DD218940A1 - Hochdruckflammrohr fuer vorfeuerungen nach dem schwelbrandprinzip - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorfeuerung nach dem Schwelbrandprinzip mit Saugzugbelueftung mit einem Membranflammrohr, dessen Kuehlkreislauf in den Kesselkreislauf eines Hochdruckdampferzeugers eingebunden ist. Es ist Ziel der Erfindung, ein entsprechendes Hochdruckflammrohr zum Einsatz der Vorfeuerungen an Hochdruckdampferzeugern, insbesondere zur Substitution von hochwertigen fluessigen oder gasfoermigen Brennstoffen durch niederwertige feste Brennstoffe zu entwickeln, dessen Einsatz eine optimale Verwertung der bei der Schwelbrandfeuerung entstehenden Waerme bei gleichzeitiger Minimierung der Kosten fuer die Umruestung ermoeglicht. Gemaess der Erfindung wird dies mit einem als Hochdruckflammrohr ausgebildeten Membranflammrohr erreicht, dessen Wandung aus parallel liegenden, vom Kuehlwasser durchflossenen Rohren gebildet wird, deren Aussenmaentel untereinander durch Bleche aus einem geeigneten, hitzebestaendigen Material stoffdicht verbunden werden und die beidseitig in kreisringfoermigen Roehrensammlern enden, die ihrerseits ueber zugehoerige Zu- bzw. Ableitungen in den Kesselkreislauf eingebunden sind. Dabei ist das Hochdruckflammrohr gemaess der Erfindung zur besseren Anpassung an das Flammrohr des Hochdruckdampferzeugers ausgehend vom unteren, waagerecht liegenden Sammler zweimal so abgeknickt, dass der obere Sammler zum unteren Sammler einen Winkel von nahezu 90 Grad bildet. Fig. 1
Description
Titel der Erfindung
Hochdruckflammrohr fuer Vorfeuerungen nach dem Schwelbrandprinzip.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Hochdruckflaimnrohr fuer Vorfeuerungen nach dem Schwelbrandprinzip mit Saugzugbelueftung, dessen Kuehlkreislauf in den Kesselkreislauf eines Hochdruckdampferzeugers eingebunden ist.
Charakteristik der bekannten technischen Loesungen Die Verwendung von Vorfeuerungen nach dem Schwelbrandprinzip mit Saugzugbelueftung, insbesondere zur Verbrennung von schwierigen bzw, niederwertigen festen Brennstoffen, wie bspw» Rohbraunfoerderkohle, zu Heizzwecken ist bekannt. Derartige Vorfeuerungen werden jedoch allgemein nur fuer drucklose Heizungsanlagen (Gliederkessel) bzw» fuer Dampferzeuger mit Niederdruckdampf eingesetzt* Der Einsatz an Hochdruckdampferzeugern, vor allem im Hinblick auf die Substitution hochwertiger fluessiger oder gasfoermiger Brennstoffe durch niederwertige feste Brennstoffe bei gleichzeitiger Minimierung der Kosten fuer die Umruestung wurde bisher nur vereinzelt und ausschüesslich nur bei vom. Ke'sselkreislauf getrenntem Kuehlkreislauf fuer die Flaminrohre der Vorfeuerung angewandte Die bei derartigen Schwelofenvorfeuerungen allgemein uebliche Form der drucklosen
* Plammrohrkuehlung ist nur mit Fiederdruckdampferzeugern oder Warmwasserheizungen (Gliederkessel mit dem eigentlichen Heizkreislauf kombinierbar und damit auch auf den. jeweils voriie-
genden Bedarf abstimmbar« Demgegenueber ist eine optimale Verwertung der bei der Schwelofenvorfeuerung entstehenden Waerme bei getrennten Kreislaeufen fuer Warmwasser und Hochdruckdampf nicht in allen Anwendungsfaellen und auch nicht bei allen bspw, jahres- und/oder tageszeitlich bedingten bzw, beeinflussten Betriebsbedingungen gegeben.
Bei der Anwendung von OeI- oder Gasbrennern ist die Verwendung eines sogenannten Strahlungsheizabschnittes als Dampferzeuger vorgeschlagen worden (DE-OS 30 26 866), Dieser Strahlungsheizabschnitt ist dabei in Form einer zylindrischen, horizontal angeordneten, mit einer Feuerfestauskleidung der Innenwand versehenen Schale mit einem Brenner zum Einspeisen eines Flammkoerpers im wesentlichen laengs der Zylinderachse ausgebildet. An der Feuerfestauskleidung der Gehaeüseschaie-Innenwand sind Rohre in mehreren, maeanderfoermig nebeneinander gefuehrten Straengen montiert und mit der Speisewasserquelle bzw. dem Dampfabnehmer verbunden« Mittels Durchsatzsteuerungen fuer jeden der so entstandenen Rohrpfade soll garantiert werden, dass der Durchsatz in allen Pfaden gleich gehalten und damit eine gleichmaessige Waermeabfuehrung garantiert werden kann.
Ziel der Erfindung '
Es ist Ziel der Erfindung, ein Hochdruckflammrohr fuer Vorfeuerungen -nach dem Schwelbrandprinzip zum Einsatz der Vorfeuerungen an Hochdruckdampferzeugern, insbesondere zur Substitlution von hochwertigen fluessigen oder gasfoermigen durch niederwertige feste Brennstoffe, zu entwickeln, dessen Einsatz eine optimale Verwertung der bei der Schwelbrandvorfeuerung entstehenden Waerme bei gleichzeitiger Minimierung der Kosten fuer die uinruestung ermoeglicht·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hochdruckflaiiimrohr fuer den Einsatz von Vorfeuerungen nach dem Schwelbrandprinzip an Hochdruckdampferzeugern zu entwickeln, das sich bei minimalen/Umruestungskosten an das Flammrohr des Hochdruck-
dampferzeugers anschliessen laesst und dessen Kühlkreislauf in den Kreislauf des Hochdruckdampferzeugers eingebunden v/erden kann« , ' . ' <
Gemaess der Erfindung v/ird diese Aufgabe mit einem als Hochdruckflaminrohr ausgebildeten Membranflammrohr, geloest, dessen Wandung aus parallel liegenden,' vom Kuehlwasser durchfolssenen Rohren gebildet wird,· deren Aussenmantel untereinander durch Bleche aus einem geeigneten,hitzebestaendigen Material rauchgasdicht verbunden werden und die beidseitig in kreisringfoermigen Roehrensammlern enden» wobei auch die Stirnseiten der Verbindungsbleche mit den kreisringfoermigen Roehrensammlern rauchgasdicht verbunden werden. Die Roehrensammler sind .ihrer'-· seits in den Kesselkreislauf des Hochdruckdampferzeugers eingebunden« Per obere Roehrensaminler dampf sei tig ueber eine·" im oberen Kesselraum (Dampfraum) endende Ableitung und der Untere Roehrensammler wasserseitig ueber eine an den Kessel angeschlossene Speisewasserzuleitung, die ueber ein Hosenstueck an den unteren Roehrensaminler angeschlossen wird. Dabei'sind die horizontal zur umlaufenden Rohrachse des unteren Roehrensammlers angeschlossenen Rohrschenkel des zugehoerigen Hosenstueckes symmetrisch um etwa 90 Grad gegeneinander versetzt und-bogen-/ foermig so an den unteren Roehrensaminler gefuehrt,, dass auftretende Waermespannungen bzw« -ausdehnungen ausreichend korn- pensiert werden. Mittig zwischen den Rohrschenkeln des Hosenstueckes wird unterhalb des unteren Roehrensammlers eine im Bereich des Ofens feuerfest isolierte, absperrbare Abschlaemmleitung aus dem unteren Roehrensammler herausgefuehrt,' Zur besseren Anpassung des Hochdruck-Membranflammrohres gemaess der Erfindung an das jeweilige Flammrohr des Hochdruckdampferzeugers ist das Membranflammrohr ausgehend vom unteren, waagerecht liegenden Roehrensaminler zweimal so abgeknickt, dass der obere Roehrensaminler zum unteren Roehrensammler einen Winkel von nahezu 90 Grad bildet· '
Ausfuehrungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfuehrungsbeispiel . naeher erlaeutert werden·' .
in der zugehoerigen Zeichnung zeigen:
Fig;" 1 - das in die Vorfeuerungsanlage eingebaute Hochdruck-Membranflammrohr gemaess der,Erfindung,
Fig» 2 - einen Schnitt durch das Hochdruck-Membranflammrohr gemaess der Erfindung. ' , .
Der 'Schwelbrandofen 1 besteht aus einem mit Schamottesteinen ausgemauerten Mantel 2 sowie einem zugehoerigen drehbaren Rost 4» Das Hochdruck-Membranflammrohr 3 weist einen aus parallel · zueinander liegenden, vom Kuehlwasser durchflossenen Rohren 5 aufgebauten Mantel auf, deren Aussenmantel untereinander rauchgasdicht durch Verbindungsblech bzw»· Blechstreifen 11 aus einem geeigneten, hitzebestaendigen-Material verbunden sind. Die Rohre 5 enden beidseitig in kreisringfoermigen Roehrensammiern 6; 7, die ihrerseits ebenfalls mit den Verbindungsblechen 11 rauchgasdicht verbunden werden und die in den Ke'sselkreislauf eingebunden sind*' Der obere Roehrensamraler 6 dampf sei tig ueber eine im oberen Kesselraum (Dampfraum) endende Ableitung 9 und der untere Roehrensammler 7 wasserseitig ueber.eine am Kessel angeschlossene Speisewässerzuleitung 8, die ueber ein Hoesenstueck an den unteren Roehrensammler 7 angeschlossen wird. Dabei sind die horizontal zur umlaufenden Rohrachse das unteren Roehrensammlers 7 angeschlossenen Rohrschenkel des Hosenstueckes um etwa 90 G-rad gegeneinander versetzt und bogenfoermig so an den unteren Roehrensammler 7 gefuehrt, dass auftretende Waermespannungen bzw,1 -dehnungen ausreichend 'kompensiert werden,- Mittig zwischen den Rohrschenkeln des Hosenstueckes wird unterhalb des unteren Roehrensammlers 7 eine im Bereich der Schwelbrandfeuerung feuerfest isolierte, absperrbare Abschlaemmleitung 10 aus dem unteren Roehrensammler 7 herausgefuehrt. Zur besseren Anpassung des Hochdruck-Membranflammrohres 3 an das Flammrohr
des Hochdruckdainpferzeugers ist das Hochdruck-Membranflainmrohr gemaess der Erfindung vom unteren, waagerecht liegenden Roehrensammler 7 zweimal so abgeknickt, dass der obere Roehrensaminler 6 zum unteren Roehrensammler 7 einen Winkel von nahezu 90 Grad bildet.' . · . .
Claims (1)
- CrfindungsanspruchHochdruckflammrohr fuer Vorfeuerungen nach dem Schwelbrandprinzip, gekennzeichnet dadurch, dass das Hochdruckflaminrohr als Membranflammrohr ausgebildet ist, dessen Wand aus parallel liegenden, vom Kuehlwasser durchfloßsenen Rohren (5) gebildet wird, deren Aussenmaentel untereinander durch Verbindungsbleche (11) aus einem geeigneten, hitzebestaendigen Material rauchgasdicht verbunden werden und die beidseitig in kreisringfoennigen Roehrensammlern (6; 7) enden, deren Aussenmaen- . tel ebenfalls mit den Verbindungsblechen (11) rauchgasdicht verbunden werden und die in den Kesselkreislauf des Hochdruckdampferzeugers eingebunden sind, und zwar der obere Roehrensammler (6)· dampfseitig ueber eine· im'oberen'Kesselraum ('Dampfraum) endende Ableitung (9) und der untere Roehrensammler (7) wasserseitig ueber'eine Speisewasserzuleitung (8), die einerseits an den Hochdruckkessel (nicht dargestellt) und andererseits ueber ein Hosenstueck an den unteren Roehrensammler (7) angeschlossen wird, wobei die horizontal zur umlaufenden Rohrachse des unteren Roehrensammlers (7) angeschlossenen Rohrschenkel des Hosenstueckes·um etwa 90 Grad gegeneinander versetzt und bogenfoermig an den unteren Roehrensammler (7) gefuehrt werden und mittig zwischen ihnen unterhalb aus dem. unteren Roehrensammler (7) eine im Bereich der Schwelbrandfeuerung feuerfest isolierte, absperrbare Abschlaemmleitung (10) herausgefuehrt wird und wobei weiterhin das Hochdruck-Membranflaminrohr (3) von waagerecht liegenden unteren Roehrensammler (7) ausgehend zweimal so abgeknickt ist, dass der obere Roehrensammler (6) zum unteren Roehrensammler (7) einen Winkel von nahezu 90 Grad bildet··Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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