DE4032019A1 - Streckwerk mit luntenstoppvorrichtungen - Google Patents

Streckwerk mit luntenstoppvorrichtungen

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Oliver Dipl Phys Puetz
Rudolf Wieland
Hans-Joachim Winkler
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Oerlikon Textile GmbH and Co KG
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Zinser Textilmaschinen GmbH
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
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    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/18Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Streckwerk mit Lunten­ stoppvorrichtungen, die in Gehäusen angeordnete Betätigungsvor­ richtungen aufweisen.
Als Stand der Technik sind bereits derartige Streckwerke bekannt (GB-PS 20 19 901, DE-OS 37 14 548, DE-OS 38 17 891, DD-PS 2 20 349, DE-OS 35 32 541, DE-OS 36 06 609). Allen diesen bekannten Vorrichtungen ist gemeinsam, daß sie eine große Anzahl von Betätigungselementen aufweisen, um den Luntenstopp-Vorgang durchzuführen. Es ergibt sich damit ein hoher baulicher Aufwand, welcher insgesamt zur Verteuerung dieser Einrichtung und zu Störanfälligkeit führt.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zu­ grunde, einen einfacheren Aufbau mit möglichst wenig Teilen zu gestalten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ge­ häuse der Betätigungsvorrichtungen jeweils aus einer ortsfest anbringbaren, den Betätigungsmechanismus enthaltenden Schale, einem in der Schale begrenzt verschiebbar geführten, durch eine vom Betätigungsmechanismus auslösbare Sperrklinke in einer fe­ derbelasteten Stellung gehaltenen Betätigungsschieber und einem den Betätigungsschieber in der Schale haltenden Abschlußelement bestehen. Dem Betätigungsschieber kann eine Handhabe zum Ver­ schieben in die Luntenlaufstellung angeformt sein. Hierdurch er­ gibt sich der Vorteil, daß eine Reduzierung der Anzahl der zur Durchführung des Luntenstopps erforderlichen Betätigungselemente und ein einfacher Zusammenbau der Teile ohne Schraubverbindungen oder dergleichen erreicht wird.
Schale, Betätigungsschieber und Abschlußelement bestehen vor­ teilhaft aus Kunststoff-Spritzgußteilen, wobei die Sperrklinke dem Betätigungsschieber angeformt ist. Dies führt zu einer er­ heblichen Verbilligung der Fertigung der Bauteile. Die Betäti­ gungsvorrichtung kann elektromechanisch oder pneumatisch ausge­ bildet sein.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Streckwerk, teils gebrochen,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Betätigungsvorrichtung ohne Trag­ schiene,
Fig. 4 einen Schnitt durch die an der Tragschiene befestigte Be­ tätigungsvorrichtung.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Streckwerk besteht aus mehreren Walzenpaaren, welche jeweils Unterwalzen 2, 3 und 4 aufweisen. Hierbei ist die Unterwalze 2 in verschiebbaren Lagerschlitten 10 gelagert. Das die Unterwalze 2 enthaltende Walzenpaar weist eine Luntenstoppvorrichtung 5 auf, welche im wesentlichen aus einem Klemmelement 11 mit einer Nocke 12 und einer Betäti­ gungsvorrichtung 6 mit Betätigungsgabeln 13 besteht. Ausgelöst durch einen Fadenbruch lassen sich über die Betätigungsvorrich­ tung 6 die Betätigungsgabeln 13 bewegen und das Klemmelement 11 zwischen die Oberwalze und die Unterwalze 2 einschwenken. Damit wird die Oberwalze von der Unterwalze 2 abgehoben und ein Stopp der Lunte 7 bewirkt.
Die Betätigungsvorrichtungen 6 sind über nicht näher darge­ stellte Klinkenverbindungen an einer Tragschiene 8 angeordnet, welche ihrerseits an den Lagerschlitten 10 befestigt ist. Aus Fig. 3 geht hervor, daß jede Betätigungsvorrichtung 6 ein aus einer Schale 14 und einem Abschlußelement 18 bestehendes Gehäuse 9 aufweist. Die Schale 14 enthält einen Betätigungsmechanismus 15, beispielsweise einen Arbeitsmagneten, unterhalb welchem sich eine Sperrklinke 16 befindet, welche in der in Fig. 4 darge­ stellten Lage gegen eine Kante 19 der Schale 14 anliegt. Die Sperrklinke 16 ist einem Betätigungsschieber 17 angeformt, der außerhalb des Gehäuses 9 gemäß Fig. 1 und 2 in eine Handhabe 20 übergeht. Das Abschlußelement 18 ist mittels einer nicht näher dargestellten Gleitführung an der Schale 14 geführt und mittels einer ebenfalls nicht näher dargestellten Rastverbindung in der gezeichneten Stellung gehalten. Zwischen dem Betätigungsschieber 17 und der Rückseite des Gehäuses 14 ist im Inneren eine Feder 21 angeordnet, welche in der in Fig. 4 dargestellten Position in gespannter Stellung liegt.
Wird nun der Betätigungsmechanismus, d. h. der Arbeitsmagnet 14 in Pfeilrichtung aktiviert, so wird die Sperrklinke 16 aus dem Bereich der Anschlagkante 19 herausbewegt, wodurch sich die Fe­ der 21 entspannen kann und den Betätigungsschieber 17 nach rechts verschiebt. Da dieser Betätigungsschieber 17 gemäß Fig. 3 mit der Betätigungsgabel 13 verbunden ist, erfolgt durch diese Bewegung ein Schwenken des Klemmelements 11 entgegen dem Uhrzei­ gersinn, wodurch dieses in den Bereich zwischen der Oberwalze und der Unterwalze 2 eintritt und ein Klemmen der Lunte 7 be­ wirkt. Zum Wiederaufnehmen der Luntenlieferung beim Beheben des Fadenbruchs wird über die Handhabe 20 der Betätigungsschieber 17 von der rechten in die linke Position bewegt, bis die federnde Sperrklinke 16 hinter die Abschlußkante 19 gelangt und damit die gesamte Einheit unter Zusammendrücken der Feder 21 gesperrt ist. Damit ist wieder die Ausgangsposition nach Fig. 4 erreicht.
Dadurch, daß die einzelnen vorgenannten Elemente innerhalb der Schale 14 und dem Abschlußelement 18 angeordnet sind, ergibt sich eine geschlossene, verflusungsunanfällige Einheit mit weni­ gen Teilen, woraus ein einfacher Aufbau resultiert.

Claims (6)

1. Streckwerk mit Luntenstoppvorrichtungen, die in Gehäusen an­ geordnete Betätigungsvorrichtungen aufweisen, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Gehäuse (9) der Betätigungsvorrichtungen (6) jeweils aus einer ortsfest anbringbaren, den Betätigungs­ mechanismus (15) enthaltenden Schale (14), einem in der Schale (14) begrenzt verschiebbar geführten, durch eine vom Betätigungsmechanismus (15) auslösbare Sperrklinke (16) in einer federbelasteten Stellung gehaltenen Betätigungsschieber (17) und einem den Betätigungsschieber (17) in der Schale (14) haltenden Abschlußelement (18) bestehen.
2. Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußelement (18) mittels einer Rastverbindung an der Schale (14) befestigt ist.
3. Streckwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schale (14), Betätigungsschieber (17) und Abschlußelement (18) aus Kunststoff-Spritzgußteilen bestehen.
4. Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (16) dem Betätigungsschieber (17) angeformt ist.
5. Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Betätigungsschieber (17) eine Handhabe (20) zum Verschieben in die Luntenlaufstellung angeformt ist.
6. Streckwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (6) als elek­ tromechanische Einheit ausgebildet ist.
DE19904032019 1990-10-09 1990-10-09 Streckwerk mit luntenstoppvorrichtungen Granted DE4032019A1 (de)

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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2019901A (en) * 1978-05-02 1979-11-07 Mackie & Sons Ltd J Stop mechanism
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DE4032019C2 (de) 1993-06-03

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