DD220620A1 - Korrosionsschutz fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

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Ottmar Reimpell
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Moeglichkeit des Korrosionsschutzes fuer Kraftfahrzeugteile, insbesondere fuer Karosserien. Dem Ziel der Erfindung entsprechend, eine relativ lange Lebensdauer korrosionsgefaehrdeter Fahrzeugteile bei guenstigem Werkstoffeinsatz zu bewirken, ist Aufgabe der Erfindung, Potentialunterschiede als Ursache der Korrosion von Fahrzeugteilen in waessrigen Elektrolyten so zu beeinflussen, dass die Korrosionsgeschwindigkeit sinkt. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass die Lebensdauer korrosionsgefaehrdeter Fahrzeugteile durch elektrochemische Korrosionsschutzmassnahmen erhoeht wird. Es empfehlen sich Varianten des anodischen, aber auch des katodischen Schutzes. Die elektrische und elektronische Ausruestung des Kraftfahrzeuges muss den elektrochemischen Korrosionsschutzmassnahmen als Bedingung genuegen.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung findet in der Kraftfahrzeugtechnik Anwendung. Sie betrifft eine Möglichkeit des Korrosionsschutzes für Kraftfahrzeugteile, insbesondere für Karosserien.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Fahrzeugteile, insbesondere Karosserien, werden gegen Korrosion im allgemeinen durch äußere Schutzschichten geschützt. Auch bei günstigem Werkstoffeinsatz unterbinden diese Schutzschichten an verschiedenen Stellen eine relativ schnelle Korrosion nicht. Bei Berücksichtigung von Bedingungen, besonders gegeben durch das Wetter, Steinschlag, salz- und laugenbehandelte Fahrbahnen und desgleichen, ist die Lebensdauer bestimmter Fahrzeugteile, insbesondere vpn Karosserieteilen, wesentlich von der Korrosionsgeschwindigkeit abhängig. Die Erfindung ergänzt als günstige Lösung die zur Zeit angewendeten Möglichkeiten des Korrosionsschutzes für Kraftfahrzeuge. j
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist, eine relativ lange Lebensdauer korrosionsgefährdeter Fahrzeugteile, insbesondere Karosserieteile, bei ökonomisch günstigem Werkstoffeinsatz zu bewirken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist, Potentialunterschiede als Ursache der.Korrosion von Fahrzeugteilen in wäßrigen Elektrolyten so zu beeinflussen, daß die Korrosionsgeschwindigkeit sinkt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Lebensdauer von Fahrzeugteilen, insbesondere .Karosserieteilen, durch elektrochemische Korrosionsschutzmaßnahmen erhöht wird. Es empfehlen sich die Möglichkeiten des anodischen Schutzes, aber auch des katodischen Schutzes. Die elektrischen und elektronischen Anlagen in Kraftfahrzeugen sollen so ausgelegt werden, daß sie dem elektrochemischen Schutz genügen. Die erhöhte Lebensdauer der korrosionsgefährdeten Kraftfahrzeugteile begründet die Kosten einer anderen, als bisher üblichen, Kraftfahrzeugelektrotechnik und -elektronik.
Ausführungsbeispiel
Die Lebensdauer von Kraftfahrzeugteilen, insbesondere vpn Karosserieteilen, soll durch elektrochemische Korrosionsschutzmaßnahmen beeinflußt werden. _
Die Anwendung der Möglichkeiten des elektrochemischen Korrosionsschutzes fordert iri vielen Fällen eine Veränderung der elektrischen und elektronischen Anlagen im Kraftfahrzeug. Werden Kraftfahrzeuge mit den entsprechenden elektrischen und elektronischen Ausrüstungen versehen, dann können Fahrzeugteile gegen Korrosion elektrochemisch geschützt werden. Dazu empfehlen sich die bekannten Möglichkeiten des elektrochemischen Korrosionsschutzes.
Wird der katodische Schutz angewendet, besteht die Möglichkeit der Verwendung von Opferanodeii; aber auch die der Anwendung einer Gleichstromanlage ist möglich. Bei Berücksichtigung der Park- und Fahrzeiten eines Kraftfahrzeuges sollte beim katodischen Schutz der Verwendung einer Kombination Gleichstrpmanlage/Opferanpde Vorzug gegeben werden. Die gegen Korrosion zu schützenden Kraftfahrzeugteile sind entsprechend der bekannten Schaltungen mit der Opferanode und/ beziehungsweise GleichstrOmanlage zu verbinden. Günstiger erweist sich der anodische Schutz. Das Prinzip des anodischen Schutzes beruht auf der Schaffung beziehungsweise Aufrechterhaltung eines passiven Zustandes des metallischen Werkstoffe; durch anodische Polarisation. Aus den verschiedensten Möglichkeiten der Realisierung ist auf Grund des Park-Fahrzeit-Verhältnisses die Anwendung von galvanischen Elementen, gekoppelt mit einer Gleichstromanlage, vorteilhaft. Die betreffenden Teile werden mit den Korrosionsschutzbauelementen verbunden.
Die Anwendung elektrochemischer Korrosionsschutzverfahren schließt nicht die Verwendung von anderen Korrosionsschutzmitteln aus.

Claims (9)

  1. Erfindungsansprüche:
    1. Korrosionsschutz für Kraftfahrzeuge, gekennzeichnet dadurch,
    daß an Fahrzeugteilen, insbesondere an Karosserien, durch elektrochemische Korrosionsschutzmaßnahmen die Korrosionsgeschwindigkeit beeinflußt wird.
  2. 2. Korrosionsschutz für Kraftfahrzeuge nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,
    daß an Fahrzeugteilen, insbesondere an Karosserien, durch anodische Schutzmaßnahmen die Korrosionsgeschwindigkeit beeinflußt wird. *
  3. 3. Korrosionsschutz für Kraftfahrzeuge nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, . '-
    daß an Fahrzeugteilen, insbesondere an Karosserien, durch katodische Schutzmaßnahmen die Korrosionsgeschwindigkeit beeinflußt wird.
  4. 4. Korrosionsschutz für Kraftfahrzeuge nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß Gleichstromanlagen Anwendung finden.
  5. 5. Korrosionsschutz für Kraftfahrzeuge nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch,
    daß galvanische Elemente Anwendung finden. x
  6. 6. Korrosionsschutz für Kraftfahrzeuge nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch,
    daß Gleichstromanlagen gekoppelt mit galvanischen Elementen Anwendung finden.
  7. 7. Korrosionsschutz für Kraftfahrzeuge nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß Gleichstromanlagen Verwendung finden.
  8. 8. Korrosionsschutz für Kraftfahrzeuge nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch,
    daß Opferanoden Anwendung finden. " ·.
  9. 9. Korrosionsschutz für Kraftfahrzeuge nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß Gleichstromanlagen gekoppelt mit Opferanoden Anwendung finden.
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