DD220074A1 - Vorrichtung zur entleerung von abscheideranlagen, insbesondere von fetten und absetzbaren schwebstoffen - Google Patents

Vorrichtung zur entleerung von abscheideranlagen, insbesondere von fetten und absetzbaren schwebstoffen Download PDF

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DD220074A1
DD220074A1 DD25461583A DD25461583A DD220074A1 DD 220074 A1 DD220074 A1 DD 220074A1 DD 25461583 A DD25461583 A DD 25461583A DD 25461583 A DD25461583 A DD 25461583A DD 220074 A1 DD220074 A1 DD 220074A1
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Klaus Roesch
Peter Schieke
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Klaus Roesch
Peter Schieke
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Abstract

Die Erfindung beinhaltet eine Vorrichtung zur Entleerung von Abscheideranlagen, insbesondere von Fetten und absetzbaren Schwebstoffen. Diese Anlage besteht aus 3 Kammern (25, 26, 27), in denen der Fettschlamm durch Erhoehung des Wasserspiegels erhalten wird. In der 1. Kammer (25) ist ein Fettabraeumer (5) angeordnet. Dieser besteht aus einer diagonal zur 1. Kammer (25) angeordneten Platte (6), deren oberes Ende einen Schlitten (7) aufweist. Dieser ist an zwei Fuehrungsschienen (8) bewegbar, wobei die Fuehrungsschienen (8) beiderseitig in Laengsrichtung der 1. Kammer (25) verlaufen. Zwischen der 1. Kammer (25) und der 2. Kammer (26) befindet sich eine Oeffnung (21) in Stauhoehe (28). In der 2. Kammer (26) ist eine angetriebene Foerderschnecke (1) mit einem Gehaeuse (2) mit Steigwinkel nach oben angebracht. Das Ende dieser Foerderschnecke (1) liegt unterhalb der Oeffnung (21) und das obere Ende muendet in einen Sammelbehaelter (12), der mit Heizleitung (14 und 15) verbunden ist und der an der unteren Seite einen Absaugstutzen (20) aufweist. Am unteren Ende der Foerderschnecke (1) befindet sich eine trichterfoermige Auffangvorrichtung (4) unterhalb dieser Oeffnung (21) am Gehaeuse (2) der Foerderschnecke (1). In der 3. Kammer (27) ist eine Klappe (16) angeordnet.

Description

Titel der Erfindung
Vorrichtung zur Entleerung von Abscheideranlagen, ins besondere von Jetten und absetzbaren Schwebstoffen
Anwendungsgebiet der Erfindung . · · -
Die Erfindung betrifft eine mechanische Entleerung von Abscheideranlagen, insbesondere von !Fetten und absetzbaren ( "' Schwebstoffen, die aus Kammern bestehen, in denen der Fettschlamm durch Erhöhung des Wasserspiegels erhalten wird.'
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bisher wurde die Entleerung des FettSchlammes aus betrieblichen Fettabscheideranlagen manuell mit Hand mit Schöpfkellen vorgenommen und mit hohem körperlichen Aufwand mittels Kübel abtransportiert.
Durch Zentralisierung der Betriebe und Erhöhung der Produktivität hat sich der Anfall des Fettschlammes wesentlich /"' erhöht, so daß die Durchführung der manuellen Arbeit problematisch ist.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu. schaffen, mit der es möglich ist, den erhöhten Anfall von Fettschlamm unter Verringerung des hohen körperlichen Arbeitsaufwandes in einen Sammelbehälter zu fördern. Gleichzeitig soll durch
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Senkung der Wasserbestandteile im Fettschlamm eine Qualitätsverbesserung und damit eine Erhöhung des Erlöses er-· reicht werden. · ? '
Darlegung des Wesens der Erfindung \ ..'. .-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit geringem Aufwand von: körperlicher Arbeit den in der Pettabscheider-. .anlage-·, angestauten Fettschlamm mit Hilfe einer mechanirschen Fördereinrichtung herauszufordern und in einem Sammelbehälter zwischenzulagern, wobei die Wasseranteile"getrennt . werden· : "·'. '
ErfindungsgemäB wird dies dadurch erreicht, daß der Fett-'schlamm in bekannter.Weise in der 1» Kammer,der aus 3 Kammern bestehenden Fettabschneideranlage angestaut wird. In der 1« Kammer ist ein Fettabräumer angeordnet, der vorzugsweise a-us einer Platte besteht, deren oberes Ende einen Schlitten aufweist. Der Schlitten ist,an Führungsschienen bewegbar angebracht, wobei vorzugsweise diese Führungs-
, . . '' ' -\ · ,.schienen beiderseitig in Längsrichtung der ^,.Kammer verlaufen· Zwischen der/1 ♦ und 2. Eaimiier ist einfe: öffnung in Stauhöhe eingelassen. In der 2. Kammer ist eine angetriebene Förderschnecke mit einem Gehäuse mit Steigwinkel nach
.oben angebracht» Bas untere Ende dieser Förderschnecke liegt unterhalb der öffnung und das obere Ende ''mündet in einen Sammelbehälter. Der Sammelbehälter ist mit Heizleitungen verbunden und weist an der unteren Seite einen Absaugstutzen auf .. Am unteren;Ende der Förderschnecke ist eine trichterförmige^Auffangvorrichtung unterhalb der,öff-'nung am Gehäuse der Förderschnecke angebracht» .
In der 3β Kammer ist eine mit. Scharnieren befestigte Klappe. angeordnet, deren .'untere s Ende an der Austritts öffnung anliegt. Diese Klappe ist mit einem" Gestänge verbunden, welches aus dieser Kammer herausragt und zur Betätigung dieser Klappe gelagert ist. . /. . ,- . -
Der Fett schlamm wird in bekannter1 Weise in der. 1 .Kammer der Fettabscheideranlage angestaut. Der Stauprozeß wird'.in.' der; 3 · Kammer .durch das Schließen der. Klappe eingeleitet. Die Klappe unterbricht somit den Durchfluß des Abwassers. In der 1 y Kammer·wird durch den.Fettabräumer das auf eine bestimmte Höhe angestaute Altfett durch eine öffnung in die 2. Kammer befördert. Der mit EiIfe des Fettabräumers durch die Öffnung- gedrückte.Fettschlamm gelangt in die trichter- ;förmige Auffangvorrichtung und mittels der Förderschnecke in den Sammelbehälter. Durch die mit dem Sammelbehälter verbundene Heizleitung wird ein Hartwerden des Aitfett.es vermieden. Schließlich wird'- das Altfett mit -einem Spezialfahrzeug'über den Absaugstutzen entleert. -.
Ausführungsbeispiel· . ' , . "
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden« - . .'·,.. '
'in den zugehörigen Zeichnungen zeigen: ': . .
: Fig.i 1 einen Längsschnitt A : Fig.: 2 einen Querschnitt A-B Fig.: 3 eine Draufsicht B ,
Die FettabsGheideranlage bestellt aus einer Einheit von 3 Kammern- 2'5,,· 26, 27«, In der 1 . .Kammer 25 ist ein Fettabräume r\,5 angeordnet. Der Fettabräumer. 5 besteht aus. einer Platte 6, deren oberes Ende einen Schlitten 7 aufweist. Per Schlitten 7 ist an zwei Führungsschienen δ..bewegbar angebracht· Die Führungsschienen 8 verlaufen beiderseitig in Längsrichtung der 1 . ,Kammer. 25· Zwischen der 1. ·, Kammer 25 und der 2» Kammer 26 ist eine öffnung .21 in Stauhöhe 28 eingelassen. In der 2. Kammer 26 ist eine angetriebene Förderschnecke 1 mit.einem Gehäuse 2 mit Steigwinkel nach· oben angebracht. Das untere'-Ende, dieser Förderschnecke 1 liegt unterhalb der öffnung 21, das obere Ende mündet über 'einen Einfüllstutzen 29 in einen Sammelbehälter 12, Der Sammelbehälter 12 ist mit Heizleitungen 14 und 15 verbunden und weist an der unteren Seite einen Absaugstutzen 20 auf· Am unteren Ende der Förderschnecke 1- ist eine'trichterförmige Auffangvorrichtung 4 unterhalb der Öffnung 21 am Gehäuse 2 der Förderschnecke 1 angebracht. In der 3·: Kammer 27 ist eine mit Scharniereh befestigte Klappe 16, angeordnet, deren'unteres Ende an der Austrittsöffnung 22 anliegt. Die Klappe 16 .ist mit einem Gestänge 30 verbunden, welches aus der 3« Kammer 27 herausragt und gelagert ist· Die Platte 6 des Fettabräumers 5 liegt vor- , zugsweise nicht quer zur 1·Kammer 25, sondern ist diagonal gelagert· '
Der Fett schlamm wird in der 1 . /Kammer 25 angestaut. Der ' Stauprozeß·'wird in»der 3. Kammer 27 durch Schließen der Klappe 16.eingeleitet, die den Durchfluß des Abwassers unterbricht und über das Prallblech 1'9 am Einlaßrohr I7 einen Wirbeleffekt auslöst. In der 1» Kammer 25 wird das auf eine
ν/ν',·- . .'; · ' ' ; '. -.5 - '..-, ; ' - .' . · ;. . ν. ;
/ ' bestimmte Stauhöhe 28 angestaute Altfett durch die öffnung ".; ; ' '.".. 2I4. in die 2„ Kammer 26 mittels des Fettabräumers 5 beför-" . ; ' dert. Der Fettabräumer 5 wird von einem zentralen Schaltpult aus mit Hilfe eines Getriebemotors 9 über Seilzug 23 .bedient* Die.Kammer 26 stellt ein geschlossenes System ... ·:; ohne Abfluß dar.'Darin befindet sich eine Förderschnecke 1, : .welche am Fuß unterhalb der Öffnung 21 eine trichterför-
. mige Auffangvorrichtung 4 besitzt. Der mit Hilfe des Fett- :. abräumers 5-durch die Öffnung 21 gedrückte Fettschlamm ge- f~V .·.; langt somit in diese trichterförmige Auffangvorrichtung 4* : ' : .Die Förderschnecke 1 wird, mit einem Getriebemotor 3 angetrieben. Durch Einschalten der Förderschnecke 1 vom zehtra-.- '. ·' : , len Schaltpult aus wird der Fettschlamm in einen Sammelbehälter 12 geforderte Beim Abräumen des Fettschlammes von' der 1V Kammer 25 in die 2v Kammer 26 gelangt Wasser mit ;in :: - ·.. die. trichterförmige Auffangvorrichtung 4* Durch Öffnung' ( . . einer im Boden'eingesetzten Klappe gelangt das Wasser in
die.2, Kammer 26. Dort wird es mit Hilfe einer Unterwasserpumpe 10 über Steigrohr 11 zurück in die 1. Kammer 25 ge- :. -. pumpt und löst hierbei einen erneuten Wirbelprozeß im Ab-. : wasser aus, welcher wiederum ein Absetzen von Schwebstöf- ι fen an der Oberfläche bewirkt. Während des. Fördervorganges y ' ; ·. durch die Förderschnecke 1 erfolgt bereits eine Trennung
des, Fettschlämmes vom Wasser, so daß nur das Altfett in den . :/ : Sammelbehälter 12 gelangt. Durch die am Saiamelbehälter 12 angeordneten Heizleitungen 14 und 15 erfolgt .eine Beheizung des Sammelbehälters 12, die ein Hartwerden des Altfettes vermeidet. Dieses Ältfett wird über den Absaugstutzen 20 entleert und in einem Spezialfahrzeug abtransportiert. Das Abwasser aus der 1.. Kammer §5 gelangt über den Ablauf 18 in die 3. Kammer 27V

Claims (1)

  1. " . ,-. -6 -Erf indung sa nsp ruch-
    Vorrichtung zur Entleerung von jlbscheideranlagen, insbesondere von Fetten und absetzbaren Schwebstoffen, d a d u r c h §-e k e η η ζ e i c h η et , daß öle Fettabscheideranlage aus; 3 Kammern (25, 26, 2^) besteht oxnd, in der 1,. Kammer (2p) ein Fettabräiuaer (5) ,.bestehend aus einer.diagonal zur 1 ν Kammer (2^) angeordneten Platte (6), deren oberes Ende einen Schlitten (7) aufweist, der an zwei Führungsschienen :'(8) ,bewegbar ist, wobei die Pühriings-' schienen (8) beiderseitig in Iiängsrichtung der 1.· Kammer.. (25) verlaufen, angeordnet ist und zwischen .der 1 ♦ Kammer (25) und der 2. Kammer (26) sich eine Öffnung (21) · in Stauhöhe (28) befindetj wobei in der 2o: Kammer (26) . sich eine angetriebene Förderschnecke, (1), mit einem Gehäuse (2) mit Steigwinkel nach oben -angebracht ist und das Ende dieser Förderschnecke (1) unterhalb .der öffnung (21) liegt, das obere Ende"in.einen Sammelbehälter (12), der mit Heizleitungen (1,4 und ,15) verbunden ist und an der unteren Seite einen Ab saug stutz en (20) . aufweist, . ... mündetj. wobei am-unteren Ende der Förderschnecke (1) eine, trichterförmige Auffangvorrichtung (4) unterhalb dieser öffnung (21) am Gehäuse-(2) der Förderschnecke (1).angebracht ist und. in der .3. Kammer" (27) eine mit Scharnieren befestigte. Klappe (15),' deren unteres Ende an der Austrittsöffnung (22) anliegt, angeordnet ist und diese Klappe (16) mit einem Gestänge" (30), welches . aus der 3· Kammer (27) herausragt, gelagert ist. - ""
    ierzuJLJeiten Zeidinungen
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