DD221798A1 - Zahnradpumpe mit einbezogenem ueberdruckventil - Google Patents

Zahnradpumpe mit einbezogenem ueberdruckventil Download PDF

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DD221798A1
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pressure
pump
relief valve
overpressure valve
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DD26079584A
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English (en)
Inventor
Hans Standhardt
Werner Bethmann
Original Assignee
Schwermasch Liebknecht Veb K
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Zahnradpumpe mit einbezogenem Ueberdruckventil, bei der ein ohnehin erforderliches Teil der Zahnradpumpe zur Bildung des Ueberdruckventils herangezogen wird, insbesondere fuer die Anwendung in Druckumlaufschmieroelsystemen an Viertaktdieselmotoren. Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines einbezogenen Ueberdruckventils fuer Zahnradpumpen, das mit geringem Aufwand und relativ genau einstell- und nachstellbar ist. Es soll dabei die Kompaktheit des Gehaeuses der Zahnradpumpe erhalten bleiben. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass zumindest ein Lagerkoerper fuer die Ritzelwellen axialbeweglich im Pumpengehaeuse angeordnet und gegenueber der Stirnwand der Zahnradpumpe mittels einer einstellbaren Feder belastet ist. Fig. 1

Description

Titel der Erfindung Zahnradpumpe mit einbezogenem überdruckventil Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Zahnradpumpe mit einbezogenem Überdruckventil, bei der ein ohnehin erforderliches Teil der Zahnradpumpe zur Bildung des Überdruckventils herangezogen wird, insbesondere für die Anwendung in Druckumlaufschmierölsystemen an Viertaktdieselmotoren·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
An Brennkraftmaschinen werden zur Förderung des Schmieröls Zahnradpumpen eingesetzt, die im Übermaß fördern· Es wird dadurch gewährleistet, daß in allen Drehzahlbereichen der Brennkraftmaschine ein entsprechend hoher Schmieröldruck aufgebaut wird· Zur oberen Begrenzung des im Schmierölsystem auftretenden Druckes ist der Zahlradpumpe ein Überdruckventil zugeordnet, wodurch besonders beim Anfahren der Brenn-
12 in;[·,
kraftmaschine mit kaltem Schmieröl zu erwartende Druckspitzen keine Schäden im System hervorrufen können»
Aus der DB-OS 30 15 942 ist es bekannt, die Stirnwand einer als Ölpumpe dienenden Sichelpumpe zugleich zur Bildung des Überdruckventils heranzuziehen· Die Stirnwand wird hierbei durch ein elastisches Abdeckblech gebildet, das sich bei entsprechend hohem Förderdruck im Druckbereich der Pumpe unter Bildung eines Spaltes von dem Pumpengehäuse abhebt· über diesen Spalt erfolgt dann der Druckabbau· Das Abdeckblech ist dabei mit einer vorgegebenen Vorspannung versehen· Ein Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß die Einstellung und Einhaltung des Absteuerdruckes von einer präzisen Fertigung und einem genauen Einbau des elastischen Abdeckbleohes abhängig ist und Veränderungen oder Nachstellungen dieses Absteuerdruckes nur mit hohem Aufwand, ζ·Β· durch Austausch des Abdeckbleches, erfolgen können·
Die bekannte Lösung bezieht sich ferner auf eine ölpumpe für Kraftfahrzeugmotoren, die mit einem relativ niedrigen Öldruck fördert, so daß die Realisierung des einbezogenen Überdruckventils technisch relativ unkompliziert ist· Die Schmierölpumpen für Brennkraftmaschinen hoher Leistung mit Förderdrttkken um 1,0 MPa schließen jedoch aus konstruktiven Gründen diese Ausfuhrung des Überdruckventils aus, da die zumeist mit zwei außenverzahnten Förderrädern versehenen Schmierölpumpen zur sicheren Beherrschung der auftretenden Belastungen ein kompaktes allseitig geschlossenes Pumpengehäuse benötigen, bei dem eine sich teilweise abhebende Stirnwand beispielsweise eine Minderung der Lagerabstützung zur Folge hätte.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines einbezogenen Überdruckventils für Zahnradpumpen, das mit geringem
Aufwand und relativ genau einstellbar und nachstellbar ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein eingezogenes überdruckventil für ZJBhnradpumpen mit Hilfe eines mit Vorspannung angeordneten, ohnehin erforderlichen Teiles der Zahnradpumpe so zu gestalten, daß die Kompaktheit des Pumpengehäuses erhalten bleibt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß «»mindest ein Lagerkörper für die Ritselwellen axialbeweglich im Pumpengehäuse angeordnet und gegenüber der Stirnwand der Zahnradpumpe mittels einer einstellbaren Feder belastet ist·
Ausführangsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausfüferungsbeispiel Ääher erläutert· In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig· 1: einen Längsschnitt einer Zahnradpumpe, Fig« 21 einen Querschnitt nach Fig. 1
In dem Pumpengehäuse 1 der Zahnradpumpe sind zwei RLtzelwellen 2, 3 angeordnet, die mittels Lagerbüchsen 4, 5 in Lagerkörpern 6, 7 geführt sind· Auf den Ritzelwellen 2, 3 befinden sich die Förderräder 8, 9, wobei der Antrieb über das auf der Ritzelwelle 2 ferner angeordnete Zahnrad 10 erfolgt· Der Lagerkörper 7 ist axialbeweglich im Pumpengehäuse 1 angeordnet· In der das Pumpengehäuse 1 abschließenden Stirnwand 11 befindet sich eine Stellschraube 12, die mit einer den Lagerkörper 7 belastenden Feder 13 zusammenwirkt· Die Stellschraube 12 ist mit einer Kontermutter 14 einschließlich Sioherungs·
blech 15 versehen, und die Stirnwand 11 besitzt zur Abführung von Leckage eine Ausarbeitung 16.
Die Pig. 1 zeigt den Lagerkörper 7 im betätigten Zustand als überdruckventil, in dem sich der Lagerkörper 7 infolge eines die Einstellung an der Stellschraube 12 übersteigenden Drukkes im Druckraum 19 entgegen der Federkraft um einen bestimmten Betrag verschoben und sich zwischen dem Lagerkörper 7 und der Stirnseite des Förderrades 9 ein Spalt 17 ausgebildet hat·
Aus Fig« 2 ist die Lage des Saugraumes 18 und des Druckraumes 19 innerhalb.der Zahnradpumpe ersichtlich· Über den Spalt 17 stehen nun bei einem unzulässigen Ansteigen des Förderdruckes im Druckraum 19 und dadurch betätigtem Lagerkörper 7 der Saugraum 18 und der Druckraum 19 in Verbindung· Ss erfolgt ein teilweiser Druckausgleich, wodurch die Menge des vom Saugraum 18 in den Druckraum 19 geförderten Mediums um einen Betrag vermindert wird, der die Einhaltung des mittels der Stellschraube 12 eingestellten zulässigen Druckes im System garantiert· ' ' >.'.
In vorteilhafter Weise läßt sich der zulässige Druck im System durch Veränderung der Vorspannung des Lagerkörpers 7 mit Hilfe der Feder 13 und der Stellschraube 12 mit geringem Aufwand und relativ genau einstellen und bei Bedarf nachstellen· Durch den Druckabbau innerhalb der Zahnradpumpe bleibt die Kompaktheit des Pumpengehäuses 1 erhalten· Die Zahnradpumpe ist daher für eine Anwendung an Brennkraftmaschinen geeignet, die mit einer hohen Leistung betrieben werden und einen Schmieröldruck um 1,0 MFa benötigen« Der Druckabbau erfolgt durch die Verminderung der Fördermenge vom Saugraum 18 zum Druckraum 19t so daß ein weiterer Vorteil darin besteht, daß die Zahnradpumpe eine geringere Erwärmung erfährt und daduroh die Gefahr von Lagerfressern vermindert wird· ,

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Zahnradpumpe mit einbezogenem Überdruckventil, bei der ein mit Vorspannung angeordnetes, ohnehin erforderliches Teil
    der Zahnradpumpe zur Bildung des Überdruckventils herangezogen wird, insbesondere für die Anwendung in Druckumlauf-Schmierölsystemen an Viertaktdieselmotoren» dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Lagerkörper (7) für die Ritzelwellen (2, 3) axialbeweglich im Pumpengehäuse (1) angeordnet und gegenüber der Stirnwand (11) der Zahnradpumpe mittels einer einstellbaren Feder (13) belastet ist·
    - Hierzu 1 Blatt Zeichnung«*»
DD26079584A 1984-03-12 1984-03-12 Zahnradpumpe mit einbezogenem ueberdruckventil DD221798A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0822334A2 (de) 1996-08-02 1998-02-04 Neudecker & Jolitz GmbH & Co. Zahnradpumpe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0822334A2 (de) 1996-08-02 1998-02-04 Neudecker & Jolitz GmbH & Co. Zahnradpumpe
DE19631202A1 (de) * 1996-08-02 1998-02-05 Neudecker & Jolitz Gmbh & Co Hydraulische Zahnradpumpe, insbesondere für eine Türbetätigungsvorrichtung

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