der hier als Offset-Gummizylinder fungiert, also als Sammelzylinder für die Teilmuster, die das Mehrfarbenbild zusammensetzen. Man erhält auf diese Meise beim Durchgang des Papiers zwischen den beiden Gummizylindern 6, 16 gleichzeitig einen vierfarbigen Trockenoffsetdruck auf jeder Seite.
Die Einstellung des Abstands zwischen den verschiedenen Zylindern, das heisst zwischen den Gummizylindern 4 und 14, zwischen den GUmmizylindern 6 und 16 und zwischen den Plattenzylindern 5 bzw. 15 und dem Gummizylinder 6 bzw. 16 sowie die erforderliche Verschiebung der anderen Walzen und Zylinder in Verbindung mit den zu verstellenden Zylindern erfolgt in an sich bekannter Weise. insbesondere dadurch, dass alle Walzen und Zylinder auf Exzentern montiert sind, wie das bereits für die Gummizylinder 6 und 16 erwähnt wurde. Es handelt sich hierbei um sehr geringe Abstände in der Grössenordnung von einigen mm. Die Farbwerke 9 und 19 sind im allgemeinen auf abfahrbaren Farbwerkgest,elljen installiert.
Die Maschine erlaubt auch einen Offset-"Orlof"-Druck, wie in Figur 3 dargestellt. In diesem Falle entsprechen die Lagen aller Organe dem " Orlof" -" Oijjlof" -Verfahren nach Figur 1 .
Im betrachteten Beispiel erzeugt die rechte Maschinenhälfte den "Orlof"-Druck mit Hilfe der Farbselektionswalzen 8, 8a und des Plattenzylinders 5 mit der Hochdruckplatte 5a, die durch den Gummizylinder 6 eingefärbt wird, der als Farbsammelzylinder fungiert und seinerseits durch die Farbselektionswalzen 8, 8a eingefärbt wird. i
Die linke Maschinenseite erzeugt einen Offsetdruck mit Hilfe der Plattenzylinder 18, 18b,die mit vom Gummizylinder 16 eingefärbten Offsetdruckplatten 18b ausgerüstet sind. In diesem Falle wird das Bild vom Gummizylinder 16 mittels eines Bildübertragungszylinders 15" auf den Gummizylinder H übertragen; dieser Bildübertragungszylinder 15" ersetzt bei dieser Betriebsweise den Plattenzylinder 15 (Figur 1) und besteht aus einem Gummizylinder. In diesem Fälle eines gleichzeitigen gemischten Drucks wird also das Öffsetbild nach Uebertragung durch den Bildübertragungszylinder 15' mittels des Gummizylinders 14 auf das Papier gedruckt.
Bei der vierten Betriebsart (Figur U) sind die beiden Maschinenhälften vertauscht, was nunmehr einen "Orlof "-Offset-Druck erlaubt. In diesem Falle druckt die linke Seite das "Orlof-Bild mit Hilfe der Farbselektionswalzen 18, 18a und des Plattenzylinders 15 mit der Hochdruckplatte 15a, die rechte Seite druckt das Offsetbild mit Hilfe der Offsetplatten 8b tragenden
Plattenzylinder 8, 8b und des Bildübertragungszylinders 51, welcher den Plattenzylinder 5 ersetzt.
Diese Möglichkeit, die Seiten im Falle eines gleichzeitigen gemischten Druckes zu wählen, ist wesentlich, Wenn das in der beschriebenen Maschine bedruckte Papier anschliessend noch eine andere Druckeinheit durchläuft, um wenigstens auf einer Seite noch einen zweiten Druck, beispielsweise einen Stahlstichdruck als Hauptmuster, zu erhalten.
Die Figuren 5 bis 8 zeigen die verschiedenen Anordnungen einer Bogendruckmaschine, um einen gleichzeitigen ." Orlof" -." Orlof" -Druck (Figur 5), einen Offset-Offset-Druck (Figur 6), einen Offset-"Orlof"-Druck (Figur 7) und einen "Orlof"-Offset-Druck (Figur 8) durchzuführen. Diese Maschine und ihre vier verschiedenen Anordnungen sind praktisch identisch mit der in den Figuren 1 , 2, 3 und 4 gezeigten Rollendruckmaschine mit der einzigen Ausnahme der Transportexnrichtungen für die Bogen 21. Die Bahn der Bogen 21 ist in den Figuren 5 bis 8 durch eine fette Linie angedeutet. Die zu bedruckenden Bogen 21 werden in bekannter Weise durch eine Stopptrommel 22 und zwei, mit Greifern ausgerüsteten Ueberführungstrommeln 23 zugeführt. Im Unterschied zum Falle einer Papierbahn 1 befinden sich die Bogen 21 bei jeder Betriebsart immer j.n Kontakt mit einem der Gummizylinder des Zylinderpaares 4, 14 und einem der Gummizylinder des Zylinderpaares B1 16, im betrachteten Beispiel mit den Gummizylindern 4 und G, die immer auch als Ueberführungszylinder fungieren und mit Greifern ausgerüstet sind. Zur Ueberführung der Bogen vom Zylinder 4 auf den Zylinder 6 ist ein mit Greifern ausgerüsteter Zwischenzylinder 24 vorgesehen,
der ständig mit den beiden Gummizylindern 4 und 6 zusammenarbeitet. Nachdem die Bogen 21 bedruckt worden sind, werden sie von einem Kettengreifersystern 25 zu einem Auslagestapel oder zu einer den Druck beispielsweise durch einen Stahlstichdruck vervollständigenden
Maschine transportiert.
Beim "Orlof"-"Orlof"-Verfahren (Figur 5) entspricht die Anordnung der in Figur 1 dargestellten. Die beiden Gummizylinder 6 und 16 sind voneinander abgerückt und fungieren als Sammelzylinder, die von den Farbselektionswalzen 8, 8a und 18, 18a eingefärbt werden und ihrerseits die Hochdruckplatte 5a bzw. 15a auf dem Plattenzylinder 5 bzw. 15 einfärben. Die Farbwerke 9 und 19 sind nur schematisch durch einige Walzen veranschaulicht und weisen beispielsweise die gleichen Elemente auf, wie sie in den Figuren 1 bis 4 gezeigt sind. Die Gummizylinder 4 und 14 sind gegeneinander gepresst und drucken das entsprechende Bild auf der einen und der anderen Seite der Bogen 21. .
Im betrachteten Beispiel beträgt das Verhältnis der Durchmesser der Zylinder 4, 5, 8, 14, 15, 18 und 24 einerseits und der Zylinder 6 und 16 andererseits 1:3; der Umfang der Zylinder 6 und 16 entspricht also drei Papierbögen, und diese Gummizylinder 6 und 16 tragen jeder drei Gummitücher, während die Zylinder 4 und 14 nur ein Gummituch tragen.
Der Umstand, dass die Bogen 21 in Berührung mit dem Bereich des Gummizylinders 6 bleiben, auf welchem sich noch die nicht auf den Plattenzylinder 5 übertragene Farbe befindet, hat praktisch keinen 'nachteiligen Effekt, weil die Anordnung so getroffen ist, dass die
auf dem Zylinder 6 eingefärbten Bereiche, wenn sie in Kontakt mit einem Bogen 21 sind, welcher das durch den Zylinder 4 aufgebrachte Druckbild trägt. sich im Register mit den eingefärbten Bereichen dieses Druckbildes befinden.
Um diese Registerbedingung zu erfüllen, müssen die betreffenden Zylinder in folgender Weise angeordnet sein: Die Summe aus. der Umfangsbogenlänge des Zylinders 5 zwischen dessen Berührungspunkten mit dem Zylinder 6 und mit dem Zylinder 4, betrachtet in Drehrichtung der Zylinder, plus der Umfangsbogenlänge des Zylinders 4 zwischen seinem Berührungspunkt mit dem Zylinder 5 und dem Punkt, an welchem das Papier auf den Zylinder 4 gelangt, plus der Länge der Trajektorie des Papiers zwischen dem Punkt, an dem es auf den Zylinder 4 gelangt, und zu seinem Ankunftspunkt auf dem Zylinder 6, muss gleich sein der Umfangsbogenlänge des Zylinders G zwischen seinen Berührungspunkten mit den Zylindern 5 und 24 plus der Umfangsbogenlänge des Zylinders 5 (welche gleich 1/'3 des Umfangs dieses Zylinders 6 beträgt). Unter diesen Bedingungen fällt, wenn das Papier auf dem Zylindei" 6 ankommt, ein Punkt des Bildes, welches vom Zylinder 4 auf das Papier übertragen wurde und von einem der drei Gummitücher auf dem Zylinder 6 herrührt, mit derselben Stelle des Bildes auf dem folgenden Gummituch zusammen. Die zur Erzielung dieses Registers erforderliche Anordnung der Zylinder ist bekannt (DE-OS 3.109 .964 ) . .
Da ausserdem die Bogen 21 praktisch keinem Anpressdruck auf dem Zylinder 6 unterliegen, ist eine eventuelle Uebertragung von auf dem Zylinder 6 befindlicher Farbe auf die Bogen nur sehr schwach.
Bei der Durchführung des Offset-Offset-Verfahrens (Figur 6) entspricht die Anordnung der in Figur 2 dargestellten. Die beiden Gummizylinder 6 und 16 sind gegeneinandergedrückt und werden durch die Offsetdruckplatten 8b und 18b eingefärbt, die auf den Plattenzylindern 8, 8b und 18, 18b montiert sind., Die Gummizylinder 4 und 14 sind voneinander abgerückt, der Plattenzylinder 5 ist von den Gummizylindern 4 und 6 abgerückt, und der Plattenzylinder 15 ist Vom Gummizylinder 16 abgerückt. Die . Plattenzylinder:...';5. und 15 sowie der Gummizylinder 14 sind also aussei" Betrieb, während der andere Gummizylinder 4 als Ueberführungszylinder für die Bogen dient, welche mittels des Ueberfuhrungszylinders 24 auf den Gummizylinder 6 transportiert werden. um durch die beiden Zylinder 6 und 16 bedruckt zu werden.
Um das gemischte Offset-"Orlof"-Verfahren (Figur 7) auszuführen, entspricht die Anordnung der Organe der in Figur 5 dargestellten.
Im betrachteten Beispiel erzeugt die rechte Maschinenhälfte einen "Orlof"-Druck mit Hilfe der Farbselektionswalzen 8, 8a und des Plattenzylinders 5, der eine durch den Gummizylinder 6 eingefärbte Hochdruckplatte 5a trägt, wobei der Zylinder 6 als Sammelzylinder dient und seinerseits durch die Farbselektionswalzen 8, 8a eingefärbt wird.
Die linke Maschinenhälfte erzeugt einen Offsetdruck mit Hilfe der Plattenzylinder 18. 18b die mit durch den Gummizylinder 16 eingefärbten Offsetplatten 18b ausgerüstet sind . In diesem Falle wird das Bild von diesem
Gummizylinder 16 mittels eines Bildübertragungszylinders 15' auf den Gummizylinder 14 übertragen; dieser Bildübertragungszylinder 15' er setzt bei dieser Betriebsweise den Plattenzylinder 15 (Figur 5) und wird durch einen Gummizylinder gebildet. In diesem Falle eines gleichzeitigen gemischten Drucks wird also das Offsetbild, nachdem es von dem Zylinder 15' übertragen wurde, durch den Gummizylinder 14 auf das Papier gedruckt. Was den Kontakt zwischen den Bogen 21 und dem Gummizylinder 6 anbelangt, welcher sie zum Kettengreif ersystem 25 transportiert, so gelten die gleichen, in Verbindung mit Figur 5 erläuterten Bemerkungen.
Bei der vierten Betriebsweise (Figur 8), welche einen "Orlof"-Offset-Druck erlaubt, sind die beiden Maschinenhälften miteinander vertauscht, und die linke Seite druckt das "Orlof"-Bild mittels der Farbselektionswalzen 18, 18a, wobei der Bildübertragungszylinder 15' durch einen Plattenzylinder 15 mit einer das vollständige Druckmuster aufweisenden Hochdruckplatte 15a ersetzt ist, während die rechte Seite das Offset-Bild mit Hilfe der Offsetplatten 8b tragenden Plattenzylinder 8, 8b druckt, wobei der Plattenzylinder 5 im vorangehenden Beispiel durch einen BildübertragUngszylinder 5' ersetzt ist. ,
In allen beschriebenen Beispielen können die Farbselektionswalzen 8, 8a und 18, 18a, welche zur Einfärbung der eine Sammelfunktion ausführenden Gummizylinder 6,, 16 dienen, durch ausgeschnittene Druckplatten ersetzt werden, die als Farbselektionsplatten fungieren, welche auf einem Zylinder befestigt sind. Daher genügt es in diesem Falle beim Uebergang vom einen auf das andere Druckverfahren, lediglich die in Kontakt mit dem be-
treffenderT Gummizylinder befindlichen Platten auf den Zylindern auszutauschen, während die Zylinderkörper selber nicht verändert zu werden brauchen. Ebenso kann der Zylinderkörper des Plattenzylinders 5 bzw. 15 bei einer Umwandlung eines dieser Zylinder in einen Bildübertragungszylinder 5" oder 15' montiert bleiben, wenn die Hochdruckplatte hinreichend dünn ist und einfach durch ein Gummituch ersetzt werden kann, und umgekehrt.
Gegebenenfalls kann wenigstens eine der Druckeinheiten, welche einen Plattenzylinder 8, 8b oder/und 18, 18b und ein Farbwerk 9 oder/und 19 auf der einen oder/und der anderen Maschinenseite umfassen, auch durch eine Feuchtoffseteinheit ersetzt werden, wobei der oder die betreffenden Plattenzylinder mit einer Feuchtoffset-Druckplatte ausgerüstet sind.
Uebrigens kann in der beschriebenen Rollendruckmaschine die Transportrichtung des Papiers und die Drehrichtung der Zylinder ohne weiteres umgekehrt werden; in diesem Falle verläuft das Papier von unten nach oben, und es ist lediglich die Vorrichtung 3 zur Papierentstaubung und zur Beseitigung statischer Elektrizität am Eingang der Maschine, also unten, zu installieren.

Claims (2)

ERFINDUNGSANSPRUECHE λ .../
1. Rollen- oder Bogen-Mehrfarbenrotationsdruckmaschine zum gleichzeitigen Schön- und Widerdruck, insbesondere zum Druck des Sicherheitsuntergrunds auf Wertpapieren, vor allem Banknoten, mit einem ersten Paar von Gummizylindern, wobei längs des Umfangs jedes dieser Gummizylinder eine Gruppe von mehreren Zylindern angeordnet ist, von denen jeder durch ein Farbwerk mit einer anderen Farbe einfärbbar ist und mit dem betreffenden Gummizylinder des erwähnten ersten Zylinderpaares zusammenwirkt, um auf diesen ein Mehrfarbenbild zu übertragen, und mit einem zweiten Paar von Gummizylindern, von denen jeder mit einer Walze zusammenwirkt, die1 mit dem einen bzw. dem anderen der erwähnten Gummizylinder des ersten Zylinderpaares in Kontakt bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn des zu bedruckenden Papiers zwischen den beiden Gummizylindern (4, 14) des erwähnten zweiten Zylinderpaares und zwischen den beiden Gummizylindern (6, 16) des erwähnten ersten Zylinderpaares verläuft und dass wahlweise·durch unterschiedliche Anordnung von einstellbaren oder austauschbaren Elementen drei unterschiedliche Druckarten durchführbar sind, wobei im ersten Falle die erwähnten Zylinder jeder Gruppe Farbselektionswalzen (8, 8a; 18. 18a) sind, deren Reliefs (8a, 18a) den mit den verschiedenen Farben einzufärbenden Bildbereichen entsprechen und deren Anzahl der Zahl der zu druckenden Farben entspricht, die beiden Gummizylinder (6, 16) des erwähnten ersten Zylinderpaares voneinander abgerückt sind und als Farbsammelzylinder fungieren, die erwähnten Walzen (5, 15) Plattenzylinder sind, die jeder eine Hochdruckplatte (5a, 15a) tragen, welche das voll-
ständige Druckmuster darstellt und sich mit dem betreffenden Farbsammelzylinder in Kontakt befindet, und die Gummizylinder (4, 14) des erwähnten zweiten Zylinderpaares gegeneinandergepresst sind, um mittels der vom betreffenden Farbsammelzylinder eingefärbten Hochdruckplatte (5a, 15a) auf jeder Seite des Papiers ein Bild mit nebeneinanderliegenden Farben zu drucken, wobei im zweiten Falle die erwähnten Zylinder jeder Gruppe Plattenzylinder (8, Bb; 18, 18b) sind, die jeder mit einer Druckplatte (8b, 18b) ausgerüstet sind, die Anzahl dieser Druckplatten" jeder Gruppe der Zahl der zu druckenden Farben und Druckmuster entspricht, die Gummizylinder (4, 14) des erwähnten zweiten Zylinderpaares keine Druckfunktion haben und daher voneinander und, zusammen mit den erwähnten Malzen (5, 15), vom entsprechenden Gummizylinder (6, ,16) des ersten Zylinderpaares abgerückt sind und diese Gummizylinder (6, 16) des ersten Zylinderpaares gegeneinandergepresst sind, so dass auf jeder Seite des Papiers ein Bild mit überlagerten Farben und Druckmustern mittels der erwähnten Druckplatten' (8b, 18b) der Plattenzylinder jeder der erwähnten Gruppen gedruckt wird, und wobei im dritten Falle die erwähnten Zylinder einer der erwähnten Gruppe Farbselektionswalzen (8, 8a oder 18, 18a) sind, deren Reliefs (8a oder 18a) den mit den verschiedenen Farben einzufärbenden Bildbereichen entsprechen und deren Anzahl der Zahl der zu druckenden Farben entspricht, während die Zylinder der anderen Gruppe Plattenzylinder (18, 18b oder 8, 8b) sind, die jeder mit einer Druckplatte (18b oder 8b) ausgerüstet sind, die Anzahl dieser Druckplatten der Zahl der zu druckenden Farben und Druckmustern entspricht, die beiden Gummizylinder (6, 16) des erwähnten ersten Zylinderpaares voneinander
abgerückt sind und derjenige Gummizylinder (6 oder 16), der sich mit den Farbselektionswalzen in Kontakt befindet, als Farbsammelzylinder fungiert. diejenige der erwähnten Walzen (5 oder 15), welche dem Farbsammelzylinder zugeordnet ist, eine Hochdruckplatte (5a oder 15a) trägt, welche das vollständige Druckmuster aufweist und sich mit dem erwähnten Farbsammelzylinder in Kontakt befindet, und die andere der erwähnten Walzen ein Bildübertragungszylinder (15' oder 5') in Kontakt mit dem anderen Gummizylinder (16 oder 6) des ersten Zylinderpaares ist und die Gummizylinder (4, 14) des erwähnten zweiten Zylinderpaares gegeneinandergepresst sind, so dass auf der einen Papierseite ein Bild mit nebeneinanderliegenden Farben mittels der durch den entsprechenden Farbsammelzylinder eingefärbten Hochdruckplatte (5a oder 15a) und auf der anderen Papierseite ein Bild mit überlagerten Farben und Druckmustern mittels der erwähnten Druckplatten (18b oder 8b) und des erwähnten Bildübertragungs-Zylinders (15' oder 5') gedruckt wird.
2 . Maschine nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Bogendruckmaschine zwischen einem der Gummizylinder (4) des zweiten Zylinderpaares und dem auf der gleichen Maschinenseite liegenden Gummizylinder (6) des ersten Zylinderpaares ein Zwischenzylinder (24) vorgesehen ist und die drei erwähnten Zylinder (4, 24, 6) in allen drei Fällen zusarnmeparbeiten und als Bogenüberführungszylinder ausgebildet sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass im Falle, dass der erwähnte Gummizylinder (4) des zweiten Zylinderpaares das Bild auf die Bogen (21) überträgt, ein Register zwischen diesem, auf einem Bogen aufgedruckten Bild und
dem Mehrfarbenbild auf dem erwähnten Gummizylinder (6) des ersten Zylinderpaares besteht, wenn dieser mit dem
Bogen in Berührung kommt.
Hierzu Selten Zeichnungen
DD84265645A 1983-07-26 1984-07-25 Mehrfarbenrotationsdruckmaschine zum gleichzeitigen schoen- und widerdruck DD218320A5 (de)

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