DD233159A5 - Scharnierarm mit befestigungsplatte - Google Patents

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Arturo Salice S. P. A.,It
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Scharnierarm mit Befestigungsplatte, von denen ein Teil mit einem federbelasteten, schwenkbaren Hebel und der andere Teil mit einem von dem Hebel hintergriffenen Widerlager versehen sind, die durch Einsetzen des Scharnierarms in eine Fuehrung der Befestigungsplatte und Verschieben in Laengsrichtung in ihre wieder loesbare, miteinander verrastete Stellung schnappen, und mit einem Anschlag, der bei oder nach dem Einschnappen der miteinander verrastenden Teile den Verschiebeweg begrenzt, bei dem der Hebel und das Widerlager einerseits eine abgeschraegte oder abgerundete Rastflanke und andererseits eine Abstuetzkante aufweisen, die sich aufeinander mit einem kleineren Winkel, als dem Reibungswinkel abstuetzen. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Scharnierarm mit Befestigungsplatte, von denen ein Teil mit einem federbelasteten schwenkbaren Hebel und der andere mit einem von dem Hebel hintergriffenen Widerlager versehen sind, die nach Einsetzen des Scharnierarms in eine Führung der Befestigungsplatte und Verschieben in Längsrichtung in ihre wieder lösbare, miteinander verrastete Stellung schnappen, und mit einem Anschlag der bei oder nach dem Einschnappen der miteinander verrastenden Teile der Verschiebeweg begrenzt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei einem aus der EP-PS43903 bekannten Scharnierarm mit Befestigungsplatte dieser Art wird die Verrastung durch einen mit sinem Rastvorsprung versehenen Hebel bewirkt, der in einer Rastöffnung des Gegenteils in der Weise eingreift, daß eine keilförmige Flanke des Rastvorsprungs selbstspannend an dieser angreift, so daß der Scharnierarm spielfrei am Anschlag der Befestigungsplatte gehalten ist. Die bekannte Schnappverbindung ermöglicht eine schnelle und einfache Montage von Scharniergelenken dadurch, daß der Scharnierarm nur auf die vormontierte Befestigungsplatte aufgeschoben zu werden braucht. Da die Flanke des federbelasteten Rastvorsprungs ständig einen Schub auf den Randbereich der RaStöffnung ausübt, sind die Befestigungsplatte und der Scharnierarm spielfrei miteinander verspannt. Diese bekannte Schnappverbindung zur Befestigung des Scharnierarms an der Befestigungsplatte ist jedoch relativ aufwendig und eine gute selbstspannende Wirkung wird nur erreicht, wenn der Rasthebel von einer relativ starken Feder beaufschlagt ist.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Gebrauchswerteigenschaften derartiger Scharnierarme auf kostengünstige Weise zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
*\ufgabe der Erfindung ist es daher, den bekannten Scharnierarm bei verbesserter selbstspannender Wirkung konstruktiv zu /ereinfachen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Hebel und das Widerlager einerseits eine abgeschrägte oder abgerundete Rastflanke und andererseits eine Abstützkante aufweisen, die sich aufeinander mit einem kleineren Winkel als dem Reibungswinkel abstützen. Bei dem erfindungsgemäßen Scharnierarm wird auf einfache Weise dessen Verriegelung mit der 3efestigungsplatte dadurch erreicht, daß sich der Rasthebel und das Widerlager schräg oder rechtwinkelig zu der Rastflanke aufeinander abstützen und der Rasthebel in der Weise auf Druck beansprucht wird, daß bei einem Zug auf den Scharnierarm der tasthebel mit größerer Sperrkraft an dem Widerlager angreift. Die sperrende Wirkung wird im wesentlichen nur durch die von dem Hebel oder dem Widerlager auf die Rastfläche ausgeübte Reibkraft bewirkt, so daß die den Hebel belastende Feder sehr schwach ausgebildet sein kann, da diese den Rasthebel nur gegen das Widerlager zu verschwenken braucht, wenn eine -ockerung oder zwischen beiden ein Spiel auftreten sollte.
3ei dem erfindungsgemäßen Scharnierarm kann die Rastflanke an dem Hebel oder aber auch an dem Widerlager ausgebildet ;ein, während das andere Teil die Abstützkante oder Abstützfläche aufweist.
Die Abstützung der Abstützkante oder Abstützfläche auf der Rastflanke findet sich zweckmäßigerweise zwischen dem Selenkbolzen des Rasthebels und dem vorderen, mit den Lagerbohrungen versehenen Ende des Scharnierarms.
Aufgrund des gewählten Reibungswinkels trachtet die auf den Hebel durch die Abstützung auf dem Widerlager wirkende Reibungskraft diese Verriegelungsrichtung zu verschwenken. Die erforderliche Abstützkraft kann dabei auch durch die Schwerkraft des Hebels erreicht werden, die durch die Federkraft unterstützt wird.
Das freie Ende des Rasthebels wird in der verrasteten Stellung durch die Abstützkante der Feder gegen das Widerlager gedrückt, das durch eine zu der Führungsnut etwa parallele Gleitfläche anschließende abgeschrägte oder abgerundete Rastflanke gebildet
Zweckmäßigerweise besteht der Scharnierarm aus einem U-förmig gebogenen Blechstanzteil, wobei der Rasthebel in dessen Endbereich auf einem zwischen dessen Schenkeln befestigten Gelenkbolzen gelagert ist. Bei dieser Ausgestaltung ist der Scharnierarm in seinem Endbereich mit der Befestigungsplatte verriegelt, so daß aufgrund des großen wirksamen Hebelarms des Scharnierarms eine stabile Befestigung gewährleistet ist.
Die Rastflanke kann sowohl an dem Scharnierarm als auch an der Befestigungsplatte vorgesehen sein. Eine einfachere <onstruktion ergibt sich jedoch, wenn die Rastflanke am hinteren Ende der Befestigungsplatte vorgesehen ist.
Die Führungsnut für von den Schenkeln des Scharnierarms abgebogene Stege kann zwischen einer Grundplatte mit einem aufgesetzten Halteblock und den gegen die Grundplatte gerichteten Rändern der Schenkel einer auf diese aufgeschraubten J-förmigen Deckplatte, die beide die Befestigungsplatte bilden, vorgesehen sein.
Zweckmäßigerweise sind die Rastflanken an den hinteren Endbereichen der Schenkel der Deckplatte vorgesehen.
η weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Rasthebel aus einem U-förmig gebogenen Blechteil besteht, dessen Schenkel paarweise mit den Rastflanken zusammenwirkende Rasthebel bilden. Der zweiarmig ausgebildete Hebel kann η Bohrungen seiner Schenkel auf dem zwischen den Schenkeln des Scharnierarms befestigten Lagerbolzen gelagert sein, wobei dessen Stegteil eine zwischen den freigeschnittenen Schenkeln liegende Öffnungstaste bildet. Diese Öffnungstaste läßt sich von Hand leicht betätigen, da sie nur von geringer Federkraft beaufschlagt zu sein braucht und mit dem Niederdrücken der Dffnungstaste zugleich auch der Scharnierarm von der Befestigungsplatte abgeschoben werden kann.
Zwischen dem Stegteil des Scharnierarms und des Rasthebels sowie dem zwischen diesen liegenden Gelenkbolzen kann eine Blattfeder eingespannt sein, die eine Abstützkante bildet und so vorgespannt ist, daß sie den mit dem Stegteil versehenen -lebelarm anzuheben trachtet, so daß der Sperrhebel gegen die das Widerlager bildende Flanke gedrückt wird.
Das Stegteil des Scharnierarms ist mit einer dem Gelenkbolzen überragenden Zunge versehen.
Der Anschlag für den Scharnierarm ist durch einen endseitigen Fortsatz der Schenkel der Deckplatte und/oder ein vorderes, nach /orne hin offenen mittigen Langloch der Deckplatte gebildet, in das eine mit einer Ringnut versehene Stellschraube eingreift, die η das Stegteil des Scharnierarms eingeschraubt ist.
Der Rasthebel kann an seinem vorderen Ende mit einer schneidenartigen Spitze versehen sein, mit der er sich auf der Rastflanke abstützt. Durch diese Spitze wird der Reibungskoeffizient vergrößert, so daß sich auch der Reibungswinkel vergrößert.
Die das Widerlager bildende Flanke kann verhältnismäßig flach geneigt sein, so daß eine Verrastung des Scharnierarms mit der Befestigungsplatte über einen relativ langen Weg gewährleistet ist.
Der Rasthebel ist gegen die Befestigungsplatte geneigt und schließt mit dem Scharnierarm einen spitzen Winkel ein.
Die Grundplatte ist in den Endbereichen der Führungsnut spiegelbildlich mit keilförmig nach außen hin ansteigenden Rampen versehen und die Höhe der Schenkel der Deckplatte im Einführbereich der Führungsnut niedriger als in deren Endbereich.
Die Schenkel der Deckplatte sind an der Vorderseite mit einwärts gebogenen, dreiecksförmigen abgerundeten Fortsätzen versehen.
Nach einerzweckmäßigen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Rastflanke durch die Stirnfläche bzw. Stirnflächen des bzw. der Schenkel des Rasthebels gebildet sind. Bei dieser Ausgestaltung kann das Widerlager durch die hintere Kante des Stegteils der Deckplatte gebildet sein.
Zweckmäßigerweise sind die Grundplatte und die Deckplatte symmetrisch zu ihren Längs- und Quermittellinien ausgebildet, so daß eine einfache Links- und Rechtsmontage möglich ist. Die Endbereiche der durch die Schenkel der Deckplatte gebildeten Seitenwände sind zweckmäßigerweise zur Schaffung keilförmig erweiterter Einlaufbereiche für die Führungen abgeschrägt.
Ausführungsbeispiel
Die erfindungsgemäße Lösung soll nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1: einen Längsschnitt durch den mit der Befestigungsplatte verrasteten Scharnierarm; Fig.2: einen Längsschnitt durch den von der Befestigungsplatte gelösten Scharnierarm; Fig. 3: eine Unteransicht der mit der Grundplatte verschraubten Deckplatte;
Fig.4: eine Rückansicht der Deckplatte nach Fig.3;
Fig. 5: eine vergrößerte Darstellung des auf der gekrümmten Rastflanke abgestützten Rasthebels in Seitenansicht; Fig. 6: eine Draufsicht auf die Grundplatte bei abgehobener Deckplatte;
Fig.7: einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines mit der Befestigungsplatte verrasteten Scharnierarms; Fig. 8: eine Seitenansicht des Rasthebels des Scharnierarms nach Fig. 7;
Fig. 9: eine Draufsicht auf den Rasthebel nach Fig. 8;
Fig. 10: eine Seitenansicht der aus Grund- und Deckplatte bestehenden Befestigungsplatte nach Fig.7 und Fig. 11: eine Draufsicht auf die Deckplatte nach den Fig. 7 und 10.
Zur Montage des Scharnierarms 1 wird auf die Tragwand 2, die aus einer Sch rankwand oder einem anderen Korpusteil bestehen kann, in üblicher Weise die Grundplatte 3 aufgeschraubt, die zu ihrer Befestigung mit Befestigungsbohrungen 4; 5 versehen ist.
Die rechteckige Grundplatte 3 ist in ihrem mittleren Bereich mit einem Halteblock 6 versehen, die H-förmig nach beiden Seiten durch Stege 7 verlängert ist. Der Halteblock 6 mit den diesen verlängerten Stegen 7 bildet ein im Querschnitt rechteckiges Halte- und Führungsteil für eine auf diese aufgeschraubte Deckplatte 8. Die Deckplatte 8 besteht aus einem U-förmig gebogenen Blech, dessen Stegteil mit einem Langloch 9 und an seinem vorderen Ende mit einem nach außen offenen Langloch 10 versehen ist. Die Deckplatte 8 ist durch eine Halteschraube 11, die in eine Gewindebohrung 12 des Halteblocks 6 eingeschraubt ist, in der Weise mit der Grundplatte 3 verschraubt, daß die Schenkel 13; 14 der Deckplatte 8 des durch den Halteblock 6 und die Stege 7 gebildete Führungsteil übergreifen. Dabei ermöglicht das Langloch 9 eine Längsverschiebung der Deckplatte und damit auch des Scharnierarms relativ zur Grundplatte 3.
Die unteren Ränder der Schenkel 14; 14der auf der Grundplatte 3 aufgeschraubten Deckplatte 8 enden in einem solchen Abstand oberhalb der seitlichen Bereiche der Grundplatte 3, daß beiderseits der Stege 7 Führungsnuten 15 für Stege 16 des Scharnierarms gebildet sind, die von den Schenkeln 17 der Scharnierarme 1 nach innen hin abgewinkelt sind.
Die Schenkel 13; 14 der Deckplatte 8 sind in ihren hinteren Endbereichen mit Fortsätzen 18; 19 versehen, die bis auf die Grundplatte 3 stoßen und somit in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise Anschläge für die in die Führungsnuten 15 eingeschobenen Stege 16 bilden.
In ihrem vorderen Bereich sind die Schenkel 17 des Scharnierarms mit Bohrungen 20; 21 für Gelenkbolzen des Scharniergelenks versehen. Zwischen den Schenkeln 17 ist im hinteren Bereich des Scharnierarms 1 ein Gelenkbolzen 22 befestigt, auf dem der Rasthebel 23 gelagert ist. Der Rasthebel 23 ist in der aus den Fig. 1,2 und 4 ersichtlichen Weise U-förmig ausgebildet. Dabei sind von dem Stegteil 24, der eine Öffnungstaste bildet, die Schenkel 25; 26 abgewinkelt, die die Rasthebel bilden und an ihren unteren freien Enden mit Abstützkanten 27 versehen sind. Der Rasthebel 23 ist in Bohrungen seiner Schenkel auf dem Gelenkbolzen 22 gelagert, so daß er zweiarmig ausgebildet ist. Auf dem Gelenkbolzen 22 ist eine Abstützkante 27 abgeschützt, deren Enden jeweils mit Vorspannung an den Stegteilen des Rasthebels 23 und des Scharnierarms 1 anliegen.
Das Stegteil des Scharnierarms 1 ist weiterhin mit einem Fenster 28, um die Halteschraube 11 erreichen zu können, und mit einer aufgebördelten Gewindebohrung für die Stellschraube 29 versehen. Die Stellschraube 29 ist in ihrem unteren Bereich mit einer Ringnut 30 versehen, die in das Langloch 10 eingreift.
Die Schenkel 13; 14 der Deckplatte 8 sind in ihrem hinteren Bereich auf der den Fortsätzen 18; 19 gegenüberliegenden Seite mit Rastflanken 31 versehen. Diese Rastflanken sind in Fig.5 in vergrößerter Form dargestellt. Solange der Reibungswinkel a, der sich aus dem Winkel zwischen der Verbindungslinie der schneidenarti-jen Spitze 34 mit der Mittellinie des Gelenkbolzens 22 und der Normalen auf die Rastflanke 31 ergibt, kleiner ist als der Reibungswinkel, ist ein sicherer Angriff des Rasthebels auf der Rastflanke und damit eine Verriegelung des Scharnierarms mit der Befestigungsplatte gewährleistet.
Die von dem Stegteil der Deckplatte 8 freigeschnittenen Schenkel 13; 14 sind in ihrem hinteren Bereich etwa überhöht, so daß beim Aufschieben des Scharnierarms 1 die Schenkel 25; 26 des Rasthebels 23 den dadurch gebildeten Buckel 32 überfahren und mit verbesserten Schnappeffekt in ihre verrastende Stellung einfallen können.
Die Grundplatte 3 ist im Bereich seitlich neben den Stegen 7 mit nach außen keilförmig ansteigenden Rampen 33 versehen, die beim Aufschieben des Scharnierarms 1 die von dessen Schenkeln 17 nach innen abgewinkelten Stege 16 zusätzlich gegen die unteren Ränder der Schenkel 13; 14 der Deckplatte 8 andrücken. Die keilförmigen Rampen 33 sind spiegelbildlich zur Querachse der Grundplatte 3 angeordnet, um den Scharnierarm sowohl nach links als auch nach rechts weisend auf dieser montieren zu können. Damit beim Aufschieben des Scharnierarms die Aufschubrichtung vorderen Rampe 33 das Aufschieben nicht behindern, sind die Schenkel 13; 14 der Deckplatte in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise im vorderen Bereich niedriger.
Das Stegteil des Scharnierarms 1 ist mit einer den Lagerbolzen 22 überragenden Zunge 35 versehen.
Die Schenkel 13; 14 der Grundplatte 8 sind nach vorne hin verlängert, abgerundet und nach innen hin eingebogen.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 bis 11 sind die Schenkel 41 des am hinteren Ende des Scharnierarms 40 um den Gelenkbolzen 42 schwenkbar gelagerten Rasthebel 43 an ihren äußeren Stirnflächen mit kurvenförmig gekrümmten, zu dem Gelenkbolzen 42 exzentrischen Rastflanken 44 versehen. Die Rastflanken 44 sind derart exzentrisch ausgebildet, daß sie in
Der Rasthebel 43 wird von der S-förmig gekrümmten Blattfeder 45 beaufschlagt, die sie in Fig. 7 im Uhrzeigersinn zu verschenken xachtet. Die Blattfeder 45 stützt sich in ihrem mittleren Bereich auf dem Gelenkbolzen 42 und mit ihren Endbereichen auf den Stegteilen des Scharnierarms 40 und des Rasthebels 43 ab. Der Stegteil 46 des Rasthebels 43 bildet gleichzeitig die Dffnungstaste.
Die auf der Grundplatte 53 angeordnete Zwischen- oder Deckplatte 47 ist im Querschnitt U-förmig ausgebildet und weist ein nittleres Langloch 48 für die Befestigungsschraube 54 un an ihren Enden nach außen hin offene Langlöcher 49; 50 auf, in die in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise die Ringnut 52 der Stellschraube 51 greift. ' Die oberen hinteren Stirnkanten des Stegteils der Deckplatte 47 bilden die Widerlager für die Rastflanken 44 des Rasthebels m montierten Zustand stützt sich das Schaftteil der Stellschraube 51 im Grund der Ringnut 52 auf das Endteil des Langlochs 49; 50 ab und wird gegen dieses unter der spannenden Wirkung, die die Rastflanke 44 auf die Abstützkanten ausübt, angedrückt.

Claims (21)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Scharnierarrn mit Befestigungsplatte, von denen ein Teil mit einem federbelasteten, schwenkbaren Hebel und der andere mit einem von dem Hebel hintergriffenen Widerlager versehen sind, die durch Einsetzen des Scharnierarms in eine Führung der Befestigungsplatte und Verschieben in Längsrichtung in ihre wieder lösbare, miteinander verrastete Stellung schnappen, und mit einem Anschlag, der bei oder nach dem Einschnappen der miteinander verrastenden Teile den Verschiebeweg begrenzt, gekennzeichnet dadurch, daß der Rasthebel (23; 43) und das Widerlager einerseits eine abgeschrägte oder abgerundete Rastflanke (31; 44) und andererseits ein Abstützkante (27; 53) aufweisen, die sich aufeinander mit einem kleineren Winkel als dem Reibungswinkel abstützen.
  2. 2. Scharnierarm nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Abstützung zwischen dem Gelenkbolzen (22; 42) des Rasthebels (23; 43) und dem vorderen, mit den Lagerbohrungen versehenen Ende des Scharnierarms (1; 40) liegt.
  3. 3. Scharnierarm nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die auf den Hebel durch die Abstützung auf dem Widerlager wirkende Reibungskraft diesen in Verriegelungsrichtung zu verschwenken trachtet.
  4. 4. Scharnierarm nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß das freie Ende des Rasthebels (23) in der verrasteten Stellung durch die Abstützkante (27) der Feder gegen das Widerlager, das durch eine an eine zu der Führungsnut (15) etwa parallele Gleitfläche anschließende abgeschrägte oder abgerundete Rastflanke (31) gebildet ist, angedrückt ist.
  5. 5. Scharnierarm nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß der aus einem U-förmig gebogenen Blechstanzteil besteht und der Rasthebel (23) in dessen Endbereich auf einem zwischen dessen Schenkeln (17) befestigten Gelenkbolzen (22) gelagert ist.
  6. 6. Scharnierarm nach einem der Punkte 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Rastflanke (31) am hinteren Ende der Befestigungsplatte vorgesehen ist.
  7. 7. Scharnierarm nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Führungsnut (15) für von den Schenkeln (17) des Scharnierarms (1) abgebogene Stege (16) zwischen einer Grundplatte (3) mit einem aufgesetzten Halteblock (6) und den gegen die Grundplatte (3) gerichteten Rändern der Schenkel (13; 14) einer auf diesen aufgeschraubten U-förmigen Deckplatte (8), die beide die Befestigungsplatte bilden, vorgesehen ist.
  8. 8. Scharnierarm nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß die Rastflanken (31) an den hinteren Endbereichen der Schenkel (13; 14) der Deckplatte (8) vorgesehen sind.
  9. 9. Scharnierarm nach Punkt 7 oder 8, gekennzeichnet dadurch, daß der Rasthebel (23) aus einem U-förmig gebogenen Blechteil besteht, dessen Schenkel (25; 26) paarweise mit den Rastflanken (31) zusammenwirkende Rasthebel bilden.
  10. 10. Scharnierarm nach einem der Punkte 7 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß der zweiarmig ausgebildete Hebel in Bohrungen seiner Schenkel (25; 26) auf dem zwischen den Schenkeln (17) des Scharnierarms (1) befestigten Lagerbolzen (22) gelagert ist und dessen Stegteil (24) eine zwischen den freigeschnittenenSchenkeln (17) des Scharnierarms (1) liegende Öffnungstaste bildet.
  11. 11. Scharnierarm nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Stegteilen des Scharnierarms (61) und des Rasthebels (23) sowie dem zwischen diesen liegenden Gelenkbolzen (22) eine Abstützkante (27) in Form einer Blattfeder eingespannt ist.
  12. 12. Scharnierarm nach Punkt 11, gekennzeichnet dadurch, daß das Stegteil des Scharnierarms (1) mit einer den Gelenkbolzen (22) überragenden Zunge (35) versehen ist.
  13. 13. Scharnierarm nach einem der vorhergehenden Punkte 1 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß der Anschlag für den Scharnierarm (1) durch einen endseitigen Fortsatz (18; 19) der Schenkel (13; 14) der Deckplatte (8) und/oder ein vorderes, nach vorne hin offen mittiges Langloch (10) der Deckplatte (8) gebildet ist, in das eine mit einer Ringnut (30) versehene Stellschraube (29) eingreift, die in das Stegteil des Scharnierarms (1) eingeschraubt ist.
  14. 14. Scharnierarm nach einem der vorhergehenden Punkte 1 bis 13, gekennzeichnet dadurch, daß der Rasthebel (23) an seinem vorderen Ende mit einer schneidenartigen Spitze (34) versehen ist.
  15. 15. Scharnierarm nach einem der vorhergehenden Punkte 1 bis 14, gekennzeichnet dadurch, daß der Rasthebel (23) gegen die Befestigungsplatte geneigt ist und mit dem Scharnierarm (1) einen spitzen Winkel einschließt.
  16. 16. Scharnierarm nach einem der vorhergehenden Punkte 1 bis 15, gekennzeichnet dadurch, daß die Grundplatte (3) in den Endbereichen der Führungsnut (15) spiegelbildlich mit keilförmig nach außen hin ansteigenden Rampen (33) versehen ist und die Höhe der Schenkel (13; 14) der Deckplatte (8) im Einführbereich der Führungsnut (15) niedriger ist als in deren Endbereich.
  17. 17. Scharnierarm nach einem der vorhergehenden Punkte 1 bis 16, gekennzeichnet dadurch, daß die Schenkel der Deckplatte an der Vorderseite mit einwärts gebogenen, dreiecksförmigen abgerundeten Fortsätzen versehen sind.
  18. 18. Scharnierarm nach einem der Punkte 1 bis 5; 7; 10bi^13oder15, gekennzeichnet dadurch, daß die Rastflanke (44) durch die Stirnfläche bzw. Stirnflächen des bzw. der Schenkel (41) des Rasthebels (43) gebildet ist.
  19. 19. Scharnierarm nach Punkt 18, gekennzeichnet dadurch, daß das Widerlager durch die hintere Kante des Stegteils der Deckplatte (47) gebildet ist.
  20. 20. Scharnierarm nach einem der vorhergehenden Punkte 1 bis 19, gekennzeichnet dadurch, daß die Grundplatte (3; 53) und die Deckplatte (8; 47) symmetrisch zu ih, an Längs- und Quermittellinien ausgebildet sind.
  21. 21. Scharnierarm nach einem der vorhergehenden Punkte 1 bis 20, gekennzeichnet dadurch, daß die Endbereiche der durch die Schenkel der Deckplatte gebildeten Seitenwände zur Schaffung keilförmig erweiterter Einlaufbereiche für die Führungen abgeschrägt sind.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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