DD219886A5 - Automatische zufuehrvorrichtung fuer starre flache teile - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Zufuehrvorrichtung fuer starre, flache Teile, insbesondere Dias. Die vorschlagsgemaesse Loesung gewaehrleistet ein sicheres, behutsames Absondern des in einem Stapel befindlichen untersten Dias und seine Zufuehrung zu einem Projektor, wobei die Staerke der im Stapel befindlichen Dias unterschiedlich sein kann. Das Wesen der Erfindung besteht in einem verbesserten, optoelektronisch gesteuerten Trenn- und Zufuehrmechanismus. Fig. 1
Description
AUTOMATISCHE ZUFÜHRVORRICHTUNG FÜR STARRE FLACHE TEILE
Diese Erfindung betrifft eine automatische Zuführvorrichtung : für starre flache TeUe1 besonders für Dias, die ein Magazin,, bestehend aus einem nahezu senkrechten Kanal, in dem die flachen Teile übereinanderliegen und einenStapel bilden, und einen Trennmechanismus besitzt, mit dem jeweils das unterste Teil des Stapels abgetrennt wird.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen; Derartige automatische Zuführvorrichtungen, die z. B, in Dia-Projektoren mit Senkrechtmagazin verwendet werden, sind bereits bekannt. Beispiele für solche Projektoren sind in den US-Patenten 4.274,719 oder 3.782·816 beschrieben. Diese Projektoren besitzen einen Trennmechanismus mit einem Organ, das auf den Rand des untersten Dias des Stapels einen Druck ausübt und es von den übrigen Dias des Stapels isoliert. Ein solcher Mechanismus weist jedoch mehrere Nachteile auf. Sind die Dias sehr flach, kann der Mechanismus zwei Dias auf einmal fortbewegen, so daß eine komplizierte und recht unzuverlässige Festhaltevorrichtung erforderlich ist. Außerdem ruht das gesamte Gewicht des Dia-Stapels auf dem untersten Dia, wenn dieses verlagert wird» Da sich die Dias während der-Trennung aneinander reiben, besteht die Gefahr,, daß sie sich gegenseitig zerkratzen, Weisen die Dias Unebenheiten, beispielsweise durch Aufkleber, oder Verformungen auf, dann kann es zur Blockierung des Trennmechanismus kommen.
Darlegung des Wesens der Erfindung;
Die Erfindung hat zum Ziel, diese Nachteile zu beseitigen, und zu diesem Zweck ist sie dadurch gekennzeichnet, daß der Trennmechanismus mindestens ein Halteorgan des unteren Teils des Stapels umfaßt, auf dem die anderen Teile ruhen, wobei dieses Organ einziehbar ist, daß dieser Trennmechanismus mindestens ein weiteres Klemmorgan für die Teile an der Basis des Kanals besitzt, wobei das Klemmorgan eine Höhe aufweist, die minde
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stens derjenigen von zwei aufeinanderliegenden Teilen entspricht/ und wobei dieses Klemmorgan durch einen Mechanismus gesteuert wird, der die allmähliche Lockerung des Klemmorgans vom unteren Teil des Kanals aus nach oben bewirkt, wenn das Halteorgan eingezogen ist.
Wenngleich sich die automatische Zuführvorrichtung besonders für das Trennen von Dias in einem Projektor eignet, so kann sie auch für viele andere Zwecke genutzt werden/ wie z.B. als Geldwechselautomat in automatischen Montagebandanlagen/ in Montageanlagen zum Einbau von Bauteilen usw.
Die beiliegende Zeichnung stellt schematisch und als Beispiel eine Ausführungsform einer automatischen Zuführvorrichtung dar, die Gegenstand der Erfindung ist. ' ·
Figur 1 ist eine seitliche Schnittansicht der automatischen Zuführvorrichtung.
Figur 2 stellt eine Schnittansicht entlang der Linie B-B1 von Figur 1 dar.
Figur 3 ist eine perspektivische Ansicht eines der Nocken. Figur 4 veranschaulicht scheraatisch die Funktionsweise der automatischen Zuführvorrichtung.
Der auf Figur 1 dargestellte Automat 1 besitzt ein Magazin Z1 bestehend aus einem Senkrechtkanal, in dem die Dias 3 übereinandepliegen und einen Stapel bilden. Dieses Magazin 2 besteht aus einem transparenten Plastgehäuse mit einer Länge von 210 mm, das mit einem nicht dargestellten Deckel mit Gleitschiene versehen ist. Es besitzt an seinem Boden vier Haken 5, die von biegsamen, formschlüssig mit dem Gehäuse 4 verbundenen Armen 6 gehalten werden.
Diese Haken 5 verhindern, daß Dias durch die Öffnung 7 im Gehäuseboden 4 hindurchrutschen. Das Magazin greift senkrecht in eine Aufnahme 8 im Rahmen 14 der automatischen Zuführvorrichtung 1 ein. Die biegsamen Arme 6 der Haken 5 wirken mit hervorstehenden Teilen 9 der "Aufnahme 8 zusam-
men, um die Haken 5 seitlich von der Öffnung 7, im Gehäuse 4 abzuspreizen, wenn das Magazin 2 in der Zuführvorrichtung inAusgangsstellung gebracht worden ist.
Letztere enthält einen Trennmechanismus 10, der dazu dient, das unterste Dia 3a von den übrigen Dias des Stapels zu isolieren. Dieses wird dann durch einen Schlitten 40 in die Projektionslage gebracht. 'Trennmechanismus 10 besitzt Halteorgane, um den Dia-Stapel 3 zu tragen, wenn die Haken 5 des Gehäuses A abgespreizt sind, sowie Klemmorgane, die aus zwei Reihen von neun Fingern 11 bestehen, die an zwei gegenüberliegenden Seiten.der Aufnahme 8 angeordnet sind. Die Halteorgane bestehen aus vier Greifern 12, die zu beiden Seiten , der zwei aus 11 Fingern bestehenden Reihen liegen. Diese Greifer 12 besitzen Arme 13, die an ihrem einen Ende auf zwei fest mit dem Rahmen 14 verbundene Wellen 15 montiert sind. Die vier Greifer 12 können gleichzeitig aus einer ersten Lage, in der sie unter das unterste Dia 3a lassen,, in eine zweite Stellung geschwenkt'werden, in der sie die öffnung 7 vollständig freigeben (siehe Figur 4b). - Die Finger 11 besitzen ebenfalls Arme 16, die an die Wellen 15 angelenkt sind, und an ihren unteren Enden gegenüber den Dias Teile 17 mit hohem Reibungskoeffizienten, z. B. aus Elastomer, die mit dem Rand der unteren Dias zusammenwirken.
Wie auf Figur 2 dargestellt ist, sind diese Teile 17 mit zunehmenden Abstanden vom unteren Rand der Finger Il aus und symmetrisch zur Mittellinie 18 angeordnet. Die Greifer 12 und die Finger 11 werden von zwei Blattfedernr-eihen 29 gegen zwei zylindrische Nocken 19 mit veränderlichem Querschnitt gepreßt, die dazu bestimmt sind, die Schwenkbewegungen der Greifer 12 und Finger 11 um die Welle 15 zu steuern. ..
Figur 3 stellt einen solchen Nocken dar, der einen äußeren Umfang aufweist, der in elf Abschnitte unterteilt ist, die mit überstehenden Teilen 20 der neun Finger 11 und der zwei Greifer 12, die zu.beiden Seiten der Aufnahme 8 angeordnet
sind, zusammenwirken. Ein Motor 21 setzt die zwei Nocken 20 über die Zahnräder 21 bis 28 in Bewegung. Dieser Motor 21 wird durch eine elektronische Steuereinheit 30 angetrieben. Die Zuführvorrichtung besitzt außerdem zwei Magrietfühler 31 und 33U die am Rahmen 14 in Höhe des Zahnrads 28 befestigt sind, an dem ein Dauermagnet 33 sitzt. Die zwei Magnetfühler 31 und 32 sind mit der Steuereinheit 30 verbunden und erlauben es einerseits, eine Ausgangsposition festzulegen, in der die Greifer 12 den Dia- Stapel'tragen und in der die Finger 12 von den Dias 3 abgespreizt sind, und andererseits, eine Stellung festzulegen, in der alle Finger und Greifer abgespreizt sind. Befindet sieh die Zuführvorrichtung in dieser Stellung, ist die öffnung 7 vollständig frei, und ein HubraechanIsmus 34 ermöglicht es,die projezierten Dias 3b, die in einem unter der Zuführvorrichtung befindlichen Behälter 35 übereinandergestapelt sind,
ih das Magazin 2 zu heben. Eine ausführliche Beschreibung des Hubmechanismus 34 wird im US-Patent 4,274.719 gegeben. Die automatische Zuführvorrichtung 1 besitzt außerdem eine optoelektronische Vorrichtung 36 mit einer Lampe 37 und einem Detektor 38. Diese Vorrichtung 36 ist an eine Steuereinheit 30 angeschlossen und übermittelt dieser ein Signal, wenn ein Dia vom Trennmechanismus 10 freigegeben worden ist und den Raum zwischen Lampe 37 und Detektor 38 durchquert. Dia 3a wird dann vom Schlitten 40 aufgefangen, der es in die Projektionsstellung bringt und es nach der Projektion zum Behälter 35 zurückführt, wo die.projizierten Dias abgelegt
werden, wie im US-Patent 4,274,719 beschrieben wird. Unter Bezugnahme auf Figur 1 und 4a-d funktioniert die automatische Zuführvorrichtung wie folgt; * Im Stillstand, wenn sich das Magazin 2 in der Aufnahme 8 befindet, ruht der Dia-Stapel auf den Greifern 12, während die Finger 11 im Zusaramenspiel mit den Nocken 19 zurückgezogen sind (siehe Abb. 1). Sobald ein Signal zum Vorschub eines Dias gegeben worden ist,- z. B. durch die Steuervorrichtung 41, treibt
der Motor 21 die Nocken 19 an, die alle Finger 11 gegen den Rand der untersten Dias pressen. Der Dia-Stapel wird auf diese Weise festgehalten (siehe Abb. 4a).
— O —
. J /
Die sich weiterdrehenden Nocken ziehen die Greifer 12 zurück' (siehe Abb. 4) und dann nach und nach die Finger 11, indem . sie bei denjenigen Fingern beginnen, deren Festhalteteil 17 sich dem unteren Kanalrand am nächsten befindet (siehe Abb. 4c)* l
Sobald das unterste Dia 3a fällt, betätigt es die optoelektronische Vorrichtung 36, die an die Steuereinheit 30 ein Signal zur' Umkehr der Drehrichtung des Motors 21 weitergäbt. Die Nocken 19 werden nun in umgekehrter Richtung angetrieben > (Abb. 4d). Die Finger 11 kommen-erneut mit den Dias in Berührung, und die Greifer 12 werden unter den Dia-Stapel geschoben. Die Finger 11 werden dann gleichzeitig vom-Rand der Dias abgespreizt^und der Stapel ruht nun auf den Greifern 12. Der MaQ-* net 33 befindet sich jetzt dem Magnetfühler 31 gegenüber, der der Steuereinheit ein Signal zum Anhalten des Motors 21 zuleitet. Die Zuführvorrichtung ist für einen neuen Durchlauf bereit. (Figur 1).
Ist das Magazin 2 leer und ist die Steuervorrichtung 41 betätigt worden, spreizen die Nocken 19 die Greifer 12 und alle Firiger 11 ab. Befindet sich der Magnet 33 in Höhe des Fühlers 32, wird der Motor 21 angehalten, und der Dia-Stapel 3b kann mit Hilfe des Hubmechanismus 34, der im US-Patent 4.274.719 ausführlich beschrieben wird, in das Magazin 2 gehoben werden. Durch das Wechselspiel der Greifer 12 und der Finger 11 und durch das allmähliche Abspreizen der Finger 11 kann die automatische Zuführvorrichtung sicher und behutsam das unterste Dia, eines "Stapels mit Dias sehr unterschiedlicher Stärke absondern, wie es bei einem Stapel der Fall ist, der sich aus gemischten Dias, bestehend aus Pappe (Stärke etwa 1,2 mm), Plaste (Stärke etwa 2 mm) und aus Glas (Stärke etwa 3 mm) zusammensetzt.
Die beschriebene automatische Zuführvorrichtung läßt ohne weiteres zu, Dias in einem bestimmten Abschnitt des Stapels herauszufinden. Es genügt nämlich, in einer Zwischenstellung die Aufwärtsbewegung des Stapels des Behälters 33 zum Magazin 2 ;
anzuhalten, und die Klemmung der Fingern 11 zu betätigen, um den oberen Teil des Stapels zurückzuhalten. Man läßt dann die Aufzugvorrichtung wieder absinken, und man kann zur,Projektion der im oberen Teil des Stapels befindlichen Dias übergehen.
Claims (10)
1· Automatische Zuführvorrichtung für starre flache Teile, insbesondere für Diapositive, die ein Magazin, bestehend aus einem nahezu senkrechten Kanal, in dem die .flachen ' Teile übereinander liegen und einen Stapel bilden, und einen Trennmecnanismus besitzt, mit dem jeweils das unterste Teil des Stapels abgetrennt wird, gekennzeichnet dadurch, daß der Trennmechanismus mindestens ein Halteorgan des unteren Teils des Stapels umfaßt, auf dem die anderen Teile ruhen, wobei dieses Halteorgan einziehbar ist, daß dieser Trennmechanismus weiterhin mindestens ein Klemmorgan für die Teile an der Basis des Kanals besitzt, wobei dieses Klemmorgan eine Höhe aufweist,· die.' mindestens derjenigen von zwei aufeinanderliegender Teilen entspricht, und wobei dieses Klemmorgan durch einen Mechanismus gesteuert wird, der die allmähliche, Lockerung des Klemmorgans vom unteren Teil des Kanals aus nach oben -bewirkt, wenn das Halteorgan eingezogen ist. ' . " .'
2. Zuführvorrichtung nach Anspruch !,gekennzeichnet dadurch, daß sie einen Detektor umfaßt, der die Ab- ' trennung des unteren Teils des Stapels registriert und die Rückstellung der Halteorgane, die anschließende vollständige Lockerung der Klemmorgane und den nach-: folgenden neuen Klemmvorgang steuert. ' :
3. Zuführeinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet . dadurch, daß die Halteorgane durch mindestens zwei einziehbare Halte-Greifer gebildet werden, wobei diese Greifer geeignet sind, an Vorsprüngen im Abschnitt des. Kanals, an zwei gegenüberliegenden Positionen,, geführt zu werden. ' . .
4. Zuführvorrichtung nach-.Anspruch 1 , gekennzeichnet
dadurch, . dai3 die Klemmorgane durch mehrere Finger
ge-bildet werden, die Elemente zum elastischen. Halten
.. am Rand der Teile aufweisen, wobei diese Elemente im , .-' Sinne der Höhe des Kanals verschoben-und die Finger
'gesteuert werden, so.daß sie allmählich von den im '.·' Kanal enthaltenen Teilen gespreizt werden» '.. -
5. Zuführvorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Pinger in an gegenüberliegenden Seiten des Kanals befindlichen Reihen eingeordnet' .. und daß die genannten, im Sinne der Höhe verschobenen Elemente, symmetrisch in Bezug auf eine Mittellinie' der Seihen angeordnet sind.
β.
Zuführvorrichtung, nach Apspruch 3 .bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Halte-Greifer an den seit-. :liehen' Enden der, Finger-Reihen· angeordnet sind·
.7· Zuführvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß sie mindestens einen durch einen Motor angetriebenen Stocken umfaßt, der dazu bestimmt ist, . die einziehbaren Halteorgane und 'die Klemmorgane zu · kontrollieren.· ' ','- ......
S· Zuführvorrichtung nach Anspruch 3 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß der' Trennmechanismus, der mit .jedem Finger und mit jedem Greifer verbunden ..ist, eine.
Feder umfaßt, die auf den Finger bzw. den Greifer in Richtung der genannten Teile drückt, wobei die Nocken mit einem Teil ' der .Finger bzw, der Greifer zusammenwirken, um die
Finger bzw. die Greifer der Teile gegen.die Federkraft ' · - zu spreizen· ' · / <
9. Zuführvorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet dadurch, daß die ITocken so ,ausgestaltet sind, daß ( : sie die Lage der Pinger verändern, um mit dem Rand der Teile zusammenzuwirken, bevor die Greifer von den Teilen gespreizt werden, und daß sie allmählich die Finger spreizen, wobei dies anfangs bei den Fingern erfolgt ,·. die die am nächsten gelegenen Halteteile des unteren Randes des Kanals aufweisen« ,
10. Zuführvorrichtung nach Anspruch 2 und 9, umfassend . eine Steuereinheit für den Motor, gekennzeichnet dadurch, daß der Detektor mit der Steuereinheit ver- bunden ist, um ein Signal zur Umkehr der, Drehrichtung des Motors bei der Abtrennung eines Teiles, zu über-- , tragen, so daß die Rückstellung der Greifer und die Lockerung der Finger gesteuert v/erden. '" '
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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