DD220349A1 - Vorrichtung zur unterbrechung der zufuhr eines faserverbandes an textilmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur unterbrechung der zufuhr eines faserverbandes an textilmaschinen Download PDF

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DD220349A1
DD220349A1 DD25899383A DD25899383A DD220349A1 DD 220349 A1 DD220349 A1 DD 220349A1 DD 25899383 A DD25899383 A DD 25899383A DD 25899383 A DD25899383 A DD 25899383A DD 220349 A1 DD220349 A1 DD 220349A1
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DD25899383A
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Dieter Grimm
Juergen Mueller
Gerhard Reinstein
Magdalena Suess
Holger Wurlitzer
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Zwickauer Kammgarnspinnereien
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Abstract

DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE VORRICHTUNG, DIE DIE ZUFUHR EINES FASERVERBANDES AN TEXTILMASCHINEN, INSBEONDERE AN VORSPINN- UND RINGSPINNMASCHINEN UNTERBRICHT UND EIN UNVERZUEGLICHES WIEDERINBETRIEBSETZEN GEWAEHRLEISTET. DIES WIRD ERFINDUNGSGEMAESS DADURCH ERREICHT, DASS UNMITTELBAR HINTER DEM EINLAUFWALZENPAAR (1; 2) DES STRECKWERKES AM STRECKWERKSWALZENPAAR (5) AUF EINER TRAGSCHIENE (14) IN EINEM GEHAEUSE (8) EIN DURCH LICHTSIGNAL STEUERBARER ARBEITSMAGNET (6) ANGEORDNET IST. DIESER IST UEBER EIN HEBELSYSTEM, BESTEHEND AUS WINKELHEBEL (12), UMLENKSTIFT (11) UND RUECKSTELLHEBEL (7) MIT EINER IN BREITE DES FASERVERBANDES (9) UND ANTRIEBSWALZE (2) BIS UNMITTELBAR NACH DEM KLEMMPUNKT DES EINLAUFWALZENPAARES (1; 2) DURCH DEN ARRETIERSTIFT (15) BEGRENZTEN BEWEGBAREN UNTERBRECHERZUNGE (4) VERBUNDEN.

Description

Titel der Erfindung
Vorrichtung zur Unterbrechung der Zufuhr eines Faserverbandes an Textilmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die die Zufuhr von Faserbändern zu den Arbeitsstellen an Textilmaschinen, insbesondere an Vorspinn— und Ringspinnmaschinen unterbricht und ein unverzügliches Wiederinbetriebsetzen gewährleistet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
An Spinnmaschinen, speziell an Vorspinn- und Ringspinnmaschinen , treten Fadenbrüche nach oder im Streckwerk auf> Das dabei in das Streckwerk laufende Faserband wird nicht unterbrochen, so daß dieses weiterhin einläuft und durch die Absaugeinrichtung am Ausgang des Streckwerkes abgesaugt wird. Gleichzeitig treten aber auch Wickeltildungeri an den Streckwerkswalzen auf, die zu Riemchenbrüchen und Streckwerksdeformierung führen können. Das Entfernen der Wickel anden Streckwerkswalzen ist mit großem Kraft-Zeit-Aufwand verbunden. ,
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt» bei welchen die Zufuhr der Faserbänder am Einlauf, speziell an Ringspinnmaschinen, durch Zusatzeinrichtungen auf Basis eines Faserbandkleinmpririzipes unterbrochen wird. Diese Zusatzeinrichtungen werden speziell durch die Abblaseinrichtung angetrieben und gestatten nicht das 'sofortige Wiederinbetriebsetzen der Arbeitsstellen',' d. h.. die Bedienkraft muß den Faserverband neu einführen. Dieser Vorgang ist sehr zeitaufwendig und behindert den Produktionsablauf . "''.·. '.. ; : : ':
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Ziel der Erf indung . .· : . ' ', ->. ' ,.,'-.λ ; : ; :.;.:'-'. "V";'''
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu entwickeln, mit der es möglich ist, die Zufuhr eines Faserverbandes in das Streckwerk jeder Arbeitsstelle an Textil^inaschirien bei Fadenbruch so zu unterbrechen, daß ein Wiederinbetriebsetzen der V Arbeitsstelle ohne großen Zeitaufwand erreicht wird. Dabei soll der Nachteil, daß beim Beheben des Fädenbruchs die Bedienkraft längere Zeit ah der Arbeitsstelle verweilen muß, uin den . Faserverband wieder einzuführen bzw. die entstehende Wickelbildurtg zu beseitigen, weitestgeherid entfallen;-: ^ :
Weiterhin sind der durch die Wickelbildung entstehende Rieinchenbruch sowie Streckwerksdeforifiierüiigen zu vermeiden und der Anfall von Abgängen' zu reduzieren/' , i;; : : >
Darlegung.des Wesens der Erfindung :
Die Erfindung stellt sich die Aufgäbe, eine Vorrichtung zu entwickeln, mit der es möglich ist, mit geringstem technischen Eingriff in die Textilmaschine eine Faserverbandsunterbrechung bei Störung des Arbeitslaufes zu realisieren und das Wiederinbetriebsetz'en der Maschine mit kleinstem manuellen Aufwand zu gewährleisten. :.'. ; ;'.. .;; '. ':; V' ' .:>.; >;: .. ' :'': : y:''
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß unmittel^- bar hinter dem Einlaufwalzenpaar des Streckwerkes am Streekwerkswälzenpaar auf einer Tragschiene in einem Gehäuse ein durch Lichtsignal steuerbarer Arbeitsmagnet angeordnet ist.
Dieser ist über ein Hebelsystem, bestehend aus Winkelhebel. Umlenkstift und Rückstellhebel mit.einer in Breite des Fa-r serverbandes gehaltenen, zwischen Fäserverband und Antriebswalze bis unmittelbar nach dem Klemmpunkt des Einlaufwalzeri-*- paares durch Arretierstift begrenzten, bewegbaren Ühterbrecherzunge ve".buniden. Die Unterbrechung des Faserverbandes geschieht dadurch, daß sich die.Unterbrecherzunge zwischen Faserverband und Antriebswalze schiebt und kurz nach dem Klemmpunkt gestoppt wird, d. h., die Antriebswalze kann ihre Bewegung nicht.mehr auf den Faserverband und Oberwälze übertragen.Es entsteht ein Schlupf zwischen Unterbrecherzunge und Antriebswalze, der solange anhält, bis die Bedienkraft die Störung erkannt und behoben hat. Die Bewegung der Unterbrecherzunge erfolgt in der Weise, indem das durch Störung der Arbeitsstelle anstehende elektrische Lichtsignal zum Arbeitsmagnet gebracht : wird. Der Zuganker des Magnetes treibt den Winkelhebel über den Umlenkstift in Richtung Arbeitsachse an. Der Winkelhebel bewegt die Unterbrecherzunge und den damit verbundenen Rück- '; stellhebel in Richtung Einlaufwalzenpaar zwischen Oberwalze und Antriebswalze. Das Einlaufwalzenpaar klemmt nun die Unterbrecherzunge zwischen Faserverband und Antriebswalze unmittelbar nach dem,Klemmpunkt. Durch den Arretierstift wird die Unterbrecherzunge in ihrer Bewegung gehemmt.Es entsteht der Stillstand zwischen Faserverband und Oberwalze und somit eine Unterbrechung des Faserverbandes. Der Faserverband wird entsprechend seines Faserstapels auseinander gezogen. Pa der Rückstellhebel ebenfalls in vorderster Stellung verharrt, ist von der Bedienkraft das Auffinden der Störung an der Maschine zu lokalisieren. Beim Beheben der Störung wird von Hand der Rückstellhebel in Ruhestellung gebracht, die Unterbrecherzunge zurückgezogen und damit aus dem Klemmbereich des Einlaufwalzenpaar'es entfernt. .
Ausführungsbeispiel ' ·..... ..; ;
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles an einer Arbeitsstelle einer Ringspinnmaschine näher er- läutert werden, ι ... ../· . \ .' ·:. -.. '.' ."'' ,.' : :/.:.\'' . " v:. ; ';,' .
In der Zeichnung zeigen: . .. ..' '; . ·' ': '. ' '. ''; :' '. ' ']'.
Fig. 1: Prinzipskizze der Vorrichtung , ,
. ,,' ' . .in Ruhesteilung :'.,: '. ; .;,\.. ;.-; . :
Flg. 2: Prinzipskizze der Vorrichtung · - ; λ :
".'. .':.. .: in Störstellung '·.-.' " ".] ' ' : ΐ .'V-/-:.,; .:' . ,
Die Vorrichtung zum Unterbrechen des Faseryerhandes ist an der Ringspinnmaschine unmittelbar am Eingang des Einlaufwalzenpaa- * res 1 ; 2 an ,jeder Arbeitsstelle angeordnet.;; Am Einlaufwalzenpaar 1; 2 befindet sich auf einer Tragschiene 14 in einem Gehäuse 8 ein durch Lichtsignal steuerbarer Arbeitsmagnet 6. Dieser ist über ein Hebelsystem, bestehendaus Winkelhebel 12, Umlenkstift 11 und Rückstellhebel 7 mit einer in Breite des Fas'eryerbandes 9 gehaltenen, zwischen Faserverband und Antriebswalze 2 bis unmittelbar nach dem Klemmpunkt des Ein- laufwalzenpaar-es 1 ; 2 durch den Arretierstift 15 begrenzten, bewegbaren Unterbrecherzünge 4 verbunden. \ .
Der von einem Ablaufkörper kommende, wenig vorgedrehte Faserverband 9, der über den Fadenführer 3 durch das Einlaufwalzenpaar 1; 2 in das Streckwerk geführt wird, 'wird bei Störungen im Spinnprozeß nach dem Einlauf walzenpaar, bestehend aus Ober- ',.' walze 1 und Antriebswalze 2 unterbrochen, indem der vor dem nachfolgenden Walzenp.aar in Nippstellung befindliche Faserverband 9 verharrt. Bei Freigabe des Faserverbandes 9 im Einlaufwalzenpaar 1 , 2 wird dieser sofort wieder fürV den Produktionsprozeß wirksam. , : . . \ . ,
.V.\ ' ·' ' - ,-· ' - 5 - :
Um diesen Effekt zu erzeugen, wird unmittelbar am Einlauf des Einlaufwalzertpaaresi; 2 der Mechanismus der Vorrichtung wie folgt wirksam:
Die Unterbrechung des Faserverbandes 9 geschieht dadurch, daß sich die Unterbrecherzunge 4 zwischen Faserverband 9 und Antrieb.swalze2 schiebt Und kurz nach dem Klemmpunkt gestoppt wird, d. h., die Äntriebswalze 2 kann ihre Bewegung nicht mehr auf den Faserverband 9 und Oberwalze 1 übertragen. Es entsteht ein Schlupf zwischen Unterbrecherzunge 4 und Antriebswalze 2. Der Schlupf hält solange ari, bis die Bedierikraft die Störung erkannt und gehoben hat. Um den Verschleiß so gering wie möglich zu halten, wird die Unterbrecherzunge 4, wie die Antriebswalze 2, aus hochfestem Material gefertigt. '". ' ' · '' '.) " .' V ·"' . ' "
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Die Bewegung der Unterbrecherzunge 4 erfolgt in folgender Weise: . . / . : ' " ':' /. '.' .: ' ; . \ .
Das durch Störung der Arbeitsstelle anstehende elektrische lichtsignal wird über den Elektroanschluß 13 zum Arbeitsmagnet 6 gebracht. Der Zuganker des in Querrichtung zur Arbeitsachse 9 liegenden Arbeitsmagnetes 6 treibt den Winkelheb, el 12 über den Umlenkstift 11 in Richtung zur Arbeitsachse 9 an. Der Winkelhebel 12 bewegt die Unterbrecherzunge 4 und den damit verbundenen Rückstellhebel 7 in Richtung Einlaufwalzenpaar zwischen Oberwälze 1 und Antriebswalze 2. Das Einlaufwalzenpaar 1; 2 klemmt nun die Unterbrecherzunge 4 zwischen Faserband 9 und Antriebswalze 2. DieUnterbrecherzunge 4 wird nun ca. 2 - 3 mm nach dem Klemmpunkt transportiert und dann durch die Arretierstift 15 in ihrer Bewegung gehemmt. Es entsteht der Stillstand von Faserverband 9 und Oberwalze 1 und'somit eine Unterbrechung des Faserverbandes 9 an dem nachfolgenden Streckwerkswalzenpaar 5. Der Faserverband 9 wird entsprechend seines Faserstapels auseinandergezogen.
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Da der Rückstellhebel 7 ebenfalls in vorderster Stellung: . X, (Störstellung) verharrt (Fig. 2) , ist von der Bediehkraft leicht das Auffinden der Störung !an der Maschine zu loka- ; lisieren. Beim Beheben der Störung wird von Hand der Rück-: stellhebel 7 in Ruhestellung gebracht, d. li., !\die Unter- .; brecherzunge 4 wird ebenfalls zurückgezogen und sqmii aus dem Klemmbereich des Einlauf walze'npaäres 1; 2 gebracht y Nun kann die Antriebswalze 2 ihre Arbeit wieder auf den Faserverband 9 und die Oberwalze 1 übertragen. Der Faseryerband 9, der in Nippstellung vor dem nachfolgenden Streckwerkswalzenpaar 5 steht, wird wieder erfaßt und in den Produktiöns·- rhythmus eingegliedert .Der Rückstellhebel 7. iftit Unterbrecherzunge k, Winkelhebel 12 und Arbeitsmagnet 6 wird durch die Rückzugfeder 10 in Ruhestellung gehalten. Um.'die ;Bauform des Arbeitsniagneten 6 möglich.st klein zu ge stalten und den Plätz~ verhältnissen an -..'der-.. Arbeitsstelle zu entsprechen, werden
, Magnetsysteine mit, pa., 25 ^^E.insehäitdÄuer^-'elng.eöe-täli^v/die-· ' : entsprechend intermittierend ini Verhältnis 1 -.·:' 3 ang«st;eu-
_ .ert werden. ' ';" : /: ' ' / ^X ,:.;ΧχΧ'χ,ΧΧ ,: \. ? -χ-/Xx-:.χΧΪ: '-:; ' <-:X'': ; . ' , ":/. '
Diese Vorriclitung enthält: weiterhin; den Vorteil ,daß dutch -:':-X': das optische Signal (Lichtsignal) die Bedienkräift sofort die außer Betrieb befindliche Arbeitsstelle erkennt und den Fehler: schnell beheben kann. " : . ^; ' . J ^
Weiterhin kann der Anfall von Abgängen um die ..Halfte· reduziert werden. Außerdem ist es mit dieser Vorrichtung mögiich, eine Musterung durch intermittierende Steuerung zu erhalten bzw. durch Zuführung verschiedener FaserverisäiideMüsterurigen : .zu .ermöglichen.- '..' ,\ ·. '. ..V ." .'. . . . '. '· :X-^y/\:/::XX\ ," -. ', " :/ / '. .'-:'

Claims (1)

  1. El'findungsanspruch
    Vorrichtung zur Unterbrechung der Zufuhr eines Faserverbandes an Textilmaschinen, insbesondere an Vorspinn- und Ringspinnmaschinen an der Arbeitsstelle am Streckwerk, d ad u roh ge k e hn ζ e ic hn et, daß unmittelbar hinter dem Einlaufwalzenpaar (1; 2) des Streckwerkes am Streckwerkswalzehpaar (5) auf einer Tragschiene (14) in einem Grehäuse (8) ein durch !lichtsignal steuerbarer Arbeitsmagnet (6) angeordnet ist, der über ein Hebelsystem, bestehend aus Wirikelhebel (12)* ümlenkstift (11) und Rückstellhebel (7) mit einer in Breite des Faserverbandes (9) und Antriebswalze (2) bis unmittelbar nach dem Klerampunkt des Einlaufwalzenpaares (1; 2) durch den Arretierstift (15) begrenzten, bewegbaren Unterbrecherzunge (4) verbunden, ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4032018C1 (en) * 1990-10-09 1991-09-19 Zinser Textilmaschinen Gmbh, 7333 Ebersbach, De Drawing system incorporating slubbing stopping devices - has parts that can be locked on support rail allowing simple and quick replacement of parts
DE4032019A1 (de) * 1990-10-09 1992-04-16 Zinser Textilmaschinen Gmbh Streckwerk mit luntenstoppvorrichtungen
CN110565216A (zh) * 2019-09-01 2019-12-13 嘉兴学院 一种带有断头断点控制的轮盘式假捻集聚纺装置

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DE4032019A1 (de) * 1990-10-09 1992-04-16 Zinser Textilmaschinen Gmbh Streckwerk mit luntenstoppvorrichtungen
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