DD219004A3 - Mastfusssicherung fuer segelbrettmasten - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Mastfusssicherung, welche fuer Segelbrettmasten besonders geeignet ist. Sie soll, eine sichere Arretierung des Mastfusses im Stecklager mit einfachsten konstruktiven Mitteln gewaehrleistend, schnell und kostenguenstig herstellbar sowie einfach in Wartung und Handhabung ausgebildet sein. Erfindungsgemaess ist vorgesehen, laengsmittig im Mastfusszapfen ein als ringartige Scheibe ausgebildetes, in seiner aeusseren Begrenzungsform tropfenfoermiges Sicherungselement anzuordnen, derart, dass das Sicherungselement mit seinem breiteren, oberen Drittel dem Mastfuss zugewandt und mit seinem unteren, dem Stecklager zugewandten Drittel in einer den Mastfusszapfen axial durchsetzenden Bohrung abgestuetzt ist, waehrend eine als Halterung vorgesehene Sicherungsschraube das Sicherungselement in seinem Durchbruch durchsetzt. Die Schultern des Sicherungselementes ragen beidseitig aus dem Laengsschlitz heraus und bilden zwei Rasten. Beim Einschieben des Mastfusses in das Stecklager wird das Sicherungselement zusammengepresst, bis es in die Ringnut einrastet und den Mast sicher arretiert. Mittels axialer Einstellmoeglichkeit laesst sich das Sicherungselement zusaetzlich horizontal vorspannen.
Description
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Titel der Erfindung
Mastfußsicherung für Segelbrettmasten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Mastfußsicherung, welche zur Verbindung des Segelbrettmastes mit dem Schwimmkörper eines Segelbrettes besonders gut geeignet ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Verbindung des Mastfußes mit dem Schwimmkörper ist bei Segelbrettern von besonders großer Bedeutung. So ist auch eine große Anzahl von Lösungen bekannt geworden, die sich auf dieses Problem beziehen. Als bedeutsam haben sich dabei vor allem verschiedenartige Rastverbindungen erwiesen, wobei der Mast mittels im Mastfuß angeordneter, die Mastfußoberfläche überragender, federelastisch ausgebildeter Rasten relativ sicher in einem Stecklager des Segelbrettes verankert ist. Eine solche Rastverbindung beinhaltet beispielsweise die in dem DE-Gbm 7 709 beschriebene, sich auf ein Segelbrett, bestehend aus Rumpf mit Mast und Segel beziehende Lösung. Vorgeschlagen wird, im unteren Ende des zapfenartig ausgebildeten Mastfußes eine beziehungsweise mehrere Rasten vorzusehen, welche in eine beziehungsweise mehrere übereinander gelegene Ringnuten des Stecklagers einrasten.
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Dede Raste ist in einer den Mastfuß horizontal durchsetzenden Bohrung angeordnet und als !Jber eine Druckfeder mit einer Stellschraube verbundene Kugel ausgebildet, wobei sich die Rastkraft durch Spannen der Druckfeder mittels der Stellschraube stufenlos regulieren läßt. Die übereinander angeordneten Rasten können im Winkel versetzt angebracht sein. Außerdem besteht die Möglichkeit der Anordnung von Rasten und'Druckfedern in einer Ebene, aber im Winkel zueinander. Dabei erfolgt das Spannen der Druckfedern über eine axial im Mastfuß angeordnete Stellschraube und über ein auf gleicher Achse darüber angeordnetes Verbindungsstück, an dessen Mante.lfäche die Enden der Druckfedern anliegen« Durch Heben und Senken des konischen Verbindungsstückes mit Hilfe der axial angeordneten Stellschraube werden die Längen der Druckfedern und somit die Rastkraft verändert.
Ober mehrere Rastglieder verfügt auch die in der EPO-PS 0 018 dargestellte Mastfußverbindung. Diese sind als vorspringende Raststege an dem unteren Ende von sich in Einsteckrichtung am Mastfuß erstreckenden und durch Ächsialschlitze voneinander getrennten federelastischen Rastzungen ausgebildet, wobei die Federelastizität der Rastzungen durch einen innerhalb des Mastfußes hinter den Rastzungen angeordneten Knebelkörper bei eingesetztem Mastfuß von außen mittels einer Handhabe einstellbar ist, ' ,
Der Nachteil der oben genannten Lösungen ist in erster Linie darin begründet, daß zur Aufbringung und Aufrechterhaltung der zur Sicherung des Mastfußes im Stecklager erforderlichen Kraft bisher jede der eigentlichen Rasten mit einem zusätzlichen Spannglied beaufschlagt ist* welches, mit der eigentlichen Raste in Wirkverbindung stehend, diese erst befähigt, die notwendige Rastkraft auszuüben. Oaraus resultierend verfugen bekannte Mastfußverbindungen über eine konstruktiv aufwendige Ausbildung, wie auch aus den beschriebenen Lösungen ersichtlich ist, wobei im DE-Gbm 7 709 045 jede der Rastkugeln mit einer Stellschraube oder einem konischen Stellglied in Wirkverbindung steht, beziehungsweise bei der EPU-PS 0 018 625 die Rastzungen mit einem Knebelkörper als Spannglied beaufschlagt sind. Weiterhin gewährleistet die im DE-Gbm 7 709 045 beschriebene Mastfußverbindung
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die zur Sicherung des Mastfußes im Stecklager notwendige Rastkraft auch nur bei Anordnung mehrerer Rasten übereinander, da ein zufälliges Lösen der Stellschraube während des Segeins als möglich erachtet werden muß, wodurch bei Ausführung des Mastfußes in den ebenfalls beschriebenen Varianten ein Verlust der Rastkraft auftreten würde. Außerdem ist bei dieser Rastverbindung der Wasserabfluß aus dem Rastmechanismus nicht gewährleistet und dadurch ein vorzeitiges Unbrauchbarwerden der Teile nicht auszuschließen, ·
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Mastfußsicherung für Segelbrettmasten zu schaffen, welche schnell und kostengünstig hergestellt werden kann, einfach ist in Wartung und Handhabung und mit einfachen Mitteln größtmögliche Sicherheit bietet.
Darlegung des Wesens der Erfindung -
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Mastfußsicherung für Segelbrettmasten zu konzipieren, welche die sichere Arretierung des Mastfußes im Stecklager mit einfachsten konstruktiven Mitteln gewährleistet. , .
Erfindungsgemäß besteht die Mastfußsicherung aus einem einzigen, im zapfenartig ausgebildeten unteren Teil des Mastfußes angeordneten Sicherungselement, welches mit der Ringnut eines in bekannter Weise im Segelbrett verankerten Stecklagers in Wirkverbindung steht. Dazu ist das Sicherungselement als ringartige Scheibe ausgebildet und verfügt über eine tropfenförmige äußere Begrenzungsform. Seine Anordnung im Mastfuß erfolgt vorzugsweise formschlüssig, das heißt eingepaßt in einen mittig im Mastfußzapfen vorgesehenen Längsschlitz und derart, daß das Sicherungselement, senkrecht stehend, mit seinem breiteren, oberen Drittel dem Mastfuß zugewandt und mit seinem unteren, dem Stecklager zugewandten Drittel unterhalb des Längsschlitzes vorzugsweise in
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einer, den Hastfußzapfen axial durchsetzenden Bohrung abgestützt ist. Weiterhin weist das Sicherungselement in seinem oberen Drittel die Breite des MastfuBzapfens überragende Schul- ·.' tern auf* welche, seitwärts aus dem Längs,schlitz herausragend, federelastische Rasten bilden. Seine Arretierung im Mastfuß ist mittels einer schnell entfernbaren, den Mastfußzapfen und das x Sicherungselement in seinem Durchbruch durchsetzenden Sicherungsschraube od. dgl. realisiert. Somit ist das Sicherungselement leicht auswechselbar angeordnet.
Eine an sich bekannte axiale Einstellmöglichkeit,.beispielsweise eine Stellschraube, ist in der unterhalb des Längsschlitzes befindlichen Bohrung vorgesehen. Sie dient dem Zusammendrücken des ringartigen Sicherungselementes in axialer Richtung, wobei diesem eine horizontale Vorspannung vermittelt wird. Die dadurch zusätzlich entstehende Kraft ist also entsprechend den Segelbedingungen vorwählbar. Auch durch wahlweisen Einsatz von Sieherungselementen verschiedener Breite und Stärke kann die Rastkraft erhöht (Einsatz eines breiteren und/oder stärkeren Sicherungselementes,) -beziehungsweise (geringere Bfeite und/oder Stärke) verringert werden.
Beim Einschieben des Mastfußes in das Stecklager werden die Schultern des Sicherungselementes gegeneinander-, also in den Längsschlitz hineingedruckt, bis sie, in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrend, in die Ringnut des Stecklagers einrasten und den Mastfuß, unabhängig von jeglicher Vorspannung, sicher im Stecklager arretieren. Die Vermittlung der horizontalen Vorspannung stellt also nur eine zusätzliche Maßnahme, aber keine Notwendigkeit dar. Weiterhin wird darauf hingewiesen, daß das Spiel zwischen Ringnut und Rasten auch nach dem Vorspannen noch so groß sein muß, daß die freie Drehbarkeit des Mastfußes im Stecklager jederzeit gewährleistet ist.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Mastfußsicherung liegt in der Einfachheit ihrer Ausführung. Durch Anordnung eines Sicherungselementes, dessen Rastkraft aufgrund der Ausbildung dieses Elementes selbst, ohne Beaufschlagung durch zusätzliche Spannglieder, in ausreichender Stärke erzeugt als auch erhalten
werden kann, welches also zugleich Feder als auch Rast- und Arretierungsmittel ist, kann bei einem Minimum an Aufwand eine Mastfußsicherung von hoher Zuverlässigkeit realisiert werden. Als günstig ist auch einzuschätzen, daß durch Anordnung einer axialen Einstellmöglichkeit die an sich ausreichende Arretierung des Mastfußes für extreme Bedingungen, beispielsweise extreme Witterungsbedingungen oder auch bei Ermüdungserscheinungen des Materials durch Erhöhung der Rastkraft des Sicherungselementes zusätzlich verbessert werden kann. Ein weiterer Vorteil dieser Mastfußsicherung besteht darin, daß ihre Elemente schnell und kostengünstig, das Sicherungselement beispielsweise durch Stanzen oder Spritzgießen hergestellt werden können. Alle Elemente der er.f indungsgeniäßen Mastfußsicherung können aus Kunststoffen gefertigt werden, wodurch eine hohe Wasserbeständigkeit und somit eine lange Lebensdauer erreicht wird.
Ausführungsbeispiel
Die erfindungsgenjäße Mastfußsicherung für Segelbrettmasten soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt den Mastfuß 1 eines Segelbrettes, dessen unterer Teil einen Zapfen 1* ausbildet. Der Mastfußzapfen 1' verfügt über einen mittig angeordneten Längsschlitz 2. In diesem ist das Sicherungselement 3 formschlüssig angeordnet. Es ist erkennbar, daß das Sicherungselement 3 eine ringartige, in ihrer Begrenzungsform tropfenförmige Scheibe darstellt, welche ,gegenüber dem Mastfußzapfen 1' mit Übermaß ausgebildet ist und in seinem oberen Drittel Schultern 4; 4' aufweist. Die Schultern 4; 4Vragen beidseitig aus dem Längsschlitz 2 heraus und bilden somit zwei Rasten. Gehalten wird das Sicherungselement 3 mit Hilfe der Sicherungsschraube 5. Sie ist in die mit dem Innengewinde 6 versehene, senkrecht zur Oberfläche des Sicherungselemen· tes 3 im Mastfußzapfen 1" angeordnete Querbohrung 7 eingelassen und durchsetzt gleichzeitig den Mastfußzapfen I1 und den Durchbruch 14 des Sicherungselementes 3. Oer schmalere Teil des Sicherungselementes 3 ist nach unten gerichtet, wobei seine Ansätze 8; 8· in der Bohrung 9 Halt finden.
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Diese ist axial angeordnet und führt, wie ersichtlich, von der Grundfläche 10 durch den Längsschlitz 2 in das obere Drittel des Mästfußzapfens 1* , Unterhalb des Längsschlitzes 2 weist die Bohrung 9 zur Aufnahme der Stellschraube 11 das Innengewinde 12 auf. Der Mastfuß ist in das Stecklager 13 eingerastet.
Claims (2)
1. Mastfußsicherung für Segelbrettmasten, wobei der Mastfuß im Stecklager axial und allseitig drehbar gelagert sowie mit federelastischen Raster» in eine Ringnut des Stecklagers einrastbar ist, gekennzeichnet dadurch, daß längsmittig im Mastfußzapfen (1*) des Segelbrettmastes ein einziges, als ringartige tropfenförmige Scheibe ausgebildetes Sicherungselement (3) angeordnet ist, welches in seinem dem Mastfuß (1) zugewandten oberen Drittel die Breite des Mastftrßzapfens (1*·) überragende Schultern (4; 4') aufweist, die mit der Ringnut des Stecklagers in Wirkverbindung stehen und zugleich Rasten und Arretierungsmittel sind.
2. Mastfußsicherung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Sicherungselement (3) in einem formschlüssigen Längsschlitz (2) des Mastfußzapfens (1*) angeordnet und mit seinem, dem Stecklager zugewandten Drittel in einer Bohrung (9) abgestützt ist, während eine, als Halterung vorgesehene Sicherungsschraube (5) das Sicherungselement (3) in seinem Durchbruch (14) durchsetzt.
Hierzu 1 Seite Zeichnung,
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1983
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Also Published As
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