DD221973A1 - Fussboden fuer schienenfahrzeuge, insbesondere trieb- und reisezugwagen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Fußboden für Schienenfahrzeuge, der schall-, schwingungs- und wärmeisoliert aus einem unteren Fußbodenträger, einer oberen Fußbodenplatte mit zwischen diesen angeordneten in Abstand zueinander einen Hohlraum bildenden geteilten Schwellern mit elastischen Tragelementen besteht. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, einen montagefreundlichen und langlebigen Fußboden ohne durchgehende metallische Befestigungselemente zwischen Fußbodenträger und Fußbodenplatte zu schaffen, dessen Schweller höhenverstellbar sind und die Korrosionsschutzschicht durch die Montage der Teile des kompletten Fußbodens nicht unterbrochen ist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem Keile zwischen den elastischen Tragelementen und dem Oberteil des Schwellers in seinen kastenartig ausgebildeten Ausnehmungen beweglich angeordnet sind. Fig. 1
Description
Titel der Erfindung
Fußboden für Schienenfahrzeuge, insbesondere Trieb- und Reisezugwagen*
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Fußboden für Schienenfahrzeuge, der schall-ι schwingungs- und wärmeisoliert aus einem unteren Fußbodenträger, einor oberen Fußbodenplatte mit zwischen diesen angeordneten in Abstand zueinander einen Hohlraum bildenden geteilten Schwellern mit elastischen Tragelementen besteht·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bereits ein Fußboden für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge (DO-PS 58 520) bekannt, bei dem die in einem Schweller des aus Fußbodenplatte, Fußbodenblech und Schwellern bestehenden Fußbodens angeordnete Verbind^ungsschraube über eine elastische Beilage mit dem Fußbodenblech verbunden ist· Dabei ist die im Fußbodenblech zur Aufnahme der Verbindungsschraube vorgesehene Bohrung in ihrer lichten Weite gegenüber dem Durchmesser der Verbindungsschraube wesentlich größer ausgeführt · Nachteilig hierbei ist, daß die körperschallmindernde Wirkung der elastischen Teile wegen des ungünstigen Verhältnisses von Querschnittsfläche zu freier Mantelfläche sowie der Vorspannung durch die Vorbindungsschraube minimal ist. Zudem stellt die Verbindungs-
schraube eine Wärmebrücke dar» welch© den Wärmedurchgangswiderstand des Fußbodens verschlechtert. Des weiteren ist die Bohrung im Fußbödenblech korrosionsschutzmäßig eine Schwachstelle. Ein Toleranzausgleich ist nur bedingt realisierbar· Weiterhin ist ein schwingungsgedämpftter Fußboden nach DD-PS'151 722 bekannt, bei dem zwischen der Fußbodenplatte und einem als offenes Kastenprofil ausgebildeter Schweller, der am Fußbodenblech befestigt ist, S-förmige Gummiprofile paarweise gegensätzlich so angeordnet sind, daß sie mit ihren oberen Öffnungen eine Einlage und mit ihren unteren Öffnungen die Schenkel der offenen Oberseite des Schwellers umfassen, wobei die Fußbodenplatte und die Einlage miteinander fest verbunden sind. Dieser Lösung haftet ebenfalls der Nachteil an» daß durch den großen offenen Kastenprofil-Schweller der Wärmedurchgangswiderstand verschlechtert wird und das S-förmige Gummiprofil nur minimal federt, was keine hohe Körperschalldämmung erwarten läßt. Außerdem bedingt der Korrosionsschutz bei solchen Profilen einen höhen technologischen Aufwand. Eine NiVelliorungsmöglichkeit des Fußbodens bei der Montage bleibt dabei ausgeschlossen. Es ist ein weiterer schalldämmender Fußboden (DE-PS 2910 755) bekannt, der aus einem Fußbodenträger sowie einer über schalldämmende Tragelemente mit Abstand zura Fußbodenträger gehaltenen Fußbodenplatte besteht, boi dem im dadurch gebildeten Hohlraum Mittel zur Luftschallschluckung angeordnet sind. Dabei sind die Tragelemente jeweils aus einer aus Hartschaum bestehenden, möglichst großflächigen mit Ausnehmungen versehenen Platte gebildet« Die Platte ist über Klebvorbindungen einerseits am Fußboden· träger, andererseits an einem an der Unterseite der Fußbodenplatte angebrachten Mittel zur Lüftschalldämmung gehalten. Dieser Fußbodenaufbau vermeidet jegliche metallische Verbindungsteile und läßt deshalb einerseits ein ausgezeichnetes Wärraedämmvermögen und andererseits durch die starre Kopplung des Fußbodenträgers mit der Fußbodenplatte über beidseitig geklebte Tragelemente aus Hartschaum eine nur geringe Körperschalldämmung erwarten,
Oedoch ist es hierbei notwendig, daß eine Nivellierung bzw. ein Toleranzausgleich nur durch kosten- tjnd zeitaufwendiges Abarbeiten an den Hartschaumtragelementen oder durch Unterlegung von Distanzstücken möglich ist.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, in Vermeidung der beschriebenen Mangel, einen optimal schall- und wärmedämmenden sowie montagefreundlichen und langlebigen Fußboden für Schienenfahrzeuge zu entwickeln·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ©inen Fußboden ohne durchgehende metallische Befestigungselemente zwischen Fußbodenträger und Fußbodenplatte zu schaffen, dessen Schweller höhenverstellbar sind und die Korrosionsschutzschicht durch die Montage der Teile des kompletten Fußbodens nicht unterbrochen ist . , Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem Keile zwischen den elastischen Tragelementen und dem Oberteil des Schwellers in seinen kastenartig ausgebildeten Ausnehmungen beweglich angeordnet sind. Es ist weiter erfindungsgemäß, daß die elastischen Tragelemente punktartig in die Schweller eingelassen sind.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen: Fig. 1: einen senkrechten Schnitt durch den Fußboden mit
Schweller,
Fig. 2:'den Schnitt A-A durch den Fußboden gemäß Fig. 1, Fig» 3: eine Variante des Schwellerunterteilei
iS«
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, ist auf dem mit ainers Korrosionsschutzanstrich 1 versehenen Fußbodenblech 2 das trapezartig gehaltene Unterteil 3 eines geteilten Schwellers 4 befestigt« In das Unterteil 3 und Oberteil 5 des Schwellers 4 sind-in sich direkt gegenüber liegenden Bohrungen ©lastische Tragelemente 6 angeordnet. Dabei stützt Sich im Unterteil 3 das untere Ende des Tragelementes 6 form» und kraftschlüssig ab, wogegen sein oberes Ende im Oberteil 5 längeverschiebbar gehalten ist. Der Korrosionsschutzanstrich iy und Unterteil 3 sind von einer Korrosiono» schutzschicht 7,'z# B, Bitumen» fugenlos abgedeckt» Zwischen den elastischen Tragelementen 6 und dem Oberteil 5» ; das ©ine kastenartig ausgebildete Ausnehmung 8 aufweist, ist ein in dieser verschiebbarer Keil 9 vorgesehen, der in
. · '.- .- · · . ty..
Pfeilrichtung bewegt das Oberteil 5 anhebt und damit zur Nivellierung der Fußbodenplatte 10 mit Fußbodenbelag 11 dient. Die zwischen den Schnellem 4 befindlichen freien Räume 12 sind zum Zwecke der Luftschall- und Wärmedämmung mit entsprechenden Isoliermaterialien 13 verfüllt. Ebenso ist es auch denkbar· beispielsweise wie in Fig. 3 gezeigt, das Unterteil 3' des Schwellers 4 aus Stahlblech zu formen*
Claims (2)
- Erfindungsansprüche:1. Fußboden für Schienenfahrzeuge, insbesondere Triobund Reisezugwagen, der schall-, schwingungs- und wärmeisoliert aus einem unteren Fußbodenträger, einer oberen Fußbodenplatte mit zwischen diesen angeordneten in Abstand zueinander einen Hohlraum bildenden geteilten Schwellorn mit elastischen Trag· elementen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß Keile (9) zwischen den elastischen Tragelementen (6) und dem Oberteil (5) des Schwellers (4) in seinen kastenartig ausgebildeten Ausnehmungen (8) beweglich angeordnet sind. -
- 2. Fußboden nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Tragelemente (6) punktartig in die Schweller (4) eingelassen sind.Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD84261042A DD221973A1 (de) | 1984-03-20 | 1984-03-20 | Fussboden fuer schienenfahrzeuge, insbesondere trieb- und reisezugwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD84261042A DD221973A1 (de) | 1984-03-20 | 1984-03-20 | Fussboden fuer schienenfahrzeuge, insbesondere trieb- und reisezugwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD221973A1 true DD221973A1 (de) | 1985-05-08 |
Family
ID=5555443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD84261042A DD221973A1 (de) | 1984-03-20 | 1984-03-20 | Fussboden fuer schienenfahrzeuge, insbesondere trieb- und reisezugwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD221973A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3525870A1 (de) * | 1984-07-19 | 1986-01-23 | LPE S.p.A., Ospiate di Bollate, Mailand/Milano | Epitaxialreaktor |
| EP2193971A3 (de) * | 2008-12-03 | 2011-10-19 | Siemens Aktiengesellschaft | Wagenkasten eines Schienenfahrzeugs mit darin eingebauter Nasszelle |
-
1984
- 1984-03-20 DD DD84261042A patent/DD221973A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
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| DE3525870A1 (de) * | 1984-07-19 | 1986-01-23 | LPE S.p.A., Ospiate di Bollate, Mailand/Milano | Epitaxialreaktor |
| EP2193971A3 (de) * | 2008-12-03 | 2011-10-19 | Siemens Aktiengesellschaft | Wagenkasten eines Schienenfahrzeugs mit darin eingebauter Nasszelle |
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